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| Sorge und Mitgefühl: User wenden
sich an N24.de |
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| Unsagbar tiefe Trauer und Suche
nach den Schuldigen |
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Der 11.September 2001 hat die Welt
verändert. Die fürchterlichsten Terrorakte der
Menschheitsgeschichte hinterlassen Wut, Trauer und
Angst. Die Gefühle kommen auch in den zahlreichen
E-mails zum Ausdruck, die die N24-Onlineredaktion
erreichen. Sie zeigen vor allem eines: die Menschen
nehmen großen Anteil an der Tragödie, zeigen Solidarität
und sind fassungslos über das Geschehene. Im folgenden
ein paar Auszüge der Reaktionen:


"....Im Namen meiner Familie
und einer Vielzahl von Freunden und Bekannten möchte
ich dem amerikanischem Volk mein Mitgefühl ausdrücken....."

".....ein schwarzer Tag für
die USA aber auch für uns alle auch hier in
Europa......Es ist unfassbar, wozu Menschen fähig
sind!.....Mein größtes Mitgefühl ist mit all den
"unschuldigen" Opfern....."

".....ein schrecklicher Tag in
der Geschichte der Menschheit!....."

"Ich fühle mit den Menschen
in den USA.....Ich sitze seit Stunden vor dem Fernseher
und kann es immer noch nicht richtig fassen. Ich kann
nicht mehr ruhig da sitzen ich möchte helfen. Aber wie
was können wir von hier aus tun? Außer zu beten das so
viele Menschen wie möglich gerettet werden und das es
nicht noch schlimmer kommt. Dieser Anschlag betrifft
nicht nur Amerika sondern die ganze Welt!! Jetzt müssen
wir zeigen das wir zusammen halten und für spätere
Zeiten eine Lösung finden das so etwas wie heute nicht
noch einmal geschieht."

"Ich bin sehr bestürzt darüber,
was in New York geschehen ist. ich kann es nicht
verstehen, dass sich Menschen untereinander so viel Leid
zufügen können. Ich hätte mir nie vorstellen können,
dass sowas mal passiert. Ich leide mit den betroffenen
in New York. Und hoffe, dass die Verantwortlichen zur
Rechenschaft gezogen werden."

"Ich will hier nicht über
meine Gefühle sprechen. Denke, dass es in Deutschland
jedem so geht. Nur ein Frage: Wie kann man der USA
helfen, was kann getan werden und was kann ich tun?
Nirgends konnte ich eine Information finden ......"

Auch Vermutungen über die möglichen
Drahtzieher waren zu vernehmen. Vielfach wurde als
Hauptverdächtiger Saddam Hussein genannt:

"Von Saddam Hussein wird gar
nicht gesprochen? Ist es auszuschliessen, dass er mit
den Anschlägen was zu tun hat??"

". ..Gibt es Informationen ob
auch andere (als bin Laden) in Fage kommen. Ich denke
hier an Saddam Hussein, er hat die finanziellen Mittel,
die Kontakte und er hat die nötigen Fanatiker für
diese Selbstmordkommando. Er selber ist erklärter Feind
von Amerika. Wird auch in dieser Richtung ermittelt und
wenn nein warum nicht? ......Ich denke, dass im
Augenblick der /die Täter sich nicht hervor wagen, weil
sie den Zorn der Welt fürchten......"

Einige User ließen auch die
ungeheure Präzision des Anschlags und die skrupellose
Vorgehensweise der Attentäter nicht aus der Ruhe. Viele
prangerten mögliche laxe Sicherheitsvorkehrungen an den
Flughäfen an:

"....Ich selbst habe mal aus
Spanien ein Butterfly messer ohne Probleme mit ins
Flugzeug und nach Deutschland gebracht. Das wirft auf
jeden Fall fragen der Sicherheit auf!.."

Ein Pilot schrieb uns:" 1.
Der/Die Entführer müssen den Flugzeugtyp sehr gut
kennen.....2. Um die Flugwege so abzufliegen..... ist
die Hilfe des Autopiloten nötig, wenn ein
"Laie" im Cockpit sitzt. 3. Weiterhin muss
der/die Entführer gute Kenntnisse über die
Navigationssysteme der Flugzeuge besitzen, um genau die
Gebäude zu treffen..... 5. Es wäre Interessant, ob
Fluggesellschaften aus der Region, aus der auch die
vermeintlichen Entführer/Attentäter stammen, überwiegend
die Flugzeugtypen verwendet, die für die Tragödie entführt
worden sind. 6. Gibt es vielleicht
Trainingszentren.....die in den letzten 6-12 Monaten
Schulungen für Piloten durchgeführt haben, wo Zweifel
an deren Qualifikation bestand, und die auch noch aus
den besagten Regionen (Mittlerer Osten, Vorder-Asien)
stammten.

Es war jedoch auch die Sorge
einiger muslimischer Mitbürger vor der pauschalen
Verteufelung des Islams zu hören:

Einer mahnte, bei ".....der
Bericherstattung bezüglich der Vorkommnisse in New York
und Washington, die alle dagewesenen terroristischen
Aktionen in den Schatten stellt, zu erwähnen, falls es
sich um einen religiösmotivierten anschlag handelt, daß
hier in Deutschland viele moslems leben, und sicherlich
wie ich, diese taten verurteilen und nicht mit den
Attentätern sympatisieren."

Zuletzt wurden wir auf eine
kurzfristig errichtete Webseite aufmerksam gemacht, auf
der jedermann sein Beileid mit den Opfern der
furchtbaren Terroranschläge bekunden kann:

http://de.geocities.com/usa29112001/index.htm
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von Andreas F. Kuntz aus Bethlehem, Palaestina (oder besser,
"Autonomie"-Insel). Ich studiere Kulturtourismusmanagement und arbeite
am
Internationalen Begegnungszentrum (www.annadwa.org)
als Ausbilder fuer
palaestinensische Reiseleiter.
Meine Kolleginnen und Kollegen sind sehr betroffen von den
Terror-Anschlaegen. Dazu haben sie einen Brief vor allem an unsere Freunde
in den USA geschrieben, den ich hiermit weiterleite. Wer mehr wissen will,
meine oder die Rundbriefe des Begegnungszentrums nachlesen will, ist
willkommen, sich bei mir zu melden.
Palestinians Grieve Over USA Tragedy
With deep sorrow and profound grief we write this message to offer our
heartfelt condolences to the mothers, fathers, children, friends and
families of the thousands of innocent people who have been the victims of
the terrorist attacks yesterday morning on the USA. We would like to reach
out to all of our American friends to assure them that we stand by them at
this difficult and tragic time. Constantly, for the past eleven months, we
have received many massages from our friends from America expressing their
solidarity and sharing with us our grief. Never in our worst nightmares did
we imagine that we would be witnessing such a horrendous event and human
tragedy inflicted on our American friends. We care for every life and we
pray for all those who are mourning the loss of loved ones taken away by
this indiscriminate act of organized terror. Our thoughts and prayers are
with you all.
We are aware that the media has shown President Arafat's shocked reaction to
this act and his strong condemnation of it. Unfortunately, the media has
also shown scenes of a few Palestinians celebrating this tragedy. We want
you to know that these few do not speak for or represent the entire
Palestinian people. What the media failed to acknowledge was the majority of
Palestinians who were shocked, saddened and mournful. We believe that this
media campaign is biased and aims at dehumanizing the Palestinian people.
Such a campaign follows the same logic of the terrorists, since it
deliberately attempts to punish innocent people indiscriminately. In our
grief, we are asking ourselves why did the people immediately associate us
Palestinians with the perpetrators rather than the victims.
As Palestinians, we can very well understand the pain of our American
friends. We know what it means when political leaders are targeted and are
not safe in their own offices. We understand what it means when planes
attack security headquarters. We know how it feels when the backbone of the
economy is assaulted. We do not want to compare suffering, since every
suffering is unique and this particular tragedy has such hideous dimensions.
Yet, never before have Americans and Palestinians shared so much.
We express our solidarity with the American people. We invite people all
over to:
Hold vigil prayers for the victims and their families.
Raise awareness and sensitivity to the brutality that the media perpetrates
through the images projected.
Monitor the way that certain nations and peoples are stereotyped (The
Americans, The Palestinians, etc.), thus inciting hatred and legitimizing
aggression.
Develop alternative media that will set new ethical standards in reporting.
Actively participate in the WCC's "Decade to Overcome Violence" so
that
future generations will have compassion, do justice and value life.
Commit to prophet Micah's vision that "they shall sit every person under
his
vine and his fig tree and none shall make them afraid." So that no
American,
Palestinians, Iraqi, Israeli, Japanese, etc. will be afraid to be in his/her
office, home, or airplane, no matter what nationality they hold.
May the peace of Christ be with us all.
Rev. Dr. Mitri Raheb
Pastor of Christmas Lutheran Church- Bethlehem
Dr. Nuha Khoury |