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Wie es angefangen hat...
Es
war einmal in neunheim. da gab es einen jungen menschen mit wallend lockigen
haaren namens wolfgang steffel. einer mandoline habhaftig geworden, suchte
er nach passenden noten fuer sein instrument. das schicksal und der laendliche
musikalienverkaeufer fuegten es so, dass das einzige passende buch jack tottle's
'bluegrass mandolin' war. zusammen mit ulrich brauchle
gründete er die 'bluegrass-brothers', die in brauchles tischtenniskeller
unsinn mit verzerrten mandolinen und stromgitarren trieben. ansonsten waren
die 'bluegrass-brothers', ein leidlich erfolgloses duo, aus dem sich die band
"ninehome grass" enwickelte.
Die einfallsreiche namenswahl sollte herkunft der musiker (neunheim) und musik (bluegrass) miteinander verbinden. roland reiter, ein verwegener schulkamerad, besorgte sich alsbald ein banjo, wolfgang brenner versank in die tiefen der mandolinenkunst und klaus prochaska zweckentfremdete seinen heavy-metal bass. und weil zu einer richtigen bluegrass-band auch eine fiddle gehoert, konnten elisabeth lammel und spaeter noch annette keitel zum geigen geknebelt werden. beide haben sich mittlerweile ihrem musikstudium gewidmet, selbiges beinahe zum abschluss gebracht, und erfreuen sich ihres lebens in hamburg, beziehungsweise ulm.
Erfolgheischend wandte sich die band 1994 dem klezmer, der musik juedischer wandermusiker zu, in kompaktphasen wurden unmengen an songmaterial erarbeitet und sofort wieder vergessen. weil die presse immer von 'bluesgrass' berichtete und die musikausrichtung sich veraendert hatte, stand 1996 der namenswechsel an. klaus prochaskas unernsthafte vorschlaege konnten sich nicht durchsetzen, und so wurde das ungeliebte 'grass' einfach gestrichen, nicht aber die dazugehörige musik.