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14.09.2009 - Nachtrag: Nach dem TV-Duell Nachdem ich eben das TV-Duell zwischen Merkel und Steinmeier begutachtete, ist es mir ein Anliegen, kundzutun, wer meiner Ansicht nach gewonnen hat: Auf Platz 1 sehe ich Frank Plasberg, mit respektablem Abstand vor Maybrit Illner. Weit abgeschlagen folgen dann Peter Kloeppel und der komische Typ, dessen Namen ich mir nichtmal merken konnte. | |
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14.09.2009: Kurz nach dem 11. September Es ist anlässlich des 11. September mal wieder Zeit, die Welt zu verbessern. Wer kann das besser als Gottesrapper Janko (kurz: G.R.J.)? Hier ist er: G.R.J. live beim 36. Bergfest in Hohenstein-Ernstthal | |
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13.09.2009: Multikultureller Name der Woche Hakan Friedrich Canterbury-Nkombe | |
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09.09.09: Zum Schnapszahlendatum eine Marketing-Idee An den FC Bayern München Herrn Ulrich Hoeneß Postfach 90 04 51 81504 München Mengen, den 09.09.2009 Eine Idee zugunsten des Umsatzes des FC Bayern Sehr geehrter Herr Hoeneß, unlängst kam mir eine Idee, von der es mich beinahe wundert, dass Sie diese nicht schon selbst hatten: Wunderbar ließe sich eine ganze Menge Geld durch geschickte Vermarktung des neuen Trainers des FC Bayern verdienen. In Zusammenarbeit mit der glorreichen 'Spider Murphy Gang' müsste damit nur eine Neuauflage deren Hits aus dem Jahre 1981 mit leicht verändertem Text aufgenommen und auf den Markt gebracht werden. In einem Musikvideo könnte dann der aktuelle Bayerntrainer mit einer Traumfrau im Strafraum der Allianz-Arena flanieren und dazu müsste dann folgender Text erschallen: "Van Gaal im Sperrbezirk, Van Gaal im Sperrbezirk, Van Gaal, Van Gaal und Rosi!" Der Top-Hit wäre vorprogrammiert. Ich bin auch gerne bereit, Ihnen diese Idee zu überlassen. Im Falle einer Realisierung wäre ich aber für ein dem dann eintretenden kommerziellen Erfolg angemessenes Dankeschön dankbar. Da die Spider Murphy Gang von diesem Vorschlag auch betroffen ist, schicke ich den Herren eine Kopie dieses Schreibens (sofern ich ihre Adresse herausfinde). Mit freundlichen Grüßen, Lucky Latino PS: Ich fände es sehr bedauerlich, wenn Sie diese Chance ungenutzt verstreichen ließen, habe ich mich doch schon sehr geärgert, nicht schon zur Zeit des unfreiwilligen Ablebens des Münchener Modeschöpfers Rudolph Mooshammer auf die Idee gekommen zu sein, die Veröffentlichung eines Hits 'Skandal um Moosi' anzuregen. | |
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04.09.2009: Spieltipp Nachdem ich gestern Abend eine Kundgebung der Christlich-demokratischen Union mit Annette Schavan erleben ich mich bei einem lustigen neuen Spiel erholt: Save your Atomkraftwerk | |
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03.09.2009: Zwei nutzlose Zweizeiler Der Nachbarshund, wau-wau, wau-wau, bellt wie eine Kartoffelfrau. Es war einmal ein Nasenbär, der liebte Hansis Hintern sehr. | |
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02.09.2009: And the Latino goes to...
Der Latino des Monats September geht an eine Frau Buri oder so ähnlich aus der Schweiz, die ihre selbst entdeckte unglaubliche Methode zur Vertreibung störender Wespen während eines sommerlichen Racletteabends im Rahmen eines Musikwunsches im Radio verkündet: Man lege fünf golden blitzende 10-Rappen- Stücke auf den Tisch, diese blenden die Wespen so sehr, dass sie dem Tisch fernbleiben. Da der Trick mit Euro-Geld nicht funktioniert, wird die Schweiz auch weiterhin auf ihrer eigen- sinnigen Währung bestehen. | |
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28.08.2009: Zum Ausdrucken und an die Türe hängen Heute bietet der Lucky-Latino-Leserservice mal wieder was Schnuckeliges für die heimische Haustür:
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27.08.2009: Doppelter Rhythmusfehler Wenn an einem Augustmorgen zwei knapp Dreijährige durch die Wohnung stapfen, Klanghölzer halbwegs rhythmisch aneinander schlagen und dazu 'Alle Jahre wieder kommt das Christuskind' singen, ist das irgendwie zeitlich deplatziert. | |
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25.08.2009: Es artet in Stress aus... Als mir vor einem halben Jahr die Rolle des "Jedermann" auf der Waldbühne Sigmaringendorf angeboten wurde, war mir klar, dass das ein stressiger Sommer wird. Allerdings dachte ich, die Ursache seien die vielen Proben - nun zeigt sich aber, dass es sich um Freizeitstress handelt: Freitag: Radrennen für Jedermann in Bad Saulgau Samstag: LKW-Ziehen für Jedermann in Zielfingen Sonntag: Wassergymnastik für Jedermann in Aulendorf Montag: Heileurythmie für Jedermann in der Filderklinik Dienstag: Naseputzkurs für Jedermann in der VHS Mittwoch: Baumschneiden für Jedermann beim Gartenbauverein Donnerstag: Geocaching für Jedermann auf der Alb usw... | |
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21.08.2009: Brief der Woche: Wahrnehmungsstörung Sehr geehrte FDP, unter das Bild eines grenzdebil dreinblickenden Guido Westerwelle den Satz "Deutschland kann es besser" zu schreiben, das ist eine Aussage, der ich noch vollinhaltlich zustimmen kann. Aber dies dann als Wahlwerbung für die eigene Partei aufzufassen, ist das nicht ein bisschen realitätsfremd und seltsam? Fragt sich verwundert, Lucky Latino | |
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20.08.2009: Heiliger Bürokratius Es ist schon gut, dass in Deutschland alles seine Ordnung hat. Aber muss es denn wirklich sein, dass einem auf dem Standesamt bei der Anerkennung der Vaterschaft des eigenen Kindes jedes Merkblatt, dass man bei den vorangegangenen Kindern bereits in vierfacher Ausfertigung erhalten hat, nochmals eigens kopiert wird, obwohl man deutlich zu verstehen gibt: "Das habe ich schon, danke!"? - "Nein, nein, ich kopiere Ihnen das nochmal, damit alles seine Ordnung hat!". Aber damit auch wirklich alles formulargerecht abgeht, ist das absolute Highlight eines solchen amtlichen Vorgangs, dass die letztlich erteilte Anerkennung der Vaterschaft nicht nur für die Mutter und den Vater beurkundet wird, nein, das Neugeborene erhält eine eigene Ausfertigung. Könnte ja sein, dass es diese selbst zerfetzen will. Und merke: Bei Nichtverheirateten muss diese dritte Ausfertigung für das Kind stets der Mutter ausgehändigt werden! | |
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14.08.2009: Katastrophale Zukunftsarbeit beim DFB An den Deutschen Fußball-Bund Herrn Dr. Theo Zwanziger Hermann-Neuberger-Haus Otto-Fleck-Schneise 6 60528 Frankfurt/Main Zukunftsweisende Einstellung? Sehr geehrter Herr Dr. Zwanziger, für die Zukunft des deutschen Fußballs gibt es wohl nichts Wichtigeres, als talentierten, begeisterten Nachwuchs. Wie aber soll mein Sohn jemals ein engagierter Spitzenfußballer werden, wenn die deutsche A-Nationalmannschaft am Tag seiner Geburt ein solches Gegurke abliefert, wie gegen Aserbaidschan geschehen? Das frage ich mich als ernsthaft besorgter Fan unseres Auswahlteams. Ich freue mich auf Ihre Antwort und verbleibe mit freundlichen Grüßen Lucky Latino, Fußballfan | |
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09.08.2009: Lamm lecker Ich denke ernsthaft darüber nach, mir das neue "Shaun, das Schaf"-Kochbuch anzuschaffen, seit ich neulich beim Grillen die Erfahrung machen durfte, wie lecker Lammfleisch schmecken kann. | |
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06.08.2009: Neues Geschäftsfeld Nachdem ich heute morgen in einem Interview mit einem Bestatter las, dass Särge in Deutschland bemalt sein dürfen, wie auch immer man es will, biete ich ab sofort kreative Sargbemalungen auf Bestellung, zum Preis von 250 Euro + Materialkosten (Kindersärge die Hälfte) an. Garantiert handgemalt, unwürdig und potthässlich! | |
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04.08.2009: Blick zum Grunde Im Rahmen meiner Forschungsarbeiten zum Thema 'Namen, von deren Nichtexistenz ich bislang fest überzeugt war', stieß ich heute Morgen auf den abchasischen Fährtenleser 'Guguff Daboda'. Ein Festtag für die Wissenschaft, wie ich meine! | |
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29.07.2009: Nützlicher Haushaltstipp #2 Honig bleibt nicht am Löffel kleben, wenn man den Löffel ganz einfach nicht in den Honig steckt. | |
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25.07.2009: Kindermund Neulich vernommener Wortwechsel: "Wo ist die Schnake hingegangen?" - "Die ist raus gegangen, Pippi machen!" | |
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21.07.2009: Ist das das Ende? Yahoo-Geocities, der Anbieter, bei dem die Seite www.lucky-latino.de.vu beherbergt ist, schließt Ende Oktober. Wie es mit dieser Seite hier dann weitergehen wird, steht momentan noch in den Sternen, wird aber noch vorher hier bekanntgegeben. | |
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14.07.2009: Alle Pizzas gehen hoch! - Geht ja gar nicht! Geht wohl! Obgleich ich es nicht geglaubt hätte. Aber erst vor Kurzem sah ich in der Tat einen fast zehn Jahre alten Fernsehkrimi, bei dem der Bösewicht genauso aussah, wie heute Lukas Podolski. Nur noch doofer. Geht wohl! | |
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09.07.2009: Zweifelhafte Marketingtricks Nachdem Spielerinnen eines schwedischen Damenfußballvereins mit einem Nacktfoto ihrer Frauschaft auf den drohenden finanziellen Ruin ihres Vereins aufmerksam gemacht und damit 250 Zuschauer mehr als zuvor ins Stadion gelockt haben, hat sich nun der Musikverein 'Frohsinn' Leutmannsweiler gedacht, dass mit einem ähnlichen Gag auch die Zahl der Besucher des Jahreskonzerts gesteigert werden könnte. Als die Musikanten daraufhin nur mit einem Tubamundstück über dem Adamsspeer und einer Klarinette im Popo durch den Ort marschierten war die Reaktion der Anwohner allerdings nicht so positiv wie erhofft. Wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses mussten die Registerführer von Waldhorn und Trompete jeweils für eine Nacht ins Gefängnis, der Vereinsvorstand, ebenfalls ein Trompeter, wurde in eine psychiatrische Anstalt verbracht. Das Jahreskonzert fiel mangels spielfähiger Besetzung aus. | |
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06.07.2009: Wenn ich... ...bei Regen, Blitz und Donnerschlag an einem Schild mit der Aufschrift 'Biergarten geöffnet' vorbeifahre, hält sich in meinen Augen dessen Werbewirkung ziemlich in Grenzen. | |
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02.07.2009: Noch zweimal schlafen... Am kommenden Samstag steigt die Premiere von "Jedermann" auf der Waldbühne Sigmaringendorf. Beginn ist um 20.30 Uhr, Karten gibts hier. | |
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29.06.2009: PP - die gute alte Pinkelpause Im Rahmen der Aktion "Windelfrei und Spaß dabei" durfte ich gestern aus geografischer Sicht vollkommen neue Erfahrungen machen. Dank meiner beiden Töchter hatte ich die Gelegenheit, ausnahmslos jeden einzelnen Parkplatz auf der Strecke zwischen Lörrach und Mengen zu besichtigen. | |
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26.06.2009: Es war nur gut gemeint! Liebe Stadt Dresden, als ich in der Zeitung las, du hättest den Status als Weltkulturerbe verloren und dir schrieb, du sollest mal in der schmalen Lücke zwischen Schreibtisch und Wand nachschauen, in der ich immer alles wiederfinde, was ich verloren habe, war das ein gut und nett gemeinter Ratschlag und ich sehe absolut nicht ein, warum du jetzt sauer auf mich bist. Dein Lucky Latino | |
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22.06.2009: KdiRveVwbAmnabDww Heute die erste Folge der beliebten Reihe Kinderreime, die im Rahmen von ernsthaften Veranstaltungen wie beispielsweise Aufsichtsratssitzungen möglicherweise nicht als bedeutsame Diskussionsbeiträge wahrgenommen werden stellen wir heute vor:
zehn kleine Zappelmänner tun das immer wieder. Zehn kleine Zappelmänner zappeln hin und her, zehn kleinen Zappelmännern fällt das gar nicht schwer. Zehn kleine Zappelmänner kriechen ins Versteck, zehn kleine Zappelmänner sind auf einmal weg. | |
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19.06.2009: Finanzkrise rettet Schulsystem Erziehungswissenschaftler haben nun, angeregt von der Krise der internationalen Finanzmärkte, eine glorreiche Idee zur Erhaltung und Verbesserung unseres derzeitigen Schulsystems entwickelt: Faule Schüler und Schüler, für die sich keine Abnehmer finden lassen, sollen in Zukunft in eine sogenannte 'Bad School' ausgelagert werden. Was dort mit ihnen geschehen soll, ist noch nicht endgültig geklärt - entweder werden sie auf dem Boden verteilt und mit Riesenbesen unter den Teppich gekehrt, oder (und das ist die wahrscheinlichere Variante) sie werden einfach für die nächsten 15.000 Jahre halbwegs sicher endgelagert. Als Interessent für den Standort der Bad School stünde nach Angaben der Betreiber im letzteren Fall der Salzstock Asse bereit, der somit endlich sinnvoll genutzt werden könnte. | |
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16.06.2009: Wunderwelt Sprachentwicklung Meine kleine Tochter war gestern sichtlich überfordert mit dem Auseinanderhalten der beiden Kräutertöpfe auf meiner Küchen- fensterbank. So teilte sie mir schließlich mit, es handele sich dabei um 'Petersilikum'. | |
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11.06.2009: Schlechte Ausrede! Mutter: "Nimm bitte deinen Fuß vom Tisch" - 2-jährige Tochter: "Nein, mein Ohr juckt!" | |
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10.06.2009: Neulich in der Online-Umfrage Ich habe mich ja vor Wochen köstlichst amüsiert, wie Axel Hacke darüber sinnierte, dass er einmal ein Schreiben erhielt, indem sich jemand wegen einer "plötzlihcen Erkrakung" entschuldigte. Es sei schon tragisch, wenn jemand ohne Vorwarnung erkrakt, die vielen Extra-Arme und so stellen schon eine Belastung dar, so Hacke. Nun erlebte ich etwas Vergleichbares, als ich im Rahmen einer Online-Umfrage gefragt wurde, ob ich mein aktuelles Fahrzeug neu oder gebaucht gekauft hätte. Ich musste passen - ein Neufahrzeug konnte ich mir nicht leisten, aber ein Gebauchtes wollte ich schon gar nicht, es reicht doch wohl, wenn mir meine eigene Wampe manchmal so vorkommt, als dürfte sie gut und gerne ein bis zwei Zentimeter weniger Umfang messen. Wenn mir aber doch mal jemand ein Gebauchtfahrzeug zeigen kann, ich wäre sehr interessiert! | |
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09.06.2009: Handwerk hat goldenen Boden oder: Geburtshelfer-do-it-yourself Da war doch dieser kleine Stöpsel, keine drei Jahre alt, der die Hausgeburt seines kleinen Schwesterchens am Rande miterlebt hatte und Monate später noch erzählte: "Mama hat geschreit und dann hat die Hebamme das Baby gemacht!" | |
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07.06.2009: Europawahl leicht gemacht! Ein kleiner Tipp für noch unentschlossene Wähler: Als ich eben bei den Vorbereitungen für das Mittagessen rote, gelbe und grüne Paprika auf den Tisch legte und dabei die Frage in den Raum stellte: "Wen wählen wir denn heute?", antwortete mein Töchterlein weise: "Ich will grün!" | |
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06.06.2009: Bestärke sie stets in ihrem Tun Wenn man Kinder hat, dann findet man das meiste, was sie machen toll, zumindest bis zu einem gewissen Alter und wenn es sich dabei nicht um Taten, die in zerstörtem Geschirr oder verpinkelten Wohnzimmerteppichen enden handelt. Und man soll ja auch stets Anerkennung aussprechen und die Kinder in ihrem Denken und Handeln unterstützen. Aber trotzdem keimt bei mir dann doch die Frage auf: "Hat das Kind das wirklich richtig verstanden?", wenn meine Tochter bei einer Zugfahrt in einem Tunnel zunächst auf das Fenster der linken Zugseite, daraufhin auf das Pendant auf der rechten Zugseite deutet und feststellt: "Da sind zwei Tunnels, einer da und einer dort!"
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05.06.2009: Heute im Nachurlaub Eigentlich hatte ich mich ja gefreut, aus einem wirklich schönen Urlaub wieder heimgekehrt zu sein. Aber dann musste ich doch heute Nachmittag in einer Eisdiele im Nachbarstädtchen erleben, wie eine Frau mittleren Alters im Vorbeigehen eine in derselben Eisdiele wie meine Wenigkeit sitzende Frau gesteigerten Alters und deren Gatten fragte: "Duad ihr a Eisele essa?" - Hoffentlich war's Eisele al Dente. PS: Urlaubsfotos folgen in Kürze | |
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23.05.2009: Eilmeldung Der Köhler-Hotte köhlt weiter. Und ich mach Urlaub. | |
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22.05.2009: Emanzipation und Weltoffenheit schreiten voran Die schlimmsten Rassistenzeiten scheinen vorbei zu sein: Kaum wird ein Neger* US-Präsident, schon ist Germany's Next Topfmodel eine dunkelhäutige Schönheit. Sachen gibt's... *Korrekte Bezeichnung: Mensch mit tendenziell dunklerer Hautfarbe und afro-amerikanischen Wurzeln | |
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20.05.2009: Pädagogen und Billigflieger Die Hatz nach Billigangeboten für Urlaubsreisen treibt seltsame Blüten: Um die billigeren Flüge vor den Schulferien nutzen zu können, reichte vor kurzem ein Vater in einem oberschwäbischen Dorf eine Entschuldigung beim Rektor der Schule seiner Tochter Sabine* ein: "Wir müssen am 15. Mai nach Kroatien fliegen, weil Sabines Opa dort im Sterben liegt. Tief erschüttert sprach der Schulleiter dem Vater und seiner Tochter sein Mitgefühl aus - war es doch in den vergangenen vier Jahren, die Sabine nun schon diese Schule besucht, bereits der siebte Großvater, wegen dessen bevorstehenden Tod die leidgeprüfte Familie in Urlaubsorte in aller Welt fliegen musste. Lucky Latino wünscht baldige Genesung! *Name vermutlich geändert | |
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14.05.2009: Juhu! Ich darf nachher zu Olaf Schubert! | |
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08.05.2009: Väterliche Unerfahrenheit Da habe ich doch tatsächlich heute morgen stundenlang mit zunehmender Verzweiflung einen linken Kinderhausschuh gesucht. Unterm Sofa, auf dem Sofa, unter den Betten, in den Betten, unter allen Kommoden, zwischen den Handtüchern, auf der Nachttischlampe, unter dem Mülleimer - wo ich auch suchte, das Ding war nicht zu finden. Auf die naheliegende Möglichkeit, dass er mitten auf dem gedeckten Frühstückstisch stehen könnte, kam ich natürlich nicht. | |
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07.05.2009: Gestern in den Kleinanzeigen... "Suche Frau bis 21 Jahre oder älter" | |
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05.05.2009: Segensreiches Homöodingsbums Bisher war ich der Meinung, der einzig wirkliche Kritikpunkt, den man gegenüber homöopathischen Methoden anbringen könnte, sei, dass alleine in meinem privaten Umfeld etwa zwei von drei Menschen das Wort Homöopathie nicht richtig auszusprechen imstande sind. Seit meine liebe Tochter gestern aber eine ganze Flasche voller Kügelchen im Badezimmer zuerst zerdeppert und dann unter allen Schränken, Teppichen und in allen Ritzen und Fugen verteilt hat, ist mir klar geworden, dass da auch noch weitere Nachteile gegenüber den weiter oben sicher deponierten, großformatigeren schulmedizinischen Produkten bestehen. | |
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04.05.2009: Klasse Geschenk! Die Drogerie in unserem kleinen Städtchen empfiehlt werbewirksam im Schaufenster als Geschenk zum Muttertag "Florafix (oder so ähnlich, Anm.d.Red.) Kräuterblut - mit extra viel Eisen. Wenn es IHR mal wieder nicht so gut geht..." Eine tolle Idee, die sicherlich für viel Begeisterung unter dem muttertäglichen Tannenbaumsäquivalent sorgen wird. | |
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01.05.2009: Der Unterschichtenfernsehwahn treibt seltsame Blüten In einer Grundschule, weniger als 800 Kilometer vom Markgräflerland entfernt, rebellieren seit wenigen Tagen die rund 240 Schüler, vom ABC-Schützen bis zum dreifachen Zwangswiederholer, der mit 16 immer noch die Grundschulbank drückt beim morgendlichen gemeinsamen Singkreis. Es steht nämlich passend zur Jahreszeit der Klassiker "Es tönen die Lieder, der Frühling kehrt wieder" auf dem Programm, das von Schulsozialarbeiterin Brigitte S. aus N. entworfen wurde. Dennis F. (8) und Yannik R. (9), Schülersprecher, beschwerten sich bereits beim Rektor, beim Oberschulamt und sogar bei Kultusminister Herbert R. persönlich, denn "der Hirte spielt Mundharmonika, nicht Schalmei. Das weiß doch jeder!". Ähnlich dramatische gesamtgesellschaftliche Auswirkungen hat auch die aktuelle Staffel von 'Deutschland sucht den Superstar', da im Raum Pfullendorf (das liegt einmal über die Alb, dann zweimal links, einmal rechts, am Mond vorbei und dann im Kreisverkehr die dritte Ausfahrt nehmen), sich ungeheure Mengen von Hauptschulabsolventen neuerdings auf Ausbildungsplätze zum Schuhmacher bewerben: "Meine Freundin hat gesagt, Schuhmacher ist voll geil!", beschreibt Kemal G. aus O. seine Motivation. | |
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26.04.2009: Kalauer hoch drei Der Kanton Appenzell will in Zukunft Nacktwanderer mit einer Geldbuße von 200 Franken belegen. Wenigstens raubt man diesen damit nicht gleich das letzte Hemd. | |
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24.04.2009: Kinder! Selbst im Rahmen der Aktion 'Windelfrei und Spaß dabei' habe ich null (in Zahlen: 0) Verständnis dafür, dass man bereits als Zweieinhalbjährige so revolutionär veranlagt sein muss, dass man es als konstruktive Medienkritik auffasst, wenn man vor den heimischen Fernseher pinkelt. | |
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21.04.2009: Frauen! Schatz! Wenn ich Bechamel sage, dann meine ich auch Hollandaise! | |
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14.04.2009: Die imaginäre Karotte Es ist eine auf den ersten Blick sehr plumpe, aber doch erstaunlich effektive Methode, die eigene, zweieinhalbjährige Zwillingsschwester zu ärgern, wenn man ihr, während sie genüsslich eine Karotte kaut, beharrlich einredet: "Lea gar keine Karotte hat. Lea gar keine Karotte hat. Lea gar keine Karotte hat..." | |
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10.04.2009: Göttlicher Beistand Ein Transzendenzerlebnis der besonderen Art durfte ich kürzlich feiern: Die evangelische Kirche war mir Beistand und Helfer im Kampf gegen eine meiner schlimmsten Ängste, meiner totalen Arachnophobie. Der Gemeindebrief der evangelischen Kirchengemeinde unseres kleinen Ortes, den wir seit geraumer Zeit regelmäß in dreifacher Ausfertigung in unserem Briefkasten finden, diente mir nämlich als Abdeckung für das Glas, in dem ich eine dicke, haarige, gefühlte 8,2 cm große Spinne morgens aus unserem Schlafzimmer beförderte und durch das geöffnete Fenster in die Freiheit entließ. Wäre es der katholische Gemeindebrief gewesen, hätte ich wahrscheinlich einfach zugeschlagen. | |
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05.04.2009: Wieder ein Stück weiter auf dem Pfad der Erleuchtung Neulich im Traum erschien mir der Wunderheiler Galadriel von Grünental, der es dank seiner reinigenden Gaben vermag, mit Hilfe des Erzengels Uriel und unter Verwendung der Eigenschwingungen von Saturn, Mars und Merkur auch ihr Ceranfeld von jeglicher Verunreinigung und Verkrustung zu befreien - und das sogar aus bis zu 500 Kilometern Entfernung! Alles Weitere unter www.erzengel-reinigt-auch-ihr-ceranfeld.com | |
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03.04.2009: Vorgestern in einer deutschen Schule Ein Schüler spricht einen etwas älteren, leicht verwirrt wirkenden Lehrer an: "Ihr Schnürsenkel ist offen." - Der Lehrer schaut seine Schuhe an, bückt sich, bindet die Schuhe zu und antwortet: "Danke!". | |
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01.04.2009: Mythen und Legenden entwickeln sich auch heute noch weiter Schon seit Menschengedenken spielt der Klapperstorch in den Gedanken von Eltern und kleinen Kindern eine hervorgehobene Rolle. Gar manches ward dem lustigen Gesellen in den Jahren so nachgesagt. Dass aber meine kleine Tochter heute morgen steif und fest behauptete, der Storch habe ihr gestern eine Brezel geklaut, das kann, will und mag ich bei allem Respekt für mein eigen Fleisch und Blut einfach nicht glauben. | |
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30.03.2009: So werde ich zum Globalisierungsgegner Zum NATO-Gipfel haben sich in Straßburg und Baden-Baden ein Haufen lustiger Leute aller politischer Couleur angekündigt. Solche, die was zu sagen haben und es auch dürfen, und solche, die wohl auch etwas zu sagen hätten, die man aber lieber nicht hören will. Jetzt kann man das ja gut finden oder auch nicht, aber wenn solche Veranstaltungen dazu führen, dass ein badischer Männergesangsverein mit einem Durchschnittsalter von 76,4 Jahren sich mit einem HipHop-Trio zusammentut und Texte wie 'Wir sind nicht Osama bin Laden - kein Terror kommt aus Baden' von sich gibt, spätestens dann werde ich auch zum NATO-Gegner. | |
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26.03.2009: Mustergültige Namensverteilung Es gibt Gemeinden und Orte, in denen heißt jeder zweite Einwohner Schulz, anderswo ist es eher Rebholz, Meier oder Hasenscharte. Hier in meinem kleinen Städtchen scheint es ein ganz anderer Name zu sein, der einen Großteil der Einwohnerschaft bezeichnet: Als ich eben im Amtsblatt eine Seite mit Kleinanzeigen, in denen sich Menschen für die Glückwünsche zu Hochzeit, Jubiläum oder Erstkommunion bedankten, fiel mir auf, dass sieben Personen 'Jan Mustermann', vier Personen 'Simone Muster' und drei Personen 'Michael Mustermann' hießen. Ob die beiden männlichen Inserenten auch noch verwandt sind, ließ sich leider nicht feststellen. Mir fiel aber besonders auf, dass es bei allen Anzeigen nicht einen einzigen weiteren Namen gab. Seltsam. | |
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21.03.2009: Über sieben Brücken musst du geh'n Zumindest dann, wenn du einen Weg gehen willst, der über sieben Brücken führt und dir die Zielerreichung wichtig genug ist. | |
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19.03.2009: orthografie.doc für Lehrer Wenn man sich als Lehrer auf computergestützte Rechtschreib- prüfungen verlässt, dann kommt sowas raus:
Georg kocht - Georg kochte - Georg hat gekocht Emily leidet - Emily litt - Emily hat gelitten Fritz sitzt - Fritz saß - Fritz hat gesessen Katha lügt - Katalog - Katha hat gelogen | |
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Zahnärzte sind böse Aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, | |
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16.03.2009: Eselsohr = Feldweg hoch zwei mal Katzenklappe im Quadrat Ein, sagen wir mal, entrüsteter Leser aus der schönen Stadt Internet hat die Redaktion des Satiremagazins Titanic vermutlich wegen deren distanzierter Berichterstattung zum Amoklauf in Winnenden per E-Mail ein wenig beschimpft. Unter anderem unterstellte er, die Redakteure hätten einen "IQ von nicht mal zwei", wohingegen "nen Feldweg einen von 4 hat". Ich habe sorgfältig recherchiert und festgestellt, dass er sich geirrt haben muss: Nach einer aktuellen Studie des Bundesministeriums für Verkehrs- wegeplanung und Denkvermögensforschung gehören die Feldwege zur düsten Kategorie aller deutschen Verkehrswege. Ihr IQ liegt bei 0,84, womit sie nicht nur den Bundesautobahnen im Osten (4,6), im Westen (4,8), der BAB 8 zwischen Karlsruhe und Stuttgart (2,4), zweispurigen Bundesstraßen (6,7), Kreisstraßen (außer Kreise BL, BC und PF) (2,9), sondern sogar Promillesträßchen auf der Schwäbischen Alb (1,8) und vermutlich auch der Titanic-Redaktion, deren Wert nicht zu ermitteln war, unterlegen sind. | |
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15.03.2009: Lustige Doppelnamen #3 Aus meiner lustigen Reihe fiktiver Hochzeiten, bei denen fantastische Doppelnamen entstehen, eine Reihe, von der sich im Übrigen Frau Kanzlerin Merkel bislang vollkommen unbeeindruckt gezeigt hat, stelle ich heute die Verheiratung von Franziska Maul und Georg Tasche vor. | |
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13.03.2009: Die Ehrungen gehen langsam aus Eigentlich müsste ich heute zum zweiten Mal in diesem Monat einen 'Latino des Monats' vergeben - an Sarina, das QuotenblÖdchen aus Germany's Next Topmodel als Belohnung für ihre selbstkritisch gestellte Frage: "Ich weiß nicht, ob ich intelligent bin", kurz nachdem sie bei einem Interview auf die Frage, wessen Malers Muse sie gerne wäre minutenlang nur verschämt lächelte, weil sie sich nicht sicher war, ob sie das Wort 'Maler' oder das Wort 'Muse' nicht verstanden hatte und ob das nicht sogar was Unanständiges wäre. | |
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10.03.2009: Lustige Doppelnamen #2 Heute verheirate ich in Gedanken einmal Frau Jutta Potz und Herrn Gerhard Blitz. Im Übrigen drohe ich an, diese Reihe bis zum St. Nimmerleinstag fortzusetzen. | |
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09.03.2009: And the Latino goes to...
Der Latino des Monats März geht an einen gewissen Holger, dessen Nachname mir leider nicht bekannt ist. Ich habe mir aber von meinerseits als äßerst zuverlässigen Quellen berichten lassen, dass eben dieser Holger Irgendwas zur Zeit jeden Samstag mit einer vollkommen latinesken Performance bei Bohlens lustigem DeutschlandsuchtdenSuperstar- Showformat aufwartet und sich damit eine ansehnliche Fangemeinde erarbei- tet haben soll. Ich finde das bemerkenswert, auch wenn ich nach weiterem Befragen meiner nicht genannten Quellen wohl doch eher dafür bin, dass diese komische Frau mit der Harfe gewinnt. | |
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08.03.2009: Lustige Komposition Aus der Reihe "Eheliche Vereinigungen, bei denen interessante Doppel- namen entstehen" präsentiere ich Ihnen, liebe Leser, heute die Hochzeit von Julia Sapper und Ernst Lot. | |
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04.03.2009: Nominalkuriosum Neulich verscherbelte ich bei Ebay ein altes Buch aus meinen Be- ständen zum Spottpreis. Der Käufer hatte einen derart lustigen Namen, dass ich ihn euch, liebe Leser, nicht vorenthalten kann. Der Herr hieß (ungelogen): Kurt-Friedrich Hamann-Graber und kam aus Castrop-Rauxel.* Wie immer habe ich aus datenschutzrechtlichen Gründen Name, Ort und Geschlecht geändert. | |
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02.03.2009: Mein lieber... Gibt's eigentlich auch einen 'bösen Scholli'...? | |
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01.03.2009: Freundlichkeit im Alltag Ich bin mir nicht sicher, ob ich mich gestern wirklich so korrekt verhalten habe, wie man es von einem Vorbild wie mir erwarten kann. Folgende Situation: Ich lud gerade auf dem Parkplatz des Einkaufs- marktes meines Vertrauens meine Wocheneinkäfe vom Wagen in den Kofferraum meines schnieken Flitzers, als sich meine liebe kleine Tochter, die bis zu diesem Zeitpunkt brav im Einkaufswagen saß, erheben zu müssen meinte und damit die Standfestigkeit des Waren- sammelrollkorbes erheblich gefährdete. Ich rief ihr zu, sie möge sich unverzüglich wieder setzen, was sie nach mehreren deutlichen Ermahnungen dann auch endlich tat. Nun geschah es aber, dass zur selben Zeit eine junge Frau mit leicht schiefem Blick und noch etwas schieferer Haltung, gepaart mit einem dezenten, zum Lispeln neigenden Sprachfehler, an uns vorbeiging. Sie hatte die ganze Situation beobachtet und wie es sich für couragierte Menschen gehört, mischte sie sich ein. Sie sprach mein Töchterlein an: "Aufbassa, do ka' ma' ganz schee schnell rausfliaga, des isch mir als Kind au bassiert!". Um nun zur Ausgangsfrage zurückzukommen: Hätte ich mir eventuell die Entgegnung: "Ja, man merkt's!" verkneifen sollen? | |
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27.02.2009: Eine unumstößliche Wahrheit Wenn man es mal ganz genau nimmt, dann sind Chelsea-Boots und George-Boots zwei paar Stiefel. | |
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22.02.2009: Kurzum Kölner Siege in München finde ich noch doofer als dämliche Fasnachtsbälle. | |
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19.02.2009: Ich zerknüllte es in, in, in...vier Teile! Als ich eben ein Buch zusammenklebte, das meine beiden kleinen Teilzeitengelchen mittels Reißens in seine Einzelteile zerlegt hatten, kam mir eine ganz neue Idee, was Douglas Adams veranlasst haben könnte, seinem Hauptwerk, dem Anhalter, im Original den Untertitel 'A trilogy in five parts' zu geben. | |
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18.02.2009: Künstlerisch wertvoller Buchstabendreher Amsel, Drossel, Stink und Fahr... | |
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17.02.2009: Nicht lustig, aber wahr Ich habe eben allen Ernstes bei einem Text über ein Kinderkurzfilmfestival das Wort 'Kinderfurzfilmfestival' gelesen und fand das auch noch kreativ. | |
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16.02.2009: Schweizer Gesetzgebungsnonsens
Die lieben Schweizer habenmal wieder eine bedrohliche Gesetzeslücke geschlossen. War es bisher nach eid- genössischer Rechtssprechung doch tatsächlich möglich, liebevoll und zärtlich mit seinem Vierbeiner umzugehen, so gilt seit kurzem in Parks und sonstigen Grünanlagen (sofern diese öffentlich zugänglich sind), eine un- eingeschränkte Hunde- würgepflicht. Es ist le- diglich noch umstritten, ob für besonders hässliche kleine Hunde eine Ausnahme- Genehmigung erteilt werden soll. Erste Hinweisschilder, wie hier in Basel, wurden je- denfalls bereits aufgestellt. | |
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13.02.2009: Elektropostalisches Desinteresse Kann man mir eigentlich mangelnde Begeisterungsfähigkeit für das gesellschaftliche Engagement meiner Mitmenschen vorwerfen, wenn ich auf eine E-Mail des Absenders )(&%)=(/"=)%lknlaksdf)(&/)([email protected], deren Betreffzeile lautet "Junges Girl liegt nackt auf dem Bett" mit dem Gedanken "Was soll sie auch sonst machen?" reagiere? | |
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11.02.2009: Finanzberatung durch ungelernte Hobbyberater "Ich hätte es früher selbst nicht geglaubt, bis ich es am eigenen Leib erfahren durfte (...)" - Phrasenfiasko! | |
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08.02.2009: Eine höllisch schwere Aufgabe
Heute eine echte Herausforderung:Der auf dem nebenstehenden Bild fotografisch abgebildete Turm aus Duplosteinen hat einen Konstruktions- fehler, der seine Standfestigkeit äußerst negativ beeinflusst. Die Aufgabe für den geneigten Leser und Rätselfreund lautet nun: Finde den Fehler! Wer die Lösung nicht nur findet, sondern es auch schafft, diese un- missverständlich im Gästebuch darzulegen, kann was gewinnen. Ich weiß nur mal wieder noch nicht, was. | |
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07.02.2009: Sprachliche Katastrophen Es ist schon ein absolutes Unding und eine dicke Spende ans Phrasen- schwein wert, wenn man den WM-Titel der Skifahrerin Kathrin Zettel mit der Überschrift "Kathrin hatte keiner auf dem Zettel" in einer viertelwegs seriösen Tageszeitung kommentiert sieht. Dieses Verbalverbrechen erinnert mich an einen Menschen, der das Wort 'Massageroller' nicht aussprechen kann und immer 'Rollladentasche' stattdessen sagt. Dabei handelt es sich aber um ein mitten im Sprach- entwicklungsprozess steckendes zweieinvierteljähriges Kind. Also schät euch, ihr Sportredakteure. | |
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05.02.2009: Andere können es doch auch #2 Nochmal ein Lob für jemanden mir völlig Fremden: Wer in der Lage ist, ein Kinderlied zu erfinden, in dem es um ein junges Mädchen namens Anne geht, das gerne auf der Kaffeekanne Trompete bläst und auf einem Besenstiel geradeaus rund ums Haus davonreitet, sobald es einem blonden Oberförster aus dem Schwarzwald begegnet, der es dazu bringen will, ihm die Pantoffeln für die Tagesschau zu reichen, der hätte es verdient, hier an dieser Stelle mal einen Gastkommentar schreiben zu dürfen. | |
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03.02.2008: Die Lucky-Latino-Stiftung prämiert...
Um der schier endlosen Reihe sinnloserInternetpreise einen weiteren hinzuzu- fügen, hat Lucky Latino in seiner oft unermesslichen Güte eine Auszeichnung für lustige Websites ins Leben gerufen, die jeder, der möchte, in unveränder- ter Form auf seiner Homepage platzieren darf. Lucky Latino würde sich freuen, diesbezüglich eine Benachrichtigung zu erhalten. Zum Speichern der Urkunde einfach mit der rechten Maustaste drauf klicken und den unschwer zu verstehen- den Anweisungen des diktatorischen Ge- räts folgen, oder hier downloaden. Der Herr seiner selbst, also ich, wünscht allen Benutzern viel Spaß damit! | |
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01.02.2009: Andere können es doch auch Ich sollte viel öfter andere Leute loben. Zum Beispiel solche, die tolle, unterhaltsame Internetseiten anbieten. Daher heute ein exorbitantes Bravo an den Verwalter der Seite | |
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31.01.2009: Gesellschaftliche Fehlentwicklungen sind oft haarige Angelegenheiten Ich muss heute ein ernstes Problem ansprechen. Beim Hören des Titels "Du kannst geh'n, aber deine Kopfhaut bleibt hier" der Musikgruppe "Die Ärzte" aus Berlin muss ich zunehmend daran denken, dass es langsam aber sicher Zeit wird, das Skalpieren als Alternativstrafe in das deutsche Strafgesetzbuch aufzunehmen. Analog zur Forderung nach Kastration von Sexualstraftätern sollte diese neue Maßnahme vor allem gegen die wachsende Zahl von Friseurnomaden eingesetzt werden. Solche Menschen, die ihr Leben damit verbringen, sich bei unterschiedlichen Friseuren und Barbieren die Haarpracht kürzen und richten zu lassen und dann noch vor dem Bezahlen schnellen Schrittes aus dem jeweiligen Salon eilen und somit den Figaro um seinen verdienten Lohn prellen, haben im vergangenen Jahr in Deutschland einen geschätzten (von mir) wirtschaftlichen Schaden von rund einer Million Euro angerichtet. Das sollte uns alle mit Sorge erfüllen, wissen wir doch nicht, ob dadurch nicht für uns ehrliche Haarschnittkunden in Bälde der Preis für einmal Waschen, Schneiden, Legen um das 4,6-fache ansteigen könnte. Und das in Zeiten der Finanzkrise! Also lasst uns handeln, selbst wenn arrogante Wikipediamitarbeiter (mich selbst eingeschlossen), das Phänomen derzeit für noch nicht relevant und artikelwürdig erachten. (Vermute ich mal!) Deshalb rufe ich alle Leser auf, eine Petition zur Einführung des Skalpierens als gerechte Strafe für Friseurzechprellerei zu initiieren. | |
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28.01.2009: Karte? Eich Schwanzlutscher hots Abi it guatdoa! Genossen aus früheren Zeiten werden es verstehen können: Ich würde viel dafür geben, dem guten alten Toni vom Astral mal Rach, den Restauranttester auf den Hals hetzen zu dürfen. Und ich glaube durchaus, weil ich damit Rach bestrafen will, nicht Toni. | |
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26.01.2009: Heimlicher Respekt von mir Irgendwo im finstersten Sachsen ist ein Autofahrer nach 30 Metern Flug durch die Luft in sieben Metern Höhe in ein Kirchendach gekracht. Wie er's gemacht hat, weiß so recht noch niemand, aber ich finde es irgendwie bemerkenswert. | |
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25.01.2009: Lebenshilfe gut, günstig, hat Termine frei Seit Jahren ist es guter Brauch, dass in schwachsinnigen Frauenzeitschriften wie "Für Sie", "Tina" und wie sie alle heißen (also jedenfalls in einer davon, aber ich kann nicht sagen, welche es ist), noch viel schwachsinnigere Lebenshilfetipps von eher sagen wir mal mittlerem Niveau abgedruckt sind. Dafür bekommt die Einsenderin immer 10 oder 20 Euro. Ich habe dies als neue Einnahmequelle ins Visier genommen und werde daher in Kürze auch meine ersten Tipps an die Frau bringen:
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22.01.2009: Wort der Woche Es ist ja um den Jahreswechsel Mode, allerhand Worte des Jahres oder Unworte desselben zu küren. Davon angeregt habe ich mich eben entschlossen, ein Wort, das vor wenigen Minuten ungefähr 10 Sekunden lang in einen Wikipedia-Artikel eingebaut war, bevor ein eifriger Aufpasser es wieder entfernte, zum Wort der Woche zu benennen:
Warum das Wort ausgerechnet als Ersatz für das Wort "Kreta" verwendet wurde, ist mir zwar bislang nicht klar, aber den ästhetischen Wert zieht es auch in erster Linie aus dem Binnenreim. | |
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20.01.2009: Der pure Neid Chelsey B. Sullenberger müsste man sein. Der versenkt ein Millionen teures Passagierflugzeug im Hudson River und wird dafür auf der ganzen Welt mit Lob überhäft und sogar zu Obamas Vereidigung eingeladen. Wenn ich etwas kaputt mache, werde ich dafür in aller Regel von irgend jemandem zur Sau gemacht. | |
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19.01.2009: Nie gehörter Wortwitz zur Hessenwahl von gestern Setzte sich doch erst gestern aus aktuellem Anlass (23 Komma nochwas Prozent oder so) der Vogel des Monats Januar auf den Baum vor meinem Wohnzimmerfenster: Klick macht Bild groß
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18.01.2009: And the Latino goes to...
Der Latino des Monats Januar geht an Knoblauch und Ohrstöpsel, die bekanntermaßen einzigen wirksamen Mittel gegen Peter Maffay. Beide leisten in ihrem Kampf gegen das "transylvanische Warzenschwein" (Beschreibung von Herrn W. aus K.), bzw. den "Leberfleckrumänen" (so Herr Rainald G., Künstler) einen unschätzbaren Beitrag zur akustischen Hygiene westdeutscher Kinderzimmer. Danke. | |
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15.01.2009: Literarisch-anglizistisches Meisterwerk Beim Durchforsten meiner guten alten Plattensammlung geriet mir gestern ein musikalisch wie textlich originelles, ja beinahe kreatives Werk ans geschulte Ohr. Der Text (erste Zeilen) lautete:
and I'm stayin' in my bed. Stay there, 'til the sun comes out and the life outside gets loud. irgendeinen Scheiß zum Selbermachen oder was anderes zu gewinnen. Rechtsweg wie immer ausgeschlossen. Antworten bitte ins Gästebuch oder telefonisch ans Ministerium für Entwicklungshilfe (Telefonnummer siehe Telefonbuch von Berlin). | |
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14.01.2009: Latineskes Spießbürgertum Nennt mich von mir aus stockkonservativ oder sonstwas, aber ich bin nicht bereit, OMGROFLLOL als Sprache anzuerkennen. Das ist bestenfalls eine lautmalerische Umschreibung von Würgegeräuschen. | |
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12.01.2009: Vom Regen in die Traufe Jetzt wo meine Lieblingsunterschichtenmüllfernsehsendung "Bauer sucht Frau" nicht mehr kommt und ich endlich mal wieder Zeit für sinnvolle Beschäftigungen hätte, kommt auf demselben Sendeplatz meine zweite Lieblingsunterschichtenmüllfernsehsendung "Rach, der Restauranttester". Hmmmm, lecker. | |
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11.01.2009: Lebensvereinfachungsratgeber #27 Warum denn immer so kompliziert, liebes britisches Ehepaar? Du hast dir per künstlicher Befruchtung einen Haufen Reagenzglasembryos basteln lassen, an denen langwierige Untersuchungen vorgenommen wurden, ob das grauenerweckende Brustkrebs-Gen in ihnen schlummere. Wäre es denn nicht einfacher gewesen, sich für einen Jungen zu entscheiden? | |
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10.01.2009: Heute Abend! Premiere "Momo", Alter Schlachthof Sigmaringen, 19 Uhr, Eintritt frei. Es spielen Jugendschauspieler der Sigmaringendorfer Waldbühne. | |
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06.01.2009: Die Badenser sind und bleiben komisch Über die Weihnachtsfeiertage weilte ich einige Zeit in badischen Landen und hatte so auch Gelegenheit, mein wohlgeformtes Näschen in die "Badische Zeitung" zu stecken. Und man sollte nicht glaube, was da so alles erschnüffelt werden kann! Das Highlight unter den Kleinanzeigen war jedenfalls eindeutig der 'Todesfall-Schmalspurtraktor', den ich logischerweise am liebsten gekauft hätte, wäre mir mein schönes Geld nicht zu schade gewesen. | |
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04.01.2008: Plagiative Frage Ist eigentlich schonmal jemandem außer Dan, dem Fullphäts-Drummer, die Ähnlichkeit zwischen 'Affentheater' und 'Attentaeter' aufgefallen? | |
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03.01.2009: Kleiner Nachbericht Ich war gestern seit langem mal wieder auf einem Konzert einer richtigen Band. In einer sympathischen kleinen Spelunke in einem noch kleineren Dorf diesseits der Schwäbischen Alb spielte eine Art Liedermachertrio Lieder. Bevor sie damit anfingen, lachte der Sänger allerdings erst mal minutenlang die dreiglühbirnige Lichtorgel aus, die bei jedem Geräusch herzlich aufleuchtete ("Bitte seid doch mal leise, es ist so hell hier!") Da es etwas eng war, trommelte der Trommler der Kapelle auf dem semibarocken Lampenschirm über seinem Kopf und konnte so auf ein Ridebecken verzichten. Die Bassisten sang ein lustiges Lied von Blitzeinschlägen, dem jedoch leider ein wenig der dialektöse Klang abging. Der Frontliedermacher, wurde von einem Publikumsmitglied aus den vorderen Reihen mehrfach unaufgefordert zum Lachen gebracht, was das Gesamtpublikum gleich mit erheiterte. Natürlich mal abgesehen von den schwäbischsprachigen Ureinwohnern der Spelunke ("Wenn se it sengat, muascht gar it so aufbassa!") und einigen anwesenden Teilzeitlegasthenikern ("Hä? Wia hoißet dia? Full des Gschiss, oder wia?"). Das restliche Publikum war aber ziemlich angetan, sodass ich es sehr bereute, bereits vorzeitig die Veranstaltung wieder verlassen zu müssen, weil es Zeit für's Bett war. Ich empfehle aber jedem, der will, die CD "B-L-A-S-C-H-E-N-W-Ä-C-H-E" der betreffenden Musikgruppierung. | |
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02.01.2009: Sprachverkomplizierung Wenn man möchte, kann man statt "Mein Kind hat die Windel voll" auch sagen: "Mein Nachkomme beschert mir ein olfaktorisches Negativerlebnis". Muss man aber nicht. | |
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01.01.2009: Moderne Weihnachtsgedichte #2 Am Heiligabend aus dem Bau kroch ein Füchslein wild und rot. Nicht wortgewandt und auch nicht schlau ahnte es noch nichts vom Tod. Lief voll des Lobes für den Herrn auf einer Bundesstraße rum - da kam ein Auto, eins mit Stern (!) und fuhr ihn mit Gebrumm um Verendend lag der Fuchs im Graben - doch ist's an Weihnacht nun mal so - vier Krähen kamen, sich zu laben und war'n am Fest der Liebe froh. Wie einst vor Jahr'n in einem Stall - die Ähnlichkeit ist schnell gedacht - hat wiedermal, diesmal mit Knall, ein Stern den Armen Glück gebracht. | |
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31.12.2008: Ein Jahr geht zu Ende Lucky Latino wünscht allen Lesern einen guten Rutsch und ein frohes neues Jahr 2009. | |
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29.12.2008: Moderne Weihnachtsgedichte #1 Glocken, gebt was auf die Ohren - Gottes Sohn ist heut' geboren! Eine freie Übersetzung des französischen Weihnachtsgedichteklassikers D�cembre. Cloches, sonnez! Noël, l'enfant Christ est n�! | |
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