Mega Komisch

 

Im Zug trifft der Rabbi den kath. Pfarrer. Beide kennen sich seit Jahren und ziehen sich gegenseitig gerne auf.
Der Pfarrer grient: "Mir träumte heut nacht, ich sei im jüdischen Himmel."
Der Rabbi: "Wirklich? Erzähl. Wie wars?"
Der Pfarrer: "Beeindruckend. Wirklich. Ein haufen Menschen wusselte da rum. Überall lag dreck auf den Wegen. Gerüche aller Kochkünste drangen in meine Nase. Und ein Geschrei ringsrum. Ich war froh wieder aufzuwachen."
Schmunzelt der Rabbi: "Seltsam. Auch mir träumte ich sei im Himmel, im katholischen Himmel."
Der Pfarrer: "So? Wie war es denn?"
Der Rabbi: "Oh, toll. Wirklich. Himmlische Sphärenmusik lag über allen Räumen. Süße düfte nach Weihrauch, Myrrhe und Ambra umschmeichelten die nase. Kein einziges Stückchen Müll war zu entdecken. Stille ringsum. Nur seltsam war eines: KEINE MENSCHEN! KEINE MENSCHEN!"

Feray

Kommt ein evangelischer Pfarrer in den Himmel. Petrus übergibt ihm, weil er sein Lebtag das Evangelium unseres Herrn aufopferungsvoll verkündet hat, einen VW Käfer. Er freut sich und fährt auf der Milchstraße spazieren. Plötzlich überholt ihn ein Mercedes, den ein katholischer Priester lenkt. Konsterniert kehrt er sofort um und fragt Petrus, wieso der katholische Pfarrer einen so viel teueren Wagen hat. Petrus weist ihn darauf hin, daß sein Kollege nicht heiraten durfte und die himmlische Gerechtigkeit das eben ausgleiche. Er sieht das ein und fährt weiter. Kurz danach sieht er zu seiner Verblüffung, wie in einem chromglitzernden amerikanischen Straßenkreuzer mit offenem Verdeck ein Rabbiner mit wehendem Bart an ihm vorbeizischt. Voll Entrüstung spricht er Petrus darauf an, da der jüdische Geistliche doch auch heiraten durfte, doch dieser erwidert nur: "Da kann ich nichts machen, das ist Verwandtschaft vom Chef!"

Chelsea

Sitzen drei Geistliche zusammen: Ein katholischer Pater, ein evangelischer Pfarrer und ein Rabbi. Sie führen einen Disput über die Abtreibung. Im Laufe des Gesprächs kommen sie überein, daß wohl die zentrale Frage dabei ist, wann überhaupt das menschliche Leben beginnt.
Sagt der Pater: "Nun, liebe Brüder im Herrn, ich bin der Ansicht, daß das menschliche Leben bereits beginnt, wenn sich Vater und Mutter in Liebe zusammentun."
"Na ja", antwortet der evangelische Pfarrer. "Ich würde es so nennen: Das menschliche Leben beginnt, wenn die Samen- und Eizelle miteinander verschmelzen."
"Nebbich", meint der Rabbi. "Menschliches Leben beginnt, wenn ist tot der Hund und sind aus dem Haus de Kinder..."

Kiralik Araba

Der Kohn kommt zum Rebben und fragt: "Rebbe, ich bin nu' 76 Jahr, und mein Weib, die Sarah, die is' 25. Und, wie's der Herr will, ist doch die Sarah schwanger. Ich tu' nachts kein Auge mehr zu, wegen der Frage: Bin ich der Vater von dem Kind oder nicht?"
Sagt der Rebbe: "Darüber muß ich klären, komm morgen wieder."
Anderntags sagt der Rebbe: "Kohn, ich hab geklärt. Bist Du der Vater - ist es 'n Wunder! Bist Du nicht der Vater - ist es 'n Wunder?..."

Yemek Tarifi

Shmuel sitzt in der Straßenbahn in Berlin, es ist tiefster Winter, und das Fenster neben seinem Sitz ist halb offen. Der Fahrgast hinter ihm friert und tippt Shmuel auf die Schulter: "Würden Sie bitte das Fenster zumachen, es ist kalt draußen!"
Keine Reaktion. Er probiert's nochmal, und nochmal, jedesmal mit mehr Nachdruck. Schließlich genervt ob so viel Freundlichkeit, lehnt sich der kalte Fahrgast über die Sitzlehne und schmeißt das Fenster selbst zu.
Shmuel: "Und jetzt ist es warm draußen?...."

Feray

Der Rekrut Salomonsohn beschwert sich bei seinem Korporalschaftsführer, man habe ihm ein Stück Speck aus dem Spind gestohlen. Dieser läßt die Korporalschaft antreten und fragt: "Wer von euch hat dem Juden den Speck gestohlen?", dann, sich besinnend: "Aber hören Sie mal, Sie als Jude dürfen doch keinen Speck essen!"
"Ich hab ihn auch nicht zum Essen, Herr Unteroffizier! Ich brauch ihn nur, wenn ich mer hab 'n Wolf gelaufen. Dann reib ich mir die Kimme damit ein."
Da tritt der Stubengefreite vor und meldet: "Herr Unteroffizier, Musketier Meier zwei kotzt..."

Chelsea

Der Vater einer Ehefrau beschwert sich beim Rabbi, daß der Schwiegersohn seine Tochter schlägt. Kurz darauf kommt der Rabbi dazu, wie dieser Vater diese Tochter verprügelt. Da fragt der Rabbi was das soll, er habe sich doch darüber beschwert, daß der Schwiegersohn diese Tochter schlägt.
Da meint der Vater: "Schlägt er meine Tochter, schlag' ich seine Frau!"

Kiralik Araba

Kommt eine Frau zum Rabbi und beschwert sich, daß ihr Mann sie so oft schlägt. Der Rabbi fragt genauer nach und es kommt heraus, daß ihr Mann ein Taugenichts und Trunkenbold ist. Der Rabbi denkt nach, und sagt dann:
"Im Talmud steht, daß ein Mann seiner Frau etwas von dem geben soll, was er verdient. Deshalb verstehe ich nicht, was Du hast, gute Frau. Dein Mann verdient Prügel und er gibt Dir Prügel..."

Yemek Tarifi

Ein koscheres Restaurant. Im Schaufenster hängt ein Bild von Moses. Ein galizischer Jude tritt herein - was sieht er? Der Kellner ist glatt rasiert (nach jüdischem Ritus verboten!) Der Jude fragt mißtrauisch: "Ist das hier wirklich koscher?"
Kellner: "Natürlich, sehen Sie nicht das Bild von Moses im Fenster hängen?"
Der Jude: "Das schon. Aber offen gestanden: Wenn Sie im Fenster hängen und Moses servieren würde, dann hätte ich mehr Vertrauen."

Deniz Ürünleri

Ein katholischer Priester, ein evangelischer Pastor und ein jüdischer Rabbi wohnen nebeneinander in einer Straße. Eines Tages hat der katholische ein funkelnagelneues Auto vor der Tür stehen. "Donnerwetter", denkt sich der evangelische, "das kann ich auch", und hat am nächsten Tag auch einen neuen Wagen vor der Tür. Der Rabbi sieht's und hat ebenfalls tags drauf ein neues Auto.
Am nächsten Wochenende sieht der evangelische Pastor, wie der katholische mit einem Eimer Wasser zu seinem Auto geht und ihn drübergießt. "Klar", denkt er sich, "muß sein." Also geht auch er mit einem Eimer Wasser zu seinem Auto und gießt ihn drüber. Nachdem der Rabbi das alles gesehen hat, denkt er kurz nach, holt eine Eisensäge, geht zu seinem Auto und sägt ein Stück vom Auspuff ab...

Feray

Ein Sowjetischer Jude besucht seine Verwandten in Israel und vor der Rückreise verabreden sie sich, wenn er in die Sowjetunion zurückkommt, wird er die Briefe mit blauer Tinte schreiben, falls es ihm gut geht und mit grüner Tinte, falls das Leben unerträglich wird, da die Postkorrespondenz in der Sowjetunion perlustriert worden sein soll. Der erste Brief kommt mit blauer Tinte geschrieben:
"Das Leben bei uns ist wunderschön, man kann alles kaufen, was man will, außer vielleicht grüner Tinte..."

Yemek Tarifi

Ein älteres Ehepaar ging mit ihrem Hund am Waldesrand spazieren, als auf einmal ein Förster aus dem Gebüsch gesprungen kam, sich eine Sekunde den Hund ansah und ihn dann erschoss.
Erschrocken, dann aber verärgert, gingen die beiden noch rüstigen Senioren nun zum Förster hin, ihn nahezu anschreiend, warum er den Hund, den lieben Waldi, erschossen habe.
Der Förster: "Ich musste so handeln. Er hatte die Räude. Die ist ansteckend?"
Die Ehefrau darauf: "Wie in aller Welt konnten Sie sehen, dass unser Hund die Räude hatte?"
"Nun, sehen Sie den untersetzten Bauch, die tiefen Tränensäcke, die Hängeohren, den nahezu schon festgewachsenen Schnotter um die Nase und die stets baumelnde Rute....alles klare Anzeichen für die Räude, da musste ich so handeln!"
Sie darauf ihren Mann anflüsternd: "Haribert, hau ab, sonst erschießt er dich auch noch!"

Kiralik Araba

Einige Jäger gehen durch den Wald, als einer von ihnen plötzlich zusammenbricht. Er scheint nicht zu atmen, seine Augen sind glasig. Ein anderer Jäger greift zu seinem Mobiltelefon und betätigt den Notruf.
"Mein Freund ist tot. Was soll ich tun?", fragt er in Panik.
"Ganz ruhig", bekommt er zur Antwort. "Überzeugen sie sich zunächst, dass er wirklich tot ist."
Stille, dann ist ein Schuss zu hören. Der Jäger fragt: "Gut, was jetzt?"

Kennedy - Lincoln

Der Herr Pastor ist begeisterter Jäger. Er wird eingeladen, einen Hirsch zu erlegen. Da er aber an diesem Tag ein Hochamt abhalten müsste, entschuldigt er sich wegen angeblicher Erkältung beim Bischof. Und er erlegt seinen Lebenshirsch.
Der Teufel tritt vor den Herren und beschwert sich: "Wie konntest du das zulassen? Dein Diener hat gelogen und du ermöglichst ihm ein solches Waidmannsheil! Du hättest ihn bestrafen müssen!"
"Aber das habe ich doch", sagt der Herr, "Er hat seinen Lebenshirsch erlegt und darf es niemandem erzählen!"

Feray

Sie gehen im Jagdzimmer von Trophäe zu Trophäe, die der Waidmann voller Stolz seiner charmanten Besucherin zeigt und erklärt. "Der da, der Hasenkopf mit dem Gehörn? Ja das ist ein Bock-Hase, gnädige Frau"
"Ein Bockhase? Eine Paarung aus Rehbock und Häsin? Sie wollen mich wohl auf den Arm nehmen! Das geht anatomisch doch gar nicht!"
"Doch, doch! Allerdings musste ich einen Stuhl ins Revier stellen."

 

 

A

B

C

D

E

F

G

H

I

J

 

 

Hosted by www.Geocities.ws

1