Rom ca. 500 v.u.Z.-400 n.Chr.
Kleidung des Mannes
Die Tunika des Mannes reichte bis unter das Knie und wurde in der Hüfte gegürtet. Oft legte man mehrere Tuniken übereinander an. Rangabzeichen, wie Purpurstreifen wurden vielfach angebracht.
Das Staats- und Ehrenkleid, Toga genannt, legte man in kunstvollen Falten um
den Körper. Die Toga bestand aus einem ovalen Wolltuch von dreifacher
Manneshöhe.
Den geschlossenen, glockenförmigen Mantel mit Kapuze bezeichnete man als
Paenula.
Zubehör und Körperpflege
Die Männer versuchten ihre Körperform durch Schwitzbäder, Massagen und
Salbungen zu erhalten.
Das Auszupfen von Körperhaaren führte ein Epilator-Sklave durch.
Anfangs war eine volle Bart- und Haartracht beliebt, in der Kaiserzeit mußte
der Bart glatt, gezupft und teilweise rasiert sein. Die Haare schnitt man kurz und die Stirnsträhnen wurden leicht gelockt. In der spätrömischen Kaiserzeit wurde eine kurze Barttracht und die Lockenfrisur modern.
Der typische Lorbeerkranz blieb den Königen und Priestern vorbehalten.
Ein Siegelring und eine Gewandspange (Fibula) schmückten den Mann.
Reich verzierte, prunkvolle Sandalen oder Schnürstiefel dienten als Fußbekleidung.
Der Kopf wurde mit dem sogenannten Pilleus, ein Hut mit schmaler Krempe,
oder mit der Toga bedeckt.
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