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rheinprovinz

rheinprovinz

Die Rheinprovinz (Rheinpreußen) war eine der Provinzen, die vom 22. Juni 1822 bis zu dessen Auflösung nach dem Zweiten Weltkrieg den Staat Preußen bildeten und das Rheinland zwischen Bingen und Kleve umfasste. Sitz des Oberpräsidenten und der anderen staatlichen Verwaltungsbehörden für die Rheinprovinz war Koblenz. Der Verwaltungssitz für den Provinzialverband Rheinprovinz, eine Selbstverwaltungskörperschaft für überkommunale Aufgaben mit den Hauptorganen Landeshauptmann und Provinziallandtag, war Düsseldorf. Der nördliche Teil dieser Provinz liegt heute im Land Nordrhein-Westfalen und umfasst Teile des Ruhrgebiets, der südliche in Rheinland-Pfalz und im Saarland. Kleinere Teile gehören heute zu Hessen (ehemalige Stadt und Kreis Wetzlar), Baden-Württemberg (ehemaliger Regierungsbezirk Sigmaringen) und Belgien (ehemalige Kreise Eupen und Malmedy).

[Bearbeiten] Gebiet und Bevölkerung

24. Bei handelt es. 477 km² (ohne Hohenzollerische Lande); 7. 931. 942 Einwohner (Mai 1939)

[Bearbeiten] Geschichte

Ehem. preußische (Bezirks-) Regierung für den Regierungsbezirk Koblenz in Koblenz, heute Sitz des BWB

Historisch ist das Rheinland vor allem vom Römischen Reich, von Auseinandersetzungen zwischen Deutschland und Frankreich und von der Industrialisierung geprägt worden.

Nach dem Wiener Kongress 1815 wurde der Staat Preußen durch die "Verordnung wegen verbesserter Einrichtung der Provinzialbehörden" vom 30. April 1815 in 10 Provinzen eingeteilt.

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