Willkommen zum
-Rundgang
durch Greifswald in
Vorpommern!
Auf
den folgenden Seiten erfahren Sie schlaglichtartig etwas über Energienutzung in
und um die Hansestadt Greifswald.
Das kann keine vollständige Beschreibung sämtlicher Kraftwerke sein -
und soll es auch nicht!
Es handelt sich um subjektive Eindrücke,
festgehalten vor allem in Fotos (© S.W.Schmidt).
Einige allgemeine Infos als Text hier vorweg:
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In der DDR galt das Kernkraftwerk Lubmin als wichtige Errungenschaft, weil
es (nach dem in Rheinsberg) erst das zweite der DDR war und weil gegenüber
den Braunkohlezentren im Süden der Norden unterversorgt schien. Abermals nebenan, am Naturschutzgebiet
"Peenemünder Haken - Struck", waren Ende der 1990er Jahre
zunächst zwei Gaskraftwerke
(Gas- und Dampf-Kraftwerke) zu je 1200 MW(el) von einem finnischen Investor
geplant. 2008 ist die jüngste Planung die Errichtung von zwei
Steinkohle-Kraftwerksblöcken zu je
800 MW (el) durch den dänischen Staatsbetrieb DONG Energy. In beiden Fällen
ist die Nutzung der Abwärme in dem weitgehend ländlichen Gebiet mangels
Abnehmer nicht möglich. Einige Jahre lang, in den 1990ern, gab die
Diskussion, den ITER (Internationaler Thermonuklearer Experimentalreaktor) nach Lubmin zu holen. Parallel zu diesem Kernfusions-Versuchsreaktor versuchte die Gemeinde Lubmin, ihr touristisches
Image als Seebad auszubauen. Schon bei den Nutzungszuweisungen im
Flächennutzungsplan wurden hier Konflikte deutlich. Das Projekt wurde
letztlich aber nicht in Greifswald verwirklicht. In der neuen Greifswalder Zweigstelle des
Max-Planck-Institutes wird derweil ein anderes Kernfusionsverfahren erprobt: das Experiment "Wendelstein 7X", das physikalisch eine Vorstufe zu den
Experimenten im ITER ist. Das Reaktorgebäude gleich gegenüber vom
Einkaufszentrum Elisenpark war ein Projekt der EXPO 2000. |

Marienkirche
Greifswald, im Hintergrund ehem. Kernkraftwerk /
atomares
Zwischenlager EWN Lubmin

Energie
für Greifswald:
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im Vordergrund: |
110 kV-Leitung zum Max-Planck-Institut für Plasmaphysik
(IPP) |
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Energiebedarf Stadtgebiet Greifswald: |
ca. 40 MWel |
ohne Wendelstein 7X |
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Energiebedarf Wendelstein 7X: |
ca. 80 MWel |
1.Stufe |
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Energiebedarf Wendelstein 7X: |
ca. 120 MWel |
2.Stufe |

Der Versuchsreaktor des IPP ist als
weltweites Projekt der EXPO 2000 registriert. Nach Auskunft der Betreiber ist bis
auf weiteres noch unklar, ob man aus der Kernfusion nutzbare Energie gewinnen
kann. Wenn, dann frühestens in 50-60 Jahren.