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TERRORISMUS
Bush: Das Gesicht des Terrors ist nicht das wahre Gesicht des Islam
Rede des Präsidenten
WASHINGTON - (AD) -
Nachfolgend veröffentlichen wir die Rede von
US-Präsident George W. Bush im Islamic Center in Washington vom 17.
September 2001.
Vielen Dank für Ihre Gastfreundschaft. Wir hatten gerade eine
breitgefächerte Diskussion über das aktuelle Thema. Wie die Menschen hier
war das amerikanische Volk entsetzt und empört über die Angriffe vom
letzten
Dienstag. Dasselbe gilt für Muslime auf der ganzen Welt. Amerikaner und
muslimische Freunde und Bürger, steuerzahlende Bürger und Muslime in
Nationen überall auf der Welt waren entsetzt und konnten nicht glauben, was
sie auf den Fernsehschirmen sahen.
Diese Akte der Gewalt gegen Unschuldige verletzen die fundamentalen
Grundsätze des islamischen Glaubens. Und es ist wichtig, dass meine
amerikanischen Mitbürger das verstehen.
Die Übersetzung ist nicht so vielsagend wie das arabische Original, aber
lassen Sie mich aus dem Koran zitieren: Auf lange Sicht wird das übermäßige
Böse das Ende derer sein, die Böses tun. Dafür wiesen sie die Zeichen von
Allah zurück und gaben sie der Lächerlichkeit preis.
Das Gesicht des Terrors ist nicht das wahre Gesicht des Islam. Darum geht es
nicht beim Islam. Der Islam ist Frieden. Diese Terroristen stehen nicht für
den Frieden. Sie stehen für das Böse und für Krieg.
Wenn wir an den Islam denken, denken wir an einen Glauben, der Milliarden
Menschen auf der ganzen Welt Trost spendet. Milliarden Menschen finden
Trost, Gelassenheit und Frieden. Und das hat aus jeder Rasse Brüder und
Schwestern gemacht - aus jeder Rasse.
Die Vereinigten Staaten haben Millionen von Muslimen unter ihren Einwohnern,
und die Muslime leisten einen unglaublich wertvollen Beitrag zu unserem
Land. Die Muslime sind Ärzte, Rechtsanwälte, Juraprofessoren, Angehörige
des
Militärs, Unternehmer, Geschäftsleute, Mütter und Väter. Und sie müssen
mit
Respekt behandelt werden. Trotz unserer Wut und unserer Emotionen müssen
unsere amerikanischen Mitbürger sich gegenseitig mit Respekt behandeln.
Frauen, die in diesem Land ihrem Kopf bedecken, müssen sich wohl fühlen,
wenn sie nach draußen gehen. Mütter, die sich verschleiern, dürfen in
Amerika nicht eingeschüchtert werden. Das ist nicht das Amerika, das ich
kenne. Das ist nicht das Amerika, das ich schätze. Mir wurde gesagt, dass
einige Angst haben, vor die Tür zu gehen; einige wollen nicht für ihre
Familien einkaufen gehen; einige möchte nicht ihren täglichen Geschäften
nachgehen, weil sie wegen ihrer Verschleierung Angst vor Einschüchterung
haben. Das sollte und das wird in Amerika nicht geduldet werden.
Diejenigen, die meinen, sie könnten unsere Mitbürger einschüchtern und
ihre
Wut an ihnen auslassen, stehen nicht für das Beste Amerikas, sie stehen für
das Schlimmste der Menschheit und sie sollten sich für diese
Verhaltensweise
schämen.
Dies ist ein großartiges Land. Es ist ein großartiges Land, weil wir die
gleichen Werte der Achtung und Würde und der Wertschätzung des Menschen
teilen. Und es ist mir eine Ehre, mich mit Politikern zu treffen, die genau
das gleiche fühlen. Sie sind empört und traurig. Sie lieben Amerika ebenso
sehr wie ich.
Ich möchte Ihnen allen danken, dass Sie mir die Gelegenheit gegeben haben,
hierher zu kommen. Möge Gott uns alle schützen.
Originaltext: Bush Remarks at Islamic Center of Washington, D.C.
TERRORISMUS
Amerika ist in einer Gemeinschaft der Trauer und in
fester Entschlossenheit vereint
Ansprache von Präsident Bush beim Nationalen Tag des
Gebets und des Gedenkens
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WASHINGTON - (AD) - Nachfolgend veröffentlichen wir die
Ansprache von Präsident Bush beim Gottesdienst zum Nationalen Tag des
Gebets und des Gedenkens in der National Cathedral vom 14. September 2001.
Wir haben uns hier inmitten all unseres Schmerzes
versammelt. So viele haben einen so großen Verlust erlitten, und heute
verleihen wir dem Leid unseres Landes Gehör. Wir versammeln uns vor Gott,
um für die Vermissten und die Toten zu beten und für diejenigen, die sie
lieben.
Am Dienstag wurde unser Land mit vorsätzlicher und
massiver Grausamkeit angegriffen. Wir haben die Bilder von Feuer und Asche
und verbogenem Stahl gesehen.
Jetzt kommen die Namen, die Liste der Opfer, die wir erst
anfangen zu lesen. Es sind die Namen von Männern und Frauen, die ihren Tag
an einem Schreibtisch oder in einem Flughafen begannen, auf dem geschäftiges
Treiben herrschte. Es sind die Namen von Menschen, die dem Tod ins Auge
blickten und in den letzen Minuten ihres Lebens zu Hause anriefen, um zu
sagen, sei tapfer, und ich liebe dich.
Es sind die Namen von Passagieren, die ihren Mördern die
Stirn boten und den Tod anderer Menschen am Boden verhinderten. Es sind die
Namen von Männern und Frauen, die die Uniform der Vereinigten Staaten
trugen und auf ihrem Posten starben.
Es sind die Namen der Retter, die der Tod ereilte, als
sie die Treppen hoch und in das Feuer rannten, um anderen zu helfen. Wir
werden alle diese Namen lesen. Wir werden über ihnen verweilen und ihre
Geschichte erfahren, und viele Amerikaner werden weinen.
Den Kindern und Eltern und Ehegatten und Familien und
Freunden der Toten sprechen wir die tiefste Anteilnahme der Nation aus. Und
ich versichere Ihnen, Sie sind nicht allein.
Nur drei Tage nach diesen Ereignissen haben die
Amerikaner noch nicht den Abstand der Geschichte. Unsere Verantwortung der
Geschichte gegenüber ist jedoch bereits klar: Auf diese Angriffe zu
reagieren und die Welt von dem Übel zu befreien.
Gegen uns wird ein Krieg im Verborgenen, mit Täuschung
und Mord geführt. Diese Nation ist friedlich, aber sie kämpft erbittert,
wenn sie in Wut versetzt wird. Dieser Konflikt wurde zu einem von anderen
festgesetzten Zeitpunkt und zu von anderen festgelegten Bedingungen
begonnen. Er wird auf eine Weise und zu einer Stunde unserer Wahl enden.
Wir haben als Nation ein festes Ziel. Aber unsere Wunden
als Volk sind frisch und unverheilt und veranlassen uns zum Gebet. Viele
unserer Gebete in dieser Woche sind suchend und aufrichtig. Am Dienstag
sagte eine Frau in der St. Patrick's Cathedral in New York: "Ich betete
zu Gott, uns ein Zeichen zu geben, dass Er noch da ist." Andere haben
um das Gleiche gebetet, suchten Krankenhaus um Krankenhaus ab, in der Hand
Fotos der noch Vermissten.
Gottes Zeichen sind nicht immer die, nach denen wir
suchen. Wir lernen auf tragische Weise, das seine Ziele nicht immer die
unseren sind. Dennoch werden die Gebete des persönlichen Leids - ob zu
Hause oder in dieser großartigen Kathedrale gebetet - gehört und
verstanden.
Es gibt Gebete, die uns helfen, den Tag zu überstehen
oder die Nacht zu überdauern. Es gibt Gebete von Freunden und Fremden, die
uns Stärke für die Reise verleihen. Und es gibt Gebete, in denen wir
unseren Willen einem größeren Willen als unserem beugen.
Diese Welt, die Er erschuf, beruht auf moralischen Grundsätzen.
Trauer, Tragödien und Hass halten sich nur eine Zeit lang. Güte,
Erinnerung und Liebe haben kein Ende. Und der Herr des Lebens hält alle
fest, die sterben, und alle, die trauern.
Man sagt, dass man sich in Zeiten der Not selbst kennen
lernt. Das gilt auch für eine Nation. In dieser schwierigen Zeit wurden wir
daran erinnert, und die Welt hat es gesehen, dass unsere amerikanischen Mitbürger
großzügig, erfindungsreich und mutig sind. Wir finden unsere nationalen
Eigenschaften in den Bergungsarbeitern wieder, bis zur Erschöpfung
arbeiten; in den langen Schlangen von Blutspendern; in den Tausenden Bürgern,
die ihre Hilfe und Mitarbeit angeboten haben, wo sie möglich ist.
Und wir haben unsere nationalen Eigenschaften in
ausdrucksvollen Opfertaten gesehen. Im World Trade Center blieb ein Mann,
der sich selbst hätte retten können, bis zum Ende an der Seite seines
querschnittsgelähmten Freundes. Ein geliebter Priester starb, als er einem
Feuerwehrmann die letzte Ölung erteilte. Zwei Büroangestellte, die einen
behinderten Fremden fanden, trugen ihn 68 Stockwerke hinunter, in
Sicherheit. Eine Gruppe Männer fuhr die ganze Nacht von Dallas nach
Washington durch, um Verbrennungsopfern Hauttransplantate zu bringen.
Mit diesen Taten und vielen anderen haben die Amerikaner
tiefes Engagement füreinander und unvergängliche Liebe für unser Land
bewiesen. Heute fühlen wir, was Franklin Roosevelt den beruhigenden Mut der
nationalen Einheit nannte. Dies ist eine Einheit jeden Glaubens und jeder
Herkunft.
Sie hat politische Parteien in beiden Häusern des
Kongresses geeint. Sie kommt in Gottesdiensten und Mahnwachen und in den
amerikanischen Flaggen zum Ausdruck, die mit Stolz gehisst wurden und
trotzig im Wind flattern.
Unsere Einheit ist eine Gemeinschaft der Trauer, mit der
festen Entschlossenheit, gegen unsere Feinde zu obsiegen. Und diese Einheit
gegen den Terror verbreitet sich jetzt auf der ganzen Welt.
Amerika ist eine Nation, die viel Glück hat und viel,
wofür sie dankbar sein kann. Aber das Leid wird uns nicht erspart. In jeder
Generation hat die Welt Feinde der menschlichen Freiheit hervorgebracht. Sie
haben Amerika angegriffen, weil wir die Heimat und die Verteidiger der
Freiheit sind. Der Wille unserer Väter ist jetzt der Ruf unserer Zeit.
An diesem Nationalen Tag des Gebets und des Gedenkens
bitten wir den Allmächtigen Gott, über unsere Nation zu wachen und uns für
alles, was auf uns zukommt, Geduld und Entschlossenheit zu geben. Wir beten,
dass Er denjenigen beistehen und diejenigen trösten wird, die jetzt
trauern. Wir danken Ihm für jedes Leben, um das wir nun trauern müssen,
und für das Versprechen allen zukünftigen Lebens.
Wie uns versichert wurde, können uns weder Tod noch
Leben, weder Engel noch Fürstentümer noch andere Mächte, weder gegenwärtige
noch zukünftige Dinge, weder Höhen noch Tiefen von der Liebe Gottes
trennen. Möge Er die Seelen der Verstorbenen segnen. Möge Er unsere Seelen
trösten. Und möge Er unser Land immer leiten.
Gott segne Amerika.
Originaltext: Bush at National Day of Prayer and
Remembrance Service
Herausgeber:
U.S. Embassy of the United States, Germany
Public Affairs
http://www.usembassy.de/amerikadienst
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TERRORISMUS (14. September 2001)
Trauerkundgebung am Brandenburger Tor
- Rede des Botschafters

BERLIN - (AD) - Nachfolgend veröffentlichen wir die Rede von US-Botschafter
Daniel R. Coats anlässlich der Trauerkundgebung am Brandenburger Tor am 14.
September 2001.
Sehr geehrter Herr Bundespräsident, sehr geehrter Bundeskanzler Schröder,
verehrte Parteivorsitzende, liebe Freunde der Vereinigten Staaten von Amerika,
meine Damen und Herren.
Die schrecklichen Bilder der barbarischen Anschläge vom letzten Dienstag sind
unauslöschlich in unser gemeinsames Bewusstsein und unsere gemeinsame
Erinnerung eingebrannt, und nichts kann sie je wieder löschen. Aber in den
letzten Tagen haben sich neben den Schreckensbildern in den Herzen der
Amerikaner ganz andere Bilder eingeprägt.
Die Bilder von Bundespräsident Rau, Bundeskanzler Schröder, Außenminister
Fischer, der Vorsitzenden aller politischen Parteien und vieler anderer
prominenter Deutscher, die den Vereinigten Staaten von Amerika ihren festen
und unerschütterlichen Beistand anboten. Die Bilder von Scharen von Deutschen
in den Straßen um unsere Botschaft, unsere Konsulate und Amerika Häuser, die
Blumen niederlegen, Beileidsschreiben überbringen oder einfach still dort
stehen, um unseren Schmerz und unsere Trauer mit uns zu teilen. Die Bilder von
Deutschen, die ihre Kirchen füllen, um für die Opfer unter Amerikanern und
Deutschen zu beten. Und das Bild von Tausenden von Ihnen, die Sie heute
hierher gekommen sind, zu diesem Symbol der Einheit und Freiheit, um durch
Ihre Anwesenheit Ihre Solidarität mit Amerika zum Ausdruck zu bringen.
In tragischen und schwierigen Stunden wie diesen erkennt man die wahre
Bedeutung von Freundschaft. Ich habe die Tiefe und Aufrichtigkeit Ihrer Trauer
in den Tränen in Ihren Augen gesehen, ich habe sie in dem Zittern in Ihren
Stimmen gehört. Und ich kann sagen, dass Deutschland in den letzten Tagen
wieder und wieder gezeigt hat, dass sich Amerika keinen zuverlässigeren
Freund wünschen könnte. Im Namen aller Amerikaner danke ich Ihnen aus
tiefstem Herzen für Ihr Mitgefühl und Ihre Unterstützung. Amerika wird dies
nie vergessen.
Liebe Berliner, liebe Deutsche, liebe Freunde:
Ein halbes Jahrhundert lang haben wir immer wieder zusammengestanden, um diese
Stadt, unsere Freiheit und unsere Zivilisation vor Angriffen zu verteidigen.
Als die Mauer, die diese Stadt teilte, schließlich fiel, und Berlin und
Deutschland wiedervereinigt waren, hofften und glaubten viele von uns, dass
wir derartige Herausforderungen endlich hinter uns gelassen hatten.
Nun stehen wir vor einem neuen und schicksalsträchtigen Kampf: Einem Kampf
mit einer neuen Art von Feind, der fast unsichtbar ist, der unsere
Zivilisation hasst - Ihre Zivilisation und meine Zivilisation - sie so sehr
hasst, dass er bereit ist, selbst zu sterben, um sie zu zerstören.
Der Kampf gegen diesen Feind wird nicht von kurzer Dauer sein, er wird nicht
leicht sein, und er wird nicht schmerzlos sein. Dieser Kampf wird uns allen
Mut, Geduld und Stärke abverlangen. Aber dies sind Eigenschaften, die sie in
den letzten 50 Jahren zur Genüge gezeigt haben, und ich bin fest davon überzeugt,
wenn wir wieder Schulter an Schulter stehen, um unsere gemeinsamen Werte zu
verteidigen, werden wir auch in diesem Kampf obsiegen.
Vielen Dank.
Möge Gott uns alle segnen.
Originaltext: Brandenburg Gate Remarks
TERRORISMUS (13. September 2001)
Nationaler Tag des Gebets und Gedenkens an die Opfer der
Terroranschläge
- Erklärung des Präsidenten

WASHINGTON - (AD) - Nachfolgend veröffentlichen wir die Proklamation von
US-Präsident George W. Bush vom 13. September 2001.
Am Dienstagmorgen, den 11. September 2001 griffen Terroristen die Vereinigten
Staaten mit einer Reihe von verabscheuungswürdigen kriegerischen Akten an.
Sie entführten vier Passagierflugzeuge, stürzten mit zwei von ihnen in die
Zwillingstürme des World Trade Centers und einer dritten in den Hauptsitz des
US-Verteidigungsministeriums - das Pentagon - womit sie viele Leben auslöschten
und gewaltigen Schaden anrichteten. Das vierte Flugzeug stürzte auf dem Land
in Pennsylvania ab. Alle Passagiere kamen ums Leben, allerdings verfehlte das
Flugzeug sein beabsichtigtes Ziel bei weitem, offensichtlich aufgrund der
heroischen Bemühungen der Passagiere an Bord. Bei diesem Blutbad, das zum
Einsturz der Türme des World Trade Centers und zur Zerstörung eines Teils
des Pentagons führte, kamen mehr als 250 Flugpassagiere und Tausende weitere
Menschen am Boden ums Leben.
Zivilisierte Menschen auf der ganzen Welt verurteilen die Übeltäter, die
diese schrecklichen Anschläge geplant und ausgeführt haben. Die
Gerechtigkeit verlangt, dass alle diejenigen, die den Terroristen geholfen
oder ihnen Zuflucht gewährt haben, bestraft werden - schwer bestraft werden.
Die Ungeheuerlichkeit ihrer Übeltaten verlangt dies. Wir werden die
Ressourcen der Vereinigten Staaten und unserer mit uns zusammenarbeitenden
Freunde und Bündnispartner nutzen, um die für dieses Übel Verantwortlichen
zu verfolgen, bis der Gerechtigkeit Genüge geleistet wurde.
Wir trauern mit denen, die große und verheerende Verluste erlitten haben.
Unsere Herzen wurden zutiefst getroffen durch dieses plötzliche und sinnlose
Auslöschen von unschuldigem Leben. Wir beten um Heilung und um die Stärke,
einander in Hoffnung und Glauben zu helfen und zu ermutigen.
In der Heiligen Schrift heißt es: "Selig die Trauernden, denn sie werden
getröstet werden." Ich rufe jede amerikanische Familie und die Familie
Amerika auf, einen Nationalen Tag des Gebets und des Gedenkens einzuhalten zu
Ehren der Erinnerung an die Tausenden Opfer dieser brutalen Anschläge und zum
Trost derer, die Angehörige verloren haben. Wir werden durchhalten und diese
nationale Tragöde und die persönlichen Verluste überwinden. Mit der Zeit
wird das Heilen einsetzen und wir werden uns erholen. Wir werden Angesichts
dieses Bösen stark und geeint bleiben, "eine Nation geeint im
Glauben".
Deshalb proklamiere ich, George W. Bush, Präsident der Vereinigten Staaten
von Amerika, aufgrund der mir durch die Verfassung und die Gesetze der
Vereinigten Staaten verliehenen Vollmacht, Freitag, den 14. September 2001 als
Nationalen Tag des Gebets und Gedenkens an die Opfer der Terroranschläge vom
11. September 2001. Ich rufe das amerikanische Volk und alle Andachtsorte auf,
an diesem Nationalen Tag des Gebets und Gedenkens um 12.00 Uhr mittags
Gedenkgottesdienste abzuhalten, die Glocken zu diesem Zeitpunkt zu läuten und
abends Gedenkwachen mit Kerzen abzuhalten. Ich bitte die Arbeitgeber, ihren
Angestellten über Mittag frei zu geben, so dass sie an den Gottesdiensten
teilnehmen und für unser Land beten können. Ich lade alle Menschen auf der
Welt ein, unsere Trauer mit uns zu teilen und gemeinsam mit uns an diesem
feierlichen Gedenken teilzunehmen.
ZU URKUND DESSEN setze ich an diesem dreizehnten Tag im September im Jahre des
Herrn zweitausendeins und im zweihundertsechsundzwanzigsten Jahr seit der
Unabhängigkeit der Vereinigten Staaten meine Unterschrift unter dieses
Dokument.
GEORGE W. BUSH
Originaltext: Bush Proclaims Sept. 14 a National Day of Remembrance for
Victims
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| Mi
12.09.2001 |
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| Bundesregierung dankt für große
Anteilnahme über eMail |
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letzter Stand: 16.09.2001
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Vor dem Hintergrund der verabscheuungswürdigen Anschläge in den
USA bedankt sich die Bundesregierung bei den Bürgerinnen und Bürgern für
die sehr große Anteilnahme, die in den tausenden, seit 11. September
2001 bei der Bundesregierung eingehenden eMail-Sendungen ihren Ausdruck
findet.
Die Bundesregierung ist bemüht, die Bürgerinnen und Bürger ständig
auf dem Laufenden zu halten und alle Fragen zu beantworten. Die
Internetseiten der Bundesregierung werden zu diesem Zweck ständig
aktualisiert.
Wegen der großen Zahl der fortlaufend eingehenden Fragen und der überwiegend
übereinstimmenden Fragestellungen können diese leider nicht wie sonst
individuell beantwortet werden.
Für Angehörige hat die Bundesregierung ein Nottelefon
eingerichtet.
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Berlin |
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| Mi
12.09.2001 |
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| Regierungserklärung von
Bundeskanzler Schröder vor dem Deutschen Bundestag zum
Terrorakt in den USA |
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letzter Stand: 13.09.2001
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Der Kanzler während seiner Regierungserklärung |
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Herr Präsident!
Meine sehr verehrten Damen und Herren!
Der gestrige 11. September 2001 wird als ein schwarzer Tag für uns alle
in die Geschichte eingehen. Noch heute sind wir fassungslos angesichts
eines nie da gewesenen Terroranschlags auf das, was unsere Welt im
Innersten zusammenhält.
Wir wissen noch nicht, wer hinter dieser
Kriegserklärung an die zivilisierte Völkergemeinschaft steht. Wir
wissen noch nicht einmal, wie viel Tausende ganz und gar unschuldige
Menschen den feigen Attentaten zum Opfer gefallen sind. Wir wissen und
erfahren aber: Jetzt geht es darum, unser Mitgefühl, unsere Solidarität
zu zeigen: Solidarität mit der Bevölkerung der Vereinigten Staaten von
Amerika, und zwar Solidarität aller, die für Frieden und Freiheit
einstehen, in Deutschland, in Europa, überall auf der Welt.
2000 Menschen haben sich gestern Abend zu
einer spontanen Beileidskundgebung und zu einem Gottesdienst im Berliner
Dom versammelt. Im Anschluss an diese Sitzung des Deutschen Bundestages
wird ein ökumenischer Trauergottesdienst in der
Sankt-Hedwigs-Kathedrale stattfinden.
Der Deutsche Gewerkschaftsbund und die
Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände haben dazu
aufgerufen, am Donnerstag um 10 Uhr für fünf Minuten in der Arbeit
innezuhalten. Die Bundesregierung wird diesem Aufruf für die
Institutionen des Bundes folgen.
Meine Damen und Herren, ich habe dem
amerikanischen Präsidenten das tief empfundene Beileid des gesamten
deutschen Volkes ausgesprochen. Ich habe ihm auch die uneingeschränkte
- ich betone: die uneingeschränkte - Solidarität Deutschlands
zugesichert. Ich bin sicher, unser aller Gedanken sind bei den Opfern
und ihren Angehörigen. Ihnen gilt unser Mitgefühl, unsere ganze
Anteilnahme.
Ich möchte hier in Anwesenheit des neuen
amerikanischen Botschafters Dan Coats noch einmal ausdrücklich
versichern: Die Menschen in Deutschland stehen in dieser schweren Stunde
fest an der Seite der Vereinigten Staaten von Amerika.
Selbstverständlich bieten wir den Bürgern und
Behörden der Vereinigten Staaten von Amerika jede gewünschte Hilfe an,
natürlich auch bei der Ermittlung und Verfolgung der Urheber und
Drahtzieher dieser niederträchtigen Attentate.
Bei meinem Gespräch mit den Partei- und
Fraktionsvorsitzenden am gestrigen Abend bestand völlige Einmütigkeit
darüber, dass diese außergewöhnliche Situation das Zusammenstehen
aller Demokraten erfordert. Die gestrigen Anschläge in New York und
Washington sind nicht nur ein Angriff auf die Vereinigten Staaten von
Amerika; sie sind eine Kriegserklärung gegen die gesamte zivilisierte
Welt. Diese Art von terroristischer Gewalt, das wahllose Auslöschen
unschuldiger Menschenleben stellt die Grundregeln unserer Zivilisation
infrage. Sie bedroht unmittelbar die Prinzipien menschlichen
Zusammenlebens in Freiheit und Sicherheit, all das also, was in
Generationen aufgebaut wurde. Gemeinsam werden wir diese Werte - sei es
in Amerika, sei es in Europa oder wo auch immer in der Welt - nicht
zerstören lassen.
In Wirklichkeit - das zeigt sich immer
mehr - sind wir bereits eine Welt. Deshalb sind die Anschläge in New
York, dem Sitz der Vereinten Nationen, und in Washington gegen uns alle
gerichtet. Der gestrige terroristische Angriff hat uns noch einmal vor
Augen geführt: Sicherheit ist in unserer Welt nicht teilbar. Sie ist
nur zu erreichen, wenn wir noch enger für unsere Werte zusammenstehen
und bei ihrer Durchsetzung zusammenarbeiten.
Wir müssen nun rasch noch wirksamere Maßnahmen
ergreifen, um dem Terrorismus weltweit den Nährboden zu entziehen. Es
hat zu gelten: Wer Terroristen hilft oder sie schützt, verstößt gegen
alle fundamentalen Werte des Zusammenlebens der Völker. Ich habe noch
gestern Abend mit dem französischen Staatspräsidenten Chirac und
Ministerpräsident Jospin, mit dem britischen Premierminister Blair und
dem russischen Präsidenten Putin gesprochen. Wir sind uns in der
Bewertung einig, dass diese Terrorakte eine Kriegserklärung an die
freie Welt bedeuten.
Die Außenminister der Europäischen
Union werden noch heute zu einer Sondersitzung zusammentreten. Danach
wird es notwendig sein, dass die Europäische Union auf höchster Ebene
ihre Solidarität zum Ausdruck bringt. Ich habe den amtierenden Ratspräsidenten
der Euro päischen Union, den belgischen Ministerpräsidenten
Verhofstadt, gebeten, eine entsprechende Initiative zu ergreifen.
Viele Menschen werden sich fragen: Was
bedeuten diese Anschläge für uns in Deutschland? Ich habe gestern
Abend unverzüglich eine Sitzung des Bundessicherheitsrates einberufen.
Wir haben auf der Grundlage der uns zugänglichen Informationen die Lage
eingehend analysiert. Derzeit liegen keine Hinweise auf eine außerordentliche
Bedrohung der Sicherheit unseres Landes vor. Gleichwohl haben wir zusätzliche
Maßnahmen ergriffen, die zum Schutz der Menschen in unserem Land
erforderlich sind. Das betrifft insbesondere die Sicherheit des Luft
raums und des Flugverkehrs sowie den Schutz amerikanischer und anderer
herausgehobener Einrichtungen.
Darüber hinaus werden wir gemeinsam überlegen
müssen, welche längerfristigen Konsequenzen aus diesen fürchterlichen
Anschlägen zu ziehen sind. Der Bundessicherheitsrat wird heute
Vormittag zu einer erneuten Sitzung zusammenkommen. Es ist selbstverständlich,
dass wir alle Fraktionen des Deutschen Bundestages, die Vorsitzenden der
politischen Parteien, aber auch die Öffentlichkeit über die weiteren
Entwicklungen informieren werden. Die nächste Unterrichtung der Partei-
und Fraktionsvorsitzenden erfolgt, wie verabredet, bereits heute Mittag
im Bundeskanzleramt.
Ich bin davon überzeugt: Gemeinsam
werden wir uns dieser verbrecherischen Herausforderung gewachsen zeigen.
Freiheit und Demokratie, die Werte des friedlichen Zusammenlebens der
Menschen und der Völker, werden diese Prüfung bestehen.
Quelle: Deutscher Bundestag,
Plenarprotokoll 14/186 vom 12.09.2001
Erklärungen
des Bundeskanzlers vom 11.09.2001
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Pressemitteilung
Nr. 377/01
Das Bundespresseamt teilt mit: |
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| Di
11.09.2001 |
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| Beileidsschreiben von
Bundeskanzler Gerhard Schröder an US-Präsident George W. Bush |
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Sehr
geehrter Herr Präsident,
mit Entsetzen habe ich von den verabscheuungswürdigen
terroristischen Anschlägen auf das World Trade Center in New York und
das Pentagon in Washington erfahren, bei denen so viele Menschen ihr
Leben verloren haben.
Meine Regierung verurteilt diese terroristischen Akte auf das Schärfste.
Das deutsche Volk steht in dieser schweren Stunde an der Seite der
Vereinigten Staaten von Amerika.
Ich möchte Ihnen und dem amerikanischen Volk mein tiefempfundenes
Beileid und meine uneingeschränkte Solidarität aussprechen. Unsere
Anteilnahme gilt den Opfern und deren Angehörigen.
Gerhard Schröder
Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland
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TERRORISMUS (11. September 2001)
Präsident Bush bei Ankunft in Barksdale Air Force Base,
Louisiana
- Erklärung des Präsidenten nach den terroristischen Anschlägen in
New York

BARKSDALE, LOUISIANA - (AD) - Nachfolgend veröffentlichen wir die Erklärung
von US-Präsident George W. Bush aus Barksdale Air Force Base vom 11.
September 2001.
Ich möchte dem amerikanischen Volk versichern, dass die vollen Ressourcen
der Bundesregierung zur Unterstützung der örtlichen Behörden eingesetzt
werden, um Leben zu retten und den Opfern dieser Angriffe zu helfen.
Täuschen Sie sich nicht: Die Vereinigten Staaten werden die
Verantwortlichen für diese feigen Akte zur Strecke bringen und bestrafen.
Ich stehe ständig in Kontakt mit dem Vizepräsidenten, dem
Verteidigungsminister und dem Nationalen Sicherheitsteam sowie meinem
Kabinett. Wir haben alle angemessenen Sicherheitsvorkehrungen zum Schutz des
amerikanischen Volks getroffen. Unser Militär im Inland und auf der ganzen
Welt befindet sich in höchster Alarmbereitschaft, und wir haben die
notwendigen Sicherheitsvorkehrungen getroffen, um die Arbeit unserer
Regierung fortzusetzen.
Wir haben Kontakt mit der Führung des Kongresses und den Staats- und
Regierungsoberhäuptern weltweit aufgenommen, um ihnen zu versichern, dass
wir alles zum Schutz Amerikas und der Amerikaner Erforderliche tun werden.
Ich rufe das amerikanische Volk auf, gemeinsam mit mir allen denjenigen zu
danken, die hart gekämpft haben, um unsere Mitbürger zu retten, und rufe
es auf, gemeinsam mit mir ein Gebet für die Opfer und ihre Familien zu
sprechen.
Die Entschlossenheit unserer großen Nation wird auf die Probe gestellt.
Aber täuschen Sie sich nicht: Wir werden der Welt zeigen, dass wir diese
Probe bestehen. Gott segne Sie.
Originaltext: Bush Remarks Upon Arrival at Barksdale AFB, Louisiana Sept. 11
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