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Cagney & Lacey wieder zusammen
7. Februar 2003
Quelle: ET Online
Sharon Gless und Tyne Daly lösten viele Fälle als Polizistinnen der New Yorker Polizei in der Serie Cagney und Lacey, die von 1982-1988 auf CBS lief.
Jetzt sind die beiden zurück, zusammen am Set von Judging Amy. Auch diesmal spielt Sharon Tyne's Chefin.
"Sie sind so glücklich, wenn sie beisammen sind.", meint Judging Amy Star Amy Breneman. Als ich an das Set kam, war Tyne so fröhlich. Es war so, als wäre ein alter Bekannter in der Stadt. Niemand anders war an diesem Tag wichtig.
Die Episode der beiden Stars "Maxine, Interrupted" läuft am 11. Februar auf CBS. In der Folge überprüft Sally Goodwin (gespielt von Sharon Gless) die unorthodoxen Methoden Maxine's (gespielt von Tyne Daly) während ihrer Arbeit.
"Es hat sich überhaupt nichts verändert, außer unser gemeinsames Gewicht und meine Haarfarbe. Sharon trägt immer noch die besseren Klamotten.", meint Tyne lachend.
"Das stimmt.", erwidert Sharon. Ich habe gefragt, ob ich meine Kleidung kaufen kann und sie konnte es kaum erwarten, nach Hause zu kommen und sie wegzuwerfen."
Beide bestätigen, dass die Zeit wie im Flug vergeht, wenn sie zusammen arbeiten. "Wenn ich mit Tyne arbeite und es mitten in der Nacht ist, bin ich kein bisschen müde.", meint Sharon. "Es wäre toll, wenn mein Charakter nocheinmal dabei sein würde."
Wie stehen die Chancen dafür? Wenn Amy etwas zu sagen hätte, dann gäbe es die Möglichkeit, aber alles was sie dazu zu sagen hatte war, dass Sally einen Job hat, der sie in Maxine's Reich bringt.
Das klingt, als wäre die Tür für einen zweiten Auftritt offen. Zudem der Tod von Richard Crenna, der vor einem Monat an einem Krebsleiden gestorben ist (er sollte Maxine heiraten). Deshalb stehen die Autoren vor der Aufgabe, Maxine eine neue Geschichte zu geben.
Jetzt, wo die beiden Schauspielerinnen und Freundinnen wieder zusammen gearbeitet haben, kommt die Frage auf, ob sie noch einmal für Cagney und Lacey vor der Kamera stehen würden?
"Das würde ich sofort machen.", sagt Sharon. "Ich würde sie gern in diesem Alter spielen und sehen, was aus ihnen geworden ist."
Und Tyne fragt: "Wie alt sind sie? Sind sie nicht alt? Wenn Sharon auf mich aufpassen würde, dann könnte es funktionieren.
Ihr Geschichte, deine Geschichte
Es war Sharon Gless' Agent, Ronny Myre, der entschied, dass sie ein Alkoholproblem hatte.
In einem Interview für the BBC 1 Reihe "Saufen", sagte Sharon, dass sie glaubte, der Grund, dass Ronnie sie eingeladen hätte, wäre ihre Gewichtszunahme gewesen.
Sie meint: "Wir saßen in diesem Restaurant in Malibu. Es war ein sehr angesagtes Restaurant und dort waren viele Leute aus dem Showbiz."
"Ich sagte, ich weiß, dass du mich zum Essen eingeladen hast, weil du denkst, ich hätte zugenommen."
"Und er sagte: 'Nein, das ist nicht weswegen, warum ich dich zum Essen eingeladen habe, eigentlich ist es, weil ich dich sehr gern habe.'
"Und ich sagte: 'Ich habe dich auch sehr gern.', und er sagte: 'Und ich denke du bist eine Alkoholikerin.'
"Ich erinnere mich, dass ich sagte: 'Hör auf, hör auf. Jeder schaut mich an.' und ich habe geweint.
"Er meinte: 'Laß sie schauen, es ist mir egal. Ich verliere dich vielleicht als Kunde und vielleicht verliere ich dich als Freundin, aber ich habe Angst dich zu verlieren.' Und ich denke, er dachte ich würde sterben."
Sharon fügt hinzu: "Ich habe ihn später danach gefragt und denke, er sah diese Niedergeschlagenheit, diese enorme Niedergeschlagenheit, die vorhanden war, diese Veränderung der Persönlichkeit, die ich nicht erkannte."
Sharon sagte, sie nutzte den Alkohol als eine Art Belohnung nach deinem harten Drehtag.
"Ich habe hart gearbeitet und die Frau, die mich kleidete, meine Kostümbildnerin, sobald sie gerufen hat "anziehen" gab sie mir einen Becher in die Hand und ich hatte immer J&B auf Eis drin.
"Wir nannten es 'Sharon's Apfelsaft', weil es wie Apfelsaft aussah. Es hat mich immer entspannt und es war etwas, auf das ich mich nach einem langen Tag gefreut habe."
Alkohol half Sharon auf vielen Partys in Hollywood, die sie besuchte. Sie meint: "Ich denke jetzt, dass ich im Grunde eine sehr schüchterne Person bin, aber der Alkohol gab mir immer die Sicherheit im Umgang mit anderen."
"Ich habe niemals bei der Arbeit getrunken. Ich denke, das Trinken beeinflusst dein Timing und Timing war immer meine größte Gabe als ich gearbeitet habe, ob Komödie oder Drama."
Irgendwann erkannt Sharon, dass sie Hilfe brauchte, ihr Arzt schickte sie nach Hazelden, eine Entzugsklinik.
Als sie dort war, fand Sharon es noch immer schwer, sich selbst einzugestehen, dass sie ein Problem hat.
Sie erklärt: "Erst nach zwei Wochen Aufenthalt in der Klinik war ich in der Lage zu sagen: 'Mein Name ist Sharon, ich bin Alkoholikerin.' Ich wollte es nicht tun. Ich wollte es nicht sagen."
Es war während eines Besuches ihres Ehemanns Barney als sie ihm offenbarte, dass sie eine Trinkerin sei.
Sie sagt: "Wir gingen spazieren. Ich dachte, ich muss es tun, früher oder später oder ich komme hier niemals raus."
"Deswegen sagte ich zu ihm 'Ich muss etwas loswerden, dass ich dir noch nie vorher gesagt habe. Ich muss es einfach versuchen, okay? Du brauchst nichts zu sagen.'
"Er antwortete: 'Okay, was?' Und ich sagte: 'Mein Name ist Sharon und ich bin eine Alkoholikerin.' Und er sagte: 'Ich weiß.'
Sharon's Behandlung dauerte sieben Wochen, während dieser Zeit erkannte sie, dass auch ihre verstorbene Mutter eine Alkoholikerin war.
Damals fand Sharon heraus, dass sie eine Gesellschaftstrinkerin war, aber heute weiß sie, dass es viel ernster war als das.
Ihre Mutter hatte immer ein Glas in der Hand, und sie fügt hinzu: "Das war eine Art Vorbild für mich."
Die Ironie, dass sie eine Alkoholikerin spielte als sie selbst eine war, erkannte sie nicht.
Sie sagt: "Ich hatte keine Ahnung. Absolut nicht, keinen Schimmer."
Sie ging sogar zu Treffen der Anonymen Alkoholiker um sich auf ihre Rolle vorzubereiten, aber sie fand sie ungemütlich.
Sie erinnert sich: "Diese Leute sprachen andauernt über das Saufen und ich konnte es kaum erwarten dort wegzukommen um etwas zu trinken."
"In dieser Zeit habe ich das nie, nie gewusst, niemals. Denn ich war schlau. Ich wusste es nicht."
Sie meint: "Es war traumatisch, eine Alkoholikerin gespielt zu haben und dann herauszufinden, dass man selbst eine ist."
Sie sagt weiter: "Das war so beunruigend für mich. Ich meinte, dass ich hier nicht hingehöre, ich würde das bloß spielen."
"Und das war sehr hart für mich. Ich hatte eine sehr, sehr schwere Zeit mich selbst zu erkennen und zu wissen, dass ich auch eine Alkoholikerin war."
Es ist jetzt 13 Jahre her, dass Sharon ihren letzten Drink hatte, aber sie spricht nicht oft darüber.
Sie erklärt: "Um ehrlich zu sein, denke ich nicht sehr viel darüber nach. Es bedeutet nicht sich darüber zu wundern welche Zeit es ist, ob es Zeit ist etwas zu trinken?"
"Du denkst nicht, könnte ich noch einen mehr haben? Es bedeutet nicht mehr darüber nachzudenken. Es bedeutet keine Menschen zu haben, die mich verurteilen oder die Gläser zählen, die vor mir stehen."
"Es ist viel einfacher. Ich hatte Glück dort rauszukommen als ich es tat."
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