Die schrecklichste Olympiade der Geschichte

von Thomas Röper (Anti-Spiegel, 01. August 2024)

Anmerkungen & ergänzende Links: Nikolas Dikigoros

Die Olympiade in Paris ist eine Katastrophe. Statt feiernden Fans sieht man leere Straßen und Zäune, die Teile der Stadt absperren, Restaurants schicken Mitarbeiter in Kurzarbeit. Beim Boxen dürfen Männer Frauen verprügeln, und die Eröffnungsfeier war eine Freakshow. Was erwartet uns noch?

"Hurra, im freien Westen ist Olympia!"

So etwa wirken die Überschriften, wenn man Berichte deutscher Medien zu den Olympischen Spielen in Paris liest. Tatsächlich scheint diese Olympiade eine reine Katastrophe zu werden. Eigentlich wollte ich über Olympia nichts schreiben, weil es mich nicht interessiert; aber was man aus Paris hört, schreit förmlich nach einem Artikel.

Es begann schon mit der "Eröffnungsfeier", die außerhalb des LGBT-verstrahlten Westens als Freakshow, religiöse Beleidigung und satanische Feier beschrieben wurde. Sogar islamische Staaten haben die Show, bei der nach allgemeinem Verständnis das Letzte Abendmahl durch den LGBT-body-positiven Kakao gezogen wurde, als 'Beleidigung Christi' kritisiert.

Männer dürfen Frauen verprügeln

Damit aber nicht genug, denn nun dürfen auch Männer im Frauensport antreten. Beim Boxen macht gerade Imane Khelif Schlagzeilen. Khelif ist ein Algerier, der beschlossen hat, eine Frau zu sein. Bei seinem ersten Kampf bei der Olympiade gab seine Gegnerin, die Italienerin Angela Carini, nach 46 Sekunden aus Angst um ihre Sicherheit auf. Laut den deutschen Medienberichten klagte sie über starke Schmerzen in der Nase. Carinis Trainer sprach von einem unfairen Kampf.

Dass Khelif eigentlich ein Mann ist, erfährt man in Deutschland nicht. Das deutsche Wikipedia verheimlicht, dass Khelif als Mann geboren wurde, und deutsche Medien verklausulieren die Tatsache ebenfalls. (Anm. Dikigoros: Wieso "geboren wurde"? Er ist es immer noch. Hätte er sich kastrieren lassen, dann hätten Frauen der gleichen Gewichtsklasse durchaus eine Chance gegen ihn. Dikigoros hat nie geboxt; aber er traut sich ohne weiteres zu, jeden Kastraten seiner Altersklasse in jeder leichtathletischen Disziplin zu schlagen, einschließlich des Olympiasiegers von 1976 im Zehnkampf. Kastraten sind eben keine Männer mehr - und wenn sie zehnmal während der Pubertät festere Knochen erworben haben!) Beim Deutschlandfunk heißt es beispielsweise:

"Khelifs Teilnahme an den Spielen in Paris hatte wegen ihrer Disqualifikation bei der Weltmeisterschaft im Vorjahr für viel Aufsehen gesorgt. Damals hatte die 25-Jährige das Finale wegen erhöhter Werte des männlichen Sexualhormons Testosteron nicht bestreiten dürfen. In Paris darf sie hingegen um Medaillen kämpfen [...] Auch Italiens Ministerpräsidentin Meloni schaltete sich nach dem Duell ein. Sie stimme nicht mit dem IOC überein, erklärte sie. Sie denke, dass Athletinnen mit männlichen genetischen Merkmalen nicht an Frauen-Wettbewerben teilnehmen dürften. Das Nationale Olympische Komitee Algeriens hatte schon vor den Olympischen Spielen „bösartige und unethische Angriffe“ gegen Khelif beklagt. Es handele sich um „Lügen“."

Dass die nicht-westliche Welt, die den LGBT- und Gender-Blödsinn ablehnt, bei all diesen Meldungen schockiert und sogar angeekelt den Kopf schüttelt (Anm. Dikigoros: Die westliche Welt zu 99% auch - das darf bloß nicht öffentlicht gesagt oder geschrieben werden), erfährt man im Westen nicht. Das Olympische Komitee, das all diesen Unsinn verteidigt, schaufelt sich sein eigenes Grab. (Anm. Dikigoros: na hoffentlich!) Denn dass sich nach dieser und späteren Olympiaden viele Staaten von Olympia ab- und einer noch zu gründenden alternativen Sportveranstaltung, bei der es wieder um Sport und nicht um Politik geht, zuwenden, dürfte nur eine Frage der Zeit sein.

Paris verliert

In Paris selbst scheinen die Zustände ebenfalls schlimm zu sein. Ganze Stadtteile sind abgesperrt und nur für diejenigen zu erreichen, die den entsprechenden QR-Code vorweisen können. Sogar der Spiegel hat über die Zustände in Paris bereits unter der Überschrift "Weniger Besucher, schlechtere Geschäfte - Wie Olympia den Paris-Tourismus killt" berichtet:

"Während Frankreichs Athleten glänzen (Anm. Dikigoros: Aber nur, wenn sie sich mit Sonnenöl eingeschmiert haben :-), erweisen sich die Spiele für die Pariser Tourismusbranche als grob geschäftsschädigend. Im Juli brachen die Umsätze der Gastronomen in der französischen Hauptstadt um etwa 40% ein [...] In den Wochen vor Olympia herrschte in der Stadt teils gespenstische Leere, fast wie in den Zeiten der Corona-Ausgangssperren: Die inneren Bezirke an der Seine waren zwecks Vorbereitung der pompösen Eröffnungsfeier regelrecht eingezäunt worden."

Die Seine ist seit über hundert Jahren vor allem für eines bekannt, nämlich dafür, dass sie so verdreckt ist, dass man in ihr nicht baden darf. Trotzdem finden dort nun die Schwimmwettbewerbe statt. Derzeit geht ein Video viral, in dem ein Sportler sich nach dem Wettkampf im wahrsten Sinne des Wortes im Strahl erbricht.

Wie schön es sein könnte

Ich habe in Russland die Olympiade in Sotschi und vor allem die Fußball-WM erlebt. Im bösen Russland waren die Straßen voll mit feiernden Menschen, die Eröffnungsfeiern waren ein ästhetisches Erlebnis und auch die Sportler waren begeistert. Vor allem sind mir die Menschen im Gedächtnis geblieben, die ausgelassen auf Straßen, in Bars und Restaurant und beim Public Viewing gefeiert haben. Es gab keine Randale, die Polizei war dezent im Hintergrund und selbst die Sicherheitskontrollen an den Metalldetektoren gingen schnell.

Die Bars, Restaurants und Hotels in Russland haben blendend verdient, die Fans hatten Spaß, und die Spiele waren hervorragend organisiert.

Und während Paris die Preise für den öffentlichen Nahverkehr unmittelbar vor der Olympiade massiv erhöht hat (warum eigentlich?), waren die Fahrten zu oder von den Wettkämpfen in Russland für die Fans kostenlos. Das galt bei der Fußball-WM sogar für Zugfahrten, wenn man ein Spiel in einer Stadt besucht hatte und auch Karten für ein Spiel in einer anderen (auch über tausend Kilometer entfernten) Stadt hatte. Dann fuhr man eben gratis mit der Bahn dorthin.

Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Nachdem ich erlebt habe, wie Russland solche Events organisiert und umgesetzt hat, finde ich die Berichte und Bilder aus Paris einfach nur schauerlich.


LESERPOST
(ausgewählt und z.T. leicht gekürzt von Dikigoros)

Stop Bush and Clinton (01.08.2024):
Meine Voraussagen für den Rest der Olympiade:
- Alle Frauensportarten werden von Männern gewonnen. Die Lügenmedien feiern das als längst überfälligen Sieg der Menschenrechte über "Nazis", die das einzige wichtige Menschenrecht - das Recht, sein Geschlecht selbst zu bestimmen und alle 5 Minuten zu ändern - ablehnen.
- Frankreich gewinnt keine einzige Medaille. Macron erklärt, dass das Gastgeberland aus purer Gastfreundschaft absichtlich darauf verzichtet hat, zu gewinnen. Die Medien loben Macron und beschimpfen die bösen Russen, die in Sotschi keine solche Gastfreundschaft demonstriert haben.
- Ein ukrainischer Teilnehmer weigert sich, gegen einen "staatenlosen" (also russischen) Teilnehmer anzutreten und schlägt den Konkurrenten stattdessen krankenhausreif. Das IOC entscheidet, dass der ukrainische Teilnehmer nicht nur seine eigene Disziplin gegen den Russen gewonnen hat, sondern auch noch die Goldmedaille im Boxkampf bekommt, für die herausragende Leistung, den "Staatenlosen" so schnell KO zu schlagen.
- Netanyahu konfisziert die Medaillen und Preisgelder für palästinensische Gewinner, weil er deren Land nicht anerkennt und sie deshalb automatisch für Israel angetreten sind. Das IOC verhängt Sanktionen gegen Palästina, weil es "antisemitisch" war, sich darüber zu beschweren.
- Ein 8-fach mit mRNA gegen Covid-1984 geimpfter Athlet stirbt während seiner Teilnahme an offensichtlichen Impfschäden. Die Ärzte vor Ort stellen als Todesursache "Long Covid" fest und führen für den Rest der Olympiade die Maskenpflicht ein.
- Ein Russe gewinnt eine Goldmedaille. Weil das Orchester die russische Nationalhymne nicht spielen darf, aber trotzdem irgendeine Musik gespielt werden soll, spielen sie die US-Nationalhymne. Die Medien werten das als Gewinn der US-Mannschaft und passen den Medaillenspiegel an.
- Biden ist lange genug wach, um einem amerikanischen Athleten zur Medaille zu gratulieren. Er will dabei betonen, dass die Amerikaner jetzt immer mehr Medaillen gewinnen werden, und benutzt dazu versehentlich den Satz "We will Make America Great Again".
- Ein Teilnehmer beim Schwimmen stirbt an akuter Seine-Wasser-Vergiftung. Macron bezeichnet das als "russische Propaganda" und "Aluhut-Verschwörungsmythos", während er Wert darauf legt, mindestens 100 m Abstand vom Fluss zu halten, um nicht irgendwelche Ausdünstungen einzuatmen. Die echte Todesursache ist offensichtlich der durch menschengemachtes CO2 eingetretene plötzliche Klimawandel.
- Bei der Abschlussfeier wird das olympische Feuer verwendet, um damit eine russische Flagge zu verbrennen. Die "Qualitätsmedien" loben das als die wahre Umsetzung der olympischen Idee.

Hammerstein78 (01.08.2024):
Dieses Macronsche Gruselkabinett ist das Letzte. Möglich, dass die Motivation sportlicher Talente nachhaltig sinkt, an solchen Veranstaltungen überhaupt noch teilzunehmen.
Nicht nur diese "Olympiade", sondern das ganze derzeitige, spätrömisch-dekadente Affentheater bewirkt - nein, kein Ausschalten, sondern kein Einschalten [...]
Shakespeare hatte es treffend formuliert und seinen König Lear sagen lassen: "Das ist die Seuche unserer Zeit: Verrückte führen Blinde!"
Schiller äußerte: "Jedoch der schrecklichste der Schrecken, das ist der Mensch in seinem Wahn!"
Beide Aussagen in Kombination charakterisieren die gegenwärtige Dystopie.

Musikfried (02.08.2024):
"Wenn die Perversion zur Normalität wird, sind Skandale nicht mehr möglich."
Das ist ein Zitat der Überschrift dieses Artikels auf RT. Weil es so wahre Worte sind, musste ich sie speichern.

Grete (02.08.2024):
[...] sie haben den Sport genauso zerstört wie den Tourismus. Die Olympischen Spiele wurden erneuert, weil man den verschiedenen (Hervorhebung durch Dikigoros) Völkern Gelegenheit geben wollte, sich im Sport zu messen. Seit die Völker gemischt und die Mannschaften zusammengekauft wurden, haben die Spiele ihren Sinn verloren. Seit die Globalisierung läuft und für die BRD Ausländer antreten [...] ist für mich der Sport uninteressant.

plagwitz63 (02.08.2024):
Ich will ja nicht den "Besserossi" geben. Aber gemeinhin wird mit "Olympiade" der Zeitraum zwischen den Olympischen Spielen bezeichnet [...]
(Anm. Dikigoros: Wohl wahr - aber wer wollte im Ernst bestreiten, daß auch der Zeitraum zwischen den - auf 2021 verschobenen - Olympischen Spielen von Tōkyō und denen von gay Paris der schrecklichste der Geschichte war?!?)

Konstantinopolis (03.08.2024):
Der perverse Westen ist ein abschreckendes Beispiel für die normale Welt. Läßt sich der "beliebte" Macron auch sehen? Ich sah viele Bilder und Videos, wie Putin Sportler und Fans aus der Welt persönlich begrüßte. Sogar der Islamist Erdoğan verteidigt die Christen bei dieser Freakshow in Paris. Und die kaputten und leeren Kirchen schweigen.
(Anm.: Dikigoros will ja nicht den "Bessernordi" geben. Aber wer schon ein griechisches Pseudonym verwendet - wie er selber ja auch -, sollte wenigstens wissen, wie man das richtig schreibt: Es ist die Stadt Konstantins, der folglich im Genitiv steht. Daher lautet der griechische Name jener Stadt noch immer "Konstantinupolis" - und schreibt sich "Konstantinoupolis" :-)


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