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kreditversicherung

kreditversicherung

Der Begriff (Waren-) Kreditversicherung (WKV) oder auch Delkredere-Versicherung ist leicht irreführend, werden hierbei doch nicht Kredite im eigentlichen Sinne, wie Immobilienkredite oder Bankdarlehen versichert, wobei sich hier der Kreditnehmer dagegen versichert, den Kredit nicht abtragen zu können. Im Gegensatz zu solchen Versicherungsprodukten, die allgemein hin als Restschuldversicherung oder Kreditausfallversicherung bezeichnet werden, ist bei der Kreditversicherung der Ausfall von Forderungen bei Warenlieferungen oder Dienstleistungen Gegenstand des Versicherungsschutzes, weshalb sich in den letzten Jahren auch mehr und mehr der Begriff Forderungsausfallversicherung etabliert hat. Hier sichert sich der Kreditgeber ab.

[Bearbeiten] Herleitung des Begriffs

Der Begriff Kreditversicherung leitet sich von dem Umstand her, dass zwischen der Lieferung einer Ware von einem Unternehmen an ein anderes bzw. der Erbringung einer Dienstleistung und deren Bezahlung ein zeitlicher Abstand liegt (in der Regel zwischen 30 und 180 Tagen). Das liefernde Unternehmen gewährt damit sozusagen bis zur endgültigen Bezahlung einen Kredit. Diese sogenannten Lieferantenkredite belaufen sich in Deutschland nach Angaben der Euler Hermes Kreditversicherungs-AG jährlich auf ca. 300 Milliarden Euro.

[Bearbeiten] Historischer Hintergrund

Jedes Unternehmen, das eine Ware liefert oder eine Dienstleistung auf Rechnung erbringt, muss sich gegenüber dem Risiko einer unbezahlt bleibenden Forderung absichern. Die folgenden Sparten sind zu unterscheiden: die.

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