Afrika

 

 

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Afrika - das Land der Natursch�tze

Tiere Afrikas

Auf dieser "Afrika-Seite", die von Zeit zu Zeit erweitert wird, m�chten wir Ihnen einen kleinen �berblick �ber den Kontinent Afrika mit seinem gro�en Artenreichtum geben.

Schwerpunktm��ig stellen wir Ihnen Projekte des WWF (World Wide Fund for Nature) und der ZGF (Zoologische Gesellschaft Frankfurt) vor. Die ZGF wurde bekannt duch den Tierfilmer und Zoodirektor Bernhard Grzimek. Auch heute noch liegen die Aktivit�ts-Schwerpunkte der ZGF in Afrika.

In der Serengeti beispielsweise findet man eine enorme Artenvielfalt. Ihr �berleben hat die Serengeti Prof. Grzimek zu verdanken. Heute ist die Serengeti ein wahres Naturparadies, in dem sogar mehr Tiere leben, als zu Grzimeks Zeiten.

Bernhard und Michael Grzimek; Foto: Okapia�ZGF und Okapia

Sorgen machen in Afrika vor allem die Regenwaldgebiete im Herzen des "schwarzen Kontinents". Noch gibt es gro�e Regenwaldgebiete, in denen Flachlandsgorillas, Berggorillas, Waldelefanten, Bongo-Antilopen, Schimpansen, usw. leben. Doch wie lange noch?

T�glich werden gro�e Fl�chen von Holzkonzernen geschl�gert. Organisationen wie der WWF und die ZGF setzen sich daf�r ein, dass Schutzgebiete eingerichtet werden, die dann von Wildh�tern kontrolliert werden.

Tierwanderung in der Serengeti

Kilimandscharo  Leopard

Hier stellen wir Ihnen Naturschutzprojekte in einzelnen L�ndern Afrikas vor:

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Kamerun, Kongo, Zentralafrikanische Republik

Flachlandgorilla Waldelefanten und Dzanga-Sangha

Im Dreil�ndereck Kamerun, Zentralafrikanische Republik und Kongo wurde auf Initiative des WWF ein 28.000 km� gro�es Regenwaldschutzgebiet eingerichtet. In den Nationalparken "Lobeke" und "Dzanga Sangha" leben Schimpansen, Gorillas, Waldelefanten, usw. Der WWF hat dort Wildh�ter ausgebildet, die die Schutzgebiete kontrollieren. Au�erdem setzt sich der WWF f�r eine nachhaltige Forstwirtschaft nach den FSC-Kriterien im Kongobecken ein.
Der Kongo, Teil des Virunga Nationalparks, hat die gr��te Anzahl der �berlebenden Berggorillas. Die ZGF leitete �ber lange Jahre im Virungapark den Gorillaschutz, habituierte die Gorillas f�r den Tourismus und r�stete die Gorilla-Wildh�ter mit Funk und Uniformen aus und unterst�tzte den Virunga Park mit Fahrzeugen und Infrastruktur. Die Kongolesen sind sehr bem�ht die alten Beziehungen zur ZGF wieder aufzunehmen. Die Kriegswirren der letzten Jahre sind einer Zeit der relativen Stabilit�t gewichen. Es ist unter dem heutigen politischen Klima daher wieder m�glich, Naturschutz im Kongo zu betreiben. Erste Kontakte mit den kongolesischen Beh�rden bestehen. In einer ersten Projektphase soll ein Teil des Gorillaprojektes der ZGF �ber die IGCP ablaufen, der andere wird direkt mit den kongolesischen Beh�rden abgewickelt. Dies betrifft vor allem Ausr�stung und Uniformen, die direkt an die entsprechenden Wildh�ter im Gorillagebiet abgegeben werden. Das Projekt sollte vorerst auf die Gorillagebiete im s�dlichen Virungapark konzentriert werden, und sp�ter eventuell auch wieder zu einem Projekt f�r den Restpark aufgebaut werden.
Ein weiteres Projekt der ZGF im �stlichen Kongobecken ist der Okapischutz.

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Elfenbeink�ste

Waldelefant Schimpansen Bongo-Antilope

An der Elfenbeink�ste befindet sich der "Tai-Nationalpark", in welchem eine gro�e Schimpansenpopulation lebt. Diesen Nationalpark unterst�tzt der WWF ma�geblich. Jedes Jahr gehen in der Republik Elfenbeink�ste sieben Prozent Regenwald verloren. Ein herber Verlust, denn die Tieflandregenw�lder sind enorm artenreich: Hier gibt es die seltenen Waldelefanten, Zwergflusspferde, Leoparden und nat�rlich Schimpansen. Seit 1987 arbeitet der WWF am Schutz und der Entwicklung des Tai Nationalparks: Es werden Wildh�ter geschult und ausgestattet, Parkgrenzen markiert und Patrouillenpfade unterhalten. Gemeinsam mit Bewohnern des Parks wurden sogenannte Mikroprojekte, z.B. zur Einf�hrung verbesserter Haustierhaltung gestartet. Dadurch wird der Jagddruck auf den Park verringert. Au�erdem f�hrt der WWF mit Schulkindern und Lehrern Exkursionen durch und erstellt Unterrichtsmaterial, um sie f�r den Naturschutz vor Ort zu begeistern.

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Malawi

Giraffen

Der Liwonde Nationalpark ist, vor allem durch den pers�nlichen Einsatz des Projektleiters, zur ungew�hnlichen nationalen Erfolgsstory geworden. Der Bev�lkerungsdruck in Malawi ist ungeheuer gro�, und hat dazu gef�hrt, dass alle anderen Parks im Lande in den letzten Jahren immer mehr erodiert sind und kaum mehr Wild vorhanden ist. Liwonde ist inzwischen der einzige Park, der noch ein gutes Touristenpotential hat und im Lande zum Sinnbild f�r Naturschutz geworden ist. Die Identifikation des Parkverwaltung mit der ZGF und die Pr�senz der ZGF ist sehr ausgepr�gt. Die Regierung Malawis ist sehr daran interessiert, mit der ZGF einen Langzeitvertrag abzuschlie�en. Dabei soll der Park durch ein anliegendes Waldreservat auf das doppelte vergr��ert werden. Selbstfinanzierung durch Tourismus wird in dieser Zusammenarbeit eine wichtige Rolle spielen. Voraussetzung f�r diese Selbstfinanzierung ist allerdings, dass die Tierwelt erhalten bleibt und der Tourismus langsam weiter zunimmt. Neben dem Parkschutz f�hrt das Projekt auch weiterhin Ausbildungskurse f�r das Feldpersonal aller Malawi-Nationalparks durch.

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Uganda

Berggorilla

In den Regenw�ldern Ugandas, Ruandas und des Kongo leben in den nebelverhangenen Bergen die letzten ca. 620 Berggorillas. Die Berggorillas sind eine der seltensten Tierarten unseres Planeten. Dank unerm�dlichem Einsatz von Naturschutzorganisationen in den vergangenen Jahren, konnte der Berggorillabestand in den letzten Jahren wieder ein klein wenig ansteigen. Die ZGF betreibt Parkschutz und �kologisches Monitoring durch Luft�berwachung in allen Nationalparks und Schutzgebieten Ugandas.

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Sambia

Als Resultat des langj�hrigen Einsatzes der ZGF im North Luangwa Nationalpark in Sambia ist der Park zum sichersten des Landes geworden. Zusammen mit der Zambia Wildlife Agency hat die ZGF erste Pl�ne ausgearbeitet, die vor Jahren in Sambia ausgestorbenen Schwarzen Nash�rner im Park anzusiedeln. Die Wiederansiedlung soll im Austausch mit Tieren aus dem Zoo Frankfurt/Main geschehen.

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Kenia

Spitzmaulnashörner, die zu den bedrohtesten Arten dieser Erde zählen, trinken hier bei Nacht am Flussufer

Ziel der ZGF in den Schutzgebieten Kenias ist der Schutz der Nash�rner im Grenzgebiet zwischen Tansania und Kenia und im Serengeti Nationalpark. Etwa 30 Nash�rner leben im Mara Schutzgebiet in Kenia. Der Mara selbst ist Teil des Serengeti �kosystems. Ein Teil der Tiere wechselt auch �ber die internationale Grenze in den Serengeti Park. Die Mara Population ist die wichtigste Nashornpopulation der Serengeti, ist aber schon seit einigen Jahren r�ckl�ufig. Um den Schutz und die �berwachung vom Boden und aus der Luft sicherzustellen, wurden im Jahr 2003 alle Nash�rner mit Peilsendern ausger�stet. Diese Peilsender werden f�r die Touristen unsichtbar im Horn der Tiere angebracht.

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Tansania

Löwenfamilie  In der Trockenzeit sind die Wasserstellen Tummelplatz von Tausenden von Tieren  Kaffernbüffel

Der Schwerpunkt der ZGF-Arbeit liegt wie zu Grzimeks Zeiten in Ostafrika, in Tansania. Das Rahmenprojekt der ZGF in Tansania: Planung, Administration, Unterst�tzung und �berwachung der Projekte. Verbindung mit Projektpartnern im Ministerium und dem Naturschutzsektor, Ausbildung, Bereitstellung von Informationen f�r Entscheidungstr�ger. Beschaffung von Ausr�stung, Einfuhr, Transport. PR durch Presse und TV (lokal und international). Finanzen, Kommunikation, Kleinprojekte. Unterhalt der ZGF Flugzeuge 5H - ZGF und 5H - ZOO mit Einsatzgebiet Tierz�hlungen (Ecosystem Monitoring), Park Management, Projektadministration, Forschung, Afrika Koordination und Notf�lle.
Ein Projekt ist z.B. das Rahmenprojekt zum Schutze der Serengeti. Unter diesem Projekt werden regelm�ssig neue Fahrzeuge f�r die Wildh�ter zur Verf�gung gestellt. Feuerkontrolle und Bek�mpfung werden weiterhin gef�rdert.

Geparde Grashügel in der Serengeti bieten vielen Tieren eine Heimat Nashörner in der Serengeti

Ein weiteres Projekt in der Serengeti ist das Gepardenprojekt. Das Gepardenprojekt wird in Zusammenarbeit mit der London Zoological Society durchgef�hrt und k�mmert sich um alle Aspekte des Gepardenschutzes und der Gepardenforschung in der Serengeti. Nur etwa 250 Geparden leben in der Serengeti - im Gegensatz zu 300 L�wen und 9.000 Hy�nen. Wegen ihrer Lebensweise sind Geparden auch schwierig zu z�hlen und der Populationsstatus in den meisten Schutzgebieten Afrikas ist unsicher. Die Erfahrungen mit den Geparden der Serengeti sollen nun dazu benutzt werden, verl�ssliche Z�hlmethoden f�r andere Gepardengebiete zu erarbeiten. Diese Methoden werden es auch erm�glichen, die Geparden in der Serengeti und anderen Schutzgebieten besser zu erfassen und Populationsschwankungen fr�h genug zu erkennen.
Ein Projekt der ZGF befasst sich mit der Sicherung der Nashornpopulation und dem generellen Nashornschutz im Ngorongoro-Schutzgebiet. Schutzma�nahmen zur Erhaltung des Schwarzen Nashorns. Nach dem dramatischen Wildsterben im Jahr 2001, bei dem auch drei Nash�rner umkamen, soll das Projekt neu orientiert werden. �kologische Fragen werden im Vordergrund stehen. Der bekannteste Nashorn�kologe und Veterin�r, Dr. Peter Morkel, �bernimmt ab Februar 2002 die Leitung aller Nashornprojekte der ZGF. Er wird, wie seine Vorg�nger auch, in Ngorongoro stationiert sein und sicherstellen, dass auch Nashornschutz, Wildh�terausbildung und die Zusammenarbeit mit der lokalen Bev�lkerung weiter gef�hrt werden.

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Informationen zu der Serengeti erhalten Sie u.a. auf der Homepage des Serenegeti-Nationalparks www.serengeti.org

Hier gehts zum Serengeti-Nationalpark

Viele interessante Infos zu Naturschutzprojekten in Afrika bekommen Sie auf der Homepage der ZGF www.zgf.de und beim WWF-Deutschland unter http://www.wwf.de/regionen/welt/dzangasangha/index.html

Hinweis: Texte und Bilder auf dieser "Afrika-Seite" stammen zum Teil von der ZGF (Zoologische Gesellschaft Frankfurt) und dem WWF-Deutschland.

 

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