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Was die Presse so meint...
Manchmals hasst die Presse uns (wie bei diesem Verriss unseres letzten Konzerts):
www.klezmer.de/Konzerte/K_Ninehome/k_ninehome.html
Meist aber bejubelt sie uns, feiert und liebt sie uns:

Im Februar 2000 tiriliert die Ipf- und Jagszeitung:
ninehome-Konzert
Wehmutsvoll und tränenschwer
ELLWANGEN (mm) - Ihr erstes ausverkauftes Konzert (stimmt gar nicht, war nur ein Witz A.v.W.B.) erlebte die Gruppe ninehome beim Konzert im Palais Adelmann, wo sie mit Klezmermusik ihren Beitrag zum Holocaust-Gedenktag lieferte.
Das von der Stadt Ellwangen organisierte Konzert entpuppte sich als Publikumsmagnet, selbst die Stehplätze waren besetzt. So viel Publikum konnte doch nicht geirrt haben, oder? Nein, sie alle hatten den besten Riecher, denn kein Krimi hätte spannender, keine Romanze rührender und kein Action stimmungsgeladener sein können. Die vier Jungs von ninehome, drei von ihnen stammen von Neunheim, wie der Name ja sagt, sind die ehemaligen PG-ler Klaus Prochaska, Roland Reiter, Ulrich Brauchle und Wolfgang Brenner. Sie boten über zwei Stunden lang Klezmer vom Feinsten. Mit Akkordeon, Kontrabass, Gitarre, Mandoline, Klarinette und Gesang entpuppten sich die vier als Mutlitalente in verschiedenen Besetzungen, die an den Instrumenten ebenso flott wechselten, wie ihre Musik klang. Sie wechselten auch zwischen Klezmer, der traditionellen, bis ins Mittelalter reichenden Musiik der Osteuropäischen Juden, und jiddischen Liedern fliegend hin un dher. Mal traurig, wehmütig und tränenschwer und im nächsten Augenblick schon wieder in den höchsten Tönen und mit atemberaubendem Tempo jubilierend und tirilierend (da haben wir's ja wieder A.v.W.B.)erfreuten sie das begeisterte Publikum auf höchstem musikalischem Niveau. Klezmer, so erklärte Wolfgang Brenner, sei ursprünglich die instrumentale Hochzeitsmusik, die die Wanderkapellen auf den Festen der jüdischen Gemeinden in ganz Osteuropa bis Armenien spielten. Da so eine Hochzeit meist mehrere Tage dauertet und sehr rituell vollzogen wurde, entwickelten sich die verschiedenen Stimmungen in der Musik, die ja oft sogar mitten im Stück komplett umschlagen. Diese Erklärungen nebenher lockerten mit einigen Sprüchen das lange Programm angenehm auf, das aber auch ohne sie nicht langweilig geworden wäre, da die vier Gäste so voll Enthusiasmus und Begeisterung am Werke waren, dass das Publikum unweigerlich die vollen zwei Stunden lang gefesselt wurde. Dies schlug sich am Schluss darin nieder, dass die Musiker schon gar nicht nach Hause durften. Erst nach sage und schreibe fünf Zugaben wurden sie mit immer noch donnerndem Applaus entlassen. Ein wahrlich glanzvoller Abend.
demnächst noch mehr Lobhudelei...