Jump back to Basic URL: de.geocities.com/sekroethi/index_BERLIN.html

Jump back to Humboldt de.geocities.com/sekroethi/Humboldt.html

 Humboldt-UNI 

 Hunnen-Uni 

Prof. Dr. Richard Schröder, Erster Vizepräsident der Hunnen-Uni, schreibt Editorial in Humboldt-Spektrum 4/98 (fand ich im Foyer im Okt. 2004):

"Lessy" und die Ausgestaltung der Hochschulautonomie in der Humboldt-Universität

Die Universität hat ihren Namen nicht daher, daß dort die Wissenschaften universal, vollständig also, zuhause sind - was auch wünschenswert ist (er meint wohl wäre) -, sondern von der universitas magistrorum et scholarium, der Genossenschaft oder Gemeinschaft der Lehrenden und Lernenden, wie sie sich zuerst Anfang des 13.Jahrhunderts in Paris gebildet hat mit dem Ziel, ihre inneren Angelegenheiten selbst zu regeln und diese Freiheit gegen Einmischungen der lokalen Behörden zu verteidigen.

Seit einem dreiviertel Jahr läuft, für viele noch verborgen, an der Humboldt-Universität ein Projekt zur Verbesserung der Leitungs- und Entscheidungsstrukturen, kurz Lessy genannt. Es wird, wie einige vergleichbare Projekte an anderen deutschen Universitäten, durch die Volkswagenstiftungfinanziert.

schŏlāris , e, adj. [schola].  bzw.Look up a latin word
 in dictionary of Charlton T. Lewis, Charles Short
   I. Of or belonging to a school (late Lat.):
incohamenta, Mart. Cap. 3, § 326 : murmur, Prud. steph. 9, 16:
declamatio, Hier. Ep. 36, 14 .-- 
   II. (Acc. to schola, I. B. 2. b.) Subst.: schŏlāres , ĭum, m.,
the imperial guard, Cod. Th. 11, 18, 1; 7, 4, 34; Cod. Just. 12, 38, 14.
  
===>

Okt 04: In Humboldt- Uni war Veranstaltung von Fornaro über Humboldt.

Heinz Steinbergs (1913-2003) Wilhelm-von-Humboldt-Biographie gelesen. Um diesen v. H. zu charakterisieren, erfand ich das Wort "Feudo", welches ein Hybrid aus "feudalistisch" und "pseudo" sein soll: feudo-liberal, feudo-philosemitisch, feudo-humanistisch, etc. Sein illustrer Kollege, der Herr von Goethe, war ein ebensolcher "Feudo", und zog, - wie man es von einem Kulturnationalistenheros erwartet -, gerne mit in den Krieg gegen allzufortschrittliche Sansculotten.
Um die vom König in Auftrag gegebene neuzugründende Berliner Reform-Universität durchzusetzen, ließ Wilhelm von Humboldt sich vom preußischen Finanzminister Altenstein dazu überreden, sie - anstatt per Domänen-Dotation -, wie von ihm selbst vorgeschlagen, durch sog. "Säkularisation" (Enteignung) katholischen Eigentums zu finanzieren. Diese Friedrich-Wilhelm-Universität war also von Anfang auch eine Reformations-Universität. Außerdem ist sie eine reaktionäre Antigründung gegen die Pariser Sorbonne, - ähnlich wie später die FU in Antithese zur Ostberliner Humboldt-Universität entstand ist.


In Wirklichkeit sind die Universitäten - trotz des vielen Geredes von Humanismus (vgl. Schopenhauer) - Brutstätten des Bürokraten- und Karrieristengeschmeißes.
    Franzosen schlossen die muffige UNI Köln

    Dank der Stadtmauern war es fremden Truppen nie gelungen, Köln zu erobern - bis zum 6. Oktober 1794, als die Truppen Napoleons mit 12.000 Soldaten in Köln einmarschierten und die Stadt fast 20 Jahre besetzten. Die militärische Aggression war schon fast eine Befreiung vom Muff des Mittelalters: Denn was die Franzosen vorfanden, waren dreckige Straßen, deren Häuser keine Nummern son- dern Namen hatten. Fremde fanden so nur sehr schwer zu einer Zieladresse. So befahl General Daurier, der Kommandeur der französichen Truppen, alle Häuser der Stadt mit Nummern zu versehen. Ein Haus bekam der Legende nach zufällig die 4711, die bis heute als Marke für ein Duftwasser aus Köln bekannt ist. Für einen besseren Duft sorgte auch die Reinigung der Kölner Straßen, durch die bis dato offen die Fäkalien flossen. Köln erhielt zudem ein neues Rechtssystem, so etwa den "Code Civil", der später Vorbild für das deutsche BGB war, und freie Gerichte. Ferner wurden die Zunftregeln des Handwerks aufgehoben, Klöster enteignet und die Universität geschlossen. Der damalige Rektor der Universität Köln und spätere Mitbegründer eines Kölner Museums, Ferdinand Franz Wallraf, rettete viele Kunstwerke des Mittelalters vor Raub und Zerstörung.
    Viele Vokabeln und lustige Anekdoten aus der Kölner Franzosenzeit sind in Köln bis heute überliefert. So warnten die Mütter ihre Töchter vor einem Rendezvous mit den Soldaten - sie sollten bloß keine Fisematenten machen. Das Wort soll auf "Visitez ma tente!" zurückgehen, also der Einladung der kölschen Fräuleins in das Zelt eines französischen Soldaten.

Alexander-von-Humboldt, auf der rechten Seite, hat eine Inschrift von 1939: "Al secundo Descrubidor de Cuba. La Universidad de Habana." Alexander von Humboldt als zweiter Entdecker Cubas anch Cristoforo Colombo. Ein wissenschaftlicher Conquistador.

HITI

    HITI = Humboldt Institution on Transatlantic Issues, ein vom BM für Wirtschaft und Arbeit finanziertes Netzwerk mit dem Ziel an Politikoptionen hinsichtlich transatlantischer Fragen zu arbeiten. Vorsitzender des Senior Advisory Board ist Prof. Dr. Dr. h.c. Christian Tomuschat, Direktor des Instituts für Völker- & Europarecht der HU. Dr. Tim Stuchtey, Projektleiter Humboldt Institution on Transatlantic Issues, Telefon (030) 2093-2826, e-mail [email protected]
      08.07.2004, 09:00-14:00, International Dialogue Berlin 2004: Visions of New Transatlantic Relations. DaimlerChrysler AG and the United Nations Association of Germany - Berlin-Brandenburg Branch in cooperation with the Humboldt Institution for Transatlantic Issues (HITI) invite advanced international students and young graduates to take part in the fifth International Dialogue Berlin.
      „Ich begrüße diese Initiative sehr, weil es hiervon nicht genug geben kann und sie zum rechten Zeitpunkt in Erscheinung tritt“. Mit diesen Worten unterstrich Dr. Otto Graf Lambsdorff seine Unterstützung für die „Humboldt Institution on Transatlantic Issues“ (HITI), die sich am 5. Februar 2004 erstmalig der Öffentlichkeit vorstellte. HITI am 5.Febr. 04 eröffnet
      5.2.2004 HITI will mitmischen Donnerstagabend hatten Klaus und ich fast nostalgische Gefühle. Im Senatssaal der Humboldt-Universität wurde die Eröffnung der Humboldt Institution on Transatlantic Issues begangen. In eben jenem Senatssaal haben wir beide unsere Diplom- und später unsere Doktorurkunden erhalten. Jetzt also HITI. Das soll ein think tank aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik werden. Die Idee gab es schon - so wurde in den Begrüßung betont - als noch niemand von Eliteunis sprach. Zur feierlichen Eröffnung war Graf Lambsdorff gebeten, der über "Exterritotrialität im amerikanischen Zivilrecht und seine Folgen für die deutsche Wirtschaft" sprach. Auf trockene Art machte er deutlich, wie sehr die USA überall ihren Einfluss durchsetzen. Er formulierte als Aufgabe, im US-amerikanischen Kongress Einfluss auf die Gesetzgebung zu nehmen. Ich bin gespannt, ob HITI dazu beitragen kann. (Gesine) Gesine Lötsch, MdB der PDS
(vgl. Huch! April/Mai 2004, S.13. "Wer bezahlt, kriegt Recht." (H. Yámana und U. Mapuche)
    "Bekannt wurde Tomuschat unter anderem als UNO-Menschenrechtsbeauftragter (1990-1993) in Guatemala." ... "Daß Wissenschaft nicht wertfrei sein kann, sondern immer im Wissen-Macht-Komplex verstrickt ist, zeigen Tomuschats Auftragsarbeiten." ... "Tomuschat wertet die Angaben über Opfer der argentinischen Militärdiktatur (1976-1983) ab, und schätzt gleichzeitig beschuldigte Angestellte des Daimler-Chrysler-Konzerns als glaubwürdig ein.
    "Selbst wenn alle seine Gutachten und sonstigen Tätigkeiten juristisch richtig und begründbar sein sollten, wirken sie doch durch ihre Systemimmanenz herrschaftstragend - und verbessernd. Es geht nicht um einzelne 'böse' KapitalistInnen, Konzerne, PolititikerInnen, die zweifelhafte Gutachten erstellen lassen, sondern um die stete, zwangsläufige Reproduktion und Verfeinerung von Regierungstechniken im kapitalistischen System, die gerade auf Grund ihrer Ungreifbarkeit und Zwangsläufigkeit so furchtbar sind."
23.Sept. 04

    Die Erfindung derHumboldtschen Universität. Die Konstruktion der deutschen Universitätsidee in der ersten Hälfte des 20.Jahrhunderts. Sylvia Paletschek.
    IN: Historische Anthropologie, Böhlau-Verlag, 10. Jahrgang 2002. Seite 182-205. [Aa116 als Signatur in HU-Geschichtsbibliothek].

17.Sept. (fr)

    15.00: In Jägerstraße war Geburtshaus von Alexander von Humboldt (1769-1859). Jetzt haust dort die brandenburgische Akademie der Wissenschaften.

URL of this page: de.geocities.com/sekroethi/Humboldt_UNI.html


--> © KAΛΛI - Webpages
 © 2004 
^ = Hop to the Top!^ = Hop to the Top!