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Die Alpen sind eine der letzten gro�en Wildnisregionen Mitteleuropas und umfassen eine Fl�che von ca. 240.000km�. Es gibt hier 30.000 verschiedene Tierarten und 350 endemische Pflanzenarten.
F�r den WWF z�hlen die Alpen zu den wichtigsten Lebensr�umen der Welt. Als Teil der "Global 200" - das sind die 238 �kologisch herausragendsten Gebiete unseres Planeten - stehen sie gemeinsam mit so prominenten Lebensr�umen wie den Amazonasregenw�ldern oder dem gro�en Barriereriff im Mittelpunkt der internationalen WWF-Arbeit. Was die Alpen so einzigartig macht, ist auch die Vielzahl von hochspezialisierten Arten, die hier ihre Heimat haben. Viele dieser Alpenbewohner sind vom Aussterben bedroht oder bereits ausgestorben. Ein Hauptanliegen des WWF ist es, diese Arten zu sch�tzen, oder sie nach M�glichkeit wieder in ihren angestammten Lebensr�umen anzusiedeln.
Der WWF konnte z.B den Bartgeier, der in den Alpen ausgestorben war, wieder ansiedeln, ebenso den Braunb�ren. In den �sterreichischen Alpen gibt es mittlerweile wieder ca. 30 Braunb�ren. Auch W�lfe finden in der Schweiz und Slowenien die Wege zur�ck in die Alpen. Es liegt an uns Menschen, diesen Tieren ihre Lebensr�ume zuzugestehen.
Die zunehmende Erschlie�ung der Alpen, vor allem durch den Tourismus, f�hrt zu einer drastischen Erh�hung des Verkehrs in den und durch die Alpen und raubt Flora und Fauna oft die letzten R�ckzugsgebiete. Energiegewinnung durch Stauseen vernichtet viele S��wasserlebensr�ume. Die Klima�nderung wird weitreichende Ver�nderungen f�r die Alpen bringen. Der WWF fordert keine Verbote f�r Alpen-BesucherInnen, wohl aber Ma�nahmen, die helfen, die Besucherstr�me zu lenken und den Tourismus nachhaltig zu gestalten.
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