Mein goldener Käfig - meine Welt

Hulk

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Die Story

Dr. Bruce Krenzler führt ein ziemlich normales Leben in Anbetracht der Tatsache, daß er Wissenschaftler ist. Doch das ganze ändert sich von einem Tag auf den anderen: ein Unfall im Labor, bei der er einer immensen Dosis Gammastrahlung ausgesetzt ist, erweckt etwas in ihm zum Leben: den Hulk. Wann immer er wütend wird, verwandelt sich Bruce in dieses riesige, grüne Ungetüm und zerstört alles, was ihm in den Weg kommt. Daß das die Welt nicht kalt läßt, ist klar: die einen wollen ihn vor lauter Angst vernichten, die anderen sehen schon eine Armee von Supersoldaten vor sich. Selbst Bruces Exfreundin Betty, seine Arbeitskollegin, weiß nicht mehr weiter, und dann ist da immer noch sein wahnsinniger Vater...


Meine Meinung

Eigentlich wollte ich mir den Film gar nicht ansehen. Ich mag zwar Comicverfilmungen sehr gerne, aber Hulk? Ein grünes Monster, daß einfach alles kaputt macht, was im Weg rumsteht? Aber damit hätte ich diesem Film Unrecht getan. Sicherlich ist der ganze Film ein wahres Actionspektakel, wenn Hulk seine Feinde in den Staub tritt und aus Hubschraubern, Panzern und eigentlich allem anderen Kleinholz macht. Und er spielt ganz wunderbar mit den Möglichkeiten des Comicgenres, wenn die Kinoleinwand in mehrere Vierecke aufgeteilt wird. Auch die Szenenwechsel sind wunderschön gemacht.
Aber er ist auch eine Hommage an Freundschaft und Menschlichkeit. Er zeigt die Abgründe der Menschen: unbändiger Forscherdrang, Utilitarismus, Angst und Wut. Sicherlich keine klassische Heldensaga, aber trotzdem eine wunderbare Geschichte über den inneren Konflikt, den jeder mit sich selbst austrägt.


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last updated am 06.08.2003 von Steffi
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