LANGENLONSHEIM

 

PARTNERSTADT VON POTTON

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Die Verbandsgemeinde Langenlonsheim liegt in landschaftlich und geographisch guter Lage im unteren Nahetal.

Der Wald von Langenlonsheim liegt 300Meter hoch. Es ist ein beliebtes Ausflugsziel. Von seiner Spitze aus kannst du im Norden bis auf die Berge des Taunus und im Süden bis auf die Berge des Hunsrück sehen. Durch seine zentrale Lage und guten Straßenverbindungen kann man Langenlonsheim gut erreichen. Durch die Autobahnen A60 und A61 ist auch die Verbindung zu den Städten Mainz, Frankfurt, Köln und Ludwigshafen gegeben.

Die Geschichte der Verbandsgemeinde beginnt im Jahre 1800. Damals wurde Langenlonsheim unter französischer Herrschaft mit den Gemeinden Bretzenheim, Laubenheim und Winzenheim zur “Mairie Langenlonsheim” zusammengefasst. Nach dem Abzug der Franzosen (1814) blieb diese Verwaltungseinheit als “Bürgermeisterei Langelonsheim” weiter bestehen. Diese Bürgermeisterei mit ihren fünf Gemeinden wurde am 14.Mai 1816 Teil des neu gebildeten Kreises Bad Kreuznach. 1928 erhielt die Bürgermeisterei die Bezeichnung “Amt”.Im Jahre 1939 kamen die Gemeinden Windesheim, Waldhilbersheim und Waldlaubersheim zum Amt Langenlonsheim hinzu, das nun aus 8 Gemeinden bestand. Am l.Oktober 68 wurden die Ämter in Verbandsgemeinden umbenannt. Seit dem Abschluß der Verwaltungs- und Gebietsreform (1970) besteht die Verbandsgemeinde Langenlonsheim aus 7 Ortsgemeinden. Verbandsgemeinden gibt es nur in RheinlandPfalz. 

Die Verbandsgemeinde Langenlonsheim besteht aus Bretzenheim, Dorsheim, Guldental, Langenlonsheim, Laubenheim, Rümmelsheim und Windesheim. Die Ortsgemeinden blieben selbständig. Sie verfügen über einen eigenen Ortsgemeinderat und Ortsbürgermeister mit eigenen Zuständigkeiten. Die Verbandsgemeinde hat folgende Dinge zu tun: Schulen, Brandschutz und Technische Hilfe, Bau und Unterhaltung von zentralen Sport-, Spiel- und Freizeitanlagen, Abwasserbeseitigung, Ausbau und Unterhaltung von Gewässern. Die Verbandsgemeinde-verwaltung ist zuständig für die administrative Erledigung der soeben aufgezählten Aufgaben. 

Langenlonsheim ist eine Weinbaugemeinde, die im unteren Nahetal gelegen ist und bekannt für seine guten Qualitätsweine. Fruchtbare Lößböden und das warme Klima dieses Raumes waren für die Wahl der ländlichen Siedlung bestimmend. Schon zur Zeit der Römer wurde hier Wein angebaut.
Langenlonsheim wurde erstmalig 769 urkundlich erwähnt = Longistisheim. In seiner langen Geschichte wechselte der Ort oft seinen Beseitzer. Unter französischer Herrschaft wurde Langenlonsheim im Jahre 1800 Sitz einer “Mairie” (Bürgermeisterei), zu der 5 Gemeinden gehörten. Diese Verwaltungseinheit blieb auch nach dem Abzug der Franzosen und dem Übergang dieses Gebietes an Preußen (1815) bestehen.

Heute ist Langenlonsheim eine aufstrebende Gemeinde. Gewerbegelände wurde ausgewiesen, neue Baugebiete wurden erschlossen und mit den vielen Handwerks- und Gewerbebetrieben wurde Langenlonsheim zum viertgrößten Gewerbestandort im Landkreis Bad Kreuznach.

Neben den vielen Betrieben für Kellereiwirtschaft und Weinbau gibt es kunstoffverarbeitende Betriebe, Firmen zur Herstellung von elektrotechnischen Artikeln und eine Landmaschinen  Fabrik.
1991 wurde eine Ortschronik über die Geschichte von Langenlonsheim herausgegeben.

Auf dem Sportund Freizeitgelände Kloningersmühle gibt es Sportanlagen für Leichtathletik, Tennis, Fußball und ein großes Freibad. Eine Gemeindehalle steht für kulturelle und gesellige Veranstaltungen zur Verfügung.

Wir besitzen zwei Kirchen, die protestantische Kirche wurde um 1588 erbaut. Unsere katholische Kirche wurde 1907 erbaut.

Das Langenlonsheimer Wappen zeigt uns fünf Weintrauben.

Guldental
Im Jahre 1969 gab es eine Gebietsreform. Im Zuge dieser Reforrn sind die beiden Orte Waldhilbersheim und Heddesheim zusammengelegt worden und der neue Name Guldental entstand. Guldental ist die größte Weinbaugemeinde an der Nahe. 

1163 wird Heddesheim urkundlich erwähnt. Heddesheim ist auch die Geburtsstätte des Michael von Obentraut, des es unter dem Ehrennamen “Deutsche Michel” zu legendärem Ruhm im Dreißigjährigen Krieg brachte.
Gustav Pfarrius, genannt der Sanger des Nahetales, erblickte im Jahre 1800 in Heddesheim das Licht der Welt. Er schrieb zahlreiche Heimatgedichte und den ersten gedruckten Fremdenführer für die Nahelandschaft.
Guldental bemüht sich Qualitätsweine zu erzeugen. Die erste deutsche Weinkönigin stammt aus Guldental. Ein großer Campingplatz mit uber 400 Stellplätzen bietet vielen Fremden Platz.

 

 

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