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  Krankheiten entstehen immer durch das Zusammenwirken mehrerer Faktoren. Das können Erbanlagen, Umwelteinflüsse, Krankheitserreger (Viren, Bakterien), bestimmte Gewohnheiten und psychische Faktoren sein. Gewohnheiten und innere Einstellung kann man ändern, bis zu einem gewissen Grad auch Umwelteinflüsse und Infektionsrisiken (zum Beispiel durch Impfung).
 Was man selbst tun kann, um gesund zu bleiben ist: auf die Ernährung achten, sich genügend bewegen und eine positive innere Einstellung haben.
Bewegung: Sollten Sie völlig untrainiert sein, beginnen Sie einfach damit, dass Sie im täglichen Leben aktiver werden - nehmen Sie die Treppe, statt den Aufzug, parken Sie ihr Auto etwas weiter weg, gehen Sie kurze Strecken zu Fuß. Suchen Sie sich eine Sportart aus, die Ihnen wirklich Spaß macht - ob Schwimmen, Radfahren oder Gymnastik.

Sportliche Betätigung

  • baut überschüssige negative Energie ab
  • sorgt für Ausgeglichenheit
  • Das Wohlbefinden steigt
  • fördert das körperliche Wohlbefinden in Form von Fitness und besserer Beweglichkeit
  • Sport erhöht das Selbstwertgefühl
  • Sport wird immer häufiger bei der Therapie von Krankheiten eingesetzt, sozusagen als Medikament
  • Sportliches Training regt den Stoffwechsel der Muskeln an
  • Baut die trainierten Muskeln auf
  • Verbessert die Koordination
  • Durch regelmäßigen Sport wird das Herz kräftiger und ruhiger
  • der Blutdruck wird normalisiert.
  • Im Blut verbessern sich die Fließeigenschaften
  • das Thromboserisiko wird gesenkt
  • Auch der Stoffwechsel wird positiv verändert, was sich beispielsweise durch einen ausgleichenden Einfluss auf den Insulinhaushalt sowie durch Abnahme von Harnsäure-, Triglycerid- oder Cholesteringehalt feststellen lässt.
  • Die Widerstandskräfte nehmen zu
  • Auf den Bewegungs- und Stützapparat wirkt Sport durch Kräftigung der Muskulatur.
  • Die Knochen werden durch vermehrte Zufuhr von Aufbausubstanzen (Mineralien) gefestigt.

Ernährung: Sie wissen sicher schon wie wichtig Vitamine, Minerale, Proteine usw. sind. Aber, gesunde Ernährung soll in den Alltag umsetzbar sein und nicht zu einer komplizierten Wissenschaft werden. Essen soll Spaß machen und das Wohlbefinden fördern. Nehmen Sie sich möglichst genug Zeit, in Ruhe in einer gemütlichen Atmosphäre zu essen. Lassen Sie sich beim Essen nicht ablenken. Legen Sie während des Essens kleine Pausen ein, so merken Sie viel besser, wann Sie tatsächlich satt sind. Das Sättigungsgefühl setzt nämlich erst nach 15 bis 20 Minuten ein. Und - hören sie auf zu essen, wenn Sie satt sind. Essen Sie nur, wenn Sie tatsächlich Hunger haben.

Tipps für eine gesunde Ernährung

  • Getreideprodukte und Kartoffeln sind die Basis einer vollwertigen Ernährung. Sie liefern wichtige Nährstoffe, enthalten aber kaum Fett. Außerdem sind sie reich an Ballaststoffen.
  • Mit fünf Portionen Gemüse und Obst am Tag tun Sie das Beste für Ihre Gesundheit. Denn Obst und Gemüse sind kalorienarm und reich an Vitaminen, Mineral- und Ballaststoffen.
  • Verzehren Sie täglich 2 bis 3 Portionen Milch und Milchprodukte, z. B. ein Glas Milch, zwei Scheiben Käse und einen Joghurt. Milch ist unser bester Kalziumlieferant und damit wichtig für gesunde Knochen und Zähne.
  • Essen Sie 1 bis 2-mal pro Woche Seefisch (z. B. Schellfisch, Scholle, Seelachs). So können Sie Ihre Jodversorgung verbessern.
  • Essen Sie 2 bis 3-mal pro Woche Fleisch und Wurst. Sie liefern viele wichtige Mineralstoffe, Vitamine und hochwertiges Eiweiß. Wählen Sie möglichst magere Fleisch- und Wurstsorten.
  • Essen Sie pro Woche höchstens drei Eier, da sie sehr viel Cholesterin enthalten.
  • Trinken Sie rund 1,5 Liter Flüssigkeit am Tag. Geeignete Durstlöscher sind Mineral- und Trinkwasser, ungesüßte Kräuter- oder Früchtetees, Obstsaftschorlen, Gemüsesäfte. Kaffee, schwarzer Tee oder alkoholische Getränke sind Genussmittel und zum Durstlöschen ungeeignet.

Innere Einstellung: Magen-Darm-Geschwüre, einige Hauterkrankungen oder Asthma sind klassische Beispiele für psychosomatische Erkrankungen. Die Psyche, besser gesagt das nicht vorhandene geistige Wohlbefinden, ist hierbei ein auslösender Krankheitsfaktor. Eine entspanntere Weltanschaung würde viele Probleme lösen.


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