Jump back to Basic URL: de.geocities.com/sekroethi/index_BERLIN.html

 Ideologie 
 Historische Zielsetzungen spezialisierter Ideologen ausgewählter Richtungen seit der Antike in (West-) Europa. Enrique Ponce de León) 

Europa und die Türken


1389: Schlacht auf dem Amselfeld (Kosovo Polje)
1453: Konstantinopel
1571: Seeschlacht bei Lepanto
1664: Schlacht bei St. Gotthard-Mogersdorf
1683: Wien‑Kahlenberg
Nach mehrwöchiger Belagerung sind die Türken dabei, die Stadt zu erobern, als ein deutsches Ersatzheer unter Führung des Prinzen Eugen von Savoyen und des Polenkönigs Sobiesky die Türken in die Flucht schlagen kann. Großwesir Kara Mustapha muß sich mit der seidenen Schnur erhängen.

1821: Epanastasis (7. März)
Epanastasis is epi+anastasis. Anastasis is the Orthodox technical term for Latin resurrectio (viz. of Christ). See the entries s.v. anastasis in LSJ and Lampe. The meaning "raising the dead" (aniste:mi) goes back to Aeschylus. The modern metaphor uses imagery from theological usage of NT pedigree (anistamai). Epanastasis means "rising up against, insurrection", in Herodotus and Thucydides and "rising up again" in Diodorus (see lemma in LSJ). Modern he: epanastasis (always articular, sc. the [famous] one) also attempts to translate "La Revolution", as in France. It is imbued with the meaning of "the secular equivalent of resurrectio". Best (but cumbersome) translation of the term, which would give the flavor of the Greek, is "Rising up again from the Dead". The metaphor was picked up by poets of the period, in particular Solomos. Similar to the overtones heard in "Irish Easter Rising". But ultimately modern "epanastasis" is untranslatable.
Oikonomia - Chrematistik
(MIRROR) (Aristoteles)

a) Oikonomia

bedeutet im engeren Sinn Hauswirtschaft oder Haushaltungskunst. Das Haus war ursprünglich eine geschlossene Wirtschaftseinheit (Produktion von landwirtschaftlichen und handwerklichen Produkten). Tausch zwischen Häusern: natürlicher Tausch. Dann Tausch zwischen Landwirtschaft treibenden Bürgern und Handwerkern. Schliesslich wird durch Arbeitsteilung und dem damit verbundenen natürlichen Tausch die Güterversorgung der staatlichen Gemeinschaft sichergestellt (Oikonomia im weiteren Sinn). Ideal: Autarkie. Tauschformel: W - G - W'. Gemäss der Oikonomia ist die Güterproduktion begrenzt: diese soll ein angemessenes und gutes Leben der griechischen Staatsbürger ermöglichen.

b) Chrematistik

ist eine zweite Form der Erwerbskunst. Aristoteles nennt diese unnatürlich, wenn bei Tauschvergängen ein unnatürlicher (übermässiger) Gewinn erzielt wird. Die Chrematistik entsteht mit Geld und Handel. Tauschformel: G - W - G'. "... alle, die sich mit chrematistischem Erwerb befassen, vermehren ihr Geld ins Unbegrenzte. [So] entsteht eine zweite Art von Erwerbskunst, die Bereicherungskunst, anfangs wohl ganz nur einfach, später kunstmässig aufgrund der Erfahrung, woher und wie man Güter vertauschen müsse, um den grössten Gewinn zu erzielen" (Aristoteles, Politik, 60-61). Für Aristoteles ist die Chrematistik der "Störenfried der Ökonomie" (Schefold, p.39).

c) Die Unterscheidung Ökonomik - Chrematistik

ist für das Verständnis von modernen Wirtschaften von Bedeutung. Dabei muss man sich allerdings vor Augen halten, dass sich der Begriff 'Chrematistik' im Zuge des Mittelalters und vor allem der Neuzeit gewandelt hat. (Gewinn und Zins wurden vor allem in der Neuzeit als etwas selbstverständliches betrachtet; dies ging einher mit einem ständigen sozialen Aufstieg des bürgerlichen Standes in der Zeit des Merkantilismus und in stärkerem Masse nach der französischen Revolution). Dies erklärt, warum Oncken sagen kann, dass wir die "Chrematistik ...(nicht die Ökonomik) als die Vorläuferin unserer Nationalökonomie, welche die Interessenphilosophie des dritten [bürgerlichen] Standes ist, anzuerkennen haben, wobei freilich dem alten Philosophen [Aristoteles] als unedel galt, was in unseren Tagen, vermöge der veränderten sozialen Lage, als durchaus berechtigt und ehrenhaft angesehen wird"(S.42). Es hat demnach im Verlaufe der Zeit ein Angleichungsprozess zwischen Chrematistik und Ökonomik stattgefunden. Die liberale (neoklassische) Wirtschaftstheorie geht sogar soweit, beide Begriffe völlig gleichzusetzen: Das Gewinn- und Nutzenstreben der einzelnen Wirtschaftssubjekte führt unter Konkurrenzbedingungen zu grösstmöglichem Wohlstand. Adam Smith bezeichnet dies als das Wirken der 'unsichtbaren Hand'; Léon Walras betitelte sein Hauptwerk mit: "Eléments d'économie pure ou théorie de la richesse sociale". Klassisch oder Keynesianisch orientierte Ökonomen unterscheiden jedoch heute noch, wenn auch mit anderen Ausdrücken, zwischen 'Ökonomik' und 'Chrematistik'. Wenn beispielsweise der Gewinn reinvestiert wird (Kauf neuer Anlagen, Betreiben von Forschung und Entwicklung), würde man von Ökonomik sprechen. Das Einsetzen des Gewinnes in ungesunden spekulativen Geschäften, die z.B. mit völlig unrealistischen Land- und Aktienpreisen verbunden sind, würde dagegen (von Keynes) als Chrematistik bezeichnet werden.

Zitate aus folgenden Büchern:


Enrique Ponce de León (Bücher)

________________________________________________________________

URL of this page: http://de.geocities.com/sekroethi/Enrique.html


© 2004, Vitali Clandestino