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3. Einbildungskraft
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Einbildungskraft
(griechisch phantasia, lateinisch imaginatio, englisch und französisch
imagination), in der Philosophie und Dichtungstheorie Bezeichnung für
das Vermögen, sich etwas Abwesendes bildlich zu vergegenwärtigen
bzw. ein Bild neu zu erzeugen. |
Einbildungskraft vermittelt somit zwischen der (passiven) Sinnlichkeit
und den (aktiven) Verstandesbegriffen, die bei Kant die beiden Grundpfeiler
jeder möglichen Erfahrung bilden.
Kant räumt ihr somit einen zentralen Stellenwert innerhalb
seiner theoretischen Philosophie ein. („Es ist daher ... einleuchtend,
daß, nur vermittels ... der Einbildungskraft, die Erfahrung selbst
möglich werde.") Gleichzeitig kritisiert er jedoch, dass „die Einbildungskraft
natürlicherweise bis zum Äußersten zu steigern geneigt"
sei und die Möglichkeit der Erfahrung, die sie eröffne, auch
bedrohe: „Wir spielen oft und gern mit der Einbildungskraft; aber die Einbildungskraft
(als Phantasie) spielt eben so oft und bisweilen sehr ungelegen mit uns."
"Einbildungskraft," Microsoft® Encarta® Enzyklopädie
2000. © 1993-1999 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten. |
| Die Bildung des Gehörs ist das Wichtigste. Bemühe
dich frühzeitig, Tonart und Ton zu erkennen. Die Glocke, die Fensterscheibe,
der Kukuck - forsche nach, welche Töne sie angeben. |
Aural training is the most important thing. Try right
from the start to recognize keys and notes. A bell, a window-pane, a cuckoo
- learn the sounds they make. |
L'éducation de l'oreille est ce qu'il a de
plus important. Tâchez de bonne heure de discerner chaque ton et
chaque tonalité. Examinez quels sons produisent la cloche, le verre,
le coucou, etc. |
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