www.lucky-latino.de.vu
 
 
Lucky�s Tagebuch - Archiv:
Zu den aktuellen Einträgen!
 
24.12.2008:
Frohe Weihnachten!
 
Nachdem es mir gelungen ist, in diesem Jahr an jedem einzelnen Tage im
Advent einen Beitrag in meinem Tagebuch zu veröffentlichen und sich
trotzdem noch niemand bei mir mit einem Schokoladengeschenk bedankt
hat, wünsche ich nun trotzdem allen Lesern und aus aktuellem
Anlass ganz besonders Willi Konkarne ein frohes Weihnachtsfest!
 
23.12.2008:
Vladimir Putins Cousine
 
Nachdem ich heute aus naja, viertelwegs glaubhafter Quelle gehört habe,
dass die russische Version des Katerfrühstücks am Neujahrsmorgen
darin besteht, sich gegenseitig in der Sauna mit Birkenzweigen aus-
zupeitschen, habe ich beschlossen, dass ich keine Lust habe, mich
Silvester in Moskau zu betrinken.
 
22.12.2008:
Schiller, Friedrich
 
Alles wiederholt sich im Leben,
ewig jung ist nur die Phantasie

 
Ganz unabhängig davon sollte ich mitteilen, dass in der aktuellen
Ausgabe der tollen Zeitschrift 'Titanic' mal wieder ein Beitrag von mir
abgedruckt wurde. Jetzt am Kiosk!
 
21.12.2008:
Lug und Trug in Fernost
 
Mein Lieblingsasiate, der mit dem leckeren Buffet, das neben chinesischen
auch mongolische, japanische und thailändische Spezialitäten anbietet,
behauptet steif und fest, "Kinder bis 5 Jahre" seien "kostenlos". Ich
möchte ihn mal fragen, was er dazu meint, dass meine beiden Kleinen,
die diese willkürlich gesetzte Altersgrenze noch lange nicht erreicht
haben, alleine gestern zwei Gläser und einen Teller kaputtgemacht
haben. Gratis, selbstverständlich.
 
20.12.2008:
Militärobst
 
Dass meine zweijährigen Töchter derzeit immer wieder mal in der
Küche stehen und lautstark "Marine, Marine" skandieren, hat mich ob
meiner pazifistischen, ja beinahe antimilitaristischen Grundhaltung
schon länger etwas verwundert, um nicht zu sagen, gestört. Jetzt
fiel mir auf, dass sie dabei äußerst engagiert auf orangefarbige
kleine Kugeln zeigten und sich Mühe gaben, einigermaßen
hungrig auszusehen. Seither bekommen sie für's "Marine"-Rufen
immer eine Mandarine und sind absolut zufrieden. Hiermit glaube
ich, einen Beitrag zur Schaffung des Weltfriedens geleistet zu haben,
der - und das ist der Clou - weder dem Irak noch Afghanistan schadet.
 
19.12.2008:
Schadenfreude
 
Dass der jonglierende Clown vor dem EDEKA-Center in unserer kleinen
Stadt gerade eben desselbigen Sicherheitsglastüren mit seinen
bleihaltigen Jonglierbällen eingeworfen hat, finde ich total lustig.
Schade ist nur, dass es gar nicht stimmt.
 
18.12.2008:
Mein Weihnachtswunschzettel
 
Sushi, Sushi, Sushi, Sushi, Sushi, Sushi, Sushi, Sushi, Sushi, Sushi, Sushi,
Sushi, Sushi, Sushi, Sushi, Sushi, Sushi, Sushi, Sushi, Sushi, Sushi, Sushi,
Sushi, Sushi, Sushi, Sushi, Sushi, Sushi, Sushi, Sushi, Sushi, Sushi, Sushi,
Sushi, Sushi, Sushi, Sushi, Sushi, Sushi, Sushi, Sushi, Sushi, Sushi, Sushi,
Sushi, Sushi, Sushi, Sushi, Sushi, Sushi, Sushi, Sushi, Sushi, Sushi, Sushi,
Sushi, Sushi, Sushi, Sushi, Sushi, Sushi, Sushi, Sushi, Sushi, Sushi, Sushi,
Sushi, Sushi, Sushi, Geld, Sushi, Sushi, Sushi, Sushi, Sushi, Sushi, Sushi,
Sushi, Sushi, Sushi, Sushi, Sushi, Sushi, Sushi, Sushi, Sushi, Sushi, Sushi,
Sushi, Sushi, Sushi, Sushi, Sushi, Sushi, Sushi, Sushi, Sushi, Sushi, Sushi,
Sushi, Sushi, Sushi, Sushi, Sushi, Sushi, Sushi, Sushi, Sushi, Sushi, Sushi,
Sushi, Sushi, Sushi, Sushi, Sushi, Sushi, Sushi, Sushi, Sushi, Sushi, Sushi,
Sushi, Sushi, Sushi, Sushi, Sushi, Sushi, Sushi, Sushi, Sushi, Sushi, Sushi,
Sushi, Sushi, Sushi, Sushi, Sushi, Sushi, Sushi, Sushi, Sushi, Sushi, Sushi,
Sushi, Sushi, Sushi, Sushi, Sushi, Sushi, Sushi, Sushi, Sushi, Sushi, Sushi,
Sushi, Sushi, Sushi, Geld, Sushi, Sushi, Sushi, Sushi, Sushi, Sushi, Sushi,
 
17.12.2008:
Hilfe! Gewaltexzesse unter Kleinkindern!
 
Die Kleinkinderkriminalität nimmt immer weiter zu und inzwischen
Besorgnis erregende Ausmaße an: Nach Aussage ihrer knapp drei-
jährigen Freundin hat meine zweijährige Tochter eben dieser
"ein Klavier an den Kopf geworfen" und ihr dabei "das Gesicht gebrochen".
Zustände sind das heutzutage...
 
16.12.2008:
Brumm
 
Ein kleiner Bär ging um den Baum.
Im Traum.
Er dacht' nicht, dass ein Ungetier
wär hier.
So stand er da, perplex und hohl,
betröppelt wie ein Blumenkohl
im Regenguss.
Du Nuss.
Dacht' er, sternklar bei Geist, und überaus bedeutungsschwer.
Das Untier, das war er!
 
15.12.2008:
Warnmeldung! Eilige Warnmeldung!
 
Eben fügte ein anonymer Nutzer dem Wikipedia-Artikel "Kleiderbürste"
die Warnung hinzu: 'Fusselbürsten bürsten dir das Gehirn weg!'
Unverantwortlicher Weise haben übereifrige Wikipedia-Aufpasser
dies als 'Vandalismus' sofort wieder aus dem Artikel entfernt. Ich
will nun verhindern, dass einem meiner Leser dieses Missgeschick
mangels erhaltener Warnung passiert. Daher: Vorsicht:
Fusselbürsten bürsten dir das Gehirn weg!
 
14.12.2008:
Danke, Sport1-Nutzer 'dirdochegal'
Du hast auf eindrucksvolle Weise demonstriert, wie sinnvoll es ist, dass
bei Sport1.de seit einigen Wochen jeder Dummbatz, der in der Lage ist,
an seinem Computer mehrere Tasten gleichzeitig zu treffen, Kommentare
zu den veröffentlichten Artikeln schreiben darf. Den Spielbericht
zu VfB Stuttgart - Bayern München kommentiertest du nämlich so:
 
"oddo hat die rote verdient nur musste sie eigentlich gelb rot werden,
erste geleb karte wegen sein dumems kommetnar gegen den lienienrichter
udn die zweite halt wegen sein kung fu einlage"

 
Sag mir Bescheid, wenn du mitkriegen solltest, dass die geleb Karte
doch noch gelb rot geworden ist. Oder noch besser, sag's dem lienienrichter.
 
13.12.2008:
Wie soll man denn da noch lustig sein?
 
Ich befinde mich momentan gefangen zwischen Zetteln mit den Aufschriften
"Infos, Textvorschläge f. Rad.", "Europa-Doppelstunde (Geo, Mus,
Fotos, Geschichten)", "72074 Tübingen", einem Kassenbon, der mir
den Einkauf eines "GLUECKWUNSCH 2.00S1" bescheinigt (bezahlt übrigens
bei "KASSIER. 1", bei einem Ein-Personen-Laden auch kein Kunststück),
einem "Sicherheitsumschlag mit ihrem 1&1 Start-Code zum Einrichten des neuen
DSL-Modems", das ich aber weder bestellt noch erhalten habe, einer
Rechnung über 145,46 Euro, einem kaputten
Geldbeutel und dem TITANIC-Magazin vom November. Klasse. Hoffentlich
gewinnt Bayern wenigstens heute Mittag. Oder der VfB. Oder es gibt ein
Unentschieden.
 
12.12.2008:
Nur für Insider
 
Heute ein ganz kurzer Eintrag, die gedämpften Huscheln nach altem
Familienrezept für gedämpfte Huscheln stehen bereits fertig auf
dem Tisch und ich werde gerufen. Daher allen Lesern 'Guten Appetit'.
 
11.12.2008:
Zählen!
Schreibt doch heute die Schwäbische Zeitung in einem Bericht über
den neulich live im britischen Fernsehen übertragenen Selbstmord
eine Briten, zu dem ich mich aus Gründen der Pietät und zugleich
der in der Öffentlichkeit nicht immer ausreichend wahrgenommenen
Ernsthaftigkeit dieser Website nicht äußern werde, seine
(des Briten) letzten Worte seien 'Danke' gewesen.
 
So - und jetzt zählen wir gemeinsam bis eins. Eins.
 
10.12.2008:
Da hat er wohl recht, der Latino
 
Fundstück der Woche meinerseits auf www.bloedesprueche24.de oder
irgendsowas ist ganz eindeutig 'Jeder Mensch hat ein Recht auf meine Meinung'.
 
09.12.2008:
Fakten, die kein Mensch braucht
 
Die Nummer 12 in der Notenmappe des Musikvereins Sigmaringendorf ist
der 'Deutschmeister Regiments-Marsch' von Wilhelm August Jurek.
 
08.12.2008:
Grundschulhumor
 
Danke, liebe Zweitklässler, für diesen tollen Witz:
'Was ist grün und rennt durch den Wald?' - 'Ein Rudel Essiggurken' -
'Und was ist durchsichtig und rennt hinterher?' - 'Das Glas dazu'
 
07.12.2008:
Ein Hoch auf den DEHOGA
 
Es ist einfach etwas Besonderes, im Ländle zu leben - oder gar,
dort Urlaub zu machen. Nur hier hat das bekannte "Do not disturb -
Bitte nicht stören" die Bedeutung und den Effekt, dass die
Zimmermädchen mit den Worten "Wir stören auch gar nicht"
ins Zimmer kommen und anfangen zu putzen. Nackt.
 
Hat eigentlich außer Otto Waalkes und Rolf Stricker schon mal
irgendjemand 'Gurken-Truthahn' mit 'Gurkey-Turkey' übersetzt?
 
06.12.2008:
Filzlaus, Blattlaus, Nikolaus
 
Nachdem ich gestern Abend zum allerersten Mal das zweifelhafte Vergnügen
hatte, Mark Medlock reden zu hören, musste ich ernüchtert fest-
stellen, dass der Typ ja noch doofer ist als Kevin Kuranyi und Lukas
Podolski zusammen. Er sollte dringend Nationalspieler werden.
 
05.12.2008:
Meine Beziehungen zu Fernost
 
Gutes Sushi kann ich eigentlich immer essen. Im Gegensatz dazu
schmeckt mir Jasmintee eigentlich nur an den Tagen, an denen ich
auf drei Beinen mit siebzehn Zehen unterwegs bin und gelbe Plastik-
enten in harmonischen Achten durch die Lüneburger Heide trage.
 
04.12.2008:
Deutsch, deutsch, deutsch sind alle meine Kumpels
 
Unser aller CDU hat mal wieder eine Superidee gehabt. Deutsch als
Leitkultursprache muss im Grundgesetz verankert werden. Ich will ja
gar nicht darüber herziehen, dass dies für Schwaben, Bayern,
Sachsen und vor allem so komische Friesen und sonstige Nordlichter ein
echtes Problem darstellen könnte. Nein, ich will viel lieber meiner
Hoffnung Ausdruck verleihen, dass damit die Chance besteht, dass die
beiden Menschen aus meinem Bekanntenkreis, die gerne und immer wieder
von 'Hömeopathie', bzw. 'Hemopathie' sprechen, mal lernen, das 'Ö'
richtig zu platzieren.
Außerdem ist dann hoffentlich endlich Schluss mit unnützen
Latinizismen: Warum 'Interesse' sagen, wenn es doch das schöne
deutsche Wort 'Dazwischensein' dafür gibt?
 
03.12.2008:
Ratschlag für Freunde lauter Musik im Winter
 
Ob Regentropfen, ob Schneeflocken -
niemals ohne Socken rocken!
 
02.12.2008:
Das Weihnachtsvirus kommt
 
In diesem Jahr ist das Weihnachtsvirus nicht nur allgegenwärtig,
man kann es sogar käuflich erwerben. Zumindest hat die Firma
'Kaufhaus X' in ihrem heutigen Werbeprospekt 'Grippe-Figuren' im
Angebot.
 
01.12.2008:
Advent, Advent, ein Lichtlein brennt!
 
Der Adventskalender eines 18-jährigen aus Aying bei München
muss in diesem Jahr leider leer bleiben. Als die Mutter des jungen
Mannes am Wochenende im Keller ihres Hauses einen Einbrecher vermutete,
rief sie (verständlicherweise) die Polizei. Die fand zwar keinen Einbrecher,
sondern nur zwei freilaufende Hasen. Dummerweise
(aus Sicht des jungen Mannes) befanden sich diese beiden in seinem
Hobbykeller - zwischen den Hanfpflanzen, die er zur Bestückung
seines Adventskalenders so dringend gebraucht hätte. Nun haben
die garstigen Polizisten die Pflanzen mitgenommen und entsorgt, weswegen
der arme junge Mann wie alle anderen vernünftigen jungen Männer
inner- und außerhalb des Freistaates in diesem Jahr nun mit
Lucky Latinos wortgewaltigem Online-Adventskalender vorlieb nehmen
muss. Ab sofort täglich* hier
Für die Täglichkeit wird keine Gewähr übernommen!
 
28.11.2008:
Ohne Kern und Komma
 
Kürzlich kaufte ich mir eine Schale Trauben. Kernlose, versteht
sich, wegen der Kinder. Dank der fortschreitenden Anglifizierung der
Obst- und Gemüseindustrie waren diese mit dem Aufdruck 'Seedless'
gekennzeichnet.
Mir kam sofort der Kalauer in den Sinn, dass Heidi Klum ohne ihren
Mann auch ziemlich 'Seedless' dastünde. Kurz bevor ich dies meinem
gesamten Bekanntenkreis erzählen konnte, merkte ich glücklicherweise
noch, dass ich mal wieder 'Seed' und 'Seal' verwechselt hatte.
 
26.11.2008:
Saublödes Sprichwort
 
Nein. Es bleibt dabei. Keine Antwort ist auch keine Antwort.
 
24.11.2008:
Heute mal in Lateinischer Sprache
 
Da die HTML-Codierung von Umlauten wie auml;, ö und ü immer so
furchtbar kompliziert ist, habe ich heute mal mein großes Latinum
ausgepackt und einen Tagebucheintrag in lateinischer Sprache verfasst:
    Parseptua informalia dederunt, quo septum alipodia exaudite.
    Iacunda erunt alternatii comparatandis ex eo aliter fasciunt,
    post interia per modem rasunt. Facia ex factum mangolia sunt,
    quasi morbido ad occidentia iscenderunt. Eo idem ista aliter
    perpetuum nostra mataliter ad vostra Germani eunt.
Viel Vergnügen beim Übersetzen.
 
21.11.2008:
4 Wahrheiten und 1 Todesfall
 
  • Das 'Asiatisch-Exrotische Live-Koch-Buffet im China-Palast
    Sigmaringen besteht darin, dass ein muskulöser Nacktkoch
    Shrimps in Kurkuma-Curry-Sauce paniert
  • Singen ist die wohl melodiöseste Form humanoider Verbaläußerung*
  • Die Schwärze der Krähe ist ein wohltuender Kontrast
    zum Herbstgrau allerorten
  • Reich-Ranicki ist streng genommen auch nur ein Literaturkritiker
  • Kürzlich habe ich mich der fahrlässigen Tötung einer
    gemeinen Stubenfliege schuldig gemacht**
*Kann sein, dass das nicht stimmt (China, Küblböck, Bushido,...)
**vermute ich zumindest
 
20.11.2008:
Bauersuchtfrausenf
 
Alle finden immer den singenden Schäfer Heinrich so toll, ist ja auch
lustig, irgendwie, aber mein Favorit ist und bleibt der dicke Georg
oder so, der meint "Lieber im Fett geschwabbelt, als auf Knochen
gekrabbelt" und der zum Frühstück gerne Schwarzwurstbrot mit
Senf und Ketchup ist, dazu lecker Cappuccino (Instant).
 
18.11.2008:
Bekenntnisse eines Gabelstaplers
 
Ich koche halt gerne mit Paprika. Auch außerhalb der Saison.
 
17.11.2008:
Kleinanzeige
Verkaufe gelb gepunkteten Nasenhaarzerstäuber und original Meißener
Kitschetui aus Massivholz (Erle). Preis VB. Kontakt: www.general-motors.com
 
14.11.2008:
Pünktlich wie die Maurer
 
Kräht der Hahn früh am Morgen,
kräht er laut, kräht er weit:
'Guten Morgen, lieber Neffe,
dein Geburtstag ist heut' war gestern.
 
13.11.2008:
Kraft der Imagination
 
Irgendwie beschlich mich heute morgen das Gefühl, ich hätte, nachdem
ich von einer stark bebilderten Zeitschrift minderer Seriösität
angefragt worden sei, was denn nun mein Lieblingsreimwort auf das schöne
deutsche Wort 'Reißverschluss' sei, nach gründlicher spontaner
Überlegung zögerlich geantwortet, dies sei das ebenso schöne
deutsche Wort 'Scheißverdruss'. Ich glaube aber ehrlich gesagt,
dass ich mir das lediglich eingebildet habe.
 
12.11.2008:
Flach am Nachtag des blöden 11.11.
 
Nein, wirklich, Won Ci M�re ist kein französischer Innenarchitekt.
 
10.11.2008:
Wink des Schicksals
 
Ausgerechnet an dem Tag, an dem ich mich entschied, künftig nur noch
das Gute im Menschen zu sehen, positiv auf andere zuzugehen, ja gar
philantrope Züge zu entwickeln, ereignete es sich, dass mir auf dem
Parkplatz des Drogeriemarktes dm zwei der unsympathischsten Menschen
des gesamten Landkreises begegneten, die meine Pläne durch ihre
bloße Existenz zunichte machten.
 
08.11.2008:
Große Macht im großen Zeh
 
Ich habe heute Morgen entdeckt, dass meine Waage gute 30 Kilo
weniger anzeigt, wenn ich mich so darauf stelle, dass meine großen
Zehen links und rechts den Boden berühren, ich diese dann sanft
mit leichtem Druck nach unten bewege und das Ergebnis auf der
(analogen) Anzeige genieße.
 
05.11.2008:
Auf die Melodie von 'Kazuyoshi Funaki' von 'Christoph&Lollo'
 
Obama, Obama, Obama, Obama, Obama, Obama, Obama, Oba
maOba, maOba, maOba, maOba, maOba, maOba, maOba, maO
bamaO, bamaO, bamaO, bamaO, bamaO, bamaO, bamaO, bama.
 
04.11.2008:
Kulturelles Hochglanzkleinod
 
Im netten kleinen Nachbarort mit der Bürgerinitiative für eine
Umgehungsstraße steigt am Wochenende eine Veranstaltung absoluter
Exklusivität: Wenn man der Fülle der aushängenden Plakate
glauben darf, dann ist es eine einzige Sensation: Die Kleinkünstler
Kleinti Erschau und Repti Lienschau treten gemeinsam auf. Juhu.
 
01.11.2008:
Selbsteinschätzung
 
Ich sehe mich durchaus in einer Reihe mit Brutus, Walther von der
Vogelweide, Franco, Christine Nöstlinger und Yoko Ono: Auch ich
gehöre leider nicht zu den 20 beliebtesten Personen der Weltgeschichte.
 
29.10.2008:
Großartig, Latino, Großartig
 
Die großartige Zeitschrift Titanic hat in ihrer Novemberausgabe
einen Beitrag von mir veröffentlicht. Wer ihn findet, hat dafür
allerdings gut gesucht. Grins.
 
27.10.2008:
Der Gewinner wird noch in der heutigen Sendung bekannt gegeben
 
Die heutige Gewinnspielfrage für das hochgebildet mitdenkende
Publikum bei 'Bauer sucht Frau' auf RTL lautet (sinngemäß):
 
Was kommt hinten aus der Kuh, wenn sie kackt?
    a) Scheiße
    b) Schinken
Antworten bitte per Mail an: [email protected]
 
25.10.2008:
Live von 'SWR1-Stadion' am Samstag Nachmittag
 
  • ...da ist noch ein Abwehrbein von Hannover 96 dazwischen...
  • ...Marcel Schäfer, 72., volle Lotte an den Querbalken...
  • ...Rafinha, 20 Meter vor dem Tor, hat nichts besseres zu tun,
    als das Hinterteil von Halfar anzuschießen...
  • ...1:1 und dem Schweden Markus Rosenberg ist jetzt der Nerv gezogen worden...
  • ...der hat den Trainer von Hannover, Dieter Hecking, mal ein
    bisschen gekitzelt...
  • ...aber nichts da, Werder dazwischen gelaufen...
  • ...der vielzitierte Turm in der Fußballschlacht...
Scheiße, jetzt reichts!
 
20.10.2008:
Altersgemäße Entwicklung
 
Ich denke, wir sind uns alle einig, dass man von einem zweijährigen
Kind erwarten kann, dass es nicht vom Töpfchen aufsteht, um
direkt im Anschluss auf den daneben liegenden Teppich zu kacken.
Meine liebe Tochter hat das aus diesem Grund extra noch wenige Tage
vor ihrem zweiten Geburtstag erledigt.
 
17.10.2008:
Was sich auf 'Ein Quantum Trost' reimt
 
  • Ein Mann aus Soest
  • Ich mag gern Toast
  • Verschick's per Post
  • Ein Glas voll Most
  • Er schaut gen Ost'
  • Auf Hans ein Prost!
  • Ein Draht voll Rost
  • Wir hab'n gelost
  • Väterchen Frost
  • Tundra Pasost
  • Vallima Woost
  • Kein Fantum Spost
  • uvm...
 
16.10.2008:
Lucky Latinos E-Cards jetzt online!
 
Seit kurzem sind die E-Cards von Lucky Latino über den E-Card-Service
von jokers.de abrufbar:
Meine Jokers E-Cards
 
13.10.2008:
Wenn zwei dasselbe sagen, heißt das nicht unbedingt dasselbe
 
Der (lautmalerische) Satz 'Sisstaim, Ai t�ik a kiwissmi' kann je nach
Situation völlig unterschiedliche Bedeutungen haben: Im Feinschmecker-
Restaurant bedeutet er: 'Dieses Mal nehme ich ein Kiwissmi' (This time,
I take a Kiwissmi), wohingegen er im häuslichen Bereich eine
Selbstermahnung des Hausmannes, dieses Mal beim Verlassen der Wohnung
einen Schlüssel mitzunehmen, um sich nicht erneut, wie eine halbe
Stunde zuvor, auszusperren (This time, I take a key with me), bedeutet.
 
12.10.2008:
Wenn man aus Dummheit zum Deppen wird
 
Ex-Fußball-Nationalspieler Kevin Kuranyi hat gestern Abend wieder
einmal seine, nun, nennen wir es mal überragende Intelligenz
deutlich zur Schau gestellt: Die höhnischen Fangesänge des
Publikums beim WM-Qualifikationsspiel gegen Russland in Dortmund
("Ihr könnt nach Hause fahr'n...") nahm der Spieler von Schalke 04
etwas zu wörtlich, setzte sich in der Halbzeitpause in die S-Bahn
und fuhr nach Gelsenkirchen. Von Bundestrainer Löw wurde er für
diese offenkundige Blödheit heute aus der Nationalelf gefeuert.
 
11.10.2008:
Lieber Jörg Haider,
 
mag sein, dass es in der Politik erfolgversprechend ist, mit Tempo
120 rechts zu überholen - auf steilen Gebirgsstraßen, die von
standhaften Bäumen gesäumt sind, ist es das jedenfalls nicht.
Gott hab' di' selig!
 
08.10.2008:
Ressourcenverschwendung
 
Heute in einer regionalen Wochenzeitung las ich eine Anzeige mit in
etwa folgendem Wortlaut:
    Wir, der Fanfarenzug (...), jung, motiviert, laut, suchen
    neue Mitspieler. Notenkenntnisse sind nicht erforderlich!(...)
Der letzte Satz ist vollkommen überflüssig und 'überflüssig'
ist eines der ganz seltenen Wörter, die zwei Umlaut-U enthalten.
 
07.10.2008:
Neulich in der Grundschule meiner Wahl
 
In der freundlichen Grundschule auf dem Land stand vor einigen Tagen
das Thema 'zusammengesetzte Adjektive' auf dem Stundenplan. Hier die
gesammelten Ideen der Schüler:
  • bärenstark --> stark wie ein Bär
  • zitronengelb --> gelb wie eine Zitrone
  • stocksteif --> steif wie ein Stock
  • eiskalt --> kalt wie Eis
  • mausgrau --> grau wie eine Maus
  • ellenlang --> lang wie eine Elle
  • saugeil --> geil wie eine Sau
  • obercool --> cool wie ein Ober
  • sturzbetrunken --> betrunken wie ein Sturz
  • braungebrannt --> gebrannt wie ein Braun
  • naturblond --> blond wie die Natur
  • kunterbunt --> bunt wie ein Kunter
  • grobschlächtig --> schlächtig wie ein Grob
  • Dickmann --> dick wie ein Mann
uvm...
 
02.10.2008:
Mein Beitrag zum Tag der deutschen Einheit
 
Mein persönlicher Beitrag zum Tag der deutschen Einheit hat nichts
mit dem Tag der deutschen Einheit zu tun. Ich wollte nur den Termin
nutzen, bekannt zu geben, dass mich die Niederlage des FC Bayern gegen
Hannover deutlich mehr frustriert hat, als die der CSU bei der Bayernwahl,
während ich, bildlich gesprochen, Oliver Kahn nach dessen R¨cktritt
knapp 1,5 Tränen mehr nachgeweint habe, als Günther Beckstein.
Deswegen bin ich aber noch lange kein unpolitischer Mensch, verdammt
noch mal!
 
27.09.2008:
88348 Bad Saulgau
 
Eigentlich habe ich für Bad Saulgau ja nicht viel übrig, aber
ich denke, ich täte den Einwohnern etwas Gutes, wenn ich über
Nacht an allen Ortsschildern dort das "Bad" durch ein "Good" ersetzen
würde.
 
25.09.2008:
Dente, Dente und nochmals Dente!
 
Wie ihr sicherlich alle wisst, hat Großmeister Johnny al Dente
in wenigen Tagen sein Wiegenfest - am 29. wird er 29! Die Vereinigung
der geldfressenden zahnbehandelnden Ärzte Deutschlands hat
aus diesem Anlass eine Initiative zu seinen Ehren ins Leben gerufen:
Die Initiative pro dente.
 
Gratuliert wird aber erst am 29., falls ich es nicht wie jedes Jahr
vergesse!
PS: Bitte, liebe Leser, erinnert mich daran!
 
23.09.2008:
Whiskas!
 
"Jetzt noch frischer, weil Dampf gegart" ist absolut keine Werbung,
sondern sprachliche Scheiße. Finde ich.
 
19.09.2008:
Johannes Klein, Waldarbeiter in spe...
 
Der großartige Axel Hacke beschreibt in seinem wunderbaren Buch
'Der weiße Neger Wumbaba', wie einstmals irgendjemand das bekannte
Kinderlied 'Hänschen Klein' falsch verstand. Obwohl ich mich
nicht mehr an alle Details der Episode erinnern kann, weiß ich
doch noch, dass der Verhörer irgendetwas mit Mutter Weinezehr
zu tun hatte und auch die Frage nach den Familienverhältnissen
aufkam. Mir ist nun, nach jahrelangem Nachdenken klar geworden, dass
das Problem darin liegt, dass nicht nur von einer Familie die Rede
ist. Man halte sich vor Augen: Das Kind in dem Lied hat einmal den
Nachnamen 'Klein', dann heißt seine Mutter 'Weinezehr', kurz
darauf wird das Kind mit dem Namen 'Dabe-Sinzig', übrigens einer
der wenigen Doppelnamen in der musikalischen Kinderliteratur, bezeichnet.
Schließlich, und das schlägt dem Fass den Boden aus, taucht
in der zweiten Strophe auch noch der (erneut ein Doppel-)Name
'Hopp-Sassa' auf. Definitiv handelt es sich also nicht um ein Kind,
sondern um die Burschen Johannes Klein, Johannes Weinezehr, Johannes
Dabe-Sinzig und Johannes Hopp-Sassa, wobei der Johannes Weinezehr
nicht eindeutig belegt ist, da er ja nicht zwingend den Nachnamen der
Mutter tragen muss.
Hier nun für alle, die sich an ihre Kindheit nicht mehr erinnern,
noch einmal der komplette Text:
 
Hänschen Klein, ging allein
in die weite Welt hinein.
Stock und Hut steht ihm gut,
ist gar wohlgemut.
 
Aber Mutter Weinezehr
hat ja nun kein Hänschen mehr.
Dabe-Sinzig, das Kind, eilet heim geschwind.
 
Ei Mama, ich bin da,
spricht das Hänschen Hopp-Sassa.
Glaube mir, ich bleib' hier,
geh' niemehr von dir.
 
16.09.2008:
Kleinanzeige --- Kleinanzeige --- Kleinanzeige --- Kleinanzeige
 
Lucky Latino
Einköpfiges Alleinunterhalterduo, schlecht, überteuert,
hat Termine frei. Hochzeit, Betriebsfeier, Weihnachtsmarkt -
wir spielen alles, außer Hochdeutsch.
Zuschriften unter Chiffre #14653873285 an diese Zeitung.
 
10.09.2008:
Darf man sowas überhaupt sagen? Am Vortag des 11. September?
 
Kürzlich erlaubte mir mein Hausmannsdasein mal wieder einen Blick
in eine seriöse Nachrichtensendung im Televisionsgerät, ich
denke, es war die Tagesschau. Da wurde vermeldet, dass eine deutsche
Reiterin bei den Paralympics, den olympischen Spielen für Menschen
mit einer Behinderung, die Goldmedaille in der Klasse der spastisch
Gelähmten errungen habe. Dankenswerterweise wurde dies sogar mit
videoaufgezeichneten Bilder aus Peking illustriert. Allerdings musste
ich mich schon wundern: Das Pferd bewegte sich ganz normal, ein
Außenstehender hätte hier nie eine spastische Lähmung
vermutet.
 
Übrigens: Kann sich jemand vorstellen, was es für ein Gefühl ist,
als einziger Mann in einer Krabbelgruppe zu sein?
Antworten bitte ins Gästebuch!
 
09.09.2008:
Woche der Rücktritte
 
Es gibt eine Menge Gemeinsamkeiten zwischen Oliver Kahn und Kurt Beck:
  • Beide waren mal in ihren jeweiligen 'Vereinen' und auch auf
    nationaler Ebene sowas wie die Nummer 1
  • Beide wären das, v.a. auf Bundesebene gerne noch ein-
    deutiger gewesen
  • Beide spielten für die Roten
  • Beide sind schlecht rasiert: Beck im Gesicht und Kahn an
    den Augenbrauen
  • Becks Äßerungen vor der Hamburgwahl waren in etwa
    so geschickt wie Kahns Fehlgriff im WM-Finale 2002
  • Die Titanic hat sich über beide schonmal lustig gemacht
  • Beide traten kürzlich zurück
Es gibt aber auch Unterschiede:
  • Kahn spielte Fußball, Beck ist Politiker
  • Kahn ist blond, Beck leicht gräulich meliert
  • Grün macht Kahn mehr Spaß als Beck
  • Kahn aß anlässlich seiner dritten Meisterschaft
    Spaghetti Vongole, Beck anlässlich seiner Wahl zum
    Ministerpräsidenten nicht
  • Kahn biss dereinst Heiko Herrlich in den Hals, Beck isst
    lieber Schweinehals gegrillt mit Steaksauce von Knorr
Weitere Gemeinsamkeiten und Unterschiede bitte direkt an den FC Bayern
München, die SPD oder von mir aus auch an das Kreiskrankenhaus
in Wolfenbüttel oder Bielefeld.
 
04.09.2008:
Baden in Schwaben
 
Ich war heute in einem sogenannten Spaßbad in Schwaben. Dabei
sind mir zwei Schilder aufgefallen:
 
Für Nichtschwimmer:
Bitte ziehen Sie Ihren Kindern
Schwimmflügel an!
 
Ich ließ, da ich des Schwimmens mächtig, wenngleich kein
Gigant dieser Sportart bin, meine Kinder ohne Schwimmhilfen ins
Wasser. Sind ja schon fast zwei. Und fanden es toll.
 
Rutschgefahr! Langsam gehen, nicht schnell laufen!
 
Ich hörte förmlich den wandelnden Bierbauch hinter mir sagen:
"Das muss doch heißen: Langsam laufa, s'braucht it schnell ganga!"
 
03.09.2008:
Eilmeldung!!! Eilmeldung!!!
 
Oliver Kahn hat seine Karriere beendet! Gestern! Abend!
In München! In der Allianz-Arena! Leute haben geweint!
 
01.09.2008:
Was denkt man da, was der wohl denkt?
 
Mir sind da verschiedene Dinge durch den Kopf gegangen:
  • ...als meine beiden 2-jährigen Kinder im Supermarkt ein Plakat
    mit gescheckten Schweinen entdeckten und simultan "Muuuuuuh" riefen
  • ...als ich erfuhr, dass bei Borussia Mönchengladbach Jahre
    nach Bekim Kastrati jetzt mit Herrn Baumjohann wieder ein Spieler
    mit wahrlich sensationellem Namen spielt
  • ...als ich darüber nachdachte, ob bei den Konzerten von
    Fady Maalouf wohl sein Bruder Bassa als Türsteher arbeitet
 
24.08.2008:
?
 
...so rein vom Sound her bin ich geneigt zu behaupten, soeben flog
ein Rasenmäher über unserer kleinen Stadt seine Runden.
 
16.08.2008:
Gelber Marienkäfer läuft durch Paprika
 
In einem Land vor unserer Zeit lebte einmal eine schwarze Johannisbeere
ohne Kniekehlen. Sie fühlte sich oft einsam ob der Abgeschiedenheit ihres
Hofguts. Nur selten bekam sie Besuch, meist von ihrer aufdringlichen,
schrillen Nachbarin, die regelmäßig zum Putzen vorbei kam.
Donnernd und bebend stürzte eines Vormittags ein hohlwangiges
Erdbeben aus den jütländischen Wolken, trat durch das grau gedeckte
Ziegeldach ins Wohnzimmer, wo die Johannisbeere sich just zu dieser
Zeit genüsslich auf dem Chesterfieldsofa räkelte und erschlug
unsere kleine Heldin. So spielt das Leben.
  • Olympiasieger der Woche: Hinrich Romeike
  • Romane der Woche: 'Die Rückkehr des Tanzlehrers' und 'Die fünfte Frau',
    jeweils von Henning Mankell
  • Bemitleidenswerte Bevölkerungsgruppe der Woche: Ostdeutsche
 
13.08.2008:
Zurück aus dem Urlaub mit Überraschung!
 
Nach einigen erholsamen Tagen im Schwarzwald bin ich, Lucky Latino,
wieder da und weise darauf hin, dass das Stück 'Don Camillo und Peppone'
auf der Waldbühne in Sigmaringendorf nur noch bis zum 31. August
gespielt wird!
Für alle Freunde der mathematischen Rätselei habe ich ein
ganz neues Spielzeug mitgebracht: Das Einreihen-Sudoku. Dabei handelt
es sich um eine südvietnamesische Sonderform des japanischen
Zahlenrätsels Sudoku, das sich auch für mathematisch weniger
Begabte eignet, weil dabei nur in einer Reihe die Zahlen ergänzt
werden müssen, die aus der Reihe 1,2,3,4,5,6,7,8,9 noch fehlen
und weil außerdem die Lösung gleich drunter steht.

4 7     1 3 6 5 8 2

LÖSUNG:

4 7 9 1 3 6 5 8 2

 
01.08.2008:
Zurück aus dem Alpenurlaub
 
Da fragt man sich doch, ob einen die Schweizer Höhenluft wahn-
sinnig macht, oder eher die höhenluftigen Schweizer? Jedenfalls
finde ich es irgendwie komisch, wenn ein erwachsener Mann in 1800
Metern über Normalnull nur mit Wanderschuhen, Rucksack, Hut und
Wanderstöcken bekleidet (und ansonsten wirklich GAR nichts) durch
die Gegend schnauft - wenigstens schleuderte er dem verdutzten
Gegenüber ein freundliches "Grüezi wohl" ins Gesicht.
Bisher hatte ich solches Verhalten nur Ostdeutschen zugetraut, man
lernt nie aus.
 
25.07.2008:
And the Latino goes to...
 
Latino-Award
Der Latino des Monats geht an den superintelligenten
Autofahrer, der kürzlich auf dem Albhighway zwischen
Feldhausen und Inneringen eine Katze anfuhr, worauf er
voller Schreck mithilfe eines Blicks in den Rückspiegel
feststellte, dass diese schwer angeschlagen über die
Fahrbahn torkelte und offenbar an großen Schmerzen litt.
Er entschied sich, umzudrehen und die Katze mittels eines
gezielten Fahrmanövers von ihren Qualen zu erlösen.
Eine zufällig vorbeikommende Polizeistreife, die ihn
anhielt und nach seinen hehren Motiven für den eiskalten
Katzenmord befragte, musste ihn aufklären, dass die
Katze, welcher er zuerst überfahren hatte, noch an
seiner Stoßstange hing, die vermeintlich erlöste
Katze hatte sich bis dahin noch bester Gesundheit erfreut.
 
19.07.2008:
Fundstück der Woche
 
Neulich, in einem Bistro der Kleinstadt Mengen, stand ein Werbeschild:
    SUPPEN:
  • Tomaten
  • Gulasch
  • Reis            ï¿½ 3,40
  • Sandwich   ï¿½3,90
Ich widerstand aufgrund des Preises der Versuchung, eine Sandwichsuppe
zu bestellen.
 
14.07.2008:
Brad Pitt schwerhörig?
 
Was hat er sich dabei nur gedacht, seinen Sohn 'Knox Leon' zu nennen?
Ich vermute einen Verhörer � la "Der weiße Neger Wumbaba":
    Knox, Knox, Knoxle on heaven's door, hey, hey, hey, hey, hey...
Bob Dylan soll sich, Gerüchten zufolge, schon im Grab umgedreht haben.
 
12.07.2008:
Es pilchert so grün wenn Irlands Rosen duften
 
Die beste, klügst und charmanteste bessere Hälfte von allen
bemerkte kürzlich sehr treffend (Zitat erfolgt sinngem&suml;ß, nicht
nach Wortlaut): "Rosamunde Pilcher ist sowas wie die Verfilmung von
Volksmusik". Nun ist Rosamunde Pilcher streng genommen natürlich
mitnichten eine Verfilmung, sondern eher eine, naja, Autorin, aber
den Sinn und Zweck der Aussage verstehen und bejahen wir ja wohl alle.
Wusste eigentlich schon jemand, dass der SWR für einen nicht
einmal dreiminütigen Mitschnitt seines Radioprogramms
63,07 Euronen verlangt?

Sudoku-Zahlen der Woche: 1,7,8,6 (in dieser Reihenfolge).

 
07.07.2008:
Premiere erfolgreich absolviert!
 
Noch bis zum 31. August laufen die Aufführungen "Don Camillo und Peppone"
auf der Sigmaringendorfer Waldbühne mit Lucky Latino!
Hier ein Bild:
Don Camillo und Peppone
 
Und hier gibt's den ultimativen Sommerhit zum Stück von den
"Ursprung Buam": Ursprung Buam bei youtube.
 
03.07.2008:
Premiere steht bevor
 
Ab dem kommenden Samstag, 5.7., ist Lucky Latino auf der Waldbühne
in Sigmaringendorf als Peppone in "Don Camillo und Peppone" zu sehen.
Karten gibt es hier.
Lucky wird die Rolle in den Vorstellungen am 5. und 19.7., sowie
am 17.,22. und 23.8. bekleiden.
 
28.06.2008:
Ein Satz zum Nachdenken
 
Er trug auf einer Sandale seine Sandaale durch die Sandallee.
 
26.06.2008:
Karrieresprung in Sicht
 
Im Zuge des EM-Fiebers habe ich eben meine Bewerbung um den
Posten des Trainers der österreichischen Fußballnational-
mannschaft abgeschickt. Die hoffentlich bald eingehende Zusage
werde ich hier bekannt gegeben. Bis dahin können sich alle
Interessierten gerne mein Bewerbungsschreiben hier anschauen und
ggf. für eine eigene Bewerbung um diesen Posten abändern.
Viel Erfolg!
 
24.06.2008:
Wortwechsel der Woche
 
Kindergartentante: "Alles, was grün ist, macht den Sauerstoff!"
Kind, weiblich, 6 Jahre: "Cool, mein T-Shirt macht Sauerstoff!"
 
20.06.2008:
Unbelievable...
 
Nicht nur Deutschland hat ein tolles Spiel gemacht, es hat auch
jemand meinen u.a. Zettel für 1,50 ersteigert. Danke!
 
18.06.2008:
Helft Jens Lehmann - haltet den Elfmeter
 
Ich habe, selbstlos wie ich bin, einen Elfmeterhaltetippzettel
für Jens Lehmann zusammengestellt, falls es gegen Portugal
ein Elfmeterschießen gibt:
Elferhaltezettel
(Klick macht groß)

 
Da ich leider nicht wusste, wo ich den Zettel hinschicken
muss, damit Jens Lehmann ihn auch erh�lt, versteigere ich
ihn bei Ebay. Die Auktion läuft bis Donnerstag, 19.6.08, 17.30 Uhr.
 
16.06.2008:
Bravi, bravo, bravissimo
 
Bravo, liebe BILD-Zeitung: Die heutige Seite1-Schlagzeile
"Auf Wienersehen, ihr Ösi-Würstchen" ist äußerst
humorvoll, kreativ und hat genau 41 Buchstaben.
 
13.06.2008:
Sprachforschung für Anfänger
 
Heute will ich mich mit dem schönen Wort 'Kompetenzgerangel'
befassen. Es geisterte mir heute Vormittag einfach so durch
den Kopf, ohne dort schlimmere Schäden anzurichten. Ich
stellte fest, dass es aus elf Konsonanten und sechs Vokalen,
von denen wiederum zwei Drittel Es sind, besteht. Wenn man die
Buchstaben untereinander vermischt und damit Scrabble spielt,
entstehen beispielsweise die Begriffe 'Potenz', 'Lange', 'Magen',
'Po', 'Geraten' oder 'Zange'. Sehr viel schwieriger ist es,
Reimwörter auf 'Kompetenzgerangel' zu finden. Unter anderem
kam mir das bayrische 'Hohleisenstangel' in den Sinn, oder auch
die 'Flussgeisterangel'. Das Wort an sich hat mit 17 Buchstaben
ja bereits eine relativ exorbitante Länge erreicht, was
es aber nicht davor bewahrt, durch Verballhornung mittels einer
ursprünglich lateinischen Vorsilbe eine Verlängerung
um weitere zwei Buchstaben zu erfahren: Wenn sich zwei Mitarbeiter
der Deutschen Telekom tätlich angreifen und schubsen, so
spricht der Hobbyethymologe (oder eventuell auch der Betriebs-
soziologe) von 'Inkompetenzgerangel'.
 
Quelle: Lucky Latino: Sprachforschung im Dschungel der Telekomaff�re. Mengen, ArOmaVerlag, 2008.
 
09.06.2008:
And the Latino goes to...
 
Latino-Award
Der Latino des Monats geht dieses Mal an Herrn
Lukas Podolski, wohnhaft in München, für
seinen unermüdlichen Einsatz um die deutsch-
polnische Völkerverständigung, sowie für
seinen Beitrag zur Serie "Ich bin nicht der dümmste
deutsche Nationalspieler - Kevin Kuranyi ist schließlich
auch noch da.
 
Achso, eigentlich wollte ich nur sagen, dass ich
mich über seine beiden Tore gestern sehr ge-
freut habe und mich auf meinem Sofa ausgiebigem
Jubel über den 2:0-Sieg der deutschen Fußball-
nationalmannschaft gegen die Vertretung Polens hin
gegeben habe. Inniglichst.
 
06.06.2008:
Scheiße...
 
...jetzt hat doch die Andere gewonnen.
 
05.06.2008:
Heute Abend: Das große Finale
 
Heute Abend fällt die Entscheidung: Wer wird Germany's next
Topmodel? Ich denke, dass die Eine da, ihr wisst schon, die mit der
Modelfigur, die so gut aussieht, gewinnen wird. Weiß eigentlich
noch jemand, wie die Gewinnerin der letzten Staffel hieß?
 
04.06.2008:
Fakten, die die Welt nicht braucht
 
  • Eine der Innendienstmitarbeiterinnen der Schwäbischen
    Zeitung Sigmaringen schwärmt für Kochen,
    Kräutergarten und gutes Essen
  • Ihre Kollegin mag Laufen, Lesen und ihre drei Patenkinder
  • Goethe und Schiller tranken um 1798 mal zeitgleich aus
    zwei verschiedenen Tassen Kaffee.
  • Es handelte sich um türkischen Mokka
  • Jens Lehmann hat sich seinen Bart heute morgen beim Rasieren
    um 68 Mikrometer (0,068 mm) gekürzt
  • In Ulm leben mehr Tauben als in Sigmaringendorf
 
29.05.2008:
Nochmal Danke! Lucky Latino sagt schon wieder: Danke!
 
Dieses Mal möchte sich der Künstler ausdrücklich dafür
bedanken, dass er nicht in letzter Minute aus dem Kader der deutschen
Fußballnationalmannschaft für die Europameisterschaft 2008
geflogen ist. Danke.
 
27.05.2008:
Danke! Lucky Latino sagt: Danke!
 
Artig möchte sich der Künstler für die 223 Punkte bedanken,
die ihm beim diesjährigen Eurovision Song Contest den 3. Platz
beschert haben. Danke.
 
24.05.2008:
Ein Hoch auf unser'n Zugfahrer...
 
Es begab sich, dass der Künstler Lucky Latino wünschte, mit
dem Zug aus seinem Geburtsort Sigmaringendorf in die Nachbarstadt
Sigmaringen zu fahren. Die Entfernung zwischen beiden Orten beträgt
etwa 5 (in Worten: Fünf) Kilometer. Latino vermutete, die Fahrt
könne längstens zehn Minuten in Anspruch nehmen. Weit gefehlt:
Fahrplanauskunft
(Klick macht Bild groß)

 
Eine Anmerkung noch zu den Umstiegen (6 an der Zahl):
Von der Strecke zwischen Sigmaringendorf und Sigmaringen zweigt kein
Gleis ab.
 
21.05.2008:
Ratschläge für Hobby-Briten #1
 
'Forget not the sleepontrain ontopull when you sleepgo'
 
19.05.2008:
And the Latino goes to...
 
Latino-Award
Der Latino des Monats Mai geht in diesem
Jahr an den namentlich nicht bekannten
Schweizer pakistanischer Abstammung, der
es geschafft hat, binnen eines Monats in
Zürich 31-mal von ein- und derselben
Verkehrsgeschwindigkeitsüberwachungsanlage
vulgo Radarfalle geblitzt zu werden und
dies mit den Worten: "Ich hielt das für
Warnblitzech" kommentierte.
 
12.05.2008:
Tagebau
 
Liebe Freunde des latinesken Humors,
der Künstler verabschiedet sich für ein paar Tage in den
wohlverdienten Pfingsturlaub und möchte euch nicht einsam und
alleine zurücklassen wie den dicken Daumen im Kinderlied 'Alle
meine Fingerlein wollen heut mal Tierlein sein'. Daher schenkt er euch
für die nächsten Tage im Voraus ein Gedicht mit dem viel
sagenden Titel 'Tagebau'

    Tagebau
                   von Lucky Latino
     
    Trag' ich trabend Grubes Nabe
    trug Trabanten gar benannt,
    nahm, gebar targent'schen Brunnen,
    trabt' an Grabes Garben Rand.
     
    Rannte darbend Gerbers Garten,
    garb gebranntes Grubengrab,
    Trabers tragende Gedanken
    banken, dranken, danken ab.

 
11.05.2008:
a present to the motherday
 
Allen Amerikanern und sonstigen Englischsprachlern möchte ich zum
Muttertag ein Schlaflied für die lieben Kleinen schenken, das
ich fast ganz alleine selber geschrieben habe:
 
    Sleep, Childy, sleep.
    Your father saves the sheep.
    Your mother shakes the little tree
    there falls a dream for you and me,
    Sleep, Childy, sleep.
     
    Sleep, Childy, sleep.
    Your father is a sheep,
    your mother is a trample deer,
    but anyway she's always here.
    Sleep, Childy, sleep.
 
05.05.2008:
Fundstück der Woche
 
Im Sekretariatsmülleimer einer schwäbischen Schule fand ich
dieser Tage diesen Zettel:
Entschuldigungszettel_telefonisch
Anmerkungen:
*Name von der Redaktion geändert
**Datum von der Redaktion geändert
***Entschuldigungsgrund von der Redaktion geändert
****Fundstück von der Redaktion frei erfunden
 
04.05.2008:
Ladies und Gentlemen: Die Grillsaison ist eröffnet!
 
Am vergangenen Freitag hat Lucky Latino voller Freude die Grillsaison
2008 auf seinem Balkon eröffnet. Es gab Rindersteak in einer
würzigen Rotweinmarinade. Als Nachtisch gab es Rindersteak in
Kräutermarinade und zum Trendgericht der aktuellen Saison erklärt
der Künstler Rindersteak in Knoblauchmarinade.
Guten Apettit.
 
30.04.2008:
Was mich ärgert...
 
  • Ein ICE in eine Schafherde geht ja noch an, war vielleicht
    keine Absicht, hat außerdem einen Originalitätsbonus,
    weil Schafe nicht alle Tage in Bahntunnels schlafen. Aber
    dann gleich drei Tage später mit 'Regionalzug erlegt
    Kuhherde' nachzulegen, ist schon kacke, arme Kühe, nichts
    Neues von der Dramaturgie und der Zug nicht mal entgleist.
    Ohne Bahnprivatisierung wär das vielleicht nicht passiert!
  • Kauft eure blöden Blumen doch alle am Samstag vor
    Muttertag,dann hat das Geheule hoffentlich ein Ende
  • Dumme Leute halten nie, ich wiederhole, nie, den Mund
  • Der 53-jährige Griesgram, der die Zeitungsschlagzeile
    'Türken schlagen Brücken' in der Schwäbischen Zeitung
    von heute mit den Worten: "Typisch: Wir bauen Brücken für
    teures Geld und die Türken können die schlagen, wie sie
    wollen, ohne dass jemand was macht!" kommentierte
 
28.04.2008:
Määääääääääääääääh - Bumm
 
Ein Schäflein auf der Weide stand,
nicht einsam, nicht alleine,
ohn' Hirt' und ohne Leine
und auch ohne Verstand.
 
Jedoch von Gott gesegnet
mit Freunden noch und noch
wo Hirn hinmuss nur ein Loch,
sowas ist dir noch selten begegnet.
 
Mit seinen Schafesgenossen
zieht es los, die Welt zu erkunden
und wandert gar sechs Minuten und vier Sekunden
zu treffen seltsame Sprossen.
 
Dies' Sprossen verbinden Kilometer von Stahl,
es sind wohl des Gleises Schwellen,
sie führen in eins der Tunellen
die baute die Bahn dereinst mal.
 
Das schwarze tiefe etwas,
tief drinnen dort in dem Berg
weckt Neugier im schäfischen Zwerg
viel mehr noch als saftiges Gras.
 
So zottelt die wollene Herde
genüsslich ins dunkele Rohr
pirscht Meter um Meter sich vor
auf dass etwas Gutes draus werde.
 
"Der Gott aller Schaf' sei gepriesen,
er schickt uns im Tunnel ein Licht!"
So sprach es und f�rchtet' sich nicht.
Und wollte den Ausblick genießen.
 
Doch nähert' das Lichte sich rasend
ein Ungetüm, weiß und aus Stahl,
das Schaf starb in elender Qual,
den Hauch seines Lebens ausblasend.
 
Und Schrei'n und erbärliches Reißen
und Rattern und schrecklicher Krach,
Metall gegen Beton, an Wänden und Dach
so springt ein ICE aus den Gleisen.
 
23.04.2008:
Gummibaumverbandsmaterialbinde oder so
 
Eine treue, sehr liebe Leserin meines Tagebuchs machte mich darauf
aufmerksam, dass ich doch mal einen Tagebucheintrag zum Thema
'Guttaperchapflastermulle' verfassen könnte, weil das so ein
tolles Wort sei.
Liebe Frau S. aus M., du hast vollkommen recht, es ist ein tolles
Wort. Und stammt aus dem Malayischen, wo Guttapercha in etwa soviel
wie 'Gummibaum' bedeutet. Aus Guttapercha wurden aber nicht nur
die von Carl Beiersdorf erfundenen Pflastermulle, sondern auch
Golfbälle, sondern auch Kabelisolatoren, Zahnwurzelfüllungen,
Guttaperchaeimer und keine Ersatzfrauenbrüste hergestellt,
obwohl das Material ab etwa 50�C leicht knetbar wird.
Ich bedanke mich für den Hinweis.
 
19.04.2008:
Ole, ole, ole, oleeeeeeeeeeeee
 
Ja, wir haben den Pokal, Eff-Zeh Baaaayern.
Ja, wir haben den Pokal, Eff-Zeh Ba-Ha-Yern.
Ja, wir haben den Pokal, Eff-Zeh Baaaayern.
Ja, wir haben den Pokal, Eff-Zeh Ba-Ha-Yern.
Ja, wir haben den Pokal, Eff-Zeh Baaaayern.
Ja, wir haben den Pokal, Eff-Zeh Ba-Ha-Yern.
Ja, wir haben den Pokal, Eff-Zeh Baaaayern.
Ja, wir haben den Pokal, Eff-Zeh Ba-Ha-Yern.
Ja, wir haben den Pokal, Eff-Zeh Baaaayern.
Ja, wir haben den Pokal, Eff-Zeh Ba-Ha-Yern.
Ja, wir haben den Pokal, Eff-Zeh Baaaayern.
Ja, wir haben den Pokal, Eff-Zeh Ba-Ha-Yern.
Ja, wir haben den Pokal, Eff-Zeh Baaaayern.
Ja, wir haben den Pokal, Eff-Zeh Ba-Ha-Yern.
Ja, wir haben den Pokal, Eff-Zeh Baaaayern.
Ja, wir haben den Pokal, Eff-Zeh Ba-Ha-Yern.
Ja, wir haben den Pokal, Eff-Zeh Baaaayern.
Ja, wir haben den Pokal, Eff-Zeh Ba-Ha-Yern.
Ja, wir haben den Pokal, Eff-Zeh Baaaayern.
Ja, wir haben den Pokal, Eff-Zeh Ba-Ha-Yern.
Ja, wir haben den Pokal, Eff-Zeh Baaaayern.
Ja, wir haben den Pokal, Eff-Zeh Ba-Ha-Yern.
Ja, wir haben den Pokal, Eff-Zeh Baaaayern.
Ja, wir haben den Pokal, Eff-Zeh Ba-Ha-Yern.
Ja, wir haben den Pokal, Eff-Zeh Baaaayern.
Ja, wir haben den Pokal, Eff-Zeh Ba-Ha-Yern.
Ja, wir haben den Pokal, Eff-Zeh Baaaayern.
Ja, wir haben den Pokal, Eff-Zeh Ba-Ha-Yern.
usw.
 
18.04.2008:
Pfui!
 
Ich kann mir nicht helfen, aber wenn ein 78-Jähriger eine Frau
Anfang Vierzig heiratet, dann finde ich das irgendwie albern,
fast eklig. Aber trotzdem: Viel Spaß zusammen.
 
16.04.2008:
Wehe, wenn sie losgelassen...
 
Heute Vormittag, gegen 11.00 Uhr durfte der Wilhelmaknut 'Wilbär'
erstmals öffentlich auftreten. Da alle drei anwesenden Schau-
lustigen wegen der vielen Fotografen und Fernsehteams kaum etwas
vom kleinen Eisbär zu sehen bekamen, hat sich Lucky Latinos
Pressemannschaft unter die Journalisten gemischt und berichtet nun
exklusiv vom ersten Auftritt Wilbärs:
Kurz vor 11 Uhr öffnete sich die Klappe, heraus kam die Mutter
und hinterher der kleine Wilbär. Er ist weiß hat vier Pfoten,
ein Fell und ein Gesicht, das von Mund, Nase und zwei Augen geziert
wird. Auch Ohren sind vorhanden. Er bewegt sich wie ein Eisbär,
schnuppert mit der Nase, hört mit den Ohren und sieht mit den
Augen. Skeptiker, die behaupten, das sei bei Knut und Flocke nicht
anders, werden vom aufmerksamen Wachpersonal an die Silberlöwen
verfüttert.
 
13.04.2008:
Vollgefressen bis zum Geht nicht mehr...
 
Es ist einfach etwas Tolles, runde Geburtstage in der Familie
mit einem üppigen Buffet zu feiern und zu schlemmen, bis
wirklich kein Krümel in die Magengrube mehr passt.
Als heute Mirko Slomka entlassen wurde, habe ich festgestellt,
dass sein Name sich hart an der Grenze zum Reimwort auf den
Namen 'Willi Wonka' befindet, dem Inhaber der berühmten
Schokoladenfabrik aus 'Charlie und die Schokoladenfabrik' von
Roald Dahl.

  • Buch der Woche: Happy Aua von Bastian Sick
  • Aprilscherz der Woche: Hi! Es ist erster April - April, April, stimmt gar nicht
  • Tier mit 'I' der Woche: Igel

 
08.04.2008:
Latinabelfisch
 
Endlich mal wieder eine Liedtextübersetzung aus dem
Hause Latino (bitte laut singen!):
 
Ich will folgen ihm.
Folgen ihm, wo immer er auch geht.
Da ist kein Ozean so tief
und auch keine Bergwand so schief,
um mich abzuhal.
ten.
 
07.04.2008:
10 falsche Ergebnisse bei Additionsaufgaben
 
6+9=14
23+47=60
15+15+15+15+15=74,2
9+10+11+12+13=14
1+1=3
4659198438+343548721968=35838574631321321698735134968463549*
47+47=4711
1,0251465687649+3,465487616987687=e
7+7=feiner Sant
Dieter+Marion=Sex**
 
Anm.:
*nicht nachgerechnet
**bin mir nicht sicher, aber es stand unter einer Brücke
 
02.04.2008:
Beitrag zum Kaiseraugster Relevanzstreit
 
Im sogenannten Kaiseraugster Relevanzstreit debattieren seit
einigen Wochen Experten jeder Couleur hitzig über die Differenz
in der globalen Bedeutung zwischen Schaumfestigervolumen und
Käsesahnetorte. Während die Schaumfestigervolumenfraktion
immer wieder gerne betont, dass es auf der Welt nachweislich
mehr Allergien gegen Milch- und Eiweißprodukte, wie sie in
der Käsesahnetorte vorkommen gibt, als gegen Schaumfestiger,
argumentieren die Verfechter der konditoresken Spezialität,
Nahrung besitze gegenüber Kosmetikprodukten generell eine
höhere Relevanz, da, befragte man die gesamte Weltbevölkerung
zu ihrer Meinung in diesem Streit, wohl eine Mehrheit von nach
statistischen Berechnungen knapp 96,84 Prozent der Menschen eine
Käsesahnetorte dem Schaumfestigervolumen vorzöge.
Lucky Latino isst gerne Käsesahnetorte, aber nicht gerne
Schaumfestiger.
 
01.04.2008:
Defekte allerorten...
 
Seit Wochen ist mein Internetanschluss defekt, deswegen
gibt es zur Zeit keine Neuigkeiten von Lucky Latino.
Aber hoffentlich ist das bis heute Abend repariert.
Aber auch meine bessere Hälfte leidet unter einem
akuten Defekt, in diesem Falle des Gehörs:
Gestand sie mir doch neulich, bisher immer geglaubt
zu haben, Ebony und Ivory seien die Namen zweier
kleiner Männchen, die gemeinsam in perfekter
Harmonie auf meinem Klavier lebten. Sie habe sich
allerdings schon immer gefragt, wie man nur freiwillig
auf einem Klavier leben könne...
 
14.03.2008:
And the Latino goes to...
 
Latino-Award
Der Latino des Monats geht an den anonymen Autoren,
der vor einigen Tagen so um die Mittagszeit in einem
Wikipedia-Artikel aus dem Bereich Chemie folgende
Ergänzung eingetragen hat:
 
Pipi+Kacka ergeben Pipi-Kacka-Sulfit
 
Ich zeichne diese Person unter anderem für ihr
fundiertes Wissen, aber auch für ihr Talent, in
kurzen, prägnanten Worten die Dinge auf den
Punkt zu bringen, aus. Sie (die Person) ist quasi
der Manfred Spitzer der Halbwissenschemie.
 
10.03.2008:
Hört hört, noch ein Nachtrag!
 
Heute Nachmittag erreichte mich eine weitere Zuschrift der Leserin
Sarah S. aus M., die mich darauf aufmerksam machte, dass man das
Wort Eurythmie eigentlich Eurhythmie schreibe. Tut man aber gar nicht,
und Frau S. aus M. weiß das auch ganz genau, hatte sie es mir
doch dereinst selbst erklärt.
 
10.03.2008:
Hört hört, ein Nachtrag!
 
Heute morgen erreichte mich eine Zuschrift des Lesers Alex S. aus M.,
der dem Foto aus dem gestrigen Artikel den, wie ich finde sehr
passenden Titel "Eurythmie für Modellfahrzeuge" verpasste.
 
Herzlichen Dank, Alex.
Dein Lucky
 
09.03.2008:
Biosprit und gefilzte Parkplätze
 
Eine verwirrende Überschrift? Nein, keineswegs, ich hätte
stattdessen auch schreiben können: "Wenn Waldorfschüler
mit Spielzeugautos spielen". Hab' ich aber nicht. Grund ist, es gibt
darüber nicht viel zu schreiben, stattdessen lieber ein Beweis-
foto (Klick macht groß!):
 
Waldorfautos
 
Im Übrigen war ich gestern Abend auf dem Oberstufenkonzert der
Freien Waldorfschule Überlingen und es war toll.
 
05.03.2008:
Ja, wo isser denn?
 
Vor mehr als einer Woche haben heimtückische Bösewichte in
der Stuttgarter Wilhelma Everybody's darling, den Brillenpinguin
'Babe' geraubt. Fieberhaft suchen Zoobetreiber und Behörden nach
dem possierlichen Tierchen. Auch Lucky Latino hat sich auf die Suche
gemacht, da das arme Wesen außerhalb seiner gewohnten Umgebung
vielleicht nicht lange überleben kann:
Zuerst schickte ich ein Ermittlerteam auf den Eiffelturm, da ich
davon ausgehe, dass der kleine Mann vielleicht die Aussicht genießen
wollte und selbst abgehauen ist. Er war nicht dort.
Danach suchten wir in Osama Bin Ladens Höhlensystem am Hindukush,
ohne dabei auch nur die geringste Unterstützung durch die Bundes-
wehr zu erhalten. Wir hatten vermutet, Al-Quaida stecke hinter der
Entführung, weil getestet werden sollte, ob sich Pinguine als
Selbstmordattentäter eignen, da ihnen langsam der Nachwuchs
ausgeht. Er war nicht dort.
Nun schickten wir unsere Leute in das nordafrikanische Verließ,
in dem Madelein McCann gefangen gehalten wird, da wir vermuteten, die
Entführer hätten aufgrund des zunehmenden Quengelns des
kleinen Mädchen ein putziges Haustierchen gebraucht. Er war
nicht dort (Auch wenn Nachbarn in der Nähe einen kleinen Eisbären
gesehen haben wollen).
Zuletzt durchsuchten wir die Wohnung von Klaus Zumwinkel und fanden
ein leeres Pinguingehege. Überhaupt wirkte die ganze Wohnung
sehr ausgeräumt. Er war nicht dort.
Wir werden nun als nächstes die Diensträume und Asservaten-
kammern der Bochumer Staatsanwaltschaft durchsuchen und geben die
Hoffnung nicht auf: Babe kommt wieder zurück!
 
29.02.2008:
Schalttag, Schaltag, Schalltag, Sch...Alltag oder Schalt-AG?
 
Sicherlich ließe sich zu jeder dieser Überschriften eine
Betrachtung verfassen, i mog aba net. Dafür kam mir gerade in den
Sinn, dass ich den Satz "Man muss sich nicht über das Fahren
auf Regen aufregen" ganz amüsant finde, auch wenn er nicht ganz
richtig ist, da man ja nicht auf Regen fährt, sondern allenfalls
auf regennasser Fahrbahn.
Aber, jo mei, i find's halt trotzdem saulustig, gell?
 
Herzlichen Glückwunsch Prinz Harry zum Afghanistaneinsatz.
 
27.02.2008:
And the Latino goes to...
 
Latino-Award
Der Latino des Monats geht an die Büromöbelfirma, die ihr
Warenabhollager, rund 500 Meter Luftlinie von meiner Behausung ent-
fernt hat und dort mit überragenden Werbetexten allerfeinster
Seitenbachermanier glänzt:
Nicht genug, dass seit Monaten dort "kostenlose Stuhlproben" angeboten
werden - Nein, jetzt gibt es dort ungelogen den "Sperma-Stuhl", der
so das Versprechen, die Hoden beim Sitzen kühlt, anstatt sie zu
erwärmen und damit den Spermien Schaden zuzufügen, wie das
der Werbung zufolge andere, rücksichtslosere Stühle tun.
 
24.02.2008:
Spielzeit 2008 wird eingeläutet
 
Die Spielzeit 2008 bringt den Besuchern der Sigmaringendorfer
Waldbühne die Stücke "Der Teufel mit den drei goldenen Haaren"
und "Don Camillo und Peppone" (mit Lucky Latino).
 
Infos: www.waldbuehne.de.
 
15.02.2008:
Die Aufreißband
 
Als ich gestern auf einer Packung Instantbrühe den Aufdruck
"Vor dem Öffnen Aufreißband entfernen" las, war mein
spontaner erster Gedanke, die Eddie Palermo Show-Band könne
damit ja wohl nicht gemeint sein.
 
12.02.2008:
Lösung
 
Richtig: What's love got to do, got to do with it? - What's love,
but a second handy motion
und
In restless dreams I walked alone narrow streets of Cobblestone.
 
08.02.2008:
Na, aus welchem Song?
 
Aus welchen Songs wurde folgende Textzeilen herausübersetzt?
  • Was hat Liebe damit zu tun?
    Was ist Liebe mehr als bloß die Bewegung eines zweiten
    Mobiltelefons?
  • In meinem Traum geh' ich allein
    durch die Straßen in Koppelstein.
Lösungen wohin auch immer ihr wollt, es gibt nichts zu gewinnen.
 
01.02.2008:
Kacke
 
Fasnet ist Scheiße, die Liedzeile "Ich hab' 'ne Zwiebel auf
dem Kopf, ich bin ein Döner, denn Döner macht schöner"
dagegen, ist nicht nur Scheiße und dämlich, sondern auch
noch inhaltlicher und grammatikalischer Unsinn.
 
27.01.2008:
Liebe Hessen!
 
Ypsilanti, al-Wasir, oder doch die Kommunisten? Naja, für eine
dieser drei Möglichkeiten müssen sie sich heute wohl entscheiden,
eine andere sinnvolle Wahl scheint es ja wohl nicht zu geben.
Es kann sein, dass sie auf ihrem Stimmzettel keinen Kandidaten mit
Namen "Die Kommunisten" finden. Wer damit gemeint sein könnte,
erfragen sie bitte in den nächsten Tagen bei der Hessischen
Staatskanzlei, solange dort ein gewisser Roland Koch noch arbeitet ist.
Also, viel Spaß beim Kreuzchen machen.
 
23.01.2008:
Zu dumm für den Dschungel
 
Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen: DJ Tomekk, oder wie
auch immer diese Krankheit sich schreibt, fliegt bei 'Ich bin ein Star-
holt mich hier raus' aus der Sendung, weil er in einem Privatvideo,
das er nur so zum Spaß gemacht hat, den Hitlergruß zeigend
die erste Strophe des Deutschlandliedes singt. Klar, kann man machen,
sollte man nur nicht. Nett aber die hinterhergeworfene Exkusation:
"Ich entschuldige mich für meine Dummheit und meinen niveaulosen
Humor". Die Dummheit nehme ich ihm ja ungesehen ab, aber ist eigentlich
niemand aufgefallen, was er da gesagt hat: Sein Humor sei zu niveaulos
fürs Privatfernsehen? Na dann Mahlzeit. Pups. Hihi. Furz. Krach.
Pups. Lustig. Tschuldigung, ich weiß einfach nicht, wie ich den
Privatfernsehhumor noch unterbieten soll. Das geht doch Barth nicht.
&nsbp;
Also, wenn ich Roland Koch wäre, ich hätte den Tomekk schon
längst in ein Erziehungscamp gesteckt. Am besten in eins mit
Schlangen, Würmern und Kakerlaken.
 
16.01.2008:
Lucky Latino unterstützt Angela Merkel!
 
Unsere Bundeskanzlerin hat sich kürzlich, wie es eben gerade
Mode ist, darüber geärgert, dass in Deutschland viel zu
viele Straftaten von Jugendlichen begangen werden.
Recht hat sie. Auch ich finde das skandalös. Es wird allerhöchste
Zeit, dass die Erwachsenen diese ihnen ureigene Aufgabe wieder
selbst erledigen, anstatt nur faul vor dem Fernseher rumzuhängen.
 
11.01.2008:
And the Latino goes to...
 
Latino-Award
Der Latino des Monats geht an die junge Frau vorgestern
auf dem Edeka-Parkplatz, die mit ihren (geschätzten, aber
dank Wunschkennzeichenzahl 44 recht wahrscheinlichen) 64
Jahren neben mir aus einem Opel Corsa oder Ford Fiesta
oder einer ähnlichen Krankheit stieg, an dessen
stolz verbeultem Hintern der Aufkleber 'Abi 2007' prangte.
Herzlichen Glückwunsch, reife Leistung!
 
09.01.2008:
Mancher Brei verdirbt auch ohne Koch
 
Es wird höchste Zeit, die liberalen Auswüchse in der deutschen
Kinder- und Jugendpolitik zu bekämpfen. Weicheier wie Roland
Koch, der offenbar selbst keine anständige Erziehung genossen
hat, bringen unsere Republik dem Untergang nahe.
Lucky Latino fordert daher die Einführung von Erziehungsanstalten
für alle Kinder, die im Alter von vier Jahren einen verbindlichen
Gesellschaftstauglichkeitstest nicht bestehen. Im Rahmen dieses Tests
müssen die Kinder nachweisen, dass sie in der Lage sind,
  • 20 Minuten ohne Beschäftigung still zu sitzen
  • 45 Minuten mit Beschäftigung (Deutschlandflagge malen) still
    zu sitzen
  • Akzentfrei die Sätze: "Ich liebe die Bundesrepublik Deutschland" und
    "Deutsche Autos sind die Besten!" auszusprechen
  • den eigenen Namen unter das Dokument Einwilligung zur Speicherung
    meiner biometrischen und genetischen Daten
    zu schreiben
  • Fotografien eines Anzugträgers, eines Obdachlosen, eines
    Priesters und eines Ausländers korrekt in Fächer mit
    der Aufschrift "gut", bzw. "böse" einzusortieren
In den Erziehungsanstalten wird den Kleinen, die die Prüfung nicht
bestanden haben, anständiges Benehmen eingeprügelt. Unheilbare
werden zur Eliminierung an psychisch kranke ALGII-Empfänger
ausgegeben.
 
05.01.2008:
Praktische Lebenshilfe gewünscht?
 
Latinos Haushaltstipp #1 für 2008 lautet:
Steht auf einer Packung Mayonnaise die Aufschrift "OHNE KONSER-
VIERUNGSSTOFFE MIT SONNENBLUMENÖL" dann heißt das zwar
in der Regel, dass keine Konservierungsstoffe enthalten sind, dafür
aber jede Menge Sonnenblumenöl, findige Hersteller verwenden
diesen Ausdruck aber auch, um anzuzeigen, dass die in ihrer Mayo
enthaltenen Konservierungsstoffe ihrerseits kein Sonnenblumenöl
enthalten, was aber relativ egal ist, weil das Sonnenblumenöl
wiederum in den nichtkonservierungsstoffseienden Bestandteilen der
Mayonnaise in meist nicht unerheblichem Umfang enthalten ist. Daher
sollten Sonnenblumenölallergiker eher auf den Genuss von Mayonnaise
verzichten. Übrigens: Mayonnaise kann Spuren von Eiern enthalten.
    Kulturtipps von Lucky Latino:
  • Film der Woche: Charlie und die Schokoladenfabrik (2005, mit Johnny Depp)
  • Sachbuch der Woche: Debilenmilch - Auf den Spuren des legendären
    Kaffeerösters Bruno A. Sauermann, von C. Grissemann und
    D. Stermann
  • Musical der Woche: Nothing but Music (mit Giora Feidman)
 
31.12.2007:
Sowas von Pietätlos
 
Schlimm genug, dass in Pakistan Oppositionspolitikerinnen per Anschlag
umgebracht werden, aber jetzt ist auch noch ein schlicht geschmackloser
Streit darum losgebrochen, wer Benazir Bhutto standesgemäß unter
die Erde bringen darf.
Dem ursprünglich vorgesehen Bestattungsbüro Almanoglu
("Wo andere denken, buddeln wir") wurde der Leichnam wieder abgenommmen
nachdem zwei Angestellte beim Frühstück geschmacklose Witze wie
"Reich mir mal die Bhutto rüber" machten und begannen, sie sich
aufs Brot zu schmieren.
Ob der Ersatzbestatter Ferydoon Z. aus Karachi, der sich auf See-
bestattungen spezialisiert hat und mit dem Werbeslogan "Jetzt machen
wir mal Bhutto bei die Fische" für sich wirbt, eine bessere
Wahl darstellt, sei jedoch dahingestellt.
 
Lucky Latino wünscht ein frohes neues Jahr.
 
24.12.2007:
Tür 24 - Heiligabend ist da!
 
Lucky Latino wünscht allen Lesern seines Tagebuchs ein
besinnliches Weihnachtsfest und ein paar ruhige Tage!
 
23.12.2007:
Tür 23 - Stupider Kinderreim
 
Dort oben auf dem Berge, eins, zwei, drei,
da tanzen viele Zwerge, eins, zwei, drei.
Da unten auf der Wiese, eins, zwei, drei,
da schläft ein großer Riese, eins, zwei, drei.
 
22.12.2007:
Tür 22 - Sprechtraining
 
Sprechen Sie die folgenden Sätze laut, deutlich, ohne lang zu
überlegen und zu zögern:
    Auf dem Patentamt
    arbeitet die Patentante.
     
    Meine Patentante
    arbeitet auf dem Patentamt.
 
21.12.2007:
Tür 21 - Mein Beitrag zur Alphabetisierung #2
 
An
Braten
Christi
denkend
eifern
freilich
gerne
häufig
irrende
jenseits
kriechende
ländliche
Maschinen
nichtige
Ohnmacht
prellend
quasi
Reliefs
schleifend
tanzt
Ulrich
Vorwerks
Xylophon
Yuppies
zerfleischend.
 
20.12.2007:
Tür 20 - Fäkalientag 2
 
Neulich wurde ein Oberschwabe Wettkönig bei Gottschalk, indem er
seine Kühe am Schmatzen erkannte. Ich, Lucky Latino, möchte
nun auch Wettkönig werden. Da ich aber keine Kühe besitze,
die ich am Furzgeräusch erkennen könnte, reiche ich noch in
dieser Woche bei der "Wetten dass...?" - Redaktion folgenden Wettvorschlag
ein:
    Wetten, dass ich es schaffe, zehn unterschiedliche Hunderassen
    an dem Geräusch zu erkennen, dass ihre Haufen erzeugen,
    wenn sie aus fünf Metern Entfernung gegen ein
    "Vorfahrt gewähren"-Schild geschleudert werden?
Die sicherlich bald eingehende Antwort der Redaktion werde ich
Euch, liebe Leser, natürlich mitteilen, ebenso den dann
vielleicht schon feststehenden Sendetermin.
 
19.12.2007:
Tür 19 - Fäkalientage im latinesken Adventskalender
 
Kinder lasst das Kacken sein,
denn was da rauskommt riecht nicht fein.
 
18.12.2007:
Tür 18 - Schlamperei beim SWR
 
Soeben kam in den SWR-Nachrichten die Meldung, deutsche Frauen be-
kämen immer weniger und immer später Kinder. Also mal abgesehen
von 64-jährigen Aschaffenburger Jungmüttern, die eine solche
Statistik gehörig ins Wanken bringen können, war an der Meldung
vor allem eins bemerkenswert: Im weiteren Verlauf hieß es, es sei
ein deutlicher Zusammenhang zwischen Kinderzahl und Bildung vorhanden:
Je höher der Bildungsstand, desto weniger oder gar keine Kinder.
Dieser Zusammenhang sei, so der SWR jedoch für Ostdeutschland
nicht nachweisbar. Den Zusatz mangels Frauen mit höherem Bildungsstand
vergaß der sonst so zuverlässige SWR leider.
 
17.12.2007:
Tür 17 - Ungesund? Umweltverschmutzend? Alles halb so schlimm.
 
Aber: NEIN! ICH WILL KEINE APFELTASCHE ZU MEINEM CHICKEN MGNUGGETS-
MENUE. WENN ICH EINE HABEN WOLLTE, DANN HÄTTE ICH ES DIR GESAGT,
DU FETTTRIEFENDE,STINKENDE, WIDERLICHE FACHFRAU FÜR SYSTEMGASTRONOMIE.
ICH BIN DOCH NICHT BLÖD.
 
Anmerkung: L.Latino isst normalerweise nicht bei McDonald's.
 
16.12.2007:
Nikolaus ohne Navigationsrentier
 
Von drauß' vom Walde komm' ich her,
bin weit gewandert und doch bloß in Scheer.
 
15.12.2007:
Tür 15 - Der dritte Advent
 
Sieben Silben hat ein Wort, das Gerhard gestern zu Grabe trug, ohne
jedoch im Geringsten Großverdiener zu sein. Schalt er deswegen
Manager? Nein, niemals. Nicht zur Neige geht Gottes Gnade gegenüber
denen, die sie unter Umständen eines Tages mal nicht brauchen
könnten. Aber wer weiß das schon? Es ist an und für sich
gar nicht entscheidend, ob Brezeln dazu gehören oder Laugenbrötchen.
Wir hoffen und beten nur, Papier sollte stets in die Altpapiertonne
gelangen, es sei denn, es werde noch gebraucht. Aber selbst das ist
und bleibt ein frommer Wunsch, wenn wir nicht wandelnd zuleibe rücken
Missgunst, Neid und Eifersucht. Oder dem Rinderschmorbraten.
 

  • Roman der Woche: Diabolus (Dan Brown)
  • Gaststätte der Woche: Dorfstube Ennetach
  • Advent der Woche: Der dritte

 
14.12.2007:
Tür 14 - Mensch, Opa!
 
Jumpstühle nickt, Jumpstühle nickt.
Oder hat da Opa Gernot etwa die Jumpstyle night falsch ausgesprochen?
 
13.12.2007:
Tür 13 - Da muss man ja gehässig werden!
 
Zum Trottel der Woche wähle ich hiermit den LKW-Fahrer von heute
Nachmittag, in dessen Führerhaus ein Schild mit der Aufschrift
Rock 'n' Rolf prangte. Nicht, weil es so übermäßig dämlich
ist, so ein Schild zu besitzen, von einem LKW-Fahrer erwarte ich gar
nicht mehr Geschmack und Intelligenz. Aber der gute Mann hieß Dieter.
 
12.12.2007:
Die wichtigsten Meldungen gepaart mit je einem dümmlichen Kommentar
 
  • Kohl stärkt das Immunsystem. Er verzichtet dafür aber
    künftig auf Einheitsnahrung
  • Günter Oettinger trennt sich von seiner Frau Inken. Ihr
    fürchterlicher Vorname war ihm erst jetzt aufgefallen
  • Papst liest Messe. Seine Bücher hat er schon alle durch und
    Kaffeesatz ist ihm zu esoterisch
  • Kinder werden immer dümmer und dicker. Elefanten angeblich auch
 
11.12.2007:
Tür 11 - Wortstamm und Wortfamilie
 
Wörter, die einen gemeinsamen Wortstamm haben, gehören zu einer
Wortfamilie. Der Wortstamm kann sich auch verändern, beispielsweise
wenn er eine geile Wörtin kennenlernt und sich mit dieser paaren
will, oder wenn es ihm in seinem bisherigen Beruf nicht mehr so richtig
gefällt.
Ein häufiger Grund für die Veränderung eines Wortstammes ist
auch ärztliches Anraten, etwa bei Arterienverkalkung, schlechten
Leberwerten oder beginnenden Asthmas durch starke Feinstaubbelastung.
Der Wortstamm muss isch aber nicht verändern, er kann auch in
Treue fest bei seiner Familie bleiben, dann ist er unter Umständen
sogar ein Worthalter.
 
PS: Wenn man das heutige Türchen und das von vorgestern
zusammennimmt, dann hat man ein Türchen 9-11. Passt aber auch
kein Flugzeug durch.
 
10.12.2007:
Tür 10 - mein Beitrag zur Alphabetisierung #1
 
Anton
bittet
Christina
dringend,
einen
frischen
Gärtner
holt
ihr
jedes
Kraut
lieblich
marternd
natürlich
ohne
pralle
Qualle
rückwärts
schauend
Tanten
umbringend,
von
xantnerischen
Yetis
zaudernd.
 
09.12.2007:
Tür 9 - Binnenreim eines Legasthenikers
 
Bello isst ein plöter Köter.
 
08.12.2007:
Tür 8 - Sturmwarnung
 
Aus einem Grundschulreferat über Tornados:
Der sicherste Ort bei einem Tornado ist der Keller. Aber manche
Menschen haben keinen Keller, die sollten lieber nicht in den
USA wohnen!
 
07.12.2007:
Tür 7 - Klarstellung
 
Die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Lucky Latino heute
Abend ist keineswegs abgesagt worden. Im Gegenteil, sie war niemals
angesetzt.
 
06.12.2007:
Tür 6 - Nikolaus geht zu weit!
 
In Paris verschickte der ehemalige Bischof von Myra, der sich sonst
gerne als Wohltäter und Philantrop präsentiert, eine Paket-
bombe, die die Sekretärin eines Anwalts in den Tod riss und
fünf weitere Personen verletzte. In München versuchte derselbe
windige Geselle, Frau und Kindern von Oliver Kahn ihren Vater wieder
anzudrehen und bei einem Amoklauf in Omaha (Nebraska) soll der Täter
ein Sturmgewehr verwendet haben, dass er am Nikolausmorgen in seinem
Stiefel gefunden haben soll.
Der Verdacht, Knecht Ruprecht habe die fünf Kinder aus Darry,
Schleswig-Holstein, zu Tode geprügelt, bestätigte sich
dagegen nicht, das war wohl wirklich die Mutter.
 
05.12.2007:
Tür 5 - Dem weißen Stinkstiefel ein dreifaches Tritratrullala
 
Anlässlich Knuts ersten Geburtstages heute ein kleines Rätselchen:
Ein Mann geht aus seiner Haustür und wandert einen Kilometer
nach Süden. Dann dreht er sich nach Westen und geht vier Kilometer
weit. Er begegnet einem Bären und rennt vor Schreck einen
Kilometer nach Norden, steht vor seinem Haus, öffnet die Tür
und ist gerettet. Welche Farbe hat der Bär?
 
04.12.2007:
Tür 4 - ein astreiner Nachtrag
 
Den Latino des Monats, den ich gestern vergab, hätte natürlich
genauso gut die britische Lehrerin erhalten können, die auf die
glorreiche Idee kam, im Sudan einen Teddybären nach dem Propheten
Mohammed zu benennen. Danke fürs Mitdenken. Ich sehe schon die
islamischen Väter unsere Schulen stürmen, weil findige und
kreative Lehrerinnen und Lehrer auf die Idee kommen, im Sinne
einer besseren Integration von Schülern aus anderen Ländern
und Religionsgemeinschaften, den Beinamen 'Mohammed' auch noch dem
englischsprechenden Grundschulaffen 'Ikuru' oder der Plüschbiene
'Bumble Bee', der man so adrett den Zeigefinger in den Po stecken
kann zu verpassen. Und selbst beuteltierartigen Handpuppen stünde
die Bezeichnung 'Kim Mohammed Koala' gar nicht so schlecht...
Na denn, Allah ist groß.
 
03.12.2007:
Tür 3 - And the Latino goes to...
 
Latino-Award
Der Latino des Monats Dezember geht an die
junge Mutter aus Aschaffenburg, die gestern
im Alter von 64 Jahren ein Kind bekommen hat,
für den selbstlosen Einsatz dafür, den
stinkenden Politikern in Berlin endlich mal
so richtig zu zeigen, dass die Rente in Deutsch-
land derart niedrig ist, dass man zur eigenen
Versorgung einfach das Kindergeld auch noch
braucht. Wenn das Kind dann mit 16 die erste
Freundin mit heimbringt, tut diese sich dazu
auch noch recht leicht, die Schwiegermutter zu
akzeptieren, die ist ja dann schon achtzig, da
reicht ein kleinerer Streit für den letalen
Herzanfall...
Also, gut gemacht.
 
02.12.2007:
Tür 2 - Gedicht
 
Ellenlanges, schwarzes Haar,
Autogramm vom Pornostar,
Fußballfeldgroße;er Hektar,
trotzend düsterer Gefahr.
Hühnerbrühe sternenklar,
während ich nach Husum fahr,
wo ich nie zuvor je war,
bring ich nun ein Opfer dar.
Wem? Dem großen Zaubarar
und seinem magischen Inventar.
Erika ist ein Barbar,
hieße lieber Jupitar.
Dies Gedicht ist doof, na klar,
doch es reimt sich wundarbar.
 
01.12.2007:
Latinos Latinesker Adventskalender ist wieder da! Tür 1
 
Um Euch auch in diesem Advent wieder Freude zu bereiten, startet
Lucky Latinos Adventskalender ab heute wieder. Und er beginnt gleich
mit einer Gratisgabe für alle Teilzeit- und Möchtegern-
bürokraten: Dieses Scheißformular sollte wirklich jeder
zuhause haben, man weiß ja nie!
 
28.11.2007:
Zum Thema Bahnstreik
 
Große Hungersnöte gaben gestern auf. Zum Wohle groß-
spuriger Geysire krähten keine Kraniche mehr im Frankfurter
Stadtwald, obschon obsolete Lösungsvorschläge lachhafte
Türme instruierten. Keinesfalls könnten Jeansträger
jedoch lustige Lachsalven zur außerparlamentarischen Opposition
überreden. Überzeugung sei, so spanische Sprecher, vonnöten.
-----------------------------------------------------------

Unterstützen auch Sie, liebe Leser, Lucky Latinos Forderung
nach Verstaatlichung der Bahn und Verbeamtung aller Lokführer
durch Ihre Unterschrift. Näheres auf der hier downzuloadenden
Unterschriftenliste.
Danke.

 
19.11.2007:
Hilfe! I get the crisis!
 
Ich tahpf niechx wegens des Unterichs schw�zen! Ich tahpf
niechx wegens des Unterichs schw�zen! Ich tahpf niechx wegens
des Unterichs schw�zen! Ich tahpf niechx wegens des Unterichs
schw�zen! Ich tahpf niechx wegens des Unterichs schw�zen!
Ich tahpf niechx wegens des Unterichs schw�zen! Ich tahpf
niechx wegens des Unterichs schw�zen! Ich tahpf niechx wegens
des Unterichs schw�zen! Ich tahpf niechx wegens des Unterichs
schw�zen! Ich tahpf niechx wegens des Unterichs schw�zen! Ich
tahpf niechx wegens des Unterichs schw�zen! Ich tahpf niechx
wegens des Unterichs schw�zen!
(usw., Anmerkung des Augenzeugen)
 
16.11.2007:
Von kindervögelnden Fußballern und göttlichen Navigationssystemen
 
Zur Eindämmung der Gewalt rund um Fußballspiele hat UEFA-
Präsident Michel Platini vorgeschlagen, jeder Stadionbesucher
sollte stets ein Kind mitbringen. Nun gut, er ist erstens Franzose
und zweitens selbst ehemaliger Fußballer, man kann von ihm also
wirklich keine intelligenten Vorschläge erwarten. 12 Spieler
des Schweizer Erstligisten FC Thun jedoch finden den Vorschlag dem
Vernehmen nach "ganz, ganz prima", sie wünschen sich vor allem
"geschlechtsreife Mädchen mit dicken Brüsten", so ein
Vereinssprecher.
Themenwechsel.
Dieser Tage sprach im Südwestrundfunk Frau Lucy Panzer von der
evangelischen Kirche ein paar segensreiche Worte. Sie verglich die
nie bevormundende, stets auf Hilfe ausgerichtete Grundhaltung ihres
Navigationssystems und ließ sich sogar zu der Aussage hinreißen,
Gott sein eine Art Navigationssystem und dichtete heute jemand Psalmen,
so schriebe er wohl statt "Der Herr ist mein Hirte" eher "Der Herr
ist mein Tom Tom" (alle Zitate lediglich sinngemäß). Das
wäre ja soweit noch in Ordnung, hätte Frau Panzer ihrem
Navigationssystem nicht den Namen "Uschi" gegeben. Jetzt kann ich das
ganze Wochenende darüber nachdenken, ob Gott eine Uschi ist
und ob Stephan Sulke seinen Hit "Uschi, mach' kein' Quatsch" in
irgendeiner Form theologisch gemeint hat. Bis dann, euer
Lucky Latino
 
03.11.2007:
Eine kleine Kurzgeschichte
 
Lucky Latino ist mal wieder unter die Kurzgeschichtenschreiber ge-
gangen. Da die beste Geschichte von Allen mit den Worten "Weit draußen"
beginnt, ist dies bei meiner Geschichte genauso. Sie spielt im Herbst.

    Parsivals Rückkehr ist fern
     
    Weit draußen auf einem einsamen, im vergangenen Sommer noch
    weizenbewohnten Getreidefeld, heute abgeerntet und brach, allein
    gelassen von den Landmaschinen, den breitbereiften Fendts, den
    gleichmäßig tuckernden John Deeres und wie sie alle heißen
    war ein Punkt. Ein eher langweiliger Punkt. Das hätte er selbst
    bereitwillig als erster zugegeben. In Farbe und Form unterschied er
    sich durch nichts aufsehenerregendes von anderen Punkten. Er war
    vielmehr unscheinbar. Leicht gräulich, rund und mit einer
    Ausdehnung von weniger als einem halben Zentimeter versehen, was
    ihn insofern zu einem besonderen Punkt machte, dass er im streng
    mathematischen Sinne gar kein solcher mehr war.

    Es war ihm egal, so schien es. Oder vielmehr, nicht egal. Denn er
    entwickelte einen Stolz auf seine Ausdehnung, auf seine Besonderheit,
    seine, wie er es an weinseligen Abenden zu nennen pflegte, Extravaganz.
    Und so wuchs er schlie�lich. Zunächst im Geiste, er fühlte
    sich erheblich größer, als er war. Aber dann, eines tristen
    Abends ergriff sein Geist vom Körper Besitz und er wuchs auch
    physisch. Seine Ausdehnung dehnte sich aus, sein Umkreis begann, zu
    mäandern und der kleine, früher leicht depressive Punkt
    nahm Gestalt an. Quader und Kegel, Würfel, Pyramiden und andere,
    von der herkömmlichen Geometrie nicht mehr zu beschreibende
    Formen entwuchsen seinen Auswüchsen und entwickelten ein Spiel
    von Formen und Farben, das der Natur ein Vorbild sein konnte und
    wollte. Der Punkt erwuchs zur Tankstelle, er bildete einen angelernten
    Tankwart aus und traf sich mit anderen Punkten, die Buchhandlungen
    werden wollten.

    Aber vergönnt war ihnen diese Freude nicht, denn Punkte wachsen
    normalerweise nicht. Normalerweise. Außer sie heißen
    Anton Alois Germ.

 
20.10.2007:
And the Latino goes to...
 
Latino-Award
Der Latino des Monats Oktober 2007 geht an gleich
drei Personen gleichzeitig: Zum Ersten wäre da Herr
Al Gore (USA) zu nennen. Er bekommt den Preis, weil
er ihn viel eher verdient, als einen Nobelpreis.
Zweitens geht der Preis aber auch an meine beiden
Töchter, die morgen ihren ersten Geburtstag
feiern. Beide haben nämlich auch keinen Nobel-
preis verdient. Trotzdem sind sie mir viel lieber
als Al Gore. Schon weil ich letzteren ungern herum-
tragen, wickeln und füttern würde.
 
10.10.2007:
Der Anti-Alzheimer-Stick hat zugeschlagen!
 
Meinem zugegebenermaßen zeitweise etwas maroden Gedächtnis muss
manchmal ein Experte auf die Sprünge helfen - in diesem Falle
Herr Sam Stick aus München. Sam Stick hat mich durch die Vertonung
eines Gedichtes, das ich vor etwa acht Jahren geschrieben habe, vor
etwas mehr als einem Jahr daran erinnert, dass ich eben dieses Gedicht
vor acht Jahren geschrieben habe. Und wie es der Zufall will, fiel
mir eben selbiges poetisches Werk heute bei der Morgentoilette wieder
ein, weswegen ich es nun hier veröffentliche:

    Grau-weißes Grundbedürfnis
     
    Die Säule dort ist grau und weiß,
    der Stein liegt auf dem Boden,
    dazwischen steht ein Hund und scheißt
    sich direkt auf die Hoden.
     
    Doch weder unter implizit
    noch explizit Gesetzen,
    lässt er sich davon abhalten,
    die Katze zu zerfetzen.
     
    Dies ist nunmal der Lauf der Welt,
    des Lebens ernstes Kreisen,
    er hätt' die zweite auch erwischt,
    müsst er nicht wieder scheißen.

 
06.10.2007:
Endlich unternehmen die mal was!
 
Nach vielen schlimmen Skandalen (z.B. McCann und so) ist die Regierung
von Portugal endlich aktiv geworden: Ein Frühwarnsystem für ver-
misste Kinder und Jugendliche soll eingeführt werden. "Kinder
und Jugendliche, die weggelaufen sind, entführt wurden oder jeden
Tag in düsteren Hinterzimmern missbraucht werden, haben es schon
schwer genug", so ein Regierungssprecher in Lissabon.
Diese armen Geschöpfe sollen daher in Zukunft als erste vorge-
warnt werden, wenn etwas Schlimmes passiert, beispielsweise ein
Krieg ausbricht, ein nuklearer Erstschlag droht, oder Christiano
Ronaldo sein Karriereende ankündigt.
Dazu sind die offiziellen Stellen natürlich auf die Mithilfe
der Bürger angewiesen: Es erging ein Aufruf an alle Kinder und
Jugendlichen, die planen, von zu Hause wegzulaufen, sowie an alle
potenziellen Kindesentführer und -schänder, ihren ständigen
Aufenthalt, bzw. den ihrer Opfer den zustädigen Behörden
(in der Regel der örtlichen Gemeindeverwaltung) anzuzeigen.
Sinnvoll, findet L.Latino.

  • Lied der Woche: Du hast den Farbfilm vergessen, mein Michael
  • Konzert der Woche: Olaf Schubert, heute Abend in Markdorf
  • Instrument der Woche: Bongos

 
30.09.2007:
1. Petrusbrief, Kapitel 5, Vers 7 - Gott im Krankenhaus
 
Seine grenzenlose Güte den Menschen gegenüber und seine
schier unbegrenzte Hilfsbereitschaft haben Herrn Jahwe aus dem ewigen
Himmelsreiche jetzt einen unfreiwilligen Aufenthalt im Krankenhaus
beschert.
In seinem Ratgeber für Menschen in Sorgen und Nöten, den der
begnadende Autor vor knapp 2000 Jahren veröffentlicht hat, schreibt
er: "Wirf all deine Sorgen auf mich, denn ich bin für dich da."
Dass eine seiner wurfgewaltigsten Untertaninnen, die 38-jährige
Ilke Wyludda aus Leipzig dies gar zu wörtlich nehmen, all ihre
Ängste und Sorgen auf einen Diskus packen, auf ihn, den Herrn,
schleudern und ihn dabei zu allem Überfluss auch noch voll an der
Stirn treffen würde, hatte der Omnipotente wohl nicht vorher-
gesehen. Eine klaffende, neun Zentimeter lange Risswunde musste sofort
genäht werden, Gott konnte das Krankenhaus jedoch wenige Stunden
später vollständig geheilt wieder verlassen. Die Behandlungs-
kosten wurden großzügigerweise von der Stiftung Deutsche
Sporthilfe übernommen.
 
26.09.2007:
Neulich in der Lehrerkonferenz
 
"Also, meine Damen und Herren, wie Sie ja wissen, ist die Einführung
der Ganztagesschule politisch bereits beschlossene Sache, wir brauchen
heute nur noch einen formalen Beschluss der Lehrerkonferenz. Können
wir gleich abstimmen, oder gibt es noch Wortmeldungen?" -
"Ich hab' da noch eine Frage: Werden die Klobrillen im alten Gebäude
dann gelb angestrichen oder kriegen wir grünes Klopapier?" -
"Nein, ich finde, die Pause sollte eine Bewegungspause sein, sonst
sitzen die Schüer da auch noch nur rum." - "Das ist viel
zu teuer, oder kriegen wir da eine Deputatsstunde Ermäßigung?" -
"Ja, die Gaby hat Knoppers mitgebracht!" ...
 
20.09.2007:
And the Latino goes to...
 
Latino-Award
Der Latino des Monats September geht an
Gabriele Pauli aus Fürth. Erstens sieht
sie für eine Landrätin noch relativ gut aus,
zweitens hat sie einen ganz gewaltigen Schatten.
Willst du, Fritz Oskar Gulde, die hier anwesende
Margarita Antonia Filippowitz zu deinem angetrauten
Weibe nehmen, sie lieben, achten und ehren, bis dass
der Pauli ihre Siebenjahresfrist euch scheidet, so
antworte: Ja, wenn der Edmund nix dagegen hat.
 
14.09.2007:
Bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte!!!
 
Ich wünsche mir 500.000 �. Wer kann mir einen kleinen Beitrag
dazu überweisen? Kontodaten auf Anfrage!
 
10.09.2007:
Am Vorabend des 11. September
 
Am Vorabend des 11. September möchte ich über Schweden
sprechen. Genauer: Über schwedische Filme. Die sind gut. Bisher
zumindest immer. Genauer gesagt: Bis vorvorgestern. Da habe ich
'Schwedisch für Fortgeschrittene' gesehen. Finger weg. Der ist
schlecht.
Ganz abgesehen davon möchte ich am Vorabend des 11. September
auch noch ein Exemplar der Reihe: 'Regeln, die ich meinen Kindern
noch beibringen muss' präsentieren:
Klavierhocker sind keine Vesperbrote
Merken.
 
06.09.2007:
Der Sommer ist vorüber
 
Latinos Grillparty 1. Die letzten Tage habe ich mich nicht gemeldet,
Entschuldigung dafür. Aber ihr müsst verstehen,
dass ich die letzten Sommertage nochmal zu
einer größenwahnsinnigen latinoesken
Grillparty in unserem Nachbarort genutzt
habe.
 
 
Nekrolog Viel schlimmer ist aber folgendes: Heute morgen
verstarb in seiner pompösen Villa in Modena
der italienische Startenor Luciano Pavarotti, Gott
hab' ihn selig. Pavarotti gehörte mit seinen
über 70 Jahren Lebenserfahrung zu den kulti-
viertesten Italienern überhaupt. Selbst wenn sie
ihn gelassen hätte, hätte er Zidanes Schwester
nicht mal im Traum angerührt.
Gerüchte, denen zufolge Pavarotti aus Scham
über seinen Enkelsohn, der sich bei einer
Schulveranstaltung am vergangenen Samstag bei einem
Kinderlied zweimal versungen hatte, gestorben sein
soll, dementierte sein Manager sofort. Pavarotti
sei, so die offizielle Version, schlichtweg geplatzt.
Aus Versehen.
 
  • Film der Woche: Samba in Mettmann
  • Fanal im Zweistromland der Woche: Großbrand in Herbertingen
  • Kind der Woche: Lilo Marie - herzlichen Glückwunsch!
 
30.08.2007:
Große Umfrageaktion unter Gastwirten
 
Liebe Besucher dieser Seite,
heute brauche ich, Euer Lucky Latino, Eure Hilfe. Ich habe mir zum
Ziel gesetzt, eine wissenschaftliche Arbeit über die deutsche
Küchenkultur zu schreiben unter dem Titel "Fritten, Soßen, Ornamente"
oder so ähnlich. Dazu muss aber zunächst ein bisschen Feld-
forschung betrieben werden. Daher meine Bitte: Geht in die Gaststätten,
Restaurants, Fastfoodketten, Spelunken,... eurer Wahl und stellt den
Wirten folgende Fragen:
a) Wie heißt ihr Lokal? ______________________________
b) Wie viele Sitzplätze gibt es? ______________________
c) Kreuzen Sie an, was Ihrer Meinung nach der Haltung Ihrer
    Gäste am ehesten entspricht:
    O 'Mehr Rettich als Sahne'
    O 'Meerrettich als Sahne'
    O 'Keine Sahne ohne Rettich'
    O 'Rette sich, wer kann'
d) Was wollen Sie uns sonst noch sagen? ____________________
  ________________________________________________
 
 
Bitte schickt die ausgef�llten Frageb�gen per Mail an mich oder per Post an:
Lucky Latino
Medienservice Speh / Sitterle
Albert-Schweitzer-Str. 12
88512 Mengen
 
Vielen Dank für Eure Bemühungen.
 
28.08.2007:
And the Latino goes to...
 
Latino-Award
Der Latino des Monats August geht an
diesen Scheiß!
 
Und zwar ohne Worte.
 
26.08.2007:
Urlaubsnachbericht #1 - Orte auf Rügen, die auf -itz enden
    Buschvitz, Dreschvitz, Dubnitz, Göternitz,
    Granitz, Granskevitz, Groß Schoritz, Jarkvitz,
    Karnitz, Krakvitz, Krasnevitz, Losentitz, Melnitz,
    Nardevitz, Neu Reddevitz, Poseritz, Prosnitz, Ramitz,
    Ruschvitz, Schmantevitz, Silmenitz, Starrvitz, Varnkevitz,
    Venzwitz, Vilmnitz
...und dennoch waren meine Lieblingsortsnamen eher Vieregge,
Promoisel und Patzig.
 
22.08.2007:
Kaum ist man wieder zuhause...
 
Da hetze ich mich zweieinhalb Wochen angestrengt durch den Urlaub,
um diesen auch richtig zu genießen und kaum, dass ich wieder
daheim angekommen bin, entspannt und erholt wie selten, klingelt es
an der Tür. Ich ahne schon, da ist jemand unterwegs, eigens um
mir die gute Laune zu verderben. Und siehe da: Zwei circa 80jährige
Damen meinen, sie hätten gehört, dass ich Zwillinge hätte,
und da eine von den beiden selbst Oma von Zwillingen ist, sah sie
sich förmlich genötigt, mir eine Zeitschrift für Eltern
zukommen zu lassen. Gratis selbstverständlich, in der Hoffnung,
dass sie uns viel Freude bereiten möge. Es handelte sich, wie
unschwer zu erraten sein dürfte, um den 'Erwachet - Elternratgeber'
von der Wachturm Verlagsgesellschaft. Ich möchte den Damen hier an
dieser Stelle aufrichtig und öffentlich danken, haben sie mir damit
doch meinen Wahlspruch des Monats frei Haus geliefert:
    "Weise dein Kind zurecht und es wird dir Freude und
    Zufriedenheit bereiten" (Sprüche 25,17)
In Kürze unnötig viele latineske Urlaubsnachberichte HIER!
 
02.08.2007:
Terroristen schrecken vor gar nichts mehr zurück
 
Latino-Award Selbst winzigste Menschlein werden von
den fiesen Taliban inzwischen als gott-
gepriesene Selbstmordattentäter eingesetzt.
Unser Bild zeigt ein knapp neun Monate altes
Baby im Terroristentrainingscamp nahe Darfur
(aufgenommen logischerweise von einem Bun-
deswehrtornado!!!).
 
PS: Latino macht die nächsten Tage Urlaub -
Aktualisierungen des Tagebuchs sind in dieser Zeit
relativ unwahrscheinlich.
 
30.07.2007:
Multikultitrenglisch
 
Die Tatsache, dass eine Heirat türkischer Mitbürger in
Oberschwaben oftmals etwas abfällig als 'Türkenhochzeit'
betitelt wird, ist ohnehin schon irgendwie lustig. Als mir aber neulich
der Gedanke in den Sinn kam, dass man das als Mensch mit grenzwertigen
Englischkenntnissen durchaus als 'Turkey Hightime' übersetzen
könnte, schmunzelte ich mich fast zu Tode.
 
21.07.2007:
Anzeige ----------------------------------------------------------------------------- Anzeige
SOMMERSCHLUSSVERKAUF - LAGERRÄUMUNG - RIESENRABATTE
 
Dr. Latinos Kraft- und Ausdauerstudio löst sein Medikamenten-
lager in Bonn auf, weil ein Großkunde kurzfristig abspringen
musste. Daher nur heute und morgen im Sonderangebot:
  • Erythropoetin - 300mg - Fl�schchen, statt $420,- jetzt nur noch $29,95
  • Hämatopoetin Kapseln, 100er-Pckg. statt $650,- jetzt nur noch $66,-
  • Blutkonserven, garantiert medikamentenfrei, 500mg-Pckg. ab $19,95 (A pos.)
  • Testosteron, je 100 ml:
    • vom Schwein: $15,50
    • vom Rind: $19,-
    • vom H�hnchen: $26,50 (Biologischer Anbau, Freilandhaltung)
    • Für unsere Vegetarier:
      • Vom Karpfen: $33,90
      • Tofu-Testosteron: $49,99
    • Künstlich aus unserem Speziallabor: $19,90
  • Steak Tatar mit Nandrolon, 100g nur $1,29
  • Zoller-Hof-Bräu Pils, Kasten 24x0,33l nur $16,15 zzgl. Pfand
Alle Preise sind Abholpreise.
Adresse: Friedrich-Ebert-Allee 142, 53113 Bonn (neben Telekom).
 
18.07.2007:
Na, vielen Dank.
 
Das heilige Herz Jesu und der heilige Judas Thaddäus haben
schmählich versagt. Scheiße, L.L.
 
16.07.2007:
Neues Pseudonym, altes Gebiss
 
Im Wettstreit mit mir selbst um die Frage, welches mein bestes
Pseudonym aller Zeiten ist, tendiere ich immer mehr zu dem, unter
dem ich Kochbücher für Babynahrung veröffentliche:
Carot N. Brye
 
Schon alleine deswegen, weil mir nächste Woche ein Zahn gezogen
werden wird.
 
09.07.2007:
Schäubles neue Pläne
 
Unser Innenwolfgang hat es sich zum Ziel gesetzt, den internationalen
Terrorismus, zumindest in Deutschland, auszurotten. Seine neuesten
Vorschläge, wie dies gelingen könnte sind:
  • Terroristen dürfen ab sofort beim Jagen erschossen werden,
    sofern dies aus Versehen geschieht
  • Für Terroristen werden die Ladenöffnungszeiten wieder
    verkürzt - Nagelkauf nach 20 Uhr ist dann nicht mehr
  • Terroristen werden verpflichtet, Blut und Sauerei, für
    die ihre Bomben verantwortlich sind, selbst wegzumachen
  • Terroristen dürfen ab sofort nicht mehr in die private
    Krankenversicherung, sondern müssen sich gesetzlich versichern
  • Bomben, die nicht ISO 562w929-258 entsprechen, wird die Betriebs-
    erlaubnis mit sofortiger Wirkung entzogen, die Besitzer haben
    Schwierigkeiten mit der Berufsgenossenschaft zu erwarten
  • die Kinder von Terroristen bekommen nach der vierten Klasse
    automatisch nur noch die Bildungsempfehlung für die Haupt-
    schule, damit sie nicht noch das Studieren anfangen. Als später
    selbständige Selbstmordattentäter werden sie voraussichtlich
    ihr BAFÖG nicht zurückzahlen
  • Terroristen bekommen einmal pro Monat eine Wurzelbehandlung
    ohne Betäubung
  • Der Autoaufkleber "Terroristen sind Marder" wird legalisiert
  • Für Terroristen gilt künftig ein generelles Rauch-
    verbot in öffentlichen Gebäuden und Verkehrsmitteln
  • Rolf Zuckowski schreibt ein Lied für alle Terroristen,
    in dem diese zu guten Menschen bekehrt und zur Einhaltung der
    Straßenverkehrsordnung angehalten werden
  • Terroristen werden von der Möglichkeit, das Bundes-
    verdienstkreuz zu erhalten oder einen Abend mit Kevin Kuranyi zu
    verbringen, ausgeschlossen
 
03.07.2007:
Latinos neues Hobby
 
Dr. Latino hat ein neues Hobby: Verkehrsfunk hören. Heute morgen
gab's dabei schon zwei im Zusammenhang tolle Meldungen. Zunächst
wurde von einem auf der Autobahn stehenden Tisch berichtet, wenig
später von 2000 Litern Frittierfett auf der Fahrbahn. Man kann
sich meinen Jubel kaum vorstellen: McDonalds hat jetzt auch eine
Filiale direkt AUF der Autobahn. Endlich mit Tempo 200 in den McDrive!

Kleine Anmerkung am Rande: Ab Samstag ist Lucky Latino in der Rolle
des Phoebus de Chateaupers in Victor Hugos 'Der Glöckner von
Notre Dame' auf der Waldbühne in Sigmaringendorf zu sehen!

 
29.06.2007:
Warnung, Vorsicht, Gefahr und so weiter...
 
LatinoFM - der aktuellste Verkehrsservice:
Achtung Autofahrer! Auf dem Gemeindeverbindungsfeldweg zwischen
Magenbuch und Levertsweiler Gefahr durch eine Horde randalierender
Eichhörnchen. Fahren Sie äußerst rechts, überholen sie
nicht und werfen sie keinesfalls Alkohol aus dem Wagen.
Wir melden es eventuell, wenn die Gefahr vorüber ist.
 
23.06.2007:
Ich hätte da mal wieder eine Frage...
 
Fragt mich, liebe Leser, bitte nicht, wie ich darauf komme, unbedingt
wissen zu wollen, ob die Angehörigen der katholischen Personalprälatur
Opus dei, wenn sie nach einem schweren Zugunglück mit mehreren
Toten als zufällige Augenzeugen erste Hilfe leisten, wohl ein
Spidermaninspiriertes Ganzkörperkondom in Polizeifarben mit der
Aufschrift 'Opus dei - immer im Einsatz' tragen, das zusammengefaltet
in den Kofferraum eines Ford Ka passt. Es interessiert mich halt
einfach, wenngleich ich starke Vermutungen hege, dass die Antwort
'Nein' lauten dürfte.
 
21.06.2007:
And the Latino goes to...
 
Latino-Award Der Latino des Monats Juni 2007 geht
an die Musikgruppe "Fullphät-
sovtschies" für ihr Album "Opossum
of Pop". Die sympathische Klepto-Pop-Band
hat wieder ein Album mit vielen Facetten,
vielen richtigen Tönen und noch mehr
guten Ideen herausgebracht - der Albumtitel
ist unter anderem eine Widmung an die
radikalen Schöneberger Firseure, die
jeden in ein Opossum verwandeln, ob er
dies will oder nicht.
Besonders hervorhebenswert ist neben dem
diesmal ausgesprochen ordentlich- bis
gutlaunigen Grundtenor der Platte, dass die
Fullphätsovtschies diesmal weniger bei
der Eddie Palermo Show-Band geklaut haben,
als bei Ronan Keating, Joint Venture, den Ärzten, dem
Musikverein Sigmaringendorf und sich selbst.
Hübsch ist dabei vor allem die erneute Aufnahme von "Doppelte
Verneinung" mit einem wunderbaren Keyboardxylophonsolo aufgewertet.
Erneut gelingt es Sänger 'B' auf einem Album noch mehr Themen
anzuschneiden, als Reinhard Mey in den letzten zwei Jahrzehnten, von
der Bumsgeräuschepolka bis hin zur Bewerbung als Vampir, die
aber nur auf der Platte ist, damit irgendein Zeitungsmensch mal
schreiben kann: "'B' bewirbt sich um Ausbildungsplatz als Vampir" -
oder damit ebendieser sein neu erlerntes rollendes 'r'
anbringen konnte.
Und auch, wenn man den Refrain von "Leicht zu haben" doch ziemlich
schnell auswendig beherrschen sollte, ist 'Opossum of Pop' wieder
einmal ein sehr gelungenes, abwechslungsreiches Fullphäts-Album
geworden. Lehrreich ist es auch: Man erfährt, dass man
Hexen fortgeschrittenen Alters nciht stolpern lassen sollte.
Also: CD einlegen und im Sinne des ersten Titels: Energie!
 
16.06.2007:
Wenn Talkmasterinnen lügen...
 
Neulich beim Zappen lief mir eine dieser tollen Talkshows auf einem
dieser noch tolleren Privatsender über den Bildschirm. Es trat
eine junge Frau auf, die sich mehrfach verhaspelte und sich dann wie
folgt dafür entschuldigte:
"Hach, bin ich aufgeregt!"
Die Moderatorin, ich glaube es war Britt, antwortete souverän,
beruhigend und deeskalierend:
"Das ist das Publikum, das geht gleich weg!"
Eine knappe halbe Stunde später schaltete ich denselben Sender
zwecks Verifizierung der Aussage wieder ein und siehe da - das
Publikum hatte das Studio noch immer nicht verlassen. Dafür war
das junge Fräulein nicht mehr zu sehen. Was damit nur einmal
mehr beweist: Den Privatsendern sind Zuschauer wichtiger als Einzel-
schicksale. Armes Ding, zum Glück schien sie recht doof zu sein.
 
14.06.2007:
Auf besonderen Wunsch
 
Zahlreiche Leserzuschriften haben mich dazu veranlasst, den
gestrigen Eintrag um einige anschauliche Beispiele zu erweitern.
Lesen Sie, liebe Leser, heute also bitte den untenstehenden
Eintrag vom 13.06.2007 nochmals.
 
13.06.2007:
Neulich in der 5. Klasse
 
Sagt die Lehrerin zu ihren Schülern (Tatsachenbericht): "Das
ist im Deutschen halt einfach mal eine Tatsache: Aus einem Einzahl-'a'
wird ein Mehrzahl-'ä'". Ist halt so. Gut, Dr. Latino gibt sehr
gerne ein paar veranschaulichende Beispiele:
    ein Ast --> zwei Äste
    ein Bart --> zwei Bärte
    ein Apfel --> zwei Äpfel
    ein Kran --> zwei Kräne
    ein Tran --> zwei Tränen
    ein Saal --> zwei Säle
    ein Arm --> zwei Ärme
    eine Nacht --> zwei Nächte
    ein Tal --> zwei Täler
    ein Masten --> zwei Mästen
    ein Baum --> zwei Bäume
    ein Sarg --> zwei Särge
    ein Aal --> zwei Äle
    ein Mann --> zwei Männer
    eine Frau --> zwei Fräuen
    ein Braten --> zwei Brätlinge
    ein Bagger --> zwei Bägger
    ein Sack --> zwei Säcke
    ein Haar --> zwei Häre
    ein Pfad --> zwei Pfäde
    ein Salz --> zwei Sälze
    eine Nase --> zwei Näsen
    ein Mahlberg --> zwei Mählberge
    ein Tritratrulala --> zwei Triträtruläläs
    eine Bar --> zwei Bären
     
    Und das muss für heute reichen!
     
    Nachträge vom 14.06.2007:
    ein Nachtrag --> zwei Nachträge
    ein Wald --> zwei Wäder*
    ein Fass --> zwei Fässer
    ein Labsal --> zwei Läbsäle
    ein Anton --> zwei Äntone
    eine Antonia --> zwei Äntoniäten
    eine Schar --> zwei Schärmer
    ein Pfad --> zwei Pfädte
    ein Jürgen Klinsmann --> es gibt nur ein Jürgen Klinsmann
    ein Chachacha --> zwei Chächächäs**
    ein Kahn --> zwei Kähne
    ein Vatikan --> zwei Vätikäne
    ein Raumauststatter --> zwei Räumäusstätterer
    ein Laden --> zwei Läden
    ein Farbkontrast --> zwei Färbkonträste
    ein Tanzer --> zwei Tänzer
    ein Gepard --> zwei Gepärde
    eine Matratze --> zwei Mäträtzen***
    ein Malta --> zwei Mältä
    einmal --> zweimäle
    eine Hasenscharte --> zwei Häsenschärten
    ein Pfarrer --> zwei Pfärrer
    ein Matz --> zwei Mätzchen
    ein langweilig --> zwei längweilige Und Schluss!
*Gruß an Sam Stick: Vorsicht mit der Anton-Sirene!
**Schweizer Nationaltanz
***übrigens auch ethymologischer Ursprung von 'Mätressen'
 
12.06.2007:
Wenn ich nicht mehr weiter weiß...
 
Wenn ich mal wirklich nicht mehr weiter weiß, frage ich in
der Regel meine Tante Gudrun Ugel, weil mein Onkel Walter Ikipedia
so einen unglaubwürdigen Nachnamen hat.
 
09.06.2007:
Dämliche 'Wer-wird-Millionär-Frage #2/2007' (Heiligendamm-Sondersendung)
 
Auf welches Feld zielt ein Angehöriger der sogenannten linken
autonomen Szene beim 'Schiffe versenken' als erstens?
 
 
A1         B4        
G8         R1        
 
06.06.2007:
Eine kleine Wochenaufgabe für alle Besucher dieser Seite
 
Bitte übe diese Woche intensiv, folgenden Satz zehnmal hintereinander
laut auszusprechen und dabei schneller zu werden:
Schwer schweben schwarze Schwestern Schweizer
Schwuchteln schwanengleich
 
Nochwas: 'Learning from another, with another round to go' ist
KEINE adäquate Übersetzung von 'Voneinander lernen, mit-
einander umzugehen'.
 
03.06.2007:
Dämliche 'Wer-wird-Millionär-Frage #1/2007'
 
Wer moderiert derzeit diese bescheuerte Sendung hier?
 
 
Rezzo Schlauch Günther Jauch
Dicker Bauch Siegfried Rauch
 
31.05.2007:
Irgendwie habe ich dieses Jahr Pfingsten verpennt
 
Das jedenfalls habe ich festgestellt, als ich gestern in unserer
regionalen Wochenzeitung folgenden Satz las:
    "Am Pfingstwochenende wurden wieder einige Raser Opfer des
    zivilen Videomotorrades der Polizei. 14 Fahrzeuglenker, davon
    11 Motorrad- und 4 Autofahrer müssen wegen erheblich überhöhter
    Geschwindigkeit um ihre Fahrerlaubnis fürchten!"
Kleiner Tipp: Nachrechnen.
 
28.05.2007:
Revanchefoul
 
Monsieur B von den Fullphätsovtschies mag meinetwegen ein
Mann mit vielen Talenten sein, jedoch gehört das
Ausführen von Malerarbeiten definitiv nicht dazu!
 
25.05.2007:
Es tut mir echt ein bisschen leid!
 
Ich wollte es eigentlich gar nicht sagen, aber jetzt, wo ich
zwei Kinder habe, kann ich die nicht mehr länger anlügen:
Auch ich habe bei meiner Tour de France - Teilnahme 1996 das
Blutdopingmittel EPO genommen. Es tut mir leid. *heul**heul*
 
19.05.2007 - 17.18 Uhr:
Juhuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuu!
 
Ole, ole, ole, Vau Eff Beeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeee!
 
17.05.2007:
And the Latino goes to...
 
Latino-Award Der Latino des Monats Mai wird eindeutig wie
selten zuvor vergeben. Die Latino Academy kam
bereits nach kürzester Beratung zu einer
einstimmigen Entscheidung über die Vergabe.
Keineswegs erhalten den Preis die sechs jungen
Entenküken aus Amberg, die treudoof hinter
ihrer Mutter über einen Gullideckel spazieren
wollten, aber dummerweise durch die Rillen passten.
Ebensowenig kann der Preis dem Schiedsrichter ver-
liehen werden, der in der zweiten argentinischen
Liga ein Spiel unterbrach, damit der Torwart der
Heimmannschaft zum Pinkeln gehen konnte. Nein, der
goldene Latino des Monats Mai geht eindeutig und
unabhängig von den Ergebnissen der kommenden
beiden Samstage an Herrn Armin Veh, z.Zt. wohnhaft
in Stuttgart.
 
15.05.2007:
Essen - im Einklang mit der Natur
 
Die Erlebnisgastronomie hält zunehmend Einzug in und um freie
Waldorfschulen. Nachdem McDonald's-Filialen in unmittelbarer Umgebung
solcher freier Bildungseinrichtungen bereits vor einiger Zeit den
McTofu und den Steiner's Salad ohne Dressing ins Programm aufgenommen
haben, ziehen nun andere Anbieter nach. Grünkern McBrätlinge
sind inzwischen in- und außerhalb der Restaurants mit dem gelben
M zu finden. Die Frittenbude nebenan bietet jetzt neuerdings Curry-
Sojastangen im Leinenmantel ebenso an, wie Pommes rot-weiß lasiert.
Dazu trinkt man Dickmilch oder Mineralwasser light aus gefilzten
Mehrwegbechern.
Eine ganz besondere Attraktion bietet die Eisdiele 'wallendes Gewand'
unterhalb des Goetheanums an: Zu jedem eurythmisch geformten Eisbecher
aus Naturseide, wahlweise mit den Geschmacksrichtungen Postelein,
Pastinake, Tofu oder Aloe Vera, evtl. garniert mit einem Schuss
Vollkornsahne gibt es diesen Sommer einen Stockmar (TM) Wachsmalblock
mit freier Farbauswahl (solange Vorrat reicht).
Wir wünschen guten Apettit. Oder auch nicht.
 
13.05.2007:
Trivialitäten
 
Ein Muttertag ohne Mutter ist wie...
    ...eine Nacht ohne Mondschein
    ...ein Sternenhimmel ohne Sputnik
    ...ein Telefon ohne Wählscheibe
    ...ein Topterrorist ohne Begnadigung
    ...eine Gitarre ohne Korpus
    ...ein Joey Kelly ohne Fullphätsovtschies
    ...ein FC Schalke ohne Schale
    ...ein Vatertag ohne Vater
Weitere Vorschläge bitte ins Gästebuch!
 
08.05.2007:
Kalauer 3/2007:
 
Na, warum hat er ihn nicht begnadigt? - Ist doch Klar!
 
07.05.2007:
Ein Popel, ein Affe, ein Spinner, ein Arsch...
 
In den frühen Neunziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts,
als wir Ostdeutsche noch für niedliche Wesen hielten und uns
an ihrer Gesellschaft erfreuten und belustigten, wie heutzutage an
einer Mischung aus Knut und Douglas Adams, trat eine kleine Gruppe
lustiger Abkömmlinge des Leipziger Thomanerchores an die breite
kapitalistische Öffentlichkeit und verunsicherte uns alle mit
einem Musikschlager, in dem es sinngemäß hieß, jeder Popel
fahre einen Opel, jeder Affe einen Ford, und so weiter. Nach weiteren
beleidigenden Äußerungen gegenüber den Fahrern ordentlicher
Autos aus Metall, endete die frohe Botschaft dieses Musikstückes
mit der Schlussfolgerung, nur Genießer führen Fahrrad und
seien immer schneller da.
Schon damals störte dieses kleine Liedchen mein, zu jener Zeit
noch jugendliches Empfinden für die Physik des Alltags und ich
erregte mich innerlich darüber aufs Heftigste. Heute nun endlich,
weit mehr als zehn Jahre später konnte ich endlich den Beweis
erbringen, dass die selbsternannten Nachwuchsadligen damals nicht
nur sinnlos rumgepöbelt, sondern schlicht gelogen haben.
In einer bundesweit einmaligen Versuchsanordnung ließ ich
die Fahrer verschiedener KFZ gegen Radfahrer antreten, um zu testen,
wer eine vorgegebene Strecke schneller absolvieren würde.
Und siehe da: Das Ergebnis war 3:1 für die Autofahrer. Also:
Von wegen "und sind immer schneller da!". Hier nun die Ergebnisse
im Detail:
Strecke: KfZ: Fahrrad
Konstanz - Hamburg BMW 3er: 11 Stunden Kettler Tonica: 7 Tage
Freiburg - Augsburg Opel Astra: 4 Stunden Goelz Special TX: 2 Tage
Halle - Chemnitz Porsche 911 (tiefer): 11 Stunden Salto P4s: 4 Stunden
Sigmaringendorf - Mengen Mercedes A-Klasse: 11 min NoName-Trekkingbike:35 min
 
02.05.2007:
Stopp, Australier, nehmt ab!!!
 
Nach einer aktuellen Pressemitteilung, liebe Australier, seid ihr
inzwischen so fett geworden, dass ihr in Spezialsärgen beerdigt
werden müsst (wenn es denn dann soweit ist) und eure schönen
Krematorien daher umgerüstet werden müssen. Das könnt ihr
doch nicht wirklich wollen, oder?
Außerdem besteht doch die Gefahr, da eure schöne Insel sich
durch das Ozonloch nach und nach in eine Mikrowelle verwandelt, dass
ihr bald alle platzt - und je dicker ihr seid, desto mehr Sauerei
gibt das. Also: Ein bisschen Selbstbeherrschung bitte und lasst die
Pfunde purzeln. Rät euch
Lucky Latino
 
30.04.2007:
Heute mal ganz niveaulos...
 
In wenigen Stunden beginnt der Tanz in den Mai. Reime hierzu sind:
  • Franz fiel in' Kwai
  • Schwanzpapagei
  • Hans klaut ein Ei
  • Pansen dabei?
  • Gans mit Griesbrei
  • Stans Schreiberei
  • Pans lustige Drei
Weitere Vorschläge bitte ins Gästebuch!
 
28.04.2007:
And the Latino goes to...
 
Latino-Award Beinahe wäre der Monat April vorbei gegangen, ohne dass die
Latino Academy zu einer Entscheidung über die Vergabe des gol-
denen Latino im April 2007 gekommen wäre. Aber nach reiflicher
Überlegung des Preisrichters ist es jetzt endlich auf den letzten
Drücker doch noch soweit. Es war eine schwere Entscheidung.
Man hätte den Preis der Sonne geben können, wegen unbädigen
Strahlens. Oder der A96, auf der der Ausbau so gut vorangeht. Oder
aber dem neuen Edeka in Mengen. Oder gar Günter Fettnapf Oettinger.
Oder der Berliner Mutter, die ihre 8 bis 11-jährigen Kinder fast
ein Jahr alleine gelassen hat. Sie hat die Zeichen der Zeit erkannt.
Kinder müssen früher selbständig werden. Das zeigte
schon die PISA-Studie. Trotzdem bekommt den Preis der Erfinder des
Steak- und Würstchengrillens, schon alleine deswegen, weil er
nicht mehr lebt und keine Nachkommen identifizierbar sind und somit
die Preisverleihung ziemlich kostengünstig abläuft.
 
23.04.2007:
Mal wieder ein Meisterwerk
 
Lucky Latino hat mal wieder ein Meisterwerk vollbracht. Obwohl er
ja schon zigfach promo- und habilitiert hat, ließ er es sich nicht
nehmen, heute eine neue Diplomarbeit abzugeeben und zwar im Fach
"Die Poesie in der Agrarökonomik" mit dem Titel "Neue Energien:
Heizen mit Weizen und Gras statt Gas!"
Eine Veröffentlichung auf dieser Seite ist nicht komplett aus-
geschlossen.
 
21.04.2007:
Deutsche Sprichwörter auf Englisch #1/2007
 
There lies the rabbit in the pepper buried.
 
20.04.2007:
Die folgende Ermahnung ist nicht dem Führer zum Geburtstag gewidmet
 
Guten Tag!
Sie behindern mit Ihrem
ordnungswidrig abgestellten PKW eine
Rettungsausfahrt
 
Im Einsatz zählt jede Minute.
 
Wir wünschen Ihnen, dass "morgen"
nicht Sie warten.
 
Ihre Freiwillige Feuerwehr Sigmaringendorf
 
UNVERZICHTBAR für IHRE SICHERHEIT
 
16.04.2007:
Herzlichste Gratulation!
 
Heute möchte ich Glückwünsche en masse loswerden. Ich
gratuliere:
  • Den Fullphätsovtschies zur Fertigstellung ihres Albums 'Opossum of Pop'
  • Lucky Latino zum neuen Bett
  • Papst Benedikt XVI. zum 80.Geburtstag und der 30-kg-Schokotorte,
    die ihm geschenkt wurde
 
13.04.2007:
Dementi!
 
Nach neuesten Erkenntnissen kann man nicht mehr davon ausgehen, dass
für den gestrigen Absturz eines Bundeswehr-Tornados in der Schweiz
der Fernsehstar Spongebob-Schwammkopf verantwortlich ist.
 
Nach neuesten Gerüchten aus Kreisen der baden-württembergischen
Landesregierung soll Prof. Dr. Dr. hc. Hans Filbinger KEIN Nazi gewesen sein.
 
Nach äußerst aktuellen Erkenntnissen schreien meine Kinder gerade
beide gleichzeitig. Hilfe!
 
12.04.2007:
Urlaubsnachbetrachtung: Praktizierte Integration
 
Ja, es war toll. Latino war im Urlaub. Ein paar Tage zumindest.
Das Bild, welches sich mir dabei besonders in die Tiefen meines
Gehirns einbrannte, war der Beweis dafür, dass Politik und
Krankenkassen nicht nur Hand in Hand arbeiten, sondern auch endgültig
übergeschnappt sind. Um die gemeinsamen Ziele zu verfolgen,
wird jetzt versucht, Synergieeffekte zu nutzen. So entsteht quasi
eine Symbiose aus Gesundheitsförderung und Integrationsbemühungen,
die sich darin manifestiert, dass mir im Südschwarzwald eine
klassische türkische Mama im wallenden graubraunen Mantel, ein-
gehüllt von einem adretten graubraunbeigen Kopftuch, gezeichnet
von einer exorbitanten Leibesfülle entgegenkam und dabei nicht
nur mit Nordic-Walking-Stöcken bewaffnet war, sondern diese auch
noch eifrig einsetzte.

  • Film der Woche: 'Sie sind ein schöner Mann' - banale
    Geschichte, vorhersehbares Ende, tolle Schauspieler
  • Buch der Woche: 'Die Liste', wie der Titel schon verheißt
    natürlich von John Grisham
  • Spruch der Woche: 'Du bist zeitlebens für das verantwortlich,
    was du dir vertraut gemacht hast' - von A. de Saint-Exup�ry

 
05.04.2007:
Insiderwissen von der Daimler-Hauptversammlung
 
Wie mir zu Ohren kam, verhandelt Daimler-Boss Zetsche zur Zeit mit
folgenden Firmen wegen einer Übernahme von Chrysler nicht:
  • Radladen Sattelfest, Sigmaringen
  • Pizza und Kebap Oase, Sigmaringen
  • Blumen Bosch, Mengen
  • Deutsche Bahn AG
  • Fürstlich Hohenzollernsche Hüttenwerke Laucherthal
Ich kann allerdings keine Garantie für die Richtigkeit dieser
Gerüchte übernehmen.
 
Nachtrag:
Kalauer 2007/2:
 
Was nimmt man, wenn einem das Geld für Farben ausgeht?
Richtig, Schwarz IV. Haha.
 
02.04.2007:
Gastkommentar #1/2007:
 
Guten Tag! Mein Name ist Marion Schneider, ich stamme aus Herdwangen
und habe Kopfweh. Immer. Aua. Scheiße.
 
29.03.2007:
Massaker in Mengen
 
Friedliebend wollte ich heute in der Kleinstadt Mengen einen
öffentlichen Parkplatz anfahren, um einen kleineren Einkauf
zu tätigen. Da sah ich, was schreckliches passiert war:
Auf dem Asphalt lagen gleich vier junge, leider aber vollkommen
zerschmetterte, von mehreren Fahrzeugen überrollte, dem Erdboden
beinahe gleichgemachte, kaum mehr als solche erkennbare Kinder-
Riegel. Schade drum.
 
24.03.2007:
Grrrrrrrrrrrrrr...
 
Wen soll ich bitte schimpfen? Das Kind, das mir unter den Schreib-
tisch gepinkelt hat oder doch seine Mutter, die es gedankenverloren
unten ohne beim Telefonieren auf dem Arm hielt?
Ruhe bitte, ich muss nachdenken...
 
19.03.2007:
And the Latino goes to...
 
Latino-Award Der Goldene Latino im März 2007 geht,
nachdem ihn am Samstag schon beinahe die
Airbusmama bekommen hätte, jetzt endgültig
an den am Bundeswehrskandal von Coesfeld beteiligten
Offizier, der versucht hat, sein Gesicht auf
Beweisfotos unkenntlich zu machen, dabei aber
vergaß, dass wenige Zentimeter unterhalb
des Gesichtes auf seinem Kampfanzug sein Name
prangte. Gut gemacht!
Die Latino Academy wünscht viel Spaß
bei der heute in Münster beginnenden
Gerichtsverhandlung.
 
17.03.2007:
Leseschwäche, Airbusmama, Warnhinweise
 
1. Neulich bei der Lesenachhilfe
    Wir lesen das Kinderbuch "Die kleine Hexe". Es taucht die Person
    "Frau des Schindelmachers", alias "Die Schindelmacherin" auf. Was
    lesen wohl unsere lieben Kinder? Richtig: 'Schiedelmacherei',
    'Schneidelmacherin' und als Highlight 'Schädelmacherei'. Dass
    keiner auf die 'Schniedelmacherin' kam, wundert mich jetzt noch.
2. Die Airbusmama
    Gestern protestierten mal wieder Airbus-Beschäftigte in der
    ganzen Welt, oder genauer gesagt in Laupheim gegen den Verkauf
    ihres Werkes. Eine Mutter zog dabei ihrem Baby ein Shirt mit der
    Aufschrift: 'Kein Airbus - keine Pampers' an und erschien damit
    auf der Titelseite diverser regionaler Tageszeitungen. Soeben
    gab nun die Airbus-Firmenleitung ihre Antwort darauf bekannt:
      Sehr geehrte anonyme Mutter des ungewickelten Kindes!
      Wir, die Firmenleitung der Airbusgruppe, sowie die
      Leitungsebene unseres Mutterkonzerns EADS (die ebenso
      mütterliche Gefühle haben wie Sie) respektieren
      und bewundern Ihre Entscheidung, Ihrem Säugling solange
      keine Windeln mehr anzuziehen, bis er/sie endlich sein/ihr
      erstes Flugzeug bekommt.
      Sicherlich sind Sie sich darüber im Klaren, wieviel
      ärgerlichen Waschaufwand Sie sich mit diesem Entschluss
      einhandeln, denn vollgekackte Hosen, Strumpfhosen und Strampler
      reinigen sich leider nach wie vor nicht von alleine. Um so
      mehr dürfen wir Ihnen zu Ihrem Mut gratulieren, diese
      reichlich dämliche Entscheidung auch noch in der Presse
      breitzutreten.
      Ihnen und Ihrem Nachwuchs wünschen wir alles Gute und
      drücken Ihnen die Daumen, dass sich das Jugendamt nicht
      für den Vorgang interessiert.
      Ihre Airbus Führungsspitze
3. Vorsicht, liebe Autofahrer
    Eine kleine Auswahl der interessantesten Verkehrsmeldungen
    des gestrigen Tages:
  • A5 Basel Richtung Karlsruhe: Zwischen Karlsruhe Süd und
    Karlsruhe Mitte liegt ein HAMAG XL-15 P23 mit integrierter
    Luftdruckselbstreinigungsdüse knapp zwei Meter vom linken
    Fahrbahnrand entfernt auf der linken Spur
  • A8 Karlsruhe Richtung Stuttgart: Zwischen Pforzheim Ost und
    Heimsheim betet ein altkatholischer Geistlicher auf der Standspur
    das Ave Maria und hat dabei irrtümlich das Gesicht in
    Richtung Mekka gewandt
  • A 96 Lindau Richtung München: Zwischen Memmingen Nord
    und Mindelheim hat ein Gemüselaster 814 Äpfel, 36
    Salatköpfe, 57 Stauden Sellerie, 956 lose Karotten, 22
    mittelgroße und 98 kleine Kartoffeln, sowie das frisch
    ausgepackte Vesperbrot des Fahrers verloren

  •  
    Fahren Sie vorsichtig, kommen Sie gut an Ihr Ziel.
    Wir danken allen Staumeldern!
 
11.03.2007:
Was muss man sein, um Millionär zu weden?
 
Bisher hatte ich gedacht, dies ginge nur als juristische oder
natürliche Person. Aber am Montag Abend hat bei Günther
Jauch erstmals ein dadaistisches Kurzgedicht die Chance dazu. Am
Freitag war sie schon da: Lotte Sorge aus weiß nicht, wahr-
scheinlich Olpe.
 
08.03.2007:
Heute schon quasi ein wissenschaftlicher Ansatz
 
Zunächst will ich eine Frage aus dem Sachgebiet der Logik stellen:
Ist der folgende Satz immer falsch oder kann er unter Umständen
richtig sein:
    "Partielle Mondfinsternisse sind nichts Halbes und nichts Ganzes"?

Macht euch doch einfach mal ein paar Gedanken und teilt sie mir mit.
Bis dahin sei es euch allerdings auch gestattet, einen Auszug aus
der neuen Transsylvanien-Version des DUDEN zu kosten:
 
Blut, Blutader, Blutalkohol, blutarm, Blutarmut, Blutbad, Blutbild
bllutbildend, Blutbildung, Blutblase, Blutbuche, Blutdoping, Blutdruck,
blutdrucksenkend, Blutdurst, blutdürstig, Bluter, Bluterguss,
Bluterkrankheit, Blutfarbstoff, Blutfleck, Blutgefäß,
Blutgerinnsel, Blutgruppe, Blutgruppenuntersuchung, Bluthochdruck,
Bluthund, blutig, blutjung, Blutkonserve, Blutkörperchen,
Blutkrebs, Blutkreislauf, Blutlache, blutleer, Blutorange, Blutpfropf,
Blutplasma, Blutplättchen, Blutprobe, Blutrache, Blutrausch,
blutreinigend, blutrot, blutrünstig, blutsaugend, Blutsauger,
Blutsbruder, Blutschande, Blutsenkung, Blutserum, Blutspender,
Blutspur, blutstillend, Blutstropfen, Blutsturz, blutsverwandt,
Blutsverwandte, Blutsverwandtschaft, Bluttat, Bluttransfusion,
bluttriefend, blutüberströmt, Blutübertragung, Blutung,
blutunterlaufen, Blutuntersuchung, Blutvergießen, Blutvergiftung,
Blutverlust, blutverschmiert, blutvoll, Blutwäsche, Blutwasser,
Blutwurst, Blutzeuge, Blutzoll, Blutzucker, Blutzufuhr.
 
05.03.2007:
Beweise dafür, dass Bingen (Hz.) etwas strange ist #17
 
Im örtlichen Lebensmittelladen, dem sogenannten 'Feinkost-Echsle'
(oder so ähnlich) steht groß und breit über der Wursttheke 'Käse'
und über der Käsetheke 'Wurst'. Bei uns daheim ist das genau
anders herum.
 
03.03.2007:
Von der Unrast farbenfroher atmosphärischer Leuchterscheinungen
 
Ich bin mir trotz langen Überlegens noch nicht so ganz sicher,
ob es an der Ungeduld von Regenbögen oder an der Dummheit der
Chinesen liegt, dass ich von einem der bekanntesten dort herstammenden
Sprichworte nicht restlos überzeugt bin:
    Die Arbeit läft einem nicht davon,
    wenn man einem Kind den Regenbogen zeigt,
    aber der Regenbogen wartet nicht, bis du
    mit der Arbeit fertig bist.

Schade eigentlich, ich glaube, wenn dann die Arbeit davon liefe,
zeigte ich meinen Kindern jeden Regenbogen der Welt.
 
28.02.2007:
Mokel, der Sulche
 
Es ist unter Umständen sehr erheiternd, wenn Schüler grobe
Schreibfehler machen. Mein neuer Favorit diesbezüglich stammt aus
einem Steckbrief (Selbstbeschreibung):
    Mein Lieblingsfaschist: Mathematik
 
26.02.2007:
Garantiert genfreies Kinderbuch
 
Nachdem der für heute geplante Witz mit dem genfreien Fleisch
bereits vom Titanic-Magazin gemacht wurde, bleibt mir mal wieder nur
ein billiger Rest: Ich stelle hiermit die Frage, ob 'Die kleine Hexe'
ein Kinderbuch ist. Ganz abgesehen davon, dass es sich dabei um ein
sogenanntes Luder handeln könnte, tauchen auch noch die Begriffe
'wichste' (S.83) und 'bumste' (S.85) auf. Kann mir aber eigentlich
egal sein.
 
24.02.2007:
Das sind ja gleich drei Wünsche auf einmal!
 
Manche Dinge möchte man als junger Vater einfach mal hören:
  • "Ach, Papa, lass mal, ich bin schon satt!"
  • "Ne, Papa, passt schon, ich wickle mich selber!"
  • "Schatz, die Kinder schlafen!"
Ersatzweise darf man mir aber auch gerne ein "Herr Latino, sie sind
der Größte" zukommen lassen.
 
21.02.2007:
Namen, die der Standesbeamte Latino nicht akzeptieren könnte #42
 
Der Name, den ich als Standesbeamter für ein neugeborenes Kind
in dieser Woche ablehnen müsste, wäre mit deutlichem
Vorsprung: Randa Lea Mok
 
20.02.2007:
H
 
Hans Hinrich Hansen hieß Horsts Hilberts hasenfüßiger
Holzfällangestellter. Heimlich heischte Hans Hinrich harsche
Hähnchenfüße hinter Horsts Hoden.
 
 
14.02.2007:
Und das am Valentinstag...
 
Ausgerechnet am Valentinstag beschließt das Kinderland von
eigenen Gnaden Baden-Württemberg mit der Ausweitung der Laden-
schlusszeiten auf wochentags rund um die Uhr ein an Familienfeind-
lichkeit nicht mehr zu überbietendes Gesetz. Und die hochwohl-
geborene Sozialministerin Monika ist auch noch stolz darauf. Eine
erbärmliche Schande.
LUCKY LATINO RUFT HIERMIT DAZU AUF, NICHT IN DER ZEIT ZWISCHEN
20 UHR ABENDS UND 6 UHR MORGENS EINZUKAUFEN. WER DIES DOCH TUT,
DEM MÖGE DIE SPARSOCKE ABFAULEN!
 
13.02.2007:
Nachtrag zu vorgestern
 
Eine gar festliche Gala war's
mit vielen Promis und großen Stars,
doch kein'n Grammy gab es für James Blunt
und seine Nasenscheidewand.
 
11.02.2007:
Nasenscheidewand
 
Gesterntags beim Blumen gießen
musst' ich, statt zu pupsen, niesen.
Ich hab' den Fehler gleich erkannt:
Im Arsch, die Nasenscheidewand.
 
Kroch ich einst vor mir zu Grabe,
Mensch Latino, welche Gabe.
Kommt da ein Männchen rausgerannt
aus meiner Nasenscheidewand.
 
Ich las vergnügt ein gutes Werk,
geschrieben von 'nem Schreiberzwerg.
Er schrieb', zumindest ich dies fand,
wie meine Nasenscheidewand.
 
08.02.2007:
Ja, Latino, schon wieder die gleiche Kacke...
 
Es tut mir leid, ich muss zum xten Mal in diesem Jahr auf die gute
Schwäbische Zeitung zu sprechen kommen. Ich weiß, dass das
so langsam jeglichen Interessantheitsfaktor verliert, aber es darf
einfach nicht unerwähnt bleiben, welch glorreiche Überschrift
heute wieder auf deren Titelseite auftaucht:
 

      Behinderter Marco ist der Sonnenschein
 
Noch ein Hinweis in eigener Sache: Die Karolinger auch.
 
07.02.2007:
Rauchen gefährdet die Gesundheit
 
Dieser Slogan ist ja in den letzten Jahren ungemein populär
geworden. Aber heißt das gleich, dass Rauchen deswegen wirklich
schlimm ist? Hier einige Überlegungen Pro&Contra Rauchen:
    Pro:
  • Rauchen fördert das gesellige Miteinander (von
    Rauchern zumindest)
  • Vom Rauchen gehen mittelfristig viele unsympathische
    Leute (die Raucher sind) kaputt
  • Die Zigarettenindustrie lebt davon, dass geraucht wird
  • Frank, Martin und Sergej leben davon, Kindern Zigaretten
    zu verkaufen, die sie an den neuen Automaten noch nicht
    selber ziehen können

  • Contra:
  • Frank, Martin und Sergej sind doof
  • Vom Rauchen gehen mittelfristig viele sympathische
    Leute (die Raucher sind) kaputt
  • Die Zigarettenindustrie ist eigentlich auch doof
  • Es ist ja eh bald überall verboten
  • Man muss, wenn man Latino besucht, zum Rauchen auf den
    kalten Balkon
Halten wir also fest, dass ich bis morgen noch eine Unterrichts-
stunde zum Thema Rauchen vorbereiten muss.
 
04.02.2007:
Auf geht's, Köpfchen anstrengen!
 
Eine 5,20m lange Leiter ist an eine senkrechte Hauswand gelehnt.
Sie muss, um die Sicherheit des Besteigers zu garantieren, einen
Winkel von 75� zum Erdboden bilden. Wie hoch reicht die Leiter?
 
01.02.2007:
Was war da los, SWR?
 
Nachrichtenmeldung heute um 7.00 Uhr:
Das BKA warnt vor gefälschten E-Mails. Diese enthalten einen
Virus und sollten keinesfalls geöffnet, sondern in den Papierkorb
geworfen werden.
 
Nachrichtenmeldung heute um 12.00 Uhr:
Das BKA warnt vor gefälschten E-Mails. Diese enthalten einen
Virus und sollten keinesfalls geöffnet, sondern in den virtuellen
Papierkorb geworfen werden.
 
Man kann sich vorstellen, wie sehr mich die Vorstellung belustigt hat,
wie die 67-jährige Mutter des SWR-Nachrichtenchefs eine dieser
Mails ausgedruckt und im Papierkorb entsorgt hat. Um ganz sicher zu
gehen, hat sie dann das Papier sogar noch angezündet und dabei auch
noch ihre Wohnung in Brand gesteckt. Ganze Arbeit, liebe Nachrichtler!
 
 
28.01.2007:
Quasimodo Ding-Dong
 
Auch in diesem Jahr spielt Lucky Latino wieder ein kleines Bisschen
Theater. Und zwar HIER.
Gespielt wird "Der Glöckner von Notre Dame" und obwohl Latino
rein äußerlich absolut für die Rolle der schönen
Zigeunerin Esmeralda geeignet wäre, wird er diese wohl nicht
bekommen, weil er das falsche Geschlecht besitzt. Er sagt dazu:
"Kacke!"
 
27.01.2007:
...besser als...besser als...besser als...
 
Schuhe sind zur Aufnahme von Füßen besser geeignet als
Apfelmus ist zum Verzehr durch Pubertierende besser geeignet als
Stinkstiefel ist zur Beleidigung von Politessen besser geeignet als
CD-Etiketten sind zur Beschriftung von CDs besser geeignet als
Nierentransplantationen sind zur Therapie von Nierenproblemen besser geeignet als
Telefondesinfizierer sind zur Desinfektion besser geeignet als
Karteikarten sind zum Lernen von Vokabeln besser geeignet als
Rock-Bands sind zur Schädigung des Gehörs besser geeignet als
Flughunde sind zur Zucht besser geeignet als
Schwiegermütter sind als Lästeropfer besser geeignet als
Kühlschränke sind zur Aufbewahrung von Speisen besser geeignet als Schuhe.
So schließt sich der Kreis, außer, ihr macht selber weiter.
Übrigens gibt es im Telefonbuch von Meßkirch unter den
Buchstaben Q und Y jeweils nur einen Eintrag.
 
24.01.2007:
Die Dreifaltigkeit der Inspiration
 
Gleich drei Einflussfaktoren haben Lucky Latino heute zu folgendem
Gedicht inspiriert: Das berühmte Adventsgedicht von Rilke, der
frisch gefallene erste Schnee und die langsam aber sicher nicht mehr
sinnvoll zu gebrauchenden Weihnachtsbäume vom vergangenen Jahr:
 
    Postadvent
    Es treibt der Wind in Wintergassen
    die Flockenherde wie ein Hirt,
    gar manche Tanne liegt verlassen,
    da sie nicht mehr gebrauchet wird.
     
    Und schaut hinaus, den weißen Wegen
    streckt sie die Zweige hin - bereit
    und liegt nur rum und schaut entgegen
    der schnöden Tannenewigkeit.

  • Buch der Woche: Die letzten ihrer Art (D.Adams / M. Carwardine)
  • Poet der Woche: Rainer Maria Rilke
  • Kind der Woche: O Lea oder O Sofia (selbst ankreuzen!)

 
22.01.2007:
Wider der garstigen Anglifizierung!!!
 
Meine lieben Freunde von der Gesellschaft für deutsche Sprache
e.V. haben wieder einmal eine tolle Idee gehabt. Die zunehmend be-
liebten sogenannten P&P-Rollenspiele sind ihnen ein Dorn im Auge.
Also, nicht die Spiele an sich, die sind ja in Ordnung, aber der
Name. Die Dinger heißen 'Pen&Paper-Rollenspiele', weil sie mit
Stift und Papier gespielt werden. Um das 'P&P', an das man sich jetzt
schon gewöhnt hat, nicht abschaffen zu müssen, steht jetzt
von meiner Seite aus der sinnvolle Vorschlag im Raum, künftig
das 'P&P' einfach als 'Papier und Pleistift' zu lesen. Kommt auch
Sachsen entgegen.
 
21.01.2007:
Poetischer Traum vom romantischen Glück
 
Sie träumt von Ritter Eisengert,
reich geschmückt mit Pferd und Schwert.
Sie steht für ihn an seinem Herd
und fühlt sich dabei noch geehrt.
Doch als all dies zu lange währt,
da hat sie sich halt doch beschwert,
sie wollt' nicht länger nur an' Herd
von Ritter Gert, trotz Pferd und Schwert.
 
19.01.2007:
Jiddisch für Anfänger
 
Wieder einmal von meinen Kindern inspiriert: Was bedeutet der Satz
'Weir en Shabbath shabbath shabbatheit deim Shabbat' ins Deutsche
übersetzt?
'Wer am Sabbath sabbert sabotiert den Sabbath' oder 'Arbeiten und nicht
zum Morrissey-Konzert gehen macht Benjamin zu einem dummen Jungen'.
Jaja, einer der beiden Sätze ist falsch.
 
 
Nachtrag, 19.01.2007 - 17.00 Uhr:
Der andere auch.
 
17.01.2007:
Kalauer 2007/1
 
Heute wird Muhamad Ali 65 Jahre alt. Dem Vernehmen nach soll jedoch
seine Geburtstagsfeier zu einer regelrechten Zitterparty geworden sein.
 
16.01.2007:
Auf nach Ibiza!
 
Morgens, kurz vor sieben in Deutschland. Nichts Böses ahnt der
geneigte Leser, der sich frühstücksbrötchengestärkt
auf dem Weg zur Arbeit befindet. Gut, er hatte gestern einen kleinen
ehelichen Zwist, aber die heilsame Wirkung einer gemeinsamen Nacht
auf das Seelenleben der Partner setzt bereits ein. Der Tag könnte
durchaus gelingen. Bisher war die Musik im Autoradio jedenfalls ganz
erträglich und auch von der nun einsetzenden Werbung muss man
sich ja nicht gleich den Tag verderben lassen. Ist ja nur sowas wie
Vorgeplänkel zu den Nachrichten. "So, du Schwein, jetzt bist du
fällig!" schallt es da urplötzlich aus den Lautsprechern.
"So, du Scheiße, müssen die mir schon wieder den Einstieg
in den Tag versauen!", schießt es dem geneigten Leser durch den
Kopf. Tag, für Tag, Woche für Woche, Jahr für Jahr, immer
dasselbe. Seit Jahr und Tag kündigt Claudia an, mit Renate nach Ibiza
zu fliegen. Warum zum Teufel sind diese beiden Nervbacken eigentlich
immer noch da?
Bitte, bitte, liebe Claudia, liebe Renate, nehmt endlich eure
Lesezirkelschweine und verzieht euch. Meinetwegen auch nach
Fuerteventura oder Südfrankreich. Der geneigte Leser wird es
euch danken. Ich auch.
Euer Lucky Latino
 
15.01.2007:
Die Frau vor mir an der Tanke...
 
Geschichten, die so beginnen, enden meist mit einer Liebelei. Nicht
in diesem Fall: Heute an der Tankstelle stand in Schlange vor mir
eine etwas ältere junge Dame. Sie war, da sie vor mir in der
Schlange stand, wie ich bereits erwähnte, logischerweise auch vor
mir an der Reihe, ihr Anliegen dem Tankstellenangestellten vorzutragen.
Sie tat dies mit den folgenden Worten (man denke sie sich trotz des
Versuches einer Transkription ins Schriftdeutsche auf schwäbisch!):
    "Ich wei� jetzt gar nicht, ich glaube, ich hatte die Eins.
    Aber egal, berechne mir halt irgendetwas."
Verdutzt beschloss ich, dies so stehen zu lassen. Stattdessen ist
es mir ein Anliegen, bekannt zu geben, dass ich gestern per E-Mail
erfuhr, dass sich ein erster "Lucky-Latino-Fanklub" gegründet
hat. Er nennt sich "Lucky-Latino-Fans" und hat bisher sechs Mitglieder.
Außerdem will ich mich bei Fullphätsovtschie Dani
dafür bedanken, dass er mich zum "Menschen der Woche Januar"
erkoren hat. Lieber Dani, das ist eine der schönsten Auszeichnungen,
die ich je erhalten habe. Vielen Dank!
 
14.01.2007:
Kleiner latinesker Grammatikkurs
 
Heute wollen wir uns in Latinos kleiner Grammatikstunde mal mit der
Bildung von Wortfamilien beschäftigen. Dies sei am Beispiel der
Wortfamilie 'schla' demonstriert, also der Gesamtheit der Wörter, die
aus diesem Ausdruck gebildet werden:
 
Vorsilbe Wortstamm Nachsilbe(n)
Haupt
Schreibti
 
An
 
 
 
 
 
Bei
Ha
Be
Haber
schla
schla
schla
schla
schla
schla
schla
schla
schla
schla
schla
schla
schla
gader
mpe
fanzug
g
massel
wittchen
dming
raffenland
ganfall
f
ger
gnahmung
chter
 
Weiters möchte ich noch herzlich den Fahrer des Kleintransporters,
der mir am Freitag Nachmittag die Vorfahrt nahm, grüßen und
ihn als Arschloch titulieren. Ich musste derart haarscharf abbremsen,
dass ich erst nach dem Bremsvorgang zum Hupen kam!
 
Jetzt noch alles Liebe an die Welt, euer Latino
 
11.01.2007:
Wer wird neue Labertasche?
 
Deutschlands Vorzeigefernsehmännchen Günther Jauch hat zur
allgemeinen Verwunderung bekannt gegeben, dass er nicht Nachfolger
von Sabine Christiansen werden will. Wie sein Management jetzt
bekannt gab, scheiterte seine Verpflichtung vor allem an zwei Punkten:
1. Jauch war nicht damit einverstanden, dass die Sendung ihren
ursprünglichen Namen 'Sabine Christiansen' behalten sollte.
2. Jauch konnte das von den allgemeinen Studienordnungen für
Erzieher vorgeschriebene Anerkennungspraktikum im Kindergarten nicht
nachweisen.
 
Traurig, aber wer wird jetzt der oder die neue inkompetente Plapper-
tasche der ARD? Lucky Latino schlägt Michael Stich vor. Und zwar
aus zweierlei Gründen:
a) Er ist fast so adrett wie Jauch und
b) Er hat auch einen Namen, der einsilbig ist und auch 'ch' endet.
 
Genug Argumente? Genug Argumente!
 
08.01.2007:
Es ist und bleibt mein Lieblingsblatt
 
Die einzig wahre Schwäbische Zeitung (ja, schon wieder) hat heute
einen Artikel unter der Überschrift Professor Radermacher
ermuntert Bauern zu mehr Flexibilität
gebracht. Das inspirierte
mich, bei einem dieser "Bauern" nachzufragen, wie der gute Mann
das gemeint haben könnte:
Hier nun mein (L.L.) Interview mit Bauer Hartmut Engelhardt (H.E.) vom
'PurNatur'-Hof in Hohentengen:
L.L.: Herr Engelhardt, warum sollten Bauern flexibler sein?
H.E.: Ha, ja, wir haben es halt heutzutage nimmer so leicht mit dem
Euro und derre Gesundheitsreform, gell, des ischt schlecht fürs
Kreuz!
L.L.: Also sehen sie sich in ihrem leiblichen Wohl ohne
weitergehende Flexibilität gefährdet?
H.E.: Ha, ja, also, nein. Vielleicht ischt des jo mit der Globalisierung
gar nimmer zu bremsen, also wenn jetzt die Polen in Ungarn anbauen
und dann der Iwan sein Gas nimmer nach Deutschland liefert, dann
bau ich auf meine Felder halt Biodiesel an, oder?
L.L.: Ja, das könnte dann wohl eine Lösung sein.
Wie aber verkraften das ihre Mitarbeiter, wenn der
Chef kein Kreuz mehr macht und hat?

H.E.: Ha, ja, nein, die müssen dann halt schon selber ihre
Wahlkarten zum Wahllokal schleppen, das mach ich dann nimmer für
die, faules, arbeitsscheues Gesindel. Die HartzIV-Hansele sind au
it besser wie die mit dem Doppelhartz! Haha, die Kraft der zwei
Hartzen! Haha!
L.L.: Ja, lieber Herr Engelhardt, dafür jetzt aber 'n Euro
in die Wortspielkasse, nicht?
H.E.: Sehen sie, des isch des große Problem heitzutage,
früher hot über meine Witzle au keiner gelacht, aber se
waret wenigschtens noch umsonscht!
L.L.: Herr Engelhart, ich danke für das Gespräch!
 
05.01.2007:
Danke, liebe Schwäbische Zeitung!
 
Das herzallerliebste Blättchen aller Schwaben hat heute mal wieder
sensationelle Artikelchen im Angebot. Überschriften wie
"Frauenbüsten schauen den Besucher an" erfreuen den phantasie-
bewehrten Leser, der sich die Szenerie bildlich vorstellt, sehr.
Wobei, wenn sie wegschauen würden, wäre dies ein Ausdruck
enormer Unhöflichkeit. Vielleicht haben sie also gar keine
andere Wahl, oder der Besucher ist einfach bildhübsch.
Weiters im Angebot sind zwei Artikel über schlicht rekordverdächtige
Spinner:
  • Der Leipziger Robby Clemens will einmal um die Welt laufen. Das
    Problem der Ozeane hat er dabei einkalkuliert. "Ich habe ein
    Handtuch dabei", sagt er lapidar.
  • Noch verrückter: Rudi Stauß aus Sigmaringen - er
    spielt seit 60 Jahren die Orgel. Einmal musste er drei Minuten
    Pause machen, weil ein Krümel seines Vesperbrotes zwischen
    die Tasten gefallen war. Während des Pinkelns spielt er
    übrigens nur einhändig.
 
03.01.2007:
Die unsinnigsten Vorsätze für's neue Jahr
 
  • Referendarin C.R. aus M. sagt:
    "Dieses Jahr mache ich bestimmt den Staub über den Türrahmen weg!"
  • Kind L.S. aus M. sagt:
    "Ich kacke auch weiterhin in Windeln!"
  • ALGII-Empfänger H.B. aus R. sagt:
    "Ich geh' in die Bar!"
  • Politiker F.M. aus B. sagt:
    "Dieses Jahr schneide ich eine 8 aus Papier, ohne abzusetzen!"
  • LKW-Fahrer D.M. aus G. sagt:
    "Ich will einen Milchlaster fahren!"
Weitere Vorschläge bitte ins Gästebuch!
 
02.01.2007:
Kinderliederverballhornung #26
 
Wer will fleißige Handwerker seh'n?
Der muss in den Schlachthof geh'n:
Schwein auf Schwein, Schwein auf Schwein,
der Viehtransport muss fertig sein.

  • Buch der Woche: Wie es leuchtet (Thomas Brussig)
  • Film der Woche: Der Duft von Lavendel
  • Jahr der Woche: 2007

 
01.01.2007:
...und mit euch gehen in ein neues Jahr
 
Die Silvesternacht ist überstanden. Fast ohne Kater, fast ohne
Hörschaden, ganz ohne Dinner for One. So kann ich mich frohen
Mutes aufmachen, euch, liebe Leser, Freunde und Weggefährten
in das Jahr 2007 zu begleiten.
Hier nun meine Ziele für das neue Jahr:
  • Wissenschaft:
    Ich möchte beweisen, dass Caro Landkaffee dafür verantwortlich
    ist, wenn man zu oft aufs Klo muss
  • Sport:
    Ein erfolgloses Probetraining beim FC Bayern absolvieren
  • Kulinarisches:
    Lernen, wie man Spargel, Spiegelei, Quinoa und Sauerbraten sinnvoll
    miteinander kombinieren kann, ohne Lust auf Kässpätzle zu kriegen
  • Internet:
    Löschkandidat bei Wikipedia werden
  • Soziales:
    Meine Kinder größer werden lassen, als sie heute sind
  • Musik:
    Viel machen

Euch allen rate ich dringlichst, euch vergleichbare Ziele zu setzen.
Sonst stellt ihr in einem Jahr fest, dass Latino viel toller ist als ihr.
 
30.12.2006:
Sprichwörter, die es nicht gibt
 
a) Wer C&A sagt, muss auch C&B sagen
b) Die Axt im Haus erspart Butz Peters
c) Wenn der Hahn kräht auf dem Mist, scheint die Sonne oder es pisst
 
Lucky Latino wünscht allen Menschen ein frohes neues Jahr.
Kurz noch eine Pressemitteilung in eigener Sache:
Die Latino Assekuranz AG GmbH und Co. KG OHG GbR gibt bekannt, dass
sie in ihren Allgemeinen Geschäftsbedingungen für Lebens-
versicherungen ehemaliger Diktatoren ausdrücklich keine Haftung
für Todesfälle durch Erhängen in Zusammenhang mit Taten
während der eigenen Amtszeit übernimmt.
 
28.12.2006:
Bin wieder da!
 
Nach meinem weihnachtlichen Kurzurlaub (Plätzchen-Kur im
Südschwarzwald) melde ich mich hiermit poetisch und empfehlend
zurück.
 
Das E-I-N-Prinzip
 
Der Herr Einstein
ist klein und fein,
so rein kann Schweinebein
nur sein.
 
Morgen Abend (Freitag, 29.12.2006) revivalt die Literatur-Rock-Band
'Seitenweise' im Jugendhaus Checkpoint Sigmaringen. Eintritt frei.
Hingehn, bin auch da.
 
22.12.2006:
Wenn meine Töchter weinen, dann könnt ihr das auch!
 
Ja, Weinen ist angesagt, denn dies ist das letzte Türchen an
Latinos latineskem Adventskalender. Weihnachten steht vor der Tür,
da werde ich die kommenden Tage besinnlich werden und nicht so
latinesk sein. Also, gut für dieses Jahr.
Ich kann allerdings nicht versprechen, dass nicht im Rahmen dieser
Seite noch weitere Latineske Publikationen schon in diesem Kalender-
jahr erfolgen werden, welche mit dem Adventskalender NICHT in
inhaltlichem oder formalen Zusammenhang stehen. Auf alle Fälle
jedoch wünsche ich allen Lesern ein besinnliches Weihnachtsfest.
 
21.12.2006:
Tür 21 - der Kalender neigt sich dem Ende zu
 
Es ist schon seltsam, immer wenn es an meiner Wohnungstüre klingelt,
passiert eine der folgenden beiden Situationen:
a) Gute Lösung: Ach Gottchen, der Herr W. aus H. schon wieder
b) Schlechte Lösung: Freie Mitarbeiter der deutschen Telekom
sind wirklich die zweitschlimmste Geisel der Menschheit nach
den Zeugen Jehovas
 
20.12.2006:
Jetzt ist schon der 20. - und erst jetzt das erste Fußballtürchen
 
Gesetzt den Fall, dass es irgend jemanden interessiert: Im DFB-
Pokalspiel zwischen Hannover 96 und dem MSV Duisburg steht es um
20.27 Uhr 1:0 für Hannover. Mal kucken, wie es ausgeht.
 
19.12.2006:
19. Türchen: Mein heutiger Tag - von 7.46 bis 8.22 Uhr
 
7.46 - ins Auto gestiegen, losgefahren - 7.47 - die Heimatstadt
verlassen - 7.48 - einen (eher lausigen) Vorort durchquert, ohne
Zwischenstopp bei der Videothek (die ohnehin noch zu hatte) -
7.49 - Warten an der Einmündung zur B32 - 7.50 - Es präsentiert
sich die Stadt Scheer - 7.51 - immer noch Scheer, immer noch fad -
7.52 - Verlassen der B32 und des lustigen Ortes - 7.53 Wiesen und
Wälder, neblige Felder - 7.54 - Wiesen und Wälder,
neblige Felder - 7.55 Wiesen und Wälder, neblige Felder -
7.56 Vorbeifahrt an den Fürstlich Hohenzollern'schen Hüttenwerken
Laucherthal - 7.57 - Wiesen und Wälder, neblige Felder (diesmal
aber im Laucherttal*) - 7.58 - Hitzkofen (ein Bus blinkt, rundum) -
7.59 - beinahe gleichzeitiges Verlassen von Hitzkofen und Einfahren
in Bingen. Kein Fortschritt - 8.00 Radionachrichten lenken von der
lokalen Tristesse ab - 8.01 immer noch Bingen, aber wenigstens bergauf -
8.02 - Vorbei. Endlich - 8.03 - Wiesen und Wälder, neblige Felder -
8.04 - zunehmende Höhenlage, zunehmende Bewaldung - 8.05 -
langsames Fahrzeug überholt, war auch Zeit - 8.06 - Nerv: Noch
ein langsames Fahrzeug - 8.07 Vorbei - 8.08 - Wiesen und
Wälder, neblige Felder - 8.09 - Durchfahrt von Inneringen, leider
ist die Ortsdurchfahrt gesperrt, elendigliche Schleichwegsucherei -
8.10 - zwei beinahe rechtwinklige Kurven gemeistert - 8.11 - Juhu,
mein Geburtsdatum als Uhrzeit, gibt's auch nur einmal am Tag -
8.12 - Wiesen und Wälder, neblige Felder - 8.13 - jetzt wenigstens
zunehmend abnehmender Nebel - 8.14 - trotz Geschwindigkeitsübertretung
überholt worden. Mist. - 8.15 - Abbiegen - 8.16 - Abgebogen -
8.17 - Vorbeifahrt am Christbaumverkaufsanküdigungsschild Feldhausen -
8.18 - LKW, was willst du vor mir? - 8.19 - Kein LKW mehr vor mir,
phreie Phart phür phreie Pädagogen - 8.20 - Serpentinenstrecke
abwärts - 8.21 - Ortseingang Gammertingen - 8.22 - Ankunft. Kalt.
 
*kein Schreibfehler
 
18.12.2006:
Türchen Nr. 18 - Wie löse ich eine Gleichung?
 
26 + 4x - 2(x + 13) = -22x + 4         |Klammern entfernen
26 + 4x - 2x -26 = -22x + 4 26x       |Zusammenfassen
2x = -22x + 4                                         | +22x
24x = 4                                               | :24
x = 4:24                                            | ausrechnen
x = 0,167
 
Schon bei Nummer 17 - nur noch siebenmal schlafen!
 
Na, wer weiß noch, was heute vor fünf Jahren war? -
Richtig. Keine Ahnung mehr. Daher gibt es diesbezüglich einen
kleinen Tipp von Lucky Latino: Viele Menschen gingen zu unterschied-
lichsten Instituten, welche allesamt sehr vergleichbare Ziele
verfolgen und machten dort dasselbe. Immer noch keine Ahnung?
Na gut, dann das Lied zum Tage:
Happy birthday to you,
happy birthday to you.
Happy birthday, Euro-Starterkit,
happy birthday to you.
 
Nun gut, ich habe keine Ahnung, wo sich meines derzeit aufhält,
aber das ist mir auch egal. Helfen kann uns da ohnehin nur noch
das 'T' aus dem Waldorf-Alphabet. In diesem Sinne:
Frohen 3. Advent
 
16.12.2006:
16 - ein offener Brief
 
An
Geschäftsstelle Wiesbaden
Spiegelgasse 13
65183 Wiesbaden
                 Abs.:
Lucky Latino
Postfach 1152
72517 Sigmaringendorf
 
 
Sigmaringendorf, den 16.12.2006

Liebe Gesellschaft für deutsche Sprache,
 
ich danke Dir dafür, das Wort 'Fanmeile' zum Wort des Jahres
gewählt zu haben. Sicherlich eine nachvollziehbare Entscheidung.
Was mich als frischgebackenen Vater zweier Töchter jedoch viel
brennender interessiert, ist die Frage, ob es einen ethymologischen
Zusammenhang zwischen den Worten 'Sapperlot' und 'Sabberlatz' gibt.
Vielleicht kannst Du, Gesellschaft für deutsche Sprache, mir
diese Frage beantworten?
Im Voraus herzlichen Dank, Dein
Lucky Latino
 
15.12.2006:
15 - Türchen mit Lokalkolorit
 
Wie macht man aus einer oberschwäbischen Kleinstadt mittels
Vertauschung von nur zwei (in Zahlen: 2) Buchstaben einen agrarisch
geprägten Trivialnamen für eine längst ausgestorbene
Mischlingstierart?
 
SAULGAU ---- GAULSAU
 
14.12.2006:
Pforte 14 - Der Sloganizer
 
In den unendlichen Weiten des Internet stieß ich heute auf ein
tolles Angebot: den Sloganizer .
Diese Seite generiert gerade zu geniale Werbeslogans, wie zum Beispiel:
Wurstbraten auf der Bühne des Lebens -
Lucky Latino, so phänomenal wie die Sehnsucht!

Viel Vergnügen!
 
13.12.2006:
Die 13 - Achtung, Unglückstürchen!
 
Heute gesucht: Reimwörter auf 'sehen'.
  • Gute Lösungen: sehen, gehen, stehen, wehen, Zehen, Ehen, drehen
  • Mittelmäße Lösungen: Feen, blähen, säen, mähen
  • Scheiß-Lösungen: Katze, Ampel, Tierkadaver, Scholl, Basis uvm...
 
12.12.2006:
12. Portal - was ich schon immer sagen wollte
 
Auf ihrer Lohnsteuerkarte ist unter 'Kirchensteuerabzug' die Abkürzung
ihrer Religionsgemeinschaft vermerkt. Gehören sie keiner
Religionsgemeinschaft an, für die Kirchensteuer erhoben wird,
sind zwei Striche (--) eingetragen.
 
11.12.2006:
Elf
 
Wie ich soeben erfuhr, wurde Dieter Bohlen heute Morgen in seiner
Villa Opfer eines Überfalls. Es wäre unter meinem Niveau, mich
darüber lustig zu machen (obwohl es sich anböte), aber man
wird ja wohl noch sagen dürfen, dass die Tatsache, dass die Villa
im Hamburger Stadtteil 'Tötensen' steht, einen schon auf dumme
Gedanken bringen kann...
 
10.12.2006:
Nr.10 - ein medizinisches Türchen
 
Ein Hobbyarzt aus Chemnitz hat neueste Erkenntnisse zur Atemtechnik
veröffentlicht, die bahnbrechend scheinen:
Atme ein, atme aus, atme mit dem Mund,
die Experten sind sich einig: Atmen ist gesund

                (c) Rainald Grebe
 
09.12.2006:
9. Türchen - Appellürchen
 
  • Werdender Vater: Nenn deine Tochter bitte nicht 'Angel'
  • Werdender Amokläufer: Bitte keine Mathelehrer erschießen
  • Werdender Nachwuchsterrorist: Bitte den Hinweis 'Anschläge nicht gestattet' beachten
  • Werdender Werderaner: Auf dass du dich wundern werdest
  • Werdendes Hochwasser: Zeig, was du kannst, sei mitreißend
  • Werdender Waldlauf: Werde kürzer, mir tut die Lunge weh
  • Werdende Langeweile: Hör auf!
Na gut.
 
08.12.2006:
Geht man rückwärts durch 8 Türen, wird man dies im Kreuze spüren
 
Ein stadtbekannter Weichkäsesänger sagte heute: "Wenn Holz aus
Plastik wäre, wäre es nicht so schwer!". Ich stelle fest, dass
er nur bedingt recht hat, es gibt auch schweres Plastik.
Trotzdem Dank dafür, dass er mir beim Tragen half. Kleines Gedicht
aus der Feder zweier Eltern:
Spucken, kacken, pieseln,
Kinder lassen's rieseln.
Mama macht ja weg
diesen ganzen Dreck.
 
 
07.12.2006:
Ach Gott, noch 17 Türen...
 
So langsam lässt mein Elan wieder etwas nach. Trotzdem gratuliere
ich nachträglich allen Nikos zum Namenstag, sowie den Herren
T.W. und B.G. jeweils zum bestandenen Examen.
 
06.12.2006:
Türchen Nr. 6 - der Nikolausi ist da
 
Zu allererst wollen wir uns bei dem Nikolausi bedanken, dass er
entgegen allen Unkenrufen heute keinen Amoklauf an einer Schule
gestartet hat. Verständlich wäre das ja durchaus gewesen. Die
Jugend von heute respektiert den alten Sackträger einfach nicht
mehr ausreichend. Allerdings: Wenn ich mir die Lindt-Nikoläuse so
anschaue, muss selbst ich zugeben, dass ich versucht bin, Lästereien
� la "Wenn ich so eine Lippe hätte, lie�e ich mir auch einen
Vollbart wachsen" von mir zu geben.
Themenwechsel: Die Aussage "Ich lebe, um erschreckt zu werden" ist
meines Erachtens keine ausreichende Antwort auf die Frage nach dem
Sinn des Lebens. Mal ganz davon abgesehen, dass sie nicht mit 42
übereinstimmt.
 
05.12.2006:
Relativ peinliches 5. Türchen
 
Heute gelesen: Playboy-Gründer Hugh Hefner soll gesagt haben,
dass er fortan keinen Sex mehr haben wolle. Er wolle sich im Alter
vielmehr auf andere Dinge konzentrieren, die seine ganze Kraft fordern.
Sprach's und ergänzt im nächsten Satz, dass er inzwischen mit
seinen Bunnies lieber Domino spielt. Na gut.
 
04.12.2006:
Adventskalendertürchen Nummer 4
 
Ich verschone Euch mit meinem persönlichen Adventslied der Woche
(Es ist für uns eine Zeit angekommen...), und sage lieber in
aller gebotenen Kürze: GEIZ IST DOOF!
 
PS: Wer hat schon einmal das Wort 'Re-Union-Gerüchte' gehört?
 
03.12.2006:
Das dritte Türchen geht auf
 
Heute im Adventskalender ein Link zu einem der, wie ich finde,
schönsten, wichtigsten und relevantesten Wikipedia-Artikel,
gerade in einer Zeit wie heute, die geprägt von Schnelllebigkeit
feste Nahrung und Fingerfood auf ungerechtfertigte Weise bevorzugt.
HIER klicken.
 
02.12.2006:
Das zweite Türchen an Latinos Meckeradventskalender
 
Es ist, streng genommen, eine kulinarische Todsünde, Grießknödel
in einer Lasagne zu verarbeiten. Mein Adventswunsch an Euch lautet
heute: Seid optimistisch, warum auch immer.
 
01.12.2006:
Das erste Türchen am Adventskalender
 
Was machen Sie, lieber Leser, mit einem Brief, auf dessen Umschlag
der folgende Slogan aufgedruckt ist: "Damit unsere Demokratielok
wieder unter Dampf steht"? - Richtig, genau das habe ich auch damit
gemacht. Gute Entscheidung.
Gez. Latino

  • Besinnliche Zeit der Woche: Advent
  • Buch der Woche: "Welt in Angst" (Michael Crichton)
  • Nachwachsender Rohstoff der Woche: Holz

 
25.11.2006:
Beschwerde beim Publikum
 
Lieber allgemeiner 'repräsentativer' deutscher Fernsehschauer!
Ich habe Verständnis dafür, dass du Heinz Rühmann zum
besten deutschen Schauspieler aller Zeiten wählst, auch wenn er
dies sicher nicht ist, sondern allenfalls der Beliebteste. Ich kann
mir mit Mühe und Not noch Verständnis dafür abringen, dass
du in der Liste der 100 besten deutschen Schauspieler nicht nur
Pierre Brice auftauchen lässt, sondern auch gleich noch Romy
Schneider auf Platz 3 bringst. Naja, die Sissi-Filme waren schon
eine schauspielerische Glanzleistung, das muss man anerkennen.
Aber: Was haben in der selben Auflistung Leute wie Christian Wolff
(Forsthaus Falkenau) und Michael 'Bully' Herbig verloren? Letzterer
sogar noch vor Manfred Krug? Nein, lieber deutscher Fernsehzuschauer.
So geht das nicht. Jürgen Vogel, Sebastian Koch, Klaus Kinski
und Gert Fröbe sind nicht in den Top10, dafür aber der
dicke Günther Strack und sogar Peter Alexander. Lieber deutscher
Fernsehzuschauer, ich hoffe, das ZDF stellt seine 'die100besten'-
Reihe endlich ein, die Ergebnisse sind nämlich etwas peinlich
für dich.
 
Gez. Lucky Latino
 
PS: Heute Abend: Jahreskonzert Musikverein Sigmaringendorf,
Donau-Lauchert-Halle Sigmaringendorf, 20.00 Uhr.
 
12.11.2006:
Der Traum von einer eigenen Feuerwehr
 
Hilfe, die Narren sind los. Gestern um 11.11 Uhr startete wieder
einmal dieses unsägliche 'bunte Treiben', diese vollkommen unnütze
'5. Jahreszeit', dieses Fanal fahrlässiger Hirnabschaltung,
die sogenannte Fasnacht. Übrigens deswegen um 11.11 Uhr, weil
damit irgendwelche Kölner Suffköppe vor vielen Jahren die
Ideale der Französischen Revolution verhohnepiepeln wollten.
Die Abkürzung von �galit�, Libert� und Fraternit� ergibt
nämlich zufällig ELF. Das aber nur am Rande, ich muss
ja zum Glück nicht mitmachen.
Aber wenn wir schon bei Abkürzungen sind: Inspiriert vom gestrigen
'Wort zum Sonntag' kam mir der Gedanke, dass das Wörtchen Ehe in
Wirklichkeit auch nur eine Abkürzung ist: Es bedeutet:
Einer heiratet Eine.
Nun aber zurück zur Ü,berschrift des heutigen Artikels:
Ja, es ist ein Traum vieler Männer, eine eigene Feuerwehr zu
besitzen. Und vieles mehr. Bei manchen allerdings artet dieser Traum
aus: Sie wollen, um eben diese Feuerwehr zu bekommen, gleich König
von Schweden werden. Nun gut, das ist irgendwo auch verständlich:
Man könnte ungestraft ABBA hören und willkürlich IKEA-
Restaurants schließen, lediglich an der eigenen Fußball-
Nationalmannschaft hätte man vielleicht nicht so viel Freude.
Was alles sonst noch schön und verlockend daran ist, Schwedens
Monarch zu werden, das kann man erfahren, wenn man sich die heutige
CD-Empfehlung der Woche kauft. Nicht nur, dass es Musiker gibt, die in
der Lage sind, das Wort 'Terminplaner' auf der letzten Silbe zu
betonen, nein, sie legen anschließend auch noch einen wunderbaren
Schubidu-Walzer im 50er-Jahre-Stil auf. Ansonsten aber wie jede Band
ohne Plattenvertrag nicht in eine Schublade einzuordnen (jaja,
Phrasenschwein), mit dem schon gewohnten Mix aus allen deutschen
Künstlern von den Ärzten bis Tomte, dafür aber musikalisch
so gut wie nie zuvor: Die neue Fullphätsovtschies-CD ist da.
'Denken, Handeln und Aussehen wie die Fullphätsovtschies'.
Die Zweischlagzeugerband um Sänger B erklärt in ihrem neuesten
Werk in 16 gelungenen Songs, wie die Welt besser wird und man dabei
sogar noch Strom sparen kann. Die Fullphätsovtschies besiegen die
Erdanziehungskraft und geben Anleitungen dazu, sich vor schräg
herumfliegenden, tödlichen Äpfeln zu schützen. Ganz
besonders ernst nehmen sollte man die drohenden Gefahren, auf die die
Musiker hinweisen: Sie warnen vor dem dicken Mann, der angreift,
Sänger B bereits die große Zehe abgeknabbnert hat und dann
nur noch mit Hilfe der Telepathie besiegt werden kann.
Ein rundum gelungenes Werk und somit Lucky Latinos CD der Woche.
Viel Freude damit!
 
06.11.2006:
Seit langem mal wieder ein Kopfschütteleintrag
 
Laiz ist steil; Heiz das Beil; Reiz den Pfeil; Kleidsam's Teil;
Heute etwas entdeckt, da musste ich spontan an den McAuto denken:
HIER klicken.
 
Und dann noch Gedanken gemacht über unsägliche Werbeslogans
österreichischer Rechtspopulisten: Was bitte soll an diesem
Fußballspieler besser sein, als an einer Weltreligion?
Vielleicht muss man Kaiserslauterer sein, um das zu verstehen.
 
5.11.2006:
Wie dummdreist geht's denn eigentlich noch?
 
Gestern einen Film angeschaut: "Autobahnraser" auf Pro7. So eine
Scheiße. Nicht einmal zehn Minuten lang war dieses Machwerk,
an dem wirklich rein gar nichts stimmte, zu ertragen. Dann musste
ich doch mal wieder auf bewährte Unterhaltung zurückgreifen:
Nicht etwa ein gutes Buch, nein: "Wetten dass..?". Hat den Abend
zumindest bis zum Stromausfall gerettet. Aber dieser Film, es rollen
sich mir jetzt noch die Zehenn�gel auf, wenn ich an diese klischee-
überladene Dummdreistkacke denke. Ein Polizist, dessen Hosen
kaputt gehen, weil ein BMW, der von vier weiblichen Brüsten
gefahren wird, mit 219 km/h durch eine Radarfalle brettert. Klar.
Ich bin tatsächlich einmal mit der Filmkritik aus dem Kabel1-
Filmlexikon einer Meinung:
Hier klicken für die Filmkritik.
Und die TV14 erdreistet sich auch noch, diesem Film zwei Sterne zu
verleihen. Grrrrrrrrrrrrr.
 
Aber wenn ich schon am Schimpfen bin, dann ergänzen wir doch
noch die endgültige Volksverdummung: In der Talkshow "Britt"
auf Sat1 (???) gibt es immer wieder irgendwelche Gewinnspiele. Dabei
werden Fragen gestellt, die dem durchschnittlichen Talkshowpublikum
nicht zu schwer erscheinen sollen, schließlich müssen ja
ganz arg viele mitmachen, weil der Sender an jedem Anruf mitverdient.
Diese Woche sind die Macher aber übers Ziel hinausgeschossen:
Die Frage: "Was bekommt man, wenn man schwanger ist? A) Ein Kind oder
B) Ein Kegel?" ist doch eine glatte Überforderung der Menschheit!
Ich jedenfalls kann aus eigener Erfahrung berichten, dass die richtige
Antwort lauten muss: C) Zwei Kinder. Aber das stand natürlich
wieder gar nicht zur Auswahl.

  • Wetten dass-Gast der Woche: Alfred Biolek
  • Buch der Woche: "Die Bewerbung" von Manfred Zach
  • Paybackteilnehmerunternehmen der Woche: Drogeriekette dm

PS: Tolle Idee der Schalker Fans, heute Abend 19 Minuten und vier
Sekunden lang die Schnauze zu halten. Ich bin nur mal gespannt, was
passiert, wenn in der Zeit ein Tor fällt...
 
03.11.2006:
Vaterfreuden und Schreiberleiden
 
Die Geburt der ersten eigenen Kinder ist sehr hilfreich, wenn man
versucht, den sogenannten 'Blick aufs Wesentliche' zu finden. Das
hat aber leider auch den gleichzeitigen Nachteil, dass man den
'Blick fürs Unwesentliche' verliert. Das wiederum ist für
Lucky Latinos schreiberische Arbeit, die sich ja nunmal im Allge-
meinen mit Unwichtigem befasst, eher schlecht. Trotzdem ist es ihm
diese Woche wieder einmal gelungen, eine beinahe sensationelle
Entdeckung zu machen: Eine Aufzugskabine ist ein denkbar ungeeigneter
Ort für ein Versteckspiel. Mit Goldfischgläsern verhält
es sich übrigens ähnlich.
Dass Latino nebenbei noch Zeit für solche Entdeckungen hat, ist
übrigens recht sensationell, denn schließlich arbeitet
er im Moment ja auch noch an einer Erfindung, für die er in Kürze
das Patent anmelden wird: Das Doppelkinnersatzkissen. Mit Hilfe
dieses Kissens sollen Menschen, die sich kein Doppelkinn anfressen
wollen, trotzdem die Möglichkeit erhalten, ihren Kopf auf der
Brust abzustützen.
Hier eine Vorabfotografie:
Latinos Doppelkinnersatz
 
26.10.2006:
Brückenrätsel
 
Meine drei besseren Viertel lassen mir zur Zeit nicht so viel
Luft, als dass ich hier noch tagtäglich schreiben könnte.
Ein bisschen was kommt aber trotzdem:
1. Ein Porsche, und mag es hundertmal ein Cayenne sein, sieht,
fährt er mit einem holzbeladenen Zweiachsanhänger herum
einfach Scheiße aus.
2. Erzählt jemand im Radio, "Supertramp sei sowieso das beste
Lied aller Zeiten", so empfinde ich dies als peinlich. Und zwar
beinahe in doppelter Hinsicht.
3. Ich habe einige Wortbrückenrätsel erfunden (das sind
Rätsel, bei denen zwischen zwei bestehenden Wörtern ein
weiteres eingefügt werden muss, das als Postfix zum ersten
und als Präfix zum zweiten Wort passt.
Beispiel: HAUS _ _ _ KLINKE muss mit 'TÜR' ergänzt werden,
dann ergeben sich zwei sinnvolle Wörter: Haustür und Türklinke
 
Hier nun Lucky Latinos Wortbrückenrätsel:
    BACK _ _ _ _ ROHR
    AUTO _ _ _ _ FAHRT
    BLIND _ _ _ _ VERSCHLUSS
    SCHILD _ _ _ _ _ _ TEICH
    KEHR _ _ _ _ _ BLASINSTRUMENT
    BRENN _ _ _ _ HAUS
    EINSCHALT _ _ _ _ _ _ FRAU
    FREI _ _ _ _ GOTT
    ENTWICKLUNGS _ _ _ _ _ _ PRÜFER
    MAUER _ _ _ _ _ _ _ _ FEST
 
So, das war's für heute.
 
22.10.2006:
Juhu!
Ab sofort ist diese Internetseite auch über die Adresse
www.papa-latino.de.vu zu erreichen. Was ich damit sagen will:
Lea Anouk (* 21.10.2006, 1.11 Uhr) und
Sofia Theresa (* 21.10.2006, 1.18 Uhr) sind da.
Juhu!
 
16.10.2006:
Swarze Safe m�ssen zor�cktr�ten
 
In aller Kürze (ich will nämlich gleich Karlsruhe gegen Köln
kucken): Es ist toll, wenn eine Ministerin (v.a. eine schwedische,
jedoch nicht besonders gutaussehende) in deren Zuständigkeits-
bereich die Versorgung des öffentlichen Rundfunks und damit der
Kampf gegen Schwarzseher fällt, nach gerade einmal zehn Tagen
im Amt wegen 16-jährigen Nichtbezahlens von Rundfunkgebühren
zurücktreten muss.
Ansonsten: Kopfweh, geh weg!
 
14.10.2006:
Steht man im Wasser, wird man immer nasser!
 
Unschwer ist am Thema des Tage zu erkennen: Latino hat mal wieder
seine Poesiepillen geschluckt. Gestern wurde sein Titel als
'Doktor der Sportpoesie' von der Universität Palermo zum
'Doktor der Sport- und Umweltpoesie' aufgewertet. Ein Grund für
den feinen Herrn Latino, einige seiner besten Werke zu sammeln.
Daher gibt es auf dieser Seite ab sofort eine neue Rubrik, die man
auch unter -->Links -->Links zu Aktionen von Lucky Latino findet:
Lucky Latinos Poesieseite.
Wir wünschen hierzu gute Unterhaltung!

  • Gedicht der Woche: Ode an die Verletzung (L.Latino)
  • Gebühreneinzugszentrale der Woche: GEZ
  • Piloten der Woche: Baseballer als solche

 
07.10.2006:
Dr. Latinos Kulturgeschichte der Menschheit - Folge 1  
An einer anderen Stelle im weltweiten Netzwerk wurde ich heute
gebeten, eine Abhandlung darüber zu schreiben, warum die Spezies
'Frau' als solche nicht in der Lage ist, alleine zur Toilette zu
gehen. Aufwändige Recherchen haben folgendes ans Licht gebracht:
 
    Warum k�nnen M�dchen nicht alleine aufs Klo gehen?
     
    Es handelt sich hier um ein weit verbreitetes Ph�nomen
    (vorherrschend allerdings verblüffender Weise nur in
    Gebieten, in denen die Bevölkerung europäischen
    Ursprungs ist, d.h. in Europa und weiten Teilen von Nordamerika):
    Weibliche Wesen müssen instinktiv den Gang zur Toilette
    immer zu zweit absolvieren.
     
    Dies hat evolutionäre Gründe:
    1. Der Urin europäischer Menschen hat einen ganz
    bestimmten Geruch, der dem Balzgeruch von Braunbärinnen
    sehr ähnlich ist. Schon in grauester Vorzeit haben die
    Menschen (bzw. ihre Vorfahren) festgestellt, dass sie deswegen
    beim Urinieren häufiger unliebsame Bekanntschaften mit
    Braunbären machen mussten.
    Survival of the fittest: Diejenigen, die so schlau waren, eine
    zweite Person mitzunehmen und sich während des Urinierens
    lautstark mit dieser zu unterhalten, verscheuchten durch ihre
    Geschwätzigkeit und ihre penetranten Stimmen die
    paarungswilligen Bärenmännchen.
    Folge davon ist, dass die heutigen Frauen von Paarpinklerinnen
    abstammen und diese genetische Veranlagung immer noch in sich
    tragen.
     
    2. Das Reden während des Urinierens hat einen weiteren,
    physiologischen Grund. Beim Entleeren der Blase entsteht im
    Körperinneren ein Unterdruck. Dieser muss, um schmerzhafte
    Verletzungen zu vermeiden, ausgeglichen werden. Hierzu ist eine
    Öffnung des Körpers an einer anderen Stelle nötig. Dies
    vergaßen unsere Vorfahrinnen, die alleine aufs Klo gingen,
    von Zeit zu Zeit.
    Auch hier setzten sich letztlich die Paarpinklerinnen durch, da
    sie, in einer typisch weiblichen Eigenschaft, sofort instinktiv
    mit dem Reden begannen, wenn ein anderes weibliches Wesen auch
    nur in der Nähe war. So ist bei den Paarpinklerinnen der
    Druckausgleich während des Urinierens stets gewährleistet
    und diese Veranlagung setzte sich evolutionär auch deswegen
    durch.
     
    PS: Die Veranlagung zum Paarpinkeln ist übrigens auf dem
    13. Chromosom angesiedelt und wird dominant vererbt. Daher ist
    zu erwarten, dass sich mit einer zunehmenden Vermischung der
    Kulturen in einer verstärkt globalisierten Welt das
    Paarpinkeln auch in den bisher verschonten Gebieten durchsetzen
    wird. Eine evolutionär bedingte Notwendigkeit für
    Afrikaner, Asiaten, Südamerikaner und Aborigines zum
    Paarpinkeln gibt es nämlich nicht. Erstens weist ihr Urin
    nicht den fatalen Geruch auf, zweitens sind ihre Blasen kleiner,
    so dass kein gefährlicher Unterdruck entstehen kann.
 
06.10.2006:
Schon wieder gestern auf dem Lande...
 
Vielleicht sollte ich mich nicht mehr in ländlichen Gegenden
aufhalten, dauernd passieren mir dort so abstruse Sachen. Diesmal
habe ich in Großengstingen auf der Schwäbischen Alb, nahe der
dortigen Waldorf-Schule zwei in Jute-Säckchen gekleidete, in
Weleda-Hautöl einparfümierte Jugendliche beim Kauf von
Coca-Cola-Dosen und Zigaretten an der Tankstelle erwischt. Ich fand
das lustig.
Lustiger jedenfalls, als wenn Frau Gesangsverein Ihren Gatten liebevoll
anspricht: "Mein lieber..." - In diesem Falle ein echt doofer Name.
Und dann biete ich noch den Verschreiber des Tages: Dämlich ist
es, wenn man in dem Werbeslogan "Die Schweiz isst Käse" das
zweite 's' im dritten Wort vergisst. Gott sei Dank ist das
noch niemandem passiert.

  • Buch der Woche: 'Aller Welt Freund' von Jurek Becker
  • Filmereignis der Woche: Junger Hobbit entdeckt die Erde bedrohenden Kometen (Deep Impact mit Elijah Wood)
  • Einigkeit und Recht und Freiheit der Woche: Einigkeit und Recht und Freiheit

 
03.10.2006:
Gestern auf dem Lande...
 
Gestern lustwandelte ich eine einsame Allee in einem ländlich
strukturierten Teil des Oberen Donautals entlang. Vor mir, jedoch
noch in gebührender Entfernung, nahm ich visuell eine andere
Person wahr: Eine junge Frau mit ihrem kleinen Hund, den sie an
einer Leine Gassi führte. Wie das nun mal beim Spaziergang mit
Hundi so ist, machte die junge Frau einen nicht immer sehr stand-
festen Eindruck. Der Hund, offensichtlich noch nicht so gut er-
zogen, wie sich das gehört, zog sie bald nach recht, bald nach
links, blieb dann auch mal an einem Gebüsch stehen, um an den
Hinterlassenschaften eines Artgenossen zu riechen. Die junge Frau
vollführte all die schwankenden Bewegungen, die ihr kleiner
Gefährte ihr aufzwang, mit einem hohen Maß an Gleichmut und
ließ sich nicht herab, das arme, niedliche Wesen auszuschimpfen.
Durch diese nicht ganz geradlinige Art der Fortbewegung kam die Frau
logischerweise erheblich langsamer voran, als ich, so dass ich
zusehends den Abstand auf sie verringerte.
Hatte ich mir anfangs noch vorgenommen, mich fernzuhalten, um die
traute Zweisamkeit zwischen Mensch und Tier nicht zu stören, so
musste ich bald erkennen, dass es mir physiologisch nicht möglich
war, so langsam zu gehen, wie ich es gemusst hätte, um ein
Zusammentreffen zu vermeiden.
Je näher ich der Frau kam, desto seltsamer kam mir jedoch ihr
Hündchen vor: Nicht nur, dass es unglaublich klein sein musste,
ja, ich stellte gar fest, dass es vollkommen unsichtbar war, auch
die Leine, an der die Frau das Tier hielt, war keine Leine, es
war eine, vermutliche leere, Bierdose.
Man kann meine Überraschung sicherlich erahnen, als ich beim
Überholen feststellte, dass auch die junge Frau keine junge
Frau war, sondern ein junger Mann. Kaum war ich an ihm vorbei,
vernahm ich einen leisen, von Höflichkeit unterdrückten
Rülpser. Und dann noch einen. Ups, und noch einen.
Ich ging von dannen.

  • Feiertag der Woche: Tag der deutschen Einheit
  • Brückentag der Woche: Montag
  • Wochenendbeginntag der Woche: Samstag

 
30.09.2006:
Heute keine Oleg-und-Bolek-Witze!
 
Stattdessen war Lucky Latino mal wieder sowas von poetisch. Ich
habe nicht nur ein neues Latinabelfisch-Werk erarbeitet und ver-
öffentlicht, sondern auch noch literarische Selbstverstümmelung
betrieben:
 
Luckys verbale Selbstkasteiung
(Die Melodie solltet ihr recht schnell von alleine erraten
 
1. Ich bin Lucky, der kleine Misanthrop,
ich hasse Menschen und hab' nen tollen Job,
ich bin, das ist wohl allen klar,
unter den zeichnenden Keyboardern echt ein Star.
 
R: Li-La-Lucky, Lucky, Lucky, Luck.
Li-La-Lucky, Lucky, Lucky, Luck.
 
2. Ich bin Lucky, der kleine Arsch mit Ohr'n,
hab' den Respekt vor Menschen längst verlor'n.
Ich schimpfe sie, wo sie auch sind,
nenn' sie Depp und Arschgesicht und Rind.
 
R: Li-La-Lucky, Lucky, Lucky, Luck.
Li-La-Lucky, Lucky, Lucky, Luck.
 
3. Ich bin Lucky, Tyrann der Straßen hier,
wer ihr auch seid, ich fahr besser als ihr!
Und ist euer Auto mir im Weg,
dann hup' ich und bezeichne euch als Dreck.
 
R: Li-La-Lucky, Lucky, Lucky, Luck.
Li-La-Lucky, Lucky, Lucky, Luck.
 
4. Ich bin Lucky, ich bin Choleriker,
Wer mich kennt, der merkt das häufiger.
Ich motze, weil ich eben find',
dass außer mir fast alle Scheiße sind.
 
R: Li-La-Lucky, Lucky, Lucky, Luck.
Li-La-Lucky, Lucky, Lucky, Luck.
 
 
R: Li-La-Lucky, Lucky, Lucky, Luck.
Li-La-Lucky, Lucky, Lucky, Luck.
 

  • Zweizeiler der Woche:
    Als ich ans Aufwachen dachte,
    dacht' ich: "Scheiße, schon nach Achte!"
  • Spiel der Woche: Bullshit-Bingo für Lehrer
  • Vorschlag für die Durchsetzung christlicher Werte der Woche:
    Islam-Konferenzen generell im Ramadan abhalten

 
23.09.2006:
Neue lyrische Meisterleistung!
 
Keine Angst, Latino hat nicht schon wieder ein Gedicht geschrieben.
Er hat ein Programm geschrieben, dass im Stile von solch großen
Programmen wie dem Altavista-Babelfish Liedtexte aus dem Deutschen
ins Englische übersetzt, ohne dabei allzu viele Reimschemata
und Rhythmen verloren gehen zu lassen:
Den Latinabelfisch (Hier klicken).
Viel Freude damit!
 
22.09.2006:
Einblicke in latineske Gefühlswelten
 
1. Die Affen rasen durch den Wald,
ach machte doch einer den Andern'n kalt,
doch die ganze Affenbande brüllt nur rum:
WuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuWuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuu
 
2. (Man stelle sich vor, der folgende Abschnitt werde
einem ins Gesicht gebrüllt)
Wie würden Sie sich fühlen, wenn
Sie eine neue Arbeitsstelle antreten, und
die Sekretärin teilt Ihnen Ihren persönlichen
vierstelligen Kopierzugangscode mit: 0815 ????
 
3. SSOS - Folge 4:
Dia halbgaare Bauraseggel kenned mi mol reat am
Aasch lecka!
SSOS - Folge 4 - Ende
 
4. Dinge der Woche:
  • Buch der Woche: Der weiße Neger Wumbaba
  • Schnellzug der Woche: Transrapid
  • Pärchen der Woche: Oleg und Bolek
 
16.09.2006:
Kann ein Name zugleich eine Strafe sein?
 
Nein, niemals, werden sie vielleicht sagen. Logisch, sprechen
sie diesen Herrn mal korrekt an: Richtig, es heißt:
"Herr Meier". Jetzt versuchen Sie dasselbe aber mal bei diesem Herrn.
Oder bei diesem.
Oder bei diesem.
Oder bei diesem.
Oder bei diesem.
Oder bei diesem.
 
Eine Bitte habe ich allerdings noch: Bitte rufen Sie diese
Menschen jetzt nicht zu Testzwecken an, sonst kriege ich noch
Ärger.
 
13.09.2006:
Ostdeutscher Sprachfehler
 
Das hat man nun davon, dass auch Sachsen mit ihrem 'weichen k'
bei Wikipedia mitmachen dürfen: Falsche Schreibweisen von
Terrororganisationen! (Beleg siehe HIER).
 
11.09.2006:
Jaja, ein geschichtsträchtiges Datum
 
Heute jährt sich der Anschlag auf das World Trade Center
zu New York zum 5. Mal. Für gar manchen könnte das Anlass
sein, sich über Verschwörungstheoretiker lustig zu machen.
Wieder andere lassen an diesem Tage ihrem schwelenden Antiamerikanismus
freien Lauf. Warum auch nicht?
Anders dagegen ich, Lucky Latino: Ich habe beschlossen, den Versuch
zu wagen, mit einer kühnen Behauptung in die neue Anti-Terror-
Datei aufgenommen zu werden. Ich behaupte nämlich, die Anschläge
hätten ganz einfach verhindert werden können: Mit einem
Straßenschild, das den dusseligen Piloten den richtigen Weg
gewiesen hätte:
umleitung
 
09.09.2006:
Über Tote soll man nicht schlecht reden...
 
ABER:
  • erstens habe ich das schon des öfteren getan (Crocodile
    Hunter zum Beispiel) und
  • zweitens muss man ja nicht über die Toten direkt reden,
    sondern vielmehr über ihre Filme. Insofern muss ich zugeben,
    dass es mich gelinde gesagt überrascht hat, zu erfahren,
    dass Annemarie Wendl, die Else Kling aus der Lindenstraße,
    in ihrem langen Leben folgende Filme gedreht hat (Auswahl):
    • Schulmädchen-Report 10 (1976)
    • Unter'm Dirndl wird gejodelt (1974)
    • Graf Porno bläst zum Zapfenstreich (1970)
    • Pudelnackt in Oberbayern (1969)
    • Dr. Fummel und seine Gespielinnen (1969)
    Ich habe bisher (leider oder zum Glück?) noch keinen dieser
    Filme gesehen, aber kann sich jemand vorstellen, wie es ist, als
    pubertierender Jugendlicher so ein lustiges Sex-Filmchen anzuschauen
    und dann tritt da plötzlich Else Kling auf? Brrrrrrrrrrr...
Die Dingens der Woche:
  • Gemüse der Woche: der amerikanische Stinktierkohl
  • Fest der Woche: Straßenfest Sigmaringendorf
  • Blasmusikalische Komposition der Woche: El golpe fatal (Dirk Bross�)
 
05.09.2006:
Gevatter Tod kommt auf seltsamsten Pfaden
 
Selten war sich die Welt so einig: Tierfreunde, Vegetarier,
Naturschützer, ja sogar Antroposophen haben alles nur
erdenkliche Verständnis für den Stachelrochen, der
gestern Crocodile Hunter erstochen hat.
Gut, seine Familie trauert etwas, seine Fans vielleicht auch,
aber das geht zur Not als Kollateralschaden durch. Viel, viel
trauriger ist der Tod von Deutschlands wohl berühmtester
Facility-Managerin der alten Schule. Am vorgestrigen Sonntag
verstarb Annemarie Wendl, besser bekannt als Else Kling, Haus-
meisterin der 'Lindenstraße'. Gott hab' sie selig.
Daneben machen sich natürlich gesellschaftliche Sensationen,
um nicht zu sagen: Skandale, wie die Tatsache, dass, obwohl wir
schon in der Grundschule lernen und lehren, dass man nicht
einfach reinrufen, sondern sich vorher melden soll,
sogenannte Call-in-Shows immer beliebter werden, eher
schwach und Lucky Latino hat soweit keine großen Ambitionen,
das Andenken an Annemarie Wendl durch solche Kleinkariertheiten
zu beschmutzen.
Daher heute keine Hausmeisterwitze auf www.lucky-latino.de.vu.

  • Weiterer Todesfall der Woche: Marge-Simpson-Synchronsprecherin Elisabeth Volkmann
  • Antipapismus der Woche: Benedikt, XVI. als 'Gammelfleisch' zu bezeichnen
  • Haargelersatz der Woche: Zuckerwasser

 
04.09.2006:
Alles Gute kommt von Latino
 
Zum Glück stimmt das gar nicht. Auch andere Menschen haben
lustige Einfälle. Deswegen gibt es heute in meinem Tagebuch
nur einen Link. Lautsprecher an und einfach auf die Pferde klicken:
http://svt.se/hogafflahage/hogafflaHage_site/Kor/hestekor.swf
Gez. Latino
 
01.09.2006:
Heute: Dialoge!

1. Zwiegespräch zwischen Lucky Latino (LL) und einer Packung
zu teurer Teefilter (ztT):
ztT: *raschel*, *knirsch*, *puff*
LL: "Das kann ja wohl nicht wahr sein, dass du jetzt schon am
frühen Morgen runterfällst! Mannomann!"
ztT: *schweigt*

2. Zwiegespräch zwischen Lucky Latino (LL) und der Wespe in
seiner Küche (KW):
KW: *summ*
LL: "Raus!"
KW: *fliegt weg*
LL: "Gott sei Dank, du blöde Sau."

3. Zwiegespräch zwischen Dieter-Jonathan (DJ) und Cameron-
Maria-Otto (CMO):
DJ: "Blöder Name!"
CMO: "Deiner auch!"

4. Zwiegespräch zwischen Lucky Latino (LL) und einem imaginären
Leser seiner Website (IL):
LL: "Hey, hallo Leser, am Wochenende spiele ich zum letzten Mal
für dieses Jahr Theater. Hast du es dir schon angeschaut?"
IL: "Nein, noch nicht."
LL: "Dann solltest du das jetzt am Samstag Abend oder Sonntag
Nachmittag nachholen!"
IL: "Okay, Latino, mach' ich. Wo kann man Karten reservieren?"
LL: "Na, einfach HIER draufklicken."

 
30.08.2006:
Infamer Anschlag auf Luckys Leben
 
Auch Lucky Latino, als Person des öffentlichen Interesses
schon lange als gefährdet eingestuft, wurde nun erstmals
direkt einer terroristischen Bedrohung ausgesetzt. Attentäter
deponierten den unten abgebildeten Koffer auf Lucky Latinos
Privatbahnsteig.
Bombenkoffer
Der Geistesgegenwart von Lucky Latinos Bahnsteigsreinigerin,
die sofort die Polizei alarmierte, ist es zu verdanken, dass
nichts Schlimmeres passierte. Der Bahnsteig wurde abgesperrt,
der Koffer von Spezialisten des Minenräumungskommandos des
Bundesgrenzschutzes untersucht.
Zunächst sah alles nach falschem Alarm aus: In dem Koffer
war trotz der drohenden Aufschrift kein Sprengsatz, sondern
lediglich Geschenke eines offensichtlich verwirrten Fans an
Lucky Latino.
Von Entwarnung kann jedoch keine Rede sein, denn es stellte sich
bald heraus, dass unter anderem der in dem Koffer enthaltene
Rosinen-Schlehen-Honig vergiftet war. Ein Mitglied des Lucky-
Latino-Vorkoster-Teams musste mit schweren Vergiftungen ins
Krankenhaus eingeliefert werden und schwebt nach wie vor in
Lebensgefahr.
Für Hinweise, die zur Ergreifung des Täters, oder besser
der Täterin führen, hat Lucky Latino eine Belohnung in
Form eines Abendessens mit Sam Stick und Johnny al Dente ausgesetzt.
 
Hinweise bitte ins Gästebuch.
 
28.08.2006:
Auf besonderen Wunsch: Der Schweizer-Witz
 
Mein lieber Schweizer Kollege JaD hat sich heute bei mir beschwert,
dass in der Witzewoche auf www.lucky-latino.de.vu keine Witze über
Schweizer gemacht wurden. Daher zum Abschluss dieser Brüller:
"Was sagen die Schweizer zu einem Hausmeister?" -
"Hauswart-Ch". Haha.
 
Im Radio habe ich gehört, dass die SWR1-Aktion "Pfännle"
"Schaukochen und Musik verbindet". Das kam mir unglaublich bekannt vor.
Aber gut, es gibt ja auch andere Bands, die schon um ihre guten
Ideen betrogen wurden. Und zwar von niederträchtigen Probe-
raumkollegen.

Genug für heute,
Latino.
 
25.08.2006:
Franzosen-Witze-Tag auf www.lucky-latino.de.vu
 
Ein Franzose muss einen Krankenbesuch machen. Wie das
Leben nun mal spielt, hat er kurz zuvor einen Schimpansen von
einem Freund geschenkt bekommen, den er nicht alleine lassen
kann, weil dieser noch nicht selbstständig genug ist. So kommt
er mit dem Affen auf dem Arm zum Krankenhaus. Eine Schwester sieht
ihn und spricht ihn an: "Den können sie aber nicht mit in das
Krankenhaus nehmen!". Darauf denkt sich der Franzose:
"Mist!". Eine zufällig in der Nähe passierende Passantin
bietet sich an, kurz auf den Affen aufzupassen. Der Franzose
ist erleichtert und besucht seinen Bekannten. Unterdessen, wie das
Leben nun mal spielt, kommt ein weiterer Besucher zum Krankenhaus,
sieht die Frau mit dem Affen und meint: "Was ist denn das?" - Die
Frau antwortet: "Ach, das ist von so 'nem Franzosen,..."
Darauf der Mann: "Und das hat man im Ultraschall nicht vorher bemerkt?"
 
--------------------------------------------------------------------------------
Ein (französischer) Lehrer denkt an einen Flamingo und fragt:
"Bei welchen Vögeln kann man oft nur ein Bein sehen?" - Darauf
der kleine Schani (französischer Kosename für Johann):
"Bei halben Hähnchen!"
 
---------------------------------------------------------------------------------
Eine (französische) Nonne fragt einen kleinen Jungen: "Wo
geht's denn hier zu Aldi?" - Der Junge: "Sage ich nicht!". Darauf
die Nonne: "Wenn du so frech bist, kommst du nicht in den Himmel".
Antwortet der Junge: "Ha, und sie nicht zu Aldi!"
 
---------------------------------------------------------------------------------
Also gut, ich höre ja schon auf. Vielleicht noch ganz kurz:
Es ist nicht sehr kollegial seinen Mitreisenden gegenüber,
kurz nach dem Start im Flugzeug aufgeregt im Handgepäck zu
wühlen und dazu arabische Sätze in ein Handy zu sprechen.
Meine Meinung dazu? - Pffff, ich hab' da keine...

  • Film der Woche: Elling
  • Beruf der Woche: Leierkastenmann
  • Dämliches Diebesgut der Woche: angeschlossene 20.000-Volt-Leitung

 
23.08.2006:
Ostfriesen-Witze-Tag auf www.lucky-latino.de.vu
 
Ein Ostfriese muss einen Krankenbesuch machen. Wie das
Leben nun mal spielt, hat er kurz zuvor einen Schimpansen von
einem Freund geschenkt bekommen, den er nicht alleine lassen
kann, weil dieser noch nicht selbstständig genug ist. So kommt
er mit dem Affen auf dem Arm zum Krankenhaus. Eine Schwester sieht
ihn und spricht ihn an: "Den können sie aber nicht mit in das
Krankenhaus nehmen!". Darauf denkt sich der Ostfriese:
"Mist!". Eine zufällig in der Nähe passierende Passantin
bietet sich an, kurz auf den Affen aufzupassen. Der Ostfriese
ist erleichtert und besucht seinen Bekannten. Unterdessen, wie das
Leben nun mal spielt, kommt ein weiterer Besucher zum Krankenhaus,
sieht die Frau mit dem Affen und meint: "Was ist denn das?" - Die
Frau antwortet: "Ach, das ist von so 'nem Ostfriesen,..."
Darauf der Mann: "Und das hat man im Ultraschall nicht vorher bemerkt?"
 
--------------------------------------------------------------------------------
Ein (ostfriesischer) Lehrer denkt an einen Flamingo und fragt:
"Bei welchen Vögeln kann man oft nur ein Bein sehen?" - Darauf
der kleine Schani (ostfriesischer Kosename für Johann):
"Bei halben Hähnchen!"
 
---------------------------------------------------------------------------------
Eine (ostfriesische) Nonne fragt einen kleinen Jungen: "Wo
geht's denn hier zu Aldi?" - Der Junge: "Sage ich nicht!". Darauf
die Nonne: "Wenn du so frech bist, kommst du nicht in den Himmel".
Antwortet der Junge: "Ha, und sie nicht zu Aldi!"
 
---------------------------------------------------------------------------------
Also gut, ich höre ja schon auf. Vielleicht noch ganz kurz:
Hansi Flick ist neuer Bundesnationalmannschaftsfußballcotrainerassistent.
Meine Meinung dazu? - Pffff, ich hab' da keine...
 
21.08.2006:
Österreicher-Witze-Tag auf www.lucky-latino.de.vu
 
Ein Österreicher muss einen Krankenbesuch machen. Wie das
Leben nun mal spielt, hat er kurz zuvor einen Schimpansen von
einem Freund geschenkt bekommen, den er nicht alleine lassen
kann, weil dieser noch nicht selbstständig genug ist. So kommt
er mit dem Affen auf dem Arm zum Krankenhaus. Eine Schwester sieht
ihn und spricht ihn an: "Den können sie aber nicht mit in das
Krankenhaus nehmen!". Darauf denkt sich der Österreicher:
"Mist!". Eine zufällig in der Nähe passierende Passantin
bietet sich an, kurz auf den Affen aufzupassen. Der Österreicher
ist erleichtert und besucht seinen Bekannten. Unterdessen, wie das
Leben nun mal spielt, kommt ein weiterer Besucher zum Krankenhaus,
sieht die Frau mit dem Affen und meint: "Was ist denn das?" - Die
Frau antwortet: "Ach, das ist von so 'nem Österreicher,..."
Darauf der Mann: "Und das hat man im Ultraschall nicht vorher bemerkt?"
 
--------------------------------------------------------------------------------
Ein (österreichischer) Lehrer denkt an einen Flamingo und fragt:
"Bei welchen Vögeln kann man oft nur ein Bein sehen?" - Darauf
der kleine Schani (österreichischer Kosename für Johann):
"Bei halben Hähnchen!"
 
---------------------------------------------------------------------------------
Eine (österreichische) Nonne fragt einen kleinen Jungen: "Wo
geht's denn hier zu Aldi?" - Der Junge: "Sage ich nicht!". Darauf
die Nonne: "Wenn du so frech bist, kommst du nicht in den Himmel".
Antwortet der Junge: "Ha, und sie nicht zu Aldi!"
 
---------------------------------------------------------------------------------
Also gut, ich höre ja schon auf. Vielleicht noch ganz kurz:
David Hasselhoff (Michael Knight) wünscht sich als nächste
Ehefrau eine Britin, die seien alle "so sexy!". Meine Meinung dazu? -
Pffff, ich hab' da keine...
 
18.08.2006:
Latino läuft mit offenen Augen durch die Welt
 
Gestern nahm ich gleich fünf erwähnenswerte Dinge/
Sachen / Phänomene, kurz: Etwasse, visuell war. Davon
will ich euch heute berichten:
  1. Ich sah die beiden dicksten Menschen Süddeutschlands
    (schätze ich jedenfalls). Sie waren beide unglaublich dick, also
    nicht nur so ein bisschen latinodick, sondern richtig fett. Noch jetzt
    stelle ich mir mit Schrecken den Vorgang ihres Platzens vor.
  2. Vielleicht hätten die Beiden in dem von zwei älteren Damen
    leidenschaftlich geführten Caf�, in dem ich gestern Kaffee trank,
    essen sollen. Bei den dortigen Preisen (Jedes �Bitteschön� wird extra
    berechnet) wären die beiden sicher nicht so dick geworden. Außerdem
    hätten sie die dortige Schlangendiät ausprobieren können,
    pries doch die (handgemalte) Speisekarte �kleine Snakes und Speisen� an.
  3. Ein ähnliches Missverständnis muss einem Bauern nahe meines
    Wohnortes passiert sein, in dessen Kuhherde sich seit geraumer Zeit ein
    Pferd tummelt. Dieses hat nun gestern zu meinem Erstaunen vor einem
    großen Spiegel intensiv sein Euter gesucht.
  4. Zwischendurch sah, besser gesagt, betrachtete ich dann eine regionale
    Wochenzeitung. Dabei amüsierten mich jedoch weniger die Schreib-
    fehler in den Anzeigen, als folgender Text:
        Zu hohe Benzinkosten?
        Das kann sich ändern!
        Durch PKW-Werbung bis zu 320
        Euro monatlich verdienen. Tel.:...
    Durch PKW-Werbung sinken also meine Spritkosten. Fein. Ob das
    daran liegt, dass mein Fahrzeug durch aufgeklebte Reklame eine
    günstigere Aerodynamik erhält?
  5. Schließlich habe ich zum Abschluss des Tages das Fußballspiel
    Deutschland gegen Schweden (3:0) gesehen / angeschaut. Als musikalische Beigabe,
    vor allem zur ersten Halbzeit, empfehle ich die ersten fünf Sekunden der Ouvertüre
    �Die schöne Galath�� von Franz von Supp�.
Soweit meine Beobachtungen. Ach halt, noch eine letzte Frage: Ist Kommödchen
die Verniedlichungsform von Kommode oder von Komödie?
Eine schönen Tag noch.
 
16.08.2006:
Endlich mal wieder was Filmkritisches...
Es gab eine Zeit, da las sich Lucky Latinos Tagebuch wie eine
Ansammlung von Filmkritiken. Zugegeben, diese Zeit war kurz, aber
sie existierte. Heute kommt endlich mal wieder ein bisschen was
in dieser Richtung:
Heute morgen, so gegen 10 Uhr kam im Bayrischen Fernsehen der Film
"Die Frauen" (Originaltitel "The women"). In diesem Film kommen
ausschließlich Frauen vor, selbst die Tiere sind weiblich.
Bedenkt man, dass das Werk bereits im Jahre 1939 entstand, könnte
man also beinahe spekulieren, dass es sich dabei um den ersten
Emanzenfilm der Geschichte handelt. Selbstverständlich muss so
ein Film auch von einer RegisseurIN gedreht werden, diese ist ein
Mann und heißt George Cukor.
Ob der Film nun gut ist oder nicht, vermag Lucky Latino nicht zu
sagen, er ist ein vielbeschäftigter Mann, der es sich nicht
erlauben kann, morgens um 10 bereits Filme anzuschauen.
  • Länderspiel der Woche: Deutschland-Schweden (heute Abend)
  • Film der Woche: Mel Brooks' Spaceballs (Freitag Abend)
  • Abendessen der Woche: Nudeln mit Blattspinat und Mozzarella (gestern Abend)
 
13.08.2006:
Wer kütt, der kütt und geht in die Bütt
 
Dr. Latinos Sport-Poesie schlägt wieder einmal zu. Dr. Latino
hat sich entschlossen, eine kurze Büttenrede zur Vorstellung der
18 Fußball-Bundesligisten zu schreiben. Hier ist sie:
 
    Die Bundesligisten-Büttenrede 2006 / 2007
     
    Ohne den Weltpokalsiegerbesieger
    startete gestern die Bundesliga.
    Sankt Pauli fehlt, doch das ist nicht so schlimm,
    reizvoll ist trotzdem das ein� oder andere Team.
    Da sind erst mal die, die sich zum Siege eiern,
    man nennt sie die Spieler des FC Bayern.
    Dann ein Trikot, es tat den Augen fast weh,
    es war gelb und wieß und drauf stand �BVB�.
    Ganz in Orange dagegen kleidet ein Genie
    die Jungs von der Cottbuser Energie.
    Die Stadt hat viele Mainzelmännchen, der Verein hat nur eins:
    Jürgen Klopp, Trainer der 05er aus Mainz.
    Die schlugen heute im direkten Duell
    den von einem Schweizer trainierten Bochumer VfL.
    Erst am Sonntag wollen sich zum Spiele bequemen
    die Spieler des SV Werder Bremen.
    Sie kicken auswärts in der Schröder-Stadt,
    das heißt, sie machen Hannover platt.
    In Wolfsburgfahren die Menschen VW
    und nennen ihre Fußballteams �VfL� statt �FC�.
    Wird ihnen nur genug Apfelwein gebracht,
    leben alle Frankfurter in voller Eintracht.
    Eine Mannschaft enttäuschte und spielte recht mau:
    das Fischkopfteam vom HSV.
    Schlimmer jedoch, �des war nemme schee!�,
    spielte der Schwabenstolz, der VfB.
    Dabei hieß es, in Stuttgart wird alles superer,
    dann kam das 0:3 gegen Nürnberg, die Cluberer.
    Stark wie ein Bär, schnell wie ein Falke,
    bissig wie ein Löwe oder doch nur Scheiße wie Schalke?
    Dann doch lieber zünftig am Busen schmusen,
    als `ne Dauerkarte für Bayer Leverkusen.
    Ne Zecke im Mittelfeld � ein komischer Name,
    das gibt�s nur bei Hertha, der alten Dame.
    Ohne Willi Landgraf habt ihr in der Liga nichts zu lachen,
    liebe Verantwortliche von Alemannia Aachen.
    Es fehlt euch an Routine, vielleicht auch an Geld,
    dafür ist eure Stadt nicht so hässlich wie Bielefeld.
    Der Trainer ist stark, die Mannschaft spielt Quark,
    Euro statt Mark im Gladbacher Borussiapark.
    Das soll�s sein gewesen,
    du hast jetzt gelesen,
    was der Autor sich denkt,
    wie er sich das Hirn verrenkt.
    Latino, so heißt er
    und Bayern wird Meister!
Schönen Sonntag noch wünscht:
Lucky Latino
 
11.08.2006:
Juhuu! Heute Abend geht es endlich los,...
 
...was nicht bedeutet, dass ich darüber jetzt irgendetwas
schreibe. Vielmehr wollte ich aus aktuellem Anlass einmal fest-
stellen, dass Schuhe zur Aufbewahrung von Küchensieben eindeutig
besser geeignet sind, als Nilkreuzfahrten zur Urlaubserholung von
Determinismophobikern.
Anbei sei noch die Frage gestellt, wie nahe man eigentlich in der
heutigen Zeit dem Wahnsinn steht, wenn einen die Globalisierung
und die Sucht nach Sozialkompetenz dazu treiben, seine Selbstge-
spräche in einer Fremdsprache zu führen?
Antworten bitte ins Gästebuch.
    Top 5 der Dinge, die man weder mieten noch vermieten sollte:
  • Geld
  • Brennholz
  • Pferdeäpfel
  • Couscous-Auflauf
  • Gummipuppen
 
08.08.2006:
Lucky Latino bietet und sucht
 
Nach dem schweren Störfall in einem schwedischen Atomkraftwerk
hat der Einrichtungsdiscounter IKEA den Reaktorbausatz "SMELT" aus
dem Programm genommen. Das stellt mich vor ein großes Problem:
Ich habe diesen Bausatz nahezu fertig zuhause stehen, aber leider
die Aufbauanleitung verloren. Nun kann ich mein Werk nicht fertig-
stellen, da IKEA auch die separate Anleitung nicht mehr anbietet.
Daher rufe ich hiermit alle Leser auf, mir bei der Beschaffung
dieser Anleitung behilflich zu sein.
Aber ich will nicht nur, ich gebe auch: Gerade eben fielen mir ein
Porzellanunterschenkel mit Fuß, sowie ein bis 30 Grad waschbarer
Bär in die Finger. Beides benötige ich nicht und bin daher
bereit, es abzugeben.
 

SSOS - Folge 3:
"Frieh'r hot ma d' Kommunio' erscht in d'Hand nemma därfa, wenn
ma g'firmt wora ischt!"
SSOS - Folge 3 - Ende

  • Geschenk der Woche: Opel schenkt dir die Mehrwertsteuer
  • Körperteil der Woche: Porzellanunterschenkel
  • Sportereignis der Woche: Am Freitag startet die Bundesliga - Juhu!
 
07.08.2006:
Lucky immer sommerpausiger...
 
Nachdem Lucky Latino schon in den letzten Tagen etwas weniger
als gewöhnlich auf seiner Internetseite veröffentlicht hat
(Umzug und so - wir berichteten), hat er nun auch in seiner Funktion
als Laienschauspieler in Eugene Labiches "Florentinerhut" die
verdiente Sommerpause erreicht. Nächste Aufführung ist erst
wieder am Samstag, 19.08.2006 auf der Waldbühne Sigmaringendorf.
Auch sein heutiger Tagebucheintrag fällt daher etwas kürzer
aus als sonst:
Felix Magath wird wahrscheinlich niemals Trainer in Puerto Rico.
Warum sollte er auch? Jens Voigt ist einfach cool. Zu scharf ge-
würzte Pizza ist dahingegen ziemlich lecker. Die Bauernregel
der Woche ist meiner Ansicht nach "Abendbrot stillt Hungers Not".
Das Lösungswort im Rätselcoupon der Glücksrevue vom 26.08.
lautet "Schmetterlingsblume". Schön ist dabei, dass sich
Menschen noch über einen Renault Twingo freuen können.
Dabei bedeutet "schön" nicht unbedingt "nachvollziehbar". Aber
lassen wir den Menschen ihre Freude. Wir Miesepeter. Also ich. So
bin ich halt.
In freudiger Erwartung des Valentinstags 2007,
L.Latino, Sportpoet
 
PS: Gute Besserung an die Beste
 
01.08.2006:
Schlagzeilen-Preis
 
Lucky Latino verleiht heute den Schlagzeilen-Preis des heutigen
Tages. Kurz zum Hintergrund: Soeben stieß Latino beim täglichen
Abrufen seiner E-Mails auf einige sprachlich interessante bis
mitreißende Schlagzeilen. Die drei besten kürt er nun
zu den Schlagzeilen des Tages:
 
    1.Platz (www.web.de):
    "Wie im Paradies: Shakira würde gerne nackt leben!"
     
    2.Platz (www.yahoo.de):
    "Krank: Fidel Castro gibt Macht vorerst an Bruder ab"
     
    3.Platz (www.gmx.de):
    "Tausende Utensilien der Fußball-WM kommen unter den Hammer"
 
31.07.2006:
Entschuldigung vorweg...
 
Zur Zeit wechselt Lucky Latino seinen Wohnort. Damit verbunden
ist viel Arbeits- und Zeitaufwand. Daher kann das Management von
Herrn Latino keine Gewähr dafür übernehmen, dass diese
Internetseite in den kommenden Tagen so regelmäß wie zuletzt
aktualisiert wird.
Herr Latino grüßt seine Leser mit einem Spruch, den er heute
selbst erst entdeckt hat:
"Für einen Friedensnobelpreis würde ich töten!".
Solche und bessere Sprüche gibt es bei German-Bash.
 
27.07.2006;
Anmerkung und Gedicht
 
Eine Anmerkung möchte ich gerne machen: Wenn ein ehemaliger
Stuttgarter Spieler Nationaltrainer von Brasilien wird
, dann
wäre es auch höchste Zeit, dass Buffi Ettmayer neuer
österreichischer Bundeskanzler wird.
 
Und mein heutiges Gedicht:
    Ode an die Sportjuristerei
     
    Erfolg, Erfolg, du wandelnder Gesell',
    kommst selten ohne Fleiß,
    Vielleicht auch selten ohne Geld,
    hat doch auch jeder Sieg sein' Preis.
     
    Traurig ist's mit anzuschau'n,
    Moral und Sportsgeist fehlen,
    dem Unparteiischen Geld oder Frau'n?
    Man muss nur den richtigen wählen.
     
    Doch spricht hernach das Recht ein Wort:
    "So darf's nicht weitergehen" -
    Proteste in Politik und an jedem Ort,
    da bleibt kein Urteil bestehen.
     
    "Wofür nur werden wir bestraft?" -
    für Einsicht sind wir uns zu schade.
    Schließlich sind wir Weltmeister -
    das ist doch ein Grund für Gnade.
     
    Lächerlich mutet dies alles an,
    Niveau der untersten Stufe,
    bleibt mir der Mund offen steh'n,
    sag' ich nur noch: "Forza, Juve!"
Dazu die Dingens der Woche:
  • Nichtstaatliche Bananenrepublik der Woche: Der italienische Fußballverband
  • Beleidigte Leberwürste der Woche: Juve-Präsidium
  • Themenfremd: Song der Woche: Engel (Mambo-Kurt)
 
25.07.2006:
11 - 8 - 9,5
 
Oben genannte Zahlen (11 - 8 - 9,5) sind nicht etwa die Traum-
maße einer Barbiepuppe, sondern illustrieren vielmehr Sinn
und Unsinn der heutigen Auflistungen auf www.lucky-latino.de.vu.
11 steht dabei für:
    11 Merkmale guten Unterrichts:
    1. Individuelles Fördern
    2. Klare Leistungserwartungen und -kontrollen
    3. Sinnstiftende Unterrichtsgespräche
    4. Schüler-Feedback
    5. Stimmigkeit von Ziel-, Inhalts- und Methodenentscheidungen
    6. Intensive Lernzeitnutzung
    7. Intelligentes Üben
    8. Klare Strukturierung
    9. Umgang mit pädagogischen Herausforderungen
    10. Methodenvielfalt
    11. Lernförderliches Unterrichtsklima
Dahingegen steht die 8 für:
    8 Spieler, deren Abgang aus der Bundesliga Lucky Latino bedauert
    1. Lizararzu, Bixente (FCB)
    2. Micoud, Johan (SVW)
    3. Sand, Ebbe (S04)
    4. Koller, Jan (BVB)
    5. Soldo, Zvonimir (VfB)
    6. Kastrati, Bekim (BMG)
    7. Dammeier, Detlef (ARM)
    8. Wiedener, Andre (SGE)
Wiederum dahingegen steht die 9,5 für:
    9,5 Spieler, über deren Wechsel in die Bundesliga L.L. sich freut
    1. Kyrgiakos, Sotiris (SGE, der Name macht's)
    2. Ziegler, Marc (ARM, war schon beim VfB immer so lustig)
    3. Diabite, Bakary (M05, Mainz-Sympathie-Bonus)
    4. Pardo, Pavel (VfB, Forza VfB)
    5. Kennedy, Joshua (FCN, WM-Sympathie-Bonus)
    6. Frei, Alexander (BVB, es gibt auch schnelle Schweizer)
    7. Kompany, Vincent (HSV, der Name macht's)
    8. Wome, Pierre (SVW, warum auch immer)
    9. Almeida, Hugo (SVW, warum auch immer)
    10. (9,5) wenn er denn kommen sollte: Ruud van Nistelrooj
Eure Aufgabe, meine treuen Leser: Setzt unter diesen drei Listen
bitte dringend die richtigen Prioritäten!
 
20.07.2006:
Velo-Dada
 
Dr. Latinos Sport-Poesie -
HEUTE: DADAISTISCHES TOUR-DE-FRANCE-GEDICHT  
    Alt und Jung 2006
    Klöden Fothen Klöden Klöden Fothen Klöden
    Klöden Klöden Fothen Fothen Fothen Klöden
    Klöden Fothen Fothen Klöden Fothen Klöden
    Klöden Klöden Klöden Klöden Fothen
    Klöden Fothen Fothen Fothen Fothen Fothen Klöden
    Klöden Klöden Fothen Klöden Klöden Fothen
    Klöden Klöden Fothen Fothen Klöden Klöden
    Klöden Klöden Klöden Fothen Fothen Fothen Fothen
    Klöden Fothen Klöden Fothen Klöden Fothen Fothen
    Klöden Klöden Klöden Fothen Klöden Klöden
(Der besseren Wirkung wegen bitte laut lesen!)
 
18.07.2006:
Floyd Landis statt 136 Cent pro Liter?
 
Ein halbes Auge stets zum Televisionsgerät gerichtet, genießt
Lucky Latino in diesem Augenblick die Tourberichterstattung im zweiten
deutschen Fernsehen. Schließlich steht heute die spektakuläre
Etappe von Gap nach Alpe d�Huez an.
Inspiriert von der Leistung der Radfahrer, die an Wechselstromgeneratoren
angeschlossen, manchmal genug Leistung brächten, eine Glühbirne
platzen zu lassen, hat er sich einmal Gedanken gemacht, welche inhaltlichen
Zusammenhänge zwischen Radsport und Benzinverbrauch bestehen
und hat als Dienst an der Menschheit eine Aufstellung der elf wichtigsten
Begründungen der Mineralögesellschaften für Erhöhungen
des Benzinpreises erstellt:
  1. Menschen im Nahen Osten schlagen sich die Köpfe mit Kriegserklärung ein
  2. Menschen im Nahen Osten schlagen sich die Köpfe ohne Kriegserklärung ein
  3. Die Ferienzeit beginnt
  4. Ein Wochenende steht bevor
  5. Es ist Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Samstag oder Sonntag
  6. George W. Bush langweilt sich sehr oder verschluckt sich an einer Brezel
  7. Ein Schmetterling umkreist das weiße Haus
  8. Ein Schmetterling umkreist die Kaaba in Mekka
  9. Der zweite Schmetterling frisst den ersten
  10. Der Satz des Pythagoras erweist sich als falsch
  11. Die Ölkonzerne brauchen mehr Geld
Einer dieser Gründe ist natürlich vollkommen hanebüchen und frei er-
funden. Ich bitte den aufmerksamen Leser, herauszufinden, um welchen es sich
dabei handelt.
 
Außerdem hat Dr. Lucky Latino mal wieder ein wenig sportpoesiert, es sind
fünf spannende Sport-Limericks entstanden, die auch in der in Kürze er-
scheinenden Sammlung �Lucky Latinos sportpoetische Werke� auftauchen werden.
Hier sind sie vorab:
    Lucky Latinos Sport-Limericks:
     
    Gummersbach
    In Gummersbach, da spielt man Handball
    und interessiert sich nicht für�s Weltall.
    Doch dann landete da
    einst ein Ufo ganz nah,
    das steht jetzt bei Dieter im Kuhstall.
     
     
    Verschifft!
    In Wien pinkelte einstmals ein Reiter,
    sein Pferd lief derweil munter weiter.
    Als die Blase geleert
    fand er nicht mehr sein Pferd.
    Er sucht es noch heut�, unser Reiter...
     
     
    Bundesrats-Kopfball
    Ein Fußballspieler aus Bremen
    sagt nichts zu politischen Themen.
    �Hä? Stoiber, Edmund? -
    Wie� ich nur: Ball ist rund!�
    Oh Miro, du solltest dich schämen!
     
     
    Wintertour
    In den Alpen da stehen vier Schanzen,
    wer siegt, darf mit den Schönsten tanzen.
    Außer er stinkt,
    oder er singt,
    oder ernährt sich von Pflanzen.
     
     
    Drin!
    Ein Sportschütze aus Herbertingen
    der wollte es zu etwas bringen.
    Er übte so viel
    doch verfehlte das Ziel.
    Seine Frau wird jetzt nie wieder singen.
     
     

�der Woche rund um die Tour�

  • Radrennen der Woche: Tour de France
  • Jungprofi der Woche: Markus Fothen
  • Bergankunft der Woche: Alpe d�Huez
  • Spektakulärer Sturz der Woche: Matthias Kessler
 
13.07.2006:
Investigativer Journalismus � la Latino
 
Werte Leser,
sehr sorgfältig haben mein Team und ich recherchiert, wir haben
hunderte Zeugen befragt, Akten gewäzt und Gutachten erstellt.
Inzwischen können wir mit an Sicherheit grenzender Wahrschein-
lichkeit folgendes Faktum als Tatsache veröffentlichen:
    Liste von Beleidigungen, die Materazzi NICHT zu Zidane gesagt hat*:
  • "Du bist doof!"
  • "Dein Hintern ist zu dick!"
  • "Scheiß-Italiener!"
  • "dickköpfiges Ochsenschwein"
  • "für dich hätte Mozart nicht mal 'ne KLEINE
    Nachtmusik geschrieben!"
  • "Suffkopp!"
  • "Du spielst, wie Dieter Bohlen singt!"
  • "Typen wie dich haben wir in Italien zu Tausenden"
  • "Du stinkst aus dem Ohr wie mein Vater aus dem Hosenladen!"
  • "Hast dich wohl bestechen lassen, wie?"
  • "Du siehst aus wie ein Franzose mit viel Kacka in der Hose"

  •       *zumindest nicht auf Deutsch

So, nach so viel harter Arbeit und Bösartigkeit jetzt aber zu den
versprochenen weiteren Best-of-Mannschaften der WM:
 
Lucky Latino sagt: Das sind die lustigsten Namen der WM:
Tor:
Lama (ANG)
Abw: Boumsong (FRA), Oddo (I), Paintsil, Mensah (b.GHA)
Mf: Schweinsteiger (D), Mateus (ANG), Yapi Yapo (CDI), Gygax (CH)
Angr.: Boa Morte (POR), Omar Bravo (MEX)
 
 
Lucky Latino sagt: Das sind die großen Enttäuschungen der WM:
Tor:
Boruc (PL)
Abw: Roberto Carlos (BRA), R.Kovac (CRO), Alex (JP), Lucic (S)
Mf: Sequeira (CR), Beckham (ENG), van der Vart (NL), Krzynowek (PL)
Angr.: Smolarek (PL), Ibrahimovic (S)
 
 
Lucky Latino sagt: Das sind meine Sympathen der WM:
Tor:
Isaakson (S)
Abw: Sagnol (FRA), Lahm (D), Osario (MEX), Magnin (CH)
Mf: Ribery (FRA), Ze Roberto (BRA), Bresciano, Cahill (b.AUS)
Angr.: Viduka (AUS), Crouch (ENG)
 
 
Lucky Latino sagt: Das sind die größten Unsympathen der WM:
Tor:
Casillas (E)
Abw: Materazzi (I), Cufre (ARG), Tudor (CRO), Boulahrouz (NL)
Mf: Gattuso, Camoranesi (b.I), C.Ronaldo (POR), Ronaldinho (BRA)
Angr.: Robben (NL), Ibrahimovic (S)
 
Das war's für heute, auf Wiederlesen.

 
10.07.2006:
Es ist vorbei - Latinos WM-Nachbetrachtung - Teil 1
 
Eine tolle Fußballweltmeisterschaft ist zu Ende gegangen.
Zunächst einige Glückwünsche von Lucky Latino:
  • an die deutsche Nationalmannschaft für ihre großartigen Leistungen
  • an Oliver Kahn für seine tolle Nationalmannschaftskarriere
  • an die Italiener, den unwürdigsten Weltmeister aller Zeiten
  • an Materazzi für die beste Provokation
  • an Zidane zum Volltreffer
  • an Miroslav Klose zur Torjägerkrone
  • an Lukas Podolski zum besten Nachwuchsspieler
  • an die deutsche Regierung, die die Begeisterung prima ausgenutzt hat
  • an die Fans aus aller Welt
 
Ich denke nicht, dass ich es nötig habe, dies alles zu begründen.
Dennoch habe ich noch ein bisschen was zur WM zu sagen, auch wenn
es niemanden interessieren sollte:
 
Lucky Latino benennt:
  • die Australier zum Publikumsliebling
  • Philipp Lahm zum besten Spieler der WM
  • Sepp Blatter zum zweitnervigsten Fußballfunktionär nach MV
  • Marco Materazzi zum Unsympathen
  • Juventus Turin zum Absteiger
  • Shaka Hislop zum lustigsten Namen der WM
  • Johannes B. Kerner zum Labersack
  • die Schweizer zu Schweizern
 
Nicht unbekannt ist ja inzwischen, dass Lucky Latino selbst einer
der anerkanntesten Fußballexperten Perus ist. Daher hat auch
er seine persönliche Best-of-WM-Spieler-Liste aufgestellt:
 
Lucky Latino sagt: Das ist meine WM-Elf
    Tor: Buffon (I)
    Abwehr: Lahm (D), Grosso (I), Juan (BRA), Ayala (ARG)
    Mittelfeld: Frings (D), Makelele, Ribery (FRA), Maniche (POR)
    Angriff: Klose (D), Henry (FRA)
 
Lucky Latino sagt: Diese Spieler haben mich am positivsten überrascht:
    Tor:Lehmann (D)
    Abwehr:Mertesacker (D), Lahm (D), Senderos (CH), Mellberg (S)
    Mittelfeld:Schneider (D), Bresciano (AUS), O.Addo (GHA), Fabregas (E)
    Angriff:Neuville (D), Viduka (AUS)
 
Weitere Best-of-Teams in anderen Kategorien werden (möglicherweise)
folgen (dies ist aber kein Versprechen). Schließen möchte
möchte ich für heute mit den Worten des Fernsehkommentators
von gestern Abend: "Man kann den Italienern nicht so richtig trauen"
und der daraufhin erfolgten Bemerkung eines weisen Menschen: "Das
sollte auf das Titelblatt der EU-Verfassung geschrieben werden!"
 
 
08.07.2006:
Wollte heute gar nichts schreiben, eigentlich  
Aber da lief doch tatsächlich gerade ein kleiner, etwa acht-
jähriger Junge an mir vorbei. Gekleidet stilecht im Deutsch-
land-Trikot, bestückt mit einem waschechten Plastikfußball.
Schau' ich mir sein Trikot im Vorbeigehen von hinten an - es scheint,
der deutsche Spieler mit der Nummer 5 auf dem Rücken ist kein
geringerer als der französische Spielmacher Zinedine Zidane.
Entweder ist also im Endspiel doch ein deutsches Trikot auf dem
Platz, oder an der Geschichte, im Nachbarort sei ein Ehepaar wegen
Handels mit gefälschten Trikots festgenommen worden, ist doch
was dran. Oder der Junge ist einfach dumm und seine Eltern auch.

  • Spruch der Woche: "Wir wollen wie Kinder sein: Dumm und 1,30!"

 
07.07.2006:
Erster nicht fußballlastiger Eintrag während der WM
 
Morgen geht es los. Lucky Latino steht endlich wieder auf der
Bühne. Im Naturtheater Waldbühne Sigmaringendorf spielt
Latino in dem Stück "Der Florentinerhut" von Eugene Labiche
einen cholerischen französischen Soldaten, der auf unorthodoxe
Art und Weise seine Geliebte vor der Ermordung durch ihren
Ehemann erretten will (und dies vielleicht aucht schafft, wer
weiß). Premiere ist morgen, Samstag, den 08.07.06 um 20.30 Uhr,
also fast zeitgleich mit dem Spiel um Platz 3. Deswegen gibt es
auch noch weitere Aufführungen - alle Termine unter
www.waldbuehne.de
Latino hofft, dass es sich lohnt, das Stück anzuschauen und
wünscht allen Zuschauern viel Spaß und Miroslav Klose die
Torjägerkrone.
 
 
04.07.2006 - 23.55 Uhr:
Glückwunsch!
 
Kurzer Glückwunsch natürlich an die Italiener, das gebietet
die Fairness. Glückwunsch aber vor allem an die deutsche Mannschaft,
die uns eine tolle WM beschert hat und, zumindest bei mir, mehr
Begeisterung für eine deutsche Fußballnationalmannschaft
hervorgerufen hat, als jedes andere Team seit der Weltmeisterelf von
Italien 1990.
Glückwunsch also an:
Jens Lehmann, Oliver Kahn, Timo Hildebrandt,
Per Mertesacker, Christoph Metzelder, Arne Friedrich, Philipp Lahm,
Jens Novotny, Robert Huth, Marcell Jansen, Sebastian Kehl,
Thorsten Frings, Tim Borowski, Michael Ballack, Bernd Schneider
Bastian Schweinsteiger, David Odonkor, Gerald Asamoah,
Thomas Hitzlsperger, Miroslav Klose, Lukas Podolski,
Oliver Neuville, Mike Hanke, Jogi Löw und Jürgen Klinsmann!
Und jetzt gute Nacht (falls die Italiener irgendwann mit dem Hupen
aufhören)!
 
03.07.2006:
Morgen gilt's - Deutschland rächt Australien!
 
Nachdem Italien im Achtelfinale vollkommen unverdient weiter-
gekommen ist, wird es morgen allerhöchste Zeit, denen mal zu
zeigen, "wer hier Pizza und Pasta machen kann" (Zitat eines lus-
tigen, betrunkenen Fußballfans auf der Berliner Fanmeile).
Und da ich in den vergangenen Wochen mein Maul einigen Italienern
gegenüber ziemlich weit aufgerissen habe, ist es doppelt nötig,
dass Deutschland gewinnt. Um unserer Mannschaft Mut zu machen,
möchte ich auch heute wieder zwei meiner sportpoetischen Werke
veröffentlichen: "Ausgeschieden" (den Italienern gewidmet) und
"penalty rewind":
 
    Ausgeschieden
     
    Trauer überrollt das Land,
    prescht voran wie ein Orkan,
    Tränen laufen über die Wangen,
    Verteidiger schimpft er sich -
    von wegen!
    Nichts verteidigt er mehr,
    nicht mal sich selbst.
    Ein lächerlicher Fehler -
    Wie konnte nur?
    Warum?
    Zu klein? Zu langsam?
    Die falsche Position -
    lamentieren hilft, trauern nicht.
    Hätte nicht der Mann am Pfosten?
    Nicht wirklich...
    Nachdenken umsonst.
    Gedanken fliegen.
    Holen feuchte Männchen.
    Rinnen herab die Wangen.
    Vorbei.
    Weltmeister? Jetzt wahrscheinlich Deutschland!
     
     
    penalty rewind
     
    Einschlag!
    Jubel braust durch das Oval!
    Noch ein Meter -
    ein Luftzug streift die Fingerspitzen.
    Noch zwei Meter -
    Glanz im Auge des Schützen.
    Noch drei Meter -
    wenn er ihn nicht hält, dann...
    Noch vier Meter -
    Der Pfosten rückt näher.
    Noch fünf Meter -
    in Vollstreckung gegen die Vollstreckung.
    Noch sechs Meter -
    halber Weg, nicht halbe Miete.
    Noch sieben Meter -
    Unglück droht, die Gelegenheit verpasst?
    Noch acht Meter -
    ich hab's gewusst, ich hab's gewusst!
    Noch neun Meter -
    er hat's gewusst, er hat's gewusst!
    Noch zehn Meter -
    Die Ecke dort, da flieg' ich hin.
    Noch elf Meter -
    Die Ecke dort, da schieß' ich ihn.
    Sekunden vorher -
    Naht jetzt die Entscheidung?
     
Also, Daumen drücken! Nächste Woche übrigens an dieser Stelle:
Lucky Latino präsentiert seine WM-All-Star-Elf.
Bis dahin, gehabt euch wohl.

  • Alternder Topstar der Woche: Zinedine Zidane
  • Unwort der Woche: Grundschulenglischqualifikationskurs
  • Forderung der Woche: Kreuzworträtsel statt Sudoku

 
01.07.2006:
Latino leistet Abbitte und dichtet dennoch weiter...
 
Zu allererst muss ich mich in meinem eigenen Namen entschuldigen.
Und zwar bei Arne Friedrich und Jens Lehmann. Über beide habe
ich in den vergangenen Tagen auf dieser Seite relativ wenig po-
sitives, dafür aber relativ viel negatives geschrieben. Und
zwar zurecht. Man muss einfach mal konstatieren, dass Arne Fried-
rich eigentlich nicht kicken kann und Jens Lehmann einer der sieb-
zehn schlimmsten Unsympathen auf Gottes Erdboden ist (Terroristen,
Politiker, Verbrecher und Italiener nicht mit eingerechnet). Aber
gestern im Spiel gegen Argentinien haben beide sich von ihren
besten Seiten gezeigt. Friedrich hat zum ersten Mal in seinem Leben
gut gespielt und Lehmann hat das Spiel durch seine beiden gehal-
tenen Elfmeter wesentlich mit entschieden. Sympathisch war aber
trotzdem wieder, wie Oliver Kahn ihm vor dem Elfmeterschießen
Glück gewünscht hat.
 
Bevor nun aber der ganze Tagebucheintrag ausschließch aus einer
hanebüchenen Entschuldigung besteht, noch drei weitere Dinge:
1. Ein Schlachtruf
2. Ein weiteres Sportgedicht
3. Die Dinge der Woche
 
zu 1.: Kämpfen, Deutschland, Kämpfen!!!
zu 2.: Wer nicht zur Tour darf, hat dafür wenigstens ein Gedicht
verdient:
 
    La tour de farce 2006
     
    Hulle, Wulle, Hulle Wulle,
    Hulle, Wulle, ohne Ulle,
    Wulle wuh, wulle wuh,
    auf Paris, fahr'n wir zu.
    hizzebizze, hizzebizze,
    wegen einer kleinen Spritze,
    zei ei ei, zei ei ei,
    oder zwei, oder drei,
    sausefraus, sausefraus,
    bleibt der Ulle jetzt zuhaus'.
    wassassasso, wassassasso,
    auch nicht mit darf Ivan Basso,
    reziproki, reziproki,
    reziproki und Beloki.
     
    Quein, quein,
    oh, nein!
    brugg, brugg,
    ich kuck'
    prer, prer,
    daher,
    pfar, pfar,
    dies' Jahr
    schluhr, schluhr,
    nicht Tour.
     
    tinneninneninneninnen,
    ich glaub, Radsportler, die spinnen,
    minneninneninneninnen,
    wer soll dieses Jahr gewinnen?
    zinneninneninneninnen,
    etwa Dänen oder Finnen?
    keiseisein,
    oh nein! Oh nein!
    rarararararararer,
    bleibt nur noch EIN Siegesfahrer,
    bamalamen, bamalamen,
    kann zwar nix, doch hat 'nen Namen,
    wollehollewolleholl,
    klingt elastisch, klingt so voll,
    biran biran biran biran,
    Ahnt ihr's schon? - Grischa Niermann!
    sogisö, sogisö
    sag' ich: "Tschüß, allez les bleues!"

zu 3.: Die Dinge der Woche:

  • Sportereignis der Woche: Trotz Tour: Die Fußball-WM
  • Endlich mal gut spielender rechter Verteidiger der Woche: Arne Friedrich
  • Liedanfang der Woche: 1 und 2 und 3 und ...

 
26.06.2006:
Klagelied und Poesie
 
Heute morgen innerhalb von knapp 5 Minuten eine ganze Stunde
geschlafen. Seltsam. Gestern Abend beim heldenhaften Sprung
über eine Schauspielkollegin während einer Theaterprobe
den großen Zeh des linken Fusses an deren Bein derart heftig
angeschlagen, dass heute Nacht von Schlaf keine Rede sein konnte.
Schmerzhaft.
Aber dafür gestern eines der interessantesten Fußballspiele
seit langem gesehen: OHNE HOLLAND...
 
Außerdem noch ein neues Sportgedicht geschrieben:
 
    Ode an die Verletzung
     
    Knirschen.
    Es knirscht
    und kracht fatal
    wenn es bricht, das
    Rückenmark.
     
    Meniskus,
    der du,
    treu mir anvertraut,
    von meinen Eltern einst.
    Kaputt!
     
    Bleibt!
    Bleibt heil!
    Zerbrecht doch nicht!
    Ich habe nur zwei
    Kniescheiben.
     
    Muskel,
    du bestehst
    aus Fasern und
    die können auch reißen:
    Muskelfaserriss.
     
    Bumm,
    es spritzt,
    rot und saftig,
    direkt über dem Auge -
    Platzwunde.
     
    Da!
    da kommt
    Khalid Boulahrouz angestürmt!
    Nichts wie weg hier!
    Aua!
     
    Besser
    eine Zerrung
    oder eine Prellung
    als gegen England zu
    verlieren.
 
Schöne Woche noch, wünscht:
Dr. Lucky Latino

NACHTRAG: Ein mir verwandschaftlich nahestehender Mensch hat
gestern seinen persönlichen amazon.de - Wunschzettel im
Internet veröffentlicht. Der Wunschzettel umfasste unbescheidene
anderthalb Seiten.
Da ich gerne nachmache und übertrumpfe, habe ich mir sofort
auch einen Wunschzettel eingerichtet, der allerdings ein wenig
ausführlicher ausgefallen ist.
Ihr findet den Wunschzettel HIER . Bitte schenkt mir irgendwas
davon. Anlass für diese Bitte ist übrigens der traurige Tod
des Bären Bruno heute morgen.

 
24.06.2006:
Latino geheimniskrämert genau so gut wie der Kaiser
 
So wie Franz Beckenbauer (dieser Lump, mich nicht einzuladen)
gestern heimlich geheiratet hat, ist Latino heimlich unter die
Autoren gegangen und hat sein erstes Kochbuch herausgebracht.
Es hei�t: die typische Latino-Küche
Verlag: Südwest-Verlag
ISBN: 3-517-061-824
Bestellen: Hier (Externer Link zu amazon.de)
Es lohnt sich. Hoffentlich.
 
Gleichzeitig möchte Latino sich für die vielen positiven
Reaktionen auf die Veröffentlichung seiner sportpoetischen
Werke bedanken und zu einigen Kritikpunkten (genauer gesagt: zu
einem) Stellung nehmen:
Verschiedene Leser fanden das letzte Gedicht (Hochhaus-Zielfliegen)
geschmacklos, Latino mache sich dabei über die Opfer der An-
schläge vom 11. September 2001 lustig. Das ist so nicht richtig.
Allerdings auch nicht ganz falsch. Denn das Gedicht entstand tat-
sächlich an diesem schicksalhaften Tag. Allerdings zu einer Zeit,
als Latino noch davon ausging, ein möglicherweise geistig etwas
verwirrter Mensch sei mit einem kleinen Sportflugzeug gegen das
World Trade Center geflogen. Von einem ernsthaften Schaden war da
noch nicht auszugehen. Latino hat zu diesem Zeitpunkt nicht viel
anderes gedacht, als die meisten Amerikaner (zumindest, wenn man
dem Film "Flug 93" glauben darf).
Natürlich verurteilt auch Lucky Latino die Anschläge wie
alle terroristischen Attentate auf das Schärfste und spricht den
Angehörigen der Opfer sein Beileid aus. Aber das Gedicht bleibt
trotzdem auf der Seite.

  • Sieg der Woche: Der der deutschen Nationalmannschaft
    heute Abend gegen Schweden
  • Buch der Woche: die typische Latino-Küche
  • Film der Woche: Flug 93

 
22.06.2006:
Latinos poetische Ader schlägt zu!
 
Am vergangenen Samstag wurde Lucky Latinos Promotion anerkannt.
Er darf sich ab sofort Dr.poe.sp.Lucky Latino nennen, was so viel
heißt wie "Doktor der Sportpoesie Lucky Latino". Eine Auswahl
seiner sportpoetischen Werke wird Dr. Latino an dieser Stelle
veröffentlichen, die ersten davon schon heute.

Dr. Latinos Sport-Poesie - heute: die Sportarten
 
1. Fußball
 
Den Ball am Fuß, den Kopf daneben,
die Pille stets mit Zug zum Tor,
sie scheint am Lederschuh zu kleben,
so kommt es Fans und Gegnern vor.
 
Von der Stirne heiß
schussgewaltig, angriffsstark,
rinnen muss der Schweiß
trifft den Gegner er ins Mark.
 
Winddurchzauste, bunte Fahnen,
geschwenkt in streng gelegten Bahnen,
Siegessucht von Rom bis Mainz.
 
konnt' man's ob der Freude ahnen,
Sportfans hüpfend wie Fasanen,
Ja, das war das vier zu eins!
 
 
2. Handball
 
Einst zogen Ritter vom Morgenland,
Hochmut im Kopfe, die Lanze in der Hand
hoch zu Ross dem Feind entgegen,
er möge sich aus dem Wege bewegen.
 
Tat dieser nicht, wie er gebeten,
und blieb im Wege steh'n
erdolchten ihn die stolzen Athleten,
er ward fortan nicht mehr geseh'n.
 
Nun überkam uns die Moderne,
hielt Einzug in Länder, nah und ferne,
die Ritter wollt' nun keiner mehr,
nicht einmal die Bundeswehr.
 
Nun aber kämpfen weiter Leute,
die Rüstung haben sie abgelegt,
streiten sportlich nun um Beute,
in kurzen Hosen mit Sportgerät.
 
Sind's nicht mehr Ritter vom Morgenland,
sind's Spanier nun oder Portugiesen,
mit Ball statt Lanze in der Hand,
in Sporthallen statt auf Freiluftwiesen.
 
Nun geht es um Ehre und Pokale
auch Preisgelder sind oft zu sehn,
und Tore fallen viele Male,
im Extremfall auch mal dreißig zu zehn.
 
Doch eines hat der Sport bewahrt auf Dauer,
aus dieser alten Ritterszeit,
ein Mann läuft im Kreis, liegt auf der Lauer,
will durch die Mauer, zum Tore bereit.
 
Bekommt er einen Siebenmeter,
soll nie verwandeln eben er,
ohne diesen Aberglauben
wär er ein schlechter Handballer
 
 
3. Eishockey
 
Hatschi, Genossinnen und Genossen,
ich hab' am Tor vorbei geschossen.
Doch wie sollte die Scheibe rein?
Das Tor ist doch so winzig klein.
Die Scheibe tut schrecklich weh dabei,
schon ein komisches Spiel, dieses Eishockey!
 
 
4. Hochhaus-Zielfliegen
 
Es rummst, es blitzt, es kracht,
im 93. Stock wird's Nacht.

Es ist zu befürchten, dass irgenwann weitere dieser Gedichte
erscheinen könnten. Mal sehen.

  • Klinsmann der Woche: Jürgens Bäckerbruder
  • Berufskombination der Woche: Metzgermeister und Immobilienmakler
  • Enttäuschender Argentinier der Woche: Lionel Messi
  • kaputter Engländer der Woche: Michael Owen

 
19.06.2006:
Heute nur ganz kurz!
 
"Du Stuckaltbau!" ist wahrscheinlich eine der lustigsten
Beleidigungen, die ich je gehört habe. Allerdings, bevor
es zu Missverständnissen kommt: Nicht ich selbst wurde
mit dieser Bezeichnung bezeichnet. "Du Stuckaltbau" stammt
von dem Menschen, der gesagt hat: "Hauptsache, unser Kind
kommt nicht auf Laminat zur Welt".
Der aufmerksame Leser dieser Internetseite hat sicherlich
schon gemerkt, um wen es sich handelt, insbesondere Herr
Tobias W. aus K. /H., von dem ich gerne die Lösung hören
würde.

Diese Woche eine Top-Five-Woche:

    Top Five der besten Mannschaften bei der WM:
  • Deutschland
  • Australien
  • Schweiz
  • Sch...Holland*
  • Ghana

*Mit Dank an Götz Widmann: "So lang's um Fußball geht, hass' ich Holland wie die Pest"
 
    Top Five der besten Spieler bei der WM:
  • Philipp Lahm
  • Kaka
  • Bastian Schweinsteiger
  • Mark Viduka
  • Shaka Hislop**

**der sich die Nominierung allerdings nur durch seinen tollen Namen verdient hat

 
15.06.2006:
Urlaubsbericht und Lobgesang
 
a) Urlaubsbericht
Meinen Jahresurlaub verbrachte ich, Lucky Latino, in diesem
Jahr gemeinsam mit der besten Reisebegleiterin von Allen in
Italien, genauer: in der Toskana. Wir hatten dort ein nettes,
kleines Ferienhaus gemietet und ließen es uns dort gutgehen.
Interessant war vor allem die Geräuschkulisse, die uns Tag
und Nacht dort begleitete. Ich habe diese sicherheitshalber
protokolliert:
Hup
Kikerikii
Wuff
Hup, Wuff
Ssssssssssssssss, Hup, Wuff, Sssssssssssssss
Ding Dong*
Hup, Kikerikii, Ding Dong*, Wuff, Hup, Kikerikii, Hup, Wuff,
Kikerikii, Wuff, Hup Hup Hup, Wuff, Miau, Kikerikii, Hup, Ding Dong*,
Kikerikii, Wuff, Miau, Ssssssssssssssssss, Hup, Wuff, Hup, Miau,
Kikerikii, Miau, Wuff, Hup, Miau, Hup, Kikerikiiiiiiiiiiiiiiiiiiii,...
Und so weiter, ihr versteht schon. Oder?
*genau genommen machte die Kirchenglocke gegenüber nur
"Ding", nicht "Ding-Dong", aber so schien es mir einfacher
zu verstehen.

Natürlich bestand unser Urlaub aber nicht nur aus Geräuschen,
wir haben auch sonst viel erlebt. Um dies nachvollziehen zu
können empfehle ich, die Fotoshow Latinos Jahresurlaub 2006.
Viel Vergnügen.
Hinweis: Dateigröße: ca. 1 MB (DSL empfohlen).
 
b) Lobgesang
Lob aus dem Munde Latinos kommt zur Zeit fast ausschließlich,
wenn es um die Fußball-Weltmeisterschaft geht. Heute möchte
ich folgende Personen und Institutionen besonders loben:
  • die Nationalmannschaft Australiens
  • Philipp Lahm
  • die Nationalmannschaft Spaniens und die spanische Thronfolgerin
  • David Odonkor und Oliver Neuville
  • Dado Prso
  • die Kochkunst von Franz Beckenbauer
  • die deutsche Nationalmannschaft
  • die Stimmung im Dortmunder Westf...äh, FIFA-WM-Stadion

Lustiges am Rande dann noch: Heute gestaltete ich als
Orchestermitglied einen katholischen Fronleichnams-Gottes-
dienst mit und vernahm dabei folgendes Zitat Jesu Christi:
"Amen, ich sage euch, von heute an werde ich nicht mehr von
der Frucht des Weines trinken, bis zu dem Tag, an dem ich von
neuem davon trinke."
Ist zwar unzulässig aus dem Zusammenhang gerissen, aber
trotzdem ein nicht sehr vorbildhafter Vorsatz (jedenfalls
für einen Religionsstifter recht enttäuschend).
 
So, das soll es für heute gewesen sein, ich geh mir jetzt
erst einmal mein Näschen pudern. Bis dann,
Euer Latino

  • Song der Woche: Guido Knopp (R. Grebe und die Kapelle der Versöhnung)
  • Band der Woche: Kapelle der Versöhnung
  • Frage der Woche: Ist es legitim, Manfred Spitzer als den
    "Guido Knopp der Neurowissenschaften" zu bezeichnen?

 
10.06.2006:
4:2, oleeee-oleeee, und Lucky ist auch wieder da
 
Lucky meldet sich aus einem kurzen, aber wunderschönen Urlaub
wieder zurück. Lästernde Bemerkungen und Urlaubsberichte
über italienische Städte, Kirchen und Autofahrer folgen in
Kürze.
Bis dahin Gratulation an die deutsche Fußballnationalmannschaft
zum 4:2 gegen Costa Rica. Tolle Leistung von Lahm und Schweinsteiger.
Eine Bemerkung noch:
Hätte Peru sich für die WM qualifiziert und hätte der peru-
anische Nationaltrainer mich wie versprochen als Torwart nominiert
und hätte ich dann auch noch gegen Costa Rica gespielt, dann
hätte ich mir sicherlich keine zwei Tore von einem Herrn
Wanchope eingefangen.
Is aber nich, also "Forza, Allemania!"

Die deutschen Tore von gestern Abend (ästhetisch sortiert):

  • 4:2, Thorsten Frings
  • 1:0, Philipp Lahm
  • 2:1, Miroslav Klose (halb Schweinsteiger)
  • 3:1, Miroslav Klose

 
01.06.2006:
Und tschüss...
 
Lucky Latino verabschiedet sich in den wohlverdienten Jahres-
urlaub. Reiseberichte gibt es dann vermutlich wieder hier. In
Kürze. Vielleicht.
 
 
30.05.2006:
Mehr als nur ein Vogelgrippe-Song
 
Der Kinder- und Erwachsenenhit "Der Hahn ist tot" ist mehr als nur
ein billiger Versuch, Profit aus der Vogelgrippe zu schlagen.
Viel mehr. Er ist ein Song, der die Generationen verbindet, der Alt
und Jung eint, wie es sonst leider Gottes nur ein Rolf-Zuckowksi-
Konzert in Akademikerfamilien vermag. Die bekannte erste Strofe hat
Lucky Latino nun uneigennützig um sieben weitere Strofen ergänzt,
um Familien mehr und längere Freude am Singen zu ermöglichen.
Das ganze gibt es HIER.
Ansonsten ist an dieser Woche vielleicht noch erwähnenswert, dass
Lucky Latino sich auf seinen sauer verdienten Jahresurlaub freut und
dass ihm kürzlich unterstellt wurde, er habe "einen Brustumfang
wie Pamela Anderson". Lucky Latino dementiert dies aufs Heftigste.
Schließlich noch ein kleines Serienhighlight aus der Reihe
"Schwäbische Sätze ohne Sinn":
 
SSOS - Folge 2:
"Dem Karle sei Weib isch au an r�ata B�asa, gatt?"
SSOS - Folge 2 - Ende
 
So, das solls für heute gewesen sein aus dem Hause Latino.

  • Vornamenskombination der Woche: Sarah Simone
  • Kabarettist der Woche: Rainald Grebe
  • Fußballweltmeisterschaft der Woche: Deutschland 2006

 
27.05.2006:
Wie schön wär doch ein Leben mit Diamantzähnen
 
Wer angesichts dieses Titels erwartet, dass Lucky Latinos Tage-
buch heute einen Ausflug ins Philosophische macht, hat nicht ganz
unrecht. Lucky hat sich heute morgen ein paar Gedanken über
Evolution und Naturgebaren gemacht. Dabei kam er zu dem Ergebnis,
dass die Natur, wenn man so will darf man auch Gott dazu sagen,
eine entscheidende Dummheit begangen hat. Bei der Herstellung des
Menschen (und streng genommen auch bei den Tieren) wurde nicht be-
dacht, dass die Ausstattung mit Zähnen ein hohes Risiko für
Defekte und Schäden beinhaltet. Daher wäre es ohne jeden Zweifel
sinnvoller gewesen, die Zähne aus Diamant herzustellen. Diamant
ist hart und, wenn gut geschliffen, scharf. Die Vorteile von
Diamantzähnen liegen auf der Hand:
Man braucht keine Zahnärzte mehr, nur noch Diamantschleifer.
Man kann (zumindest von den Zähnen her) Glas essen. Und Gold.
Es stellt keine Schwierigkeit mehr dar, mit den Zähnen Muster
in Steine zu ritzen. Außerdem macht Zähneputzen plötzlich
allen Spaß, auch Kindern, weil alles so blitzt und blinkt.
Zugegeben, die Zahnpastaindustrie würde in den Ruin getrieben,
aber die Ausrottung von Karius und Baktus sollte uns und der Natur
dieses Opfer wert sein. Außerdem würde das marode Ge-
sundheitssystem aufgepäppelt. Und wenn man mal kein Geld mehr
hat, schlägt man sich einfach einen Zahn aus. Clever, oder?
Ich hoffe, die Natur macht sich die selben Gedanken, wie Herr Latino.
In diesem Sinne, bis zum nächsten Mal.

  • Zeitspanne der Woche: ein halbes Jahr
  • Wetter der Woche: Sonne, leichter Wind, 25 Grad Celsius
  • Abschiedsworte der Woche: Tschauiiiiiii und Tschüssiiiiiiii

 
18.05.2006:
Neues Auto, neues auf der Seite, neues Klopapier -
Alles neu macht der Mai!

 
Ja, ihr habt richtig gelesen, Lucky Latino hat ein neues Auto.
Es handelt sich um einen tiefergelegten VW Golf II, 187 PS, mit
Unterbodenbeleuchtung, drei Heckspoilern, Vierfach-Auspuffanlage
und in Metallic-Lackierung mit Rennstreifen. Bereift ist das Fahrzeug
mit 21-Zoll-Dunlop-Reifen auf Leichtmetallfelgen.
Das Gute ist, das stimmt alles gar nicht.
Das andere Gute ist: Es gibt tatsächlich etwas Neues auf der
offiziellen Internetpräsenz von Lucky Latino:
In den vergangenen Wochen und Monaten entstanden immer wieder kleine
Specials, Aktionen, die nur im Tagebuch aufgeführt waren und daher
nach wenigen Wochen von niemandem mehr gefunden (und gesucht) wurden.
Diese Aktionen sind nun gesammelt unter Links zu finden.
Das nächste Gute ist, das mit dem Klopapier stimmt auch. Da
hab' ich zur Zeit ein neues (Marke ist mir gerade unbekannt), das sehr
seltsam ist. Es hat mir gestern morgen Fragen gestellt. Man stelle
sich das einmal vor: Mein Klopapier wollte von mir wissen, bei welchem
Verein Patrick Owomoyela spielt, welche Rückennummer Bastian
Schweinsteiger im Verein hat und wer als der beste Fußballer
aller Zeiten gilt. Gut, die Lösungen waren nicht schwer (Bremen,
31, Pele), aber der Moment, in dem ich dies gefragt wurde, war mir
doch etwas unangenehm.
Sehr viel angenehmer dagegen ist mir das Ergebnis des gestrigen
Champions-League-Finalspiels. Nicht, weil ich übertriebener
Barcelona-Fan wäre, sondern weil es mir doch tatsächlich gelungen
ist, in meinem Kommentar zum WM-Kader der deutschen Fußball-
Nationalmannschaft
die rote Karte für Jens Lehmann vorherzusagen.
Ich bin so stolz auf mich.

  • Hellseher der Woche: Lucky Latino
  • Auto der Woche: mein Neues
  • Störenfriede der Woche: Nato-Tiefflieger

 
15.05.2006:
Latino ist schnell, sportlich und kulturell
 
a) Kulturell: Ein Riesenlob an ein Schulorchester, das Herr Latino
gestern Abend hören durfte: Noch nie ein derart gutes
Schulorchester erlebt, wie das
Orchester der freien Waldorfschule Schopfheim.
Kompliment vor allem an den glänzenden Solisten Manuel Dantscher
an der Klarinette.
 
b) Sportlich: Lucky Latino kommentiert uneigennützig den Kader
der deutschen Fußballnationalmannschaft für die Weltmeisterschaft
2006 in Deutschland. Und zwar HIER .
 
c) Schnell: Dieser Kommentar entstand bereits kurz nach Bekanntgabe des Kaders.
 
12.05.2006:
Neue Serie und Kurioses
Heute startet auf www.lucky-latino.de.vu eine neue Serie:
"Aus dem Zusammenhang gerissene schwäbische Sätze, die so
keinen großen Sinn mehr ergeben" (SSOS). Ob die Serie allerdings
nach dem heutigen ersten Teil jemals fortgesetzt wird, möchte
Lucky Latino zum jetzigen Zeitpunkt weder versprechen, noch
androhen.
 
SSOS - Folge 1:
"Dei Adrenalin, des ka'sch noch g'f�lligscht s�lber saufa!"
SSOS - Folge 1 - Ende

Aus dem Kuriositätenkabinett für heute:
Schülerin soll eine Rechengeschichte zum Thema
"Längen" erfinden:
"Eine Frau hat ein Sofa, das ist 80 cm breit. Die sehr dicke
Frau ist einen Meter breit. Passt sie auf das Sofa?"

Schließlich noch ein paar "Sollte-nichts", die irgendwie zu
dieser Woche passen (könnten):
  • Man sollte jetzt besser nicht Aktien von Juventus Turin kaufen
  • PUR sollte nicht getötet werden, eingesperrt reicht
  • Mehmet Scholl sollte für die Fußball-WM nicht nicht nominiert werden
  • Die Bild-Zeitung sollte nicht über Günther Jauchs Hochzeit berichten
  • Max Barry sollte nicht 'Miss Latinavia' werden
  • Snafu sollte nicht so viel rauchen
  • ...
Und das muss für heute reichen.
 
06.05.2006:
Stimmungsverlauf der letzten beiden Tage
P A N I K !!! V o r b e i !   Juhuuuu!!!
Lucky Latino ist seit gestern staatlich examinierter
Wissensvermittler für vollkommen unreife, angehende
Menschen!
 

  • Beruf der Woche: Lehrer
  • Krawattenunfarbe der Woche: knallgelb
  • Auto der Woche: Zum letzten Mal das Latino-Mobil (wird nächste Woche ausrangiert)

PS: Opel Omega zu verkaufen, Baujahr 1993, fahrbereit, mit
kleineren Mängeln und spannendem Inhalt. Interessenten
wenden sich an die unter Kontakt angegebene Adresse!

PPS: Lucky Latino gratuliert dem FC Bayern München zum
Meistertitel und dem FSV Mainz 05 zum Nichtabstieg!

 
01.05.2006:
Sowas von unnötig!
Folgende SMS:
----------Name oder Nummer des Absenders----------
 
 
Gesendet: 30.04.2006 - 15.24
 
------------------------------------------------------------------------
Und das mindestens zweimal im Monat!
Grrrrrrrrrr, Latino
 
29.04.2006:
Fußball-WM jetzt auch musikalisch in greifbarer Nähe

Rechtzeitig zur Fußball-WM erschien vor kurzem eine EP-CD, die
sich mit diesem Großereignis auf nahezu wunderbare Weise
beschäftigt:
Die Fullphaetsovtschies, ehemalige Proberaumkollegen der
Lucky-Latino-Show-Band (oder wie hieß die noch gleich wirklich?),
haben ein musikalisches Kleinod der Extraklasse veröffentlicht:
Die "Fullphaetsovtschies-WM-EP". Gut vier Jahre nach dem
Riesenerfolg "Fußball-Fan" erscheint darauf nicht nur eben
dieser Song in einer angepassten 2006er-Version, sondern auch, als
echte Highlights, die Songs "Mein WM-Ticket" (ein Song über
Johnny al Dente), "Soundtrack zum Spiel" und eine Hommage an den Boss,
Helmut Rahn, mit dem Titel "Das Wunder von Bern".

Die vier Songs gibt es hier zum Download oder zum Bestellen.
Ganz wie man will. Es lohnt sich.

  • Luckys Kaufempfehlung der Woche: Die Fullphaetsovtschies-WM-EP
  • Stress der Woche: Prüfungsstress
  • Sportart der Woche: Fußball

 
19.04.2006:
Gewinnspiel beendet
Das große Oster-Gewinnspiel von www.lucky-latino.de.vu
ist vorbei. Viele Teilnehmer haben die richtige Lösung ge-
funden.

Den ersten Preis gewinnt:
Herr Mark S. aus Tübingen. Ihm widmet Lucky Latino persönlich
die Textzeile "Ich muss durch den Monsun. Hinter die Welt.
Ans Ende der Zeit bis kein Regen mehr fällt."
aus dem Song "Durch den Monsun" von Tokio Hotel.

Den Trostpreis bei der Verlosung gewinnt:
Herr Tobias W. aus Kürnbach. Ihm widmet Lucky Latino die
Worte "Abgrund" und "Orkan" aus demselben Werk.

Das Team von www.lucky-latino.de.vu beglückwünscht die
Gewinner aufs Herzlichste. Für alle, die bei der Verlosung
leer ausgehen mussten, steht das zu suchende Osterei noch einige
Tage auf dieser Website versteckt. Viel Freude beim Suchen!

  • Fest der Woche: Ostern
  • Teenie-Mist der Woche: Tokio Hotel
  • Tier der Woche: Bär

Nachtrag: Lucky Latino unterstützt die Aktion www.mehmet-fuer-deutschland.de

 
17.04.2006:
Frohe Ostern von Latino!

Allen Besuchern dieser Seite wünscht Lucky Latino
ein frohes Osterfest. Demjenigen, der das auf dieser
Website versteckte Osterei als erster findet und mir
dessen Standort zumailt , widme ich als Gewinn
höchstpersönlich eine Textzeile aus "Durch den
Monsun" von Tokio Hotel.

Euer Latino.

Nachtrag, 18.04.2006:
Ein kurzer Zwischenstand: Die erste richtige Lösung des
Gewinnspiels erreichte uns bereits am gestrigen Nachmittag.
Wegen der hohen Teilnehmerzahl konnten wir aber Herrn Latino
überreden, auch für einen Teil der weiteren Teilnehmer
Trostpreise zur Verfügung zu stellen. Daher werden wir
morgen unter allen richtigen Einsendungen bis 12.00 Uhr noch
weitere Trostpreise, z.B. die Widmung eines Wortes aus dem
Song "Durch den Monsun" von Tokio Hotel, verlosen.
Zur Information: Bisher waren lediglich knapp zwei Drittel der
eingereichten Antworten korrekt!

 
10.04.2006:
AAAAAAAAAAAAAAAAAAAARGH!
So Herrn Latinos heute morgeniger lauter Aufschrei.
Mehr als zwei Wochen nach offiziellem Frühlingsbeginn
noch das Auto morgens vom Schnee befreien zu müssen ist
einfach Scheiße.
  • Scheißwetter der Woche: Schnee
  • Snafu der Woche: Blead
  • Kabarettist der Woche: Olaf Schubert
 
08.04.2006:
Das Latino-ABC
Wie ihr, liebe Leser, gleich feststellen werdet, war die
vergangene Woche mal wieder so eine Woche, in der der Herr
Latino nicht so recht wusste, worüber er in seinem Tage-
buch berichten sollte. Daher folgt heute das Latino-ABC:

  • A: Atomausstieg: Warum nicht? Oder wie Winfried Kretschmann,
    Fraktionsvorsitzender der Grünen im Stuttgarter
    Landtag es formulierte: "Sie glauben gar nicht, wie schnell
    ein CDU-Ortsverband zu Atomkraftgegnern wird, wenn man ihnen
    den Müll vor die Haustür kippt". (Verzeihung:
    Der genaue Wortlaut des Zitates ist mir nicht mehr bekannt,
    aber sinngemäß stimmts.)
  • B: Berlin: War Latino schon mal. Lohnt sich im Allgemeinen
  • C: Es hei�t Kina und Kemie, nicht Schina und Schemie
  • D: Dozenten: Geschwollener Ausdruck für Lehrer
  • E: Emil. Emil trägt String-Tangas und sind ziemlich
    bescheuert damit aus
  • F: Funkenstein: Eine der lustigsten Vorbands, die Latino
    in seiner Karriere erleben durfte
  • G: Gartenarbeit: Pfui
  • H: Holz vor der Hütte: umgangssprachlicher Ausdruck
    dafür, keinen Schuppen für die Holzlagerung zu haben
  • I: Immanuel Kant: Kann man kennen, tut aber nicht jeder
  • J: Jahreszeiten: Gibts vier davon, manche sagen fünf
  • K: Kartenvorverkauf: Gibts bei vielen netten Veranstaltungen
  • L: Lymphknotenentz�ndung: Schmerzhaft, vermutlich
  • M: Materialbedarfsanforderungsliste: Bürokratie ist
    nichts für Sozialpädagogen
  • N: Nationstates.net: Online-Politik-Spiel, bei dem es sogar
    eine Nation des Namens "Latinavia" gibt
  • O: Olaf Schubert: Kabarettist, geht Latino heute Abend hin
  • P: Partikelfilter: Stinkt nach Benutzung
  • Q: Quarantäne: Auch Latino lebt zur Zeit in einem
    Vogelgrippensperrbezirk
  • R: Romulus und Remus: legendäre Gründer Roms,
    heute lebend würden sie wohl nach Palermo emigrieren
  • S: Seine Heiligkeit, Johannes Paul II.: Seit nunmehr
    etwa zwölfeinhalb Monaten tot
  • T: Turbine: weibliche Form von Turban
  • U: Urin, Umweltverschmutzung und Unkenkot: Stinkt alles
  • V: Vogelgrippe, siehe Q
  • W: Wahnsinn: Unsägliches Lied vom unsäglichen
    Wolfgang Petry
  • X: Xondheit, Xaver, Xälzbrot, Xangverei, Xylophon:
    schwäbisch-bayrischer Genesungswunsch, folgt meist
    auf "Hatschi!"
  • Y: Yenga: Japanisches Spiel, Kazuyoshi Funaki hat dabei
    angeblich noch nie verloren
  • Z: Zimperlich: Adjektiv, wird daher klein geschrieben

Ich werde versuchen, diese Aufzählung nicht fortzuführen,
kann aber nichts versprechen.
Latino

Nachtrag: Meiner Meinung nach gehört Oliver Kahn ins Tor

 
30.03.2006:
Schnipp, schnapp, bumm, krach

Wie parkt ein Friseur-Lehrling aus?
1. Schritt: Man nehme den Auto-Schlüssel des neuen BMWs vom Chef
2. Schritt: Motor starten
3. Schritt: Rückwärtsgang einlegen
4. Schritt: Blick in den Rüspiegel
5. Schritt: Latinos geparktes Auto anvisieren
6. Schritt: Vollgas
7. Schritt: Solange weiterfahren, bis ein krachendes Geräsch auf eine Kollision hinweist
8. Schritt: Feststellen, dass man soeben einen Totalschaden verursacht hat
9. Schritt: Nie wieder das Auto vom Chef kriegen...

  • Frage der Woche: Darf sich McDonalds als familienfreundliches
    Restaurant bezeichnen, nur weil es in den meisten Filialen
    ein abgesenktes Urinal für Nachwuchspinkler gibt?
  • Film der Woche: Wie im Himmel

 
23.03.2006:
Lucky Latinos Wahlschlager
zur Landtagswahl in Baden-Württemberg


auf die Melodie von: �Am Sonntag will mein Süßer mit mir segeln gehen�

Am Sonntag darf Latino wieder wählen gehen,
sofern noch Winde wehn,
wählt er vielleicht auch grün.

Doch sind bis dahin vielleicht alle Vögel tot,
dann ist es eh zu spät,
dann wählt er lieber rot.

Und wird er arbeitslos und kriegt dann nur noch Hartz,
dann geht das Kreuzchen hoch,
auf Liste 1 � zu schwarz.

Ganz sicher aber tut Latino seine Pflicht
und wählt, doch wählt
er dann die Gelben nicht*.

Und logisch hält Latino sich auch wieder fern,
vom rechten, braunen Rand,
den mag er nicht sehr gern.

Nun gut, ein jeder muss selbst wissen, was er tut,
doch sag ich: �Nimm den Hut
und wähle gut!�

*mit einer herzlichen Entschuldigung hierfür an den von mir
sehr geschätzten Kandidaten der FDP im Landkreis Sigmaringen,
Herrn Siegfried Gebhardt.

Alsdann, meine Lieben, geht wählen, solange ihr noch dürft.
Ich kann mir das durchaus rausnehmen, habe ich doch erst kürzlich
den hessischen Einwanderungstest mit Bravour bestanden. Und übrigens:
ich bin sehr stark dafür, dass alle diejenigen von der Pflicht zum Ein-
bürgerungstest befreit werden, die während eines Länder-
spiels nur mit einer Deutschland-Flagge bekleidet über den Rasen rennen
und somit ihren Patriotismus zur Schau stellen.
Apropos Länderspiel: Natürlich sollte der Sieg der sozialen
Marktwirtschaft der Bundesrepublik Deutschland über den
imperialistischen Kapitalismus US-amerikanischer Prägung,
Verzeihung, Mäßigung, der deutschen Fußball-
nationalmannschaft über das Team der USA nicht über-
bewertet werden, aber das Tor von Herrn Neuville war trotzdem toll.
Daher schließe ich mit einem Fangesang:
�4:1 Täterää, pfeif dat Dingen ab, wir hamm gewonnen!�

Euer Latino

  • Torwart der Woche: Oliver Kahn
  • Filme der Woche: About Schmidt und Die Geisha
  • Nervtötender Kinderliederkomponist der Woche: Rolf Zuckowski

 
25.02.2006:
Rosenkrieg im Hause Palermo - 5. und letzte Folge
Butch "das böse Wort mit f......" Canyon
 
Butch Arschgesicht Canyon, seinerzeit als arbeitsloser amerikanischer
Trucker aus Mitleid in die Band aufgenommen, hat uns diese Menschlich-
keit niemals gedankt. Unser Budget hat er mehrfach gesprengt durch stän-
diges Saitenzerreißen, unsere Nerven durch seine Pünktlichkeit, ähem, un-
sere Geduldsfäden durch seine enervierenden Kommentare. Und dann aber dau-
ernd �ne Simpsons-Nacht machen wollen...
Langer Rede kurzer Sinn. Hier nun die Wahrheit über Butch F. Canyon:
 
 
Butch F. Canyon ist nicht in der Lage,
eine Pizza vollständig zu verspeisen
Beweisfoto
Butch F. Canyon versteckt trotz drohender Vogelgrippe
illegal taiwanesische Grashüpfer in seiner Wohnung
Beweisfoto
Butch F. Canyon verkleidet sich gelegentlich als
angry / crazy shoemaker
Beweisfoto
Butch F. Canyon leckt, verkleidet als Steve BcStage,
Vogelkot von Latinos Heckscheibe
Beweisfoto
Und zu schlimmster Letzt: Butch F. Canyon
hängt sein Klopapier falsch herum auf
Beweisfoto
 
So! Genug jetzt. Ab nächstem Eintrag wieder Nettigkeiten.
 
 
13.01.2006:
Rosenkrieg im Hause Palermo - Folge 4
Die Faulheit hat ein Gesicht - Jodrich von Gallenstein

Zur Photo-Hate-Story �die sieben Gesichter des Phlegmatismus -
Jodrich von Gallenstein� bitte HIER klicken!
Achtung: Die Photohatestory hat eine Gesamtdateigröße von etwas
über 200 KB. Also selbst für Modem-Surfer noch erträglich.

 
01.01.2006:
    a)Neues Jahr - neues Glück
    Allen, die dies hier lesen und allen anderen Menschen auch
    wünscht Mr. Lucky Latino ein frohes, neues Jahr!!!
     
    b) Gegendarstellung
    Am 24.12. vergangenen Jahres behauptete Herr Lucky Latino an dieser Stelle,
    ich benutzte ausschließlich Haargel, um meine Frisur in der von mir gewünschten
    Form zu halten. Hierzu stelle ich fest: Herr Latino hat Unrecht. Regelmäßig benutze
    ich zu diesem Zweck auch Haarspray.
    Sigmaringen, den 01.01.2006, Johnny al Dente
     
    Lucky Latino stellt hierzu fest: Herr al Dente hat absolut Recht.
    Aus sprachästhetischen Gründen war es jedoch nötig, im genannten
    Artikel eine Verkürzung vorzunehmen und auf die Nennung von Haarspray zu verzichten.
    Lucky Latino wünscht Herrn al Dente auch zukünftig viel Freude am Frisieren.
 
24.12.05:
Rosenkrieg im Hause Palermo - Folge 3
Ode des Dente an den Latino

Schlalala und schwarz sagt sie,
tönt�s beim Soundcheck, schräg wie nie.
Liegt alles nur am Knopf im Ohr,
mein In-Ear geht nicht, kommt mal vor.
Oder liegts dran, dass ich bin
erkältet ? Ja, das macht auch Sinn.
Wie soll ich so denn singen schön,
lauter harmonische Tön�?
Und außerdem, s�ist wie im Kino:
Schuld hat doch nur der Latino.
Macht Fehler in der zweiten Stimme,
ich armer Dente bin der Dimme.
Äh, Dumme, äh, dann heißt es wieder:
Komm, Dente, leg dein Mikro nieder.
Doch weg von den musischen Themen,
man sagte mir, ich sollt� mich schämen,
ich sei vollkommen von der Rolle,
schielte auf �ne Franken-Scholle.
Das war doch nur ein Feldversuch,
falls ich dereinst mal schreib� ein Buch.
Gut, zugegeben, Bücher schreiben,
lasse ich vielleicht doch bleiben.
Ich höre schon die Reaktionen,
die Fans werfen Salat und Bohnen,
denn Bücher schreibt man nicht im Kino,
das ist der Job vom Herrn Latino.
Der Arsch, der alles besser kann
als ich und jeder and�re Mann.
Doch eins, Latino, sei gesagt,
wenn einst der ew�ge Richter tagt,
dann sag ich dir jetzt schon "Oje",
du weißt nichts über php.
Du weißt nichts über Datenbanken,
da weis ich dich in deine Schranken.
Kein Mensch ist, sieh�s ein, rofl, lol,
so wie ich, Superdentetoll.
So schlie� ich, wie mich einst so lieb,
der alte Latino höchstselbst beschrieb:
Gelfrisur, Charakterschwein,
ja, ich mache Web-Design.

Euer Johnny al Dente
(Ghostwriter dieses Gedichts: L.L.)

  • Ghostwriter der Woche: Lucky Latino
  • Familienfest der Woche: Weihnachten
  • Sackträger der Woche: Father Christmas

Lucky Latino wünscht allen Menschen Frohe Weihnachten,
sogar den Mitgliedern der Eddie Palermo Show-Band.

 
07.12.05:
Rosenkrieg im Hause Palermo - Folge 2
Dem unsäglichen Steve BcStage zum Nikolausfest gewidmet

Von drau� vom Walde komm ich her,
ich muss euch sagen: Der BcStage stinkt.
Hüpft wie ein psychisch gestörter Leguan im Karnevalskostüm über die Bühne,
singt dabei aber 90 Minuten am Stück keinen richtigen Ton, versemmelt jede
verdammte Bridge (hat dieser unfrisierte Asoziale eigentlich mal ein Stück
richtig gespielt) und besitzt dann noch die Dreistigkeit, die Arbeit des
wahrscheinlich besten Managers, den diese Band je hatte, öffentlich zu kri-
tisieren. Dem Arsch gehören doch seine fünf Saiten rückwärts in den Darm ge-
schoben. Ist doch wahr. Überhaupt: Fünf Saiten. Wozu braucht ein Bewegungs-
krüppel von der schwäbischen Alb (später mehr) fünf Saiten, wenn er nicht
mal bis vier zählen kann ?
Und dann sein unsagbar grauenhaftes Älbler-Schwäbisch. Wenn man schon keine
Bildung hat, weil man seine Schullaufbahn der Musik zuliebe ohne Abschluss
abbricht (dabei aber völlig übersieht, wie unmusikalisch man ist), dann soll-
te man seine eigene Dummheit nicht noch durch Aussagen wie "Latino, i be zwar
an Hobby-Kaeffzet-Mechanigger, aber du kasch dein Karra selber flicka, des isch
jo wohl Allgemoibildong" deutlich machen.
Kurzum, Backstage: Es nicht mehr länger mit dir aushalten zu müssen, ist einer
der schönsten Nebeneffekte des Endes der Eddie Palermo Show-Band.
Gez. Latino
 
19.11.05:
Nachtrag, sonst nix
Herr Sam Stick bildet sich ein, er könnte mich ob des vor drei Tagen über ihn
verfassten Artikels kritisieren. Anscheinend trifft die Beschreibung, die ich
darin von seiner Persönlichkeit (nicht etwa seiner Person, was ist an diesem
langhaarigen laufenden Meter schon anschauungswürdig ?) zeichne, greife zu
kurz, sie sei unzutreffend.
Nun gut, Stick. Analysieren wir das ganze Mal, ohne ein Blatt vor den Mund zu
nehmen. Ich beschreibe dich in besagtem Artikel durch die Blume als ein wenig
reflektiertes, zu kaum einer Selbstkritik fähiges und absolut, ganz und gar,
durch und durch schwanzgesteuertes Wesen.
Dir hat die Blume nicht gepasst ? Dann sag ich es offen. Du denkst doch nur
daran, wie du wieder eine unbeholfene 15-jährige irgendwo abschleppen kannst,
die mit dir nächtelang Nackt-Monopoly spielt. Damit sind wir nämlich schon
bei deinem zweiten Trieb, der dich mindestens genauso steuert, wie dein schier
unkontrollierbares sexuelles Verlangen: Es geht immer nur ums Geld. Echt wahr.
Wenn man schon für Strecken von unter fünf Kilometern Spritgeld vom Management
verlangt, ist das nicht nur beinahe, sondern ganz und gar infam.
Wer hat denn den ganzen Haufen in die Pleite getrieben ? Du! Du Sack. Wie oft
musste ich dir eigentlich schon Kippen kaufen, weil du nicht in der Lage bist,
mit deinen bescheidenen 4500 Öcken im Monat über die Runden zu kommen ? Elender
Geschwender. Äh. Ver. Verschwender.
Also kurzum, komme ich zum Ende (und sei froh, dass ich die musikalische Kritik
an deinen Schmalspurkompositionen noch außen vor gelassen habe): Wer, wie du,
als Schlagzeuger nicht einmal drei Takte im selben Tempo spielen kann, sich aber
gleichzeitig einbildet, verbal, kommunikativ, musikalisch und optisch mit Lucky
Latino mithalten zu können, der ist absolut schiefgewickelt. Steh auf, wenn du
Schalker bist.
 
Herzlichst, Latino
 
16.11.05:
Rosenkrieg im Hause Palermo - Folge 1
Unsachliche Beschuldigungen I - Sam Stick

Mit wem sollte man anfangen, wenn nicht mit Sam Stick:
Sam Stick hat in seiner Zeit als Schlagzeuger der Eddie
Palermo Show-Band wissentlich und vorsätzlich:

  • den Abbruch des Auftritts auf dem Campusfestival SIG durch die Polizei
    herbeigeführt, um mehr Zeit für einen Gedankenaustausch mit einer hübschen
    jungen Dame zu haben
  • den Auftritt in Villingen - Schwenningen versaut, um während der Sieger-
    ehrung mehr Zeit für einen Gedankenaustausch mit einer hübschen jungen Dame
    zu haben
  • beim Auftritt in Konstanz das Essen Willi Konkarnes verschmäht, um mehr
    Zeit für einen Gedankenaustausch mit einer hübschen jungen Dame zu haben
  • auf dem Weg zum Auftritt in Wertheim jede Geschwindigkeitsbegrenzung
    in der Hoffnung ignoriert, dort mehr Zeit für einen Gedankenaustausch mit
    einer hübschen jungen Dame zu haben
  • die Auftritte im Quax in München nur organisiert, um dort Gelegenheit
    zum Gedankenaustausch mit einer hübschen jungen Dame zu haben
  • sich vor dem Auftritt in Freudenstadt die Brusthaare über Willis Suppen-
    schüssel rasiert, um später einen Gesprächsanlass für einen Gedankenaus-
    tausch mit einer hübschen jungen Dame zu haben
  • Lucky Latino öffentlich als homosexuell bezeichnet, um selbst mehr
    Chancen für einen Gedankenaustausch mit einer hübschen jungen Dame zu
    haben
  • in den Fiesta von Kingfisher-Gold-Bassist Bernhard Gold gekackt, um
    mehr Zeit für einen Gedankenaustausch mit einer hübschen jungen Dame
    zu haben
  • den Klaus-V.-Gedächtnislabersack verspeist, um mehr Gesprächsstoff
    für einen Gedankenaustausch mit einer hübschen jungen Dame zu haben
Das alles ist wirklich wahr und lückenlos nachweisbar. Leider nicht beweisen,
dafür aber unverblümt behaupten kann ich auch, dass er in derselben Zeit auch
sich selbst befriedigt (mehrmals), andere befriedigt (unehelich, weniger mehr-
mals als Punkt 1), gekokst, gekifft, geraucht, ungewaschen bei McDonalds ge-
arbeitet, sechs Kinder und einen Rentner verprügelt, Johnny al Dente als doof
bezeichnet, seine Unterwäsche in Willis Kabelbox gelagert, eine Bank überfallen
(leider keine Beute) und mehrere Pornofilme gedreht hat.

Nächste Folge in Latinos kleiner After-Peep-Show "Rosenkrieg im Hause Palermo"
könnte möglicherweise die schonungslose Wahrheit über Steve BcStages Inkontinenz-,
Flatulenz- und Potenz-, sowie Eheprobleme sein. Ich kann dies aber nicht verspre-
chen, da der betreffende derzeit versucht, eine einstweilige Verfügung dagegen zu
erreichen.

Zum Abschluss mal wieder die Tops der Woche:
  • Song der Woche: Glorynight (Kingfisher Gold)
  • Album der Woche: Innuendo (Queen)
  • Unworte der Woche: Roter Faden und Kompetenzorientierung
  • Frau der Woche: Die eine Hübsche da
 
09.11.05:
Ja. Das wars. Das Abschiedskonzert der Eddie Palermo Show-Band ist vorbei. Und
es war grandios. Das Publikum war fantastisch, das Essen auch, und es hat gut
getan, zu sehen, wie viele Freunde und Bekannte extra der Eddie Palermo Show-
Band wegen am Wochenende nach Sigmaringen gekommen sind. Danke.
Alle, die dabei waren, haben meine hoffentlich bewegenden Abschiedsworte ver-
nommen, an dieser Stelle möchte ich sie jedoch nochmals darlegen. Unvollstän-
dig ist dieses Manuskript insofern, dass ich mich für die Gestaltung des Abends
nicht bei den Fullphätsovtschies bedanke (was ich in der gesprochenen Version
getan haben). Nicht aus Gründen der Abneigung gegen unsere lieben Freunde und
Proberaumkollegen, sondern, weil ich, als ich diese Rede schrieb, keinen blas-
sen Schimmer davon hatte, dass die Fullphaets planen, unseren Abschied mitzu-
gestalten (ich ging davon aus, dass zumindest der Sänger in Berlin weile).
Danke also hiermit nochmals explizit an die FULLPHÄTSOVTSCHIES.

Abschiedsrede von Lucky Latino amlässlich
des Abschiedskonzerts der Eddie Palermo Show-
Band am 05.11.05 im Jugendhaus Sigmaringen.

 
Liebe Freunde, Gönner, Bekannte, sehr geehrte Menschen!
 
Man soll über Tote nicht schlecht reden. Daran halte
ich mich. Schon deswegen, weil wir hier glücklicherweise
keinen Toten zu bedauern haben. Einige Reaktionen auf die
Ankündigung der Eddie Palermo Show-Band, die gemeinsame
musikalische Tätigkeit einzustellen, ließen aber darauf
schließen, dem sei so. "Jo, send ihr no ganz bacha ?" war
einer der sicherlich durchdachtesten Kommentare, die ich
mir in diesem Zusammenhang anhören durfte. Und es gab sogar
Menschen, die mit einem aufrichtigen "Schade" ein wirkliches
Bedauern ausdrückten.
 
Nicht jeder wird dieses Bedauern voll und ganz teilen können.
"Manche nennen es Musik, doch für die meisten ist es Krach" sagt
Farin Urlaub, Arzt aus Berlin, treffend. Sicherlich blieb manches,
was diese Band machte, musikalisch unverstanden, um nicht zu sagen,
unverständlich. Wobei ich der felsenfesten Überzeugung bin, dass es
selten die musikalische Seite war, die man an dieser Band nicht ver-
stehen konnte oder wollte: Tanz und Show und des Bassisten Bewegungs-
drang verblüfften viel mehr. So wurde Steve BcStage Anfang diesen
Jahres der Best-Rock-Move-Award der Erzdiözese Freiburg verliehen.
 
Weniger Verständnis dafür in Sindelfingen (oder sonstwo in der Nähe
von Stuttgart), wo ein Veranstalter unsere Bewerbung mit den Worten
"Ihr kocht und ich hab� dann die Sauerei auf dem Boden" ablehnte.
Naja, ein Haufen Spinner halt. Oder war es nur der Enthusiasmus
der Jugend, der uns die Kontrolle über uns selbst nahm ? "Schön
ist die Jugend, so sorglos und frei, Gott sei dank ist sie endlich
vorbei, und sie kommt zum Glück nie mehr zurück", wäre der passende
Kommentar des Bielefelder Liedermachers Hannes Wader.
Endlich vorbei. Das soll keineswegs eine Ablehnung des Konzepts der
Pinkrockstars beinhalten. Jedoch kommt für alles und jeden die Zeit,
zu der ein Ende besser ist, als ein krampfhaftes Fortführen.
 
Wir, die Pinkrockstars, können jetzt zu neuen Taten schreiten, neue
Wege gehen. Ob wir jemals wieder einen Charakterkopf wie unseren
großen Mentor Eddie Palermo, der heute krankheitshalber verhindert
ist, treffen werden ? Wir wissen es nicht. Aber eines ist sicher:
In den fünfeinhalb Jahren mit dieser Band haben wir alle gelernt,
worauf es in der Musik ankommt: Rock�n�Roll mit Kopf, Herz und Hand,
wie es schon Pestalozzi gefordert hat. Der 54-jährige Pädagogikstudent
aus Höcklage in der Schweiz wäre von der Eddie Palermo Show-Band be-
geistert gewesen, den wir haben unser Konzept nicht nur mit Kopf,
Herz und Hand umgesetzt, sondern auch gleich noch mit Fuß und Show-Koch.
 
Bevor wir nun aber im Programm des Abends fortfahren, lassen Sie mich
die Gelegenheit nutzen, einige wenige Worte des Dankes zu verlieren:
 
The Eddie Palermo Show-Band dankt:
 

  • zuallererst allen Fans und Wegbegleitern, ganz besonders denen, die heute hier waren
  • der Butter-Crew, die uns immer wieder technisch unterstützt hat, dazu gehört unter anderem der attraktive junge Mann dort hinterm Mischpult
  • dem Jugendhaus Checkpoint Sigmaringen. Hier haben wir nicht nur dreimal gespielt, sondern auch "regelmäßig" geprobt. Vielen Dank, insbesondere an Klaus und alle Mitglieder des Jugendhausvereins, die heute ganz arg viel dazu beigetragen haben, dass dieses Konzert stattfinden konnte.
  • allen Veranstaltern, die uns jemals auftreten ließen
  • den Beteiligten an unserer CD und an unserem Video-Clip, die alle mit viel Herzblut für wenig bis gar kein Geld ihre Zeit uns zuliebe geopfert haben.
  • zu guter Vorletzt ein ganz herzlicher Dank an die Jungs, ohne die der heutige Abend viel zu einseitig pink gewesen wäre: Danke an Mathilde und Kingfisher Gold
  • zu allerletzt: Danke an Johnny al Dente, Sam Stick, Jodrich von Gallenstein, Steve BcStage, Butch F. Canyon, Willi Konkarne und an mich selber

  • (Diese Auflistung ersetzt für diesmal die Tops der Woche)

     
    04.11.05:
    Zeit, zu sagen: "Auf Wiedersehen"
    Ja, morgen ist es so weit. The Eddie Palermo Show-Band tritt zum allerletzten
    Male öffentlich auf. Ist zwar traurig, aber andererseits wars halt auch Zeit.
    Das muss man als Großer der Geschichte, als Meilenstein der Pinkrockkultur, als
    Weiser aus dem Abendland einfach erkennen. Man soll aufhören, wenn es am Schön-
    sten ist. So gesehen hätten wir allerdings wahrscheinlich nie anfangen dürfen.
    Nun gut, ich will (noch) nicht zu sehr in die Details gehen, kann aber schon ei-
    nes versprechen:
    Coming soon...Coming soon...Coming soon...Coming soon...Coming soon...Coming soon...
    Rosenkrieg im Hause Palermo
    Lucky Latino kommentiert die Vorgänge um die Auflösung der Eddie Palermo Show-
    Band auf seine ganz eigene Art und Weise. Intimes aus dem Leben des Johnny al
    Dente, Fickgeschichten von Sam Stick, Peinliches rund um Jodrich von Gallenstein
    und vieles mehr... - Demnächst hier!
    Coming soon...Coming soon...Coming soon...Coming soon...Coming soon...Coming soon...
     
    23.10.05:
    Die vier Elemente
      Luft: Es ist nicht alles Luft, was stinkt. Aber luftig wird�s, wenn man in die
      Luft geht. Und das könnte man ja durchaus. Wissend, dass nicht nur das Land der
      Dichter und Denker künftig von einer Naturwissenschaftlerin regiert wird, sond-
      dern auch noch die personifizierte rhetorische Unfähigkeit aus Bayern nach Ber-
      lin wechselt.
      Feuer: Ein Feuer brennt in dem, der versteht, es zu schüren und vor dem Erlischen
      zu bewahren. Möge dies jedem von uns gelingen. Mein Ratschlag zum Anstoß des in-
      neren Feuers der Begeisterung ist immer wieder ein Konzertbesuch. Wie beispiels-
      weise gestern Abend das großartige Konzert der Stadtkapelle Maulbronn.
      Wasser: Das Wasser der Seele sind unsere Tränen, die wir anlässlich trauriger Er-
      eignisse immer wieder vergießen müssen, vielleicht auch wollen. Der traurige An-
      lass schlechthin ist der Abschied. Ein solcher steht unmittelbar bevor. In nun
      nur noch zwei Wochen, am 05.November 2005 verabschiedet sich "The Eddie Palermo
      Show-Band" mitsamt Lucky Latino von den Bühnen der Welt. Näheres zur Veranstal-
      tung unter www.jugendhaus-sigmaringen.de - Kommt alle!
      Erde: Die ist eh schon ziemlich kaputt. Es ist daher höchste Zeit, dass wir alle,
      aber ganz besonders die USA mit dem Energiesparen anfangen. Lucky Latino geht da-
      bei mit gutem Beispiel voran: Ich gebe jetzt beim Autofahren mehr Gas, denn wenn
      ich schneller fahre, ist die Umweltverschmutzung auch schneller vorbei. Dummerwei-
      se torpedieren staatliche Stellen meine ehrgeizigen Pläne und haben mich gestern
      gleichmal geblitzt. Kacke.
    • X-Box-Spiel der Woche: Mashed
    • Berufsbezeichnung der Woche: Igelaufzuchtsstationsmitarbeiterin
    • Komponist der Woche: Philip Sparke
     
    17.09.05:
    Eine Hasspredigt
    Werte Gemeinde!
    Kein Mensch kann von sich behaupten, frei von jeder Schuld zu sein, ohne dabei der
    Wahrheit einen Stich ins Herz zu versetzen. So viele Dinge zwängen uns in Schuld.
    Manch einer verfällt dem berauschenden Geist des Weines, andere hingegen setzen die
    Erfüllung ihrer geschlechtlichen Bedürfnisse über das Wohl ihrer eigenen Familie.
    Ein Sündenpfuhl scheint diese Welt, so könnte man denken. Doch, werte Gemeinde, so
    einfach ist es nicht. Dem Menschen ist in hinlänglichem Maße eine Entscheidungsfrei-
    heit zugebilligt, die er sich nur selbst beschneiden kann. Alles was danach kommt,
    steht auf einem anderen Blatt.
    Wann aber muss nun die Entscheidungsfreiheit des Menschen beschnitten werden, wann ?
    Das ist die Frage, die ich hier stellen muss. Und, werte Gemeinde, die ich auch be-
    antworten werde. In unerbittlicher Konsequenz.
    Stellen Sie sich nun die folgende Situation vor: Sie sitzen im ICE von Berlin nach
    Ulm, haben bereits fünf Stunden Zugfahrt hinter sich, und nähern sich nun dem Ziel.
    Das komplette ICE-Serviceteam ist bereits vor vielen Kilometern vorbeigezogen, vom
    Mülleimerleerer über den Kaffeebringer bis hin zur holden Eisverkäuferin. Ihre Reise
    geht zu Ende, ihre Laune auch. Da setzt sich auf der anderen Seite des Mittelganges
    eine junge Dame, vom Alter her in etwa am Ende ihres ersten Lebensdrittels angekommen,
    vom Gewicht her eher schon bei der Hälfte und sie beginnt sofort zu demonstrieren, dass
    die Lebenserwartung ihres Gehörs noch niedriger sein dürfte, als ihre eigene. Ich
    will versuchen, Ihnen die Geräusche dieser Person zu umschreiben:
    1. Einstieg: Toff, schniek, toff schniek, toff schniek, toff schniek, toff schniek,
    toff schniek, toff schniek, toff schniek, wopp.
    (Erklärung: Ihr Auftreten klang nach toff, ihr SchuheaufdemBodengeschleife nach schniek
    und als sie sich setzte sagten 20.000 Leute gleichzeitig Wopp)
    2. Auspacken ihrer Reiseutensilien: Klock, klock, schrrrr, wschsch, wuuusch,
    ljp, klick, Aaaaaaaah!
    (Erklärung: 1.Klock: Sie legt ihren Discman auf den Tisch, 2.Klock: Sie legt ihr
    Handy auf den Tisch. Schrrrr: Sie schleift ihren Schlüssel über den Tisch.
    wschsch: Sie packt ihre Vesperbrote aus. Wuuusch: Sie streift sich den Kopfhörer
    durch ihr güldenes Haar und führt ihn zum Ohr. ljp: Sie leckt sich beim Anblick
    ihrer Vesperbrote genüsslich über die Lippen. klick: Sie schaltet den Discman ein.
    Aaaah: Mein Schmerzensschrei ob der Lautstärke, in der sie den Kastelruther-Remix
    von Scooters "Born in the USA" hört.
    3. Das Handy klingelt. Wagners Walkürenritt. Extra-Laut. Madame hört nichts. Die
    Schürzenjäger brezeln ihr gerade das Hirn weg. Wie soll sie da auf die Idee kommen,
    zu telefonieren. Plötzlich: Eine Hungerattacke. Sie greift nach ihrem inzwischen
    leeren Vesperpaket. Daneben liegt das nicht nur klingelnde, sondern auch in vier
    Farben blinkende Handy. Gott sei�s gedankt - für optische Signale scheint sie noch
    empfänglich. Sie verordnet den Schürzenjägern eine Ruhepause und telefoniert.
    4. Das Telefonat (protokolliert von einem Fahrgast, der im dreißig Meter entfernten
    Speisewagen saß):
    -Ja, hallo.
    -Ey, isch sitz im Zuch.
    -joo, isch fahr jetzt nach Augsburch.
    -Ja, weil isch zum Zahnarzt muss.
    -Ja, isch kann doch die Karin net 300 km hin und wieder zurück fahren lassen.
    -Na, da fahr isch dann lieber mit�m Zuch. Die Karin hätt� doch gar keine Zeit gehabt.
    -Ja, hast du �ne Ahnung, was das die Karin gekostet hätte ? 300 km hin, da tankt die
    ja schon einmal und dann für den Rückweg noch einmal. Du, die Karin fährt �nen Diesel,
    da is des einfach net bezahlbar.
    -Jo, isch komm vorbei.
    -Na, der Termin is um halb vier.
    -Jo, dann halt so um halb fünf.
    -Dann nehm isch eben den nächsten Bus.
    -Isch kann ja auch mit der Linie 11 fahren und beim Georg drüben umsteigen.
    -Bis nachher.
    -Bis dann.
    -Tschau
    Soweit in aller gebotenen Kürze. Arme Karin. Das nächste Gespräch begann mit einem
    108 db starken: "Hallo, Schatzi". Aus Mitleid mit dem Armen schloss ich die Ohren.
    Um aber nun zum Fazit der Episode zu kommen. Öffentliche Steinigungen in Fernreise-
    zügen sollten schnellstmöglich wieder eingeführt werden.

    • Band der Woche: Ein Stück heile Welt
    • Volksfest der Woche: Purzelmarkt Billigheim
    • Wort der Woche: impulsiv
    • Trainerentlassung der Woche: Klaus Augenthaler

     
    01.09.05:
    So viele Goodbye�s auf einem Haufen
    Es wird langsam Zeit, dass der Lucky sich offiziell dazu äußert, dass seine pinke
    Show-Kapelle "The Eddie Palermo Show-Band" ihre Auflösung bekannt gegeben hat. Hier
    nun das Original-Statement von Mr. Lucky Latino:
      "Ja, es stimmt. Die Band gibt auf.
      Der tägliche Kampf um�s Überleben
      im Musikbusiness hat nicht nur das
      Nervenkostüm des Managers und den
      Charakter des Sängers nachhaltig
      verändert, sondern auch das soziale
      Gefüge zwischen den Musikern beina-
      he völlig zerstört. Ein Ende der ge-
      meinsamen Konzerttätigkeit schien
      daher unabdingbar, um Mord und Tot-
      schlag zu verhindern. Es gibt aber
      garantiert noch �ne geile Abschluss-
      sause!"

    Recht hatte er, der Latino. Herr Latino. Die Abschiedssause der Eddie Palermo Show-
    Band findet am 05.November 2005 im Jugendhaus Checkpoint Sigmaringen statt. Alle sind
    herzlich eingeladen. Zu kommen. Es lohnt sich.
    Es steht auch noch ein weiteres Goodbye an: Nur noch zweimal in diesem Jahr ist Lucky
    Latino als Schauspieler zu erleben: Im Naturtheater Waldbühne in der Aufführung von
    Dürrenmatts "Besuch der alten Dame" am Samstag, 03.09.; 20.00 Uhr und am Sonntag,
    04.09.; 14.30 Uhr.
    Aber bei allen Goodbyes ein Hoffnungsschimmer: Es gibt ein neues Projekt von Lucky
    Latino: Er schreibt ein Buch: Lokaljournalistische Ergüsse - ein Handbuch für die
    Leser regionaler Tageszeitungen. 10 Kapitel sind schon fertig und es wimmelt dort
    auch nicht derart von Doppelpunkten, wie in diesem Abschnitt.

    • Buch der Woche: Lucky Latino - lokaljournalistische Ergüsse
    • Witz der Woche: Der mit dem Winterreifen von Sam Stick
    • Verdammtbinichmüde der Woche: Donnerstag, 8.20 Uhr

     
    22.08.05:
    Latinos 99 Thesen über Berlin
    (Vorbemerkung: Die Zahl 99 kann in diesem Zusammenhang als grobe Schätzung aufgefasst
    werden).
    1. Blonde Dummchen aus Berlin, die nicht wirklich aus Berlin kommen (Ey, geiler
      Dialekt, kommt ihr aus der VS-Gegend ?), haben Namen, die aus vier Buchstaben
      bestehen, dabei mit "G" beginnen und mit "a" enden.
    2. Es ist hip, sich die Arschbacken von einer Gurkenmaske verwöhnen zu lassen
    3. Mehr FDP, mehr Arbeitsplätze bei der FDP
    4. 96 weitere Thesen...
    Für�s erste sehe ich hiermit meine Urlaubsberichterstattung als erledigt an.

    • Film der Woche: Pleasantville
    • Papst der Woche: Benedikt, XVI.
    • Bandauflösung der Woche: The Eddie Palermo Show-Band (Goodbye am 5.11.05)

     
    13.08.05:
    Reisebericht aus Berlin
    Ick bin wieda hier. In doppeltem Sinne. Ja, ich weiß, ich habe meine Fans, Anhänger
    und sonstige Typen enttäuscht, weil ich es über fast ein halbes Jahr nicht für nötig
    erachtete, mein Tagebuch mit Einträgen zu füllen. Glaubt bloß nicht, dass das jetzt
    wieder viel besser wird.
    Außerdem bin ich auch in einem anderen Sinne wieder da, hab� mir Urlaub jeleistet.
    War in Balin, wa.
    Es ist Brauch (und ich denke, guter Brauch), dass Menschen, die aus dem Urlaub zurück-
    kommen, Menschen, die nicht im Urlaub waren, oder zumindest nicht mit denen, die so-
    eben zurück gekommen sind, erzählen, wie ihr Urlaub so war (in bewertendem Sinne), was
    alles erlebt wurde, in welchen gastronomischen Abenteuerspielplätzen sich aufgehalten
    wurde, usw.
    Kann ich machen, gar kein Problem. Zunächst: Ich wohnte vis-à-vis der SPD-Parteizen-
    trale, konnte auf die Macht schauen, war Müntes Nachbar. Und als solcher gelang es
    mir denn auch, einen Einblick in die Last zu gewinnen, die einem solchen Verantwor-
    tungsträger auf den Schultern liegt: Am dritten Tage meines Urlaubs durfte ich aus
    nächster Nähe mit ansehen, wie Münte verzweifelt versuchte, aus einem Blatt Papier
    mit nur einem einzigen Schnitt eine "8" auszuschneiden. Die "8" wurde benötigt für
    den Werbehinweis auf das Wahlcafé der SPD am Eingang des Willy-Brandt-Hauses, welches
    am 10.08. (Merke: Die "8") eröffnet werden sollte. Münte schnitt und schnitt, jedoch
    am Folgetag hatten die Marketingexperten wohl aufgegeben und auch die bereits ange-
    klebten Ziffern "10.0" wieder entfernt. Münte hatte versagt. Kacke Münte, wa ?
    Nun gut, man ist ja kein Unmensch, daher stelle ich Ihnen, lieber Herr Müntefering,
    aus Gründen guter Nachbarschaft meine Bastelanleitung für die von mir eigens für Sie
    kreierte "Münte-8" (drauf klicken) gerne kostenlos zur Verfügung.
    Ansonsten wa, kann ich nur noch mit kulturellen Empfehlungen dienen. Und zwar mit
    den Surfpoeten, einer sehr sympathischen Autorengruppe aus Berlin, deren gesell-
    schaftliche Relevanz, so meine Mutmaßung, von den Herren Stoiber und Oettinger und
    sonstigen Schwarzen vermutlich in hohem Maße in Frage gestellt wird.
    Sie sind einfach nur sehr unterhaltsam und haben immer DJ Lieutnant Surf dabei.

    Zu guter Letzt sei noch zu den kulinarischen Aspekten der Reise etwas gesagt:
    (repräsentativer Querschnitt):
    Pizzeria Petite Europe - gespeist: Pizza mit Parmaschinken, Rucola und Parmesan. Super!
    Gasthaus Stiege - gespeist: Holzfällersteak. Super!
    indisches Restaurant, dessen Namen ich vergessen habe - gespeist: Ein indisches Gericht,
    dessen Namen ich vergessen habe. Super!
    Athena Taverna - gespeist: Griechischen Teller voll mit Fleisch. Super!
    Luckys Pizzeria - gespeist: Pizza Mista. Eine Frechheit. Wie kann man sich erdreis-
    ten, sich nach Lucky Latino zu benennen, innenarchitektonisch den letzten verblie-
    benen Berliner Hippie zu geben und dann für eine bestenfalls durchschnittliche Pizza
    in absurd geringer Größe Rekordpreise verlangen.
    Wahrscheinlich muss man noch zwei Euro extra dafür zahlen, dass der Laden es sich
    herausnimmt, sich als "Hoflieferant der neuen Regierung" zu bezeichnen. Ick sach
    nur: Pizza statt Panzer!
    Lasst euch, wenn ihr das nächste Mal in Berlin seid, nicht täuschen: Luckys Pizzeria
    hat nichts mit mir zu tun. Geht über die Straße ins Petite Europe, sehr viel besser,
    interessantere Auswahl und viel besseres Preis-Leistungs-Verhältnis.
    Latino, du reaktionärer Sack!
    Achso: Und einen irrsinnigen Haufen Döner, Falafel und ähnliches, unterschiedlicher
    Qualität.
    • Autor der Woche: Ahne
    • Spiritueller Lenker der Woche: Michael Stein
    • Nachbar der Woche: Franz Müntefering
     
    21.02.05:
    Redaktionelle Reduktion
     
    Derzeit (und wahrscheinlich auch zukünftig) erscheint Lucky�s Tagebuch,
    das streng genommen schon immer ein Wochenbuch war, unregelmäßiger als
    bisher. Der Grund ist nicht etwa, dass der Künstler keine Zeit dafür
    hätte, er hat vielmehr keine Lust. Soll heißen: Sein Leben ist momentan
    nicht interessant genug, als dass man damit jede Woche eine Seite füllen
    könnte. Meint er jedenfalls. Ich bin anderer Meinung, vielleicht kann ich
    ihn ja noch überzeugen.
    Euer Lucky.

    • Roman der Woche: Gottes Werk und Teufels Beitrag (John Irving)
    • Komponist der Woche: Richard Strauß
    • Dänische Minderheit in Schleswig-Holstein der Woche: Die Dänen
    • Bandname der Woche: Die ostsibirischen Schnarchschnecken

     
    04.02.05:
    Wenn die Möpse Schnäpse trinken
     
    Wenn die Möpse Schnäpse trinken,
    wenn vorm Spiegel Igel steh�n,
    wenn vor Föhren Bären winken,
    wenn die Ochsen boxen gehn,
    wenn im Schlafe Schafe blöken,
    wenn im Tal ein Wal erscheint,
    wenn in Wecken Schnecken stecken,
    wenn die Meise leise weint,
    wenn Giraffen Affen fangen,
    wenn ein Mäuslein Läuslein wiegt,
    wenn an Stangen Schlangen hangen,
    wenn der Biber Fieber kriegt,
    dann entsteht zwar ein Gedicht,
    aber sinnvoll ist es nicht!
             James Krüss

    • Gedicht der Woche: s.o.
    • Todesfälle der Woche: Ephraim Kishon, Max Schmeling
    • Hassobjekte der Woche: Menschen, die meine E-Mails nicht beantworten

     
    23.01.05:
    Fatale Fatteln fünferln fantastisch!
    Man erkennt es leicht an der Überschrift: Lucky Latino hat diese Woche
    nicht wirklich viel zu erzählen. Einen Gruß an die Organisatoren des
    Bandfestivals in Rastatt vom Wochenende werde ich gerne los, das war
    ziemlich lustig; aber sonst ? Mosi Moshammer ist mittlerweile beige-
    setzt und trauert nun nicht mehr darüber, nicht selbst die Idee für die
    pinken Plüschkrawatten der Eddie Palermo Show-Band gehabt zu haben. Ein
    guter Tipp für alle Sportwetter: Aus dem Schiedsrichterlager habe ich
    den Tipp bekommen, bei Pokalspielen immer auf Paderborn zu setzen. Aber
    nicht weitersagen, je mehr Leute das wissen, desto schlechter die Quote.

    • Buchstabe der Woche: F
    • Buch der Woche: Kishons Hausapotheke für Gesunde (Ephraim Kishon)
    • James Bond - Film der Woche: Goldfinger

     
    19.01.05:
    Sind verstorbene Barockschlösser politisch korrekt ?
    Der Tod eines Menschen ist niemals lustig und ein heimtückischer Mord sollte auch
    kein Grund sein, Witze über die Täterschaft von besonders kleinen Hunden zu reißen.
    Aber was nützt es, hier den Moralapostel zu spielen, wenn andere (berufenere) Men-
    schen den Tod Rudolph Mooshammers zu unfreiwilliger Komik nutzen ?
      Zitat Otfried Fischer:
      "Er war eine Art lebendes Neuschwanstein"

    Das möchte ich genau so stehen lassen.
    • Album der Woche: Psycho - Element of crime
    • Song der Woche: Rock & Roll, I gave you the best years of my life (Kevin Johnson)
    • Von (potenziellem) Stricher ermordeter Promi der Woche: Mooshammer
    • Luckys nächste Live-Show der Woche: Am Samstag mit Eddie Palermo in Rastatt
     
    09.01.05:
    Studioleben ist was für Masochisten
    Herzallerliebstes Tagebuch!
    Die vergangenen zwei Wochen habe ich ausschließlich in Tonstudios, bzw. im Bett
    verbracht, d.h., wenn ich nicht gegessen, geschlafen, oder verdaut habe, war ich
    mit Aufnahmen beschäftigt. Ja, es macht Spaß, aber die zehn Stunden Klarinetten-
    spiel am vergangenen Samstag waren doch ein wenig zuviel für meine Lippen...
    Langsam klingt der Schmerz jedoch ab und so werde ich diese Aufnahmezeit wohl als
    sehr produktive und schöne Zeit in Erinnerung behalten können.

    • Film der Woche: Schlaflos in Seattle
    • Militärmusikkapelle der Woche: Reservistenmusikzug Allgäu
    • Jahr der Woche: 2005
    • Woche des Jahres: KW 2
    The very special greetings of the week go to an unknown, very rural town in
    Virginia, USA.

     
    01.01.05:
    At the end of the year you�re another year older!
    2004 haben wir hinter uns gelassen, ein neues Jahr steht vor uns, und sicherlich
    überlegt so mancher, ob das jetzt gut, schlecht, oder eher mittelmäßig bis unent-
    schieden für seine eigene Entwicklung ist. Lucky Latino freut sich auf ein Jahr
    voller (ausschließlich positiver) Veränderungen. Und obwohl er eigentlich keine
    Vorsätze für�s neue Jahr fassen wollte, hat er gestern Abend durch wirklich extre-
    men Raclette-Konsum eben noch fünf Kilo zugenommen, um im neuen Jahr leichter ab-
    nehmen zu können. Lucky wünscht allen, dass sie ihre Vorsätze und Ziele ebenfalls
    so leicht erfüllen können.
    (Oder wie BaWü-Ministerpräsident Teufel sagte: "Wenn ein neues Jahr beginnt, beginnt
    nicht alles neu")

    LUCKY�S JAHRESBEURTEILUNG:

    • Album des Jahres: Friends of mine (Adam Green)
    • Musical des Jahres: König der Löwen
    • Dadaistische Homepage des Jahres: www.dadadata.de
    • Schlagersängerin des Jahres: Kristina Bach
    • Eddie Palermo - Konzert des Jahres: OpenSee Festival Konstanz
    • Nachmieter des Jahres: Jodrich von Gallenstein
    • Restaurant des Jahres: Die 4 (88250 Weingarten)
    • LKW-Maut des Jahres: wird erst nächstes Jahr gewählt
    • Rest des Jahres: Bitte selber aussuchen

     
    21.12.04:
    Lucky Latino ruft zur Besinnung
    Weihnachten steht vor der Tür und schon freut sich das Christkind unter anderem
    darauf, auch Lucky Latino mit vielen Geschenken zu bedenken, die er sich durch
    seinen Fleiß und sein ordentliches Betragen im nun zu Ende gehenden Jahr auch
    verdient hat. Zwischen den Jahren, also in den nächsten Wochen lässt es sich
    unter Umständen nicht vermeiden, dass diese Sektion dieser Homepage nicht un-
    bedingt aktualisiert werden kann, da Lucky Latino, die treibende Kraft hinter
    diesem Onlineprojekt an mehreren CD-Aufnahmen beteiligt ist, was sehr viel Zeit
    und Kraft in Anspruch nehmen wird.
    Dennoch wünscht Mr. Latino allen Fans und denen, die es nie werden, schonmal wa-
    ren, über eine Fanschaft wohlwollend nachgedacht haben, ihn nicht leiden können,
    der Anticholerikerfront angehören und allen Frauen, vor allem den jungen hübschen,
    ein fröhliches und vielleicht auch ein bisschen besinnliches Weihnachtsfest.

    • Fest der Woche: Weihnachten
    • Film der Woche: Der Glückspilz (mit W.Matthau und J.Lemmon)
    • Komponist der Woche: Joseph Leopold Edler von Eybler (1765-1846)
    • Spiel der Woche: Die Siedler von Catan (Mr. Latino ist sich bewusst, dass er der Aktualität hinterherhinkt)
    • Fußballerverletzung der Woche: Ailtons Fingerbruch beim Rodeo-Reiten

     
    13.12.04:
    Richtet unsere Umwelt nur zugrunde!
    Liebes Tagebuch, nur allzuoft wurden schon unsere Ozeane von leckgeschlagenen
    Öltankern verdreckt. Auch diese Woche war es wieder einmal soweit, dass ein
    (möglicherweise) besoffener Kapitän eines (möglicherweise) schrottreifen Tankers
    (möglicherweise) irgendwas falsch gemacht hat und der Tanker jetzt nahe Alaska
    die Flora und Fauna zerstört. Ein wirklich schlimmer Vorgang an sich schon. Be-
    sonders betroffen bin ich allerdings auch deswegen, weil diesmal in unmittelba-
    rer Nähe der Unglücksstelle auch die nach dem Rhythmusgitarristen meiner aktuel-
    len Band benannte Stadt "Butch Harbour" liegt. Die Beschmutzung und Gefährdung
    dieser Stadt deute ich gleichfalls als einen Angriff auf meine Person und auf
    die westliche Welt und ihre demokratischen Prinzipien.

    • Beitrittskandidat der Woche: Türkei
    • Klarinettenständerhersteller der Woche: k&m (König & Meyer)
    • Deutsche Polizeialltagsinhamburgvorabendfernsehseriemitjanfedder der Woche: Großstadtrevier

     
    06.12.04 - Nikolaustag:
    Ihr mächtigen der Welt, hört auf mich!
     
    Mal wieder muss ich mich mit einem dringenden Anliegen an die Mächtigen der Welt wenden,
    diesmal, um genau zu sein, an zwei US-amerikanische Bürgermeister und deren Stadtver-
    waltungen: Ich bitte herzlichst darum, dass die Städte Montgomery (Alabama) und Burns
    (Oregon) eine intensive Städtepartnerschaft eingehen. Ich freue mich wirklich ungemein
    auf das danach zu erstellende Ortsschild.
    Ein ganz besonderes Lob muss ich (ebenfalls mal wieder) dem größten Schriftsteller aller
    Zeiten, Douglas Adams, aussprechen und zwar für folgenden Satz aus dem dieswöchigen Buch
    der Woche (s.u.):
      "Sie hatte mal gehört, dass der Mensch nur etwa ein Zehntel seines Hirns benutze
      und dass niemand ganz genau wisse, wozu die anderen neun Zehntel da seien, aber
      sie hatte natürlich nie eine Andeutung darüber gehört, dass diese zur Aufbewahrung
      von Pinguinen genutzt würden."
    Schön dann auch noch, dass heute Abend beim Spiel TSV 1860 München-SpVgg Greuther Fürth
    irgendjemand nach dem zwischenzeitlichen 0:1 feststellte: "Fürth führt!"
    Damit genug für heute, ich wünsche eine besinnliche Adventszeit!

    • Buch der Woche: The long dark tea-time of the soul (Douglas Adams)
    • Instrument der Woche: Klarinette
    • Heiliger der Woche: St. Nikolaus
    • Hund der Woche: Santa�s little helper

     
    30.11.04:
    Lucky Latino - bigger than Jesus!!!
     
    Der ganz große Wurf ist mir gelungen: Aufgrund guter Tipps für den 15. Bundes-
    ligaspieltag habe ich in der transfermarkt.de - Tipprunde in meiner aktuellen
    Liga den ersten Platz eingenommen und liege somit ca. fünf oder sechs Plätze vor
    einem Tipper mit dem Namen "Jesusonline".
    Das gibt mir die Kraft, die ich dringend brauche, der Welt klar zu machen, dass
    ich a) keine Rolex brauche und b) trotz bis zu 20 diesbezüglichen Angeboten täg-
    lich in meinem E-Mail-Postfach auch keine kaufen werde...
    Zum Schluss noch ein paar Grüße an alle Leute, die ich auf der kleinen Schwarz-
    waldtour der Eddie Palermo Show-Band am Wochenende so getroffen habe.

    • Uhr der Woche: Rolex
    • Album der Woche: Schön und gut (Ein Stück heile Welt)
    • Tier der Woche: der viereckige Hai
    • Mathematiker der Woche: Euler

     
    22.11.04:
    Uiuiui! Wenn man vier Tage nicht geschlafen hat, schafft man es, innerhalb von 30
    Stunden 24 Stunden zu schlafen. Schöne Erfahrung. Obwohl, es gibt schönere. Hiermit
    grüße ich erstmal alle, die Samstag abend noch mit mir getrunken haben.
    Am kommenden Wochenende bin ich mit der "Eddie Palermo Show-Band" auf kleiner Schwarz-
    waldtournee (Freitag, 26.11.04: Schneenachtsfest Tuningen; Samstag 27.11.04: JUZ Freu-
    denstadt). Wer mag kommt, alle anderen bleiben halt weg.
    • Musical der Woche: My fair lady
    • Kontostand der Woche: meiner ganz sicher nicht
    • Choleriker der Woche: Lucky Latino
     
    15.11.04:
    Diese Woche tauchte in meinem kleinen Hebräisch-Sprachkurs folgende Frage auf: Wenn
    "Schalom" "Friede" bedeutet, heißt "El Schalom" dann möglicherweise "Elfriede" ?
    Ansonsten: Viel passiert, diese Woche. Daher die Personalien in Kürze.
    Beckstein: unsympathisch wie eh und je, höchstens noch schlimmer.
    Schlünz: zurückgetreten. Schade.
    Arafat: tot
    van Gogh: auch tot (beide, aber unterschiedlicher Verwesungsgrad).
    Außerdem habe ich durch eine gehobenen Ansprüchen nicht genügende Leistung meiner
    Frisierdame momentan auch optisch gewisse Ähnlichkeiten mit meinem griechischen
    Namensvetter "Vokuhi-La-Tino".
    Zur Verbesserung der allgemeinen Lage plane ich derzeit, die Aktion "Wurstsalat 24/7"
    ins Leben zu rufen. Wer, wie ich, nicht nur der Meinung ist, dass Wurstsalat zu jeder
    Tages- und Nachtzeit verspeist werden kann (und sollte), sondern auch, dass dessen Kon-
    sum die allgemeine Wirtschaftslage deutlich zu verbessern in der Lage ist, den bitte
    ich, dies Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement mitzuteilen.
    Guten Appetit!
    • Kampagne der Woche: Wurstsalat 24/7
    • Italiener der Woche: Angelo Branduardi
    • Doppeltorschütze der Woche: Paulo Guerrero (FC Bayern München, nicht verwandt mit dem "Bösen" D.O. Guerrero aus Arthur Haileys Roman "Airport")
    • Tragische Komödie der Woche: Besuch der alten Dame (Dürrenmatt), wahlweise die Jahreshauptversammlung von Borussia Dortmund
    PS: Entgegen meinem Plädoyer von letzter Woche denke ich jetzt doch, dass der
    dritte Oktober auf den vierten verlegt werden sollte!
     
    08.11.04:
    Liebes Tagebuch! Aus aktuellem Anlass (3.Oktober, toter Atomkraftgegner, Holzmichl,
    Zugunglück in England,...) möchte ich heute einen etwas egozentrischen Eintrag ver-
    fassen; ich finde, ich habe das verdient!

    • Ich der Woche: Ich

    PS: Ich möchte vorschlagen, den 3.Oktober künftig am 7.März zu feiern, die Gründe
    hierfür sind, denke ich, einleuchtend.
     
    04.11.04 (außerderReiheZusatzeintragausaktuellemtagespolitischemAnlass):
    Das war�s dann wohl. Nochmal vier Jahre Bush. Wäre Kerry wirklich das kleinere Übel
    gewesen ? Keine Ahnung. Immerhin brachte die Präsidentenwahl amüsante Absurditäten
    hervor, die nicht unerwähnt bleiben sollten: Anfang der Woche stellte der Sat1-Video-
    text das Ergebnis einer Umfrage vom Vortag wie folgt dar:
    "Kampf ums weiße Haus - Wen würden sie wählen ? Ja 23,9% Nein 76,1%"
    Wirklich wahr. Damit nichts zu tun, aber ebenso bemerkenswert: Eine Aussage des Schau-
    spielers Matthieu Carriere: "Der Orgasmus ist eine Art epileptischer Anfall". Genug.
     
    01.11.04:
    Guten Morgen, Tagebuch! Das hast du auch noch nicht erlebt, dass ich dich vormittags
    mit Inhalt fülle, oder ? Naja, Winterzeit halt. Ich habe ein konzertreiches Wochenen-
    de hinter mir, ohne dabei selbst spielen zu müssen / dürfen, sondern einfach nur mit
    Zuhören und so. Schön. Bisschen Filme gekuckt hab� ich auch mal wieder, aber das ist
    ja auch noch nichts neues. Was all meine Erlebnisse mal wieder völlig in den Schatten
    stellt, ist folgende Geschichte: In einem süddeutschen Verein (Name ist der Redaktion
    bekannt) wurde am Wochenende vorgeschlagen, die Kameradschaft dadurch zu verbessern,
    dass künftig alle Mitglieder in Veranstaltungspausen gemeinsam pinkeln gehen. Auf ei-
    nen Topf. Noch schwelt der Streit darüber, wer oben sitzen darf.

    • Kartenspiel der Woche: Poker
    • Film der Woche: Devil�s Advocate - Im Auftrag des Teufels
    • Marsch der Woche: Einzugsmarsch aus "Der Zigeunerbaron" v. Johann Strauß
    • Auto der Woche: meins!

     
    25.10.04:
    Freude und Unfreude halten sich diese Woche die Waage. Zwar bin ich hoch-
    gradig erzürnt, bei den diesjährigen MTV - Latino Music Awards nicht aus-
    gezeichnet worden zu sein, andererseits freue ich mich wiederum sehr da-
    rüber, dass es mir momentan einfach gut geht, ich viel Zeit habe, Musik zu
    machen und dass Leute, die mich sonst ärgern, mich zur Zeit nicht ärgern.
    Außerdem hat mir der Glatzen-Rechner bestätigt, dass mir bis ins hohe Al-
    keine Glatze droht. Wer kann das schon von sich behaupten ???????????????
    Etwas hadere ich noch mit mir selber, weil ich mich gerade nicht entschei-
    kann, ob ich die bevorstehende Präsidentenwahl in den USA für wichtiger als
    die gestrige Stichwahl um den OB-Posten in Stuttgart halten soll, oder nicht.
    Wenn man sich doch nur nicht immer entscheiden müsste! Bye-bye Erwin!
    • Schauspieler der Woche: Jean Reno
    • Asterix-Band der Woche: Bei den Briten
    • Schlechtester Grisham-Roman der Woche: Der Coach
    • Torschütze der Vorwoche: Oliver Neuville (ihr wisst schon...)
    • Chanson-Kabarett der Woche: Zu Zweit - die dürfen das (von und mit Tina Häussermann und Fabian Schläper)
     
    18.10.04:
    Nun, alles ist gut!
    Ich blicke auf eine derart positive Woche zurück, dass mich sogar die
    wenigen Negativheiten nicht erschüttern konnten. Ich stund es durch,
    dass gewisse Menschen aus meinem Bekanntenkreis sich als instrumental-,
    bzw. Kuscheltiersexuell outeten und dass ich seit langem mal wieder so
    eine Art körperliche Arbeit verrichten musste. Alles halb so schlimm!
    Im Übrigen habe ich eine prima Möglichkeit entdeckt, dick zu werden:
    Man schiebt einfach zwischen zwei Mahlzeiten anstelle eines Snacks ei-
    ne weitere Mahlzeit ein. Mahlzeit!

    • Bundesliga-Fauxpas der Woche: Bei der Einwechslung festzustellen, dass man sein Trikot in der Kabine vergessen hat (Altin Lala, Hannover 96)
    • Parteipropagandasong der Woche: Wir wählen CDU (aus dem CDU-Wahlkampf von 1972)
    • männlicher Doppelvorname der Woche: Horst-Kevin (mit Dank an Herrn al Dente)
    • Lesefehler meinerseits der Woche: Kronprinzessin Mary im 16. Monat schwanger!!!

     
    10.10.04:
    Liebes Tagebuch,
    ich mach�s kurz, denn ich habe nicht viel Zeit. Meine grundlegensten Er-
    lebnisse dieser Woche stammen mal wieder aus dem Themenkatalog "Ach, wie
    schön wäre die Welt, wenn die Leute dann, wenn es besser wäre, nicht zu
    sagen, was sie sagen wollen, nicht sagen würden, was sie sagen wollen":
    a) Die Dame im Lokal: "Einmal Schorle pur, bitte!"
    b) Der Herr bei der Wettervorhersage auf SWR 1: "Morgen ein Gemischtwaren-
    laden aus Regen und Sonne"
    Naja, jedem das seine, mir das meiste. Bei dieser Gelegenheit möchte ich
    ankündigen, dass ich im November mit der Arbeit an einer Soloplatte begin-
    nen werde, es wird euch in diesem Tagebuch nicht möglich sein, dabei den
    aktuellen Zwischenberichten zu entgehen. Viel Vorfreude wünscht:
    Lucky Latino (der Mann, den schon Kristina Bach besungen hat...)

    • Song der Woche: I should be so Lucky (Kylie Minogue)
    • Album der Woche: Friends of mine (Adam Green)
    • Tipp der Woche: Wenn man sich vor Prüfungen beruhigen will, ist klassische Musik prinzipiell eine gute Idee, aber nicht Beethovens 9. Symphonie!
    • Bundestorwarttrainer der Woche: Sepp Maier (und ewig soll er bleiben)

    PS: Leider hat niemand mehr in meiner Nähe "Tchibofonieren" gesagt, deshalb
    habe ich in der vergangenen Woche keinen erschossen...

     
    05.10.04:
    Noch ein Nachtrag: Ich Depp hab� den Geburtstag von Johnny al Dente
    vergessen. Es tut mir leid. Nachträglich alles Gute und herzlichen Glück-
    wunsch und keep� composting und the Rock�n�Roll is not an armchair not und
    was du dir sonst noch wünschst. Sorry...
     
    04.10.04 - Nachtrag:
    Wer in meiner Gegenwart noch einmal "tchibofonieren" statt "telefonieren"
    sagt, wird erschossen. Und die doofe Oma, die mich heute abend dreimal mit
    der Ausrede, sie habe sich verwählt, angerufen hat ("Was, jetzt hab� ich
    schon wieder sie erwischt ?"), ist auch ein Arschloch!
     
    04.10.04:
    Freudig beging ich gestern den Tag der deutschen Einheit, wobei ich fest-
    stellen musste, dass ich damit verbundene verkaufsoffene Sonntage in Klein-
    städten nicht leiden kann (weil da so viele Menschen im Weg sind, wenn man
    gemütlich einen Kaffee trinken will). Abends stellte ich dann noch mit Er-
    schütterung fest, dass SPD-Kloß Sigmar Gabriel inzwischen Calmund ähnliche
    Ausmaße angenommen hat, aber das ist ja eigentlich auch nichts neues. Somit
    wäre mein Wochenpensum an Beleidigungen erledigt und ich kann mich wieder
    dem Tagesgeschäft widmen, dass meiner vollen und ganzen Aufmerksamkeit be-
    darf. Anbei noch der Aufruf, beim Hitpack-Voting für The Eddie Palermo Show-
    Band zu stimmen.

    • Werbeunsinn der Woche: Das Leerdamer-Pendel
    • Film der Woche (schon wieder, ich weiß): Das Millionending (GB, 1968, mit Peter Ustinov)
    • Kirchenregel der Woche: Der Zölibat
    • Wochentag der Woche: Dienstag

     
    26.09.04:
    Sodele, heute mal ein etwas cineastiklastiger Tagebucheintrag der Woche:
    Soeben genoss ich auf Kabel 1 einen Film, der mich, wie ich zugeben muss,
    innerlich etwas aufgewühlt hat. Nicht rührend oder sowas, nein, vielmehr
    einfach eine Frechheit:
    Nicht nur, dass der Film nicht besonders gut war (eine Filmkritik, die ich
    dazu im Internet fand, lautet:
    "Ein computergesteuerter Hochgeschwindigkeitszug gerät außer Kontrolle, nachdem ein Techniker sein Getränk versehentlich in die Schaltkreise des Zuges geschüttet hat. Voll besetzt rast der Zug der Katastrophe entgegen. Es gibt nur einen Menschen, der ihn stoppen kann. Stereotyper Katastrophenfilm mit vertrautem Personenarsenal, schlecht gespielt und hölzern in den Dialogen, der wie eine unfreiwillige Parodie auf sich selbst daher kommt."),
    nein, erschwerend kommt hinzu, dass dieser eine Mensch, der den Zug stoppen
    kann (er stoppt ihn natürlich nicht, nur die Waggons, die Lokomotive dagegen
    entgleist und explodiert selbstverständlich, nur wenige Sekunden bevor sie in
    ein aus dramaturgischen Gründen gewissermaßen im Weg stehendes, vollbesetztes
    Krankenhaus rauschen kann), also dieser Mensch (gespielt von Robert Urich, der
    den gesamten Film über so wirkt, als würde er es bereuen, an diesem Morgen auf-
    gestanden zu sein, und zu guter Letzt um ein Haar selbst noch ums Leben gekom-
    men wäre, weil er Schwierigkeiten hat, sich vom Dach einer 200 Meilen pro Stun-
    de fahrenden Lokomotive mit dem Hubschrauber retten zu lassen - naja, es kann
    nicht jeder ein Bond sein) heißt im Film "Lucky" (Lucky Singer, um genau zu
    sein). Ich stelle hierzu fest, dass ich diesen Film nicht angeregt oder unter-
    stützt habe. Ich stelle weiterhin fest, dass er sehr unterhaltsam war.

    • Film der Woche: Final speed - Stoppt den Todeszug (Familiendramakatastrophenweltuntergangsszenariofilmamerikaistgroßartigepos)
    • Anderer Film der Woche: Insomnia - Schlaflos (mit Robin Williams und dem großartigen Al Pacino) - eine filmische Studie darüber, wie fertig Pacino aussieht, wenn er sechs Nächte lang nicht geschlafen hat - wirklich großartig
    • Dritter Film der Woche: Lammbock. Deutsche Kifferkomödie. Längst nicht so schlimm, wie sich diese zwei Worte anhören. Einige Details sind sogar richtig gut, und ein Pflanzenschutzmittel namens "Gehirnzellen-Massaker" rettet doch jeden Abend
    • Vierter Film der Woche: Hab� sonst keinen mehr gesehen, bitte um Vorschläge

     
    20.09.04:
    Liebes Tagebuch! Mit Schrecken habe ich die Ergebnisse der Landtags-
    wahlen in Sachsen und Brandenburg vernommen. Über 9% für die NPD in
    Sachsen und über 6% für die DVU in Brandenburg. Lucky Latino wird zur
    Strafe im nächsten halben Jahr nicht in diesen Ländern auftreten (au-
    ßer für Geld).
    Noch viel schlimmer ist jedoch ein bedauerlicher Todesfall: Am vergan-
    genen Mittwoch verstarb im Alter von 13 Jahren Fritz, jener Kater, der
    Helge Schneider einst zu Großartigkeiten wie "Katzeklo" oder der "Ope-
    rette für eine kleine Katze" inspirierte. Ein Trauerflor scheint ange-
    bracht (Klick macht groß)
    Trauer um Fritz!
    (Trauerflor ist selbstgemalt!)
    Außerdem stelle ich in letzter Zeit, und das ist ebenso bedauerlich,
    wie die oben genannten Ereignisse, vor allem bei Taxi- und Busunter-
    nehmern, Lokführern, Piloten und Spediteuren eine verstärkte Mitnahme-
    mentalität fest. Vor allem wartende Passagiere und Fracht werden mit-
    genommen, ob es der Fahrer gerade nötig hat oder nicht. Welche Folgen
    wird das noch haben ? Wenn sie eine Meinung dazu haben, teilen sie sie
    bitte irgendjemandem mit. Möglichst nicht mir.

    • Song der Woche: Anywhere at all (Curly)
    • Sportkommentar der Woche: Da hat er ihm an�s Knie geflankt (in SWR1-Stadion)
    • Haustierbezeichnung der Woche: Hosentaschenhund
    • Größtes deutsches Bahnunternehmen der Woche: Bahn AG

     
    15.09.04:
    Zusatzeintrag: Kuriose Entdeckung in der Speisekarte eines
    mexikanischen Restaurants (Klick macht groß)!!!
    Latinoteller
     
    12.09.04:
    Ein Hund am Telefon: "Wau-Wau". "Wie bitte ?" - "Wau-Wau" - "Bitte, ich
    habe sie nicht verstanden!" - "Wau-Wau" - "Bitte ?" - "Herrgott nochmal,
    Wau-Wau; Wilhelm-Anton-Ulrich - Wilhelm-Anton-Ulrich!"
    • Witz der Woche: siehe oben
    • Gericht der Woche (Wortsinn Nr.1): Schnitzel mit Hackfleisch und Speck gefüllt
    • Gericht der Woche (Wortsinn Nr.2): Amtsgericht Hamburg - Büttelbronn
    • Zum Ausdrucken und Selberausfüllen der Woche: __________________________________
     
    05.09.04:
    Dear Diary,
    this is a week full of things to write books about. But not only that
    I don�t have the time to write books, I also don�t want to do it. And,
    what is probably the most important reason not to do this, my English
    isn�t good enough. So I sing and play my instruments and don�t think
    twice, it�s alright. Bye, bye for this week.

    • language of the week: English
    • US-State of the week: Connecticut, for reasons, you won�t understand
    • Movie of the week: James Bond 007 - From Russia with love
    • Samba-dancing pet of the week: Cleopatra�s cat

     
    30.08.04:
    Sodele! Die olympischen Spiele in Athen sind vorbei. Gott sei Dank!
    Endlich wieder Zeit, sich um wichtiges zu kümmern. Zum Beispiel die
    Rechtschreibreform. Hört doch endlich mit dieser Scheiß-Diskussion
    auf, aus, Punkt. Fertig. Ob daß, ob dass, was ein Spaß. Neue Recht-
    schreibung beibehalten. Keine Diskussion mehr. Lucky hat gesprochen.

     
    23.08.04:
    Hiermit rufe ich zur Unterstützung meiner Band auf:
    auf www.hitpack.net könnt ihr eure Stimme für
    The Eddie Palermo Show-Band abgeben. Machen!

    • Olympia-Deppen der Woche: Alle Wasserballspieler (aus Prinzip)
    • Egozentriker der Woche: Ich
    • Schreibgerät der Woche: Bleistift (Härtegrad HB)

     
    16.08.04 - Nachträge:
    1. ...an der ganzen, großen Zahl, an der ganzen, großen Zahl!
     
    2. Gerade eben habe ich im ZDF die "Live"-Übertragung vom olympischen
    Wettbewerb im Synchronspringen gesehen und gratuliere Andreas Wels und
    Tobias Schellenberg natürlich gerne zu ihrer Silbermedaille. Weniger
    gratulieren muss ich dem ZDF, denn exakt dieselbe "Live"-Übertragung
    hatte ich etwa 20 Minuten vorher bereits auf Eurosport miterlebt. Helau!
     
    16.08.04:
    Als Wochenaufgabe sehe ich die Pflege alten Liedgutes an:
    Kommt ein Vogel geflogen, setzt sich nieder auf mein� Fuß.
    Hat �nen Zettel im Schnabel, von der Mutter einen Gruß!
     
    Es klappert die Mühle am rauschenden Bach, klippklapp, klippklapp, klippklapp!
     
    Weißt du, wieviel Sternlein stehen, dort am hohen Himmelszelt ?
    Gott, der Herr hat sie gezählet, dass ihm auch nicht eines fehlet...
     
    Mit Erschütterung stelle ich extreme Textlücken fest. Egal.

    • Schauspieler der Woche: Kevin Spacey
    • Sportliches Großereignis der Woche: Die olympischen Spiele in Athen
    • Hartz-Gesetzespaket der Woche: Hartz IV
    • Taktart der Woche: Dreivierteltakt
    • Ronald Reagan der Woche: Ist schon tot

     
    08.08.04:
    Endlich wieder Bundesliga!
    Da springt das Herz, es juckt im Zeh,
    und alle singen: Olé, olé!!!
    Hiermit entschuldige ich mich für dieses Gedicht. Aber es ist auch nicht
    viel peinlicher als einer der Versprecher in der ARD - Bundesliga - Radio-
    Konferenz am Samstag: "Pieckenhagen angeschissen - und dann geht
    der Ball doch noch ins Tor!". Der Arme!

    • 4:2 - Sieger der Woche: VfB Stuttgart
    • Urlauber der Woche: Jodrich von Gallenstein
    • Die schönsten Frauen der Woche: Die aus Illertissen
      "Schön, ob blond, ob braun, sind alle Illertisser Frau�n!"
    • Auto der Woche: VW T4

     
    02.08.04:
    Nachtrag zum Eintrag von letzter Woche: Sagte ich Osieck ? Ich meinte auch
    Jogi Löw. Nun aber zu aktuellerem:
    Am Wochenende unterhielt ich mich mit einer Bekannten ausgiebig über das Le-
    benswerk des Liedermachers Reinhard Mey. Wir stellten fest, dass es mittler-
    weile kein denkbares Thema mehr geben dürfte, über welches dieser noch kein
    Lied geschrieben hat. Die Kinderhosenballade, die Homestory, Ich liebe meine
    Küche, Der alte Bär ist tot, oder Hasengebet seien hier nur als illustrieren-
    de Beispiele genannt. Wer mir ein Thema nennen kann, zu dem bisher noch kein
    "Mey-Song" existiert, gewinnt ein Überraschungspaket. Einfach an Lucky mailen!

    • Physikalische Größe der Woche: Die Schallgeschwindigkeit
    • Dschungelleckerbissen der Woche: Afrikanischer Mistkäfer
    • Bundesliga-Saison der Woche: 2004 / 2005
    • Donau-Metropole der Woche: Riedlingen

     
    27.07.04:
    Drei Highlights hatte die vergangene Woche (mindestens):
    Highlight 1: Werbespruch im TV-Shop: "Derma Hair-Control setzt da an, wo
    andere Anti-Haarwuchs-Mittel aufhören: Beim Haarwuchs" - Juhui, Haxn!!!!
    Highlight 2: Aufmacher der Bild-Zeitung: "Wie schwul ist Deutschland ?
    (Wenn das unser drängendstes Problem ist, nochmal Juhui, Haxn!!!!!!!!!!!!
    Highlight 3 (das Wichtigste): Meine geliebte Lucy ist wieder gesund und
    munter und klingt besser denn je - Da sag ich doch glatt: Juhui, Haxn!!!!!!
    Lowlight 1: Traurig, traurig, popaurig! Holger Osieck, Jürgen Klinsmann
    und Oliver Bierhoff sollen die deutsche Fußball-Nationalmannschaft trai-
    nieren, managen, bzw. teamchefen - im Prinzip nichts weiter schlimmes,
    allerdings bin ich enttäuscht, dass mein Vorschlag einer Dreierspitze
    Lothar Matthäus als Vorstandssprecher, Jimmy Hartwig als taktischer Lei-
    ter und Gerhard Mayer-Vorfelder als Sportdirektor vom Deutschen Fußball-
    Bund abgelehnt wurde (Offizielle Begründung: Unstimmigkeiten zwischen MV
    und Jimmy Hartwig). Aber das lässt sich ja nun nicht mehr ändern.

    • Haarwuchs-Problemzone der Woche: Die linke Damenwade
    • Milchhaltbarkeitsmachmethode der Woche: Das Pasteurisieren
    • Tour-Zweiter der Woche: Andreas Klöden
    • Mangelnder Zusammenhang der Woche: Der zwischen Garnelen und Bleistiftminen

     
    19.07.04:
    Das Schicksal kann manchmal sehr hart zuschlagen. Gestern hat sich meine
    beste Freundin den Hals gebrochen. Ganz so tragisch, wie es sich anhört,
    ist es zum Glück nicht, da es sich bei meiner besten Freundin aufgrund mei-
    nes ausgeprägten Einzelgängertums um meine Gitarre Lucy handelt und die
    Ärzte mir große Hoffnungen gemacht haben, sie wieder hinzubekommen.
    Dennoch sitzt der Schock natürlich tief, und ich hoffe, dass sich viele
    Menschen finden, die Lucy im Gästebuch ihre Genesungswünsche
    zukommen lassen.
    Lucy
    Das ist sie!

    Gitarre der Woche: Lucy (s.o.)

     
    12.07.04:
    Ich bin extrem müde und die Welt ist auch nicht mehr das, was sie mal war.
    Ergänzung am 16.7.: Es ist lustig, wenn bei der Tour de France plötzlich
    drei Rinder vor den Radfahrern rumlaufen...
    • Begrüßungsgeschenk der Woche: Sonnenblumen
    • Mannschaftszeitfahrer der Woche: US Postal
    • Vorband der Woche: 1328 aus München
    • Album des Jahres (des Titels wegen): Lucky (Melissa Etheridge)
     
    06.07.04:
    Eine ereignisreiche Woche ist vorbei: Griechenland ist Europameister,
    mein Schnupfen weigert sich behende, vorbei zu gehen und mit Erschüt-
    terung und gleichzeitiger Bewunderung musste ich feststellen, dass Jo-
    drich von Gallenstein, Gitarrist der Eddie Palermo Show-Band, gleich-
    zeitig pinkeln und Zähneputzen kann! Nun gut, angesichts der histori-
    schen Bedeutung des eben vorbei gegangenen 4. Juli 2004, dem 50. Jah-
    restag des Wunders von Bern, ist das natürlich auch nichts besonde-
    res, aber es inspiriert mich immerhin zur ersten Nominierung der Woche:
    • Grammatikalischer Fall der Woche: Der Genitiv
    • Tour de France - Ausreißversuch der Woche: Jens Voigt (3. Etappe)
    • Straßenbelag der Woche: Kopfsteinpflaster
    • Werbeunsinn der Woche: Die Always-Ultra-Ersatzflüssigkeit
     
    01.07.04:
    Überraschung! Normalerweise melde ich mich hier ja nur einmal wöchentlich.
    Aber der heutige Tag macht einen Quasi-Zusatz-Eintrag nötig. Zum Einen ist
    es nach der Absage von Ottmar Hitzfeld zwingend nötig, an dieser Stelle die
    Berufung Winnie Schäfers zum neuen Fußball-Bundestrainer zu fordern, zum
    Zweiten ist eine Nachnominierung fällig:
    • Otto Rehhagel der Woche: Otto Rehhagel
    PS: Glückwunsch an die von mir verehrten Sportfreunde Stiller zu einem herr-
    lich unmotivierten Vollplayback heute Abend im ZDF!!!
     
    29.06.04:
    Was ist wichtiger diese Woche: Dem Irak zur wiedergewonnenen Souveränität zu
    gratulieren, Klaus-Jürgen Wussows Zusammebruch zu bedauern, oder sich darüber
    aufzuregen, dass man so viele seiner Vorsätze für die letzte Woche wieder nicht
    eingehalten hat ?
    Kurzum, ich weiß es nicht, es ist mir aber auch egal. Ein neues Lebensmotto
    macht sich in Tagen wie diesen breit: Das Leben kann enttäuschend sein, muss
    aber nicht. Sehen wir es positiv: Der Wal-Mart ist immer noch gleich um die
    Ecke, Power-Point ist doch gar nicht so scheiße, wie ich immer dachte und es
    gibt definitiv Menschen, die andere Hobbies haben, als welche, die aussehen,
    als hätten sie das gleiche.
    Termine gibt�s auch anzukündigen:
    Lucky ab 03.07. in "Viel Lärm um nichts" von W. Shakespeare im Naturtheater
    Waldbühne Sigmaringendorf, am 09.07. mit der Eddie Palermo Show-Band im
    Quax, München und weiteres in Planung!
     
    Bis dahin, gehabt euch wohl,
    Euer Lucky!

    • Leckerei der Woche: HARIBO - Fresh-Cola
    • Album der Woche: Groooveman von Funny van Dannen
    • Blechschaden der Woche: Linker Kotflügel des Sängers der "Fullphätsovtschies" (unverschuldet)
    • Zeh der Woche: Der Große (am linken Fuß)

     
    22.06.04:
    Tiefe Trauer in Palermo: Soeben ist die italienische Fußball-Nationalmannschaft
    bei der EM in Portugal sagen wir mal sang- und klanglos ausgeschieden. Auf das
    Schaffen und Wirken eines echten Lucky Latino hat das selbstverständlich über-
    haupt keinen Einfluss. Als wesentlich bedrückender muss ich dahingegen die Tat-
    sache bezeichnen, dass ich beim ersten privat finanzierten Raumflug diese Woche
    nicht dabei sein durfte, weil ich keine Lust hatte. Und Proben musste. Ja, auch
    ein Star muss gewisse Zeit dem Umgang mit alltäglichen Etüden widmen. Nehmt
    euch ein Vorbild daran, liebe Kinder. Schmerzlich erlebe ich übrigens gerade
    die temporäre Abwesenheit von Sterneshowkoch Willi Konkarne, denn Herr Jodrich
    von Gallenstein brät sich gerade, nur knapp drei Meter von mir entfernt, schwä-
    bische Maultaschen und ich genoss bereits heute Nachmittag selbstgemachte
    Spaghetti Palermo. Hmm, lecker, aber Willi kann�s besser.

    • Nudelgericht der Woche: Spaghetti Palermo à la Latino
    • Personifikation der Kleinlichkeit der Woche: Michael Riley
      (Schiedsrichter des Spiels Deutschland - Lettland insbesondere
      zwischen der 30. und 45. Minute
    • Mathematische Spielerei der Woche: Das Pascal�sche Dreieck
    • Buch der Woche: Das Leben, das Universum und der ganze Rest (Douglas Adams)
     
    14.06.04:
    Moinsen!
    Ich hoffe, folgender Link ist für alle künsterisch interessierten Anhänger
    der Fangemeinde in und um Lucky Latino interessant:
    E-Bay-Auktion mit Lucky-Latino-Bildern!
    Einfach mal vorbeischauen, und wenn ihr selbst nicht kaufen wollt, dann
    wenigstens euren Bekannten weitersagen. Ansonsten gibt es gar nicht so
    viel neues, die Europawahl habe ich gut überstanden und hoffe nun, dass
    sich jetzt alles ändert, was ändernswert ist. Sachen, die nicht änderns-
    wert sind, dürfen selbstverständlich gleich bleiben.
    In drei Wochen, am 3.Juli hat im Naturtheater Waldbühne Sigmaringendorf
    (Homepage) das Stück "Viel Lärm um nichts" von
    William Shakespeare, mit Lucky in der Rolle des florentinischen Grafen
    Claudio Premiere. Also, jetzt schon Karten bestellen!!!
    Genug Werbung für heute, bis zum nächsten Mal,
    Euer Lucky Latino

    • Parteiaustritt der Woche: Claus Bayer aus der CDU
    • Keyboard der Woche: Das vom Lucky wegen Atomstromfreiheit
    • EM-Eröffnungsspiel der Woche: Portugal - Griechenland (1:2)
    • Löwenkönig der Woche: Simba
     
    08.06.04:
    Schon das Datum ist einen Tagebucheintrag wert. Die Ereignisse der letzten
    Woche noch viel mehr. Geiler Auftritt mit Eddie Palermo in Konstanz, lusti-
    ges Radiointerview, zusammen mit Willi Konkarne in Freudenstadt, und am Sams-
    aufgrund überdenkenswerter Planungen von Seiten des Veranstalters mit der
    Eddie Palermo Show-Band polizeilich von der Bühne geholt - zu viel, als dass
    ich mich in diesen Tagen noch hätte um die Fortführung meines aktuellen Kugel-
    schreiberzeichnungszyklus "Männer mittleren Alters" hätte kümmern können, des-
    sen Erscheinungsdatum sich daher auf unbestimmte Zeit verschiebt. Ich bitte um
    Verständnis,
    euer Lucky

    Polizeirevier der Woche: Sigmaringen
    neuer VfB-Trainer der Woche: Matthias Sammer
    Accéssoire der Woche: Jodrich von Gallensteins chinesische Armbanduhr

     
    24.05.04:
    Langsam dringt in mir die Vorfreude auf den kommenden Samstag an meine
    zarte Oberfläche: Mit der Eddie Palermo Show-Band werde ich dann in der
    Konstanzer Konzertmuschel beim OpenSee-Festival auftreten. Ein solches
    Ereignis kann meiner angeschlagenen Psyche auch nur guttun, denn das ver-
    gangene Wochenende war doch mehr als nur frustrierend: Gebeutelt von der
    harten Alltagsarbeit blieb mir nur wenig Zeit für Phasen der Erholung und
    Erquickung, dann noch die spanische Prinzenhochzeit und die Bürgermeister-
    wahl in meinem Heimatort. All dies sind Faktoren , welche die zumutbare Be-
    lastung eines Musikers überschreiten.
    Dafür habe ich beschlossen, künftig regelmäßig Menschen, Tiere oder Dinge
    für besondere Leistungen an dieser Stelle zu belohnen. Ich küre daher in
    dieser Woche:
    • Zum Fußballteam der Woche: FSV Mainz 05
    • Zum Scherztelefonat der Woche: Die Huste-Oma (Grissemann & Stermann, FM4)
    • Fußballer der Woche: Uwe Kamps (Borussia Mönchengladbach)
    • Bundespräsident der Woche: Horst Köhler
     
    18.05.04:
    Lange rang ich mit mir selbst, ob ein Mensch in meiner Position es wagen
    sollte, kann und darf, seine inneren, wohlgemerkt nicht innersten Gefühle,
    Gedanken und Vorhaben mit der Öffentlichkeit zu teilen. Doch ich denke, als
    Fan hat man ein Recht darauf. Daher beginne ich heute damit, eine Art Tage-
    buch zu schreiben, in das ich immer wieder, bei Gelegenheit, eintragen werde,
    was mich gerade bewegt. Also eine Art Quelle für manchmal aktuelle Neuigkei-
    ten und irgendwo natürlich auch ein Tribut an die Regenbogenpresse, der ich
    viel von meiner Popularität verdanke. Ich danke euch, dankt ihr mir, indem
    ihr gelegentlich auf meiner Seite vorbeischaut und sie bekannt macht!
    Euer Lucky!
     
    Hosted by www.Geocities.ws

    1