Macrons Rede an die Nation, die im Grunde wie eine Kriegserklärung an Russland klang, hat ihm letzte Woche viel Aufmerksamkeit in russischen Medien beschert. Auch zu Themen, gegen die seine Frau in Frankreich juristisch gegen Journalisten vorgeht, nämlich die Gerüchte, sie sei in Wahrheit ein Mann.Die Rede an die Nation, in der der französische Präsident Macron Russland praktisch den Krieg erklärt hat, war ein in Russland viel diskutiertes Thema. Natürlich war das am Sonntagabend auch im wöchentlichen Nachrichtenrückblick des russischen Fernsehens eines der beherrschenden Themen. In einem Kommentar dazu wurde auf die Rede und ihre Hintergründe eingegangen, wobei auch die Gerüchte thematisiert wurden, Macrons Frau Brigitte sei gar keine Frau, sondern ein umoperierter Mann. In Deutschland haben viele davon noch nie gehört, wie ich in Gesprächen immer wieder feststelle, aber die Geschichte ist ausgesprochen interessant. "Frau" Macron hat beispielsweise französische Journalisten verklagt - und dabei "Recht" bekommen (Anm. Dikigoros: in 1. Instanz - in 2. Instanz hat sie verloren - es gibt im Sechseck noch mutige Richter!) -, die dazu recherchiert und festgestellt haben, dass es keine Fotos von Brigitte Macron gibt, auf denen sie jünger als 30 Jahre ist. Dafür gibt es viele Fotos ihres Bruders aus dieser Zeit, aber von dem fehlt jede Spur, nachdem Brigitte Macron erschienen ist. Das deutet darauf hin, dass Brigitte Macron in Wahrheit ihr eigener Bruder ist, der sich mit etwa 30 Jahren vom Mann zur Frau umoperieren ließ. Für "Frau" Macron wäre es sehr leicht, die neugierigen Journalisten dazu zu bringen, ihre Geschichte zu widerrufen, indem sie einfach Fotos aus ihrer Jugendzeit zeigt und erklärt, wo eigentlich ihr verschwundener Bruder ist. Stattdessen verklagt "Frau" Macron jeden, der zu dem Thema recherchiert. Ich spreche das Thema an, weil der Kommentar des russischen Fernsehens über Macron und seine Rede an die Nation einen sehr weiten Bogen geschlagen und auch dieses Thema angesprochen hat, wobei ich jedem, der die Möglichkeit hat, empfehle, den russischen Beitrag auch anzuschauen, denn zusammen mit meiner Übersetzung ist er auch ohne Russischkenntnisse verständlich, und er zeigt zu dem Thema interessante Bilder. Beginn der Übersetzung:Macron versucht mit der Rede an die Nation, den Skandal mit seiner Transgender-Frau zu vertuschenDer französische Präsident Emmanuel Macron versucht hektisch, Aufmerksamkeit auf sich zu lenken, und diese Aufmerksamkeit dann in Kontakte umzuwandeln, und diese wiederum in Aufmerksamkeit. Und so geht es im Kreis weiter. Wissen Sie, es gibt solche Leute - Betrüger durch Kontakte. Mit einem trifft er sich, einem anderen flüstert er etwas zu, dem nächsten streichelt er die Schulter, einem anderen legt er die Hand aufs Knie, umarmt andere, droht mit etwas und lädt dann zu etwas angeblich Besonderem ein. Im französischen Fernsehen hatte er eine Art außerplanmäßigen Auftritt, ohne dabei etwas Neues zu sagen. Aber für den nötigen Pathos wurde vor der Rede die Marseillaise abgespielt, bevor Macron sagte: „Die USA, unser Verbündeter, haben ihre Haltung zu diesem Konflikt geändert, unterstützen die Ukraine weniger und lassen daran zweifeln, dass diese Unterstützung überhaupt noch bestehen bleibt. Gleichzeitig beabsichtigen dieselben USA, Zölle auf Produkte aus Europa zu erheben. Und schließlich wird die Welt unaufhaltsam immer härter, auch die terroristische Bedrohung hat nicht abgenommen. Alles in allem sind unser Wohlstand und unsere Sicherheit unsicherer und bedrohter geworden. Die Bedrohung durch Russland betrifft nicht nur die Ukraine, sondern auch Länder in Europa. Sie betrifft uns.“ Neu war vielleicht die Konzentration des Hasses auf Russland. Und am Ende kam, mit einem hohen Maß an Entsetzen, ein Aufruf. Alle müssen aufstehen, rief Macron: „Deshalb braucht das Vaterland Sie, Ihre Mitwirkung. Politische Entscheidungen, militärische Ausrüstung und Budgets sind eine Sache, aber sie werden niemals die Widerstandskraft eines Volkes ersetzen. Unsere Generation wird nicht mehr die Friedensdividenden ernten. Und es liegt an uns, dafür zu sorgen, dass unsere Kinder morgen die Früchte unseres Engagements ernten werden. Deshalb werden wir Widerstand leisten, gemeinsam! Es lebe die Republik, es lebe Frankreich!“ Plattitüden kann man immer erzählen, aber nicht mit so einem verlogenen Pathos. Kurz gesagt ist Macron heute im militaristischen Rausch. Der russische Präsident Wladimir Putin äußerte sich dazu ironisch und eindeutig an die Adresse von Macron, obwohl er den französischen Staatschef nicht beim Namen nannte: „Einige Leute bekommen nicht genug. Es gibt immer noch Leute, die zu den Zeiten Napoleons zurückkehren wollen und dabei vergessen, wie das endete.“
Macron nahm die Rolle Napoleons und redete sofort Unsinn, aber mit welchem Anspruch auf Bedeutsamkeit! Macron erwiderte: „Ich kenne Putin gut. Wenn er so reagiert, bedeutet das, dass er weiß, dass ich die Wahrheit gesagt habe. Ich weiß, dass er Vereinbarungen, die unterzeichnet werden, verraten kann. Und er hat das schon getan. Ich bin hier, um das zu bezeugen, denn wir waren zusammen mit Bundeskanzlerin Merkel Garanten während des Normandie-Prozesses, den er absichtlich verletzt hat. Zweitens hat Napoleon Eroberungen durchgeführt, aber die einzige imperiale Macht, die ich heute in Europa sehe, ist Russland.“ Macron lässt sich zu glatten Lügen herab. Die Minsker Vereinbarungen zur Ukraine, die von allen Teilnehmern des Normandie-Prozesses bestätigt waren, hat Frankreich verraten. Der ehemalige französische Präsident François Hollande erklärte später offen, dass Paris nicht vor hatte, etwas umzusetzen oder zu garantieren. Wörtlich dasselbe hat auch die ehemalige deutsche Bundeskanzlerin Merkel gesagt. Das bedeutet, dass die Bundesrepublik Deutschland sich nicht zu den Minsker Vereinbarungen über den Frieden in der Ukraine bekannt hat, sondern sie hat auch Russland im Rahmen des Normandie-Prozesses bewusst in die Irre geführt. Das ist noch gelinde ausgedrückt. Die Deutschen und Franzosen sind nur deshalb als Garanten für die Umsetzung der Minsker Vereinbarungen aufgetreten, um, wie sie später selbst zugaben, Zeit für die Wiederaufrüstung der Ukraine zu gewinnen. Wladimir Selensky selbst war von Diplomatie regelrecht angewidert. Schauen wir und die Bilder von seinem Verhalten während des sechsten Gipfels des Normandie-Quartetts in Paris im Dezember 2019 an. Unseren Kollegen sind damals viele interessante Details aufgefallen, die sie in ihrem Beitrag gezeigt haben: „Das wurde in der Übertragung der Pressekonferenz nicht gezeigt, aber unser Programm hat die Bilder gefilmt. Das ist der Gesichtsausdruck von Selensky, als Putin über das Abschlussdokument sprach, in dem die Alternativlosigkeit der Minsker Vereinbarungen betont wird.“ (Anm. d. Übers.: Damals waren die Kameras auf Putin gerichtet, als er seine Erklärung verlas, aber das russische Team filmte Selensky, wie er während Putins Erklärung Grimassen schnitt, die zeigten, dass er das Minsker Abkommen nie umsetzen wollte. Das meldeten danach auch ukrainische Medien, aber westliche Medien haben das verschwiegen, denn damals, im Dezember 2019, war das Narrativ der westlichen Medien noch, dass Russland das Minsker Abkommen angeblich nicht erfüllen würde. Das Narrativ änderte sich erst Anfang 2022, als es in den westlichen Medien plötzlich hieß, das Minsker Abkommen sei ein russisches Diktat, dessen Umsetzung man der Ukraine nicht zumuten könne. Damit wurde die westliche Öffentlichkeit auf die Folgen des im Westen beschlossenen und im November 2021 vollzogenen Bruch des Minsker Abkommens, worüber im Westen jedoch nicht berichtet wurde, und auf die darauf folgende Eskalation in der Ukraine vorbereitet.) Jetzt sieht man, wie Recht Putin im Februar 2022 hatte. Es ist klar geworden, dass Worte nicht funktionieren. Und auf der anderen Seite gab es ständigen Betrug und Vorbereitung auf Krieg. Macrons neue Idee, um Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, ist, Europa einen französischen Atomschirm anzubieten, der den amerikanischen ersetzen soll. Es sei nicht schlimm, dass US-Präsident Donald Trump vor hat, einen Teil seiner Truppen aus Europa abzuziehen, möglicherweise mit den Atomwaffen, und die Sorge um die Sicherheit Europas auf Europa selbst verlagert, denn es gibt ja Frankreich! Und mit Atomwaffen! Irgendwen mag das beeindrucken. Vor allem EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen und EU-Chefdiplomatin Kaja Kallas. Die dänische Premierministerin Mette Frederiksen hat nicht einmal ausgeschlossen, das französische Atomwaffenarsenal bei sich aufzunehmen. Aber was ist das französische Atomwaffenarsenal, mit dem Emmanuel Macron so viel herumfuchtelt? Wie ernst ist es? Nun, zunächst einmal verfügt Frankreich über keine echte Raketenabwehr. Das heißt, es gibt keinen Schirm für Europa. Zweitens hat Frankreich kein Frühwarnsystem für Raketenangriffe. Nur Russland und die USA verfügen über solche Systeme. Drittens verfügt Frankreich nicht über eine vollwertige nukleare Triade. Es hat nur vier Atom-U-Boote, von denen nur zwei im Dauereinsatz sind, und die übrigen Sprengköpfe befinden sich auf Luft-Boden-Raketen von Raphale-Kampfflugzeugen. Viertens beträgt das französische Nukleararsenal im Vergleich zum amerikanischen nach Sprengkraft 1/25stel, und auch die Zahl der Trägersysteme entspricht fast demselben Verhältnis. Fünftens muss das französische Atomwaffenarsenal dringend modernisiert werden, was 100 Milliarden Euro kosten wird. Frankreich kann jetzt keinen „nuklearen Schirm“ über Europa spannen. Im Gegenteil, mit diesem Vorschlag bietet Macron Europa an, für die französischen Atomwaffen aufzukommen. Und das ist kein großzügiges Angebot, sondern eine Bitte um Hilfe. Ist das ein Unterschied? Macron verbreitet verbrecherische Illusionen über die russische Bedrohung, über die Möglichkeit, Russland zu besiegen, über Frankreichs Fähigkeit, einen nuklearen Schutzschirm über Europa zu spannen, über seine Fähigkeit, Trump umzustimmen. Ja, und das ist eine neue Illusion, über die Bereitschaft, Verhandlungen mit Putin aufzunehmen, aber nur mit Selenskys Segen. Nun, Macron redet generell viel. Zu Hause, in Frankreich, hat man ihn schon lange verstanden, seine Beliebtheit liegt deutlich unter 20%, was schon unanständig ist. Aber es gibt noch eine andere Idee, warum Macron so unruhig und laut ist: Er ist wie ein Mann, der unanständige Geräusche gemacht hat, der lautstark Stühle verschiebt und Geschirr klirren lässt, um eine Art von Geklapper zu erzeugen, das für Verwirrung sorgt. Macron hat einen Grund dafür, denn er muss irgendwie von den Verdächtigungen über seine Verbindung mit seiner Frau Brigitte ablenken. Diese Bilder zeigen einen der jüngsten gemeinsamen öffentlichen Auftritte von Emmanuel und Brigitte Macron. US-Vizepräsident J.D. Vance kam mit seiner Frau nach Paris. Die Damen zeigten sich sogar in Kleidern im fast gleichen Farbton. Aber während Usha Vance traditionell in der Rolle der Begleiterin des Ehepartners ist, sieht das bei Brigitte anders aus, denn sie steht immer selbst im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit und der Diskussion. Über den Grund sprach die Bloggerin Candace Owens: „Ich wette meine gesamte berufliche Karriere darauf, dass Brigitte Macron, die First Lady Frankreichs, als Mann geboren wurde.“ Candace Owens hat sich den langwierigen Recherchen dreier französischer Journalisten angeschlossen. Die einflussreiche Bloggerin mit einem Publikum von vier Millionen Zuschauern hat eine Reihe von Videos veröffentlicht, in denen sie behauptet, dass Jean-Michel Trogneux, der Junge auf dem alten Familienfoto, nicht Brigittes Bruder ist, sondern sie selber. (Anm. Dikigoros: Inzwischen haben sich die Macrons nicht entblödet, auch C.O. zu verklagen - in den USA :-) Als Erwachsener unterzog er sich einer Geschlechtsumwandlung. Und als Leiter eines Theaterkreises verliebte er sich in den jungen Macron, als dieser noch zur Schule ging. Macron war damals 14 Jahre alt, und die oder der, mit der er sein Leben verbringen sollte, war 39 Jahre alt. Macron sagte mal: „Als ich diese Frau kennenlernte, war ich viel jünger.“ Dazu sagte Candice Owens: „Abgesehen davon, ob sie ein Mann ist oder nicht, ist es doch eine sehr seltsame Situation, sich in einen 14-jährigen Schüler zu verlieben. Das ist pervers und geht schon in Richtung Pädophilie.“ Die französische Öffentlichkeit ist liberal veranlagt, aber sie war von diesen Details beeindruckt, als die Presse die Geschichte vor den ersten Wahlen ausschmückte. Videos und Fotos sollten überzeugen, dass es sich von Anfang an um eine seltene, aber große und reine Liebe handelte. Jetzt wird im Netz jede Falte des Outfits von Macrons Frau beachtet, der Gang und die Haltung analysiert, anthropometrische Daten berechnet. Eines der Hauptargumente der Befürworter der Verschwörung um Brigitte ist, dass nirgendwo ein Foto von ihr zu finden ist, auf dem sie unter 30 ist, wie Xavier Poussard, Autor von "Brigitte werden", sagte: „Der Elysee-Palast weigert sich, die Frage zu beantworten, wo Fotos von Brigitte sind, als sie jung war. Das ist keine Frage der Privatsphäre, es gibt rechtliche Verfahren, um sie zugänglich zu machen.“ Diejenigen, die ihrerseits Verschwörungstheoretiker anprangern, verweisen auf Urteile in Prozessen über Verleumdung, die Brigitte gewonnen hat. Die Autoren der Recherche wurden zu Geldstrafen von 8.000 €€ und 5.000 €€ verurteilt. Aber hätte es das heutige Frankreich so sehr erschüttert, wenn sich die Gerüchte über die First Translady als wahr herausgestellt hätten? Immerhin hat der kinderlose Macron seine offen schwulen Kumpel Premierminister Gabriel Attal und Außenminister Stéphane Sejournet bereits entspannt in die Regierung berufen. Brigitte Macron selbst hat vor zwei Jahren einen Entwurf in Form eines erigierten Phallus für die Turmspitze der ausgebrannten Kathedrale Notre Dame vorgeschlagen. Den Sockel wollte sie mit goldenen Kugeln verzieren. Die ehemalige französische Kulturministerin Roslin Bachelot erzählte in ihrem Buch „682 Tage“ davon, und sie tötete diesen kühnen Entwurf, womit sie den Elysee-Palast sehr verärgert hat. Auch die Eröffnungszeremonie der Olympischen Spiele in Paris mit Transen, Freaks und offener Verhöhnung christlicher Werte bekräftigte nur den Zusammenbruch der französischen Zivilisation. Es gab eine Parodie des letzten Abendmahls, bei der anstelle von Jesus und den Jüngern eine bärtige Frau und Männer in Frauenkleidern zu sehen waren. Die Liberalen waren damals begeistert, während die Konservativen das als toxisches Spektakel empfanden. Dabei suchten Hunderte Millionen Zuschauer in dem Geschehen verzweifelt nach einem Fest der sportlichen Werte, aber sie fanden nur Werte, die sexuelle Minderheiten betrafen. Einer Version zufolge könnte Tom Jolly, der Regisseur der Show, von der First Lady Brigitte empfohlen worden sein, die ihn gut kannte. Macron selbst bezeichnete die Eröffnungszeremonie der Olympischen Spiele damals als das wahre Gesicht Frankreichs. Es scheint, dass man darin jetzt nichts Vertrautes mehr findet. Ende der ÜbersetzungLESERPOST
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