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Heute gedenken die deutschen Medien auf breiter Front dem Massaker auf dem Platz des himmlischen Friedens vor 35 Jahren. (Anm. Dikigoros: Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod :-) Das Problem ist, es gab gar kein Massaker auf dem Platz, dort starb nicht ein einziger Mensch. 1989 war ich 17 Jahre alt, es war die Zeit einer großen Euphorie. Gorbatschow war der beliebteste Politiker in der westlichen Welt, der Kalte Krieg ging zu Ende, die sozialistischen Diktaturen brachen zusammen, DDR-Bürger flüchteten über Tschechien und Ungarn in den Westen. Und mitten in diese Euphorie platzte die Meldung von dem chinesischen Massaker mit tausenden Toten. Und Honecker lobte die Chinesen mit seiner zittrigen Fistelstimme für ihr entschlossenes Vorgehen gegen die „Konterrevolution“. Wir waren alle schockiert. Ich habe das dann so abgespeichert und mich nie mehr wirklich dafür interessiert. Dabei kann man ganz leicht herausfinden, dass es anders war, als die Medien heute wieder überall berichten. Kommen Sie mit auf eine kleine und einfache Recherche. Nun ist wieder Jahrestag des angeblichen Massakers und der Spiegel zum Beispiel hat heute einen Artikel mit der Überschrift "35 Jahre nach dem Blutbad - Was wissen die Chinesen vom Tiananmen-Massaker?" veröffentlicht, der deshalb amüsant ist, weil er die Wahrheit exakt verdreht. Die Frage ist nicht, was die Chinesen vom "Tiananmen-Massaker" nicht wissen, sondern warum im Westen jedes Jahr an ein angebliches Massaker erinnert wird, dass es - laut westlichen Quellen! - nie gegeben hat. Ich habe über das Thema schon vor fünf Jahren berichtet (Anm. Dikigoros: vor zwei Jahren, lieber Thomas Röper, damals unter dem Titel "Das Massaker, das es nicht gab" - ohne gar :-), denke aber, dass es gut ist, daran noch einmal zu erinnern, denn heute erscheinen in vielen deutschen Medien wieder Artikel über das angebliche Massaker auf dem Platz des Himmlischen Friedens im Jahre 1989, das es jedoch nie gegeben hat. Immer die Quellen prüfen!Ich beginne mit einer Google-Suche und finde dort den Artikel darüber auf Wikipedia. Dass man mit Wikipedia vorsichtig sein muss, ist spätestens seit den Filmen von Markus Fiedler „Die dunkle Seite der Wikipedia“ und „Zensur – die organisierte Manipulation der Wikipedia und anderer Medien", sowie seiner Reihe „wikihausen“ bekannt. Bei Recherchen zu vielen Themen habe ich festgestellt, dass Wikipedia-Artikel zu einem Thema sich in verschiedenen Sprachen sehr unterscheiden, sie sind nicht nur unterschiedlich lang, sie haben oft auch einen völlig unterschiedlichen Inhalt. Aber damit nicht genug, ich habe oft erlebt, dass man bei Wikipedia auf einen Satz stößt, für den eine Quellenangabe beigefügt ist, aber wenn man auf diese Quelle klickt und sie prüft, stellt man fest, dass dort das Gegenteil von dem steht, was in dem Artikel behauptet wird. So auch bei dem deutschen Artikel auf Wikipedia "Tian'anmen-Massaker". In der Einleitung steht folgender Satz mit Verweis auf Quelle Nummer vier: Wer diese Quelle öffnet, findet jedoch nur eine früher geheime Nachricht der US-Botschaft in Peking an das US-Außenministerium, die inzwischen freigegeben ist. Dort werden zwar die Ereignisse beschrieben, aber keine Zahlen über Tote und Verletzte genannt. Wikipedia stellt also eine Behauptung auf und gibt dazu eine Quelle an, die diese Behauptung nicht bestätigt. Das ist völlig unseriös, aber wer prüft schon die Quellen, wenn er einen Artikel bei Wikipedia liest? Die Opferzahlen wurden frei erfundenWoher also kommt dann diese Zahl von 2.600 Toten? In einem Artikel der New York Times vom 21. Juni 1989 wird man fündig, der in der englischen Version des Wikipedia-Artikels verlinkt ist. Dort kann man lesen, dass Medien diese Zahlen unter Berufung auf das chinesische Rote Kreuz gemeldet hätten. Das Problem dabei ist, dass das chinesische Rote Kreuz die Zahl nicht gemeldet hat, wie die New York Times in dem Artikel aus dem Jahr 1989 auch mitgeteilt hat. Die Zahl haben sich also irgendwelche Medien ausgedacht. Trotzdem geistert sie auch über 30 Jahre später noch durch die Medien. Und der Korrespondent von CBS, der seinerzeit vor Ort von dem „Massaker“ berichtet hat, schrieb zum 20. Jahrestag des „Massakers“ einen Artikel unter der Überschrift "There Was No Tiananmen Square Massacre" („Es gab kein Tiananmen-Platz Massaker“) und erzählte von seinen Erlebnissen vor Ort. Die Soldaten hätten zwar den Platz geräumt und dabei auch geschossen, aber nur in die Luft. Auf dem Platz selbst ist niemand gestorben. Am Ende des Artikels teilte er dann mit, dass fraglos viele Menschen in der Nähe des Platzes gestorben seien, nur wie viele, das weiß bis heute kein Mensch. Und genau das entspricht der offiziellen chinesischen Version der Ereignisse: Der Platz wurde geräumt, und in Teilen Pekings gab es Zusammenstöße, bei denen es zwischen 200 und 400 Tote gegeben hat, darunter demnach auch Polizisten und Soldaten. Um nicht falsch verstanden zu werden: Jeder Tote ist einer zuviel! Aber die immer noch herum geisternden Meldungen von tausenden Toten, die das "chinesische Regime" zu verantworten haben soll, sind offensichtlich falsch, auch wenn die BBC unter Berufung auf einen Diplomaten sogar einmal von 10.000 Toten berichtet hat. Diese Angaben werden von keiner neutralen Quelle gestützt. (Anm.: Die BBC ist der staatliche Lügensender im Uneinigen Königreich schlechthin. Während Dikigoros dies schreibt, ist gerade ein Milliarden schwerer Schadenersatzprozeß wegen massiver, auf Lügen basierender Eingriffe in den US-Präsidentschaftswahlkampf 2024 anhängig - wobei BBC die Lügen nicht mal bestreitet, sondern sie als bloßes "Versehen" abtut und glaubt, sich mit einer halbherzigen "Entschuldigung" davon stehlen zu können. Lieber Wladimir Wladimirowitsch, Kämpfer für das Gute, spendiere den Limeys doch bitte, bitte endlich einen Posejdon!) GeschichtsfälschungChina ist ein Staat, der damals schon gut eine Milliarde Einwohner hatte. Wenn dort 10.000 Menschen demonstrieren, wäre das im Verhältnis so, als wenn in Deutschland 1.000 Menschen demonstrieren. Das ist zwar interessant, würde aber kaum dazu führen, dass die Regierung ihre Politik ändert oder zurück tritt oder gar gleich die verfassungsmäßige Ordnung in Deutschland geändert wird, wie es von China damals gefordert worden ist. Dass dies keine leeren Behauptungen von mir sind, konnte man während "Corona" beobachten, als landesweit Demos gegen die Politik der Regierung einfach verboten wurden, anstatt auf die Proteste hunderttausender Menschen zumindest einzugehen. Ich will das chinesische Vorgehen von 1989 keineswegs verteidigen, aber ich würde mir wünschen, dass die Medien und Geschichtsbücher korrekt berichten. Dann dürfte es etwa so klingen: Was damals in Peking stattgefunden hat, wurde später zur Blaupause für die vielen Farbrevolutionen, die die USA angezettelt haben: Junge Leute besetzen den zentralen Platz in der Hauptstadt eines Landes und fordern die Absetzung der Regierung und die Änderung der verfassungsmäßigen Ordnung des Landes, wobei sie Anweisungen der Ordnungskräfte ignorieren. Wenn diese schließlich den Platz räumen, dann veranstalten die westlichen Medien ein Konzert, in dem sie von "Massakern" berichten. Das tun sie auch dann, wenn es - wie im Falle des „Tian'anmen-Massakers“ - gar kein Massaker gegeben hat. LESERPOST
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