So werden Inzidenzen aufgeblasen

Die müssen sterben, wenn wir [über]leben wollen

von Michael W. Alberts (Achse des Guten, 12.04.2021)

Bilder, Links und Anmerkungen: Nikolas Dikigoros

Ich lege mich mal ziemlich fest: Wenn Angela Merkel noch einmal ihren Willen bekommt mit der Gesetzesverschärfung im Infektionsschutz, bleibt Deutschland für den Rest des Jahres weitgehend eingesperrt, denn der angepeilte Inzidenz-Schwellenwert von 100 für den nationalen Notbremsen-Ausnahmezustand ist inzwischen faktisch gleichbedeutend mit dem, wofür ein prominenter Regierungs-Tierarzt vor einigen Wochen noch ausgelacht worden ist, als er den Wert auf unter 10 drücken wollte.

Auf Achgut.com ist damals nachgewiesen worden, dass mit weit mehr als einer Million PCR-Tests je Woche und bei einem (zurückhaltend geschätzten) Anteil von etwa 1,25% {Anm. Dikigoros: Andere Schätzungen gehen von über 50% aus - man könnte also ebenso gut eine Münze werfen!} falsch-positiver Testergebnisse schon ein Inzidenzwert von 35 leicht "gerissen" werden kann, ohne dass irgendjemand dafür wirklich krank sein müsste. Dass sich die Regierenden darauf eingelassen haben, eine "Notbremse" dann doch mit der relativ hohen Zahl 100 zu verknüpfen, war offenbar nur ein taktisches Manöver: Man hatte schon vor Augen, dass durch massenhafte Antigen-Schnelltests die Hürde sehr bald leicht überwunden werden könnte. (Wie damit die angeblich massiv steigenden "Fallzahlen" und hohe Test-Positiv-Quoten der behaupteten "dritten Welle" produziert werden, wurde hier schon am Donnerstag vorgeführt.)
[Anm. Dikigoros: Das ist noch gar nichts. Kürzlich mußte sich einer seiner Bekannten aus beruflichen Gründen - Geschäftsreise ins Ausland - einem "Corona-Test" unterziehen, und zwar keinem "selbgestrickten" von Aldi o.ä. - die werden ja nicht offiziell anerkannt, sondern dienen bloß der Selbstberuhigung der Covidioten -, sondern einem "echten", beim Gesundheitsamt. Also machte er einen Termin, den er aber - unverschuldet - nicht wahrnehmen konnte. Noch bevor er einen neuen Termin machen konnte, erhielt er ein Schreiben vom Gesundheitsamt: Sein Corona-Test sei "positiv"; er habe daher eine häusliche Quarantäne von 14 Tagen einzuhalten. Mit freundlichen Grüßen - aber ohne Rechtsbehelfsbelehrung. Wozu auch? Es gibt ja keinen Rechtsbehelf gegen solche Willkürmaßnahmen! Die Reise mußte er also streichen, und sein Geschäft kann er wohl bald ganz dicht machen. Aber nun weiß er wenigstens, woran er ist. Seitdem fährt er jedes Wochenende zu einer "Querdenker"-Demonstration, egal ob erlaubt oder nicht, um seinem Unmut Luft zu machen. Und wenn er auf einer jener Fahrten tödlich verunglücken - oder von den bewaffneten Organen des Regimes während der Demo erschossen werden - sollte, dann wird er in die Bilanz der "Corona"-Todesopfer eingehen, denn das RKI - dem er vom Gesundheitsamt pflichtgemäß als "Infizierter" gemeldet wurde - führt alle als solche, die "positiv" getestet - oder auch nicht, wie wir jetzt wissen - worden sind, auch wenn ihnen nur der berühmte Ziegelstein auf den Kopf gefallen ist.)

Es ist so, als würde der DFB dafür sorgen wollen, dass Fußball aufregender wird und mehr Tore fallen. Aber wie? Ganz einfach: Bisher ist der lichte Raum im Profi-Tor laut Regelwerk (S. 11) 7,32 m breit und 2,44 m hoch. Warum das Tor nicht einfach 20 m breit machen und 4 m hoch? Jede Wette, das funktioniert - ganz ähnlich wie mit Merkels Machtergreifung. Ihr neues Testregime macht das Tor so groß, dass noch ein volltrunkener Kreisliga-Innenverteidiger gar nicht mehr daneben schießen kann. Beim entscheidenden Kriterium "Inzidenz" wird ein vermeintlich gleichbleibender Zahlenwert dank Schnelltest-Orgie bald etwas völlig anderes bedeuten - 100 von vor zwei Monaten ist eine komplette Größenordnung entfernt von dem, was 100 im Mai sein wird.

Denken Sie an eine Familienfeier, wo einer der Älteren nostalgisch erzählt: "Ich weiß noch, wie ein Brötchen zwei Pfennige gekostet hat." Heute ist es selbst beim Discounter zehnmal so teuer. [Anm.: Auf welchem Stern lebt der denn? Dikigoros erinnert sich noch gut an die Zeiten, als ein Brötchen 10 Pf. kostete - wohlgemerkt ein echtes Brötchen vom Bäcker, nicht ein aufgebackener Rohling aus Polen vom Discounter -; aber er wüßte nicht, wo er heute noch ein ordentliches Röggelchen für nur 50 C. - also das zehnfache - bekäme.] Die gewaltige Aufblähung des Corona-Testregimes durch Schnelltests revolutioniert die Zahlenwerte ähnlich, aber in einem Bruchteil der Zeit: Die von den meisten belächelte 10er-Inzidenz des RKI-Chefs vor zwei Monaten ist jetzt oder in 14 Tagen faktisch gleichbedeutend mit einem Wert von 100: die Inflationierung der Testumfänge entwertet automatisch auch den Schwellenwert für das Einsperren der Bevölkerung und das Abwürgen der Wirtschaft. Im Ergebnis wird das Zwangsregiment für die machtberauschten Panikherrscher leichter "begründbar" als je zuvor und um eine Größenordnung niedrigschwelliger, während und obwohl die tatsächliche medizinische Bedrohung immer weiter zurückgeht.

Jetzt werden die Reserven aus der Dunkelziffer mobilisiert

Es ist bei der "Pandemie" wie bei allen Kampagnen der technokratischen Weltverbesserer, die das Volk verachten und die Demokratie unterminieren: Sie "gewinnen" die Debatte nicht mit sachlichen Argumenten, sondern manipulieren sie, indem sie ständig die Maßstäbe verrücken und umdefinieren. (Diesel-PKW werden plötzlich "gesundheitsgefährdend" durch absurd niedrig angesetzte, kaum einhaltbare Grenzwerte für Stickoxid, um nur ein Beispiel zu nennen.)

Hier noch einmal zum Mitschreiben, wie das mit dem Inzidenzwert und dem Testregime funktioniert: Selbst mit mehr als einer Million PCR-Tests pro Woche kann man nicht annähernd vollständig verfolgen, wo das Virus in der Bevölkerung von mehr als 80 Millionen unterwegs ist – man hat zwangsläufig eine gewaltige Dunkelziffer. (Leider müssen wir spekulieren, wie hoch die Dunkelziffer genau ist, denn das RKI weigert sich seit einem Jahr, der Sache durch repräsentative Untersuchungen auf den Grund zu gehen.) Wenn nun aber zehn oder zwanzig Millionen Schnelltests pro Woche möglich werden, dann greift man sehr weit in das "Reservoir" möglicher "Fälle" hinein, die bisher in der Dunkelzone versteckt waren.

Dass man eine zahlenmäßig hohe Inzidenz so leicht "herbeitesten" kann, beruht gleichzeitig darauf, dass schon von Anfang an die "Hürde" für die Definition eines "Falls" absurd niedrig liegt, indem jeder positive PCR-Test als "Neuinfektion" propagiert worden ist. Damit werden auch Personen zum Pandemie-Problemfall stilisiert, die etwa schon vor Wochen mit dem Virus kontaminiert waren, deren Immunsystem aber spielend leicht und ohne Symptome damit fertig geworden ist und die mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auch niemand anderen infiziert haben: in Wirklichkeit ist bis heute nicht nachgewiesen, dass asymptomatische "Fälle" messbar zur Virusverbreitung beigetragen hätten, wenn überhaupt. Ähnlich verhält es sich mit Betroffenen, die tatsächlich eine leichte Infektion entwickelt haben, aber nicht schlimmer als eine gewöhnliche Erkältung, und die einfach mal kurze Zeit zuhause geblieben sind, wie sich das gehört.

Zwanzigfaches Testen, Zehnfache "Inzidenz"

Laut RKI-Zahlen kam bis vor kurzem schon auf 10-20 "Neuinfektionen" jeweils eine Krankenhauseinweisung. Ebenso war die ganze Zeit über in den amtlichen "Sentinel"-Praxen, also bei repräsentativ ausgewählten niedergelassenen Ärzten, das Virus aus China nur gerade so wahrnehmbar. Heißt das, das Virus ist super-mordsgefährlich, wir hatten es dank Lockdowns und Maskenzirkus aber halbwegs im Griff? Eben nicht. Hält man den politisch zugespitzten, nicht wirklich repräsentativen deutschen Zahlen des RKI internationale Erfahrungswerte über Geschwindigkeit und Massivität der Virus-Ausbreitung entgegen, muss man schlussfolgern: vom gesamten Infektionsgeschehen mit Covid-19 (oder eigentlich längst Covid-20, also allen Mutationen, die bei jedem Virus völlig normal sind) hat der weitaus größte Teil sich unauffällig außerhalb von Gesundheitssystem und amtlicher Statistik abgewickelt, schon seit mehr als einem Jahr. (Diese Erkenntnis scheut das RKI wie der Teufel das Weihwasser - vermutlich gab es genau deshalb bisher keine seriöse Durchleuchtung der Bevölkerung. Sonst würde weitgehende Herden-Immunität offensichtlich und das Panikregime mit Impforgien obsolet.)

Damit ist zwingend anzunehmen, dass der Anteil der Virus-Kontaminierten in der nicht PCR-getesteten Allgemeinbevölkerung nicht viel niedriger liegen kann als bei den gut eine Million PCR-Getesteten pro Woche, auch wenn bei denen die deutlich symptomatischen Fälle konzentrierter gewesen sein müssen als im Bevölkerungs-Querschnitt. Nehmen wir vorsichtshalber nur an, dass der Anteil der Kontaminierten, bei denen sich also Virenbruchstücke genetisch feststellen lassen, in der Allgemeinbevölkerung nur halb so hoch liegt wie in der Vorauswahl derjenigen, die bis vor ein paar Wochen einen PCR-Test absolviert haben. Damit würden wir unterstellen, dass ungefähr eine Hälfte der Virus-Kontaminierten jeweils individuell auffällig stark betroffen (symptomatisch) war und noch dazu, dass diese Teilgruppe tatsächlich quasi vollständig bei einem Arzt oder in einem Testzentrum gelandet ist; alle wirklich halbwegs ernsthaft infizierten Personen wären also ohne verbleibende Dunkelziffer im RKI-Radar aufgetaucht – eine wahrscheinlich übertrieben idealisierte Unterstellung. (Deshalb nehmen wir auch keinen weiteren Sicherheits-Abschlag vor dafür, dass die Antigen-Schnelltests eine vorhandene Kontamination nicht zu 100% detektieren können, sondern eine gewisse Rest-Unsicherheit verbleibt.)

Wenn unter diesen gedanklichen Vorgaben die Test-Anzahl von ungefähr einer Million (PCR-Tests) auf 20 Millionen (Antigen-Schnelltests, incl. "Selbsttests") explosionsartig ansteigt, dann MUSS die Zahl der "erkannten Fälle" mindestens zehnmal so groß werden. (Eine kleine Korrektur wäre nur einzubauen für diejenigen überängstlichen Zeitgenossen, die sich - wie der satirisch geneigte Thilo Schneider und sein "Schatz" - täglich mehrfach mit einem Selbsttest vom Aldi absichern. Drei Tests pro Tag wären natürlich weniger stark zu gewichten als etwa nur ein Test je Woche.)

Deutschland im Demokratie-Dämmerzustand

Wie vor wenigen Tagen schon belegt: 10 oder gar 20 Millionen Schnelltests pro Woche sind keineswegs unwahrscheinliche Größenordnungen, sondern genau das, was die Bundesregierung offiziell für machbar hält und kurzfristig anstrebt. Und deshalb ist jetzt - spätestens nach weiterem Hochschrauben der Testumfänge in den nächsten paar Wochen - eine "Inzidenz" von 100 nichts anderes als eine tierärztlich geforderte Inzidenz von 10 im Januar oder Februar. Es bedeutet das endgültige Einschwenken der deutschen Politik auf die wahnwitzigen, kontrollwütigen und menschenfeindlichen Forderungen der extremen Aktivisten, die ungeniert Freiheit und Wohlstand in Deutschland abschaffen und unglaubliche, auch gesundheitliche Kollateralschäden in Kauf nehmen, ohne Abwägung und Verhältnismäßigkeit - auch eine Art Totalitarismus.

Wohlgemerkt: hier ist noch kein einziger falsch-positiver Test unterstellt, sondern es wird nur mit "echten" Kontaminationen durch das Virus argumentiert. Tatsächlich ist aber zu befürchten, dass das RKI schon einen positiven Antigen-Schnelltest dazu nutzt, einen "Fall" statistisch zu konstruieren, schon aus "Vorsorge". Wenn man jeden Tag zwei Millionen Schnelltests vornimmt und die Falsch-Positiv-Quote nur bei 2% läge, wären das schon 40.000 vermeintliche/potentielle "Neuinfektionen" pro Tag oder fast 300.000 pro Woche, entsprechend einer "Inzidenz" unter mehr als 80 Millionen Menschen von fast 350 je 100.000.

Tatsache ist: Selbst wenn letztlich doch "nur" positive (darunter unvermeidlich falsch-positive) PCR-Tests als "Fälle" gezählt werden: Wenn Merkel ab "Inzidenz 100" den Notstand dekretieren kann, dann kann sie demnächst fast nach Belieben Deutschland einfrieren und damit nebenbei auch jede demokratische Regung durch Demonstrationen, Kundgebungen oppositioneller Parteien und ähnliche unerwünschte Umtriebe weitgehend unterbinden. Youtube hilft gern noch zusätzlich, kritische Stimmen außerhalb der Staatsmedienlandschaft verschwinden zu lassen.

Es ist sachlich abwegig, den Föderalismus in Deutschland weiter auszuhebeln, die Grundrechte zur Disposition zu stellen, die demokratische Debatte weitgehend zu unterdrücken und in eklatant verfassungs- und rechtswidriger Manier jede Verhältnismäßigkeit fahren zu lassen für eine Viruskrankheit, von der wir inzwischen zuverlässig wissen, dass sie nicht schlimmer verläuft als eine mittlere Grippewelle.

Man kann darüber streiten, ob die Schnelltest-Orgie mit 'zig Millionen Probanden übertrieben ist. Immerhin könnte sie belegen, was wir bisher nur begründet vermuten können: dass das Virus längst quer durch die Bevölkerung verbreitet ist - ohne übermäßigen Schaden angerichtet zu haben, verglichen mit anderen Grippewellen (KEINE wirkliche Übersterblichkeit). Das Problem ist also nicht so sehr, dass mehr Kontaminierte erkannt werden, sondern dass völlig sachwidrig jeder davon als potenzieller Oma-Mörder hochstilisiert wird. Die mutwillig hochgetriebenen Testzahlen mit entsprechend mehr (ungefährlichen) Pseudo-Fällen belegen gerade nicht, dass alles wieder schlimmer wird, sondern sind bei seriöser Betrachtung gerade der Beweis, dass die Sache so gut wie überstanden ist.

Dauerlockdown ab sofort jeden Winter neu garantiert

Wenn wir die absurde, weltfremde Neudefinition der "Inzidenz"-Maßstäbe durch eine Kanzler-Kamarilla im Endstadium paranoiden Cäsarenwahns zulassen, dann bekommen wir damit tatsächlich eine "neue Normalität" bis in alle Ewigkeit. Denn es werden immer neue Krankheitserreger entstehen, ob Influenza oder Corona. Sie haben immer schon und werden auch zukünftig große Teile der Bevölkerung erreichen, und die allermeisten Menschen werden dank einem faszinierenden und leistungsfähigen Immunsystem (T-Zellen) damit zurechtkommen, während einige altersschwache und anfällige Menschen daran sterben werden.

Wenn ein (neuer) Erreger ein knappes Drittel der Bevölkerung erreicht, bevor Herden-Immunität ihn ausbremst, vielleicht über eine Winter- oder Grippesaison von höchstens sechs Monaten verteilt, also etwa 25 Wochen, dann wäre der Erreger - und sei es als unbedeutendes und vereinzeltes Virenbruchstück in irgendeinem Nasenschleimhautwinkel - im Durchschnitt bei 1,2% der Bevölkerung pro Woche neu anzutreffen. (30% Gesamtbetroffenheit geteilt durch 25 entspricht 1,2%) Man braucht davon nur jeden 10. (!) Betroffenen tatsächlich zu testen und zu identifizieren, also 1,2 Promille der Bevölkerung - rechnerisch identisch mit einer "Inzidenz" von 120 je 100.000! Für die "Notbremse" nach Belieben braucht man dann "nur" ungefähr acht Millionen Schnelltests pro Woche (um 10% der Bevölkerung abzudecken). Es besteht kein Zweifel, dass die weltweite Gesundheitsindustrie das möglich machen wird. Sie will ja schließlich nur unser Bestes (unser Geld).

Der Schwellenwert 100, ab dem die Bundesregierung zukünftig freie Hand haben will, wegen angeblicher akuter Pandemie-Gefahr Gesellschaft und Wirtschaft immer wieder neu an die Leine zu legen, kann und wird so ungefähr bei jedem neuen Erreger einer Atemwegsinfektionen überschritten werden, zuverlässig in jedem Winter. Von jetzt bis in alle Ewigkeit. Das passiert, wenn man nicht harte medizinische Fakten zum Maßstab macht - wie etwa die Zahl echter Krankenhaus-Einweisungen durch verantwortungsbewusste Ärzte im differential-diagnostizierten Einzelfall - sondern butterweiche, fast beliebig manipulierbare und absurd über-interpretierte Statistikprodukte aus Testverfahren, die nicht mal die panikfreundliche WHO empfiehlt.

Versagen die Eliten auch diesmal kläglich?

Besteht die Hoffnung, dass die Bundestagsabgeordneten noch aufwachen und sich diesem Wahnsinn widersetzen? Oder die Länderfürsten? Darauf würde ich eher nicht wetten. Und was ist mit den großen Wirtschafts-Kapitänen? Gibt es dort noch ein paar Charaktertypen, denen es jetzt reicht? Die sich ihr Lebenswerk als Inhaber familiengeführter Unternehmen nicht zerstören lassen wollen?

Es müsste sogar den politisch naiveren Wirtschaftsführern eigentlich klar sein: Ohne Freiheit schon bald kein echtes Unternehmertum, keine funktionierenden Wertschöpfungskreisläufe und keine angemessenen Gewinnaussichten. Der Niedergang hat ja schon eingesetzt, nicht nur für kleine Restaurantbesitzer, Boutiquen oder Nagelstudios, sondern auch für die Industrie in Deutschland.

Wo ist deren Schwellenwert, wo die "Inzidenz" für die Wohlstandsvernichtung, ab der es weh tut und wo man endlich doch eingreift? Und ohne materiellen Wohlstand auch kein gesundes Leben, kein erfolgreiches Gesundheitswesen, kein Aufschwung für wirklich arme und gefährdete Menschen in den Entwicklungsländern. Jetzt gilt es, jetzt ist Endspiel. Jetzt muss das Runde ins Eckige, damit Freiheit und Wohlstand noch eine Chance haben.


LESERPOST
(ausgewählt von Dikigoros)

Karla Kuhn / 12.04.2021
Impfexperte Vanden Bossche: "Stoppt die Massenimpfungen sofort!" Impfungen könnten zu mehr und gefährlicheren Varianten führen Datum: 12. April 2021 WEITERLESEN bei "CORONA TRANSITION" SEHR INTERESSANT!

Hans-Peter Dollhopf / 12.04.2021
Herr Reinhardt, Sie ahnen oder wissen es: "Die Deutschen werden nicht nur für den Rest des Jahres, sie werden FÜR IMMER eingesperrt bleiben." Genau das berichtet heute die Presse: Es gehe bei den Vorschlägen nun nicht mehr um einen Brücken-Lockdown von zwei oder drei Wochen, sondern um einen "nicht mehr einzufangenden Dauerlockdown". Die Tageszeitungen zitieren Jens Gnisa, ehedem Richterbundvorsitzender!

Andreas Bitz / 12.04.2021
Als Regierungschef oder Landrat gibt es einen Ausweg: Weniger testen, immer die Gleichen negativ testen, Positive direkt nachtesten, verzögert melden... So, wie das RKI die Zahlen manipuliert, kann jede beliebige Inzidenz herbeigetestet werden.

Sigrid Leonhard / 12.04.2021
Frau Meyer, zu "Gleichzeitig läuft eine massive Panikmache um Impfschäden, darunter solche, die erst in Jahrzehnten auftreten werden, mal unterstellt, dass sie überhaupt jemals auftreten werden..." Die Befürchtungen von Nebenwirkungen sind nicht von der Hand zu weisen, weil inzwischen die Zahl der schweren Nebenwirkungen jetzt schon höher sind als die kurzfristigen bei Pandremix (Schweinegrippe) - die Narkolepsie damals war übrigens eine langfristigere Nebenwirkung (erst so nach 1 bis 2 Jahren). Diese Befürchtungen werden übrigens von ganz anderen (!) als den Impftreibern geäußert - nämlich denen, die gegen die Impfung sind. Die Impfkritiker sind meistens nicht generell gegen Impfungen, sondern gegen Impfungen mit einem genbasierten Medikament, das nicht ausreichend getestet wurde (üblicherweise werden Impfungen erst nach 5 - 10 Jahren freigegeben). Es stimmt zwar, dass die Impfungsdynamik von der Regierung gebremst wurde (Bestellung über die EU), das Ziel ist aber ganz eindeutig die Komplett-Impfung der Bevölkerung. Nur eben nicht ganz so schnell, warum auch immer. Wahrscheinlich lassen sich dadurch die Lockdown-Maßnahmen in Zeiten sinkender Virenpräsenz (Frühjahr) besser begründen. Herr Müller: Zur Intensivüberlastung bei Ihnen in der Region. Ganz abgesehen davon, dass Intensivbetten immer ziemlich ausgelastet sein müssen - aus wirtschaftlichen Gründen. Wie erklären Sie sich die 20 Klinikschließungen und den Abbau der Intensivbetten im Jahr 2020? Und wie erklären Sie sich, dass in dieser schwer-riskanten Corona-Zeit auch dieses Jahr wieder Klinik-Schließungen geplant sind?

Boris Kotchoubey / 12.04.2021
Ich kann eine Frage des Autors beantworten, dafür aber möchte ich an ihn eine andere stellen: "Wo ist deren Schwellenwert, wo die „Inzidenz“ für die Wohlstandsvernichtung, ab der es weh tut und wo man endlich doch eingreift?" Diese Schwelle ist das Vorhandensein der realen Wirtschaftstoten, d.h. Menschen, die z.B. infolge einer Wirtschaftskatastrophe verhungern oder infolge schwerer Blackouts ihr Leben verlieren. Die Geschichte Deutschlands von 1648, 1918, 1945 beweist m.E. unmissverständlich, dass das Land seine Politik erst dann radikal ändert, wenn Menschen massenweise sterben. Meine eigene Frage lautet: Sie haben uns sehr interessante Zahlen und überzeugende Argemente dargeboten. Glauben Sie wirklich, dass die Politiker das nicht alles wissen?

Jürgen Adam / 12.04.2021
Schon mal über eine nette konzertierte Aktion aller bis über die Ohren verschuldeten Staaten nachgedacht? Die Nummer wird bis zum wirtschaftlichen Ende durchgezogen. Dann folgt die Neue Weltordnung.


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