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notgeldscheine

notgeldscheine

Notgeldschein/Gutschein der Stadt Bocholt in Westfalen, aus dem Jahr 1918Notgeld 1923 aus Biberach an der RißNotgeldschein aus dem Jahr 1923 herausgegeben von der Kreissparkasse BielefeldNotgeld der Stadt Bochum, 1923Notgeld der Stadt FürthNotgeld der Stadt NeuruppinNotgeld der Stadt Bad KösenNotgeld der Stadt DuisburgNotgeld der Stadt Eschweiler

Notgeld ist eine Form des Geldes.

[Bearbeiten] Bedeutung des Notgeldes

In Notzeiten, während oder nach Kriegen bzw. in Zeiten galoppierender Inflation, geben Länder, Städte, Gemeinden, Firmen oder Private genehmigt oder nichtgenehmigt Geld aus. Dieses ausgegebene Notgeld ist als Ersatzgeld zu betrachten. Es wird trotzdem zeitweise zum allgemein akzeptierten, ja sogar beliebten Zahlungsmittel, da es an Kleingeld mangelt oder während der Hyperinflation nicht schnell genug Geldscheine gedruckt werden konnten. Das Vertrauen besonders in wertbeständiges Notgeld war zum Teil größer als in das offizielle Geld.

Notgeld wurde nicht nur in Mark und Pfennig ausgegeben. Nach dem ersten Weltkrieg wurden, Anfangs auf Grund des Kleingeldmangels, Gutscheine als. Es gab auch den Anspruch auf Waren und andere Währungen z. B. : Roggen, Weizen, Zucker, Kohlen, Holz, Goldmark, Dollar etc.

Neben den üblichen Geldformen Münze (Notmünze) und Geldschein kommen auch verschiedene Ersatzmaterialien wie Porzellan, Pappe, Leder, Presskohle, Seide oder Leinen zum Einsatz. Auch Briefmarken (etwa als Briefmarkenkapselgeld), Spielkarten, Schecks und ähnliche Vorlagen wurden zu Notgeld umfunktioniert.

Geeignete Gegenstände können auch unbeabsichtigt und unwillkürlich als Notgeld und Vergleichsmaßstab in Gebrauch kommen. Sie tragen keine Wertangabe, sondern stellen in sich selbst die Wertangabe dar. Banknotensammler: Notgeldscheine und Serienscheine.

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