Das Auslaufen

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Das Auslaufen begann praktisch nach der �berreichung der Laufmedaille. Im Ziel wurde ich schon von unseren Supportern und den bereits angekommenden Mitstreitern begr�sst. Ein buntes Mischmasch von L�ufern, Fragen, Antworten und Spr�chen fand im Zielraum zwischen Bahnhof und Gastst�tten statt. Jeder feierte und verarbeitete auf seine Weise die letzten Stunden. (Bild01: Frank genoss seine 4:05 h)
Dabei waren jedoch zwei Dinge f�r mich jetzt am wichtigsten. Wo war mein Kleidersack und wo gab es die schicken T-Shirts in der richtigen Gr�sse. Die Kleideranstalt mit den davor dampfenden Duschen hatte ich schnell gefunden. Wobei ich auf das Duschen erst einmal verzichtete und begab mich an die Schlange zur Ausgabe an die T-Shirts. Kleine Gr�ssen gab's wohl am l�ngsten und mit Medium war ich gut dabei. (Bild02: Wo gab's die T-Shirts?)

So kurz nach dem Lauf bei sich langsam zuziehendem Himmel merkte ich auf einmal, dass ich doch tats�chlich auf 2100m H�he war. Es wurde n�mlich eisig kalt, wenn die Sonne ihre Strahlen einzog. (Bild03: Es war ganz sch�n schattig)
Was auch so manch anderem im Gesicht geschrieben stand, der fast den ganzen Tag an der frischen Luft war. (Bild04: Warum muss Achim Gabi st�tzen?)
Verpflegung aller Art und Sitzpl�tze wurden als n�chste Priorit�t auserkoren. (Bild05: Eric hat nur Durst - wie wird das nur in der W�ste?)
Nachdem die Passtschoner einen Tisch erobert hatten, w�rmte eine kr�ftige Gulaschsuppe mich von innen, s�ttigte sehr schnell den aufkommenden Hunger und bek�mpfte nun auch die M�digkeit die mein K�rper signalisierte. (Bild06: Schotten und Engl�nder fr�hlich grinsend?!?!)
Ich weiss gar nicht mehr wie lange es wir dort oben aushielten. Irgendwann war der "Zug zum Zug" gewaltig und mit Achim, Gabi und Wolfgang machte ich mich auf den Weg zur Bimmelbahn, wo wir allerdings noch warten mussten, um eine 'gen Lauterbrunnen fahrende Bahn zu erwischen. Daf�r trafen wir in dieser Bahn einen urigen Schweizer der Achim unbedingt zum Singen bewegen wollte, um mit ihm ein paar g�ngige deutschsprachige Heimatlieder zu tr�llern. Leider verstanden wir nur den kleinsten Teil seines Schwyzerdeutschs, denn fast das ganze Abteil war am Grinsen und Lachen ob seiner Ansprachen,Bemerkungen und Ges�nge.
Die Bahnfahrt liess noch einmal den ganzen Weg, den wir sportlich zur�ckgelegt hatten im Zeitraffer an uns vorbeiziehen. Da die Bahn nicht sehr schnell fuhr, konnte ich weitere Eindr�cke von dieser herrlichen Gegend in mir aufnehmen. Das Umsteigen in Lauterbrunnen war nur eine kurze Unterbrechung zum vorletzten Abschnitt dieser Fahrt nach Interlaken-Ost. Den letzten Abschnitt nach Matten legten wir dann gemeinsam zu Fuss zur�ck. F�r den Abend war bereits vor Wochen im Hirschen ein langer Tisch f�r 20Uhr reserviert worden.
Umziehen und Duschen, oder anders rum?, zuhause anrufen, dass ich noch lebe und noch ein wenig ausstrecken waren die T�tigkeiten bis ich 2 Treppen tiefer auf die versammelte Mannschaft traf.
Strahlende Gesichter, wohin man auch blickte.
(Bild07: Pure Freude bei Andrea, Frank und Marco)

(Bild08: Die "schweren K�pfe" von Rainer, Knut und Bertram)

(Bild09: Volker und Achim beim Gr�beln)

(Bild10: Colin freut sich �ber Wolfgangs Bier)

(Bild11: Christine und Martin - zwei ersch�pfte Supporter)

(Bild12: Gunter und Toni suchen noch einen Spender)

(Bild13: Gabi und Petra zeigen Biss)

(Bild14: Wolfgang lauscht den Diskussionen der Britts und mir)

Bis auf unsere sonst nette Bedienung, die sich mit dem gekonnten Einschenken von Weizenbier mehr abm�hen musste als bei anderen Biersorten. Darauf konnten wir allerdings keine R�cksicht nehmen und noch am n�chsten Abend verfluchte sie das Weizenbier. (Bild15: Ich beim Fotografieren des Weizens)
Nachdem bereits die �bliche Sperrstunde im Hirschen verstrichen war, machten sich die letzten auf den Weg zu ihren Unterk�nften, die bis auf Achim, Gabi und mir in wenigen Stunden die Heimfahrt antreten mussten.

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