Knifflige Fälle

Namenskonvention bei Doppelnamen:
Um die Eingabe der Schülernamen zu erleichtern, wurde darauf verzichtet, Vor- und Nachnamen getrennt zu erfassen. Die Eingabe von z.B. "Einstein Albert" genügt. Um dennoch eine korrekte Darstellung der Namen bei einer Sortierung nach Vornamen zu gewährleisten, sollten bestimmte Konventionen bei der Namenseingabe von Doppelnamen beachtet werden:
- doppelte Vornamen werden durch Bindestrich zusammengefaßt
- die Schreibweise von doppelten Nachnamen ist egal (Bindestrich oder Leerzeichen)

Fächer in zusammengelegten Klassen:
Wenn Sie ein Fach in zusammengelegten Klassen (z.B. Sport oder Religion) unterrichten, geben Sie beim Anlegen des neuen Faches als Klassenbezeichnung z.B. "3ab" an, wenn die Klassen 3a und 3b zusammengelegt wurden. Wenn mehr als 2 Klassen zusammengelegt wurden, lautet die Klassenbezeichnung entsprechend (z.B. "3abc").

Wenn Sie an mehreren Schulen unterrichten:
Wenn Sie an mehreren Schulen unterrichten und dort gleichnamige Klassen haben, setzen Sie zur Unterscheidung einen Buchstaben (z.B. den Anfangsbuchstaben des Namens der Schule) vor die Klassenbezeichnung, also z.B. "A1a" oder "B1a".
Für gleichnamige zusammengelegte Klassen an mehreren Schulen gilt dies entsprechend (z.B. "A1ab" oder "B1ab").

Wenn "Gastschüler" bei einer Probe mitschreiben:
Hin und wieder kommt es vor, daß ein Schüler, der nicht zur Klasse gehört, bei einer Probe mitschreibt. In diesem Fall können Sie den Schüler nur für eine bestimmte Probe aufnehmen. Dazu wählen Sie im Reiter "Proben auswerten" die gewünschte Probe aus und wählen bei der Eingabe des neuen Schülers die Option "nur für diese Probe aufnehmen" aus.

Der Schüler erscheint dann in der Schülerliste nur bei dieser Probe. Um ihn von den anderen Schülern zu unterscheiden, erscheint der Name in der Schülerliste in blauer Schrift.

Hinweis:
Verläßt ein Schüler während des Schuljahres die Schule und man löscht ihn deshalb aus der Klassenliste, so wird er in allen Proben, die er bereits mitgeschrieben hat, als "Gastschüler" weitergeführt (der Name erscheint fortan in blauer Schrift). Dadurch wird sichergestellt, daß sich der Klassendurchschnitt nicht nachträglich ändert. In neuen Proben erscheint der Schüler natürlich nicht mehr in der Klassenliste.

Notentabelle, Gewichtungen, Halb- und Endjahresnoten:
Die Notentabelle eines Schülers umfaßt eine feste Anzahl von 30 möglichen Noten, von denen 10 Noten für Proben (bzw. Schulaufgaben), 10 Noten für Lernzielkontrollen (bzw. Extemporalen ) und 10 Noten für Mündliche Noten vorgesehen sind. Jedem dieser drei Blöcke kann man eine Gewichtung zuordnen, die bei der Gesamtnotenbildung berücksichtigt wird.
Weiterhin wird innerhalb eines jeden Notenblockes unterschieden, ob die Note zum ersten oder zweiten Halbjahr gehört.

Hier wird z.B. festgelegt, daß alle Noten bis zur 4. Probe zum ersten Halbjahr gehören und alle Noten ab der 5. Probe dem zweiten Halbjahr zugeordnet sind (ebenso Lernzielkontrollen und mündliche Noten).

Für die Halb- und Endjahresnoten gibt es jeweils 2 Spalten: in der ersten Spalte steht immer automatisch der aktuelle Durchschnitt und in der zweiten Spalte wird die Note eingetragen, die im Zeugnis erscheinen soll (was besonders bei wackligen Noten im Ermessen des Lehrers liegt). Soll die Zeugnisspalte automatisch entsprechend dem aktuellen Durchschnitt ermittelt werden, genügt ein Doppelklick auf irgendein Feld in der Zeugnisnoten-Spalte und es erscheint folgende Sicherheitsabfrage, die Sie mit JA beantworten:

Wie die aktuellen Durchschnittsnoten berechnet werden sollen (Gewichtung der einzelnen Notenblöcke etc.) legen Sie in den Einstellungen zur Notenberechnung fest.


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