Alpen

 

 

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Die Alpen - Wildnis in Europa

Die Alpen sind eine der letzten gro�en Wildnisregionen Mitteleuropas und umfassen eine Fl�che von ca. 240.000km�. Es gibt hier 30.000 verschiedene Tierarten und 350 endemische Pflanzenarten.

Bergwiese in den Alpen

Entstehung

Die Geburtsst�tte der Alpen liegt von dem heutigen Standort weit entfernt, nahe dem �quator. Dort, wo sich heute die Alpen erheben, war einmal ein riesiges Meer, das Tethys-Meer. Ozeane waren sozusagen die "Geburtshelfer" der Alpen.
Die Wiege der Alpen liegt ca. 300 Millionen Jahre zur�ck (im Erdaltertum). In dieser Zeit entsteht das Fundament der Alpen durch Vulkanausbr�che im Meer.
Vor 170 Millionen Jahren (Jura) brach der Urkontinent Pang�a auseinander. Dadurch drifteten die afrikanische und eurasische Platte auseinander.
Vor 100 Millionen Jahren (Kreide) erhebt sich ein erstes Alpenmassiv, da sich Afrika in Richtung Europa schiebt. Dabei wird der Boden des Tethysmeeres nach unten gedr�ckt.
Vor 90 Millionen Jahren zerbrechen die ersten Alpen schon wieder und versinken im Meer.
Die eigentliche Entstehung der Alpen begann im Oligoz�n (38-25 Mio. Jahre vor heute). Damals �ffnete sich das Mittelmeer. Afrika driftete immer weiter auf Europa zu. Dadurch wurden die Alpen bis zu 10 km emporgehoben. Durch Erosion wird das Gebirge aber wieder abgetragen und war kaum jemals h�her als heute.
Heute bleiben die Nordalpen liegen, die S�dalpen werden dagegen weiter in Richtung Osten geschoben. Durch den st�ndigen Druck von Afrika wachsen die Alpen auch heute noch ca. 1 bis 5 mm pro Jahr.

Bedeutung der Alpen und Aktivit�ten des WWF

F�r den WWF z�hlen die Alpen zu den wichtigsten Lebensr�umen der Welt. Als Teil der "Global 200" - das sind die 238 �kologisch herausragendsten Gebiete unseres Planeten - stehen sie gemeinsam mit so prominenten Lebensr�umen wie den Amazonasregenw�ldern oder dem gro�en Barriereriff im Mittelpunkt der internationalen WWF-Arbeit. Was die Alpen so einzigartig macht, ist auch die Vielzahl von hochspezialisierten Arten, die hier ihre Heimat haben. Viele dieser Alpenbewohner sind vom Aussterben bedroht oder bereits ausgestorben. Ein Hauptanliegen des WWF ist es, diese Arten zu sch�tzen, oder sie nach M�glichkeit wieder in ihren angestammten Lebensr�umen anzusiedeln.

Bartgeier

Der WWF konnte z.B den Bartgeier, der in den Alpen ausgestorben war, wieder ansiedeln, ebenso den Braunb�ren. In den �sterreichischen Alpen gibt es mittlerweile wieder ca. 30 Braunb�ren. Auch W�lfe finden in der Schweiz und Slowenien die Wege zur�ck in die Alpen. Es liegt an uns Menschen, diesen Tieren ihre Lebensr�ume zuzugestehen.

Braunbär

Bedrohung der Alpen

Die zunehmende Erschlie�ung der Alpen, vor allem durch den Tourismus, f�hrt zu einer drastischen Erh�hung des Verkehrs in den und durch die Alpen und raubt Flora und Fauna oft die letzten R�ckzugsgebiete. Energiegewinnung durch Stauseen vernichtet viele S��wasserlebensr�ume. Die Klima�nderung wird weitreichende Ver�nderungen f�r die Alpen bringen. Der WWF fordert keine Verbote f�r Alpen-BesucherInnen, wohl aber Ma�nahmen, die helfen, die Besucherstr�me zu lenken und den Tourismus nachhaltig zu gestalten.

Steinadler        Steinbock

 

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