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Grimma-Intro

Bildungs- und Sozialwerk Muldental

Der Ruderclub Schwarz

Leipzig Olympiastadt

Grimma - Die Gärtnerei

Unser Besuch in der Kindertagesstätte Flöha

Das "LIONS-Dankfest" im Kloster Nimbschen

 

 

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Leipzig Olympiastadt?

"Leipzig ist Deutschlands Olympiabewerber für die Spiele im Jahre 2012."
Uns Hamburgern sticht es immer noch ein wenig im Herzen, wenn wir diesen Satz zu hören bekommen. Doch an diesem Fakt kann man nun mal nichts mehr ändern und da Hanseaten faire Verlierer sind macht es uns auch überhaupt nichts aus, dass wir den Kürzeren gezogen haben. Immer noch gibt es jedoch viele Überzeugte, die der Meinung sind, dass Hamburg die einzig wahre deutsche Olympiastadt mit internationaler Konkurrenzfähigkeit ist. Doch lassen wir die Experten streiten und wenden wir unseren Blick auf den unwiderruflich gekürten Sieger "Leipzig". Was geht jetzt, nach der Wahl, dort vor sich? Bei unserer Spendengeldübergabe in den Hochwassergebieten verbrachten wir auch viel Zeit in Leipzig, und können so aus eigener Erfahrung berichten. Schon bei unserem ersten Besuch in der Region, welcher zwei Tage vor der Olympiawahl lag, bemerkten wir, dass im Radio, egal ob Klassik- oder HipHop- Sender, von nichts anderem mehr die Rede war als von der Olympiabewerbung. Mit wem auch immer wir sprachen, irgendwann viel das Wort Olympia und dann sprudelten die Leute nur heraus, was uns zu diesem Thema einfiel, und erzählten mit leuchtenden Augen von ihren Träumen, Hoffnungen und Erwartungen. War das bei uns in Hamburg auch so? Fakt ist, dass sich diese Euphorie nach dem Olympiawahlsieg nur noch mehr verstärkt hat und auch weiter verstärken wird. An fast jedem Schaufenster kann man einen Olympiaaufkleber entdecken und allgemein wird die Werbetrommel in dieser Zeit in Leipzig ordentlich gerührt, überall bekommt man die Baupläne des olympischen Dorfes zu sehen. Nur die Pläne! Von Baustellen etc. haben wir bis jetzt noch nicht gesehen. Vielleicht war unser Besuch vom 16.- 18. Mai noch etwas früh, ich hoffe nur, dass den Leipziger Olympiabeauftragten klar ist, dass die internationale Jury sich nicht mit bloßen Bauplänen zufrieden geben wird, man will bereits den Baubeginn und die gesamte Organisation mit beobachten können, reine Euphorie reicht da leider nicht. Trotz alledem zeigt man sich optimistisch " Wir haben die Hürde "Deutschland" genommen, und wenn wir alle zusammen anpacken, dann nehmen wir auch die Hürde "Welt"". Es gibt noch viel, sehr viel zu tun, damit Leipzig eine Chance gegen die namhaften Gegner aus dem Ausland hat. In dem ungebremsten Optimismus, dem Stolz, dem Ehrgeiz, den Hoffnungen und Wünschen, die man in einen Sieg steckt, ist es den Sachsen mit einem ausgewogenen Finanzierungskonzept vielleicht wirklich möglich die Jury für sich zu gewinnen. Der gesamte Umgang mit der Situation und die Motivation ist eine ganz andere als wir sie gewohnt sind. Ich denke, dass diese Euphorie, die wir vor Ort gespürt haben, auch von anderen Mensch und vielleicht auch von den Jurymitgliedern gespürt wird. Das ist der Bonus den die Leipziger gegenüber anderen Städten mit einem ähnlich guten Bewerbungsprogramm haben. Wir werden sehen, was die Zukunft bringt, ich jedenfalls wünsche den Leipzigern viel Glück, und hoffe, dass sie ihren Optimismus, der sie so weit gebracht hat, nicht verlieren, sodass er sie weiterbringen möge. Es wäre ja nicht das erste Mal, dass ein Außenseiter gewinnt!


Friedrich Möckel 10d




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