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Naturschutzgebiete im Werdenfelser Land
Das Werdenfelser Land ist der Name einer Region bei Garmisch-Partenkirchen, wo sich auch unsere Schule, das Benediktinergymnasium Ettal befindet.
Hier m�chten wir Ihnen einen �berblick �ber die Naturschutzgebiete in unserem Landkreis geben. unser Biotop befindet sich ganz in der N�he des Naturschutzgebietes "Ettaler Weidmoos", bzw. "Ammergauer Alpen".
Zun�chst eine Liste mit den Naturschutzgebieten in unserem Landkreis:

Folgende drei Naturschutzgebiete m�chten wir Ihnen genauer vorstellen:
- Murnauer Moos
- Ammergebirge
- Karwendel
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1. Murnauer Moos

Geologie
 | Gletscher der vergangenen Eiszeiten hobelten nach und nach ein Becken von mehreren 100 m Tiefe aus. |
 | Das ehemals vorherrschende weiche Flyschgestein hatte im Gegensatz zu dem s�dlich angrenzenden harten Kalkgestein den Gletschern wenig entgegenzusetzen. |
 | Ebenso trotzten die H�rtlinge aus Glaucoquarzit diesen Urgewalten. (K�chel) |
 | Die Schmelzw�sser der sich zur�ckziehenden Gletscher am Ende der letzten Eiszeit erf�llten das sogenannte "Murnauer Becken" wieder mit Seekreiden, Sanden und Kiesen. |
Lage
 | s�dlich von Murnau bis nach Eschenlohe und westlich nach Grafenaschau (ca. 35 km� und eine Schutzfl�che von 23,55 km�) |
Eigenschaften
 | gr��tes zusammenh�ngendes noch weitgehend urspr�ngliches Moorgebiet Mitteleuropas |
 | gro�er Reichtum an vielen vom Aussterben bedrohten Pflanzen- und Tierarten |
 | Diese Artenvielfalt wird mit bedingt durch die auch geologisch bemerkenswerten H�gelreihen der K�chel und durch die zahlreichen Wasserl�ufe und Seen. Es ist das reichste Brutvogelbiotop in S�ddeutschland.
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 | Zu den bundesweit gef�hrdeten Arten z�hlen im Murnauer Moos u.a. Herbst-Wendelorchis, Wanzen-Knabenkraut, Glanzorchis, Sibirische Schwertlilie, Karlszepter, Torf-Segge, Zierliches Wollgras, Moor-Binse, Moor-Steinbrech, Heidelbeer-Weide, Niedrige Birke, Wachtelk�nig, Wei�r�ckenspecht, Raubw�rger und Kreuzotter (laut Bundesamt f�r Naturschutz).
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Schutzma�nahmen
 | Dank intensiver Schutzbem�hungen von Max Dingler und Ingeborg Haeckel blieb das Murnauer Moos gr��tenteils von Entw�sserungsma�nahmen verschont. Bereits 1927 wurde es als Schutzbereich anerkannt, aber erst 1980 als Naturschutzgebiet ausgewiesen. |
 | Die Bundesregierung hat die nationale Bedeutung des Murnauer Moos anerkannt und F�rdermittel bereitgestellt. Es sollen 4 Kerngebiete mit insgesamt 75,65 km� auf einer Gesamtfl�che von 180 km� mit entsprechenden Pufferzonen errichtet werden.
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zur Auswahl
2. Ammergebirge
Geologie
 | N�rdliche Kalkalpen |
 | Entstehung: begann in der mittleren Kreidezeit vor etwa 100 Millionen Jahre, durch die Kollision von Afrika und Europa |
 | Gestein: haupts�chlich Hauptdolomit, aber auch Plattenkalk; Raibler und K�ssener Schichten |
 | Ursprung des Gesteins liegt s�dlich der Tauern |
 | Geformt von den Gletschern der Eiszeiten |
Lage
 | westl. Grenze: Loisachtal bis zum Wetterstein; Plansee bis F�ssen im S�den; F�ssen bis Steingaden im Westen; im Norden wird es flach, es folgt das Alpenvorland |
 | mit 280 km� das gr��te Naturschutzgebiet Bayerns |
Eigenschaften
 | von 1938 bis 1951 Wildschutzgebiet; seit 1963 Naturschutzgebiet |
 | hat eine herausragende Bedeutung. Dies wird in Paragraph 3 der Naturschutzverordnung deutlich: |
 | Zweck des Naturschutzgebietes: 1. Einen Gebirgsstock der n�rdlichen Kalkalpen und eine f�r das bayerische Alpengebiet charakteristische Gebirgslandschaft mit ihren typischen Pflanzen- und Tiergesellschaften zu sichern. 2. Die Vielfalt an Pflanzen und Tieren zu erhalten, insbesondere seltenen, empfindlichen und gef�hrdeten Arten die notwendigen Lebensbedingungen zu gew�hrleisten sowie St�rungen von ihnen fernzuhalten.
3. Die Entwicklung der naturnahen Vegetation einschlie�lich der nat�rlichen Verj�ngung naturnaher Waldbest�nde zu sichern.
4. Die naturbedingten Ver�nderungen der Oberfl�chengestalt (Geomorphologie) dieser Gebirgslandschaft unbeeinflusst zu lassen.
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 | Das Naturschutzgebiet Ammergauer Alpen ist bekannt f�r das Vorkommen verschiedener Alpenrosen, Enziane und Orchideen.
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 | An den H�ngen wachsen nat�rlicherweise Mischw�lder, die je nach H�henlage unterschiedlich zusammengesetzt sind: um 1200 m �berwiegen Buche, Tanne und Ahorn, um 1500 m Fichte und L�rche. Forstliche Nutzung hat vielerorts auch Fichtenmonkulturen geschaffen.
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zur Auswahl
3. Karwendel
Geologie
 | Die Entstehung des Karwendelgebirges reicht �ber 200 Millionen Jahre zur�ck. |
 | Die Hauptgesteinsbildner sind Wettersteinkalk und Hauptdolomit, welche im fr�hem Erdmittelalter aus Meeresablagerungen in seichten Lagunen entstanden sind. |
 | Zeitraum der Gebirgsbildung dauerte �ber 100 Millionen Jahre und ist noch nicht abgeschlossen.
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Lage
 | zwischen Inn und Isar, Achensee und Seefelder Senke |
Gliederung der Schutzgebiete
 | ein zentrales Naturschutzgebiet als "Kernzone" und eine Au�enzone (Landschaftsschutz- und Ruhegebieten als Puffer f�r das Naturschutzgebiet) |
 | Der Alpenpark Karwendel umfasst insgesamt 11 Schutzgebiete mit verschiedenen Schutzkriterien (Ruhegebiete; Landschaftsschutzgebiete und Naturschutzgebiete) |
Eigenschaften
 | Das "Naturschutzgebiet Karwendel" liegt als gr��tes Schutzgebiet (543 km�) im Zentrum des Alpenpark Karwendel. |
 | Das Gebiet wird in den Tallagen von gro�em Waldreichtum gepr�gt, an den steileren Bergflanken dominieren Schutt- und Latschenfelder, unber�hrte Nebent�ler mit ungest�rter
Bachdynamik, Klammen und Wasserf�llen bilden abschnittsweise enge Schluchten mit Schluchtw�ldern. |
 | Das Karwendel hat einen urspr�nglicheren und wilderen Charakter als die benachbarten Gruppen der n�rdlichen Kalkalpen. |
 | Besondere Tierarten: Steinbock, Steinadler, Birkhuhn, Schneehase, Auerhuhn, Schneefink, Alpensalamander |
 | Besondere Pflanzenarten: Eibe, Frauenschuh, Speik, Edelwei�, Enzian, Alpenaster |
zur Auswahl
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