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"Wir sind inmitten
der Prophezeiungen!", sagte Johannes Paul II., am 20. Januar 1982, als
man ihn einige arbeiten über die Botschaft von La Salette übergab.
(L'Impartial N° 2, 1982.)
In seiner Rede zu den Missionare von La Salette: "Im Lichte der Botschaft Unserer Lieben Frau von La Salette, mäßt ihr große Bedeutung dem Sakrament der Beichte zu." (siehe.
S. H. Johannes Paul II
).
Und
auch:
"La Salette ist eine Botschaft der Hoffnung, denn
unsere Hoffnung sitzt in der Gutsprechung der Mutter der Menschheit." (Siehe
L'Osservatore Romano,
Spanisch, 7 Juni 1996, Seite 10. Und, Brief an Mnsg.
Louis Dufaux,
Bischof v. Grenoble, 6 de Mai 1996.)
Johannes Paul II.
anerkennt die Erscheinungen der Heiligsten Jungfrau in La Salette und
dessen Botschaft, das Geheimnis von La Salette.
Am 19. September 1846, einem Sonntag,
erschien die Hlgst. Jungfrau Maria auf einer Alp über La Salette, zwei
Kinder, Melanie Calvat (15 Jahre alt) und
Maximin Giraud (11 J.).
Sie
erblickten wie eine Feuerkugel, die leuchtete wie die Sonne
und darin die Gestalt einer Frau, die auf einem Steinblock sitzt, das
Gesicht in den Händen vergraben hält und weint. Sie sagt:
"Kommt näher, Kinder,
habt keine Angst!"
"Ich bin hier, um euch
eine grosse Botschaft mitzuteilen."
"Teilt diese Botschaft meinem ganzen Volke
mit!"
Die Kinder wussten nicht wer sie ist. Sie sprachen später von der
"Belle Dame", der schönen Frau. Sie gab ihnen eine Botschaft:
"Das Geheimnis von La Salette."
Der
zuständige Bischof von Grenoble, Mnsg. Filibert Bruillard, veranlasste
eine genaue und strenge Prüfung des Ereignisses und, zum 5.Jahrestag der
Erscheinungen, dem 19. September 1851, sprach in einem Hirtenschreiben die
offizielle Anerkennung aus:
"Wir erklären, dass die Erscheinung der Allerseligsten Jungfrau
zwei kleinen Hirten von La Salette, ... alle Merkmale der Echtheit
aufweist und dass die Gläubigen berechtigt sind, sie als unzweifelhaft und
sicher anzunehmen. ... Dem zufolge unterbinden wir den Gläubigen, und
Priester unserer Diözese, öffentlich gegen diese Fakten, zu schreiben oder
zu sprechen".
Der Auftrag
Marien
aber ergeht an alle, die von La Salette Kunde erhalten. Sie sagte:
"Kinder,
teilt diese Botschaft meinem ganzen Volke mit!"
Die
Erscheinungen und die Botschaft wurde von verschiedenen Päpste anerkannt.
Eine
Zusammenfassung wurde von Melanie 1879 herausgegeben, mit Imprimatur des
Bischofs von Lecce. 1922 wurde den ganzen Text freigegeben, mit
Imprimatur des Hwst. Pater Lepidi, O. P., Meister des Hl. Palastes und
ständigen Beobachter des Heiligen Offiziums, (der Glaubenkongregation.)
DAS GEHEIMNIS VON LA
SALETTE
«Melanie, was ich dir jetzt sagen werde,
wird nicht immer geheim bleiben; du wirst es im Jahre 1858 (im Jahr der
Lourdes Erscheinungen!) bekannt machen können: Die Priester, Diener
meines Sohnes…, die Priester sind durch ihr schlechtes Leben, ihre
Ehrfurchtslosigkeiten, ihre Pietätlosigkeit bei der Feier der heiligen
Geheimnisse, durch ihre Liebe zum Gelde, zu Ehren und Vergnügungen,
Kloaken der Unreinheit geworden. Ja!, die Priester fordern die Rache
heraus und die Rache schwebt über ihren Häuptern.»
«Wehe den Priestern und den
gottgeweihten Personen, die durch ihre Treulosigkeiten und ihr schlechtes
Leben meinen Sohn von neuem kreuzigen! Die Sünden der gottgeweihten
Personen schreien zum Himmel und rufen nach Rache, und siehe, die Rache
ist vor ihren Türen. Denn es gibt niemand mehr, der die Barmherzigkeit und
die Verzeihung für das Volk erfleht. Es gibt keine großherzigen Seelen
mehr. Es gibt niemand mehr, der würdig wäre das makellose Opferlamm dem
Ewigen zugunsten der Welt aufzuopfern.»
«Gott wird in beispielloser Weise
zuschlagen. Wehe den Bewohnern der Erde! Gott wird seinem ganzen Zorne
völlig freien Lauf lassen, und niemand wird sich so der vielen Übeln
entziehen können. Die Führer des Gottesvolkes, haben das Gebet und die
Buße vernachlässigt, und der Dämon hat ihren Verstand verdunkelt. Sie sind
irrende Sterne geworden, die der alte Teufel mit seinem Schweife nach sich
zieht, um sie zu verderben. Gott wird es der alten Schlange gestatten,
Zwietracht unter die Regierenden, in alle Gesellschaftsschichten und
Familien zu säen.»
«Man wird körperliche und
seelischen Pein erleiden. Gott wird die Menschen sich selbst überlassen
und wird Strafgerichte senden, die während mehr als 35 Jahren aufeinander
folgen werden. Die Menschheit steht am Vorabend der schrecklichsten
Geißeln und der größten Umwälzungen. Man muss darauf gefasst sein, mit
eiserner Rute geführt zu werden und den Kelch des göttliches Zornes zu
trinken.»
«Der Stellvertreter meines Sohnes, der
Hohepriester Pius IX., verlasse Rom nach dem Jahre 1859 nicht mehr. Er sei
vielmehr standhaft und großmütig und kämpfe mit den Waffen des Glaubens
und der Liebe. Ich werde mit ihm sein. Er traue dem Napoleon nicht. Sein
Herz ist doppelzüngig (falsch). Und wenn er gleichzeitig Papst und Kaiser
sein will, wird sich Gott bald von ihm zurückziehen. Er ist jener Adler,
der in seinem Streben, immer höher zu steigen, in das Schwert stürzen
wird, mit dem er die Völker nötigen will, ihn aufsteigen zu lassen.»
_ (1846, als Maria dies sagte, saß Napoleon III. im
Gefängnis, zu lebenslänglicher Haft verurteilt, und niemand dachte an sein
künftiges Kaisertum. Niemand hätte es erahnen können. Anmerk. d. Red.)
«Italien wird bestraft werden, für seinen
Ehrgeiz, das Joch des Herrn aller Herren abzuschütteln; auch wird es dem
Kriege überliefert werden. Das Blut wird überall fließen. Die Kirchen
werden geschlossen oder entheiligt werden. Die Priester, die Ordensleute
werden fortgejagt; man lässt sie eines grausamen Todes sterben. Viele
werden den Glauben verlassen.
«Die Zahl der Priester und Ordensleute, die
sich von der wahren Religion trennen, wird groß sein; unter diesen
Personen werden sich selbst Bischöfe befinden. Der Papst möge sich vor den
Wundertätern in acht nehmen. Denn die Zeit ist gekommen, da die
erstaunlichsten Wunder auf der Erde oder in der Luft stattfinden.»
«Im Jahre 1864 wird Luzifer mit einer
großen Menge von Teufeln aus der Hölle losgelassen.
Sie werden den Glauben allmählich auslöschen,
selbst in Menschen, die Gott geweiht sind. Sie werden sie in einer Weise
blind machen, daß diese Menschen, falls sie nicht eine besondere Gnade
empfangen, den Geist dieser bösen Engel annehmen werden. »
«Viele Ordenshäuser werden den Glauben
völlig verlieren und viele Seelen mit ins Verderben ziehen.
Schlechte Bücher wird es auf der Erde im Überfluss geben, und die
Geister der Finsternis werden überall eine Kälte gegen alles ausbreiten,
was den Dienst Gottes betrifft. Sie werden eine sehr große Macht über die
Natur haben. Es wird Kirchen geben, in denen
man diesen bösen Geistern dient.»
«Manche Personen werden von diesen
bösen Geistern von einem Ort zum anderen versetzt, und sogar Priester,
weil diese sich nicht vom guten Geiste leiten lassen, der ein Geist der
Demut, der Liebe und des Eifers für die Ehre Gottes ist.
Man wird Tote und selbst Gerechte
auferstehen lassen, überall werden
außergewöhnliche Wundertaten vorkommen, da der Glaube erloschen ist und
das falsche Licht die Welt erleuchtet.»
«Wehe den
Kirchenfürsten, die nur nach Reichtümern und nach Erhaltung ihrer
Autorität und nach stolzer Herrschaft trachten. Der Stellvertreter meines Sohnes
wird viel zu leiden haben, da die Kirche eine Zeitlang schweren
Verfolgungen ausgesetzt sein wird. Das wird die Zeit der Finsternisse
sein.
Die Kirche wird eine schreckliche
Krise durchmachen. »
«Da der heilige Glaube an Gott in
Vergessenheit geraten ist, will jeder einzelne sich selbst leiten und über
seinesgleichen stehen. Man wird die bürgerlichen und kirchlichen
Gewalten abschaffen. Jede Ordnung und jede Gerechtigkeit wird mit Füßen
getreten werden.
Man wird nur Mord, Hass, Missgunst, Lüge und Zwietracht
sehen, ohne Liebe zum Vaterlande und zur Familie.
Der Heilige Vater
wird viel leiden.
Ich werde bei ihm sein bis zum Ende, um sein
Opfer anzunehmen.
Die Bösewichter werden mehrere Male seinem Leben
nachstellen, ohne seinen Tagen schaden zu können. Aber weder er noch sein
Nachfolger werden den Triumph der Kirche Gottes sehen.»
«Die bürgerlichen Regierungen werden alle
dasselbe Ziel haben, das da ist, die religiösen Grundsätze abzuschaffen
und verschwinden zu lassen, um für den Materialismus, Atheismus,
Spiritismus und alle Arten von Lastern Platz zu schaffen. ... In den
Ordenshäusern werden die Blumen der Kirche verwesen, und der Dämon wird
sich als König der Herzen aufspielen.»
«Die Oberen der
Ordensgemeinschaften mögen auf der Hut sein wenn sie jemand in das Kloster
aufzunehmen haben. Denn der Teufel wird alle seine Bosheit aufwenden, um
in den religiösen Orden Leute unterzubringen, die der Sünde ergeben sind.
Denn die Unordnungen und die Liebe zu fleischlichen Genüssen werden auf
der ganzen Welt verbreitet sein.»
«Frankreich, Italien, Spanien und England
werden im Kriege sein. Das Blut wird auf den Straßen fließen. Der Franzose
wird mit dem Franzosen kämpfen, der Italiener mit dem Italiener.
Schließlich wird es einen allgemeinen Krieg geben, der entsetzlich sein
wird. Für eine Zeitlang wird Gott weder Italiens noch Frankreichs
gedenken, weil das Evangelium Christi ganz in Vergessenheit geraten ist.»
«Die
Bösen werden ihre ganze Bosheit entfalten. Man wird sich töten, man wird
sich gegenseitig morden bis in die Häuser hinein. Auf den ersten Hieb
seines Schwertes, das wie ein Blitz einschlagen wird, werden die Berge und
die ganze Natur vor Entsetzen zittern, weil die Unordnungen der Menschen
und ihre Verbrechen das Himmelsgewölbe durchdringen. Paris wird
niedergebrannt und Marseille verschlungen werden.
_ (Melanie hatte gesagt: "Paris sera brule",
man glaubte: "durch die Preussen", worauf sie antworteten: "nicht durch die
Preussen, durch den Pöbel")
«Mehrere große Städte werden
niedergebrannt und durch Erdbeben verschlungen werden. Man wird glauben,
alles sei verloren. Man wird nur Menschenmord sehen. Man wird nur
Waffengetöse und Gotteslästerungen hören. Die Gerechten werden viel
leiden; ihre Gebete, ihre Bußübungen und ihre Tränen werden zum Himmel
emporsteigen, und das ganze Gottesvolk wird um Verzeihung und Erbarmen
flehen und meine Hilfe und meine Fürbitte anrufen.»
«Dann
wird Jesus Christus durch eine Tat seiner Gerechtigkeit und seiner großen
Barmherzigkeit für die Gerechten seinen Engeln befehlen, alle seine Feinde
dem Tode zu überliefern. Plötzlich werden die Verfolger der Kirche Jesu
Christi und alle der Sünde ergebenen Menschen zugrunde gehen, und die Erde
wird wie eine Wüste werden.»
«Dann wird der Friede, die Versöhnung
Gottes mit den Menschen werden. Man wird Jesus Christus dienen, ihn
anbeten und verherrlichen. Die Nächstenliebe wird überall aufblühen.
Die
neuen Könige werden der rechte Arm der heiligen Kirche sein, die stark,
demütig, fromm, arm, eifrig und eine Nachahmerin der Tugenden Jesu Christi
sein wird. Das Evangelium wird überall gepredigt werden, und die Menschen
werden große Fortschritte im Glauben machen, weil es Einigkeit unter den
Arbeitern Jesu Christi geben wird und die Menschen in der Furcht Gottes
leben werden.»
«Dieser Friede unter den Menschen
wird aber nicht von langer Dauer sein. 25 Jahre reichlicher Ernten werden
sie vergessen lassen, dass die Sünden der Menschen die Ursache aller
Strafen sind, die über die Erde kommen. Ein Vorläufer des Antichrists wird
mit seinen Truppen aus vielen Völkern wider den wahren Christus, den
alleinigen Retter der Welt, kämpfen. Er wird viel Blut vergießen und die
Verehrung Gottes vernichten wollen, damit man ihn wie einen Gott ansehe.»
«Die Erde wird dann mit allerlei Plagen geschlagen werden. Es
wird Kriege geben bis zum letzten Krieg, der von den 10 Königen des
Antichrists geführt sein wird, welche Könige von einem gleichen Vorhaben
beseelt sind und die einzigen sind, welche die Welt regieren werden. Bevor
dieses eintritt, wird es eine Art falschen Friedens auf der ganzen Welt
geben. Man denkt an nichts anderes als an Belustigungen.»
«Die
Bösen geben sich allen Arten von Sünden hin. Aber die Kinder der heiligen
Kirche, die Kinder des Glaubens, meine wahren Nachahmer, werden in der
Liebe zu Gott und in den Tugenden unter Führung des Heiligen Geistes
wachsen. Ich werde mit ihnen kämpfen, bis sie zur Fülle des Alters
gelangen.»
«Die Natur lechzt nach Rache wegen der
Menschen und bebt vor Entsetzen in Erwartung dessen, was über die durch
Verbrechen besudelte Erde hereinbrechen soll. Zittert, Erde und ihr, die
ihr Gelübde zum Dienste Jesu Christi abgelegt habt und die ihr innerlich
euch selbst anbetet, zittert! Denn Gott geht daran, euch seinen Feinden zu
überliefern, da die heiligen Orte in Verderbnis sind. Zahlreiche Klöster
sind nicht mehr Häuser Gottes, sondern die Weiden des Asmodeus
(Dämon der Unkeuschheit; d. R.)
und der Seinen.»
«So
wird es um die Zeit sein, wenn der Antichrist geboren wird von einer
jüdischen Ordensfrau, einer falschen Jungfrau ("d'une religieuse
hebraique, d'une fausse vierge"), die mit der alten Schlange, dem
Meister der Unzucht, im Bunde stehen wird. Sein Vater wird Bischof sein.
Bei seiner Geburt wird er Gotteslästerungen ausspeien; er wird Zähne
haben. Mit einem Wort, dieser ist der fleischgewordene Teufel. Er wird in
ein schreckliches Geschrei ausbrechen.»
«Er wird Wunder wirken, er wird sich nur von der Unzucht nähren. Er
wird Brüder haben, die zwar nicht so wie er fleischgewordene Teufel, wohl
aber Kinder des Bösen sind. Mit zwölf Jahren werden sie sich schon durch
glänzende Siege, die sie davontragen, auszeichnen. Bald wird ein jeder von
ihnen an der Spitze einer Armee sein, unterstützt von Legionen der Hölle.»
«Die
Jahreszeiten werden sich verändern. Die Erde wird nur schlechte
Früchte hervorbringen; die Sterne werden ihre regelmäßigen Bahnen
verlassen. Der Mond wird nur ein schwaches rötliches Licht wiedergeben.
Wasser und Feuer werden auf der Erde furchtbare Erdbeben und große
Erschütterungen verursachen, welche Berge und Städte versinken lassen.»
«Rom wird den Glauben verlieren und der Sitz des Antichrists
werden. Die Dämonen der Luft werden mit dem Antichrist große Wunderdinge
auf der Erde und in den Lüften wirken, und die Menschen werden immer
schlechter werden. Gott wird für seine treuen Diener und die Menschen
guten Willens sorgen. Das Evangelium wird überall gepredigt werden; alle
Völker und alle Nationen werden Kenntnis von der Wahrheit haben.
«Ich
richte einen dringenden Aufruf an die Erde: Ich rufe auf die wahren
Jünger Gottes, der in den Himmeln lebt und herrscht. Ich rufe auf die
wahren Nachahmer des Menschgewordenen Christus, des einzigen und wahren
Erlösers der Menschen. Ich rufe auf meine Kinder,
meine wahren Frommen, jene, die sich mir hingegeben haben, damit ich sie
zu meinem göttlichen Sohne führe; jene, die ich sozusagen in meinen Armen
trage; jene, die von meinem Geiste gelebt haben.»
«Endlich rufe ich auf die APOSTEL DER
ENZEIT, die treuen Jünger Jesu Christi, die
ein Leben geführt haben der Verachtung der Welt und ihrer selbst, in Armut
und Demut, in Verachtung und in Schweigen, in Gebet und in Abtötung, in
Keuschheit und in Vereinigung mit Gott, in Leiden und in Verborgenheit vor
der Welt;
die Zeit ist gekommen,
dass sie ausziehen, um die Welt mit Licht zu erfüllen. Gehet und zeiget euch als meine geliebten Kinder.»
«Ich bin mit euch und in
euch, sofern euer Glaube das Licht ist, das euch in diesen Tagen der
Drangsale erleuchtet.
... Kämpfet,
Kinder des Lichtes, ihr, die kleine Zahl, die ihr sehend seid; denn die
Zeit der Zeiten, das Ende der Enden ist da. Die Kirche wird
verfinstert, die Welt in Bestürzung sein. Aber da sind Henoch und Elias,
erfüllt vom Geiste Gottes. Sie werden mit der Kraft Gottes predigen, und
die Menschen guten Willens werden an Gott glauben, und viele Seelen werden
getröstet werden. Sie werden durch die Kraft des Heiligen Geistes große
Fortschritte machen und die teuflischen Irrtümer des Antichrists
verurteilen.»
«Wehe
den Bewohnern der Erde! Es wird blutige Kriege geben und Hungersnöte,
Pestseuchen und ansteckende Krankheiten. Es wird entsetzliche
Hagelregen von Tieren geben; Donner, welche Städte erschüttern; Erdbeben,
welche Länder verschlingen. Man wird Stimmen in den Lüften hören.
«Die
Menschen werden ihren Kopf gegen die Wände schlagen. Sie werden den Tod
herbeirufen, und andererseits wird der Tod ihnen Qualen bringen. Überall
wird Blut fließen. Wer könnte da siegen, wenn Gott nicht die Zeit der
Prüfung abkürzte? Durch das Blut, die Tränen und die Gebete der Gerechten
wird sich Gott erweichen lassen. Henoch und Elias werden dem Tode
überliefert.»
«Das heidnische Rom wird
verschwinden. Und Feuer vom Himmel wird herabfallen und drei Städte
verzehren. Die ganze Welt wird von Entsetzen geschlagen. Es ist
Zeit: Die Sonne verfinstert sich. Der Glaube allein wird leben. Nun ist
die Zeit da! Der Abgrund öffnet sich. Siehe da den König der Könige der
Finsternisse! Siehe da das Tier mit seinen Untergebenen, das sich
"Erlöser der Welt" nennt. Stolz wird es sich in die Lüfte erheben, um zum
Himmel aufzusteigen.»
«Er wird durch den
Hauch des heiligen Erzengels Michael erstickt. Er stürzt herab, und die
Erde, die sich seit drei Tagen in beständiger Umwälzung befindet, wird
ihren Schoß voll des Feuers öffnen. Er wird verschlungen werden, für
immer, mit all den Seinen in die ewigen Abgründe der Hölle. Dann werden
Wasser und Feuer die Erde reinigen und alle Werke des menschlichen
Hochmuts vertilgen; und alles wird erneuert werden. Dann wird Gott
gedient und verherrlicht werden.»
DIE LEHREN
VON LA SALETTE:
Unsere Liebe Frau verkündet in La Salette
- wie in vielen anderen Erscheinungsorten -,
die Endzeit. Zentralthema der
Botschaft ist:
1.- "Viele
gottgeweihte Seelen, Priester, werden vom wahren Glauben abfallen."
- Maria verkündet die Grosse Apostasie.
2.- "Der
Rauch der Hölle ist in die Kirche eingedrungen", sagte schon Pabst
Paul VI, als er die Richtung einiger
Kirchenvertreter sah.
3.- "Viele
Ordensgemeinschaften werden sich vom überlieferten Lehramt
abwenden."
Eine traurige Wirklichkeit in unseren Tagen; dies können
wir alle
beobachten.
4.- "Maria
ruft die Aposteln der Endzeit auf, die wahren Nachahmern Ihres
Sohnes."
- (Seien wir bereit diesem Ruf bedingungslos zu folgen.)
5.- "Eine
Reihe von Ereignissen -Umwälzungen, Katastrophen-, werden
über die
Menschheit kommen". - Dies alles, wegen den Sünden der
Menschheit.
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