Kylie arbeitet seit November 2019 bei McDonalds im Berliner Hauptbahnhof. Ursprünglich wurde sie als Mann eingestellt. Anfangs identifizierte sie sich selbst noch als nicht-binär (sie ordnete sich also keinem Geschlecht zu) und trat in ihrer Freizeit als Draqqueen auf. Später beschloss sie, "dass sie in Zukunft mit dem Namen "Kylie" angesprochen werden und in Zukunft eine Frauenuniform tragen wolle."
Etwa fünf Monate nutzte die Transfrau aus Libyen auch die Frauenumkleide bei McDonalds - bis es einer anderen Mitarbeiterin sprichwörtlich zu bunt wurde. Die Frau, die sich über die Anwesenheit der Dame mit Penis in der Frauenumkleide beschwert hat, ist Muslima. Eine spannende Konstellation: Transfrau versus Muslima - sie gehören also beide zu einer geschützten Minderheit. Jetzt stellt sich die alles entscheidende Frage: Wer hat jetzt mehr "Privilege Points" und wird am Ende gewinnen? Lassen Sie uns den Fall durchrechnen.
Beide Damen sind Migrantinnen, d.h. im ersten Durchgang gibt es für jede einen Punkt. Sie arbeiten beide am Berliner Hauptbahnhof - Berlin gilt bekanntlich als weltoffen, sowohl für Muslime als auch für Transpersonen. Laut
Siegessäule ist Kylie jedoch
Da die Mitarbeiterin als Muslima, die sich am Anblick der Transfrau gestört hat, sehr wahrscheinliche konservative Weltanschauungen vertritt, wird sie keine Pluspunkte erhalten. Diese Runde geht erneut an "Kylie". Die Muslima bekommt ein Pünktchen, da sie kein weißer Cis-Mann ist. Jedoch haben wir gelernt, dass Trans-Frauen aufgrund ihrer Weltoffenheit trotzdem höher im Kurs stehen als Cis-Frauen. Dementsprechend bekommt "Kylie" zwei Punkte. Haben Sie fleißig mitgerechnet? Sechs zu Drei für "Kylie"! Welch ein abenteuerlicher Sieg gemäß einer abenteuerlichen Rechnung.
Aber mal im Ernst: Die Klage zeigt, wie die vermeintliche Vielfalt zu guter Letzt ein großes Chaos auslöst. Von Einheit und dem Ritt zum kunterbunten Ende des Regenbogens keine Spur. Die konservativen Muslime vertragen sich halt nicht mit den Buchstabenmenschen. Darunter muss jetzt auch das goldene M leiden.
Tatsächlich zeigte man sich bei McDonalds sogar entgegenkommend und bot "Kylie" eine Art Ersatzumkleide an, sodass sie ihre Kleidung nicht zwangsläufig bei den Männern wechseln müsste. Kylie lehnte ab: "Ich soll mich in der angrenzenden Dusche umziehen. Doch in einer Dusche ist man nackt. Aber ich bin beim Umziehen nicht nackt!"
Die Anwältin von McDonalds sagte: "Man muss Verständnis haben, dass sich andere Mitarbeiterinnen gestört fühlen." Zudem erklärte sie: "McDonald's hätte eigentlich gar nicht gewusst, dass Kylie eine Frau ist." Kylie stritt dies ab. Sie ist der Ansicht, dass McDonalds das sehr wohl gewusst habe. Es scheint, als wäre McDonalds in eine Falle getappt. Im Job hatte man sich offenbar nicht für Kylies Privatleben interessiert. Ein Fehler, denn es geht Transpersonen darum, als das von ihnen ausgewählte Geschlecht in der Öffentlichkeit wahrgenommen zu werden. Ein "Ist uns doch egal!", was die Übersetzung der Aussage ist, dass es sie nicht gestört habe, dass Kylie Transshows (Dragshows) mache, ist nicht erwünscht.
Zumindest bei der Frage der Entschädigungszahlung waren sich beide Parteien einig. Die WELT berichtete:
Aus diesem Grund scheint es auch keine Entschuldigung zu geben, denn diese wäre ebenfalls ein Schuldeingeständnis. Der Prozess endete somit nach 48 Minuten ohne Ergebnis. Demnächst soll es einen Kammertermin geben, bei dem über den Fall schlussendlich entschieden werden soll. Das genaue Datum wird noch festgelegt.
Transfrauen, die vor Gericht ziehen, weil sie in ihren Augen nicht ordnungsgemäß, als Dame behandelt wurden, gibt es mittlerweile genug. Ich erinnere nur an die Klage gegen Julian Reichelt, der Janka Kluge als "Mann" bezeichnete, oder der Transfrau, der die Mitgliedschaft in einem Frauenfitnessstudio verwehrt wurde.
Im Hinblick auf das Selbstbestimmungsgesetz, das am 1. November 2024 in Kraft treten wird, wird es vermutlich weitere kreative Fälle in Saunen, Toiletten und ähnlichen ursprünglich geschlechtergetrennten Örtlichkeiten geben.
Marie Wiesner, geb. 1999 in Sachsen, ist gelernte Ergotherapeutin.
Thomas Szabó (30.06.2024)
Ich fordere ein RECHT AUF DISKRIMINIERUNG! Ich fordere ein Recht auf eine diskriminierende Sprache! Im Namen der Meinungsfreiheit! So wie ich mit anderen rede, darf man auch mit mir reden. Alle Minderheiten & Mehrheiten gehören gleichermaßen diskriminiert. Ich denke nicht, dann man eine multikulturelle, multireligiöse, multiideologische Gesellschaft auf höfliche Lügen aufbauen soll. Ich glaube auch nicht, dass das funktioniert. Das Lüge als Fundament einer Gesellschaft? Alle sollen sagen dürfen was sie wirklich denken, aber dafür sollen sie auch die Kritik einstecken müssen. Erst durch diesen hitzigen Meinungsaustausch lernt man dazu. Sonst vergräbt man sich in seiner Safe Space und radikalisiert sich. So entsteht eine Gesellschaft, die nur noch aus zahlreichen unter einander verfeindeten Parallelgesellschaften, Gegengesellschaften besteht. Im Ergebnis übernimmt die Minderheit die Macht, die sich am stärksten vermehrt und führt einen Vernichtungskrieg gegen die unterlegenen Minderheiten. Eine multi-ideologische Gesellschaft ohne ein gemeinsames Fundament ist die Vorstufe zur Diktatur. (Die erste Version dieses Beitrages wurde nicht veröffentlicht. Ich bin damit nicht einverstanden.)
(Anm.: Warum schreiben Sie denn auf der "Achse"? Das ist eine Plattform von Juden für Juden - und nützliche Idioten unter den Gojim. Alles, was die von sich geben, wird sorgfältig registriert und kann eines Tages gegen sie verwendet werden - wenn dem nicht so wäre, dann hätte
das Berliner Verbrecher-Regime
die Webpräsenz der "Achse" längst gesperrt. Dikigoros - der einige deren "Macher" persönlich kennt - würde da nie veröffentlichen, nichtmal einen "Leserbrief". Aber er liest, übernimmt und kommentiert bisweilen Artikel einiger gutgläubiger Mitläufer - immer im Rahmen des § 51 UrhG. Ihr letzter Satz überzeugt ihn übrigens nicht.)
Heike Olmes (30.06.2024)
Als entschiedener Gegner der Islamisierung dieses Landes habe ich schon vor Jahren gesagt, dass ausgerechnet die Moslems uns vor der bekloppten Woke-Ideologie schützen. Ich habe selbst erlebt, wie sie sich gegen die Sexualisierung im Kindergarten gewandt haben; es waren eben nicht die Eltern von Malte, Leon, Emilia etc. Danach war dann dauerhaft Ruhe im Karton."
Emil.Meins (30.06.2024)
[...] Zu kurz gesprungen, Heike Olmes! Sie sollten, auch wenn Sie eine gewisse Befriedigung empfinden, "Recht gehabt zu haben", nicht der irrigen Meinung anhängen, ausgerechnet die Moslems würden Sie vor irgendetwas schützen! Sie selbst sind nur noch nicht dran, aber das kommt noch. Oder wollen Sie ernsthaft den Teufel mit dem Beelzebub austreiben, oder besser Christentum oder "Ungläubigkeit" durch den Islam ersetzen? Na, dann sind Sie ja anpassungsfähig, und viel Vergnügen. Im Übrigen sieht man im beschriebenen Fall an dem völlig unsinnigen Argument „Ich soll mich in der angrenzenden Dusche umziehen. Doch in einer Dusche ist man nackt. Aber ich bin beim Umziehen nicht nackt!“, daß es nicht um den Umkleideraum geht, sondern ums Prinzip, die Transideologie durchzusetzen. Genauso gut wäre, wenn man dem Herrn "Transfrau" anbieten würde, sich in der Besenkammer unzuziehen, der Satz: "Aber ich bin doch kein Besen!"
Ralf Ross (30.06.2024)
Wir sind Zeugen eines Geschehens aus der geschlossenen Abteilung eines Irrenhaus. Ärzte und Pfleger haben sich verabschiedet und überlassen die Insassen sich selbst. Wer sich gegen dieses woke Anliegen stellt, ist selbstverständlich Nazi [...]
Dr. Joachim Lucas (30.06.2024)
An solchen "Problemen" sieht man sehr schön,
dass der Westen fertig hat.
Elly Ron (30.06.2024)
Ein ernstzunehmender Staat würde "Kylie" den Penis, sorry, die Ohren langziehen und zu mindestens 8.000 € Schadenersatzzahlung an den Arbeitgeber verurteilen. Hat das keine heilende Wirkung auf den Egozentrismus und den Narzissmus dieser Person hilft vielleicht ein Auslandsaufenthalt in einem Kalifat.
(Anm. Dikigoros: Nicht langziehen, sondern abschneiden! Ganz im Ernst: Wer kein Mann [mehr] sein will, soll das Recht haben - das er übrigens auch schon vor Inkrafttreten jenes ominösen Gesetzes hatte -, sich kastrieren zu lassen und sich dann als "non-binär" zu bezeichnen und ggf. auch "Kastrat", "Eunuch" oder "Diverses" in den Paß eintragen zu lassen. [Nein, als Frau nicht - es sei denn, er ließe sich auch noch eine Gebärmutter einsetzen.] Als solche/r/s wäre er/sie/es dann auch in einem Khalifat wohlgelitten. Aber solange er mit einem Pimmel herum läuft, bleibt er ein Mann - oder jedenfalls ein Männchen :-)
Manfred Hildebrandt (30.06.2024)
[...] In meinem Leben musste ich schon oft erleben, dass Gesetze beschlossen wurden, die ich für unausgegoren, unnötig oder einfach für dämlich gehalten habe. Dieses "Selbstbestimmungsgesetz" ist jedoch das erste Gesetz, das ich für völlig krankhaft halte. Alle Bundestagsabgeordneten, die diesem Gesetz zugestimmt haben, sollten sich nach meiner Meinung dringend auf pathologische Veränderungen ihrer Gehirne untersuchen lassen.
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