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Windows
 Das Windows Betriebssystem kann bis zu einem gewissen Grad den Bedürfnissen des Nutzers angepasst werden und auch seine Leistungsfähigkeit kann verbessert werden. Bis zu einem gewissen Masse kann dies auch durch das Windows GUI selbst getan werden. Hier sind einige Beispiele:

Cache für Dateien vergrössern
Windows hinterlegt die zuletzt aufgerufenen Dateinamen und Pfade in einem speziellen Cache-Speicher und diesen Speicher können Sie vergrössern. Rechtsklick auf den Desktop, Eigenschaften selektieren, klicken Sie auf Leistungsmerkmale, dann auf Dateisystem. Im folgenden Fenster markieren Sie neben Standardnutzung dieses Computers die Option Netzwerkserver. OK klicken und Windows neu starten.

Benutzen Sie weniger Farben (Alle Versionen)
Je mehr Farben Ihr System zeigen muss, desto mehr Memory und Prozessorkraft verbraucht es dafür. Besonders wenn Sie einen älteren Computer haben, können Sie mit der folgenden Einstellung die Leistung des PC verbessern. Rechtsklick auf Desktop, Eigenschaften auswählen und dann auf Einstellungen klicken. Wenn der PC auf 32-bit 'true color' eingestellt ist, setzen Sie ihn auf 16-bit color (in Windows XP 'Medium' und 'Highest').

Floppy-Suche deaktivieren
(Win 98, Me)
In der Voreinstellung sucht Windows beim Start nach den vorhandenen Diskettenlaufwerken. Da sich daran aber selten etwas ändert, können Sie die Option abschalten und damit den Start beschleunigen. In der Systemsteuerung kann unter System \ Leistungsmerkmale \ Dateisystem \ Diskette die wiederholte und überflüssige Suche nach Diskettenlaufwerken unterbunden werden.

Programmstarts nicht unterbrechen
(Alle Versionen)
Widerstehen Sie der Versuchung, den Start eines Programms zu unterbrechen, bevor er vollständig geladen ist. Sonst kann es passieren, dass einige Bestandteile des Programms im RAM bleiben. Windows merkt das nicht und weist unter Umständen dem nächsten Programm den gleichen Speicherbereich zu. Als Resultat zeigt sich der berüchtigte 'Blue Screen of Death'. Meist stürzt Windows in einem solchen Fall komplett ab.

Defrag
(Alle Versionen)
Regelmässige Defragmentierung ist eine der Grundvoraussetzungen für eine optimale Leistung des Computers. Einmal pro Woche zu defragmentieren sollte eine Gewohnheit für jeden PC-Benutzer sein.

Index.dat
(Alle Versionen)
Die Index.dat Dateien enthalten die gesammte Internetsurf-Geschichte des Benutzers und diese Dateien werden immer größer. Neben der damit gebotenen Möglichkeit, daß jemand sieht welche Sites man alles besucht hat, welche Kennwörter man benutzt u.ä, wirken sich große Index.dat Dateien, oft ein paar Mb, auch negativ auf das Browsen aus. Deshalb ist es ratsam diese Dateien von Zeit zu Zeit zu löschen (manche Leute tun das täglich): sie werden dann von Windows sofort neu erzeugt, aber dann sind sie nur 32 KB groß. Das Problem ist nur, daß die Index.dat im TIF Ordner (und das ist die größte und wichtigste) nicht gelöscht werden kann während Windows läuft. Um sie dennoch zu löschen, kann man sich dafür entsprechende Tools besorgen oder man kann es selber tun, aber dann muß man ins DOS gehen.

Hier noch einige Beispiele und Tipps (werden monatlich geändert):


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