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Existenzgeld
"Den Druck gegen die Erwerbslosen zu verstärken – dafür gibt es einen breiten gesellschaftlichen Konsens – sei es durch „aktivierende Maßnahmen“ oder durch Ausgrenzung und Kürzung der Sozialleistungen. Insgesamt wird eine historisch überholte, autoritäre Arbeitsgesellschaft fortgesetzt, in der alle mehr oder weniger argwöhnend gegeneinander konkurrieren, ein großes Verlustspiel für die meisten.
Und das, obwohl die unterschiedlichsten Alternativen durchaus machbar wären, z.B. ein ausreichend hohes Existenzgeld oder eine selbstorganisierte Lebensgemeinschaft (Inseldorfprojekt)." (Robert Ulmer)
EXISTENZ-Geld
- Existenzgeld BAG-SHI BAG-E
- Basic Income European Network
A basic income is an income unconditionally granted to all on an individual basis, without means test or work requirement. It is a form of minimum income guarantee that differs from those that now exist in various European countries in three important ways:
- it is being paid to individuals rather than households;
- it is paid irrespective of any income from other sources;
- it is paid without requiring the performance of any work or the willingness to accept a job if offered.
Liberty and equality, efficiency and community, common ownership of the Earth and equal sharing in the benefits of technical progress, the flexibility of the labour market and the dignity of the poor, the fight against inhumane working conditions, against the desertification of the countryside and against interregional inequalities, the viability of cooperatives and the promotion of adult education, autonomy from bosses, husbands and bureaucrats, have all been invoked in its favour.
Ich will keine 1000 € Existenzgeld, ich will nicht mehr Polizei in meinem Portemonaie, sondern gar keine. Denn GELD habe ich als 'armutserfahrener' Mitteleuropäer kennengelernt als die Polizei in meinem Portemonaie. Auch der ehemalige SPÖ-Polizeipräsident von Wien wollte die Sozialhilfe erhöhen.
Gibt es ein ’gutes Leben’ in Armut ?
Praktische Überlebenshilfen aus Geschichte und Gegenwart
Mitten im Überfluss gibt es bei uns ein Leben in dauerhafter Armut.
Für viele aus der Generation der heute 30 bis 50-Jährigen wird
Altersarmut zur fast sicheren Zukunftsperspektive, denn die
versorgungssichere, lebenslange Vollzeiterwerbstätigkeit wird zum
Auslaufmodell. Das betrifft FreiberuflerInnen und KünstlerInnen
ebenso wie Projektefrauen und -männer, geschiedene Hausfrauen
ebenso wie SozialhilfeempfängerInnen oder Langzeitarbeitslose.
Dieser Kurs versteht sich ausdrücklich als wohnbezirksnahe
Überlebenshilfe. Die Frage, wie es für Arme möglich ist, ‚gut' zu
überleben, soll ebenso wie die der Altersarmut wirklichkeitsnah
gestellt werden. Zu diesem Zweck wird auch in der Geschichte der
Armut geblättert; tatsächlich gelebte Überlebensentwürfe aus
Geschichte und Gegenwart werden gezeigt. Als konkretes Ergebnis
sollen die TeilnehmerInnen eine gemeinsam aufgestellte Liste von
Bedingungen und Möglichkeiten zur eigenen Überlebenssicherung
mit nach Hause nehmen können.
Ein Reader 'Armutsforschung' kann für ca. 3,50 EHLP.XUVOHLWHU
erworben werden.
TS10.11B Wolfgang Ratzel, 27.04. - 18.05.2004, 8 UStd.4 x Di, 18:00-19:30,Kolleg Schöneberg, Nürnberger Straße 63,Raum 109,0,00 €
- Aktivitätenbericht 2003/2004 von Anders arbeiten oder gar nicht
- D i s k u s s i o n s f o r u m S o z i a l h i l f e
- Komitee für freies Denken
- Existenzgeld
- Panem et Circenses
Während der Regierungszeit des Claudius waren 93 Tage im Jahr ausdrücklich Spielen und Theateraufführungen vorbehalten, die vom Staat finanziert wurden - und bis zum Ende des 2. Jahrhunderts n. Chr. hatte sich ihre Zahl auf 135 erhöht.
Zur Kontrolle des römischens Mobs wurden riesige Summen privater wie öffentlicher Gelder ausgegeben: die Massen sollten durch Belustigungen eingelullt werden. Jeder Kaiser, der versäumte, sich diesem Brauch anzuschließen und die Großzügigkeit und den Einfallsreichtum seiner Vorgänger noch in den Schatten zu stellen, hätte sich gefährlicher Kritik ausgesetzt. Aber es ging um mehr als das. Spiele und Theater wurden in der Regel vom Kaiser und seinem Gefolge besucht: er sah selbst mit gespannter Aufmerksamkeit zu, teilte die Erregung der Massen und beriet mit ihnen, wer leben und wer sterben sollte. Diese Gelegenheit lieferten die Augenblicke, in denen die Massen sich mit ihren Herrschern eins fühlen durften; wenn princeps und Volk in derselben Gruppenerregung eng verbunden waren und wie ein einziger Körper von den Ereignissen bewegt wurden, denen sie gemeinsam beiwohnten.
"I see in the near future a crisis approaching. It unnerves me and causes me to tremble for the safety of my country. The money powers preys upon the nation in times of peace and conspires against it in times of adversity. It is more despotic than a monarchy, more insolent than autocracy, more selfish than bureaucracy. It denounces, as public enemies, all who question its methods or throw light upon its crimes. I have two great enemies, the Southern Army in front of me & the financial institutions at the rear, the latter is my greatest foe. Corporations have been enthroned, and an era of corruption in high places will follow, and the money power of the country will endeavor to prolong its reign by working upon the prejudices of the people until the wealth is aggregated in the hands of a few, and the Republic is destroyed."
-Abraham Lincoln, letter to William Elkins, Nov 21, 1864
(just after the passage of the debt causing National Bank Act [June 3, 1864], rigt before assassination)
B I O M A C H T
Ratzel-Seminar über Biomacht
Autonomes Seminar am SoWi-Institut der Humboldt-Universität - Fokus BioPolitik
(ehemals: Sorgepolitik) (Im Rahmen der Offene Uni)
Am Mittwoch, 28.April 2004 beginnt unter dem Namen \"Über die politische und wirtschaftliche Selbstbehauptung des \'überflüssigen\' Lebens\" eine Serie von Treffen, die ein Experiment darstellt.
Und zwar soll versucht werden, die in der Denktradition von Marx, Nietzsche, Heidegger, Foucault, Agamben gewonnenen Untersuchungsergebnisse in eine neue Politikweise umzusetzen. Jene \'Neue Politik\' (Agamben) gründet sich insbesondere auf die von Michel Foucault erarbeitete BioMacht-Konzeption und auf die von Giorgio Agamben begonnene \'Theorie des Lagers und des Ausnahmezustandes\'.
Genauer: Es geht um die Selbstbehauptung derer, die von der geltenden BioPolitik für \'überflüssig\' und \'unnütz\' erklärt werden, und die Agamben \'das nackte Leben\' nennt. Somit geht es um eine BioPolitik der Sorge, die aus der Perspektive der Opfer der Kapitalverwertungsprozesse entworfen wird.
Opfer in diesem Sinne sind nicht die Masse der (noch) \'gebrauchten\' Lohnarbeitskräfte, sondern die im Grenzbereich der Überflüssigkeit lebenden Working Poor aller Milieus und die vom Kapitalverwertungsprozess nicht benötigten oder ausgeschiedenen Menschen.
Die Reihe richtet sich auch gegen den zeitgeistigen besinnungslosen Aktionismus nach dem Motto \'Nach der Aktion ist vor der Aktion\', der nichts anderes als eine linke Variante der Erlebnis- und Wohlfühlgesellschaft darstellt. Ausdrücklich nicht erwünscht ist die Anwesenheit von Menschen, die Politik mit der Planung und Durchführung destruktiver Gewalthandlungen verwechseln.
Mi, 28.4.04, 18 - 20 Uhr:
Reihe \"Über die politische und wirtschaftliche Selbstbehauptung des \'überflüssigen\' Lebens\"
- Einführung in die Konzeption der Reihe (Wolfgang)
- Über die Handlungs-Option \'Selbstorganisation\'. Bericht über den Kongreß \'Autoorganisation\' (Anne)
Ort: Seminargebäude der Humboldt-Universität, Dorotheenstr. 24, Raum 513
Infos über: Wolfgang, Tel. 42857090 / [email protected]
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Mi, 28.4.04, 20 - 22 Uhr:
Lektürekurs: \"Die Arbeit im (post-)modernen Produktionsprozeß\". Wir lesen: Harry Braverman: Die Arbeit im modernen Produktionsprozeß. Frankfurt a.M., New York 1980. (Labor and Monopoly Capital. The Degradation of Work in the Twentieth Century. New York, London 1974)
Der Lektürekurs setzt die Winter-Lektüre der Kapitel 1-4 fort. NeueinsteigerInnen können den Inhalt der Kapitel 1-4 entweder nachlesen oder in stark verknappter Aussagen-Form unter der e-mail-Adresse [email protected] / Tel. 42857090 bestellen.
(a) Kurze Einführung in die Methode des Lektürekurses und Festlegung unserer Vorgehensweise
(b) Lektüre des Kapitels 5: \"Die unmittelbaren Auswirkungen der
wissenschaftlichen Betriebsführung (Taylorismus)\"
Ort: Seminargebäude der Humboldt-Universität, Dorotheenstr. 24, Raum 513 , Infos über: Joachim, Tel. 4271015
Gibt es Kontinuitäten zwischen dem frühneuzeitlichen 'großen Einsperren' ins Arbeitshaus und der modernen Deportation in das Lager. Kann das Lager als 'verborgene Matrix des politischen Raums' (Agamben) im Zeitalter der Bio-Macht bezeichnet werden?
In einem zweiten Schwerpunkt geht es um einen Vergleich zwischen den Überlebenstechniken der 'überflüssigen Menschen' des 18.Jh mit denen des 20.Jh. Gab es eine alte 'moralische Ökonomie der Armen' (E.P.Thompson)? Überlebte diese moralische Ökonomie unsichtbar im Schatten der Ökonomie der Kapitalakkumulation? Kann oder muß die Moralische Ökonomie in den 'Zonen der Ausnahme' wiederkehren? Und wenn ja, wie? Als eine von den Umständen erzwungene 'Ökonomie des Notbehelfs' (Hufton)? - oder als gewollte postmoderne Moralische Ökonomie der Sorge?
Die beiden Fragestellungen werden durch eine fortlaufende Zeitungsauswertung aktualisiert, deren Ergebnisse u.U. als Nachrichtensendung im TV-Programm des Offenen Kanals ausgestrahlt werden.
19.Mai
Holmes Rolston, NATURETHIK
Opportunistischer SPD-Paradigmenwechsel:
Gegen soziale Ungerechtigkeit ---> Für gerechte Ungleichheit
Biomacht <==> Systemische Werte
Gaia-Prinzip (holistische Ethik):
statt anthropozentrisch, nurmehr 'anthroporelational'
'deep ecology movement'
Art ('species')<==> Individuum (Atom?)
Systemisch wertvoll ist, was dem (Öko-)System nützt. Stabile Systeme haben Eigenwert (Eigenresonanz)
'Normativität' (Selektion durch Wertung) von Systemen.
- normativ (soziologisch)
- 1. wertbestimmt
- 2. zwingend
- 3. sanktionierend
Ethik <==> Moral (akteursbezogene Vorschriften (z.B. bzg. Eudaimonia) <==> zwischenmenschliche Normen)
DWARKINS (Meme)
NATURA NON CONTESTATUR
Texte
- Georgio Agamben
- Michel Foucault (Über Bio-Macht);
"Mir scheint, daß eines der grundlegenden Phänomene des 19. Jahrhunderts in dem besteht, was man als Vereinnahmung des Lebens durch die Macht bezeichnen könnte (...), eine Machtergreifung in Bezug auf den Menschen als Lebewesen, eine Art Verstaatlichung des Biologischen."
..............
"Der französische Philosoph Michael Foucault hat in kritischer Absicht den Begriff "Biopolitik" definiert. Gemeint ist damit: Physische und psychische Gesundheit ist ein zentrales Thema in Alltag und Politik geworden. Der menschliche Körper wird zum Austragungsort des politischen Geschäftes. Biopolitik hat sowohl den Einzelnen als auch die Allgemeinheit im Blick. Dabei tritt die biologische Norm zunehmend an die Stelle gesetzlicher Vorgaben. Moralische Institutionen und staatliche Organe besitzen das Recht des Zugriffs auf das Individuum."
Foucault
- Edward Palmer Thompson (Über Moralische Ökonomie);
- Klaus JXtte (Über das Große Einsperren)
Georgio Agamben
- Giorgio Agamben ('Une biopolitique mineure', "Über das Lager als Matrix der Moderne");
- Giorgio Agamben Ausnahmezustand und andere Bücher z.B. von Wagenbuch
In Auseinandersetzung mit verschiedenen theoretischen Annäherungen an das Phänomen des Ausnahmezustands - zu nennen sind in erster Linie Walter Benjamin, Carl Schmitt und Jacques Derrida - vermißt Agamben das von den meisten Theoretikern gemiedene Niemandsland zwischen Politik und Recht, zwischen der Rechtsordnung und dem Leben und wirft ein neues Licht auf jene verborgene Beziehung, die das Recht an die Gewalt bindet.
- Foltern für die Freiheit Rudolf Maresch 03.07.2004
Halten die Gefäße des liberalen Rechtsstaates dem Belastungstest terroristischer Selbstmordbomber stand?
- Giorgio Agamben 'Ausnahmezustand', Bücher Sept. 04: Generell wird der Ausspruch "Necessitas non habet legem" ("Not kennt kein Gebot") als rechtsphilosophische Begründung des Ausnahmezustand herangezogen... "
- Das nackte Leben Der italienische Philosoph Giorgio Agamben hält den Niedergang des Rechts für eine unabwendbare Schicksalsfügung,Von Thomas Assheuer, Die Zeit
(c) DIE ZEIT 01.07.2004 Nr.28
- bio-political tattooing' (Georgio Agamben)
"A few years ago I wrote that the political model of the west is not the city but the concentration camp, not Athens but Auschwitz. That was, of course, a philosophical, not a historical thesis. This is not about mixing phenomena that must be separated. I only want to remind readers that the tattooing in Auschwitz possibly appeared as 'normal' and economic in order to regulate the admission of the deportees to the camp. The bio-political tattooing, which we are forced to undergo today in order to enter the United States is a relay race to what we could tomorrow accept as the normal registration of the identity of the good citizen considering the mechanisms and machinery of the state.”
Thema des ersten Treffens: Der Ausnahmezustand als Paradigma des Regierens. Wir sich vorbereiten will, lese:
Giorgio Agamben: Ausnahmezustand, Kapitel 1, S. 7-41
Giorgio Agamben: "Ausnahmezustand"; "Homo sacer II". Frankfurt 2004.
"Homo sacer. Die souveräne Macht und das nackte Leben"; Frankfurt 2002.
Walter Benjamin: "Zur Kritik der Gewalt" (und andere Aufsätze). Mit einem Nachwort von Herbert Marcuse. Frankfurt 1965.
Insbesondere: Geschichtsphilosophische Thesen (v.a. Nr.8), S.78-94; Theologisch-politisches Fragment, S.95
Carl Schmitt: "Politische Theologie;
"Der Begriff des Politischen"; "Theorie des Partisanen"
Jacques Derrida: Gesetzeskraft. Der 'mystische' Grund der Autorität. Frankfurt 1991.
Peter Schneider: Ausnahmezustand und Norm. Eine Studie zur Rechtslehre von Carl Schmitt. Stuttgart 1957.
Markus Trotter: Der Ausnahmezustand im historischen und europäischen Rechtsvergleich. Wiesloch 1997.
Soziale Aneignung - Rekuperation
BUKO Bundeskoordination Internationalismus - über 150 Dritte-Welt-Gruppen
- "de.indymedia.org/biopolitik"
Die Leute von der Buko-Pharmakampagne mit ihrem Theaterbus waren schon da und erzählten die Geschichte von Schneewittchen, das fast an der gefährlichen Schlafkrankheit gestorben wäre, weil Forschung gegen Tropenkrankheiten der Pharmaindustrie kein Geld bringt. Die heutigen 3 Vorstellungen waren der Auftakt einer Tournee, auf der der Bus eine Woche lang Städte in ganz Deutschland anfahren wird.
Die Kampagne gegen Biotechnologie stellte sich wenig später mit ihrem Stand dazu, auf der anderen Seite der Straßenbahngleise, und verteilte Infomaterial und kleine Tütchen mit gentechnisch unbehandeltem Saatgut - für den Blumentopf zu Hause, oder um die kahlen Flächen in der Innenstadt ein wenig aufzupeppen.
Dann gab es noch ein Grüppchen, das auf einem "alternativen Stadtrundgang" die Schattenseiten von Kassel in Augenschein nahm: privatisierte Flächen, privatisierte Straßen, privatisierte Kliniken, privatisiertes Wasser, privatisierte Post, Modellprojekt "Pauschalierung der Sozialhilfe", Studiengebühren...
Die meisten allerdings spielten "Yomango". Das Wort ist spanischen Ursprungs und heißt so viel wie "ich klaue". Es geht hierbei jedoch nicht um bloße persönliche Bereicherung, sondern Yomango ist als Performance konzipiert: eine Gruppe von Tangotänzern, die zu Musik aus der Quetschkomode den Supermarkt von Champagner befreit, der wenig später in Fillialräumen dubioser Bankgesellschaften geköpft wird. Oder die gute Fee, die einem armen Schlucker ein nettes neues Kleidungsstück aus dem Schlußverkauf organisiert - dieses Kleidungsstück wurde wenig später Teil einer Kunstausstellung. Es geht um Aneignung, um das (in dieser Form symbolische) Befriedigen der eigenen Bedürfnisse, ob diese nun notwendig sind oder erst künstlich geschaffen durch die Werbung. Jeder hat Bedürfnisse, nur die wenigsten das Geld zu ihrer Befriedigung. Yomango regt zum Nachdenken an. Yomango stellt das gesamte System in Frage. Yomango ist aber auch ein Drahtseilakt.
Medico Projektinformationen Mexico
»México Bárbaro«
Die Aneignung des Lebens - Marx, Brecht und die Situationisten(MIRROR)
Biosozialismus & Sozialdarwinismus
-
Berliner Institut für Faschismus-Forschung und Antifaschistische Aktion e. V.
Oranienstraße 189, D - 10999 Berlin V.i.S.d.P.: Dipl.-Psych. Peter Kratz
- Früher Rassenpflege, heute Nutzengemeinschaft:
Von der Stammzelle zur Sozialeugenik.
(Dieser Artikel von Peter Kratz erschien gekürzt in KONKRET Nr. 10/2001 unter dem Titel "Tue, was du willst".)
-
'Deckname Humanismus.'
Selektion der Brauchbaren und Unbrauchbaren in der Bio-Hauptstadt Berlin. (Eine Kurzfassung dieses Artikels von Peter Kratz erschien in der Zeitschrift KONKRET, Nr. 7/2001.)
dem Humanistischen Verband Deutschlands (HVD), einer kleinen Gruppe mit großem Namen, die in der Tradition des Sozialdarwinismus und seiner Eugenik- und Euthanasiepolitik, des antikommunistischen Flügels der Freidenker und der völkischen Freireligiösen steht, piefige "Jugendweihen" mit prominenten Festrednern und -rednerinnen wie Gregor Gysi, Petra Pau, Michaele Schreyer, Renate Künast, Christine Bergmann, Guido Westerwelle veranstaltet und die Gentechnik promotet, bis hin zum Klonen von Menschen, nicht der schönen, sondern der brauchbaren. Nicht sex sells, sondern Biopolitik macht Konjunktur, und dabei stören auch die Bezüge von "Humanisten" zur braunen Tradition keineswegs.
-
Vom Antisemitismus
zur HomophobieÜber Geschichte und Aktualität Arthur Kronfelds, des leitenden Arztes an Magnus Hirschfelds
"Institut für Sexualwissenschaft" ***
Teil I: Kronfeld, Hodann, Hiller - und auch Hirschfeld selbst:
Politik und Philosophie am rechten Rand der Weimarer Republik.
Zum Einfluß von Jacob Friedrich Fries und Leonard Nelson
auf die Hirschfeldianer. Die Bedeutung für die SPD-Politik heute.
Von Peter Kratz
(Der Text erschien gekürzt als Artikelfolge in der Zeitschrift
"Gigi . Zeitschrift für sexuelle Emanzipation" ab Nr. 24, März/April 2003.)
- Vergleiche des "Unvergleichbaren"
Biopolitik und Vernichtungsfantasien. Dunja Melcic.
'Der selbstgefällige Eigentümer-Bourgeois erkennt nur die eigenen Kinder an‘ ..." Im Sozialismus könne man das Kindergebären als gesellschaftliche Maßnahme von der Liebe trennen
Bionomie
- Kapitalismus ist ein bösartiger Krebs
(Mirror)
Die neueste dieser modischen Dummheiten ist die Vereinigung von Natur und Ökonomie, auch "Bionomie" (Biologie und Ökonomie) genannt, wobei die Technologie als ein verbindendes Medium gilt. Die Digerati haben versucht, die Komplexitäten der ökonomischen Aktivität der Menschen auf einen zu stark vereinfachten natürlichen Prozeß zu reduzieren, der ihn als universelle Wahrheit erscheinen läßt. Mit seinem Buch "Out of Control" ist Kevin Kelly das beste Beispiel für das, was man bestenfalls eine "kreative Intellektualität" nennen könnte (Vgl. Niko Waesches Kritik an Kevin Kellys Wirtschaftsutopie.
- the digerati
Who are the "digerati" and why are they "the cyber elite"? They are the doers, thinkers, and writers who have tremendous influence on the emerging communication revolution.
digerati: Knowledgeable individuals at the forefront of Internet development and implementation. [Bahorsky] Note: Derived from the word "literati." (American National Standard for Telecommunications - Telecom Glossary 2000)
Biopolitik - Links