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-Fortsetzung Zeugnisse-
In�s � eine Esoterikerin lernt Jesus kennen
Astrologie, Pendeln, Autosuggestion, Yoga und s�mtliche fern�stlichen Kulturen pr�gten ihre Jugend. Etwas fehlte aber in ihrem Leben. Es musste doch noch einen tieferen Sinn geben. Alles erschien ihr irgendwie oberfl�chlich. War das, womit sich Ines auseinandersetzte, schon ihre Lebenserf�llung?
Ich fange mit meiner Geschichte einfach mal ganz vorne an: Ich kann sagen, dass ich ein ziemlich normales und gl�ckliches Kind war (das ist nat�rlich relativ), obwohl sich meine Eltern scheiden liessen, als ich f�nf war. Von beiden f�hlte ich mich geliebt: besonders von meiner Mutte, die wirklich alles f�r mich tat, um mir eine sch�ne Kindheit zu schenken, aber auch von meiner spanischen Familie, bei der ich immer meine ganzen Ferien verbrachte, wurde ich geliebt und verw�hnt.
Als ich etwa 13 war, begann meine Mutter sich mehr und mehr mit Esoterik zu besch�ftigen. Und auch f�r mich wurde diese unbekannte, Hilfe versprechende Welt immer interessanter und so verbrachte ich viele Stunden mit Astrologie, Pendeln, Autosuggestion, Yoga und s�mtlichen fern�stlichen Kulturen.
St�ndig kam meine Mutter mit etwas neuem nach Hause. Etwas, das unser Leben erleichtern, verbessern und noch gl�cklicher machen sollte. So lernte ich mit einem Pendel umzugehen, richtete mein Leben haupts�chlich nach Sternen und Tarotkarten aus und hypnotisierte mich mit Autosuggestion in den Schlaf, indem ich mir vor dem Einschlafen erz�hlte, dass ich alles in meinem Leben schaffen k�nnte.
Leben und leben lassen
Auf der Suche nach einem neuen, besseren Weg, nach meiner Identit�t und Antworten auf all meine Fragen, entdeckte ich die Weltanschauung des �New Age�. Diese liberale Lebensphilosophie des Friedens und der Erleuchtung, des Wassermann-Zeitalters und das Ideal, dass �alles eins ist�, h�rte sich interessant an! Ich hoffte, dass mir diese eine Antwort auf mein inneres Bed�rfnis nach Sicherheit bieten k�nnte, Lebenssinn, Erf�llung, Hoffnung, Frieden unter Menschen, geistliche Erfahrungen, F�hrung und pers�nliche Wertsch�tzung. Die Hauptaussage dieser Religion k�nnte man etwa so zusammenfassen: Leben und leben lassen, gut und b�se sind relativ, der Prozess der Reinkarnation reinigt und erlaubt, immer h�here Stufen von geistlicher Erleuchtung und Erf�llung zu erreichen, Gott ist in uns und �berall, alles ist Gott. Die Grundlage ist die Liebe: zu uns selber und zu anderen. Es gibt keine S�nde. Wenn man schlechte Erfahrungen oder Sachen macht, dann geh�rt das zu unserem Lebensweg dazu, eine Erfahrung eben, die wir machen m�ssen.
Meine Praktiken bestanden nun haupts�chlich aus Yoga (ich versuchte die Erleuchtung zu bekommen), Meditation (ich wollte eins mit dem Kosmos werden), mich selbst und andere zu lieben (ich versuchte es zumindest �), und meine Aura mit Aurasoma�l vor negativen Situationen und Menschen zu sch�tzen (ich wollte daran glauben). In schwierigen Momenten nahm ich Bachbl�ten und ausserdem waren immer irgendwelche seltsamen Metallplatten und Steine in unserer Wohnung verteilt, die meine Mutter (auf dem gleichen Selbstfindungstrip wie ich) von s�mtlichen Esoterikmessen angeschleppt hatte. Deren kosmische Schwingungen sollten ebenfalls zu unserem Wohlf�hlen beitragen. Ich habe mich oft gefragt, wie viele Urlaube wir f�r diese ganzen Sachen h�tten wohl machen k�nnen � Zum Gl�ck habe ich es nie nachgerechnet!
Selbstkreierte G�tter
So lebte ich �ber zehn Jahre lang mit meinen selbstkreierten G�ttern und war mit meinem Leben so mittelm�ssig zufrieden. Ich hatte eine gute Arbeitsstelle in einem renommierten Modeunternehmen, wirklich gute Freundinnen, mit denen man wahlweise auf einen Berg klettern oder mal kurz nach Verona zum Shopping fahren konnte. Mode und perfektes Aussehen war f�r mich ein Muss, ich hatte eine s�sse Wohnung, die komplett nach Feng Shui eingerichtet war (der an einer ganz bestimmten Stelle platzierte Springbrunnen �sorgte� f�r meine Finanzen) und es gab einen Mann in meinem Leben. Was wollte ich mehr? Ich h�tte allen Grund gehabt, absolut gl�cklich zu sein, oder?
War das der Lebenssinn?
Aber irgendetwas in meinem Leben fehlte noch immer! Es musste doch noch einen tieferen Sinn geben! Alles erschien mir irgendwie so oberfl�chlich. Konnte das alles gewesen sein? War das meine ganze Lebenserf�llung?
Alle Esoterik konnte mich nicht wirklich gl�cklich machen. Die Frage nach meiner Zukunft und alle damit verbundenen �ngste blieben. Am liebsten h�tte ich mich gegen alles versichern lassen. Irgendwie litt ich unter Existenz�ngsten und der Bef�rchtung, alles in meinem Leben falsch zu machen. Ich bemerkte, dass alles von mir selbst abh�ngte und das machte mir Angst; denn oft hatte ich nicht die Kraft dazu. Ich wollte getragen werden. Aber von wem nur? Ich suggerierte mir doch selbst, eine starke, clevere Frau zu sein, die wusste, was sie im Leben wollte. Warum klappte es nur nicht so, wie ich es mir vorstellte? Was machte ich falsch?
Schw�che war nicht gefragt. Ich musste funktionieren, und zwar gut � im Job, im Privaten, in meinem ganzen Leben! Es funktionierte nur, wenn ich funktionierte. Und doch f�hlte ich mich oft so schwach! Ich wollte mich mal fallen lassen und aufgefangen werden und hatte den Wunsch, dass mich jemand an die Hand nimmt und mit mir den �richtigen Weg� geht. Jemand, der ihn kennt und mich noch dazu, jemand, der weiss, wer ich bin und was ich brauche! Ich hatte es satt, jemand �taffes� spielen zu m�ssen, der ich gar nicht war! Ich sehnte mich nach Geborgenheit, Sicherheit und danach, das �Richtige zu tun�. Damals schon habe ich mir jemanden gew�nscht, der in die Zukunft schauen und mir den absolut richtigen Weg zeigen k�nnte � Die Sterne konnten es jedenfalls nicht �
Eine Drucksituation
Tja, und dann kam die grosse Wende: Ich fiel irgendwie in ein tiefes Loch. Obwohl sehr zufrieden mit meiner damaligen Arbeitsstelle, wechselte ich zu einem anderen Unternehmen, weil mir dort mehr Gehalt angeboten wurde. Allerdings stellte sich das ganze schon am zweiten Tag als riesiger Flop heraus. Ich wurde von meinen Kollegen absolut gemobbt! Ich, die bisher immer mit allen gut auskam. Ich konnte die Welt nicht mehr verstehen! Ich selber wollte doch nie jemanden etwas B�ses. Warum taten diese Menschen so etwas? Die Situation verschlimmerte sich von Tag zu Tag. Ich reagierte darauf seelisch und k�rperlich so extrem, dass ich nur noch von Nikotin und Beruhigungstabletten lebte, und fast jeden Tag weinend nach Hause ging�
Mutter �ndert sich
Zeitgleich hatte sich im Leben meiner Mutter etwas getan. Sie sagte, sie habe jetzt Gott pers�nlich kennen gelernt und ein neues Leben angefangen. Wieder etwas Neues! Ich war doch bereits mit s�mtlichen �Techniken� bestens ausger�stet! Und mit dieser �Welle� konnte und wollte ich mich nicht so richtig identifizieren. �Christliche Menschen� (ich kannte diese Leute von meiner Oma, die selbst zu ihnen geh�rte) waren f�r mich Birkenstock-Freaks, die in sackartigen Klamotten auf dem Boden sitzen (nat�rlich ungeschminkt!) und zu ihrem Gitarrengeklimper �Halleluja� singen. So wollte ich auf keinen Fall werden!
Meine Mutter begann in dieser Richtung sehr aktiv zu werden und wollte mich �berzeugen, dass Jesus wirklich die einzige L�sung f�r mein Leben sei. Sie brachte seit neuestem statt der esoterischen Wundermittel Leute zum Kaffee mit, die mir von Gott erz�hlten. Mich liess das ganze eher unber�hrt. Abgesehen davon glaubte ich irgendwie auch an eine h�here Macht. Ich hatte mir meinen eigenen Gott kreiert, der von allem etwas zu bieten hatte: Eine Gottheit vom Buddhismus (allerdings wartete ich immer noch auf meine �Erleuchtung�), vereint mit allen liberalen, esoterischen Ansichten und kosmischer Energie. Das Ganze wurde abgerundet mit s�mtlichen fern�stlichen philosophischen Ideen. Das war ja wohl genug. Das musste schliesslich reichen!
Nichts half mehr
Allerdings wurde zu diesem Zeitpunkt die Situation im besagten Job unertr�glich. Weder meine t�glichen Meditations�bungen, noch meine positiven Energiestrahlen halfen, meine lieben Kollegen zu bes�nftigen oder an der Situation nur ann�hernd etwas zu �ndern. Anscheinend konnte mir niemand helfen! Ich war ganz alleine auf mich gestellt. Hier musste ich ganz alleine durch! Ich f�hlte mich so hilflos und einsam � Ich begann mich als Versager zu f�hlen. Wie sehr sehnte ich mich nach einem Helfer! Also beschloss ich, nach langem Hin und Her, meiner Mutter zuliebe mir doch mal so einen �christlichen Vortrag� anzuh�ren und mir ein eigenes Bild davon zu machen. Schaden w�rde es schon nicht �
Ein Gott der Liebe
Und was ich an jenem Tag dort h�rte, hat mein Leben komplett ver�ndert. Ich erkannte, dass ich ohne Gott in meinem Leben nichts (ann�hernd produktives) zustande bringen w�rde, und dass ich verloren bin, das heisst einmal nicht bei ihm sein werde, wenn ich schon in diesem Leben nichts mit ihm zu tun haben m�chte (das leuchtete mir ein) und, dass ich ihn wirklich brauche � dass jeder Mensch, ohne Ausnahme Gott braucht. Und etwas ganz entscheidendes erfuhr ich: Dass dieser Gott ein Gott der Liebe ist! Er liebt mich total und hat mir alles, was ich jemals getan habe, vergeben. Er leitet mich und zeigt mir den Weg � wie wundervoll! Ein komplett neues Bild von Gott hatte sich mir offenbart!
Dann war da noch ein ganz entscheidender Bibelvers, den ich las:
�So spricht der Herr: Denn ich habe Gedanken des Friedens �ber euch und nicht zum Unheil, sondern um euch Zukunft und Hoffnung zu gew�hren. Ruft ihr mich an, geht ihr hin und betet zu mir, dann werde ich euch h�ren. Und sucht ihr mich, so werdet ihr mich finden. Ja, fragt ihr mit eurem ganzen Herzen nach mir, so werde ich mich von euch finden lassen.� (Jeremia 29,11-14)
An jenem Abend habe ich danach alleine zu Hause mit Gott geredet. Ja, ich hatte irgendwie Angst. Ich wusste, dass sich einiges in meinem Leben ver�ndern w�rde (was sich dann auch bewahrheitet hat!), aber ich wusste auch, dass es der richtige Weg ist. Ich habe Gott (und zwar nur diesem einen lebendigen, wahren Gott) mein Leben gegeben, indem ich mich darauf einliess, ihm ganz und gar zu vertrauen und mich von ihm f�hren zu lassen.
Zu Gott kommen, so wie wir sind, aber�
Das ist jetzt schon eine ganze Weile her. Vieles hat sich seitdem in meinem Leben ver�ndert. Ich habe jetzt einen neuen Job und war zwischendurch eine l�ngere Zeit im Ausland. In dieser Zeit habe ich Gott intensiver kennen gelernt und seinen f�rsorglichen Segen gesp�rt. Ich habe eine neue, innere Freiheit und Frieden gefunden, wie ich es nie zuvor kannte. Nat�rlich gibt es nach wie vor auch schwierige, traurige oder einfach nicht so rosige Zeiten und Momente in meinem Leben, aber ich weiss, dass ich den Weg nicht mehr alleine gehen muss, sondern dass ich von Gott getragen werde. Ich darf in Schwachheit zu ihm kommen. Ich kann mich fallen lassen und brauche nicht cool oder �taff� zu sein, sondern werde von Gott so aufgenommen, wie ich bin; mit all meinen Problemen und Sorgen. Das Sch�ne ist, wir d�rfen zu Gott kommen, so wie wir sind, aber wir bleiben nicht, wie wir sind!
Gott begleitet
Ich habe erfahren d�rfen wie er sich um s�mtliche Bereiche meines Lebens k�mmert. Vom Materiellen angefangen, �ber meine Arbeitsstelle bis hin zu meiner Seele. Ich kann sagen, dass Gott mich komplett von meinen Zukunft- und Existenz�ngsten geheilt hat. Ich vertraue jetzt ihm. Es ist wunderbar beruhigend, dass er weiss, was ich brauche, und dass er den Weg kennt, der gut f�r mich ist. Ist das nicht wundervoll? Und vor allem ist es gut zu wissen, auch wenn ich das Endziel selber nicht kenne, dass es ein von Gott perfekt ausgesuchtes Ziel f�r mich ist!
W�ren wir nicht bl�d, wenn wir die vorbeifahrende Yacht � mit einem guten Steuermann an Bord, der die Route kennt, sowie einem Kompass � die uns zum Einsteigen einl�dt, ablehnen, und lieber weiter in unserem Schlauchboot ohne Rettungsring auf dem grossen Ozean orientierungs- und hilflos herumplanschen? Klar, wir k�nnen w�hlen: Ein Leben mit Gott, oder eins ohne Gott. Er l�sst uns die Freiheit der Entscheidung.
Er hat uns den Weg gezeigt, �ber den wir zu ihm Kontakt aufnehmen k�nnen, um zu erkennen, wozu wir eigentlich da sind und � was am allerwichtigsten ist � um gerettet zu werden. Dieser Weg ist Jesus, der von sich sagt, dass Er der Weg, die Wahrheit und das Leben ist und dass niemand zu Gott kommen kann, wenn nicht durch Ihn. S�mtliche Religionen zeigen uns tausend Wege, angebliche Wege des Menschen zu Gott � Jesus zeigt uns einen anderen Weg. Den Weg Gottes zum Menschen. Und ob uns dieser Weg nun passt oder nicht, es ist der von Gott gezeigte Weg und darauf kommt es an, nicht auf unsere �berzeugungen und Vorstellungen, wie Gott zu sein oder zu handeln hat. Auf einen Nenner gebracht heisst das: �Wer den Sohn, Jesus hat, hat das Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, hat das Leben nicht.� (1. Johannes 5,12)
Ich w�nsche wirklich jedem, dass er auf der Seite des Lebens steht und nicht verloren geht. Und dass er sich auf die Suche nach Gott macht! Denn wenn du ihn suchen wirst, mit deinem ganzen Herzen, dann wirst du ihn finden. Und das wird der Beginn eines ganz neuen Lebens sein � eines wunderbaren Lebens!
Jeder Mensch will glauben
Im Nachhinein habe ich verstanden warum so viele Menschen ihr Gl�ck in der Esoterik suchen: Jeder Mensch braucht etwas, an das er glauben kann. Er hat eine Sehnsucht nach einem Sch�pfer. Ich kreierte, wie so viele Menschen auch, mir selbst meinen eigenen Gott. Ich war der Sch�pfer und Gott war das Erschaffene und dieser Gott sollte mir nun helfen! Mir fiel gar nicht auf, welch eine Ironie darin lag: der Sch�pfer (der eigentlich gr�sser sein sollte) bittet das Erschaffene um Hilfe, wie widerspr�chlich! Ich verstand damals noch nicht, dass Gott mich erschaffen hat und nicht umgekehrt, dass er der Sch�pfer ist. Die Bibel (Gottes Wort) sagt, dass er alle Menschen kennt schon bevor sie geboren sind! Und alle Wege des Menschen weiss er im Voraus � so gross ist er!
�Du kennst mein Sitzen und mein Aufstehen, du verstehst mein Trachten von fern. Mein Wandeln und mein Liegen � du pr�fst es. Mit allen meinen Wegen bist du vertraut. Denn das Wort ist [noch] nicht auf meiner Zunge � siehe, HERR, du weisst es genau. Meine Urform sahen deine Augen. Und in dein Buch waren sie alle eingeschrieben, die Tage, die gebildet wurden, als noch keiner von ihnen [da war].� (Psalm 139,2-4.16)
Esoterik � ein falscher Weg
Viele, wenn nicht sogar die meisten Menschen, leben in Einsamkeit, Isolation und Bedeutungslosigkeit angesichts einer kalten, unpers�nlichen Welt. Durch Verzerrung des echten biblischen Glaubens und Lebens haben die meisten Menschen leider ein falsches Bild davon bekommen, was es bedeutet, wirklich an Gott zu glauben und sich f�r ihn zu entscheiden. Und so greifen Menschen nach den Vielf�ltigen Angeboten der Esoterik, weil sie nach etwas hungern, das ihre geistliche Not ausf�llt. Ausserdem bietet es durch seine endlose Vielfalt f�r jeden etwas. Man verspricht sich pers�nliche Erf�llung, Hoffnung, Frieden, Lebenssinn. Es wirkt attraktiv, modern, kosmopolitisch und ist noch dazu tolerant! Aber die meisten wissen nicht wie gef�hrlich dieser Weg wirklich ist!
Autorin: In�s
Bearbeitung: Jesus.ch
Quelle: Soulsaver
Datum: 15.01.2006
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Ein riesiges Geschenk
Derya ist T�rkin � und Christin. Sie geh�rt in ihrem Land zu einer winzigen Minderheit. Wie kam sie dazu, auf Christus zu vertrauen und ihr Leben auf ihn auszurichten?
Ich wuchs in einer durchschnittlichen muslimischen Familie auf, die zwar nicht fastete und zur Moschee ging, aber doch w�nschte, dass ich den Koran arabisch lesen konnte. Wir lebten in Konya, einem der grossen religi�sen Zentren des Landes. Als ich elf war, liessen sich die Eltern scheiden. Mein Vater zog weg; ich und mein Bruder blieben bei der Mutter. Ich hatte nicht viele Freundinnen. Mit 18 ging ich an ein College, aber konnte dort nicht heimisch werden. So wechselte ich in eine andere Stadt.
Ich suchte eine Arbeitsstelle. Da las ich, dass eine Ausl�nderin eine Sprachlehrerin brauchte. Durch diese Frau, eine Christin, erfuhr ich von Jesus. Wir hatten in der Oberstufe etwas aus dem Neuen Testament gelesen. Aber ich hatte damals bewusst gar keinen Glauben. So wie ich den Islam ablehnte, meinte ich, auch das Christentum nicht n�tig zu haben. Ich ging davon aus, die beiden Religionen seien gleich anzusehen.
W�hrend drei Jahren bekam ich immer mehr von Jesus mit in diesen Gespr�chen mit der Ausl�nderin. Aber ich war so eigensinnig, dass ich sie herausforderte, mir alles wissenschaftlich hieb- und stichfest zu beweisen. Am Ende dieser Zeitspanne war ich �berzeugt, dass Jesus der Sohn Gottes war, der Mensch wurde � aber ich zog daraus f�r mich keine Konsequenzen. Es war, als w�rde ich sagen: Was solls?
An der Uni hatte ich den �Grossinquisitor� im Roman �Die Br�der Karamasow� von Dostojewskij zu bearbeiten. Als ich diesen Text las, ging mir auf, dass wir Menschen gefallen sind aus eigenem Wollen � dass dies nicht Gottes Fehler ist. Wir haben diesen Weg der S�nde gew�hlt. Und Gott liebt uns trotz allem.
Nun wusste ich, dass ich einen Schritt tun sollte: Christin werden. Ein grosser Schritt in der T�rkei. Die Leute reagieren darauf, als w�rde man sich von ihnen abwenden. Fast alle haben harte Vorurteile gegen�ber dem Christentum. Ich z�gerte, den Schritt zu tun, auch weil meine Familie es als Schande empfinden k�nnte.
Als ich endlich meiner Mutter sagte, was ich vorhatte, meinte sie, sie werde es vor den Verwandten geheim halten. Sie wollte nicht meinetwegen ausgeschlossen werden. Im Unterschied zu anderen Eltern, die den Jugendlichen verbieten, zur Kirche zu gehen oder die Bibel zu lesen, k�mmerten sich meine geschiedenen Eltern allerdings wenig um meine religi�se Entwicklung. Ich war froh dar�ber!
Durch meine Lekt�re und den Kontakt mit der Frau hatte ich die �berzeugung gewonnen, dass Jesus die Wahrheit sagte. Ich wusste es im Kopf, aber bis zum Herzen war es noch nicht vorgestossen. Entscheidend war dann f�r mich, dass ich zwei christliche Familien kennenlernte. Die Partner gingen anders miteinander um, als ich es gewohnt war: Sie liebten und achteten einander und sorgten fein f�r ihre Kinder. Warum schafften sie dies? fragte ich mich. Wir haben in der T�rkei wegen der Hierarchie der Geschlechter grosse N�te, gewaltige Familienprobleme.
So fasste ich schliesslich den Entschluss f�r Jesus. Wenn er wirklich der Herr war, w�rde ich in den Himmel kommen � und sonst eben sterben. Ich wollte es riskieren. Eine Woche k�mpfte ich mit mir.
Eines Tages hatte ich auf dem Weg zur Universit�t den Eindruck, als s�he ich zwei riesige H�nde, die mir ein Geschenkpaket �berreichten. Ich kam mir mit meinen kleinen Spielsachen sooo klein vor � und wagte doch, den Geber abzuweisen, das Geschenk abzulehnen! Als ich dar�ber nachdachte, fand ich mich so einf�ltig, echt dumm. Am folgenden Tag wurde ich Christin.
Das war vor 15 Monaten. Ich habe seither vielen Freundinnen von Jesus erz�hlt. Erstaunt fragten sie mich: �Wirst du jetzt Missionarin?� �Willst du Nonne werden?� Aber in Gespr�chen lassen sich die meisten den Glauben erl�utern; sie sind recht offen, wenn ich dar�ber rede.
Autor:Peter Schmid
Livenet.ch
Datum: 21.01.2004
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Ich f�rchtete mich, als Muslim zum Gott der Christen zu beten�
Mein Name ist Sezgin. Ich lebe in einer Grossstadt im Westen der T�rkei. Ich war ein strenger Muslim und hielt die Vorschriften genauer ein als meine Familie; f�nfmal am Tag betete ich. Mit der Zeit empfand ich es als unbefriedigend, arabische Worte, die ich nicht verstand, zu beten. In meinem Herzen empfand ich dabei keine Liebe f�r den Gott, den ich verehrte.
Eines Tages � ich war 15-j�hrig � hatte ich genug davon. Das Ganze machte keinen Sinn. Ich ging nicht mehr zum Gebet. Jahre sp�ter lud mich ein Kollege aus Schweden in eine Kirche in der Stadt ein. Ich z�gerte und empfand etwas Angst. Auch wenn ich kein praktizierender Muslim mehr war, wie konnte ich in einer Kirche gehen? Doch ich dachte, es w�rde mir helfen, besser Englisch zu lernen. So ging ich hin. Die fr�hliche Atmosph�re gefiel mir, und dass die Christen auf T�rkisch beteten, fuhr mir ein.
Ein Lied, das Gott als Vater anredete und von seiner Liebe sprach, bewegte mich tief innen. Mein Vater war gestorben, als ich sechs Jahre alt war. Mitten im Gebet kamen mir Tr�nen. Ich begann selbst zu beten und sagte: �Gott, bitte vergib mir, wenn ich jetzt im Namen von Jesus bete. Aber ich m�chte echt vorw�rts kommen und erfahren, wer Jesus ist.� Ich f�rchtete mich sehr, als Muslim zum christlichen Gott zu beten. Aber in diesem Moment kam eine grosse Freude in mein Herz.
Meine neuen Freunde luden mich ein, den Jesus-Film anzusehen. Ich war sehr interessiert. Doch kam mir der Gedanke, wie ich all dies meiner Familie erkl�ren sollte. Meine Mutter und Geschwister w�rden mich ausfragen; das machte mir Angst. Nach einiger Zeit h�rte ich auf, zum Gottesdienst zu gehen, und konzentrierte mich auf die Stellensuche.
Sp�ter lud mich ein Freund zu einer gr�sseren christlichen Konferenz ein. Er erw�hnte auch die h�bschen T�rkinnen, die teilnehmen w�rden. Die Aussicht auf eine Freundin gab den Ausschlag, dass ich hinging. Ein Amerikaner kam mit mir ins Gespr�ch, bot mir ein Neues Testament an und suchte es mir zu erl�utern. Sp�ter bekam ich eine Diskussion �ber die Bibel und den Koran mit. Ich mischte mich ein, um den Christen deutlich zu machen, dass sie die Muslime �rgerten. Erstaunlicherweise konnten sie alle meine Fragen beantworten und die Argumente entkr�ften � mit Stellen aus der Bibel.
Ich war innerlich gespalten: Im Herzen war ich �berzeugt, doch in meinen Gedanken herrschte noch Verwirrung. Schliesslich betete ich zu Christus: �Jesus, wenn du wirklich der Sohn Gottes bist, dann hilf mir, dich zu finden.� Einige Wochen sp�ter sp�rte ich w�hrend eines Gespr�chs in der Gemeinde, dass jetzt der Moment da war. Ich wandte mich zu meinem Freund und sagte ihm geradeheraus: �Ich will mein Leben jetzt Jesus geben. Ich will ihn als meinen Retter annehmen.�
Nach diesem Schritt stand mir das Schwierigste noch bevor: meinen neuen Glauben meiner Familie zu bezeugen. Wie sollte ich ihr das erkl�ren? Vier, f�nf Monate lang las ich in der Bibel, betete, bereitete mich vor und �berlegte, wie ich es anstellen sollte.
Eines Tages waren alle zu Hause. Gott hatte zu meinem Herzen gesprochen: �Sezgin, heute abend teilst du ihnen mit, was du glaubst.� Ich hatte ein blaues B�chlein bei mir, das den Koran und die Bibel vergleicht und ihre Glaubw�rdigkeit aufzeigt. Mein Bruder wollte es sehen. Ich sagte ihm, es gehe um Mohammed und um die Bedeutung von Jesus, der von den Muslimen ja als Prophet angesehen wird, f�r die Christen aber mehr ist. Er begann darin zu lesen. Schliesslich fragte er mich: �An welches Buch glaubst du denn jetzt?�
Ich sagte: �F�r mich gibt Jesus in der Bibel eine klare, eindeutige Botschaft. Ich glaube, dass er der Sohn Gottes ist, und ich habe ihn als meinen Retter angenommen.� Mein Bruder geriet in Zorn, ging auf mich los, packte mich am Leibchen und begann auf mich einzuschlagen. Ich wehrte mich nicht. Pl�tzlich sank er bewusstlos zu Boden. Alle schrien auf. Verzweifelt liefen sie hin und her.
Da gab mir Gott die Kraft, still f�r den Bruder zu beten. Ich legte meine Hand auf seinen Kopf und begann zu beten. Meine Mutter sah mir zu. Nach einer Weile kam er zu sich und stand auf. Ich dachte, er w�rde wieder auf mich einschlagen. Aber er sagte nur, er friere, und bat um eine Decke, um sich hinzulegen. Ich war v�llig �berrascht. Der Heilige Geist hatte mir wirklich geholfen in dieser Situation!
So erfuhr meine Familie, dass ich Christ geworden war. Das geschah vor f�nfeinhalb Jahren. Es dauerte einige Zeit, bis meine Geschwister und Mutter mich ernst nahmen. Ich musste einiges aushalten. Dabei machte ich ihnen klar, dass ich den Entscheid f�r Christus nicht getroffen hatte, um sie zu �rgern. Ich sagte ihnen: �Ich bin Christ, ich liebe Jesus und bleibe dabei, egal was ihr tut. Ihr werdet mich nicht von Jesus trennen k�nnen.� Schliesslich meinten sie, sie h�tten ihre Religion und ich die meine, und verboten mir, daheim weiter von Jesus zu reden. Heute sind wir gute Freunde.
Aufgezeichnet von Peter Schmid
Livenet.ch Datum: 07.01.2004
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�Gott begegnete mir in der Moschee!�
Abdallah aus Marokko fand auf einzigartige Weise zum Glauben an Jesus: Gott selbst begegnete ihm in der Moschee. Hier sein Bericht:
�Ich betete t�glich f�nfmal. Einmal pro Woche in der Moschee, wie viele andere Moslems auch. Ich sp�rte aber, dass es ein Akt, ein Ritual und keine Beziehung war. Das reichte mir nicht. Ich wollte Gott nahe kommen.
Mit der Zeit ging ich t�glich in die Moschee. Doch nichts �nderte sich. Darum gab ich mir M�he, mehr Gutes zu tun. Doch Gott kam mir dabei nicht n�her. Also musste etwas falsch laufen in meinem Leben, und ich bat Gott, mir dies zu zeigen.
Es war an einem Morgen im April 1991. Ich betete in der Moschee das Morgengebet. Da h�rte ich eine Stimme in mir: �Das ist nicht der richtige Weg!� Das war f�r mich eine S�nde, denn im Islam ist es eine S�nde, wenn man Gott h�rt. Aber beim n�chsten Gebet sagte mir die Stimme das gleiche. Es wiederholte sich bei den weiteren drei Tages-Gebeten. Nicht nur an diesem Apriltag, sondern w�hrend des ganzen Monats � bei jedem Gebet! Ende April h�rte ich mit beten auf. Doch was sollte ich tun, schliesslich kannte ich nur den Islam. In Marokko sind Bibeln nicht erlaubt.
Von Jesus wusste ich nur aus dem Koran. Dort ist er ein Prophet und nicht Herr. Meine Suche begann; sie f�hrte mich vorerst in das Zimmer meines Bruders, der viele B�cher hat. Eines davon nahm ich hervor und hatte keine Ahnung, dass es eine Bibel war. Mein Bruder besass sie, um mit Personen aus dem Ausland zu korrespondieren. Der Familie gegen�ber erw�hnte er dieses Buch nicht, da es ja als verboten gilt.
Ich begann bei der Sch�pfungsgeschichte. Sie sprach mich an. Doch als mein Bruder mir erkl�rte, dies sei eine Bibel, legte ich sie weg. Zwei Tage sp�ter ging ich wieder in sein Zimmer. Ein schmales Buch sollte es diesmal sein, welches mir bei meiner Suche weiterhelfen sollte. Er besass viele d�nne B�cher, und ich pfl�ckte eines davon heraus: Es war ein Neues Testament! Mein Bruder wusste nicht einmal, dass er es besass.
Nun las ich von Jesus und sp�rte bald: Das ist der Weg! Immer wieder empfand ich das beim Lesen. Ihn wollte ich kennen lernen und ihm nachfolgen. Ich bat meinen Bruder um mehr Information, und er gab mir eine Adresse f�r eine Korrespondenz mit dem Ausland.
Endlich, Ende 1991 kam ein Spanier, der mich zu anderen Christen f�hrte. Jeder von uns dachte zuvor, er sei der einzige Gl�ubige im ganzen Land!
Etwas sp�ter sprach ich mit einem streng religi�sen Moslem, der nach der Wahrheit suchte. Im Traum erschien ihm dann Jesus, der zu ihm sprach: �Ich bin der Weg.�
Gott offenbart sich in meinem Land auf unterschiedliche Weise. Wenn ich bete, sp�re ich, dass er mir nahe ist. Doch der Wechsel zum christlichen Glauben ist Marokkanern verboten. Wenn man Christ wird, bekommt man nicht nur mit seiner Familie, sondern auch mit der Polizei Probleme. Christliche Gemeinden von Ex-Muslimen darf es nicht geben, wir treffen uns heimlich. Aus Sicherheitsgr�nden sind wir nie mehr als zehn. Fr�her wurden Christen ins Gef�ngnis gesteckt. Auf verschiedene Arten wurde Druck auf sie ausge�bt, damit sie zum Islam zur�ckkehrten.
Inzwischen akzeptieren meine Eltern meinen Glauben, mein Bruder wurde aber nicht Christ, obwohl er erste Schritte zum Glauben getan tat.
Zwar hat sich in Markokko die Situation leicht verbessert, doch die Glaubensfreiheit ist nicht gew�hrleistet. Noch immer wandern Christen ins Gef�ngnis, aber nicht mehr alle. Viele werden auf eine Polizeistation mitgenommen und befragt. Auch ich wurde zwei Mal befragt. Ein Mal schriftlich, doch beim zweiten Mal wurde ich auf der Station befragt, doch weiter geschah nichts.
Bei manchen Marokkanern ist man als Christ akzeptiert, andere lehnen uns ab. Freunde verlassen uns. Oft kann man sich nicht zum christlichen Glauben bekennen. Heute arbeite ich nun vollzeitlich als Pastor, aber in Marokko weiss man das nicht.�
Internet: www.hmk-aem.ch
Autor: Aufgezeichnet von Daniel Gerber
Quelle: Livenet/ ERF/HMK
Datum: 21.11.2003
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�Ich machte mich auf die Suche nach dem lebendigen Gott�
Interview mit einem ehemaligen Muezzin Azad*
(*Name von der Redaktion ge�ndert) Azad stammt aus der T�rkei und ist Kurde. Er war Muslim und ehemaliger Muezzin. Seit er Christ geworden ist verk�ndigt er Jesus und missioniert auch in der T�rkei.
Norbert Lieth: Sie waren vor Ihrer Hinwendung zu Jesus Christus muslimischer Muezzin. Was ist die Aufgabe eines Muezzins?
Azad: Muezzin (arab.) ist der Gebetsrufer und Vorbeter, der f�nfmal t�glich vom Minarett der Moschee herab die Gebetszeit ank�ndigt. Er vollzieht auch Trauungen und alles, was die Aufgabe der islamischen Religion beinhaltet. Er ist sozusagen der Pastor und Seelsorger f�r seine Gemeinde.
Wie haben Sie zu Jesus gefunden?
Durch das Lesen des Neuen Testaments, das ich fr�her gehasst habe; ich war �berzeugt, dass es b�se Christen verf�lscht hatten. Als ich in Deutschland wegen eines Raub�berfalls ins Gef�ngnis kam, betete ich dort zu Gott, Er m�ge mir den Weg zu sich zeigen. Da bekam ich ein Neues Testament in die H�nde, las darin und erkannte, dass ich ein S�nder bin und Jesus Christus f�r meine S�nden gestorben ist.
Allah war f�r mich schon vorher zu einem grausamen Gott geworden, und zwar aus folgenden Gr�nden: Als ich noch Muslim war, begann ich im Alter von sieben Jahren pflichtgem�ss, mich jeden Tag f�nfmal vor Allah niederzubeugen, was w�chentlich 35-mal ausmacht. Aber irgendwann einmal musste ich mit grosser Entt�uschung feststellen, dass ich dadurch keine Heilsgewissheit bekam und die H�lle auf mich wartete. So wird es im Koran gelehrt: �Bei deinem Herrn ist es endg�ltig beschlossen, dass da niemand unter euch Menschen und D�monen ist, der nicht in die H�lle komme und danach, nur wenn Allah will, er ihn dort heraushole.� Ich war entt�uscht vom Islam. Und ich fand ich es auch grausam, dass dieser Allah, der so genannte Sch�pfer, mir als seinem Gesch�pf die Befehle gab, ich solle Menschen t�ten, die anders denken oder anders glauben. In Sure 9, Vers 29 steht der Kriegsbefehl gegen Juden und Christen. Und irgendwann einmal kam ich mir humaner vor als Allah. Das konnte ich nicht l�nger mitmachen, und so gab ich meine Aufgabe als islamischer Vorbeter auf und machte mich auf die Suche nach dem lebendigen Gott.
Worin sehen Sie heute ihre Aufgabe?
Bei den Kurden ist in der Verk�ndigung des Evangeliums sehr vernachl�ssigt worden. Darum besteht meine erste Aufgabe darin, meinen Landsleuten und meinem Volk � das vom Islam geknechtet worden ist � von der Liebe Gottes zu erz�hlen. Das tue ich, selbst unter etlichen Morddrohungen. Eine weitere Aufgabe besteht darin, den Menschen und besonders den Christen in Europa Aufkl�rung dar�ber zu geben, was der Islam ist. Dann sehe ich es als grosse Aufgabe an, in Gef�ngnisse zu gehen, also dahin, wo Jesus auch mich gefunden hat, dort als ehrenamtlicher Betreuer zu arbeiten und Menschen mit dem Evangelium zu erreichen. Meine gr�sste Aufgabe besteht jedoch darin, die Bibel in die kurdische Sprache zu �bersetzen. Daran arbeite ich schon sehr lange. Aber Gott sei Dank ist diese Arbeit bald abgeschlossen.
Wie lange arbeiten Sie schon an dieser Bibel�bersetzung in die kurdische Sprache und wann wird sie erscheinen?
Seit 14 Jahren arbeite ich mit einem Freund in Haran daran, der auch Jesus als seinen pers�nlichen Herrn und Heiland kennen lernen durfte, ebenfalls durch das Lesen der ganzen Bibel. Bevor er sich bekehrte, hat er 12 Jahre lang darin gelesen. Gott hat aus uns ein Team gemacht. Er ist ein bekannter Schriftsteller. So Gott will, werden wir im Jahr 2004 die ganze Bibel in unseren H�nden haben. Unsere Abschlussarbeit besteht jetzt darin, die Fussnoten zu schreiben, womit ich t�glich mehrere Stunden zubringe.
Werden Sie in Ihrer Missionst�tigkeit behindert oder gar bedroht?
Ja, sehr massiv. Das letzte Mal vor zwei Tagen. Ich evangelisierte in Detmold. Da kamen einige Landsleute auf mich zu und sagten: �Wir knallen dich ab!� Zu den deutschen Glaubensgeschwistern sagten sie: �Ihr seid ganz lieb, Jesus wohnt in euren Herzen.� Aber in meiner Sprache sagten sie zu mir: �Du bist ein L�gner. Du hast unsere Religion und unseren Propheten beleidigt. � Wir knallen dich ab!� Bis auf den heutigen Tag habe ich viele briefliche Morddrohungen bekommen. Ich bin deshalb �fters bei der Kriminalpolizei gewesen. Aber sie kann mir auch nicht helfen; sie kann erst eingreifen, wenn ich tot bin.
Wie beurteilen Sie den Unterschied zwischen der Bibel und dem Koran?
Die Bibel ist ganz klar das Wort Gottes. In der Bibel wird mir deutlich gezeigt, wer ich bin: ein S�nder. Aber sie zeigt mir auch Jesus der meine S�nden wegnimmt, und ich erhalte durch die Bibel Heilsgewissheit. Das ist der grosse Unterschied zwischen der Bibel und dem Koran. Im ersten Johannesbrief steht zum Beispiel: �Dies habe ich euch geschrieben, damit ihr wisst, dass ihr ewiges Leben habt, die ihr an den Namen des Sohnes Gottes glaubt�. Aber der Koran sagt in Sure 66, Vers 8: �Bekehret euch mit aufrichtigem Herzen zu Allah, vielleicht wird er eure Missetaten zudecken.� In der Bibel wiederum heisst es: �Wenn wir unsere S�nden bekennen, ist er treu und gerecht, dass er uns die S�nden vergibt und uns reinigt von jeder Ungerechtigkeit�
Wie ist die Situation der Christen in der T�rkei?
Seit der Gr�ndung der t�rkischen Republik hat man auf dem Papier die Religionsfreiheit, aber in der Praxis sieht es anders aus. Ich bin vor zwei Wochen aus der T�rkei zur�ckgekehrt: Auf Schritt und Tritt war die Zivilpolizei hinter mir her. Als ich weg war, fragte sie bei den Kirchg�nger nach: �Was suchte er hier? Was hat er euch erz�hlt?� Die Christen leben unter einem furchtbaren Druck, auch wenn es nach aussen hin so friedlich aussieht und angebliche Religionsfreiheit besteht.
Sie sagten mir, dass Sie kurdischer Abstammung seien. Wie beurteilen Sie die heutige Situation der Kurden in der T�rkei?
In der Welt gibt es wohl kaum ein Volk, dem es so geht wie dem kurdischen (etwa. 40 Millionen Menschen), das nicht in seiner Sprache reden darf. Wenn Kurden in der T�rkei etwas in Kurdisch ver�ffentlichen, werden sie daf�r hart bestraft (inzwischen scheint auf Druck der EU, zumindest auf dem Papier, eine �nderung eingetreten zu sein, d. Red.). Wie soll man das beurteilen? Das ist gegen die Menschenrechte, gegen Gottes Gebote, gegen alles, ja es ist unmenschlich. Aber trotzdem liebe ich die T�rken, weil die Liebe Gottes durch den Heiligen Geist in meinem Herzen ausgegossen ist. Ich habe sie fr�her gehasst. Aber seit ich Christ bin, bete ich jeden Tag f�r die T�rkei.
Wie war Ihre Stellung als aktiver Muslim in Bezug auf Israel?
Damals habe ich Israelis und Juden gehasst, ohne dass ich einen einzigen Juden kennen gelernt hatte. Das kam nat�rlich aus dem Gift, das der Islam mir eingegeben hat. Aber in der Bibel heisst es: �Wenn nun der Sohn euch frei machen wird, so werdet ihr wirklich frei sein�. Als ich zum Glauben kam habe ich �ber meine Gedanken Busse getan. Und heute vergeht kein Tag, an dem ich nicht f�r Israel bete und Jerusalem und das j�dische Volk in Jesu Namen segne. Als ich noch im Islam gefangen war, keine Hoffnung und keine Heilsgewissheit hatte, obwohl ich religi�s war und die Last der S�nde mich niederdr�ckte, w�nschte ich mir manchmal, ein Selbstmordattent�ter in Israel zu sein. Ich wurde von Satan getrieben, meinem Leben ein Ende zu machen und einige Menschen aus dem Volk, das Gott liebt, mit in den Tod zu reissen. Auch als ich im Gef�ngnis war, schlug ich mich noch mit diesem Gedanken herum. Doch Jesus hat mich bewahrt. Ihm sei Lob und Dank!
Worauf sollte man besonders achten, wenn man einen Muslim f�r Jesus gewinnen m�chte?
Ich bin seit meiner Bekehrung selbst als Evangelist unter Ausl�ndern t�tig. Viele von ihnen sind auf der Suche. Es liegt an den Christen, die Ausl�nder lieb zu haben und ihnen wirklich den Glauben an Jesus vorzuleben. Freundlichkeit ist sehr wichtig, auch der Mut, sie einzuladen. Es gibt sehr viele offene Muslims in Europa. Es ist wichtig, darauf zu achten, dass man nicht �von oben herab� mit ihnen spricht. Man sollte versuchen, keine Mauern aufzubauen, sondern Br�cken zu ihren Herzen zu schlagen. Und der Punkt, worauf man besonders Acht haben muss, ist der, dass man ihnen nicht gleich zu Beginn sagen sollte, dass Jesus Gott ist. Vielmehr ist es wichtig, ihnen zuerst den S�ndenfall zu erl�utern und sie dann bis zur Bekehrung zu f�hren. Einem Blinden k�nnen wir nicht erkl�ren, wie die Farbe Rot aussieht. Er muss zuerst einmal ge�ffnete Augen bekommen. Dann wird er erkennen, wer Jesus ist. Und alles andere kommt dann von selbst.
Oft haben mir Muslims gesagt: �Die Christen reden gegen uns.� Anders gesagt heisst das: Wenn man predigt, was Jesus f�r die Menschen gemacht hat, meinen sie, dass man ganz automatisch gegen sie ist. Aber sie erkennen, dass Christen etwas haben, was sie nicht besitzen, n�mlich Heilsgewissheit. Wenn man mit dieser froh machenden, wunderbaren Hoffnung zu den Muslims geht, merken sie das. Wenn sie mir trotzdem fluchen, so segne ich sie. Ich bete f�r sie, weine f�r sie und weine mit ihnen. Sie sehen das und sagen: �Das k�nnen wir nicht!� Wenn man mit solch brennenden Herzen zu ihnen geht, dann erkennen sie, was ihnen fehlt.
Gek�rzte Fassung. Das ausf�hrliche Interview finden Sie auf der Homepage http://www.mitternachtsruf.ch/
Autor: Norbert Lieth
Quelle: Mitternachtsruf
Datum: 01.04.2003
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Gertrud Walter: ,,Gott macht keine Fehler!"
Gertrud Walter leidet an entz�ndlicher Darmerkrankung und fieberhafter Muskelschw�che. Nachdem sie im Dezember 1993 zum vierten Mal am D�nndarm operiert wurde, kann die damals 30-J�hrige nicht mehr richtig laufen. Doch drei Tage vor der Operation hat sie sich entschieden, mit Gott zu leben. �Dadurch hat sich viel ver�ndert.� Sie hofft, betet und zwingt sich zu laufen. Bald wanderte der Rollstuhl in den Keller.
Geheilt ist die junge Mutter von drei T�chtern aber (noch) nicht: Heute schaut die 42-J�hrige auf 19 Jahre mit D�nndarmzerfall und zehn Jahre mit Muskelschw�che zur�ck. Seitdem ihr D�nndarm einmal aufgeplatzt ist, musste sie viermal operiert werden. Der Glaube an Maria und Pilgerreisen zu Wallfahrtsorten halfen der ehemaligen Katholikin nicht. �Die Krankheit verschlimmerte sich, und die Abst�nde zwischen den Operationen wurden immer k�rzer.� Durch die Muskelschw�che kann sie kaum laufen und nur Leichtes heben. Heilung stellen die �rzte bei beiden Krankheiten nicht in Aussicht. �Bei der Operation im Januar 1993 lag ich schon quasi auf dem Sterbebett, weil man mir ein ungeeignetes Narkosemittel ge�geben hatte.� Doch sie �berlebte.
Keine Angst vor dem Tod
Im Juni 1993 wird ihr Mann Christ � Gertrud Walter im November, drei Tage vor ihrer letzten Operation. Durch den Glauben verliert sie ihre panische Angst vor dem Tod. Sie war ganz ruhig vor der Operation, trotz der Komplikationen im Januar. �Wenn ich sterbe, weiss ich, wohin ich komme. Nat�rlich w�re es hart f�r meine Familie, aber letzten Endes wissen sie: Wir werden uns wiedersehen.�
Als Christin erlebt sie H�hen und Tiefen in ihrer Krank�heit, musste aber bisher nicht mehr operiert werden. �Gott tr�gt mich wirklich.� Obwohl sie durch ihre Krankheiten eingeschr�nkt ist, kann sie viel im Haushalt machen, k�mmert sich um ihre Kinder und liebt jederzeit Besuch. Sie betet aber immer noch f�r vollst�ndige Heilung: �Ich bin jemand, der geheilt werden m�chte. Ich habe mich nicht mit meinem Zustand abgefunden. Gott hat mir auch schon Verheissungen gegeben, daran halte ich fest.�
Wunder trotz Krankheit
Wie kommt sie damit zurecht, dass Gott sie bisher nicht geheilt hat? �Der Herr macht keine Fehler! Vielleicht muss ich noch krank sein, um im Glauben zu wachsen.� Wenn es ihr besonders schlecht geht, verbringt sie auch besonders viel Zeit mit Gott. �Ich weiss nicht, ob ich den Weg mit Gott so gehen w�rde, wenn ich auf einmal geheilt w�re.� Durch die Krankheit erlebt sie auch Wunder: Dieses Jahr konnte sie mehrere Stunden durch Pa�ris laufen, nachdem sie erst keine Kraft mehr hatte. Doch nach einem kurzen Gebet war das Undenkbare m�glich. Oder: �Ich habe mehrere Wochen vergessen, mein Kortison zu nehmen � ich weiss auch nicht warum!� Aber Gott wusste es. Gertrud Walter war seit ein paar Wochen schwanger, und die Medi�zin h�tte dem Kind geschadet. In solchen Erlebnissen sieht sie Gottes F�hrung. Eine weitere sch�ne Erfahrung ist, dass christliche Freunde aus der Freikirche, in der Gertrud jetzt Mitglied ist, f�r sie beten. �Viele sagen mir: �Gertrud, ich bete jeden Tag f�r dich!� Auch wenn ich nicht geheilt werde, mer�ke ich, dass ich durch diese Gebete getragen werde.� Gertrud macht ihr Vertrauen zu Gott nicht an ihrem Gesundheitszustand fest: �Selbst wenn der Herr mich nicht heilt, ich kenne das Leben ohne ihn � und ich m�chte nicht mehr tauschen!�
Autorin: Ines Weber
Quelle: NEUES LEBEN. Das Christliche Ratgeber-Magazin
Datum: 25.01.2006
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�Meine verletzte Schulter wurde ohne Operation heil�
�Mir ging es wie dem Typ in der Handyreklame: Pl�tzlich fiel ich ins Dunkle.� Margrit hatte sich mit Freunden unterhalten, w�hrend sie spazierten, und sie bemerkte das Loch nicht.
Ihr Bericht:
Nun sass ich im Finstern. Angst hatte ich nicht, zum Gl�ck war der Schacht nicht mit Wasser gef�llt. Auuuh! Ich sp�rte einen Schmerz in der Schulter, versuchte sie zu bewegen. Sie war ausgekugelt. Jemand von der Gruppe stieg herab. Ich konnte mich auf ihn stellen; die Freunde hievten mich heraus. Die Schulter wurde eingerenkt.
Dies geschah auf einer Reise in Uganda im Jahr 2002. Vierzehn Tage nach der Heimkehr ging ich zum Hausarzt; er stellte fest, dass am Oberarmkopf ein St�ck Knochen weggebrochen war. Der Arzt schickte mich ins Spital. Man wollte dies in einer Operation fixieren. Ich bat um Bedenkzeit. Der Arzt empfahl Physiotherapie. Heute kann ich sagen, dass die Schulter ganz geheilt wurde.
Interessant ist der Prozess der Heilung. Ich vertraute Gott f�r die Genesung. Die Physiotherapeutin wies mich darauf hin, dass die Kapsel sich sehr schnell zusammenziehen kann. Von Beginn weg versuchte ich, wenn ich Lobpreismusik abspielte, meine Arme zu heben. Die H�nde nach hinten zu f�hren oder �ber den Kopf zu legen, war allerdings total schmerzhaft. Ich wusste, dass ich den Arm bis an die Schmerzgrenze ziehen musste, um die Genesung voranzubringen.
Seit langem habe ich auf dem Herzen, dass Christinnen und Christen aus verschiedenen Kirchen zusammenkommen und miteinander aktiv werden. Mein Mann wies mich auf Stellen in der Bibel hin, wo davon die Rede ist. Das dabei gebrauchte Wort bedeutet eigentlich �Ausgerenktes einrenken�! Meine Schulter wurde mir so zum Sinnbild: Auch Christen haben M�he, zusammenzukommen � der Schmerz muss angenommen werden, damit Gemeinschaft entsteht und w�chst.
Heilung ist oft ein l�ngerer Prozess. Ich habe das auch mit Migr�ne erlebt. Seit der Kindheit litt ich unter Migr�ne. Ich wusste immer, dass ich das nicht wollte. Ich liess andere f�r mich beten, liess mich mit �l salben und wies die Schmerzen von mir. Doch ich habe 60 werden m�ssen, bis die Migr�ne gewichen ist.
Autor: Peter Schmid
Quelle: Jesus.ch
Datum: 22.01.2006
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An dieser Stelle m�chte ich empfehlen das Zeugnis von Frank Breido "Zur�ck von den Toten" auf www.online-predigt.de anzuh�ren. Ich habe ihn im M�rz 2003 live geh�rt, und konnte mich pers�nlich davon �berzeugen, dass er sich allerbester Gesundheit erfreut... im wahrsten Sinne des Wortes!!.. und Gott daf�r lobt.
(von romantic!! eingef�gte Bemerkung)
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