www.lucky-latino.de.vu
 
 
14.09.2009 - Nachtrag:
Nach dem TV-Duell
 
Nachdem ich eben das TV-Duell zwischen Merkel und Steinmeier begutachtete,
ist es mir ein Anliegen, kundzutun, wer meiner Ansicht nach gewonnen hat:
Auf Platz 1 sehe ich Frank Plasberg, mit respektablem Abstand vor
Maybrit Illner. Weit abgeschlagen folgen dann Peter Kloeppel und der
komische Typ, dessen Namen ich mir nichtmal merken konnte.
 
14.09.2009:
Kurz nach dem 11. September
 
Es ist anlässlich des 11. September mal wieder Zeit, die Welt zu
verbessern. Wer kann das besser als Gottesrapper Janko (kurz: G.R.J.)?
Hier ist er:
G.R.J. live beim 36. Bergfest in Hohenstein-Ernstthal
 
13.09.2009:
Multikultureller Name der Woche
 
Hakan Friedrich Canterbury-Nkombe
 
09.09.09:
Zum Schnapszahlendatum eine Marketing-Idee
 
An den
FC Bayern München
Herrn Ulrich Hoeneß
Postfach 90 04 51
81504 München
 
Mengen, den 09.09.2009

Eine Idee zugunsten des Umsatzes des FC Bayern
 
Sehr geehrter Herr Hoeneß,
unlängst kam mir eine Idee, von der es mich beinahe wundert, dass
Sie diese nicht schon selbst hatten: Wunderbar ließe sich eine ganze
Menge Geld durch geschickte Vermarktung des neuen Trainers des FC Bayern
verdienen. In Zusammenarbeit mit der glorreichen 'Spider Murphy Gang'
müsste damit nur eine Neuauflage deren Hits aus dem Jahre 1981
mit leicht verändertem Text aufgenommen und auf den Markt gebracht
werden. In einem Musikvideo könnte dann der aktuelle Bayerntrainer
mit einer Traumfrau im Strafraum der Allianz-Arena flanieren und dazu
müsste dann folgender Text erschallen:
"Van Gaal im Sperrbezirk,
Van Gaal im Sperrbezirk,
Van Gaal, Van Gaal und Rosi!"
 
Der Top-Hit wäre vorprogrammiert. Ich bin auch gerne bereit, Ihnen
diese Idee zu überlassen. Im Falle einer Realisierung wäre
ich aber für ein dem dann eintretenden kommerziellen Erfolg angemessenes
Dankeschön dankbar.
Da die Spider Murphy Gang von diesem Vorschlag auch betroffen ist,
schicke ich den Herren eine Kopie dieses Schreibens (sofern ich ihre
Adresse herausfinde).
Mit freundlichen Grüßen,
 
Lucky Latino
 
PS: Ich fände es sehr bedauerlich, wenn Sie diese Chance ungenutzt
verstreichen ließen, habe ich mich doch schon sehr geärgert,
nicht schon zur Zeit des unfreiwilligen Ablebens des Münchener
Modeschöpfers Rudolph Mooshammer auf die Idee gekommen zu sein,
die Veröffentlichung eines Hits 'Skandal um Moosi' anzuregen.
 
04.09.2009:
Spieltipp
 
Nachdem ich gestern Abend eine Kundgebung der Christlich-demokratischen
Union mit Annette Schavan erleben durfte konnte musste, habe
ich mich bei einem lustigen neuen Spiel erholt:
Save your Atomkraftwerk
 
03.09.2009:
Zwei nutzlose Zweizeiler
 
Der Nachbarshund, wau-wau, wau-wau,
bellt wie eine Kartoffelfrau.
 
 
Es war einmal ein Nasenbär,
der liebte Hansis Hintern sehr.
 
 
02.09.2009:
And the Latino goes to...
 
Latino-Award
Der Latino des Monats September geht an eine
Frau Buri oder so ähnlich aus der Schweiz,
die ihre selbst entdeckte unglaubliche Methode
zur Vertreibung störender Wespen während
eines sommerlichen Racletteabends im Rahmen
eines Musikwunsches im Radio verkündet:
Man lege fünf golden blitzende 10-Rappen-
Stücke auf den Tisch, diese blenden die
Wespen so sehr, dass sie dem Tisch fernbleiben.
Da der Trick mit Euro-Geld nicht funktioniert,
wird die Schweiz auch weiterhin auf ihrer eigen-
sinnigen Währung bestehen.
 
28.08.2009:
Zum Ausdrucken und an die Türe hängen
 
Heute bietet der Lucky-Latino-Leserservice mal wieder was Schnuckeliges
für die heimische Haustür:
 
    Zeugen rechts gehen
 
27.08.2009:
Doppelter Rhythmusfehler
 
Wenn an einem Augustmorgen zwei knapp Dreijährige durch die
Wohnung stapfen, Klanghölzer halbwegs rhythmisch aneinander
schlagen und dazu 'Alle Jahre wieder kommt das Christuskind' singen,
ist das irgendwie zeitlich deplatziert.
 
25.08.2009:
Es artet in Stress aus...
 
Als mir vor einem halben Jahr die Rolle des "Jedermann" auf der
Waldbühne Sigmaringendorf angeboten wurde, war mir klar, dass das
ein stressiger Sommer wird. Allerdings dachte ich, die Ursache seien
die vielen Proben - nun zeigt sich aber, dass es sich um Freizeitstress
handelt:
Freitag: Radrennen für Jedermann in Bad Saulgau
Samstag: LKW-Ziehen für Jedermann in Zielfingen
Sonntag: Wassergymnastik für Jedermann in Aulendorf
Montag: Heileurythmie für Jedermann in der Filderklinik
Dienstag: Naseputzkurs für Jedermann in der VHS
Mittwoch: Baumschneiden für Jedermann beim Gartenbauverein
Donnerstag: Geocaching für Jedermann auf der Alb
usw...
 
21.08.2009:
Brief der Woche: Wahrnehmungsstörung
 
Sehr geehrte FDP,
 
unter das Bild eines grenzdebil dreinblickenden Guido Westerwelle
den Satz "Deutschland kann es besser" zu schreiben, das ist eine
Aussage, der ich noch vollinhaltlich zustimmen kann. Aber dies dann
als Wahlwerbung für die eigene Partei aufzufassen, ist das nicht
ein bisschen realitätsfremd und seltsam?
 
Fragt sich verwundert,
Lucky Latino
 
20.08.2009:
Heiliger Bürokratius
 
Es ist schon gut, dass in Deutschland alles seine Ordnung hat. Aber
muss es denn wirklich sein, dass einem auf dem Standesamt bei der
Anerkennung der Vaterschaft des eigenen Kindes jedes Merkblatt, dass
man bei den vorangegangenen Kindern bereits in vierfacher Ausfertigung
erhalten hat, nochmals eigens kopiert wird, obwohl man deutlich zu
verstehen gibt: "Das habe ich schon, danke!"? - "Nein, nein, ich kopiere
Ihnen das nochmal, damit alles seine Ordnung hat!". Aber damit auch
wirklich alles formulargerecht abgeht, ist das absolute Highlight
eines solchen amtlichen Vorgangs, dass die letztlich erteilte Anerkennung
der Vaterschaft nicht nur für die Mutter und den Vater beurkundet
wird, nein, das Neugeborene erhält eine eigene Ausfertigung.
Könnte ja sein, dass es diese selbst zerfetzen will. Und merke:
Bei Nichtverheirateten muss diese dritte Ausfertigung für das Kind
stets der Mutter ausgehändigt werden!
 
14.08.2009:
Katastrophale Zukunftsarbeit beim DFB
 
An den
Deutschen Fußball-Bund
Herrn Dr. Theo Zwanziger
Hermann-Neuberger-Haus
Otto-Fleck-Schneise 6
60528 Frankfurt/Main
 
Zukunftsweisende Einstellung?
 
Sehr geehrter Herr Dr. Zwanziger,
für die Zukunft des deutschen Fußballs gibt es wohl nichts Wichtigeres,
als talentierten, begeisterten Nachwuchs. Wie aber soll mein Sohn
jemals ein engagierter Spitzenfußballer werden, wenn die deutsche
A-Nationalmannschaft am Tag seiner Geburt ein solches Gegurke abliefert,
wie gegen Aserbaidschan geschehen?
Das frage ich mich als ernsthaft besorgter Fan unseres Auswahlteams.
 
Ich freue mich auf Ihre Antwort und verbleibe
mit freundlichen Grüßen
 
Lucky Latino, Fußballfan
 
09.08.2009:
Lamm lecker
 
Ich denke ernsthaft darüber nach, mir das neue "Shaun, das Schaf"-Kochbuch
anzuschaffen, seit ich neulich beim Grillen die Erfahrung machen durfte,
wie lecker Lammfleisch schmecken kann.
 
06.08.2009:
Neues Geschäftsfeld
 
Nachdem ich heute morgen in einem Interview mit einem Bestatter las,
dass Särge in Deutschland bemalt sein dürfen, wie auch immer
man es will, biete ich ab sofort kreative Sargbemalungen auf Bestellung,
zum Preis von 250 Euro + Materialkosten (Kindersärge die Hälfte) an.
Garantiert handgemalt, unwürdig und potthässlich!
 
04.08.2009:
Blick zum Grunde
 
Im Rahmen meiner Forschungsarbeiten zum Thema 'Namen, von deren
Nichtexistenz ich bislang fest überzeugt war', stieß ich heute
Morgen auf den abchasischen Fährtenleser 'Guguff Daboda'. Ein
Festtag für die Wissenschaft, wie ich meine!
 
29.07.2009:
Nützlicher Haushaltstipp #2
 
Honig bleibt nicht am Löffel kleben, wenn man den Löffel ganz
einfach nicht in den Honig steckt.
 
25.07.2009:
Kindermund
 
Neulich vernommener Wortwechsel:
"Wo ist die Schnake hingegangen?" -
"Die ist raus gegangen, Pippi machen!"
 
21.07.2009:
Ist das das Ende?
 
Yahoo-Geocities, der Anbieter, bei dem die Seite www.lucky-latino.de.vu
beherbergt ist, schließt Ende Oktober. Wie es mit dieser Seite
hier dann weitergehen wird, steht momentan noch in den Sternen, wird
aber noch vorher hier bekanntgegeben.
 
14.07.2009:
Alle Pizzas gehen hoch! - Geht ja gar nicht!
 
Geht wohl! Obgleich ich es nicht geglaubt hätte. Aber erst vor
Kurzem sah ich in der Tat einen fast zehn Jahre alten Fernsehkrimi,
bei dem der Bösewicht genauso aussah, wie heute Lukas Podolski.
Nur noch doofer. Geht wohl!
 
09.07.2009:
Zweifelhafte Marketingtricks
 
Nachdem Spielerinnen eines schwedischen Damenfußballvereins mit
einem Nacktfoto ihrer Frauschaft auf den drohenden finanziellen Ruin
ihres Vereins aufmerksam gemacht und damit 250 Zuschauer mehr als zuvor
ins Stadion gelockt haben, hat sich nun der Musikverein 'Frohsinn'
Leutmannsweiler gedacht, dass mit einem ähnlichen Gag auch die Zahl
der Besucher des Jahreskonzerts gesteigert werden könnte.
Als die Musikanten daraufhin nur mit einem Tubamundstück über dem
Adamsspeer und einer Klarinette im Popo durch den Ort marschierten
war die Reaktion der Anwohner allerdings nicht so positiv wie erhofft.
Wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses mussten die Registerführer
von Waldhorn und Trompete jeweils für eine Nacht ins Gefängnis,
der Vereinsvorstand, ebenfalls ein Trompeter, wurde in eine psychiatrische
Anstalt verbracht.
Das Jahreskonzert fiel mangels spielfähiger Besetzung aus.
 
06.07.2009:
Wenn ich...
 
...bei Regen, Blitz und Donnerschlag an einem Schild mit der Aufschrift
'Biergarten geöffnet' vorbeifahre, hält sich in meinen Augen
dessen Werbewirkung ziemlich in Grenzen.
 
02.07.2009:
Noch zweimal schlafen...
Am kommenden Samstag steigt die Premiere von "Jedermann" auf der
Waldbühne Sigmaringendorf. Beginn ist um 20.30 Uhr, Karten gibts hier.
 
29.06.2009:
PP - die gute alte Pinkelpause
 
Im Rahmen der Aktion "Windelfrei und Spaß dabei" durfte ich gestern
aus geografischer Sicht vollkommen neue Erfahrungen machen. Dank meiner
beiden Töchter hatte ich die Gelegenheit, ausnahmslos jeden einzelnen
Parkplatz auf der Strecke zwischen Lörrach und Mengen zu besichtigen.
 
26.06.2009:
Es war nur gut gemeint!
 
Liebe Stadt Dresden,
als ich in der Zeitung las, du hättest den Status als Weltkulturerbe
verloren und dir schrieb, du sollest mal in der schmalen Lücke
zwischen Schreibtisch und Wand nachschauen, in der ich immer alles
wiederfinde, was ich verloren habe, war das ein gut und nett gemeinter
Ratschlag und ich sehe absolut nicht ein, warum du jetzt sauer auf
mich bist.
 
Dein Lucky Latino
 
22.06.2009:
KdiRveVwbAmnabDww
 
Heute die erste Folge der beliebten Reihe Kinderreime, die im Rahmen
von ernsthaften Veranstaltungen wie beispielsweise Aufsichtsratssitzungen
möglicherweise nicht als bedeutsame Diskussionsbeiträge wahrgenommen
werden
stellen wir heute vor:
    Zehn kleine Zappelmänner zappeln auf und nieder,
    zehn kleine Zappelmänner tun das immer wieder.
    Zehn kleine Zappelmänner zappeln hin und her,
    zehn kleinen Zappelmännern fällt das gar nicht schwer.
    Zehn kleine Zappelmänner kriechen ins Versteck,
    zehn kleine Zappelmänner sind auf einmal weg.
 
19.06.2009:
Finanzkrise rettet Schulsystem
 
Erziehungswissenschaftler haben nun, angeregt von der Krise der
internationalen Finanzmärkte, eine glorreiche Idee zur Erhaltung
und Verbesserung unseres derzeitigen Schulsystems entwickelt:
Faule Schüler und Schüler, für die sich keine Abnehmer
finden lassen, sollen in Zukunft in eine sogenannte 'Bad School'
ausgelagert werden. Was dort mit ihnen geschehen soll, ist noch
nicht endgültig geklärt - entweder werden sie auf dem
Boden verteilt und mit Riesenbesen unter den Teppich gekehrt, oder
(und das ist die wahrscheinlichere Variante) sie werden einfach
für die nächsten 15.000 Jahre halbwegs sicher endgelagert.
Als Interessent für den Standort der Bad School stünde nach
Angaben der Betreiber im letzteren Fall der Salzstock Asse bereit,
der somit endlich sinnvoll genutzt werden könnte.
 
16.06.2009:
Wunderwelt Sprachentwicklung
 
Meine kleine Tochter war gestern sichtlich überfordert mit dem
Auseinanderhalten der beiden Kräutertöpfe auf meiner Küchen-
fensterbank. So teilte sie mir schließlich mit, es handele sich dabei
um 'Petersilikum'.
 
11.06.2009:
Schlechte Ausrede!
 
Mutter: "Nimm bitte deinen Fuß vom Tisch" -
2-jährige Tochter: "Nein, mein Ohr juckt!"
 
10.06.2009:
Neulich in der Online-Umfrage
 
Ich habe mich ja vor Wochen köstlichst amüsiert, wie Axel Hacke
darüber sinnierte, dass er einmal ein Schreiben erhielt, indem
sich jemand wegen einer "plötzlihcen Erkrakung" entschuldigte. Es
sei schon tragisch, wenn jemand ohne Vorwarnung erkrakt, die vielen
Extra-Arme und so stellen schon eine Belastung dar, so Hacke. Nun
erlebte ich etwas Vergleichbares, als ich im Rahmen einer Online-Umfrage
gefragt wurde, ob ich mein aktuelles Fahrzeug neu oder gebaucht gekauft
hätte. Ich musste passen - ein Neufahrzeug konnte ich mir nicht
leisten, aber ein Gebauchtes wollte ich schon gar nicht, es reicht
doch wohl, wenn mir meine eigene Wampe manchmal so vorkommt, als dürfte
sie gut und gerne ein bis zwei Zentimeter weniger Umfang messen.
Wenn mir aber doch mal jemand ein Gebauchtfahrzeug zeigen kann, ich
wäre sehr interessiert!
 
09.06.2009:
Handwerk hat goldenen Boden
oder: Geburtshelfer-do-it-yourself
 
Da war doch dieser kleine Stöpsel, keine drei Jahre alt, der die
Hausgeburt seines kleinen Schwesterchens am Rande miterlebt hatte und
Monate später noch erzählte: "Mama hat geschreit und dann
hat die Hebamme das Baby gemacht!"
 
07.06.2009:
Europawahl leicht gemacht!
 
Ein kleiner Tipp für noch unentschlossene Wähler: Als ich eben
bei den Vorbereitungen für das Mittagessen rote, gelbe und grüne
Paprika auf den Tisch legte und dabei die Frage in den Raum stellte:
"Wen wählen wir denn heute?", antwortete mein Töchterlein weise:
"Ich will grün!"
 
06.06.2009:
Bestärke sie stets in ihrem Tun
 
Wenn man Kinder hat, dann findet man das meiste, was sie machen toll,
zumindest bis zu einem gewissen Alter und wenn es sich dabei nicht um
Taten, die in zerstörtem Geschirr oder verpinkelten Wohnzimmerteppichen
enden handelt. Und man soll ja auch stets Anerkennung aussprechen und
die Kinder in ihrem Denken und Handeln unterstützen. Aber trotzdem
keimt bei mir dann doch die Frage auf: "Hat das Kind das wirklich richtig
verstanden?", wenn meine Tochter bei einer Zugfahrt in einem Tunnel
zunächst auf das Fenster der linken Zugseite, daraufhin auf das Pendant
auf der rechten Zugseite deutet und feststellt: "Da sind zwei Tunnels,
einer da und einer dort!"

Wichtiger Aufruf:
Votet hier für die grandiosen
FULLPHÄTSOVTSCHIES!

 
05.06.2009:
Heute im Nachurlaub
 
Eigentlich hatte ich mich ja gefreut, aus einem wirklich schönen Urlaub
wieder heimgekehrt zu sein. Aber dann musste ich doch heute Nachmittag
in einer Eisdiele im Nachbarstädtchen erleben, wie eine Frau mittleren
Alters im Vorbeigehen eine in derselben Eisdiele wie meine Wenigkeit
sitzende Frau gesteigerten Alters und deren Gatten fragte:
"Duad ihr a Eisele essa?" - Hoffentlich war's Eisele al Dente.
 
PS: Urlaubsfotos folgen in Kürze
 
23.05.2009:
Eilmeldung
 
Der Köhler-Hotte köhlt weiter. Und ich mach Urlaub.
 
22.05.2009:
Emanzipation und Weltoffenheit schreiten voran
 
Die schlimmsten Rassistenzeiten scheinen vorbei zu sein: Kaum wird
ein Neger* US-Präsident, schon ist Germany's Next Topfmodel eine
dunkelhäutige Schönheit. Sachen gibt's...
 
*Korrekte Bezeichnung: Mensch mit tendenziell dunklerer Hautfarbe und afro-amerikanischen Wurzeln
 
20.05.2009:
Pädagogen und Billigflieger
 
Die Hatz nach Billigangeboten für Urlaubsreisen treibt seltsame
Blüten: Um die billigeren Flüge vor den Schulferien nutzen
zu können, reichte vor kurzem ein Vater in einem oberschwäbischen
Dorf eine Entschuldigung beim Rektor der Schule seiner Tochter Sabine*
ein: "Wir müssen am 15. Mai nach Kroatien fliegen, weil Sabines
Opa dort im Sterben liegt. Tief erschüttert sprach der Schulleiter
dem Vater und seiner Tochter sein Mitgefühl aus - war es doch in
den vergangenen vier Jahren, die Sabine nun schon diese Schule besucht,
bereits der siebte Großvater, wegen dessen bevorstehenden Tod die
leidgeprüfte Familie in Urlaubsorte in aller Welt fliegen musste.
Lucky Latino wünscht baldige Genesung!
 
*Name vermutlich geändert
 
14.05.2009:
Juhu!
 
Ich darf nachher zu Olaf Schubert!
 
08.05.2009:
Väterliche Unerfahrenheit
 
Da habe ich doch tatsächlich heute morgen stundenlang mit zunehmender
Verzweiflung einen linken Kinderhausschuh gesucht. Unterm Sofa, auf
dem Sofa, unter den Betten, in den Betten, unter allen Kommoden,
zwischen den Handtüchern, auf der Nachttischlampe, unter dem
Mülleimer - wo ich auch suchte, das Ding war nicht zu finden.
Auf die naheliegende Möglichkeit, dass er mitten auf dem gedeckten
Frühstückstisch stehen könnte, kam ich natürlich nicht.
 
07.05.2009:
Gestern in den Kleinanzeigen...
 
"Suche Frau bis 21 Jahre oder älter"
 
05.05.2009:
Segensreiches Homöodingsbums
 
Bisher war ich der Meinung, der einzig wirkliche Kritikpunkt, den man
gegenüber homöopathischen Methoden anbringen könnte, sei, dass
alleine in meinem privaten Umfeld etwa zwei von drei Menschen das Wort
Homöopathie nicht richtig auszusprechen imstande sind. Seit meine
liebe Tochter gestern aber eine ganze Flasche voller Kügelchen
im Badezimmer zuerst zerdeppert und dann unter allen Schränken,
Teppichen und in allen Ritzen und Fugen verteilt hat, ist mir klar
geworden, dass da auch noch weitere Nachteile gegenüber den weiter
oben sicher deponierten, großformatigeren schulmedizinischen
Produkten bestehen.
 
04.05.2009:
Klasse Geschenk!
 
Die Drogerie in unserem kleinen Städtchen empfiehlt werbewirksam
im Schaufenster als Geschenk zum Muttertag "Florafix (oder so ähnlich,
Anm.d.Red.) Kräuterblut - mit extra viel Eisen. Wenn es IHR mal
wieder nicht so gut geht..."
Eine tolle Idee, die sicherlich für viel Begeisterung unter dem
muttertäglichen Tannenbaumsäquivalent sorgen wird.
 
01.05.2009:
Der Unterschichtenfernsehwahn treibt seltsame Blüten
 
In einer Grundschule, weniger als 800 Kilometer vom Markgräflerland
entfernt, rebellieren seit wenigen Tagen die rund 240 Schüler, vom
ABC-Schützen bis zum dreifachen Zwangswiederholer, der mit 16 immer
noch die Grundschulbank drückt beim morgendlichen gemeinsamen
Singkreis. Es steht nämlich passend zur Jahreszeit der Klassiker
"Es tönen die Lieder, der Frühling kehrt wieder" auf dem
Programm, das von Schulsozialarbeiterin Brigitte S. aus N. entworfen
wurde. Dennis F. (8) und Yannik R. (9), Schülersprecher, beschwerten
sich bereits beim Rektor, beim Oberschulamt und sogar bei Kultusminister
Herbert R. persönlich, denn "der Hirte spielt Mundharmonika,
nicht Schalmei. Das weiß doch jeder!".
Ähnlich dramatische gesamtgesellschaftliche Auswirkungen hat auch
die aktuelle Staffel von 'Deutschland sucht den Superstar', da im Raum
Pfullendorf (das liegt einmal über die Alb, dann zweimal links,
einmal rechts, am Mond vorbei und dann im Kreisverkehr die dritte
Ausfahrt nehmen), sich ungeheure Mengen von Hauptschulabsolventen
neuerdings auf Ausbildungsplätze zum Schuhmacher bewerben: "Meine
Freundin hat gesagt, Schuhmacher ist voll geil!", beschreibt Kemal G.
aus O. seine Motivation.
 
26.04.2009:
Kalauer hoch drei
 
Der Kanton Appenzell will in Zukunft Nacktwanderer mit einer Geldbuße
von 200 Franken belegen. Wenigstens raubt man diesen damit nicht gleich
das letzte Hemd.
 
24.04.2009:
Kinder!
 
Selbst im Rahmen der Aktion 'Windelfrei und Spaß dabei' habe ich null
(in Zahlen: 0) Verständnis dafür, dass man bereits als
Zweieinhalbjährige so revolutionär veranlagt sein muss, dass
man es als konstruktive Medienkritik auffasst, wenn man vor den
heimischen Fernseher pinkelt.
 
21.04.2009:
Frauen!
 
Schatz! Wenn ich Bechamel sage, dann meine ich auch Hollandaise!
 
14.04.2009:
Die imaginäre Karotte
 
Es ist eine auf den ersten Blick sehr plumpe, aber doch erstaunlich
effektive Methode, die eigene, zweieinhalbjährige Zwillingsschwester
zu ärgern, wenn man ihr, während sie genüsslich eine Karotte
kaut, beharrlich einredet: "Lea gar keine Karotte hat. Lea gar keine
Karotte hat. Lea gar keine Karotte hat..."
 
10.04.2009:
Göttlicher Beistand
 
Ein Transzendenzerlebnis der besonderen Art durfte ich kürzlich
feiern: Die evangelische Kirche war mir Beistand und Helfer im Kampf
gegen eine meiner schlimmsten Ängste, meiner totalen Arachnophobie.
Der Gemeindebrief der evangelischen Kirchengemeinde unseres kleinen
Ortes, den wir seit geraumer Zeit regelmäß in dreifacher
Ausfertigung in unserem Briefkasten finden, diente mir nämlich als
Abdeckung für das Glas, in dem ich eine dicke, haarige, gefühlte
8,2 cm große Spinne morgens aus unserem Schlafzimmer beförderte
und durch das geöffnete Fenster in die Freiheit entließ.
Wäre es der katholische Gemeindebrief gewesen, hätte ich
wahrscheinlich einfach zugeschlagen.
 
05.04.2009:
Wieder ein Stück weiter auf dem Pfad der Erleuchtung
 
Neulich im Traum erschien mir der Wunderheiler Galadriel von Grünental,
der es dank seiner reinigenden Gaben vermag, mit Hilfe des Erzengels
Uriel und unter Verwendung der Eigenschwingungen von Saturn, Mars
und Merkur auch ihr Ceranfeld von jeglicher Verunreinigung und
Verkrustung zu befreien - und das sogar aus bis zu 500 Kilometern
Entfernung!
Alles Weitere unter www.erzengel-reinigt-auch-ihr-ceranfeld.com
 
03.04.2009:
Vorgestern in einer deutschen Schule
 
Ein Schüler spricht einen etwas älteren, leicht verwirrt wirkenden
Lehrer an: "Ihr Schnürsenkel ist offen." - Der Lehrer schaut seine
Schuhe an, bückt sich, bindet die Schuhe zu und antwortet: "Danke!".
 
01.04.2009:
Mythen und Legenden entwickeln sich auch heute noch weiter
 
Schon seit Menschengedenken spielt der Klapperstorch in den Gedanken
von Eltern und kleinen Kindern eine hervorgehobene Rolle. Gar manches
ward dem lustigen Gesellen in den Jahren so nachgesagt. Dass aber
meine kleine Tochter heute morgen steif und fest behauptete, der
Storch habe ihr gestern eine Brezel geklaut, das kann, will und mag
ich bei allem Respekt für mein eigen Fleisch und Blut einfach
nicht glauben.
 
30.03.2009:
So werde ich zum Globalisierungsgegner
 
Zum NATO-Gipfel haben sich in Straßburg und Baden-Baden ein Haufen
lustiger Leute aller politischer Couleur angekündigt. Solche, die
was zu sagen haben und es auch dürfen, und solche, die wohl auch
etwas zu sagen hätten, die man aber lieber nicht hören will.
Jetzt kann man das ja gut finden oder auch nicht, aber wenn solche
Veranstaltungen dazu führen, dass ein badischer Männergesangsverein
mit einem Durchschnittsalter von 76,4 Jahren sich mit einem HipHop-Trio
zusammentut und Texte wie 'Wir sind nicht Osama bin Laden - kein
Terror kommt aus Baden' von sich gibt, spätestens dann werde ich
auch zum NATO-Gegner.
 
26.03.2009:
Mustergültige Namensverteilung
 
Es gibt Gemeinden und Orte, in denen heißt jeder zweite Einwohner
Schulz, anderswo ist es eher Rebholz, Meier oder Hasenscharte. Hier
in meinem kleinen Städtchen scheint es ein ganz anderer Name zu
sein, der einen Großteil der Einwohnerschaft bezeichnet: Als ich
eben im Amtsblatt eine Seite mit Kleinanzeigen, in denen sich Menschen
für die Glückwünsche zu Hochzeit, Jubiläum oder Erstkommunion
bedankten, fiel mir auf, dass sieben Personen 'Jan Mustermann', vier
Personen 'Simone Muster' und drei Personen 'Michael Mustermann' hießen.
Ob die beiden männlichen Inserenten auch noch verwandt sind, ließ
sich leider nicht feststellen. Mir fiel aber besonders auf, dass es
bei allen Anzeigen nicht einen einzigen weiteren Namen gab. Seltsam.
 
21.03.2009:
Über sieben Brücken musst du geh'n
 
Zumindest dann, wenn du einen Weg gehen willst, der über sieben
Brücken führt und dir die Zielerreichung wichtig genug ist.
 
19.03.2009:
orthografie.doc für Lehrer
 
Wenn man sich als Lehrer auf computergestützte Rechtschreib-
prüfungen verlässt, dann kommt sowas raus:
    Chris schreibt - Chris schrieb - Chris hat geschrieben
    Georg kocht - Georg kochte - Georg hat gekocht
    Emily leidet - Emily litt - Emily hat gelitten
    Fritz sitzt - Fritz saß - Fritz hat gesessen
    Katha lügt - Katalog - Katha hat gelogen
 
Zahnärzte sind böse
 
Aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua,
aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua,
aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua,
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aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua,
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aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua,
aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua,
aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua,
aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua,
aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua, aua,
 
16.03.2009:
Eselsohr = Feldweg hoch zwei mal Katzenklappe im Quadrat
 
Ein, sagen wir mal, entrüsteter Leser aus der schönen Stadt
Internet hat die Redaktion des Satiremagazins Titanic vermutlich wegen
deren distanzierter Berichterstattung zum Amoklauf in Winnenden per
E-Mail ein wenig beschimpft. Unter anderem unterstellte er, die Redakteure
hätten einen "IQ von nicht mal zwei", wohingegen "nen Feldweg einen
von 4 hat". Ich habe sorgfältig recherchiert und festgestellt,
dass er sich geirrt haben muss:
Nach einer aktuellen Studie des Bundesministeriums für Verkehrs-
wegeplanung und Denkvermögensforschung gehören die Feldwege
zur düsten Kategorie aller deutschen Verkehrswege. Ihr IQ
liegt bei 0,84, womit sie nicht nur den Bundesautobahnen im Osten (4,6),
im Westen (4,8), der BAB 8 zwischen Karlsruhe und Stuttgart (2,4),
zweispurigen Bundesstraßen (6,7), Kreisstraßen (außer
Kreise BL, BC und PF) (2,9), sondern sogar Promillesträßchen auf der
Schwäbischen Alb (1,8) und vermutlich auch der Titanic-Redaktion,
deren Wert nicht zu ermitteln war, unterlegen sind.
 
15.03.2009:
Lustige Doppelnamen #3
 
Aus meiner lustigen Reihe fiktiver Hochzeiten, bei denen fantastische
Doppelnamen entstehen, eine Reihe, von der sich im Übrigen Frau
Kanzlerin Merkel bislang vollkommen unbeeindruckt gezeigt hat, stelle
ich heute die Verheiratung von Franziska Maul und Georg Tasche vor.
 
13.03.2009:
Die Ehrungen gehen langsam aus
 
Eigentlich müsste ich heute zum zweiten Mal in diesem Monat einen
'Latino des Monats' vergeben - an Sarina, das QuotenblÖdchen aus
Germany's Next Topmodel als Belohnung für ihre selbstkritisch
gestellte Frage: "Ich weiß nicht, ob ich intelligent bin", kurz
nachdem sie bei einem Interview auf die Frage, wessen Malers Muse sie
gerne wäre minutenlang nur verschämt lächelte, weil sie
sich nicht sicher war, ob sie das Wort 'Maler' oder das Wort 'Muse'
nicht verstanden hatte und ob das nicht sogar was Unanständiges
wäre.
 
10.03.2009:
Lustige Doppelnamen #2
 
Heute verheirate ich in Gedanken einmal Frau Jutta Potz und Herrn
Gerhard Blitz. Im Übrigen drohe ich an, diese Reihe bis zum
St. Nimmerleinstag fortzusetzen.
 
09.03.2009:
And the Latino goes to...
 
Latino-Award
Der Latino des Monats März geht an
einen gewissen Holger, dessen Nachname
mir leider nicht bekannt ist. Ich habe
mir aber von meinerseits als äßerst
zuverlässigen Quellen berichten lassen,
dass eben dieser Holger Irgendwas zur
Zeit jeden Samstag mit einer vollkommen
latinesken Performance bei Bohlens
lustigem DeutschlandsuchtdenSuperstar-
Showformat aufwartet und sich damit
eine ansehnliche Fangemeinde erarbei-
tet haben soll.
Ich finde das bemerkenswert, auch wenn
ich nach weiterem Befragen meiner nicht
genannten Quellen wohl doch eher dafür
bin, dass diese komische Frau mit der Harfe
gewinnt.
 
08.03.2009:
Lustige Komposition
 
Aus der Reihe "Eheliche Vereinigungen, bei denen interessante Doppel-
namen entstehen" präsentiere ich Ihnen, liebe Leser, heute die
Hochzeit von Julia Sapper und Ernst Lot.
 
04.03.2009:
Nominalkuriosum
 
Neulich verscherbelte ich bei Ebay ein altes Buch aus meinen Be-
ständen zum Spottpreis. Der Käufer hatte einen derart lustigen
Namen, dass ich ihn euch, liebe Leser, nicht vorenthalten kann. Der
Herr hieß (ungelogen): Kurt-Friedrich Hamann-Graber und kam
aus Castrop-Rauxel.*
Wie immer habe ich aus datenschutzrechtlichen Gründen Name, Ort und Geschlecht geändert.
 
02.03.2009:
Mein lieber...
 
Gibt's eigentlich auch einen 'bösen Scholli'...?
 
01.03.2009:
Freundlichkeit im Alltag
 
Ich bin mir nicht sicher, ob ich mich gestern wirklich so korrekt
verhalten habe, wie man es von einem Vorbild wie mir erwarten kann.
Folgende Situation: Ich lud gerade auf dem Parkplatz des Einkaufs-
marktes meines Vertrauens meine Wocheneinkäfe vom Wagen in den
Kofferraum meines schnieken Flitzers, als sich meine liebe kleine
Tochter, die bis zu diesem Zeitpunkt brav im Einkaufswagen saß,
erheben zu müssen meinte und damit die Standfestigkeit des Waren-
sammelrollkorbes erheblich gefährdete. Ich rief ihr zu, sie möge
sich unverzüglich wieder setzen, was sie nach mehreren deutlichen
Ermahnungen dann auch endlich tat.
Nun geschah es aber, dass zur selben Zeit eine junge Frau mit leicht
schiefem Blick und noch etwas schieferer Haltung, gepaart mit einem
dezenten, zum Lispeln neigenden Sprachfehler, an uns vorbeiging.
Sie hatte die ganze Situation beobachtet und wie es sich für
couragierte Menschen gehört, mischte sie sich ein. Sie sprach
mein Töchterlein an: "Aufbassa, do ka' ma' ganz schee schnell
rausfliaga, des isch mir als Kind au bassiert!".
Um nun zur Ausgangsfrage zurückzukommen: Hätte ich mir eventuell
die Entgegnung: "Ja, man merkt's!" verkneifen sollen?
 
27.02.2009:
Eine unumstößliche Wahrheit
 
Wenn man es mal ganz genau nimmt, dann sind Chelsea-Boots und
George-Boots zwei paar Stiefel.
 
22.02.2009:
Kurzum
 
Kölner Siege in München finde ich noch doofer als dämliche
Fasnachtsbälle.
 
19.02.2009:
Ich zerknüllte es in, in, in...vier Teile!
 
Als ich eben ein Buch zusammenklebte, das meine beiden kleinen
Teilzeitengelchen mittels Reißens in seine Einzelteile zerlegt
hatten, kam mir eine ganz neue Idee, was Douglas Adams veranlasst
haben könnte, seinem Hauptwerk, dem Anhalter, im Original den
Untertitel 'A trilogy in five parts' zu geben.
 
18.02.2009:
Künstlerisch wertvoller Buchstabendreher
 
Amsel, Drossel, Stink und Fahr...
 
17.02.2009:
Nicht lustig, aber wahr
 
Ich habe eben allen Ernstes bei einem Text über ein
Kinderkurzfilmfestival das Wort 'Kinderfurzfilmfestival'
gelesen und fand das auch noch kreativ.
 
16.02.2009:
Schweizer Gesetzgebungsnonsens
 
Schweizer Hundewürgehinweis Die lieben Schweizer haben
mal wieder eine bedrohliche
Gesetzeslücke geschlossen.
War es bisher nach eid-
genössischer Rechtssprechung
doch tatsächlich möglich,
liebevoll und zärtlich mit
seinem Vierbeiner umzugehen,
so gilt seit kurzem in Parks
und sonstigen Grünanlagen
(sofern diese öffentlich
zugänglich sind), eine un-
eingeschränkte Hunde-
würgepflicht. Es ist le-
diglich noch umstritten, ob
für besonders hässliche
kleine Hunde eine Ausnahme-
Genehmigung erteilt werden
soll. Erste Hinweisschilder,
wie hier in Basel, wurden je-
denfalls bereits aufgestellt.
 
13.02.2009:
Elektropostalisches Desinteresse
 
Kann man mir eigentlich mangelnde Begeisterungsfähigkeit für das
gesellschaftliche Engagement meiner Mitmenschen vorwerfen, wenn ich
auf eine E-Mail des Absenders )(&%)=(/"=)%lknlaksdf)(&/)([email protected],
deren Betreffzeile lautet "Junges Girl liegt nackt auf dem Bett"
mit dem Gedanken "Was soll sie auch sonst machen?" reagiere?
 
11.02.2009:
Finanzberatung durch ungelernte Hobbyberater
 
"Ich hätte es früher selbst nicht geglaubt, bis ich es
am eigenen Leib erfahren durfte (...)" - Phrasenfiasko!
 
08.02.2009:
Eine höllisch schwere Aufgabe
 
Duploturm Heute eine echte Herausforderung:
Der auf dem nebenstehenden Bild
fotografisch abgebildete Turm aus
Duplosteinen hat einen Konstruktions-
fehler, der seine Standfestigkeit
äußerst negativ beeinflusst.
Die Aufgabe für den geneigten
Leser und Rätselfreund lautet
nun: Finde den Fehler!
 
Wer die Lösung nicht nur findet,
sondern es auch schafft, diese un-
missverständlich im Gästebuch
darzulegen, kann was gewinnen.
Ich weiß nur mal wieder
noch nicht, was.
 
07.02.2009:
Sprachliche Katastrophen
 
Es ist schon ein absolutes Unding und eine dicke Spende ans Phrasen-
schwein wert, wenn man den WM-Titel der Skifahrerin Kathrin Zettel
mit der Überschrift "Kathrin hatte keiner auf dem Zettel" in einer
viertelwegs seriösen Tageszeitung kommentiert sieht.
Dieses Verbalverbrechen erinnert mich an einen Menschen, der das
Wort 'Massageroller' nicht aussprechen kann und immer 'Rollladentasche'
stattdessen sagt. Dabei handelt es sich aber um ein mitten im Sprach-
entwicklungsprozess steckendes zweieinvierteljähriges Kind.
Also schät euch, ihr Sportredakteure.
 
05.02.2009:
Andere können es doch auch #2
 
Nochmal ein Lob für jemanden mir völlig Fremden: Wer in der
Lage ist, ein Kinderlied zu erfinden, in dem es um ein junges Mädchen
namens Anne geht, das gerne auf der Kaffeekanne Trompete bläst und
auf einem Besenstiel geradeaus rund ums Haus davonreitet, sobald
es einem blonden Oberförster aus dem Schwarzwald begegnet, der
es dazu bringen will, ihm die Pantoffeln für die Tagesschau zu
reichen, der hätte es verdient, hier an dieser Stelle mal einen
Gastkommentar schreiben zu dürfen.
 
03.02.2008:
Die Lucky-Latino-Stiftung prämiert...
 
Latinos Homepage-Urkunde Um der schier endlosen Reihe sinnloser
Internetpreise einen weiteren hinzuzu-
fügen, hat Lucky Latino in seiner oft
unermesslichen Güte eine Auszeichnung
für lustige Websites ins Leben gerufen,
die jeder, der möchte, in unveränder-
ter Form auf seiner Homepage platzieren
darf. Lucky Latino würde sich freuen,
diesbezüglich eine Benachrichtigung
zu erhalten. Zum Speichern der Urkunde
einfach mit der rechten Maustaste drauf
klicken und den unschwer zu verstehen-
den Anweisungen des diktatorischen Ge-
räts folgen, oder hier downloaden.
 
Der Herr seiner selbst, also ich,
wünscht allen Benutzern viel
Spaß damit!
 
01.02.2009:
Andere können es doch auch
 
Ich sollte viel öfter andere Leute loben. Zum Beispiel solche, die
tolle, unterhaltsame Internetseiten anbieten. Daher heute ein exorbitantes
Bravo an den Verwalter der Seite
 
31.01.2009:
Gesellschaftliche Fehlentwicklungen sind oft haarige Angelegenheiten
 
Ich muss heute ein ernstes Problem ansprechen. Beim Hören des Titels
"Du kannst geh'n, aber deine Kopfhaut bleibt hier" der Musikgruppe
"Die Ärzte" aus Berlin muss ich zunehmend daran denken, dass es
langsam aber sicher Zeit wird, das Skalpieren als Alternativstrafe in
das deutsche Strafgesetzbuch aufzunehmen. Analog zur Forderung nach
Kastration von Sexualstraftätern sollte diese neue Maßnahme
vor allem gegen die wachsende Zahl von Friseurnomaden eingesetzt werden.
Solche Menschen, die ihr Leben damit verbringen, sich bei unterschiedlichen
Friseuren und Barbieren die Haarpracht kürzen und richten zu lassen
und dann noch vor dem Bezahlen schnellen Schrittes aus dem jeweiligen
Salon eilen und somit den Figaro um seinen verdienten Lohn prellen,
haben im vergangenen Jahr in Deutschland einen geschätzten (von mir)
wirtschaftlichen Schaden von rund einer Million Euro angerichtet.
Das sollte uns alle mit Sorge erfüllen, wissen wir doch nicht, ob
dadurch nicht für uns ehrliche Haarschnittkunden in Bälde der
Preis für einmal Waschen, Schneiden, Legen um das 4,6-fache
ansteigen könnte. Und das in Zeiten der Finanzkrise!
Also lasst uns handeln, selbst wenn arrogante Wikipediamitarbeiter
(mich selbst eingeschlossen), das Phänomen derzeit für noch
nicht relevant und artikelwürdig erachten. (Vermute ich mal!)
Deshalb rufe ich alle Leser auf, eine Petition zur Einführung des
Skalpierens als gerechte Strafe für Friseurzechprellerei zu initiieren.
 
28.01.2009:
Karte? Eich Schwanzlutscher hots Abi it guatdoa!
 
Genossen aus früheren Zeiten werden es verstehen können: Ich
würde viel dafür geben, dem guten alten Toni vom Astral mal
Rach, den Restauranttester auf den Hals hetzen zu dürfen. Und ich
glaube durchaus, weil ich damit Rach bestrafen will, nicht Toni.
 
26.01.2009:
Heimlicher Respekt von mir
 
Irgendwo im finstersten Sachsen ist ein Autofahrer nach 30 Metern Flug
durch die Luft in sieben Metern Höhe in ein Kirchendach gekracht.
Wie er's gemacht hat, weiß so recht noch niemand, aber ich finde
es irgendwie bemerkenswert.
 
25.01.2009:
Lebenshilfe gut, günstig, hat Termine frei
 
Seit Jahren ist es guter Brauch, dass in schwachsinnigen Frauenzeitschriften
wie "Für Sie", "Tina" und wie sie alle heißen (also jedenfalls
in einer davon, aber ich kann nicht sagen, welche es ist), noch viel
schwachsinnigere Lebenshilfetipps von eher sagen wir mal mittlerem
Niveau abgedruckt sind. Dafür bekommt die Einsenderin immer 10
oder 20 Euro. Ich habe dies als neue Einnahmequelle ins Visier genommen
und werde daher in Kürze auch meine ersten Tipps an die Frau bringen:
  • Jacken, bei denen der Aufhänger abgerissen ist, lassen
    sich ganz einfach und problemlos wieder aufhängen, wenn
    man den abgerissenen Aufhänger wieder annäht.
  • Beim Putzen von verschiedenen Oberflächen hilft es ungemein,
    einen zur jeweiligen Oberfläche passenden Reiniger zu verwenden.
 
22.01.2009:
Wort der Woche
 
Es ist ja um den Jahreswechsel Mode, allerhand Worte des Jahres oder
Unworte desselben zu küren. Davon angeregt habe ich mich eben
entschlossen, ein Wort, das vor wenigen Minuten ungefähr 10 Sekunden
lang in einen Wikipedia-Artikel eingebaut war, bevor ein eifriger
Aufpasser es wieder entfernte, zum Wort der Woche zu benennen:
 
    homosexuelle Bumsfrikadelle

 
Warum das Wort ausgerechnet als Ersatz für das Wort "Kreta" verwendet
wurde, ist mir zwar bislang nicht klar, aber den ästhetischen
Wert zieht es auch in erster Linie aus dem Binnenreim.
 
20.01.2009:
Der pure Neid
 
Chelsey B. Sullenberger müsste man sein. Der versenkt ein Millionen
teures Passagierflugzeug im Hudson River und wird dafür auf der
ganzen Welt mit Lob überhäft und sogar zu Obamas Vereidigung
eingeladen. Wenn ich etwas kaputt mache, werde ich dafür in aller
Regel von irgend jemandem zur Sau gemacht.
 
19.01.2009:
Nie gehörter Wortwitz zur Hessenwahl von gestern
 
Setzte sich doch erst gestern aus aktuellem Anlass (23 Komma nochwas
Prozent oder so) der Vogel des Monats Januar auf den Baum vor meinem
Wohnzimmerfenster:
Klick macht Bild groß
 
18.01.2009:
And the Latino goes to...
 
Latino-Award
Der Latino des Monats Januar geht an Knoblauch
und Ohrstöpsel, die bekanntermaßen einzigen
wirksamen Mittel gegen Peter Maffay.
 
Beide leisten in ihrem Kampf gegen das
"transylvanische Warzenschwein" (Beschreibung
von Herrn W. aus K.), bzw. den "Leberfleckrumänen"
(so Herr Rainald G., Künstler) einen unschätzbaren
Beitrag zur akustischen Hygiene westdeutscher
Kinderzimmer. Danke.
 
15.01.2009:
Literarisch-anglizistisches Meisterwerk
 
Beim Durchforsten meiner guten alten Plattensammlung geriet mir gestern
ein musikalisch wie textlich originelles, ja beinahe kreatives Werk ans
geschulte Ohr. Der Text (erste Zeilen) lautete:
    When it rains, it's always wet
    and I'm stayin' in my bed.
    Stay there, 'til the sun comes out
    and the life outside gets loud.
Wer mir Titel, Interpret und Album nennen kann, hat die Chance, eventuell
irgendeinen Scheiß zum Selbermachen oder was anderes zu gewinnen.
Rechtsweg wie immer ausgeschlossen. Antworten bitte ins Gästebuch
oder telefonisch ans Ministerium für Entwicklungshilfe (Telefonnummer
siehe Telefonbuch von Berlin).
 
14.01.2009:
Latineskes Spießbürgertum
 
Nennt mich von mir aus stockkonservativ oder sonstwas, aber ich bin
nicht bereit, OMGROFLLOL als Sprache anzuerkennen. Das ist bestenfalls
eine lautmalerische Umschreibung von Würgegeräuschen.
 
12.01.2009:
Vom Regen in die Traufe
 
Jetzt wo meine Lieblingsunterschichtenmüllfernsehsendung "Bauer
sucht Frau" nicht mehr kommt und ich endlich mal wieder Zeit für
sinnvolle Beschäftigungen hätte, kommt auf demselben Sendeplatz
meine zweite Lieblingsunterschichtenmüllfernsehsendung "Rach, der
Restauranttester". Hmmmm, lecker.
 
11.01.2009:
Lebensvereinfachungsratgeber #27
 
Warum denn immer so kompliziert, liebes britisches Ehepaar? Du hast
dir per künstlicher Befruchtung einen Haufen Reagenzglasembryos
basteln lassen, an denen langwierige Untersuchungen vorgenommen wurden,
ob das grauenerweckende Brustkrebs-Gen in ihnen schlummere. Wäre es
denn nicht einfacher gewesen, sich für einen Jungen zu entscheiden?
 
10.01.2009:
Heute Abend! 
Premiere "Momo", Alter Schlachthof Sigmaringen, 19 Uhr, Eintritt frei.
Es spielen Jugendschauspieler der Sigmaringendorfer Waldbühne.
 
06.01.2009:
Die Badenser sind und bleiben komisch
 
Über die Weihnachtsfeiertage weilte ich einige Zeit in badischen
Landen und hatte so auch Gelegenheit, mein wohlgeformtes Näschen in
die "Badische Zeitung" zu stecken. Und man sollte nicht glaube, was da
so alles erschnüffelt werden kann! Das Highlight unter den Kleinanzeigen
war jedenfalls eindeutig der 'Todesfall-Schmalspurtraktor', den ich
logischerweise am liebsten gekauft hätte, wäre mir mein schönes
Geld nicht zu schade gewesen.
 
04.01.2008:
Plagiative Frage
 
Ist eigentlich schonmal jemandem außer Dan, dem Fullphäts-Drummer,
die Ähnlichkeit zwischen 'Affentheater' und 'Attentaeter' aufgefallen?
 
03.01.2009:
Kleiner Nachbericht
 
Ich war gestern seit langem mal wieder auf einem Konzert einer richtigen
Band. In einer sympathischen kleinen Spelunke in einem noch kleineren
Dorf diesseits der Schwäbischen Alb spielte eine Art Liedermachertrio
Lieder. Bevor sie damit anfingen, lachte der Sänger allerdings erst
mal minutenlang die dreiglühbirnige Lichtorgel aus, die bei jedem Geräusch
herzlich aufleuchtete ("Bitte seid doch mal leise, es ist so hell hier!")
Da es etwas eng war, trommelte der Trommler der Kapelle auf dem
semibarocken Lampenschirm über seinem Kopf und konnte so auf ein
Ridebecken verzichten.
Die Bassisten sang ein lustiges Lied von Blitzeinschlägen, dem jedoch
leider ein wenig der dialektöse Klang abging. Der Frontliedermacher,
wurde von einem Publikumsmitglied aus den vorderen Reihen mehrfach
unaufgefordert zum Lachen gebracht, was das Gesamtpublikum gleich mit
erheiterte. Natürlich mal abgesehen von den schwäbischsprachigen
Ureinwohnern der Spelunke ("Wenn se it sengat, muascht gar it so aufbassa!")
und einigen anwesenden Teilzeitlegasthenikern ("Hä? Wia hoißet
dia? Full des Gschiss, oder wia?"). Das restliche Publikum war aber ziemlich
angetan, sodass ich es sehr bereute, bereits vorzeitig die Veranstaltung
wieder verlassen zu müssen, weil es Zeit für's Bett war.
Ich empfehle aber jedem, der will, die CD "B-L-A-S-C-H-E-N-W-Ä-C-H-E"
der betreffenden Musikgruppierung.
 
02.01.2009:
Sprachverkomplizierung
 
Wenn man möchte, kann man statt "Mein Kind hat die Windel voll" auch
sagen: "Mein Nachkomme beschert mir ein olfaktorisches Negativerlebnis".
Muss man aber nicht.
 
01.01.2009:
Moderne Weihnachtsgedichte #2
 
Am Heiligabend aus dem Bau
kroch ein Füchslein wild und rot.
Nicht wortgewandt und auch nicht schlau
ahnte es noch nichts vom Tod.
 
Lief voll des Lobes für den Herrn
auf einer Bundesstraße rum -
da kam ein Auto, eins mit Stern (!)
und fuhr ihn mit Gebrumm
um
 
Verendend lag der Fuchs im Graben -
doch ist's an Weihnacht nun mal so -
vier Krähen kamen, sich zu laben
und war'n am Fest der Liebe froh.
 
Wie einst vor Jahr'n in einem Stall -
die Ähnlichkeit ist schnell gedacht -
hat wiedermal, diesmal mit Knall,
ein Stern den Armen Glück gebracht.
 
31.12.2008:
Ein Jahr geht zu Ende
 
Lucky Latino wünscht allen Lesern einen guten Rutsch und ein
frohes neues Jahr 2009.
 
29.12.2008:
Moderne Weihnachtsgedichte #1
 
Glocken, gebt was auf die Ohren -
Gottes Sohn ist heut' geboren!
 
Eine freie Übersetzung des französischen Weihnachtsgedichteklassikers
D�cembre. Cloches, sonnez!
Noël, l'enfant Christ est n�!
 
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Hosted by www.Geocities.ws

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