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-Zeugnisse-
Ein Zeugnis hat nichts mit Schule zu tun - hier-
sondern ein Mensch schildert eine Situation oder einen Lebensabschnitt, der etwas mit dem Wirken Gottes zu tun hat.
Es soll hier ver�ffentlicht werden um Gott die Ehre zu geben, ich hoffe viele Menschen finden den Mut ein Zeugnis mir zu senden (am besten per spinmail oder email).
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Ich muss zugeben auch ich selber war bislang zu faul oder tr�ge? (oder gehemmt?)
um mein Zeugnis aufzuschreiben, dabei wollte ich es schon vor Monaten f�r die freedomencounters-hp fertigen.
Ich habe neben den mir �berlassenen Schreiben weitere Zeugnisse, die online zu finden sind mit Quellenachweis eingef�gt, m�chte jedoch weiterhin meine Schwestern und Br�der, ob mit oder ohne Chat ermutigen ein Zeugnis zu schreiben und zu senden, damit es hier stehen kann.
bitte hier anklicken f�r Zeugnisse
---> Teil2
bitte hier anklicken f�r Zeugnisse
---> Teil3
Angefangen hat zun�chst Access/Patrick, ich danke ihm daf�r:
(gefolgt von Daniela, die vor rund 300 Personen �ffentlich ihr Zeugnis ins Mikrofon sprach!!)
Mein Zeugnis <<<<<<<<<<<<(Access/Patrick):
Mein Leben war eigentlich immer ganz okay.
Ich hatte Familie, Haustiere, ich machte Sport,.. ich war gl�cklich - falsch!
Heute weiss ich das ich nicht gl�cklich war,... mir fehlte etwas. Mir fehlte Liebe,.. richtige Liebe.
Sicher, ich hatte eine Familie,.. aber wenn ich zur�ckdenke, war es keine Familie. Ich war 4 mal die Woche beim Sport,.. ich habe Kampfsport gemacht. Es hat auch Spa� gemacht,.. aber wo war meine Freizeit? Wo hatte ich noch Zeit f�r diese Familie? Mein Vater war 7 mal die Woche beim Training. Er war auch mein Trainer,.. deshalb war ich 4 mal die Woche weg. Es war mehr oder weniger ein muss.
Heute verstehe ich wieso mein Vater 7 mal die Woche weg war. Er ist gefl�chtet.
Naja,... springen wir mal vor zu meinem 12ten Lebensjahr. Meine Eltern trennten sich,... mein Dad zog kurz darauf aus,.. ich war da ziemlich oft. Naja,... dann zog mein Dad auch bald darauf nach Bayern,... mein ein und alles war einfach weg. Ich war immer so ein Papakind gewesen. Naja,... er war weg und der kleine �ngstliche Patrick war es auch.
In mir kam richtige Wut auf. Meine Mutter hat mich auch oft geschlagen,.. kein Wunder,.. immerhin habe ich das Blut von meinem Dad,.. irgendwo musste sie ja die Wut raus lassen. Das was mir angetan wurde, habe ich an anderen wieder ausgelassen. Ich bin auf die Stra�e und habe grundlos Streit angefangen und habe tagt�glich Leute verpr�gelt. Ich wurde oft gefragt, wieso ich das machte,... zur antwort gab ich an, dass es ein Kick f�r mich ist Blut zu sehen,... wie f�r andere Drogen, Kicks sind, war das f�r mich ein Kick. Naja, dann mit 15 hat sich nichts ge�ndert, ausser dass meine Mutter mich wieder schlagen wollte, aber ich sie warnte,... sie wollte zuschlagen und ich wehrte mich. Das war nur einmal, aber es half,... sie hat wahrscheinlich gemerkt, wie weh es innerlich tut, wenn man von einem Familienmitglied geschlagen wird. Das h�rte dann danach auf.
Noch mal zur�ck wo ich 12 war. Ich habe meine Schule hingeschmissen,.... habe auch ein Bu�geldverfahren am laufen gehabt,.. dies habe ich nat�rlich nicht gezahlt,.. dann brummten sie mir Sozial-Stunden auf, die ich auch nicht machte. Ich bekam dann eine Einladung zum Gericht. Mein Richter sagte damals zu mir, dass er mich noch nicht in Jugendarrest schicken k�nne, da ich mit 13 zu jung w�re. Aber dann sagte er noch, dass ich mit 16 oder 17 wiederkommen w�rde und ich dann schneller drinnen sei als ich bis 10 z�hlen k�nnte,.. solche Typen wie ich stellen immer was an.
Naja,.. jetzt kommen wir dazu, dass Gott einfach perfekt ist. Ich holte meine Schwester von der Schule ab,... und gehe hoch und da ist ein Typ der meine Schwester anfasste,... ich sah nur noch schwarz,.. bin hin und brach ihm die Nase. Naja,.. mein Pech war halt, dass der Vater Anwalt war. Ich war 16 und tats�chlich schnell drinne.
Ich sollte 3 Wochen in Arrest bleiben. Da sprach Gott das erste Mal zu mir. Ich sollte etwas an meinen Leben �ndern,... ich sollte zu meinem Dad nach Bayern ziehen. Joa,... als ich drau�en war, tat ich das ein halbes Jahr sp�ter auch. Und siehe da, ich bekamm eine Ausbildungsstelle. Mein Leben war einfach anders,... naja dann suchte ich den Kontakt mit Jesus,... und ich bekehrte mich dann im Oktober.
Wenn du jetzt sagst, dass ich eine schlimme Zeit hatte, stimmt das nicht. Die schlimmste Zeit war die, als ich mein Leben Jesus gab. Er zeigte mir was, ich alles falsch machte und ich heulte 3 Tage am St�ck. Heute w�rde ich mich bei jedem entschuldigen, dem ich Leid zuf�gte,.... !
Denke immer daran, dass Jesus dich liebt,....
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Mein Taufzeugnis � ein Brief an Gott
Herr, mein ganzes Leben lang wusste ich, dass es da drau�en mehr gab als den �blichen Alltag... �Aber in meiner damaligen Welt, Herr, hast Du f�r mich nicht existiert!
Anstatt dessen habe ich versucht, meine tiefsten Sehns�chte durch Beziehungen und andere Dinge zu auszuf�llen.
Ich versuchte dies in der Punk- & Gothik-, sp�ter in der Technoszene, doch ich fand nirgendwo das, wonach ich suchte; die Leute schienen blind f�r all die Sch�nheit dieser Welt!
Zudem wurde ich st�ndig von Menschen verletzt, denen einfach alles egal zu sein schien.
Gl�cklicherweise war ich mit einer wundervollen Familie und ein paar guten Freunden gesegnet, die die Hoffnung in mich niemals aufgaben und immer hinter mir standen, sogar in meinen schlimmsten Phasen...
So konzentrierte ich mich irgendwann nur noch auf die sch�nen Dinge im Leben, aber ohne einen Sinn scheint das Leben doch ziemlich leer, Herr. Menschen l�stern �ber ihre eigenen Br�der und Schwestern, Eltern ermorden ihre Kinder und so weiter...
Diese Welt scheint so tot, so schrecklich unmenschlich.
Wir werden geboren, und nach einem (hoffentlich) langen, gesegneten und wohlhabenden Leben sterben wir eines Tages.
-KANN DAS WIRKLICH ALLES SEIN?!?
Herr, wenn man die Welt, das Leben, einmal genauer betrachtet, muss man doch zugeben, dass alle Mechanismen perfekt aufeinander abgestimmt sind.
�Aber in meinem Leben hattest Du noch immer keinen Platz!
�Eine Welt voller atemberaubender Zuf�lle�, hab ich mir anstatt dessen gedacht�
Als jedoch vor einem Jahr (auf den Tag genau) der erste Christ in mein Leben schneite, wollte ich ihm beweisen, dass er falsch lag, denn glauben, das tun nur Naive, wir sind heutzutage ja schlie�lich aufgekl�rt... !
Das war der Grund, aus dem ich anfing, die Bibel zu lesen: um ihm zu zeigen, dass das alles total aus der Luft gegriffen und fern jeglicher Realit�t war!
Jedoch fand ich bald heraus, dass die Bibel Antworten gibt, die sonst kein Mensch geben kann. Und nachdem ich zum ersten Mal seit Jahren wieder eine Kirche betrat, las der Pastor die Stelle aus der Bibel, in der Paul sagt, alle Menschen, die Dich nicht kennen, Herr, seien tot. Innerlich tot.
Verg�nglich, stets auf der Suche, ohne die befreiende Liebe�
Das war der Moment, in dem mir klar wurde, dass da tats�chlich was dran war, und w�hrend der Evangelisation im November 2004 habe ich mir endlich eingestanden, dass es Dich tats�chlich gibt.
Dieses Eingest�ndnis war mir so peinlich! Ich war doch immer total rational und cool! Und jetzt...!?!
Es war nicht einfach, aber nachdem ich Dich endlich angenommen hatte, wollte ich gar nicht mehr aufh�ren, mehr und mehr �ber Dein Wesen zu erfahren. Seither bin ich so sehr gewachsen! Ich danke Dir so sehr daf�r, dass Du mir die Augen und mein Herz f�r etwas ge�ffnet hast, wof�r ich so lange blind war und vor allem �zu rational�!
Von da an wusste ich trotz aller inneren K�mpfe ganz sicher, dass es Dich gibt, weil ich Dich ERFAHREN habe!
Licht kam in mein Dunkel, und auf jede meiner skeptischen & rationalen Fragen gab es endlich eine logische Antwort! Alles machte auf ein Mal Sinn!!!
Ich bin so unendlich gl�cklich dar�ber, wie Du mich und mein Herz ber�hrst, was Du tagt�glich in meinem Leben bewirkst. Alles aus Liebe. Liebe zu Deiner Sch�pfung.
Deshalb m�chte ich heute ein Zeichen setzen, ich m�chte �ffentlich bekannt geben, dass ich Dein bin, Herr!
In Ewigkeit, Amen.
14.8.2005 Daniela H.
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Mein Leben ist eine Gro�baustelle
Meine Name ist Ronny. Ich bin 1989 in G�rlitz geboren. Und 18 Jahre alt. Meine Eltern haben sich gleich nach meiner Geburt scheiden lassen. Dann hat sich mein Vater eine neue Frau gesucht. Das war dann meine Pflegemutter. Dann hat mich mein Vater und meine Pflegemutter meinem gro�en Bruder gro�gezogen. Ich hatte bis meinem siebten Lebensjahr schlechte Erfahrungen gemacht. Mein Vater hat jeden Tag Alkohol getrunken, und wurde immer wieder ausf�llig gegen mich, meinem gro�en Bruder und meine Pflegemutter. Mit sieben Jahren kam ich in die Grundschule, musste auf Wunsch meines Vaters die erste Klasse wiederholen. Dann ging alles Berg ab. In der Freizeit habe ich und auch mein gro�er Bruder immer in L�den geklaut. Das ging dann alles bis zur f�nften klasse. Ende der f�nften Klasse bin ich aus der Schule geflogen, weil ich mehrmals gewaltt�tig geworden bin. Dann kam ich f�r zwei Tage in die schwer erziehbare Klasse. Aber es hat mir nicht gefallen, da bin ich nicht mehr hingegangen. Und damit war es auch schon wieder vorbei. Nach ca. drei Wochen kam ich in die F�rderschule. Am Anfang war es schwer mich an die Regeln zu halten. Aber es ging dann mit meinem Schulnoten wieder bergauf, aber nicht mit meinem Verhalten. Ich habe mich fast in jeder Pause gepr�gelt. Aber dann kam meine Klassenlehrerin auf die Idee mich in eine andere Schule zu versetzte damit ich meinen Hauptschulabschluss doch noch bekommen konnte.
Aber erst im zweiten Halbjahr - Ende 2003 kam was keiner denken konnte. Einen Tag vor Sylvester starb mein Vater im Alter von 54 Jahren an einer Bauchspeicheldr�senentz�ndung. Da brach alles in mir zusammen. Ich fragte mich warum passiert uns das. Warum hat er so viel Alkohol getrunken. Ich war dann zwei Monate nicht mehr in der Schule. Das war�s gewesen mit meinem Hauptschulabschluss. Und das hat mich total ins Negative gezogen. Das einzige was mir blieb war meine Pflegemutter und mein gro�er Bruder. Mein gro�er Bruder wollte nichts von mir wissen. Dann wurde ich das erste Mal angezeigt wegen schwer K�rperverletzung. Dann bin ich auch noch aus der F�rderschule geflogen. Jetzt hatte ich einen Abschluss der achten klasse, dann hab ich mir gedacht, schlimmer kann�s nicht mehr werden. 2006 fing ich ein BVB an in der BAO. Habe aber auch zwei Monate dort durch gehalten. Schon sa� ich wieder zu hause. Da haben wir alle angefangen mit Alkohol zu trinken. Wir waren eine kleine Gruppe Jugendliche. Dann haben wir jeden Tag zusammen getrunken. Ich habe ich schon soviel getrunken, dass der Notarzt kommen musste. Ich bin immer �fters auf Gericht erschienen. Zum Beispiel: K�rperverletzung, mehrmals wegen Diebstahl, Fahren ohne F�hrerschein u.s.w. Ich bin nicht stolz dar�ber.
Im Jahr 2006 kam ich mit meiner gro�en Liebe zusammen. Sie konnte mir halt geben, aber nicht f�r immer. Dann zog ich sie mit runter, sie ging nicht mehr in die Schule. Sie sagte immer das Ronny auch keinem Abschluss hat, und auch zurecht kommt. Ich hab es versucht ihr klar zumachen, dass sie die Schule braucht, aber wer h�rt schon auf jemanden, der selber keinen Schulabschluss hat. So kam es, dass sie in ein anderes Kinderheim versetzt werden sollte. Wir haben uns geweigert, in dem ich sie versteckte. Zwei Wochen lang konnte ich sie verstecken. Am 23.12.2006 fand die Polizei sie bei mir und dann war es vorbei.
Ich hab mich gefragt, ob das alles sei im meinem Leben. Ein paar Tage darauf kam ich zu dem Entschluss, dass sie alles war f�r mich. Da habe ich mich entschlossen zu dem Heim zu fahren. Dort habe ich eine Straftat begangen. Denn ich habe eine Bombendrohung verfasst an das Kinderheim, aber es hat mir nichts gebracht au�er �rger. Ich habe mich auch danach gestellt. Ich habe mich gefragt, wie man noch an sie ran kommt, dadurch dass es nicht geklappt hat war noch sauer. Einen Tag sp�ter war ich wieder auf Sauftour mit einem Freund gewesen. Dann waren wir auf dem Heimweg, und hatten kein Geld mehr. Wir kamen an einem Auto vorbei, wo Geld drin lag. Den wollten wir haben. Ich hab mitbekommen, dass die Kofferraumklappe offen war. Dort bin ich durchs ganze Auto nach vorne gekrochen. Habe die Seitent�r ge�ffnet, dann fing er an, dass ich das Handschuhfach auf machen sollte. Dort fanden wir den Autoschl�ssel von dem PKW. Dann sind wir zu ihm gegangen, und dort habe ich mir ein Plan gemacht, dass ich doch mit dem Auto zu dem Kinderheim fahren kann. Das habe wir auch getan. Wir sind in der einen Nacht mindesten 15 mal am Tod vorbeigerauscht. Ich hatte 2 Unf�lle verursacht. Wir sind wieder nach G�rlitz gekommen. Versteckten es und verwischten die Spuren. Aber trotzdem haben sie es gefunden. Dann bekam ich noch f�r eine andere Sache Arbeitsstunden. Da bin ich wieder zu, "einer f�r alle e.v." , gegangen. Ich konnte sie wieder dort machen. Ich kam ein Buch geschenkt von Markus. Es hie�: Franz, Freaks and Friends. Dieses Buch hat mich ins Nachdenken gebracht. Ich hab mich gefragt es muss noch mehr geben in dieser Welt. Eine Woche sp�ter war der mobile Treffpunkt in G�rlitz. Ich sollte mal vorbei kommen. Das habe ich getan. Ich bin dahin gekommen, aber Markus war nicht da. Aber ein gro�er Mann war da mit Glatze. Den habe ich gefragt ob er Markus kennt. Er hie� Walther. Er sagte das er anrufen k�nnte, und das hat er ach getan. Dann kam Markus auch schon. Markus macht mit mir eine Umfrage. �ber Gott und die Welt. Nachmittags haben wir noch mal �ber den Glauben geredet.
Ich wollte mich bekehren, aber Markus sagte ich soll�s f�r mich tun nicht f�r ihn oder jemanden anders. Ich sagte ich muss eine rauchen. Beim Rauchen �berlegte ich �ber mein ganzes Leben und kam zu dem Entschluss, dass ich was �ndern muss wenn ich bestehen will. Ich bin zu Markus und sagte: ja ich will Gott kennenlernen und in mein Leben aufnehmen, er soll mein Leben f�hren. Als der Bus geschlossen hatte sind wir zu Markus gefahren. Dort habe ich mich mit Markus Hilfe mich bekehrt. Ich musste ein zweites Mal beginnen mit beten, weil ich merkte, dass der Teufel in mir sich gewehrt hatte. Dann war es vollbracht - ich hatte ein gl�ckliches Gef�hl in mir.
Am n�chsten Tag bin ich mit Markus zur Polizei gegangen und habe mich selber angezeigt. Ich wollte einfach einen reinen Tisch machen. Ich f�hlte, dass Last weg war, die ich hatte und dass ich Jesus in mein Leben geholt habe, habe ich nie bereut, denn er hat mir meine schuld (S�nde) weggetan.
Markus hat mir eine Bibel geschenkt mit dem AT und NT. Dort hat er mir was rein geschrieben:
Wer den Sohn (Gottes) hat, der hat das Leben; wer den Sohn nicht hat, der hat das Leben nicht!
1. Johannesbrief Kapitel 5 Vers 12
Danach schrieb er noch was pers�nliches:
Lieber Ronny!
Du hast am 04.06.2007 das wahre Leben gefunden und Jesus in dein Herz gelassen. Ich freue mich total, das Du "reinen Tisch" gemacht hast, auch was deine Straftaten angeht. Gott ist Gott, der gerne vergibt, wenn wir ihm unsere Schuld sagen. (1.johannesbrief Kapitel 1, Vers 9). Ich w�nsche dir, dass dich die Bibel, das Wort Gottes uns immer begleiten wird und dich im Leben begleitet. Dein Freund matscho (Markus)
2007
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Zeugnis von !!Crazygirl!!
Eigentlich bin ich kein so guter Erz�hler, aber ich versuch jetzt einfach mal in Worte zu fassen, was mich zu Gott gef�hrt hat.
Dazu ist wohl meine ganze Lebensgeschichte n�tig, also muss ich weit ausholen�
Meine Eltern sind keine Christen und auch sonst niemand in meiner Verwandtschaft.
Und wie es eben in so vielen Familien ist, gabs auch bei uns immer viel Streit und �rger zu hause.
Was vielleicht daran liegen k�nnte, dass meine Eltern eh nie heiraten wollten. Aber sie taten es doch.
Weil ihnen ein Unfall (wie sie es nannten) passiert war und zwar ich.
Mein Vater war wohl mit seinem Schicksal als Familienmensch nicht besonders gl�cklich und begann recht bald fremd zugehen. Ich war wohl etwa zwei als es los ging.
Ein Kind sp�rt solch eine Ablehnung schnell. Und es tat sehr weh, zu wissen, dass man nicht gewollt war. Mein Bruder hingegen war ein Wunschkind meiner Mutter. Daher lies man mich wohl immer sp�ren, dass ich minderwertig bin in ihren Augen.
Da ich mich also zuhause nicht wohl f�hlte, war ich eben schon fr�h auf mich allein gestellt und war viel allein. Ich hatte auch nicht besonders viele Freunde, nur ein paar, die mir nicht gut taten.
Mit elf fing ich an zu rauchen. Es viel niemandem auf, also qualmte ich munter weiter.
Mit zw�lf war ich bereits Kettenraucher. Doch das reichte mir nicht.
Ich f�hlte mich allein und dachte keiner mag mich und ich hielt diese Gef�hle nicht aus.
Also begann ich zu trinken, weil ich dachte so lie�e sich alles leichter ertragen.
Aber auch das reichte bald nicht mehr aus, um die Schmerzen zu vergessen. Mit 13 begann ich dann zu kiffen und am besten war es viel zu trinken und viel zu kiffen. Eine Flasche Wodka an einem Abend war keine Seltenheit. Zeitweise war ich keinen Tag mehr n�chtern an zu treffen.
Die Einzigen bei denen ich mir nicht wie der letzter Versager vor kam, waren die Leute in meiner Pfadfindergruppe. Hier fand ich Halt in den schlimmsten Zeiten und hier h�rte ich auch zum ersten mal von einem Gott. Einem Gott der mich liebt und der geplante hatte das ich hier bin. Ich registrierte das zwar alles, konnte es aber bis dahin nicht annehmen.
Mit der Zeit entwickelte ich eine Essst�rung. Ich dachte ich m�sste schlanker sein um von meinem Vater geliebt und akzeptiert zu werden. Doch auch das viel niemandem auf. Selbst als ich �ber 10 Kilo abnahm. Wobei ich schon immer ein eher schlanke Typ war.
Ich dachte niemand w�rde mich jemals lieben k�nnen, wenn sich nicht mal meine Familie f�r mich interessierte.
Ich gab mich einfach auf. So begann ich mich selbst zu verletzten. Ich schnitt mir mit Rasierklingen und Scherben die Arme und Beine auf. Ich fand mich einfach nutzlos und erb�rmlich und dachte, wenn ich die Schmerzen wirklich an meinem K�rper sp�ren konnte, w�rde ich auch besser mit meinem seelischen Schmerzen zurecht kommen. Doch das war nicht der Fall. Ich versuchte mehrmals mir das Leben zu nehmen, was jedes Mal daran scheiterte, dass ich mir dachte, das k�nne doch nicht alles sein! Da muss doch noch mehr kommen.
Es kam auch mehr, mehr Drogen. Mit 14 begann ich Extacy zu nehmen. Diese Tabletten schafften es, dass ich komplett verga� was um mich rum geschah. Umso schlimmer wurde die R�ckkehr zur Realit�t.
An diesem Punkt wurden ein paar Gruppenleiter bei den Pfadfindern aufmerksam auf mich.
Besonders eine bekam von Gott ins Herz gelegt, dass sie mir helfen m�sse.
Sie erz�hlte mir von Gott, wie sehr er sich w�nscht, dass ich zu ihm komme. Zu dem Vater der mich �ber alles liebt und der seinen Sohn f�r meine Schuld geopfert hatte.
Zum ersten mal h�rte ich wirklich, was sie mir �ber Gott erz�hlte und ich konnte es nicht fassen.
Ich konnte nicht begreifen, dass jemand mich liebte, einfach so! Mit all meinen Fehlern. Obwohl ich mein Leben doch so unwichtig und nutzlos fand.
Ich ging in die Gemeinde und wollte mehr �ber das ganze erfahren. Ich kam jeden Sonntag und sog die Worte des Pastors direkt in mich auf.
Einige Monate sp�ter gab ich mein Leben Jesus. Ich wollte, dass sich alles �ndert. Das er die Mitte meines Lebens ist, mir den richtigen Weg zeigt und mich dort hin stellt wo er mich gebrauchen kann und das half mir auch eine Weile.
Doch als die Probleme des Alltags wieder wuchsen, verlie� mich auch mein Glaube. Die Sucht �bertrumpfte Gott in meinem Leben, weil ich es zu lie�. Meine Eltern trennten sich, als ich 16 war und mein Vater verschwand fast komplett aus meinem Leben. Und doch fehlte er mir so sehr, dass ich es kaum aushielt. Meine schulischen Leistungen wurden so schlecht, dass ich vom Gymnasium auf die Realschule wechseln musste. Was mein Selbstwertgef�hl nicht positiv beeinflusste, denn jetzt war ich auch noch der Meinung dass ich einfach nur dumm sei.
Ich begann Amphetamine zu nehmen. Mein Leben war nur noch ein totales Gef�hlschaos, dass durch die Drogen so undurchschaubar wurde, dass ich emotional einfach abstumpfte. Ich begann eine Mauer um mich zu bauen, die niemand mehr �berwinden sollte. Weil mir ja eh nur alle weh taten die mir zu nahe kamen.
Doch Gott lies sich von so ein paar Mauerchen nicht aufhalten. Er schaffte es in mein Herz und begann Wunden zu heilen. Ich hatte noch lange zu k�mpfen. Es gab viele R�ckf�lle. Doch er war bei mir und trug mich durch alles durch. Ich konnte nie tiefer fallen als in seine H�nde.
Ich bin der �berzeugung, dass er mein Leben gerettet hat.
Auch heute habe ich noch manchmal Probleme mit dem rauchen oder dem Alkohol, aber von den restlichen S�chten wurde ich geheilt und mit Gottes Hilfe werde ich auch noch von den anderen S�chten frei kommen.
Inzwischen habe ich meinen Realschulabschluss geschafft und das gar nicht mal so schlecht und ich habe eine Berufsausbildung gemacht. Obwohl ich immer dachte, ich w�rde durch meinen Lebenswandel nicht mal alt genug werden um so weit zu kommen.
Ich hoffe, dass ich r�ber bringen konnte, wie sehr er mein Leben ver�ndert hat. Und vielleicht hilft meine Geschichte dem ein oder anderem auch weiter.
von !!Crazygirl!! =Veronika
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My Testimony
I have arrived, in more ways than one, and that's good. My life started as an unwanted pregnancy and yet it did not end as a miscarriage. In 1966 I was born a Muslim in Germany and lived between two very different worlds from the beginning. As a young child, I went to a Koran school in Turkey. In the Koran school, I wanted to ask a thousand questions. There were so many things that I didn't understand, also because the language in school was Arabic. I was punished for asking, so I stopped out of fear of further punishment. To live with this religion was a burden, and I felt uncomfortable for years. Although I was part of a big family, I was lonely without God. My life was meaningless. I was tired and searched for a foundation. I was first married to a "so-called" Christian for which my family shunned me. The marriage didn't last. After this, I secretly began to go to church with my children. I enjoyed the church visits, but didn't admit it to myself.
A year after my divorce, in early 2001, I met Edward. Together, we started attending the International Baptist Church (IBC) in Stuttgart, Germany. Finally, I could ask all my questions without fear of punishment. Edward was very patient with me and didn't put me under pressure. He simply showed me the answers in the Bible. The pastor at IBC, Jay McFadden from Texas, was a godsend for me. Every Sunday, his message spoke directly to me, to my heart, although there were hundreds of people there. I learned to talk to God as to a friend. This was a breakthrough. I felt so close to God and yet didn't dare to admit it. I sensed that He was near me and I wasn't lonely anymore. In April 2005, Edward and I got married. Soon after this, Edward went to Iraq. I continued to visit the IBC regularly.
On Mother's Day 2005, I'm at the IBC church service. The church is packed. Pastor Jay's message, "Women that Live with Jesus", is just for me again. My heart begins to race. The time has come. My legs start to move and I walk to the front and say, "I'm ready." I can't believe that I've done this. The Holy Spirit has given me the courage and strength to take these steps. All the years of searching, of loneliness, of emptiness flow out of me in the tears that I cry. It is like a cleansing from within. I have arrived where I belong and this is the best feeling.
But now, this is what the Lord says--- he who created you, O Jacob, he who formed you, O Israel: "Fear not, for I have redeemed you; I have called you by name; you are mine." Isaiah 43:1
I sense that God was always with me, even in my mother's womb and now without a doubt.
For you created my inmost being; you knit me together in my mother's womb. I praise you because I am fearfully and wonderfully made; your works are wonderful, I know that full well. My frame was not hidden from you when I was woven together in the depths of the earth; your eyes saw my unformed body. All the days ordained for me were written in your book before one of them came to be. Psalm 139:13-16
I enjoy being His "favorite" daughter. It's exciting to experience that He hears and answers my prayers. Many small miracles happen in my life since I openly confessed that Jesus is my Lord.
When Pastor Jay went to Texas for a few weeks, a Turkish Pastor, Recep Avser, preached on one Sunday. He prepared me for today�s baptism over a period of one year.
THANK YOU Pastor Recep
The biggest miracle for me is my husband, my island.
THANK YOU Edward that you are who you are and thank you for your patience with me.
THANK YOU Marcel, Denise, and Jasper. You are wonderful children.
THANK YOU Holy Spirit for coming to live in me and for transforming me.
THANK YOU Jesus for the peace that only you can give.
THANK YOU Heavenly Father for the contentment that I have in you.
This contentment in God is my wish for all of us.
I have arrived and that's good.
from Nuray E.
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Ich war 6 Jahre alt,als ich anfing mir Gedanken �ber den Himmel zu machen. Das helle Blau,das Weisse der Wolken, der warme Regen und der wundersch�ne Regenbogen. Das mu� doch irgendeiner gemacht haben?
"Gott,wenn es dich gibt,dann la� mich Dich finden." waren abends im Bett meine Worte. Blitz,Donner und Hagel lie�en mich unsicher werden ob da oben einer war.Ich war grad achteinhalb,als meine Schwester zur Welt kam. Ein kleines blondes Etwas. Blond, blau�ugig, mein Vater war vernarrt in sie und liebte sie sehr. Und ich liebte meinen Vater. Abends,im Bett,sagte ich wieder: "Gott,wenn es dich gibt,dann mach,dass ich auch geliebt werde!".
Die Zeit verging. Konfirmation, Schulabschluss, Lehre, Umzug,neue Lehre und dann mein erster Freund. Wir waren vier Jahre zusammen, dann hab ich ihn verlassen f�r einen Anderen. Ich hab geheiratet, er war Alkoholiker. Ein halbes Jahr hielt die Ehe, da war ich wieder geschieden.
Und wieder meine Frage: "Gott,wenn es Dich gibt,wo bist Du?" Ein neuer Mann trat in mein Leben. Das ist der Richtige, dachte ich. Ich bekam einen Sohn.(Zu der Zeit hatte ich eine liebe Freundin, die ein halbes Jahr fr�her eine Tochter bekam).
Aus dem Krankenhaus entlassen,kam ich nach Hause und mein Freund, der Vater meines Kindes war weg. Ich weinte, mein Herz tat so weh. Mein Baby auf dem Arm schaute ich aus dem Fenster,es regnete wie aus Eimern. "Der ganze Himmel weint mit Dir." Diese Worte kamen mir in den Sinn. Mein Herz schrie: "Gott,wenn es Dich gibt, dann tue endlich was!"
Das Telefon klingelte,ich ging ran, meine Freundin war dran. Sie sagte mir nur zwei Worte: "Jesus lebt!" Meine Gedanken rasten, mein Herz klopfte. "Jesus lebt".
Wenn das wahr ist, dann bin ich verloren, dachte ich. Alles was ich getan habe, ist S�nde. Mein Leben, eine einzige Katastrophe. "Hallo,bist Du noch dran?" Meine Freundin..... am Telefon.....hatte ich ganz vergessen. Ich sagte: "Bitte hol mich ab, zu Dir! Ich bin allein mit meinem Baby, ich brauch Dich!" Meine Freundin Charlyne war auch allein, ihr Mann ist Fernfahrer und wochenlang unterwegs. Ich packte ein paar Sachen und fing an zu beten: "Gott,wenn es Dich gibt,dann la� mich Dich finden."
"ICH BIN DER WEG,DIE WAHRHEIT UND DAS LEBEN. NUR DURCH MICH KOMMT IHR ZUM VATER!"
Das sind die ersten Worte, die ich von Jesus bekommen habe. Ich war 26 Jahre alt, als ich mein Leben Jesus gegeben habe, er hat mich erl�st und reingewaschen mit seinem Blut. Mein Herr, mein Erl�ser und Retter. Danke Gott, dass es Dich gibt. (Hausfee1953)
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Bis zum Tod war es nur ein kleiner Schritt
"Mach' das blo� nicht!", zischte meine Schwester, als ich bei einer christlichen Veranstaltung nach vorne gehen und Gott um Vergebung f�r meine Drogensucht bitten wollte. Doch ich konnte einfach nicht anders...
Von der Drogensucht bis zum Tod ist es oft nur ein kleiner Schritt. Das habe ich am eigenen Leib erfahren. Als 13j�hrige begann ich in einer Jugendclique mit Alkohol, sp�ter rauchte ich Haschisch. Die Freundschaft mit einem Drogenabh�ngigen f�hrte schlie�lich zur ersten Heroinspritze. Das ist in der Regel der Anfang vom Ende. Wer einmal diesen Kick erlebt hat, will ihn immer wieder. Eines Tages nahm ich eine zu hohe Rauschgiftdosis. In Todesangst schrie ich zu Gott, wenn er mich jetzt nicht sterben l�sst, r�hre ich nie wieder Drogen an. Der "Handel" mit Gott schien aufzugehen, denn ich �berlebte und schaffte sogar den k�rperlichen Drogenentzug ohne fremde Hilfe.
Popul�re Musikerin
Heute bin ich Musikerin und werde zu christlichen Kongressen und zu Konzerten eingeladen. Verheiratet bin ich mit dem Musiker Albert Frey. Seine Anbetungslieder sind vor allem in charismatischen und evangelikalen Kreisen beliebt. Hauptberuflich bin ich S�ngerin. Nebenberuflich bin ich Kosmetikerin und habe mir in Oberschwaben ein Studio eingerichtet.
Neuanfang bei ProChrist
Dass aus meinem "alten Ich" ein neues "Ich" wurde, nahm viel Zeit in Anspruch. Es war ein Prozess, durch den ich frei wurde. Als ich fast am Rauschgift gestorben w�re, erlebte ich die Kraft Gottes, wusste aber noch wenig von Jesus Christus. Zum Schl�sselerlebnis wurde mir die Evangelisation ProChrist 1993. Bei mir zu Hause hing man zwar eher esoterischen �berzeugungen an, doch die Einladungsplakate f�r die Evangelisation machten uns neugierig. Also ging meine Familie in Schwenningen im Schwarzwald zum �bertragungsort. Als zum Schluss der Predigt aufgerufen wurde, nach vorne zu kommen, um ein neues Leben mit Jesus Christus zu beginnen, stand ich auf. "Mach� das blo� nicht", zischte meine Schwester, doch das Verlangen, die Vergebung der S�nden zu erfahren, war st�rker.
Trotz Bekehrung Alkoholprobleme
Ich war wirklich bekehrt, doch zur Heilung war mehr n�tig. Ich schlug in der christlichen Musikszene zu. Doch ich bekam mein Suchtverhalten nicht in den Griff und landete wieder beim Alkohol. Erst im christlichen Rehabilitationszentrum "Schl�ssle" in der N�he von Heilbronn lernte ich, mich mit meinen Defiziten meiner eigenen Pers�nlichkeit auseinanderzusetzen und ich erfuhr tiefere Heilung.
Die Liebe Gottes hat mir die Kraft und eine neue Gesinnung gegeben und dadurch mein Leben grundlegend ver�ndert. Das biblische Gleichnis vom verlorenen Sohn empfinde ich als besonders eindr�ckliche Schilderung der Gnade Gottes. Diese Gnade habe auch ich erlebt. Aber ich wei� auch, dass ich mit Gottes Hilfe weiter an mir arbeiten muss, um dauerhaft weder auf Suchtmittel noch auf Anerkennung angewiesen zu sein.
Schw�chen eingestehen
Das Eingest�ndnis von Schw�che und Hilfsbed�rftigkeit kommt nach meiner Meinung in vielen christlichen Gemeinden zu kurz. Christen sind oft "nicht echt" und gaukeln St�rke vor, wenn sie eigentlich gestrauchelt sind. Mit meiner Musik versuche ich einen Gegenakzent zu setzen. Nicht zuf�llig hei�t eine meiner CDs "Aus der Tiefe". Denn ich habe zwei Botschaften f�r mein Publikum:
Dass Gott jeden Menschen voll und ganz annimmt, dass ihn aber die S�nden der Menschen schmerzen. Beiden ins Auge zu sehen - der S�nde und Gott - f�hrt meiner �berzeugung nach zu einem Christsein, das Ausstrahlung entwickelt.
Andrea Adams-Frey Original auf der Seite www.lebenswende.de
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Geboren um zu sterben - Das ist zu wenig!
Wenn man alles hat und eigentlich 'gl�cklich' sein k�nnte, besteht keine Notwendigkeit, sich mit Gott auseinander zu setzen. Was aber, wenn man merkt, dass da eine tief sitzende Angst ist und eine Lebensl�cke, die man trotz des Besitzes, trotz des Geldes und trotz der vielen Freunde nicht auszuf�llen vermag?
Ich lebte mein Leben fast 45 Jahre ohne Jesus. Ich glaubte an Gott, aber er war irgendwo weit weg. Ich wurde getauft, konfirmiert und habe kirchlich geheiratet. Unsere Kinder wurden getauft und konfirmiert. Ich hatte eigentlich alles. Einen lieben Mann, zwei Kinder, ein sch�nes Haus, Eltern, Gro�eltern, Geld, Arbeit und viele Freunde.
Ich hatte genug M�glichkeiten, meinem Leben durch diese Menschen und Dinge einen Sinn zu geben. Und doch kam immer wieder Angst in mir hoch, eine unbegr�ndete Angst. Oft litt ich unter Depressionen.
Viel Geld macht nicht gl�cklich
Ich suchte nach dem Sinn meines Lebens. Doch erkannte ich ihn nicht. Tief in mir war ein Hunger, eine Sehnsucht, tief in mir sp�rte ich Mangel. Noch so viel Geld der Welt machte mich nicht gl�cklich. Geboren werden, um zu sterben, das war mir zu wenig. Ich wollte mehr. Ich fing an nach der Wahrheit zu suchen.
Mein Interesse an der Esoterik wurde geweckt. Da war etwas Geheimnisvolles. Ich probierte vieles aus. Doch heute wei� ich, in der Esoterik gibt es kein Ausprobieren. Damals �ffnete ich mich willentlich und machte den ersten Schritt in eine falsche Richtung und erfuhr Hilfe. Begab mich aber in eine Abh�ngigkeit. Meine Angst wurde schleichend immer gr��er. Kein sogenanntes positives Denken hat es dauerhaft geschafft, meine Minderwertigkeitsgef�hle zu verringern. Bereiche meines Lebens waren zerbrochen. Ich war nicht f�hig, Beziehung auf Dauer zu leben.
Einladung, den Glauben zu lernen
Immer wieder kamen Gedanken des Weglaufens in mir hoch. In dieser Zeit fing ich an, nach Gott zu fragen. Die Bibel kannte ich nicht und verstand auch vieles nicht. Ich bekam eine Einladung zu einem Glaubens-Grundkurs. Dort konnte ich viele meiner Fragen stellen und habe dort Menschen kennen gelernt, die irgendwie etwas hatten, was ich nicht kannte. Der "Alphakurs" trug zu einer Entscheidung bei, die mein Leben ver�nderte. Am 13. Juni 1998 gab ich Jesus mein Leben. Sofort wusste ich im Innersten: Jesus liebt mich. Er soll Sieger sein in meinem Leben und ich muss mein Leben ordnen.
Diese Entscheidung, zu Jesus zu geh�ren, teilte mein Leben in ein Vorher und ein Nachher. Diese Wahrheit, die ich im Alphakurs h�rte, war f�r mich eine umwerfende Botschaft, die mein Leben ver�nderte. Die Sinnlosigkeit und die Angst waren verschwunden. Mein Leben hatte nun einen Sinn und die Sicherheit, mit Jesus kann ich alles schaffen.
Jesus ist der Weg der Heilung
All die Jahre, die ich getrennt von Gott gelebt habe, haben ihre Erfahrungen und Eindr�cke in mir hinterlassen, die Gott so eigentlich nicht wollte. Deshalb bin ich so dankbar, dass Gott mit mir einen Weg der Wiederherstellung, einen Weg der Heilung geht. Jesus ist der Weg. Es ist der beste und einzige Weg f�r mich, den ich jemals finden konnte.
Ute Traband Original auf der Seite www.lebenswende.de
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URL: http://www.jesus.ch/index.php/D/article/633/31074/
�Warum ich nicht Terrorist geworden bin�
(als Taschenbuch auch erh�ltlich mit diesem Titel)
�Ich wollte als M�rtyrer sterben�, sagt Nassim Ben Iman. Nassim Ben Iman war Moslem.
Er wollte Kommandos f�r Allah durchf�hren und sp�ter als M�rtyrer sterben.
Ben Iman lebt noch. Warum, erz�hlt er in dieser Geschichte.
Er war noch ein Kind, als seine Familie aus einem arabischen Land nach Deutschland zog.
�Ich wusste von Deutschland nichts. Ausser dass dort immer nur Schnee liegt�, erinnert sich Nassim Ben Iman.
�In meinem Wortschatz waren Schnee und Eis das Gleiche. Darum �ffnete ich das Gefrierfach und hielt meinen Kopf nahe dran.�
In einem solchen Klima kann man nicht leben, war dem Jungen rasch klar. Dann �nderte er seine Meinung.
�Ich h�rte, dass es in Deutschland beheizte Kleider gibt.� Nassim, der Temperaturen von 50 Grad Celsius gewohnt war, war getr�stet. Trotzdem erlebte er in Deutschland einen K�lteschock, aber anderer Art.
Bei den Ungl�ubigen
�Wenn ich zu Besuch bei deutschen Kollegen war, fragte man mich, was ich glaube. Das konnte ich gut erkl�ren.
Dann fragte ich, woran sie glauben.� Und Moslem Nassim war entsetzt.
�Da war erstmal eine Pause.
Manche sagten dann, sie glaubten an ein h�heres Wesen, andere hielten sich an gar nichts,
wieder andere meinten, Gott sei in der Natur, in den B�umen zum Beispiel.�
Der Junge war entsetzt. �Die glaubten, der Sch�pfer des Himmels und der Erde lebe in einem Baum!�
Auch sonst staunte Nassim �ber die Deutschen, die aus seiner Sicht ja alle Christen waren.
�Die M�dchen hatten fast nichts an.
Wieder staunte ich. Ein so reiches Land hat so wenig Geld, um Stoff zu kaufen.�
Bereits in seiner Heimat hatte er Hass gegen Juden und alle anderen �Ungl�ubigen� gelernt.
�Aus dem Koran geht deutlich hervor, dass man die bek�mpfen muss. Das wollte ich.�
Es habe Zeiten in seinem Leben gegeben, in denen er gelebt, gedacht und gehandelt habe,
wie die Attent�ter vom 11. September 2001.
Nichts h�tte ihn im Ernstfall vom Mitmachen abhalten k�nnen.
�Ich wollte f�r Allah sterben.�
Es habe Kontakte gegeben, �ber die er heute nicht spricht.
Das sei so mit den deutschen Beh�rden abgesprochen.
Nassim lernte einen Christen kennen.
�Sein Vater war ein bekannter Politiker und sch�mte sich f�r den Glauben seines Sohnes.
Er verlangte die Umkehr.�
Als diese nicht geschah, habe er seinen Sohn rausgeworfen.
�Dieser Glaube hat mich beeindruckt.�
F�r Nassim war klar, Allah wollte ihn gebrauchen, um diesen Christen zum Islam zu f�hren.
�Wir trafen uns oft und sprachen �ber unseren jeweiligen Glauben.�
Nach viereinhalb Jahren entschied sich Nassim f�r Christus.
Nassim: �Es ist erstaunlich.
Mit einem simplen Gebet kann man Jesus Christus kennenlernen.
Die Ewigkeit im Paradies ist einem dann schon versprochen, egal was morgen kommt.
Jesus hat das schon vorbereitet.� H�lt man sich an ihn, hat man Heilsgewissheit.
�Das kannte ich vorher nicht. In meinem Glauben kann man das beste Leben f�hren und selbst dann ist nicht sicher, obAllah einem nicht trotzdem in die H�lle schickt. Es sei denn, man stirbt im Kampf als M�rtyrer.�
Als er Terrorist werden wollte, sei das Paradies nur ein Nebeneffekt gewesen.
Er sei von seinem Hass geleitet worden. Hass, der ihm heute selbst entgegen prallt.
Von Moslems hat er Morddrohungen erhalten. Nassim: �Ich verstehe das.
W�re ich fr�her in meinem eigenen Vortrag gesessen, h�tte ich einen Stuhl nach mir geworfen.�
Der Araber betont: �Ich liebe die Moslems.�
Sie sind ihm am Herzen, auch wenn sie ihn hassen.
Autor: Daniel Gerber; Quelle: Livenet.ch
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Und dann erhielt ich vor einiger Zeit (Anfang Mai 2006) diese Email:
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Liebe Freunde,
vorab herzlichen Dank allen Geschwistern, die uns im Gebet getragen haben, auch Dank allen, die durch Spenden diese wichtige Evangelisationsreise erm�glicht haben. �ber allem steht mein Dank an unseren Herrn Jesus Christus. Wir hatten eine z. T. harte und recht teure Reise, aber wir sind voller Eindr�cke und Erfahrungen wieder in Deutschland gut angekommen. Dank sei Gott, unserem Herrn f�r die Gunst die er den Belizern und Kubanern gegeben hat. In Belize ist das Paradies und in Kuba ist immer noch die Erweckung. Neben der Ermutigung, die wir den Geschwistern in beiden L�ndern bringen durften, waren vor allem die Bekehrungen zu Jesus Christus, dem Sohn Gottes und einzigen Erl�ser der Menschen mehr als ein Ausgleich aller Anstrengungen und Kosten. Beeindruckend sind die Kirchen in Kuba, �berf�llt und geisterf�llt! Wieder waren die Kirchen so voll, dass eine Anzahl der Gottesdienstbesucher auf der Strasse, am Treppeneingang oder au�erhalb des Geb�udes durch die Fenster blickend am Gottesdienst teilnahmen. Wunderheilungen gibt es nach wie vor, wenn wir den heilenden Jesus predigen, so auch diesmal:
Eine �rztin konnte trotz all ihrer Kenntnisse und M�glichkeiten in Medizin keine Heilung erfahren, sie litt unter starken Schmerzen an Muskeln und Gelenken. Ich hatte den Namen der chronischen Krankheit nicht verstanden. Wichtig ist, dass sie nach dem Heilungsgebet schmerzfrei in der Gemeinde herumh�pfte.
Ein Mann ca. 40 Jahre alt, hatte einen Tumor am Au�enbereich seines Knies. Durch diesen Tumor war sein Bein nach innen verdreht. Er konnte kaum gehen und hatte Schmerzen. Als ich meine Hand auf das fu�ballgro�e Gebilde legte, und betete verschwanden zun�chst seine Schmerzen, kurz danach fiel der Tumor in sich zusammen, als h�tte "Jemand" (JESUS) dem "Fu�ball" die Luft abgelassen. Das Bein drehte sich wieder in seine normale Stellung. Der Mann h�pfte und weinte vor Freude, denn au�erdem verschwand seine Fehlsichtigkeit zur selben Minute.
Es gab nat�rlich einige Wunder mehr, aber wir legen immer den Wert auf die Errettung und Wiedergeburt aller Menschen.
Noch einmal Danke Vater im Himmel, Danke Herr Jesus Christus, Danke Heiliger Geist Gottes!
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und ich danke meinem Herrn ebenfalls...
du bist unser Retter und unser Arzt..
danke Herr
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JESUS.CH - 29.05.2006, 11:39
URL: http://www.jesus.ch/index.php/D/article/572/16616/
Ein PLO-Scharfsch�tze wird Gottes Visitenkarte
Juden und Christen schaute sich Taysir Abu Saada am liebsten durch das Visier seines Gewehres an. Heute ruft der Ex-Terrorist zur Vers�hnung auf.
�Fr�her h�tte ich mich nicht mit einer Bibel vor Christen hingestellt�, sagt Abu Saada, �sondern mit einer Kalaschnikow�. Heute zieht er dieses Buch dem Gewehr vor. Warum? Er erz�hlt gleich selbst:
�Ich war grade 16, als ich mich Jassir Arafat und seiner Bewegung anschloss. Ich wurde zum Scharfsch�tzen ausgebildet und schulte auch selber andere junge Pal�stinenser f�r den Kampf.
Als ich die Fatah verliess, ging ich wieder zur Schule. Ich rebellierte gegen alles, machte Probleme und flog von der Schule. Meinem Vater passte das nat�rlich nicht. Er stellte mich vor die Wahl, f�r meine Ausbildung entweder nach England oder nach �gypten zu gehen. Ich wollte nach Amerika. Er war einverstanden. Das war 1974. Ich kam in die Universit�tsstadt Columbia und sp�ter nach Kansas. Ich sah hier ein besseres Leben, und die Amerikaner waren sehr freundlich. Ich entschied mich, hier zu bleiben und �berlegte, wie das gehen k�nnte. Ich schaute mich nach einem amerikanischen M�dchen um, und wir heirateten. Wir sind heute noch zusammen.
Ich hatte Erfolg in der Gastronomie; zu Anfang als Servierboy. Ich erinnere mich an einen meiner ersten Kunden. Er dankte mir, dass ich sein schmutziges Geschirr abr�umte. Es war f�r mich eine neue Erfahrung, dass ein reicher Mann sich bei mir f�r etwas bedankt. Das hat mich ber�hrt.
K�nftig wollte ich mich um diesen Mann besonders gut k�mmern. Unsere Beziehung wuchs. Wir respektierten und sch�tzten einander. Im Laufe der Jahre wurde ich Manager des Restaurants. Im November 1992 wurde er Christ. Charlie, wie er heisst, h�rte dann auf mit dem vielen Alkohol. Im Jahr darauf wollte ich mit dem Restaurant umziehen und bat ihn, mir bei der Suche zu helfen. Eines Tages empfahl er mir ein Geb�ude. Eigentlich war es ja geeignet. Trotzdem kam es f�r mich nicht in Frage. Denn fr�her war dort drin ein Bestattungsunternehmen. Als ich das Geb�ude besuchte, war ich enorm erschrocken. Denn nach der islamischen Lehre halten sich bei den Toten immer auch Geister und D�monen auf. Also rannte ich 'raus.
Weil Charlie mir den Tip gegeben hatte, erz�hlte ich ihm von diesem Erlebnis. Ich sei dort drin gewesen und h�tte D�monen und Geister gesp�rt. Seine R�ckfrage war dann: �Weisst du auch, warum?� Ich sagte: �Nein.� � �Weil du Gott nicht f�rchtest.� Ich konterte: �Charlie, was erz�hlst du da! Ich bin Moslem. Ich f�rchte Gott.� Er sagte: �Nein, tust du nicht. Sonst h�ttest du dort nicht diese Erfahrung gemacht. Aber keine Angst, ich habe Beziehungen.� Bei diesen Worten zeigte er nach oben. Ich schaute ihn an, lachte und ging weg.
Aber seine Worte hatten Kraft. Immer wieder gingen sie mir durch den Sinn. Den Heiligen Geist, der dahintersteckte, kannte ich damals nat�rlich noch nicht. Aber seine Worte wurden st�rker und st�rker. Ich konnte nicht mehr essen und nicht mehr schlafen. Ich rauchte wie ein Schlot, sechs P�ckchen pro Tag. Drei Wochen lang probierte ich aus Charlie herauszukriegen, was das f�r eine Beziehung sein soll.
Am 13. M�rz kam er wieder ins Restaurant. Ich ging zu seinem Tisch hin, packte seine Hand und kniete vor ihm nieder. Er solle endlich mit der Sprache 'rausr�cken. Er sagte: �Tass, was machst du da? Deine Angestellten und die Kunden denken, du bist verr�ckt!� Ich blockte ab: �Ja, Charlie, ich bin wirklich drauf und dran, verr�ckt zu werden.� Er willigte ein: �Okay, komm morgen zu mir, dann schauen wir uns das an.�
Ja, und am n�chsten Tag erz�hlte er mir dann von dem Wunder in seinem Leben. Er machte die T�re auf, wir gingen in sein Haus hinein, und er trat hinter mich. �Tass�, sagte er, �wenn du den Frieden willst, den ich habe, musst du einen Juden lieben.� Ich fuhr ihn an: �Was sagst du da? Ich hasse Juden, ich liebe sie nie!� F�r mich war das ganz �hnlich wie fr�her bei Moran (siehe letzten Artikel); nur umgekehrt. F�r mich war nur ein toter Jude ein guter Jude.
Er sagte: �Reg dich wieder ab und setz dich hin.� Ich setzte mich und fragte ihn, was das nun f�r eine Beziehung sei. Er fragte mich: �Was weisst du �ber Jesus?� Ich sagte, er sei ein Prophet. Charlie versicherte, dass er mehr sei, n�mlich der Sohn Gottes. Ich winkte ab, wir Moslems w�rden das nicht glauben, und wollte gehen. Er sagte: �Setz dich, warte einen Moment.�
Er legte eine Bibel zwischen uns. Ich sprang auf. Er wollte wissen, warum. �Ich kann sie nicht ber�hren�, sagte ich aus sicherer Entfernung. Charlie: �Warum nicht?� Ich: �Weil darin das Wort Gottes steht.� Er wiederum: �Du glaubst, dass dies das Wort Gottes ist?� � �Ja.� � �Also, dann schauen, wir doch 'mal, was es �ber Jesus Christus sagt.�
Er schlug das Buch auf und fing an zu lesen. �Am Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort ... � Schon nach den ersten Worten wurde mein K�rper durchgesch�ttelt. Das N�chste, was ich weiss, ist, dass ich am Boden auf den Knien war, meine H�nde hoch hielt und Jesus als meinen Erl�ser annahm. Es war, wie wenn Berge von meinen Schultern genommen w�rden. Frieden und Freude kamen in mein Herz.
Am n�chsten Tag wusste ich nicht, wie mir geschah. Pl�tzlich dankte ich Gott f�r den Frieden, den er mir gegeben hatte. Und ich h�rte mich beten: �Oh Gott, segne dein Volk Israel. Oh Gott, bring sie zur�ck in ihr Land.� Ich erschrak und hielt mir die Hand vor den Mund. Aber es war interessant, wie Gott sie in mein Herz gelegt hatte, dass ich zuerst f�r sie beten musste. Ein Gott, der so etwas mit einem Mann wie mir fertigbringt, der muss ein echter Gott sein.
Taysir mit Christen in Malaysia
Von da an versp�rte ich keinen Hass mehr auf die Juden, sondern nur noch Liebe und Leidenschaft. Es wuchs eine Liebe f�r sie. Als Moslem hatte ich sie gehasst. Aber ein wahrer Gott lehrt nicht Hass, sondern Liebe. Er sagt, wir sollen unsere Feinde lieben und f�r sie beten. Gott sei gepriesen. Denn nur er konnte ein Herz wie meines �ndern.�
Heute ist Taysir Abu Saada mit Moran Rosenblit unterwegs, einem christusgl�ubigen Juden, der durch Anschl�ge sieben Freunde verloren hat. Die beiden setzen sich f�r Vers�hnung ein. Die Grundlage ist Jesus Christus. Aus dem Judenhasser ist eine Visitenkarte Gottes geworden.
Weitere Artikel zum Thema: (bei www.jesus.ch)
Teil 1: �Nur ein toter Araber ist ein guter Araber!�
Teil 2: �Sieben meiner Freunde wurden ermordet!�
Teil 3: Wir sprechen von nur noch einem Blut
Teil 4: Schulter an Schulter mit dem fr�heren Feind
Teil 6: �Liebet eure Feinde�
Moran Rosenblit
Lebt in Los Angeles (USA) und f�hrt das Werk �Hope for Israel�. �Ziel ist, dass sich die Menschen untereinander und mit Israel auss�hnen. Wir glauben, der einzige Weg dazu ist Jesus, der Messias.� Rosenblit hat die Organisation im Jahr 2000 gegr�ndet. Zur Zeit gibt es ein B�ro in den USA, ein weiteres ist in Israel geplant.
Internet: www.hope4israel.org
Taysir Abu Saada
Lebt in Missouri (USA) und f�hrt dort das Werk �Hope for Ishmael�. Abu Saada ist Gr�nder und Leiter. Ein weiteres B�ro wurde vor kurzem in Malaysia er�ffnet, um die Menschen in Malaysia, Indonesien und auf den Philippinen zu erreichen. Auch im Gazastreifen soll eines entstehen. �So k�nnen unsere Organisationen �bers Kreuz unter unseren Leuten arbeiten.�
Internet: www.hopeforishmael.org
Ansprechpartner der beiden in der Schweiz ist die Hilfsaktion M�rtyrerkirche: www.hmk-aem.ch
Autor: Daniel Gerber; Quelle: Livenet.ch Datum: 17.05.2004
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Gottes flotte Sprinterin
Catriona Lemay-Doan passierte das, was f�r Eisschnelll�ufer der Alptraum schlechthin ist: Sie st�rzte w�hrend der Olympischen Spiele auf dem Eis. Den Mut hat sie dennoch nicht verloren.
Als bei der Er�ffnungsfeier der Olympischen Winterspiele in Salt Lake City die Mannschaft Kanadas einzog, trug ich unsere Nationalflagge mit dem Ahornblatt. Die Presse nennt mich die erfolgreichste Sportlerin Nordamerikas. In der letzten Saison 2000/2001 hatte ich tats�chlich viel Gl�ck und gewann neun von zehn Wettbewerben. In den vergangenen Jahren habe ich sieben mal meinen eigenen Weltrekord gebrochen.
Der "Fall" von Lillehammer
Bei der Olympialteilnahme 1994 in norwegischen Lillehammer galt ich als die Favoritin. Ich hatte bereits auf eine Medaille spekuliert, doch es passierte eine Katastrophe. Durch eine Ungeschicklichkeit fiel ich w�hrend des Laufens hin. Damit waren alle Siegertr�ume zerplatzt. Es dauerte Monate, bis ich wieder den Mut zum Eisschnelllauf fand.
Eines Tages fand ich die Telefonnummer von �Athleten in Aktion� (AIA). Warum ich dort anrief, kann ich bis heute nicht erkl�ren. Bei der Initiative handelt es sich um Christen, die Leistungssportlern seelsorgerlich zur Seite stehen. AIA-Mitarbeiter Harold Cooper sprach mit mir �ber die Botschaft des Neuen Testamentes und lud mich ein, Christ zu werden. Ein paar Wochen sp�ter begann ich ein neues Leben mit Jesus Christus.
L�cheln �ber Aberglauben
Heute spreche ich sehr offen �ber meinen Glauben in den Medien, bei christlichen Veranstaltungen oder im Sportler-Bibelkreis, zu dem ich Kollegen einlade.
Laut Presse hat meine Popularit�t nicht abgenommen � obwohl ich mich zum Christentum bekenne.
Und mein Erfolg riss auch nicht ab. Bei der Olympiade 1998 im japanischen Nagano holte ich die Goldmedaille. Von der kanadischen Presse wurde ich damals und dann noch mal 2001 zur Athletin des Jahres gew�hlt.
Ich betrachte Salt Lake City nicht nur aus sportlichen Gesichtspunkten als wichtig. Es war auch eine gro�artige Gelegenheit, im Zentrum der Mormonen-Sekte die christliche Botschaft zu verk�nden.
Die Ehre, bei der Olympia-Er�ffnung die Nationalflagge zu tragen, wird von manchen Sportlern abgelehnt. Der Aberglaube geht um, dass der Fahentr�ger im Wettkampf vom Pech verfolgt w�rde. Ich kann �ber solche Dinge nur lachen, denn ich glaube nicht an einen solchen Zauber.
Catriona Lemay-Doan Original auf der Seite www.lebenswende.de
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Ein Leben an der Seite eines Rock-Stars
Seine Freunde lasen die Mao-Bibel und das Tibetanische Totenbuch. Erwin Hilbert griff aus Jux zur Bibel. Aber was hat das alles mit Udo Lindenberg zu tun?
Einmal wurde ich von einer Stimme gefragt, wem ich dienen w�rde. Ich wusste, dass es nur Gott selbst sein konnte, der mir diese Frage stellte. Als Vater von sechs Kindern wollte ich acht Jahre von Gott nichts wissen. Ich befand mich auf einer Tournee mit dem Rockstar Udo Lindenberg. Die Frage in meinem Inneren ersch�tterte mich so sehr, dass ich spontan meinen Job als "Geheimrat" k�ndigte, wie ich als Assistent Lindenbergs genannt wurde.
Erl�sung Live
Ich konnte nicht mehr, ich musste zur�ck zu Gott. Doch ich schaffte den Ausstieg aus der Szene nicht sofort. Die Verlockungen eines Lebens in Saus und Braus waren stark. Aber die Sehnsucht, mit Gott ins Reine zu kommen, war st�rker. Zwei Jahre sp�ter packte ich es dann. Ich betete, dass ich wieder mit ihm in Harmonie leben m�chte und ich erlebte "Erl�sung live".
Drogen, Mao und die Bibel
Meine letztes Haschisch schmiss ich weg. Hinter mir lag ein Leben, wie es widerspr�chlicher nicht sein konnte: Gepr�gt von intensiven Gotteserfahrungen, aber auch von Alkoholexzessen, Rauschgiftsucht und schnellem Sex.
Als Jugendlicher hatte ich in den 60er Jahren in Gastst�tten Diskoabende veranstaltet. Dabei wurde viel Alkohol getrunken. Hier kam ich auch mit Drogen in Kontakt: Hasch und LSD. Ende der 60er Jahre war es unter Jugendlichen auch schick, sich mit h�heren Werten zu besch�ftigen. Meine Freunde lasen die Mao-Bibel oder das Tibetanische Totenbuch. Mir reichte das nicht und so griff ich aus Jux zur Bibel. Sie lie� mich nicht mehr los.
"Jesus" beim Bund
Ich wurde Christ, wie auch meine Frau, die ich in der Disko kennen gelernt hatte und gegen den Widerstand ihrer Eltern mit 18 heiratete. Ich machte Schluss mit Diskos. Statt dessen las ich in der Bibel oder versuchte, Menschen f�r den Glauben an Jesus Christus zu gewinnen.
Bei der Bundeswehr wurde ich als "Jesus" geh�nselt. Sp�ter verweigerte ich den Dienst mit der Waffe, machte Zivildienst und arbeitete als Erziehungshelfer. Ich fand eine Stelle in einem christlichen Heim f�r Jugendliche. Doch meinen Glauben lebte ich hier nicht mehr konsequent, wie es f�r mich bisher selbstverst�ndlich war. Ich fing an zu rauchen und zu trinken.
Der "Gute Geist" Lindenbergs
Ein Schwerpunkt in meinem Leben wurde die Musik. Ich bat Rockmusiker, Instrumente zu spenden, damit ich mit den Jugendlichen im Heim musizieren konnte. Viele kamen der Bitte nach. Ich gr�ndete eine Teenagerband. Auch meine �ltesten S�hne Kieran und Lucas spielten mit. Ich lud Udo Lindenberg, einen der Spender, zum Besuch eines Konzerts ein. Der Star kam und war so begeistert, dass er meine S�hne als "seine Kinder" f�rs "Panik-Orchester" engagierte. Ich begleitete sie und gewann das Vertrauen von Lindenberg.
Schlie�lich wurde ich sein Assistent. Bei den Konzerten war ich �der gute Geist� von Lindenberg hinter und vor der B�hne. Ich half dem K�nstler beim Wechseln der verschwitzten Lederjacken und auch sonst k�mmerte ich mich darum, dass es dem Star nie langweilig wurde. Doch von Gott war keine Rede mehr. Ich zog zu Hause aus und lebte mit dem Musiker in einem Nobel-Hotel, bis Gott mich sehr real angesprochen hat.
Memoiren
Ich lebe heute wieder mit meiner Familie zusammen, arbeitete in meinem Beruf, leitet eine freie Gemeinde und habe eine CD mit christlichen Liedern ver�ffentlicht. Meine Lebensgeschichte ist Ende 1995 mit dem Titel: "V�llig abgedreht" erschienen.
Link zu meiner Website: www.himmelscafe.de.vu
Erwin Hilbert
Original auf der Seite www.lebenswende.de:
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Meditation war die falsche Route
Elke und Martin Kamphuis arbeiten als Psychotherapeuten. Bald sto�en sie mit ihrer Arbeit an Grenzen. Sie beschlie�en eine Weltreise zu machen, die ihnen zu neuen Erfahrungen verhelfen soll...
Auf der Suche nach dem Gl�ck
Die Seligkeit auf Erden finden war das Ziel von meinem Mann und mir. Zun�chst versuchte ich mein Gl�ck in einer Ehe, die jedoch scheiterte. Ich engagierte mich in der Frauenbewegung. Ich dachte, die Ursache aller Probleme ist die Unterdr�ckung der Frau. Au�erdem besuchte ich eine Selbsterfahrungsgruppe. Dort wurde mir meine Kindheit als ungl�cklich und bedauernswert vor Augen gef�hrt. Diese Gespr�che f�hrten zu noch mehr Problemen, sodass ich sogar an Therapien teilnahm. Weil ich aber auch hier nicht das Gl�ck fand, wendete ich mich der Esoterik zu.
Mit dem Christentum verband ich damals nur Vorschriften. In der Esoterik genoss ich dagegen eine gewisse Freiheit. Niemand sagte mir, was ich zu tun habe. Ich beendete meine psychotherapeutische Ausbildung und lernte Martin Kamphuis kennen. Er war ein praktizierender niederl�ndischer Psychologe. Mit ihm zog ich nach Amsterdam. Dort praktizierte ich "alternative Psychotherapie". Martin war zuvor in Indien tibetischer Buddhist geworden. Er erz�hlte mir, dass er bei den Meditationen teilweise wunderbare Erfahrungen gemacht hatte, von denen im Alltag jedoch nichts zu sp�ren war.
Mit meiner therapeutischen Arbeit stie�en wir bald an Grenzen. Wir konnten vielen Leuten nur bedingt helfen. Wir entschieden uns, eine Weltreise zu machen und suchten in der Meditation die richtige Route f�r unser Leben. Wir einigten uns auf Indien und Indonesien. Damals hatte ich einen Traum: Ich sah den Kontinent Australien und h�rte ganz klar eine Stimme, die zu mir sprach, dort wirst du in dein Herz kommen. F�r mich war die Botschaft klar. In Australien w�rde ich finden, was ich immer gesucht habe.
Besuch beim Guru
In Indien besuchte Martin seinen verstorbenen Guru, der einbalsamiert in einem Glaskasten sa�. W�hrend er Kontakt mit dem "Geist" des Gurus aufzunehmen versuchte, h�rte auch er eine Stimme, die zu ihm sagte, er solle seinen eigenen Weg gehen. Martin war verwirrt.
Nachdem wir bestohlen wurden und Martin durch den Biss einer Schlange fast gestorben w�re, reisten wir nach Indonesien. Wir sp�rten dort eine so enorme Pr�senz b�ser M�chte, dass wir den Inselstaat schnell in Richtung Australien verlie�en. Als wir dort landeten, waren wir v�llig am Ende. Unterwegs nahm uns ein Autofahrer mit, der eine tiefe Freude ausstrahlte. Er berichtete uns von seiner Beziehung zu Jesus Christus und lud uns zum Gottesdienst ein. Wir nahmen seine Einladung an.
Endlich am Ziel
Nach dem Gottesdienst kam eine Frau auf mich zu, sie wollte mit mir beten. Beim Gebet sp�rte ich etwas Umwerfendes. Dort war eine Macht, die st�rker war als alles, was ich bisher kannte. Und sie hatte etwas mit der Liebe zu tun, die ich immer gesucht habe. Martin wurde von einer Christin aufgefordert, ohne zu wissen, dass er Buddhist ist, seinen anderen Religionen abzuschw�ren. Martin und ich wurden Christen.
Sieben Jahre sp�ter haben wir die Psychotherapie zun�chst an den Nagel geh�ngt. Wir studierten Theologie und Missiologie am deutschen Studienzentrum der amerikanischen Columbia International Universit�t in Korntal bei Stuttgart. Mit unserer Suche sind wir ans Ziel gekommen. Wir schweben nicht �ber dem Boden. Aber wir haben eine innere Seligkeit gefunden.
F�r mehr Info und Kontakt zu Martin und Elke Kamphuis: www.gateway-ev.de
Elke und Martin Kamphuis
Original auf der Seite www.lebenswende.de:
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Von Gott getr�stet
Ein Wiener Maler f�hrt sie ein in die Welt von Scientology. Gudrun Derlin beschlie�t in die USA zu reisen und im Hauptquartier der Sekte zu leben. F�r sie beginnt eine lebensver�ndernde Zeit...
Als erste Nackte auf der B�hne
Als Nachkriegskind einer mittelst�ndischen Familie wurde ich 1951 in L�beck geboren. Nach meiner Konfirmation bezeichnete ich mich stolz als "Heidin" und kehrte der Kirche den R�cken. Furore machte ich mit 17 im L�becker Stadttheater: Ich war die erste Nackte nach dem Krieg auf einer deutschen B�hne. Als Helena trat ich in Goethes "Faust" auf. Bekleidet nur mit einer Per�cke.
Mit 20 zog ich nach Hamburg. H�ufige Besuche der Nachtlokale und st�ndig wechselnde Freunde bestimmen meinen Alltag. Ich verlobte mich kurz mit einem Playboy, arbeitete als Medizinisch-Technische Assistentin (MTA), Fotomodell und Messehostess. Mit 30 begegnete ich einem inzwischen sehr bekannten Wiener Maler. Ich zog nach Wien.
Im Hauptquartier von Scientology
Er entpuppte sich jedoch als Scientologe. Ich konnte mich daf�r nicht begeistern. Nur auf sein Dr�ngen nahm ich an einen Scientology-Kursen teil. Ich machte eine Art "hypnotischer R�ckf�hrungstherapie" mit in die Zeit vor meiner Geburt, in der ich als Affe auf einem Baum hocke. Ein anderes Mal flog ich durchs All. Mir wurde bewusst, wenn ich diesen Erlebnissen Glauben schenke, h�nge ich am Haken von 'Scientology'. Ich begann aus meiner Not heraus mit Recherchen gegen die Sekte in den USA anzustellen und liefert das Material an Gegenorganisationen und den "Spiegel". Mittlerweile wohnte ich mit meinem Freund in einem US-Hauptquartier der Scientologen. Zweimal wurde ich von meinem Freund schwanger, zweimal lie� ich unter gro�en Gewissensbissen abtreiben.
R�ckkehr nach Hamburg
Aber ich bekam zu jener Zeit auch das erste Mal Kontakt zu Christen, deren "innere St�rke" einen tiefen Eindruck bei mir hinterlie�. Auf Druck der Sekte wollte sich mein Freund von mir trennen. Ich war verzweifelt. In dieser Verzweiflung betete ich zu Gott und erlebte seinen Trost. Ich entschied mich in einem Gottesdienst in den USA, Christin zu werden. Ich kehrte zur�ck nach Wien und lie� mich in einer Freien evangelischen Gemeinde taufen. Parallel dazu war ich aber noch in die Esoterik verstrickt und begann eine Beziehung mit einem verheirateten Mann. Ich war erneut schwanger und entschloss mich, dieses Kind auszutragen. Dieser Mann verlie� mich und seine Frau. Ich kehrte deprimiert nach Hamburg zur�ck. Ich arbeitete wieder als MTA und freie Kunstagentin, hatte aber nach wie vor kaum Kontakt zu Christen.
Nachdem sich gro�e Erziehungsprobleme bei meiner Tochter einstellten, war ich am Ende meiner Kr�fte. Dann brach ich endg�ltig mit meinem alten Leben ein und schloss mich im Mai 1994 der evangelikalen Anskar-Kirche an. Ich organisierte evangelistische Veranstaltungen, sprach bei Frauenfr�hst�ckstreffen und machte erste Musikproduktionen. Doch in allem bleibt mein Hauptziel, Hoffnung s�en und ein positives Gegengewicht zum Zeitgeist setzen.
Gudrun Derlin
Original auf der Seite www.lebenswende.de
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Mit Jesus auf der B�hne
Eric Wehrlin ist Schauspieler und lebt f�r die B�hne. Ins Wanken ger�t seine Karriere allerdings als er einem Missionar begegnet...
Ich bin 1961 in Z�rich geboren und in der Schweiz aufgewachsen. Ich geh�re zur evangelischen Kirche. Die Bibel, besonders das Alte Testament fand ich interessant, aber nur aus historischen Gr�nden. Das dieses Buch auch etwas mit meinem Leben zu tun haben k�nnte, damit rechnete ich nicht. Doch dann dr�ckte mir, als ich 15 Jahre alt war, ein junger Mann ein Traktat in die Hand.
Auf diesem Zettel war ein Vers abgedruckt:
"So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen Sohn hingegeben hat." Johannes 3,16)
Da drunter stand noch: Wenn du jetzt Gott pers�nlich kennen lernen willst, kannst du das mit einem einfachen Gebet tun. Das Gebet stand ebenfalls auf dem kleinen gr�nen Zettel. Abends im Bett habe ich das Gebet tats�chlich gesprochen. Am n�chsten Morgen habe ich einen enormen Frieden in meinem Herzen gesp�rt, aber ich habe nicht gewusst, woher er kommt. Irgendwie habe ich gesp�rt, dass da etwas ist und dass etwas mit mir geschehen war.
Der Missionar
Nach diesem Ereignis begann ich in der Bibel zu lesen. F�r einige Zeit fesselte mich diese Lekt�re, aber nach ein paar Wochen legte ich sie beiseite und verdr�ngte die Erfahrung, die ich mit Gott gemacht hatte. Ich habe mein altes Leben wieder gelebt und besuchte eine Schauspielschule. Bis ich eines Tages einen Missionar kennen gelernt habe, der eigentlich gar nicht lange mit mir gesprochen hat. Er hatte mir einfach eine Bibel geschenkt und sagte zu mir, er habe was f�r mich, was mich sicher sehr interessieren w�rde. Da begann ich wieder mich, f�r die Bibel zu begeistern und die Erfahrung mit Gott wurde wieder lebendig.
Man kann auch sagen, seit diesem Moment habe ich meine Beziehung zu Gott neu fest gemacht.
Die Bretter, die die Welt bedeuten
Damals war ich Mitte 20. Auf der Schauspielschule lernte ich Eva Maria Admiral kennen. Wir heirateten. Allein oder gemeinsam standen wir nun auf den "Brettern, die die Welt bedeuten". Doch ich bekam Zweifel, ob ich die Schauspielerei noch weiter betreiben sollte. Ich war bereits zehn Jahre Schauspieler und bin in den verschiedensten Theatern und auf verschiedensten B�hnen aufgetreten. An dieser Stelle bin ich in eine Konfliktsituation geraten. Ich stand vor der Frage: Wie weit m�chte ich in meinen Beruf kommen und was ich m�chte ausdr�cken?
Da ich auf diese Frage keine befriedigende Antwort fand, lie� ich die Schauspielerei hinter mir. Ich fing an bei der �sterreichischen Bibelgesellschaft zu arbeiten, bis ich mit meiner Frau auf die Idee kam, Theater f�r Jesus zu machen. Die ProChrist Veranstaltung 1997 gab den Auftakt dazu. Seither bin ich mit meiner Frau vor allem bei christlichen Veranstaltungen auf der B�hne zu sehen. Ich lebe mit Jesus auf der B�hne, wie �berall.
Ein Leben mit Jesus zu f�hren, bedeutet f�r mich einen st�ndigen Neuanfang zu machen. Mehr denn je bin ich mir bewusst, dass diese Beziehung mit Jesus keine einfache Sache ist. Diese Beziehung �ffnet Horizonte f�r mich, aber ich muss schon selber meinen Kopf in diese Richtung wenden. Sie sollte auch in meinem Leben irgendwie Anwendung finden.
Eric Wehrlin
Original auf der Seite www.lebenswende.de
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"Seelsorge" f�r 25.000 Mark
Ulrich Metzger schaffte den Ausstieg aus einer Scientology-Gruppe.
Ich stamme aus einem christlichen Elternhaus und hatte 1991 nach einer Schreinerlehre ein Gesch�ft mit eigener M�belkollektion er�ffnet. Ich besuchte in Stuttgart Managementkurse. Auf dem Programm standen bessere Kommunikationsf�higkeit, effektiveres Arbeiten, gezielteres Eingehen auf Kunden. Was ich nicht wusste: Die Veranstalter dieser Kurse waren Scientologen. Ich lernte deren Psychotricks, mit denen Gesch�ftspartner und K�ufer manipuliert werden
Vielversprechende Angebote
Begabungen und den Reiz des Erfolges hatte ich bereits als Jugendlicher entdeckt. W�hrend der Schule hatte ich im musikalischen und sportlichen Rahmen Erfolg. Doch eine Vireninfektion warf mich konditionell v�llig zur�ck und ich brauchte drei Jahre, bis ich wieder an meine alten Leistungen ankn�pfen konnte. Scientology versprach mir nun wirtschaftlichen Erfolg, allerdings unter erheblichen Investitionskosten.
Nachdem ich in die als freundlich und herzlich erlebte Gruppe eingetreten war, absolvierte ich so genannte Auditing-Sitzungen. Dabei stieg ich gegen hohe Geb�hren mit einem Betreuer in die Tiefen meiner Seele hinab. Man machte mir negative Erfahrungen und Entscheidungen vergangener Jahre, beispielsweise sexuelle Verfehlungen bewusst. Dadurch sollte mein weiterer Lebensweg zu verbessern sein und klarer werden. Ich steckte in eineinhalb Jahren rund 25.000 Mark in Scientology, bevor ich ausstieg.
Meine Mutter machte sich Sorgen um mich. Sie gab mir ein kritisches Buch �ber Scientology. Ich las es, spottete �ber den Inhalt und wollte doch mehr erfahren. In einer Woche verschlang ich vier weitere B�cher �ber die Praktiken von Scientology. Da war ich "geheilt". Aber mein komplettes Lebensgeb�ude war zerst�rt. Weil ich wusste, wie gef�hrlich der Ausstieg war, bef�rchtete ich Rufmordkampagnen und die Ver�ffentlichung belastenden Materials aus meiner Auditing-Akte. Nach Innen wahrte ich mein Scientology-Gesicht, aber heimlich kn�pfte ich Kontakte zu der bekannten Scientology-Kritikerin Renate Hartwig von der Hilfsorganisation "Robin Direkt".
Austritt vor laufenden Kameras
Bei einer Veranstaltung von Frau Hartwig in Esslingen, an der mehrere Fernsehsender teilnahmen, erkl�rte ich vor laufenden Kameras meinen Austritt. Diese �ffentlichkeit w�rde mich vor den Scientologen sch�tzen. Zwar blieb ich vor Verleumdungskampagnen verschont, doch fiel ich nach meinem Ausstieg in ein tiefes Loch. Tagelang blieb ich im Bett, plagte mich mit Selbstmordgedanken, st�rzte mich in Alkohol und Aff�ren mit Frauen.
Da bekam ich ein Buch �ber biblische Prophetien und ihre Erf�llung in die H�nde. Mich bewegte besonders das geschilderte J�ngste Gericht. Ich sp�rte, dass ich Vergebung meiner S�nden brauchte, um in diesem Gericht bestehen zu k�nnen. Ich wagte einen Anfang im christlichen Glauben.
Seit 1996 bin ich verheiratet, seit Februar 1999 gl�cklicher Vater eines Sohnes. In meiner Gemeinde, der pietistischen S�ddeutschen Gemeinschaft in Stuttgart, leite ich das Lobpreis- und Anbetungsteam. Ich habe inzwischen das Saxophonspielen erlernt, eine erste CD herausgebracht und vor kurzem Premiere meines Soloprogramms mit Instrumentalmusik und Textlesungen gefeiert. Bei den Scientologen liegt immer noch meine Akte, aber es st�rt mich nicht mehr. Mein Herr hat mir vergeben.
Ulrich Metzger
Original auf der Seite www.lebenswende.de
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Gott ist treu
�Jeden Tag Drogen und ein Kasten Bier, das war mein Normalzustand.� Eigentlich hatte Adhemar keine Chance. Um so erstaunlicher, dass der Brasilianer heute als Profi f�r den VFB st�rmt...
Im Januar 2001 kam ich aus der Hitze Sao Paulos ins kalte Deutschland. Als ich aus dem Flugzeug ausstieg, wunderte ich mich, dass man hier in Deutschland die Flugh�fen mit so viel Schaum reinigt. Das war meine erste Begegnung mit Schnee. Kurze Zeit sp�ter in meinem ersten Spiel f�r den VfB Stuttgart stand ich einem Riesen namens Lokvenc gegen�ber. Ich f�hlte mich wie David gegen Goliath. Doch trotzdem schoss ich bei Eisesk�lte gleich drei Tore und gab mein Lebensmotto unter dem VfB-Trikot zu erkennen. Aber was soll "Gott ist treu" eigentlich bedeuten?
Normalzustand: Bedr�hnt
Bei dem Leben, das ich jahrelang gef�hrt habe, kann ich es eigentlich gar nicht anders ausdr�cken als mit dem Wort "Treue". Wenn Gott nicht so geduldig w�re, w�rde ich heute vielleicht gar nicht mehr leben oder zumindest schwer krank sein. Ich war w�hrend meiner wilden Jugendzeit schwer drogenabh�ngig. Jeden Tag Drogen und ein Kasten Bier, das war mein "Normalzustand". Von meiner Au�enwelt habe ich oft nicht mehr viel mitbekommen.
Ein Freund namens Ita hat mir oft davon erz�hlt, dass Jesus viele Menschen geheilt h�tte und dass er mich, obwohl ich drogenabh�ngig war, trotzdem liebt. Ich habe mit Ita 1993 f�r "Estrella" in der f�nften Liga gekickt. Doch selbst bei seinen interessanten Erz�hlungen �ber Jesus und die Bibel und auch wenn er mich in seine Kirche mitnahm, bin ich oft eingeschlafen - durch den extremen Drogenkonsum war ich h�ufig v�llig ersch�pft. Mir war klar, dass dieses ausgeflippte Leben mich eines Tages umbringen w�rde. Aber ich wusste nicht, wie ich da rauskommen sollte. In der Bibel steht: "Wenn dich Jesus von etwas frei macht, dann bist du wirklich geheilt." (Johannes 8, 36) Doch davon war ich noch weit entfernt.
Durch den Regen
Irgendwann an einem Abend lag ich in meinem dunklen Zimmer und erinnerte mich an all die Gespr�che, die wir �ber Jesus gehabt hatten. An diesem Abend wurde mir klar, dass ich Gott wirklich brauchte und er der Einzige war, der mir helfen konnte. Ich machte mich auf durch den Regen, um den Bibelkreis einer Kirche im Ort zu besuchen. Ich wusste pl�tzlich tief in meinem Herzen, dass ich endlich nach Hause kommen musste zu Gott. So wie in der Geschichte vom verlorenen Sohn (Lukas 15, 11-32). In dieser Nacht habe ich zu Jesus gebetet, dass er f�r immer die Nummer Eins in meinem Leben sein sollte. Seit diesem Tag und dieser Entscheidung wei� ich, dass Gott mich wirklich liebt und immer bei mir ist.
Das Wichtigste Tor
Apropos Entscheidung: Im wichtigen Entscheidungsspiel um den Aufstieg meines Vereins Sao Caetano mussten wir als Zweitligist vor 80.000 Zuschauern im Maracana-Stadion gegen Fluminense antreten. Wir waren absoluter Au�enseiter, doch mein Tor aus 40 Metern bescherte uns einen �berraschenden 1:0-Sieg. Als mich die Reporter danach fragten, ob es das wichtigste Tor meiner Karriere sei, verneinte ich und sagte, dass die Entscheidung, mit Jesus zu leben, das absolut "wichtigste Tor" meiner Karriere gewesen ist. Ich kann immer zu ihm kommen, egal was ich f�r Fehler gemacht habe, denn Jesus ist ja am Kreuz genau daf�r gestorben - f�r meine Schuld.
Kein "alter Mann"
Gott war also treu, selbst in Zeiten, in denen ich meilenweit von ihm entfernt war. Viele Menschen vertrauen Gott nicht und deswegen erleben sie auch nicht, dass Gott treu ist. Sie denken, dass Gott ein strenger, alter Mann ist, der uns immer nur bestrafen will. Aber in der Bibel hei�t es, dass Gott die Menschen liebt und sich w�nscht, dass sie zu ihm sprechen und ihm vertrauen: "Die auf den Herrn schauen, werden strahlen vor Freude." (Psalm 34, 6).
Adhemar
Original auf der Seite www.lebenswende.de
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�Jesus ist das Gegenteil zu dunklen M�chten!�
�Jeder Mensch muss sich entscheiden�, hatte einst eine Wahrsagerin erkl�rt, �entweder f�r das Licht oder f�r die Dunkelheit.� Dieser Satz l�sst Nadia Soucek nicht mehr los.
Gestern war Heiligabend gewesen. Ihre Schwester hatte die Geschichte vom Kind in der Krippe vorgelesen. Gott wird Mensch � das hatte sie neu ber�hrt. Nun, am ersten Weihnachtsfeiertag, sitzt Nadia im Wohnzimmer eines Bekannten. Auch er erz�hlt ihr von Jesus Christus und dass der gute Pl�ne f�r ihr Leben habe. �M�chtest du beten und Jesus in dein Herz aufnehmen?� fragt er pl�tzlich. Jesus? Na ja, schaden kann es nicht. Jesus geh�rt ja zur �Lichtseite�. Vielleicht w�rde er sie aus dem inneren Gef�ngnis befreien, in das sie geraten war�
Innere Zwangsjacke
Seit zwei Jahren studierte die Schweizerin nun schon in M�nchen alternative Heil�praktiken. Sie wollte die Praxis ihres Vaters �bernehmen. Mit 24 hatte die gelernte Management-Assistentin Freund und Arbeit in der Schweiz aufgegeben, um ihr Leben zu �ndern und wirklich Erf�llung zu finden. Doch der Versuch scheitert. Nadia f�hlt sich in einen Strudel gezogen, aus dem sie sich nicht befreien kann: Ihre Studien�kollegin Anna, mit der sie zusam�men wohnt, missbraucht sie emotio�nal. Anfangs hatte sich Nadia �ber Annas Tipps gefreut, die ihr helfen sollten, �lockerer� zu leben: Disco, M�nner und Spirituelles. Doch immer mehr f�hlt sich Nadia von ihrer Freundin versklavt. Diese glaubt, Eingebungen zu bekommen. St�ndig muss Nadia tun, was Anna von ihr erwartet. Doch trotz ihres Frustes kommt Nadia nicht von ihr los. Auch der neue Lebensstil zerfrisst sie. Die z�gellose Freiheit entpuppt sich als innere Zwangsjacke.
Unerkl�rlicher Friede
Nadias Verzweiflung ist mitt�lerweile so gross, dass sie alles ausprobieren w�rde. Sie sehnt sich danach, ihr Leben wieder in den Griff zu kriegen. Und Jesus ist zun�chst schlicht ihr n�chster Versuch � nach weisser Magie und Schreien im Wald � um sich neu zu �erden�. Nachdem sie das Gebet gespro�chen hat, merkt sie, dass die Last von ihrem Herzen verschwunden ist. �Ich sp�rte Frieden.� Unerkl�rlich. Denn �usserlich hatte sich nichts ge�ndert. �Ich dachte, das bilde ich mir ein�, erz�hlt Nadia r�ckblickend. �Ich war ein bisschen durcheinander und habe mich erst einmal zur�ckgezogen.� Doch bevor sie abreist, dr�ckt ihr ihre Schwester noch eine Bibel in die Hand. Auch in den n�chsten Wochen bleibt die innere Ver�nderung. Die Leere im Herzen ist gef�llt: �Ich habe die Augen zugemacht und gesp�rt: Gott ist da!� Was durchfeierte N�chte und Fun nicht brachten, hatte sie in Jesus gefunden: Zufriedenheit und innere Freiheit. Nadia beginnt auch, in der Bibel zu st�bern � und zum ersten Mal versteht sie sogar etwas davon.
Verbranntes Pendel
Doch nicht nur die Bibel betrach�tet Nadia pl�tzlich mit anderen Augen. Auch die Situation mit Anna und einige alternative Heilpraktiken erscheinen ihr pl�tzlich in einem anderen Licht. Nach dem n�chsten Streit mit Anna sucht sie sich eine eigene Wohnung. Und als sie wenig sp�ter in ihren B�chern �ber die indi�sche Heilkunst �Ayurveda� nachliest, ist Nadia entsetzt: Jene Heilkunst, f�r die sie sich bisher am meisten begeis�tert hatte, weil sie Menschen ganzheitlich behandelt, enthielt zutiefst okkulte Rituale. So sollen zum Beispiel alle Therapeuten vor der Behandlung eine indische G�ttin anrufen. �Mir wurde bewusst, wie tief ich bereits drinsteckte�, erz�hlt Nadia. Ihre Schwester r�t ihr, sich von den zweifel�haften Dingen zu trennen und sich davon bewusst loszubeten. �Ich begann, alles, was mit Okkultismus zu tun hatte, auszumisten, mich davon loszusagen und das Zeug zu ver�brennen.� Okkulte B�cher wandern samt Pendel ins Feuer. Erst danach f�hlt sich Nadia wirklich frei, ihre Beklemmungen verschwinden.
Nicht alles verteufeln
Doch nicht alle Methoden, die sie in der Heilpraktikerschule gelernt hat, verteufelt Nadia: �Alles, was mit Pflanzenheilkunde zu tun hat oder mit Luft und Wasser, ist sauber. G�sse, Wickel und Ern�hrungs- und Bewegungstherapie sind in Ordnung.� Heute ist sich Nadia bewusster denn je, wie Recht die Wahrsagerin mit ihrem Satz hatte. �Nicht alle Wege f�hren zur Erl�sung: Es gibt ein Gut und ein B�se � auch wenn es in der Esoterik vermischt wird.� Traurig findet Nadia, dass sie das nicht fr�her gewusst hat: �Warum hat mir das nie�mand gesagt? Fr�her h�tte ich nie ge�dacht, dass Jesus das Gegenteil zu den dunklen M�chten ist!� Daf�r, dass andere Menschen nicht demselben Irrtum verfallen wie sie, will Nadia nun arbeiten. �Jeder Mensch muss sich entscheiden, ent�weder f�r das Licht oder f�r die Dunkelheit.�
Autorin: Ines Weber
Quelle: NEUES LEBEN. Das Christliche Ratgeber-Magazin
Datum: 28.01.2006
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Ana M�ndez: Vom Voodoo-Kult zur wundererlebenden Christin
Sie h�rt sich an wie ein Kapitel aus der Apostelgeschichte, die Lebensgeschichte der Ana Mendez, die durch verschiedene christliche Konferenzen inzwischen weltweit bekannt geworden ist. In diesem FREITAGS-FAX versuchen wir, in kurzen Skizzen einige der Erfahrungen der mexikanischen Fuerbitterin und Autorin des Buches "Shaking the Heavens" (Renew, Ventura, 2000) zu portraetieren. Ana M�ndez (geb. 1954) ist inzwischen verheiratet mit Emerson Ferrell und lebt in Jacksonville, Florida, USA. M�ndez arbeitet u.a. zusammen mit C.Peter Wagner in Colorado Springs, der weltweit, so M�ndez, die Arbeit von etwa 60 Mio. Betern koordiniert.
Von der verrueckten Hexe zur evangelistischen Mitarbeiterin
Bevor sie Christin wurde, war M�ndez eine Hexe im Zusammenhang mit dem Voodoo-Kult Haitis. Schliesslich wurde sie geisteskrank und landete in einer psychiatrischen Klinik in Mexiko. "Eingesperrt in diesem Krankenhaus, als voellig verrueckt erklaert, hat Jesus mir seine Herrlichkeit gezeigt. Ich habe Busse getan, und der Herr hat mich mit seinem Geist erfuellt. In den ersten 14 Tagen nach meiner Bekehrung wurden fast 80% der Insassen in diesem Krankenhaus vollkommen frei durch die Hand Gottes. Ich war zwar kein bekannter Prediger, ich war erst wenige Tage alt im Glauben, aber die Daemonen sind ausgefahren, die Gelaehmten und andere mit furchtbaren Krankheiten sind geheilt worden", so M�ndez.
In anderen Sprachen predigen
Zusammen mit ihrem frueheren Ehemann Torcuato Luca de Tena, Pastor der New Anointing Church of Mexico City, begann M�ndez zunaechst einen Fuerbittedienst. "Nachdem ich drei Jahre Christ war, sprach mich meine Schwester an und sagte mir, Gott habe ihr gezeigt, dass ich als Uebersetzerin fuer eine Konferenz mit Morris Cerullo arbeiten soll. Ich lachte nur, denn ich sprach damals nur etwa zehn Worte Englisch; doch meine Schwester schaute mich auf eine ganz unuebliche Weise an und ich spuerte, �das ist Gott, der zu mir durch sie redet.� Ich sagte: �Herr, dein Wille geschehe.�
Bald stand ich auf der Buehne, und als einer der Lehrer der Konferenz anfing zu sprechen, habe ich im Bruchteil einer Sekunde die englische Sprache empfangen und fing an zu uebersetzen. Zwei Monate spaeter habe ich auf der ersten Konferenz in den Vereinigten Staaten gepredigt. Im Jahr 2001 war ich im franzoesischen Teil der Schweiz um dort zu predigen. Als ich meinen Mund oeffnete, sprach ich ploetzlich Franzoesisch. Ich konnte die ganze Konferenz durch auf Franzoesisch predigen. Etwas Aehnliches geschah letztes Jahr (2001) in Brasilien, als ich ploetzlich waehrend der ganzen Konferenz auf Portugiesisch predigen konnte."
"Philippus-Airline", Geldvermehrung und Totenauferweckungen
"In Mexiko erlebte ich, wie wir zu verschiedenen Konferenzen immer und immer wieder auf uebernatuerliche Weise, wie Philippus in der Wueste, vom Geist Gottes buchstaeblich entrueckt wurden und rechtzeitig auch ueber groessere Distanzen hinweg versetzt wurden. Die Bibel spricht von der Witwe in Sarepta, der das OEl im Krug und das Mehl im Topf nie versiegte. Dies erlebte ich eine ganze Zeit lang mit Geld. Ich erlebte buchstaeblich, wie sich Geld in meinem Geldbeutel sechs Jahre lang vermehrte, und so konnte ich immer Geld ins Reich Gottes investieren. Auch hat der Herr mir erlaubt, schon drei Menschen von den Toten aufzuerwecken."
Operation Ice-Castle
Im September 1997 leitete M�ndez eine zunaechst geheime Gebetsexpedition unter dem Codetitel "Operation Ice Castle" zum Mt. Everest. Es ging um einen Gebetseinsatz im Zusammenhang mit "der Himmelskoenigin", (Jer. 7; Jer. 44) einer daemonischen Macht, so Peter Wagner, die unter anderem von manchen christlichen Kirchen als Maria fehlinterpretiert wird, von Moslems als Fatima verehrt wird und vielen als Diana bzw. Artemis bekannt ist. Mit einem Team operierten sie aus einem Basecamp in 18.000 Fuss Hoehe.
"Nach dem Gebetseinsatz sprach Gott zu uns: �Geht vor 11 Uhr morgens, weil das Lager zerstoert werden wird.� Wir verliessen das Camp um 10.30 Uhr. Als alles in Sicherheit war, brach von allen drei Berghaengen um das Basislager- Everest, Loh-La, und Nuptse - eine der groessten Lawinen in der Geschichte des Everest los. Das Lager wurde voellig zerstoert, die Bergsteigersaison musste beendet werden, und die einzige Fahne, die damals am Everest wehte, war eine Fahne zur Erinnerung an Jesus, den Koenig der Koenige. Auch CNN News berichtete ueber diese Lawine.
Nach diesem Gebetseinsatz haben wir gesehen, wie sich Millionen von Menschen in Asien bekehrt haben. Pastor Lok Main Bandhari, der uns in Nepal willkommen geheissen hat, hatte damals eine kleine Gemeinde mit 70 Leuten. Zwei Jahre spaeter war seine Bewegung auf 1.000 Gemeinden angewachsen. Innerhalb von zwei Wochen geschahen weitere Dinge, die m.E. mit dem Einsatz in Zusammenhang stehen: ein riesiges Feuer in Indonesien, der groessten islamischen Nation der Erde, brach aus; ein Erdbeben zerstoerte die Basilika von Assisi in Italien, dem Ort, an dem der Papst ein Treffen aller Weltreligionen einberufen hatte; der Hurrikan Paulina zerstoerte den beruechtigten Tempel �Baal-Christ� im mexikanischen Acapulco; Prinzessin Diana starb, eine Vertreterin der Krone Englands, der der Mt. Everest von Sir Edmund Hillary damals geweiht worden war, und Mutter Theresa, eine der weltweit bekanntesten Advokaten von Maria als �Miterloeserin und Mittlerin Gottes� starb in Indien."
Feuer unter dem Eis
"Fuer die Besteigung des Mt. Everest sollten wir dem Tourismusminister Nepals 70.000$ bezahlen - Geld, das wir nicht hatten. Als wir beteten, fragte uns Gott: �Seid ihr bereit, ins Gefaengnis zu gehen?� Wir stimmten zu. Im Palast sagte ich zum Minister: �Lang lebe der Herr, mein Gott, in dessen Gegenwart ich stehe. Ich gebeIihnen hiermit den noetigen Scheck, aber der Scheck ist nicht gedeckt. Ich tue das, um Ihnen zu beweisen, dass ich dem Gott glaube, der uns hierher schickt. Es ist das legale Dokument dafuer, das ich bereit bin, mich fuer ihre Nation ins Gefaengnis stecken zu lassen.
Was werden Sie fuer Ihre Nation tun? Niemand wird mich aufhalten. Der Wille Gottes fuer Nepal ist, das Sie in drei Monaten ein Handelsabkommen mit Korea unterzeichnen. Was Gott vermeiden will, ist ein Blutbad in Kathmandu in fuenf Monaten. Und mein Gott Jesus Christus von Nazareth sagt Ihnen: �Das Feuer ist unter dem Eis�. Der Mann wurde bleich und sagte: �Es ist unmoeglich, dass sie diese Worte kennen! Ich hatte eben eine Kabinettssitzung, denn gerade wird eine Revolution in Nepal geplant. Ihr Codewort ist: �Das Feuer ist unter dem Eis�. Ich glaube ihnen!� Dann gab er mir den Scheck zurueck und liess uns ziehen - ohne Bezahlung", so M�ndez.
Autor: Ana M�ndez
Quelle: Freitagsfax
Datum: 21.06.2002
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Trotz Partys, Drogen und Yoga blieb die grosse Leere
Er liebte Partys, Drogen und Yoga. Nur wenn es ihm schlecht ging, betete er. Christen waren Heuchler f�r ihn. War Michael Bl�m selber ein Heuchler? Der 31-j�hrige TSC-Student �ber sein neues Leben.
Sicherlich kennen Sie diese Frage: Was w�re, wenn...? Wenn man im Kopf so alle Eventualit�ten durchspielt und �berlegt, was h�tte passieren k�nnen, wenn dies oder jenes im Leben passiert oder nicht passiert w�re. Im R�ckblick auf mein Leben habe ich mich das auch schon des �fteren gefragt: Was w�re, wenn Gott mir in meinem Leben nicht begegnet w�re? Wenn er sich mir nicht in den Weg gestellt h�tte? Mich auf sich aufmerksam gemacht h�tte? Manchmal scheint ein Leben ja f�rmlich vorprogrammiert zu sein. Man denkt, es laufe in bestimmten Bahnen. Doch Christus kann so eine "Vorprogrammierung" durchbrechen!
Die grosse Leere f�llen
Ich war immer ein Mensch, der irgendwie auf der Suche war. Christen, das waren f�r mich Kirchg�nger und Heuchler. So interessierte mich auch das Christentum nicht. Konfirmation? Ja, wegen des Geldes, aber nicht mehr! Und dann das wahrscheinlich �bliche f�r Menschen, die auf der Suche sind: Musik, die grosse Leidenschaft, Partys am Wochenende, viel Alkohol, Drogen und Yoga. Irgendetwas muss einen ja f�llen! Tut es auch. Kurzfristig, f�r den Moment. Doch was bleibt, ist die grosse Leere.
www.lboro.ac.uk
Der innere Konflikt
Seltsamerweise begleitete mich immer wieder die Frage nach einem Gott. Ich dachte: "Zufall kann die Entstehung der Welt ja nicht gewesen sein. Das h�tten schon eine Menge Zuf�lle sein m�ssen!". Wenn es mir schlecht ging, betete ich sogar. Aber nur wenn es mir wirklich schlecht ging. Dann, wenn die Party, der Alkohol, die Drogen und Yoga das innere Loch nicht mehr f�llen konnten. Damals, mit 22 Jahren, kam ich an einen Punkt, an dem ich mir sagte, auch mit dem Beten in den N�ten m�sse ich eigentlich aufh�ren. Ich kam mir vor wie ein Heuchler. Die innere Spannung war gross. In diesem Konflikt, an einer entscheidenden Stelle meines Lebens, begegnete mir Gott. Nicht als unpers�nliche Macht, sondern als jemand, der Interesse an mir hat und durch Jesus Christus die Beziehung zu mir sucht. Ein Mensch, den ich sehr sch�tze und liebe, hat sich nicht gescheut, von seiner Beziehung zu Christus zu reden. Ich merkte, dass diese Frau etwas besitzt, was ihr Leben f�llt. Sie war angekommen im Leben. Sie lud mich in ihren Hauskreis ein, und ich war �berrascht, dass da noch mehr Menschen mit dieser "Ausstrahlung" sassen. Das hat mein Bild der Kirchg�nger und Heuchler revidiert. Ich war motiviert, mit dem Bibellesen anzufangen und zu beten. War Jesus anf�nglich f�r mich ein cooler, anarchistischer, gegen die Normen lebender Mensch, so kam es, dass ich auf einmal sp�rte, dass Jesus wirklich der Sohn Gottes ist, der die Beziehung zu mir, zu uns Menschen sucht.
Ein neues Leben - ein neuer Weg beginnt
Entspanntes Leben
Und was wurde aus dieser Begegnung? Heute befinde ich mich in der Ausbildung zum vollzeitlichen christlichen Gemeindedienst auf St. Chrischona. Mein Leben ist entspannter geworden ohne Alkohol, Drogen und Yoga. Sicherlich gibt es auch jetzt noch Momente, in denen es mir schlecht geht, manches ausweglos erscheint. Doch aus dem Zudecken ist ein L�sen geworden. Ich merke, dass Jesus nicht daran interessiert ist, mich immer nur gef�hlsm�ssig aufzupuschen. Er gibt nicht auf, immer wieder Wege mit mir zu gehen, um die Probleme an der Wurzel zu packen und zu beenden. Das tut manchmal weh, dauert oft sehr lange. Doch es macht das Leben unendlich wertvoll!
Autor: Michael Bl�m
Quelle: Chrischona Magazin
Datum: 29.04.2003
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eine Seite zur�ck
Der Todesangst entkommen: Ein Jahr danach
Margit Stebner verbrachte �ber hundert Tage im Gef�ngnis in Afghanistan.
Ihre Geschichte hat die Welt bewegt: �ber hundert Tage verbrachten vier Deutsche, zwei Amerikanerinnen und zwei Australier im Gef�ngnis in Afghanistan. Das Ergehen dieser Mitarbeiter der Hilfsorganisation �Shelter� war im vergangen Sommer und Herbst eines der Hauptthemen in vielen Zeitungen und Zeitschriften. Immer wieder wurde die Frage gestellt: �Werden die Gefangen freigelassen oder droht ihnen der Tod?�
Das damals herrschende Talibanregime hatten den �Shelter�-Mitarbeitern zu Unrecht vorgeworfen, Einheimische missioniert zu haben, und die acht Ausl�nder festgenommen.
Margrit Stebner, eine der Gefangenen, blickt zur�ck auf die Gefangenschaft und die abenteuerliche Befreiung. Wie sie diese schlimmen Tage verarbeitet hat und wie es ihr heute geht, erz�hlt sie in diesem Interview.
Frau Stebner, wie haben Sie die vergangenen Monate erlebt?
Nach unserer R�ckkehr nach Deutschland waren meine Kollegen und ich damit besch�ftig, unsere Geschichte vor der Presse und in Gemeinden zu erz�hlen. Ausserdem haben wir alles zusammen mit Eberhard M�hlan in dem Buch �Gefangen in Kabul� (Verlag Schulte & Gerth, Asslar) aufgeschrieben. Im Nachhinein muss ich sagen, dass es mir geholfen hat, das Erlebte immer wieder zu erz�hlen und mir Gottes Handeln vor Augen zu f�hren, um alles zu verarbeiten. Im April und Mai habe ich dann in der Schweiz ein Fortbildungsseminar besucht. Dar�ber hinaus habe ich ein Fernbibelstudium begonnen, das ich nebenberuflich �berall auf der Welt weiterf�hren kann.
Wie kam es dazu, dass Sie nach Afghanistan ausgereist sind, und welche T�tigkeit haben Sie dort ausge�bt?
Zusammen mit einem gr�sseren Team bin ich im August 2000 nach Afghanistan geflogen. In Kabul bestand zu diesem Zeitpunkt ein kleines B�ro der Organisation �Shelter Afghanistan�, in dem ich dann als Sekret�rin gearbeitet habe. �Shelter Afghanistan� ist ein humanit�res Hilfswerk, das vor allem Strassen, H�user und Brunnen f�r die einheimische Bev�lkerung baut und in Fl�chtlingslagern Essen verteilt. Ausserdem betreibt die Organisation ein Projekt f�r Strassenkinder. Die Mitarbeiter von �Shelter� verstehen ihre Arbeit als Barmherzigkeitsdienst. Indem sie Menschen in Not helfen, sind sie ein Zeugnis der Liebe Gottes.
Im Sommer 1998 habe ich Georg Taubmann, den Leiter von �Shelter Afghanistan�, auf einer Konferenz �ber seine Arbeit reden geh�rt. W�hrend des ganzen Vortrags musste ich weinen, so tief hat mich das Leid der Menschen ber�hrt. Am n�chsten Morgen meinte eine Freundin: �Weisst du eigentlich, dass Georg eine deutsche Sekret�rin sucht?� In diesem Moment hat es bei mir gez�ndet. Ich habe angefangen f�r �Shelter�, f�r Afghanistan und Pakistan zu beten. Nach einigen Monaten kam es schliesslich zu einem Gespr�ch mit dem Leiter von �Shelter Germany�. Er hat es erm�glicht, dass ich mit einer Gruppe nach Pakistan reisen konnte, um meine Eindr�cke vor Ort zu pr�fen.
Als wir eines Tages �ber den Khyber-Pass an die Grenze nach Afghanistan fuhren, hatte ich das Gef�hl, ich komme nach Hause. Es hat dann aber noch �ber ein Jahr gedauert, bis ich mit den Vorbereitung fertig war und ausreisen konnte. Die ersten Monate waren nicht leicht: Ich musste mich einer v�llig anderen Kultur anpassen und als alleinstehende Frau darin zurechtkommen. Aber ich wusste: Gott hat mich nach Afghanistan gerufen.
Was genau geschah am 5. August 2001?
Unsere beiden amerikanischen Mitarbeiterinnen waren am 3. August von den Taliban verhaftet worden. Nat�rlich haben wir das ernst genommen. Wir waren sehr besorgt, dennoch dachten wir, dass sie bald wieder frei sein w�rden. Trotzdem wollten wir ein paar Sicherheitsvorkehrungen treffen � zum Beispiel einen Notkoffer packen f�r den Fall, dass wir schnell das Land verlassen mussten.
Am Sonntag, den 5. August, waren meine Kollegin Diana und ich am sp�ten Vormittag auf dem Weg in unser B�ro, um aus dem Safe pers�nliche Unterlagen und unser Geld zu holen. Als wir dort ankamen, war das Geb�ude bereits von den Taliban durchsucht und �bernommen worden. Ein paar bewaffnete M�nner hinderten uns daran, hinein zu gehen. Sie hielten uns auch auf, als wir wieder weg gehen wollten. Schlagartig wurde uns klar, dass wir uns in ihrer Gewalt befanden. Obwohl nichts gegen uns vorlag, wurden wir festgenommen � einfach, weil wir Mitarbeiter von �Shelter Afghanistan� waren. Als wir im Gef�ngnis ankamen, sassen unsere Kolleginnen Silke D�rrkopf und Kati Jelinek unter einem Baum im Innenhof und tranken Tee. Auch die beiden amerikanischen Kolleginnen waren da. Nat�rlich gab es ein Riesenhallo. Wir konnten ja nicht ahnen, dass wir f�r lange Zeit eingesperrt werden sollten.
K�nnen Sie uns die Zust�nde im Gef�ngnis beschreiben?
Im ersten Gef�ngnis war die Situation katastrophal. Zu sechst wurden wir in einem Raum untergebracht, der so eng war, dass zwei von uns im Innenhof schliefen. Diesen kleinen Hof und die Toilette mussten wir uns mit 30 afghanischen Frauen teilen. Die Zust�nde waren sehr unhygienisch und schmuddelig. Von den alten Matratzen und Decken, die wir bekamen, waren einige voller Wanzen. Und nat�rlich gab es L�use, Kakerlaken und anderes Viehzeug.
Zu Essen bekamen wir regelm�ssig, aber wenig. In afghanischen Gef�ngnissen ist es �blich, dass die Familienangeh�rigen ihren Leuten zus�tzlich etwas zu essen bringen. F�r uns kaufte dann ein W�rter auf dem Basar ein.
Insgesamt waren wir Frauen in zwei verschiedenen Gef�ngnissen, die M�nner sogar in drei. Ausserdem wurden wir in den letzten Wochen nachts oft in einem anderen Geb�ude untergebracht als tags�ber.
Was geh�rt f�r zu den schlimmsten Erfahrungen in dieser Zeit?
Die Tatsache, dass wir von der Aussenwelt isoliert waren, hat mich sehr belastet. Die Taliban hatten uns einfach weggeschlossen, und wir konnten niemandem sagen, wo wir sind � nicht einmal unseren Eltern. Sp�ter haben wir mitbekommen, dass Diplomaten und das Rote Kreuz versucht haben, uns zu sehen. Doch es wurde ihnen verweigert, weil unsere Verh�re noch andauerten. Erst nach drei Wochen konnten sie kurz zu uns, und wir durften ihnen sagen, dass es uns gut geht. Doch alles, was in den pers�nlichen Bereich hineinging, wurde sofort unterbunden.
Die Lage hat sich erst ein bisschen gelockert, als wir einen Anwalt bekamen. Ab diesem Zeitpunkt wurden uns auch Briefe �berbracht. Anfang Oktober konnte ich dann per Satellitentelefon meine Mutter anrufen.
Und dann gab es Situationen, in denen ich gesp�rt habe, dass wir uns in Lebensgefahr befanden � zum Beispiel, als in der Folge des Terroranschlags vom 11. September im Oktober die Bombardierung Kabuls anfing. Die langen N�chte, in denen wir nichts sehen und nur die Einschl�ge h�ren konnten, waren eine extreme Erfahrung. In manchen N�chten kam eine Bombe nach der anderen runter. Jedes Mal wackelte das ganze Haus, in dem wir eingeschlossen waren � wir Frauen im ersten Stock und die M�nner im Keller. Jetzt mussten wir auch immer mit Racheakten der Taliban rechnen, schliesslich waren wir die einzigen Ausl�nder im Land.
Wie haben Sie es in dieser schweren Zeit geschafft, an Gott festzuhalten?
An Gott festzuhalten ist das Einzige, was einem in so einer Situation bleibt! Obwohl es eine Hilfe ist, gemeinsam mit f�nf anderen Frauen eingesperrt zu sein und sich gegenseitig zu tragen, gibt es Momente, in denen auch das nicht mehr hilft. Wenn es um die Frage nach dem Tod geht, ist man wirklich allein mit sich und Gott. Das Einzige, was dann tr�gt, ist die Beziehung zu ihm.
F�r mich pers�nlich war es gut, dass ich vorher schon durch einige Situationen hindurchgegangen bin, dass ich Gott kannte und kein negatives Bild mehr von ihm hatte. Ich glaube, es hat vieles einfacher gemacht, dass ich offen f�r Gott geblieben bin und nicht angefangen habe, ihn anzuklagen. Gott w�rde mich nicht weniger lieben, wenn ich in Rebellion verfallen w�re. Aber es ist einfacher, nicht mit ihm zu hadern. Das gibt ihm die M�glichkeit, uns zu helfen und in unser Herz hineinzusprechen.
In dieser Zeit konnte ich auch besser nachvollziehen, wie Jesus Christus in seinen letzten Tagen gelitten haben muss. Mir wurde auf einmal viel realer, welchen Schmerz er auf sich genommen hat, als er ans Kreuz ging, um uns zu erl�sen. Ich habe begriffen, dass es keine billige Gnade gibt und wir das Opfer Jesu nicht als selbstverst�ndlich hinnehmen k�nnen. Pl�tzlich musste ich nicht mehr fragen: �Gott, wieso l�sst du Leid zu?� Denn er selbst ist durch Leid gegangen. So schlimm wie ihm ging es uns nicht! An Gottes Liebe habe ich nicht mehr zweifeln k�nnen.
Ein wesentlicher Punkt waren die zwei festen Gebetszeiten, die wir Frauen im Gef�ngnis eingerichtet hatten. Jeden Tag haben wir miteinander gebetet, in der Bibel gelesen, Gott gelobt und viel gesungen. Von Anfang an war uns klar: Es ist kein Zufall, dass wir im Gef�ngnis sind � wir haben hier einen Auftrag! Gott hat uns schnell aufs Herz gelegt, f�r das Land, f�r die Frauen auf dem Gel�nde, f�r unsere Familienangeh�rigen und nat�rlich auch f�r unsere Situation zu beten. Zeit genug hatten wir ja! Mir hat das Wissen, dass unser Aufenthalt im Gef�ngnis keine sinnlose �bung ist, geholfen, die Zeit durchzustehen. Und nicht nur das: Dadurch, dass wir im Gef�ngnis sassen, begannen Menschen auf der ganzen Welt, im Gebet f�r dieses Land einzustehen.
Wie sah Ihr Tagesablauf im Gef�ngnis aus?
Da es ausser den Mahlzeiten keine festen Punkte im Tagesablauf gab, haben wir uns recht schnell eigene Strukturen geschaffen. Dazu z�hlten nicht nur die Gebetszeiten, alles war geordnet und geplant � vom Abwasch bis zum Saubermachen. Die Dienstpl�ne, die wir aufgestellt haben, waren ein Teil unserer �berlebensstrategie!
Fachleute haben uns sp�ter gesagt, dass wir genau das Richtige getan haben. Oft sind es ganz simple Dinge, die einem helfen, das Leben ertr�glicher zu machen. Dass man sich zum Beispiel auch �usserlich nicht gehen l�sst und soweit wie m�glich K�rperpflege betreibt. Irgendwann bekamen wir von der amerikanischen Botschaft ein Beauty Case mit Cremet�pfchen und vielen Farben geschenkt! Das haben wir dann ausgiebig benutzt.
An ein Ereignis erinnere ich mich besonders gern. Meine Kollegin hatte Geburtstag, und als die W�rterin weg war, fingen unsere Mitgefangenen an, f�r Diana zu tanzen und auf ihren alten Waschsch�sseln zu trommeln. Dann zeigten sie uns die Tanzschritte und wir mussten mitmachen. Selbst im Gef�ngnis liessen sich diese Frauen nicht unterkriegen.
Haben Sie sich nie von Gott verlassen gef�hlt?
Es gab zwar immer wieder Momente, in denen es wirklich tief runter ging � zum Beispiel, wenn wir ohne Vorwarnung in ein anderes Gef�ngnis verlegt wurden. Aber gerade dann hat Gott uns gezeigt, dass er uns nicht verlassen hat. Als wir nach sechs Wochen zum ersten Mal verlegt wurden, war das zun�chst ein grosser Schreck f�r mich. Innerhalb von Minuten mussten wir unsere Sachen zusammenpacken. Dann wurden wir in einen Wagen gepfercht. Keiner von uns wusste, wohin es ging.
Schliesslich kamen wir zu einem Gef�ngnis, in dem eine sehr bedr�ckende Atmosph�re herrschte. Ich litt an diesem Tag unter Am�benruhr. Nachdem ich um eine Matratze zum Hinlegen gebeten hatte, wurde gleich ein ganzes Bett gebracht und in den Innenhof gestellt. Als ich nun allein in der Sonne lag, sch�ttete ich Gott mein Herz aus: meine Verzweiflung, meine Angst, die Ungewissheit. Auf einmal kam eine tiefe Ruhe und Geborgenheit �ber mich und mir war, als w�rde Gott viele Engel in das Gel�nde hineinbewegen. In diesem Moment empfand ich, dass die Atmosph�re sich ver�nderte und heller wurde. Und dann hatte ich das Gef�hl, als w�rde Gott zu mir sagen: �Es wird hier besser und einfacher f�r euch.� Das hat mich unglaublich getr�stet. Die Situation in diesem Gef�ngnis wurde dann auch wirklich einfacher - zumindest f�r uns Frauen.
Im 20. Jahrhundert sind weltweit mehr M�rtyrer wegen ihres Glaubens umgebracht worden als in allen Jahrhunderten vorher. Was ist Ihrer Meinung nach der Sinn ihres Leidens und Sterbens?
Ich glaube, darauf gibt es keine einfachen Antworten. Bis ins Letzte kann man das Leiden der M�rtyrer wohl nicht erkl�ren. Auch als Christen sind uns viele Geheimnisse noch nicht aufgeschlossen. Aber ein Sinn k�nnte mitunter darin liegen, dass wir durch Leiden Christus �hnlicher werden, dass unser Charakter und unser Wesen entsprechend ver�ndert werden. Ich bin mir sicher, dass Gott uns nicht qu�len m�chte. Zudem leben wir in einer kaputten Welt. Wenn wir Jesus folgen wollen, wird es immer Konfrontationen geben, und wir werden kein friedliches Leben haben. Auch wenn Christen im Westen keine direkte Verfolgung erleiden, bekommen sie doch Ablehnung und Spott zu sp�ren � das ist auch eine Form von Verfolgung.
Haben Sie noch an Rettung geglaubt, oder waren Sie bereit, selbst als M�rtyrer zu sterben?
Von Anfang an hatten wir den Eindruck, dass wir heil und gesund aus dem Ganzen herauskommen w�rden. Wie bei der biblischen Geschichte im Buch Daniel, Kapitel 3, bei der die drei Freunde unversehrt aus dem Feuerofen heraustreten. Diese Gewissheit zog sich wie ein Faden durch die Zeit im Gef�ngnis. Die Angst kroch nur zeitweise in uns hoch. Ich kann wirklich sagen, dass wir alle einen �bernat�rlichen Frieden hatten.
Trotzdem gab es Momente, in denen wir uns mit dem Sterben auseinandersetzen mussten. An einem Tag bin ich damit bewusst ins Gebet gegangen. Dabei habe ich gemerkt: Ich h�tte grosse Angst davor. Doch auch, wenn es mir sicher nicht leicht gefallen w�re, war ich bereit, den Tod auf mich zu nehmen, wenn das Gott und seinen Zielen dienen w�rde. Ich hatte das Vertrauen, dass er mir durch eine solch schmerzhafte Situation durchhelfen w�rde. Vor dem Sterben an sich hatte ich keine Angst, aber vor einem gewaltsamen Tod.
F�r mich war es wichtig, ehrlich mit mir selbst und Gott zu sein. Diese Auseinandersetzung mit dem Tod war keine leichte Sache, aber sie hat mich Gott n�her gebracht und die Beziehung zu ihm ver�ndert � sie tiefer und vielleicht auch ein bisschen ernsthafter gemacht.
K�nnen Sie beschreiben, wie Sie den letzten Tag im Gef�ngnis und ihre Befreiung erlebt haben?
Seit Tagen sp�rten wir, dass etwas in der Luft lag. Die Spannung der vergangenen Wochen war durch die Bombardierung noch gestiegen. Die Taliban merkten, dass sie immer mehr an Macht verloren, und das �usserte sich darin, dass auch die W�chter, die bis dahin freundlich mit uns umgegangen waren, immer unfreundlicher wurden. Georg hatte sich ein Radio ins Gef�ngnis schmuggeln lassen. Wenn wir Frauen zusammen mit den inhaftierten M�nnern von unserem Nachtgef�ngnis zur�ckgefahren wurden, steckte er uns Briefchen mit den neusten Nachrichten zu. Deshalb wussten wir, dass die Nordallianz dicht vor Kabul stand.
Am Abend des 12. November polterte es gegen halb zehn an unsere T�r. Ein paar M�nner standen draussen, schwer bewaffnet, hektisch und aufgeregt. Wir alle wurden in einen Landcruiser gepfercht, und dann donnerten wir durch die Nacht in Richtung Kandahar. Bei mir machte sich Todesangst breit. Jeder von uns betete im Stillen. Pl�tzlich zog eine Kollegin eine kleine Taschenlampe hervor und begann aus der Bibel vorzulesen. Gemeinsam fingen wir nun an zu singen, laut zu beten und Bibelverse zu zitieren. Kein Talib fuhr dazwischen. Und auf einmal sp�rten wir intensiv Gottes Gegenwart im Auto. Wieder hatte ich einen tiefen inneren Frieden und musste denken: �Du bist auf dem Weg in die Freiheit!� Doch ich behielt diesen Eindruck f�r mich, weil er in unserer Situation so unglaublich erschien.
Nachts um halb zwei hielten wir in einem Dorf an. Die M�nner befahlen uns auszusteigen und in einen Frachtcontainer zu klettern. Panik stieg in mir hoch, denn ich wusste, was in solchen Containern schon geschehen war. �Die sperren uns da rein und jagen uns mit einer Handgranate hoch�, dachte ich voller Schrecken. Nachdem Georg mit den W�chtern verhandelt hatte, durften wir die T�r offen lassen, und einer der W�chter kam mit uns hinein. Die Nacht war eisig kalt, und wir hatten nur drei Decken. Bibbernd warteten wir auf den n�chsten Tag. Als wir am fr�hen Morgen abgeholt wurden, waren wir v�llig durchgefroren.
Die n�chste Station hiess Ghasni. Dort sperrten uns die Taliban in den Seitentrakt eines Gef�ngnisses, das furchtbar heruntergekommen und schmutzig war. Kurz nachdem wir angekommen waren, brach draussen eine Schlacht los. Wir h�rten, wie Menschen miteinander k�mpften, vereinzelt knallten Sch�sse und explodierten Bomben. Die ganze Situation war sehr verwirrend, weil wir nicht einsch�tzen konnten, was da vor sich ging. Als ich einen Blick aus dem Fenster warf, sah ich, dass sehr viele Taliban in eine Richtung davonliefen.
Wir waren alle auf dem Tiefpunkt angelangt. Tapfer hatten wir uns durch die letzten Stunden gebetet, doch jetzt wussten wir �berhaupt nicht mehr, was los war. Ich hatte schon mit meinem Leben abgeschlossen. Auf einmal wurde es draussen ganz ruhig. Voller Anspannung h�rten wir, wie sich eine Gruppe M�nner unten an der T�r zu schaffen machte. �Ein wilder Mob, der uns lynchen will!�, war unser einziger Gedanke. Pl�tzlich sprang ein junger Mann in den Raum und rief: �Freiheit! Ihr seid frei!� Wir konnten es kaum fassen.
Sp�ter erfuhren wir, dass es einen lokalen B�rgeraufstand gegeben hatte und die B�rger von Ghasni die Taliban innerhalb kurzer Zeit in die Flucht geschlagen hatten. Es war �blich, nach einer Befreiung zuerst die Gef�ngnisse zu �ffnen, da viele Leute zu Unrecht eingesperrt waren. Wir waren also nicht gezielt befreit worden. Die B�rger hatten nicht gewusst, wer sich in ihrem Gef�ngnis befand!
Als wir schliesslich nach draussen kamen, herrschte in der Stadt eine Riesenstimmung. Die Menschen str�mten auf die Strasse, die Frauen hatten ihre Ganzk�rperschleier, die Burkas, weggeschmissen und jubelten, weil die Taliban fort waren. Es war ein einziger Triumphzug! Die n�chsten zwei Tage blieben wir in Ghasni. Wir konnten nicht aus der Stadt weg, denn alles Land um uns herum war in der Hand der Taliban.
Georg hatte angefangen mit den Kommandanten der Stadt zu verhandeln und �ber das Rote Kreuz Kontakt zur amerikanischen Botschaft in Pakistan bekommen. Es wurde verabredet, dass in der Nacht vom 14. auf den 15. November eine Rettungsaktion per Hubschrauber stattfinden sollte. Nach einem nervenaufreibenden Hin und Her sassen wir gegen Mitternacht auf einem verlassenen Platz ausserhalb der Stadt. Pl�tzlich knatterte ein Helikopter �ber unsere K�pfe hinweg. Wir winkten und schrien, um auf uns aufmerksam zu machen. Doch der Pilot drehte ab und flog davon. Er hatte uns nicht gesehen! Zwei Stunden lang konnten uns die Amerikaner nicht finden, weil wir nur eine kleine Laterne als Erkennungszeichen mitgenommen hatten. Wir waren nahe daran aufzugeben! So kurz vor der Rettung - und dann das! �Gott, lass sie noch einmal kommen�, beteten wir. �Mach, dass sie uns sehen!�
Pl�tzlich kam meine Kollegin Heather Mercer auf eine Idee. Sie nahm ihren Tschador ab, tr�nkte den Schleier mit Kerosin aus unserer Laterne und entz�ndete es. Mit mehreren Kleidungsst�cken und ein bisschen Holz hatten wir bald ein richtiges Feuer entfacht. Das half den Amerikanern schliesslich, uns zu finden.
Wie haben Sie die erste Zeit in Freiheit erlebt?
Die ersten Tage haben wir in Islamabad (Pakistan) verbracht. Es hat ein bisschen gedauert, bis ich begriffen habe: Wir sind frei! Wir sind in Sicherheit!
Nachdem wir in Deutschland angekommen waren, ging es sofort weiter in ein psychologisches Zentrum, wo wir wiederholt �ber das sprechen konnten, was wir erlebt hatten. Im Gef�ngnis hatten wir sehr viele Verluste erlitten, vor allem, weil uns das Selbstbestimmungsrecht genommen worden war. F�r mich war es sehr wichtig, wieder Entscheidungen dar�ber zu treffen, was ich machen will und was nicht.
K�nnen Sie heute ohne Bitterkeit an die Zeit der Gefangenschaft zur�ckdenken?
Durch Jesus Christus und die Art, wie er mir begegnet ist, konnte ich die Entscheidung treffen, nicht bitter oder hart zu sein. Mit Gottes Hilfe kann ich vergeben. Ich glaube, das ist auch ein Grund, warum wir nicht schwer krank oder traumatisiert, sondern halbwegs heil aus der Situation herausgekommen sind. Meiner Meinung nach sind die Menschen, die uns all das angetan haben, in ihrem System gefangen und handeln so, weil sie es als Recht empfinden. Mir bleibt nur, sie im Gebet abzugeben und zu hoffen, dass Gott eines Tages etwas in ihrem Leben tun wird.
Werden Sie nach Afghanistan zur�ckkehren?
Afghanistan liegt mir nach wie vor auf dem Herzen � vielleicht mehr als je zuvor. Ich habe die Hoffnung, jetzt mehr f�r die Menschen tun zu k�nnen als vorher, weil ich mich st�rker mit ihnen identifizieren kann. Ich w�nsche mir, dass das Land bl�ht und die Menschen echte Hoffnung finden. Wenn ich etwas dazu beitragen kann, dann will ich das tun.
Doch die politische Situation im Land ist noch nicht stabil, und auch die Lebensumst�nde sind sehr schwierig (z.B. unverh�ltnism�ssig hohe Mietpreise und Lebenshaltungskosten). Dennoch sind k�rzlich einige vom �Shelter�-Team nach Kabul zur�ckgekehrt und versuchen, die Organisation neu aufzubauen. Meine Ausreise ist im Oktober geplant, und ich bin sehr gespannt, wie es sein wird, nach einem Jahr zur�ckzukommen.
Autorinnen: Elisabeth Mittelst�dt & Saskia Barthelmess
Quelle: Lydia � die christliche Zeitschrift f�r die Frau, Heft 4/02.
Datum: 25.09.2002
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Wunder vertiefen Spiritualit�t und lassen Gemeinden wachsen`
Pastor Antonio Tanuekue aus Nampula, einer weitgehend islamischen Provinz Mozambiques, berichtete, dass eine Frau von weit ausserhalb der Stadt ihre dreij�hrige, an Malaria erkrankte Tochter ins Krankenhaus bringen wollte. Doch auf dem Weg dorthin verstarb das M�dchen. Die Mutter kannte Pastor Antonio und brachte ihre Tochter in sein Haus.
Drei Stunden lang wiegte Florinda, die Frau von Antonio, das kalte, tote Baby in ihrem Schoss und betete f�r sie, w�hrend die Mutter daneben sass und schluchzte. Dann begann zun�chst der Kopf des M�dchens wieder warm zu werden, und bald war das M�dchen wieder lebendig und v�llig wiederhergestellt. Die Mutter hatte Angst, ihr Kind ein weiteres Mal zu verlieren und blieb vorsichtshalber drei weitere Tage im Haus des Pastorenehepaars, bevor sie wieder nach Hause ging.
In einem weiteren Fall, so Pastor Antonio, brachte eine Mutter ihr einj�hriges M�dchen, das ebenfalls an Malaria gestorben war, zu Florinda. Und wiederum begann sich das M�dchen nach etwa dreist�ndigem Gebet zu erw�rmen und kam wieder zum Leben.
Viele Menschen, so Rolland Baker, kommen jetzt zu Antonio und seiner Frau - und zwar zu allen m�glichen Tages- und Nachtzeiten - um f�r sich beten zu lassen. Das Ehepaar tut einen Dienst im Verborgenen und ist an Publicity nicht interessiert, weil sie denken, dass zu viele Gespr�che sie nur davon abhalten w�rden, f�r ihre Besucher zu beten. Solche und �hnliche Wunder, so Baker, lassen die Besucherzahlen von Gemeinden anschnellen und vertiefen ganz dramatisch die Spiritualit�t unter den Familien, die mit dem Ereignis in Ber�hrung kamen. In nur kurzer Zeit entstanden beispielsweise in Nampuela 25 neue Gemeinden.
Quelle: Freitagsfax
Datum: 05.05.2002
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Er suchte Prajapati, den `Herrn der Menschen`
Nie hatte er eine Kirche betreten, nie auch nur einen Satz in der Bibel gelesen. Der Brahmane hatte als Knabe in den heiligen Schriften der Hindu einen unbekannten Gott entdeckt.
Die G�tterstatuen im Hindutempel waren furchterregend. Jede hielt in der Hand eine Waffe. Die eine den Krummdolch, die n�chste einen Hammer, die dritte Pfeil und Bogen und so weiter. Keine sah aus, als ob sie sich im Gebrauch ihrer Waffe nicht auskennen w�rde.
Der kleine Chellappa hatte Angst, wenn er in den Tempel ging. Und das war jeden Tag. Oft schon am Morgen fr�h, nicht selten bis zur Abendd�mmerung. Denn Chellappas Familie geh�rte zu den Brahmanen, dem Priesterstand, der h�chsten Kaste der Hindus. Sein Grossvater war ein Guru. Es war zur Zeit des Zweiten Weltkrieges. Das Essen war dermassen knapp, dass der Junge an manchen Tagen nur abends eine Hand voll Reis erhielt. Einer der Priester fasste Zuneigung zu Chellappa und fragte ihn, ob er ihm beim Tempeldienst zur Hand gehen wolle. Der Knabe tat es.
Von diesem Priester und seinem Grossvater lernte er Mantras; darunter verstehen die Hindus Textabschnitte aus den Sanskrit-Schriften, Anrufungen von G�ttern oder Gebete. Eines dieser Mantras sprach Chellappa jeden Morgen: �Gott, ich bin in S�nde geboren. Meine Taten sind die eines S�nders. Durch meinen Mund begehe ich S�nde. Mit meinen Augen begehe ich S�nde. Durch mein Reden begehe ich S�nde. Mein Magen verleitet mich zur S�nde ...� Und so ging das Gebet weiter, bis zu den letzten Worten: �Herr, ich weiss nicht, wie ich der S�nde entrinnen kann. Komme du und befreie mich vom Band der S�nde.�
Wenn er diese Worte gesprochen hatte, nahm er sein Bad und lief, entsprechend der rituellen Vorschrift, in nassen Kleidern zum Tempel. Dort begann er, in einem Sprechgesang Namahas zu rezitieren, Anrufungen von G�ttern, die das Lob ihrer �bernat�rlichen Eigenschaften verk�ndeten. So handelte er w�hrend Jahren, doch was er sagte, verstand er nicht. Eine Frage liess ihm keine Ruhe: �Wenn mich der Tod ereilt, wohin geht dann meine Seele?�
Sprechges�nge hallten durch die Nacht
Als Chellappa zehn war, starb sein Grossvater. Die Priester des Tempels kamen ins Haus, ebenso befreundete Brahmanen, auch einige angesehene Gurus. Acht Tage lang rezitierten sie Mantras, Tag und Nacht, ohne Unterbruch, damit die Seele des Verstorbenen Frieden f�nde. F�r Chellappa bedeutete das Freude und Trost zugleich. Nicht nur lag darin der Beweis, dass mit seinem Grossvater ein weit herum angesehener Mann dahingegangen war, er glaubte zutiefst, dass dessen Seele nun Frieden gefunden habe. So kam der Junge �ber seinen Schmerz hinweg.
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Der Todestag j�hrte sich. Wieder kamen die Priester und Brahmanen. Genau wie im Jahr zuvor hallten ihre Sprechges�nge durch die Nacht. �Grossmutter, wozu beten sie?�, wollte Chellappa wissen. �Die Seele von Grossvater ist schon lange im Himmel.� Die Grossmutter sah ihn an: �Das wissen wir nicht.� Eines Tages lief ein Hund durch die Haust�r herein, schnappte sich einen Pantoffel, der einst Grossvater geh�rt hatte, und trottete davon, die Beute in der Schnauze. �Seht�, rief Chellappa, �der Hund hat sich Grossvaters Schuh geholt.� �Lass ihn�, sagte die Grossmutter, �vielleicht ist dein Grossvater jetzt ein Hund.�
Im Tempel erkl�rten ihm die Priester, die Seele nehme nach dem Tod eine neue Form des Lebens an. Welche? Tier, Vogel, Pflanze, Baum, Insekt oder Stein? Niemand vermochte es zu sagen. In der Schule, die Chellappa besuchte, lernte er Sanskrit, denn er wollte die heiligen Schriften lesen. Im Tempel h�rte er die Lehren der Gurus. Einem dieser Lehrer diente er als Sch�ler, wusch seine Kleider, machte Eink�ufe f�r ihn und h�tete dessen Kinder. Das Gleiche taten auch die anderen Sch�ler. Im Gegenzug unterwies sie der Meister in Meditation und in den heiligen Schriften der Brahmanen. Sein Unterricht geschah m�ndlich. Der Guru trug vor, die Sch�ler merkten sich seine Lehren. Ergaben sich Fragen, beantwortete sie der Meister, und der Unterricht ging weiter.
�Lies die Veden�
Niemand stellte so oft Fragen wie der zum Teenager herangewachsene Chellappa: �Swami (1), wenn ich sterbe, wohin geht dann meine Seele?� Sein Guru wies ihn an, den Rig-Veda zu lesen. Diese �lteste aller Sanskritschriften gilt den Hindus als das heiligste der B�cher (auch wenn heute das Ramajana oder die Bhagavat-Gita bekannter sind). Der Rig-Veda enth�lt Hymnen zu Ehren der Gottheiten der Arier, des altpersischen Adels, der das Industal vor �ber zweieinhalbtausend Jahren eroberte. Die Arier waren es auch, die sp�ter das Kastensystem einf�hrten und sich als Brahmanen zur religi�sen, intellektuellen und politischen Elite machten.
Und dieses Buch begann Chellappa nun zu lesen. Schon das erste Kapitel �berraschte ihn. Die Gottheiten, die kultisch angerufen wurden, waren lauter Naturkr�fte. Agni, das Feuer, Vayu, die Luft, Varuna, der Regen, Usha, der Tau. Das waren gar nicht Brahma, Vishnu und Shiva, jene Gottheiten, welche die Hindus heute am h�chsten verehren. �Meister�, stellte er seinen Guru zur Rede, �wenn der Rig-Veda unser heiligstes Buch ist, sollte ich dann nicht viel eher Varuna und Agni statt Vishnu und Brahma anbeten?�
Die Frage gefiel dem Meister nicht. - Eines Tages las Chellappa im neunten Kapitel des Yazur-Veda: �Jene, die G�tzen und ihre Bildnisse anbeten, werden in die Dunkelheit eingehen.� Ein mulmiges Gef�hl �berkam ihn. �Wenn der Mann, der das geschrieben hat, im Recht ist, dann m�ssten wir als Erstes den Tempel schliessen.� Und eindringlicher denn je besch�ftigte ihn die Frage: �Wohin geht meine Seele, wenn ich sterbe?�
Einer der G�tter hiess �Herr der Menschen�
Unter den Gurus und Priestern der Gemeinschaft wurde der junge Student zusehends unbeliebter. Sie hielten ihn f�r stolz, aufm�pfig, einen G�tterver�chter oder schlicht f�r zu jung, Fragen von solcher Tragweite zu stellen. Chellappa blieb immer h�ufiger allein mit seinen Gedanken, und allein studierte er um so hartn�ckiger in den Schriften ... Nicht nur in den vedischen (Rig-, Yazur-, Sama- und Atharva-Veda), sondern auch in den Upanischaden (Kommentaren), Agamas (Gesetzen) und Ariniakas (Philosophien). Dabei entdeckte er einen Gott, der Prajapati genannt wird. �Praja� heisst Mensch, �Pati� bedeutet Herr, also war der Name �Herr der Menschen�. Dieser Gott hatte noch einen Beinamen: Purusha, der (grosse) Mensch. Von ihm stand geschrieben, dass sein Opfer die Schuld der Menschen hinwegnehme.
Chellappa kannte diesen Gott nicht. Aber es gelang ihm, aus den Schriften zehn seiner Eigenschaften herauszufinden. Wenn Prajapati in der Gestalt des Purusha die Welt besucht, wird er
1. niskalanga Purusha sein, ein s�ndloser Mensch.
2. von seiner Familie getrennt.
3. von seinem eigenen Volk abgelehnt werden.
4. auf sein Haupt eine dornige Pflanze gesetzt erhalten.
5. an einen Baum gebunden, der aussieht wie ein trishul, eine Art Speer mit drei Spitzen.
6. Blut aus seinem Leib str�men.
7. sterben, aber seine Knochen bleiben ungebrochen.
8. ins Leben zur�ckkehren.
9. sein Fleisch den G�tters�hnen als Speise anbieten
10. Alle Arten von Menschen werden seinen Leib bilden.
Chellappa stutzte. Er kannte eine ganze Reihe von Inkarnationen (G�tter, die menschliche Gestalt annehmen), aber das geschah immer, um jemanden auf dieser Welt zu verfolgen und zu t�ten. Und so gross seine Anstrengungen auch waren, er fand keinen Prajapati.
Der unbequeme Student wird Atheist
Die Jahre vergingen. Chellappas unbequeme Fragen, sein eigenwilliges Forschen und sein �sch�dlicher� Einfluss auf die Mitstudenten brachten die Gurus und Tempelpriester schliesslich dazu, den 22-j�hrigen wegzuschicken. Menschlich entt�uscht und intellektuell desillusioniert schloss er sich einer Gruppe von Atheisten an. Chellappa war ein begabter Redner. Schon bald �bergaben ihm die anderen Gruppenmitglieder in den �ffentlichen Versammlungen das Mikrofon. �Es gibt weder Gott noch eine Religion, noch eine Rechtfertigung f�r das Kastensystem�, verk�ndete er fortan. Ein gebildeter Mann solle ein einfaches M�dchen heiraten, die reiche Frau den armen Mann und der Hellh�utige eine Angeh�rige der schwarzen Rasse. �Wohin soll das f�hren, wenn der Reiche, Sch�ne und Gebildete sich nur mit seinesgleichen einl�sst?�
Ein Onkel Chellappas besuchte eine dieser Veranstaltungen und h�rte sich die Rede seines Neffen an. �Sprich ruhig weiter so�, machte er sich lustig, �wenn es drauf und dran kommt, nimmst du ja doch ein h�bsches, reiches M�dchen.� Chellappa �rgerte sich: �Ich bin ein Mann des Wortes und der Tat. Ich werde genauso handeln, wie du es heute Abend geh�rt hast.� �Wir werden ja sehen�, meinte der Onkel.
Heiratsvermittlung
Der ungez�gelte Lebensstil ihres Sohnes bereitete der Mutter Chellappas bald einmal Sorgen. Die Ehe, so dachte der Familienrat, w�rde ihn wieder zur Vernunft bringen. Heiratsvermittlung war im Indien der 60er Jahre fast ausschliesslich eine Dom�ne der Eltern und nahen Senior-Verwandten. Der Onkel schaltete sich prompt in die Bem�hungen ein und suchte, eingedenk der Theorien seines Neffen, nicht ganz nach den Regeln der Konvention, eine Frau f�r den Heiratskandidaten. Eines Abends besuchte er Chellappa. "Da gibt es ein M�dchen", begann er, "eine Christin... Nicht gerade sch�n zu nennen. Sie ist vier Jahre �lter als du. Kaum gebildet. Ihre Mutter ist tot und ihre j�ngere Schwester schwachsinnig. Deshalb hat bisher keiner sie zur Frau nehmen wollen. Wenn du es tust, werde ich anerkennen, dass du nicht nur grosse Worte machst, sondern auch danach lebst."
Chellappa heiratete die Frau. Sein Lebensstil allerdings �nderte sich nicht. Das Gehalt, das er als Beamter beim Bahnpostdienst von Bangalore bezog, war schmal. Als geschickter Spieler, dachte Chellappa, w�rde es ihm vielleicht gelingen, rasch an Geld zu kommen. Das Gegenteil war der Fall. Nun versuchte er sein Gl�ck in Wettb�ros. Die Schulden h�uften sich. Den Zahlungsunf�higen zog man vor Gericht. Darauf begannen �alte Freunde�, sich von ihm zu distanzieren. Eines Morgens nach dem Aufstehen hustete er Blut. Man r�ntgte ihn im Krankenhaus. Die �rzte stellten fest, dass beide Lungenfl�gel mit Tuberkulose befallen waren. Geld f�r eine Behandlung war keines da. Der Tod war nur noch eine Frage der Zeit.
Dem Tod zuvorkommen
�Was soll ich zuwarten, bis Armut und Siechtum mich noch ganz dahinraffen,� sagte sich Chellappa. �Ich werde dem Tod zuvorkommen.� Auf dem Weg vom B�ro nach Hause beschloss er, vom fahrenden Zug zu springen. Er ging zur Wagent�r, stellte sich auf das Trittbrett, sah hinaus. Ein letzter Schritt noch ... Durch einen Lautsprecher drang eine menschliche Stimme an sein Ohr: �Wer seine Verfehlungen verheimlichen will, dem gelingt nichts; wer aber sein Unrecht bekennt und aufgibt, der findet Gottes Erbarmen.� (2) Der Zug raste vor�ber, Chellappa konnte kein weiteres Wort verstehen.
Was war das? Dieser Textstelle war er in keiner der Schriften begegnet. Neugier und ein unerkl�rliches Gef�hl, dass etwas Gr�sseres als Zufall im Spiel sei, hielten ihn vor dem t�dlichen Schritt zur�ck. Bei der n�chsten Haltestelle stieg er aus und stolperte der Bahnb�schung entlang zwei Kilometer weit zur�ck. Er fand die mysteri�se Stelle. Da standen unter freiem Himmel viele Menschen beisammen, eine grosse Versammlung. Es waren, so schien es, Christen - in den Augen des Brahmanen also Unber�hrbare; Menschen, die tiefer standen als die allerniedrigste Kaste.
Chellappa stellte sich in sicherer Entfernung unter einen Baum. Dahin, wo der dunkelste Schatten fiel. Von dort aus h�rte er zu, was der Mann am Rednerpult sagte. Der erz�hlte gerade eine Geschichte ...
Er fand Prajapati
Von einem Gott war die Rede, der war der Sch�pfer aller Dinge. Aber er blieb nicht wie Gott. Er wurde ein Mann und lebte wie die einfachsten Menschen. Und obwohl er nichts B�ses tat und vielen half, schleppten ihn seine eigenen Landsleute vor Gericht. Seine Richter kannten keine Gnade. Der Gott wurde ausgepeitscht und angespuckt, er wehrte sich nicht. Man presste ihm einen Dornenkranz auf den Kopf, er ging ohne zu fluchen an den Ort, wo man ihn durch die Handgelenke und F�sse an ein Kreuz schlug. Sein Tod war qualvoll und lang. Man legte ihn in ein Grab, aber dann ... Gebannt hing Chellappa an den Lippen des Erz�hlers.
Seine Gedanken wanderten zur�ck in jene Tage, als er den Gott Prajapati gesucht hatte. Jesus Christus war die Antwort. Der Gott, den Chellappa immer nur als westlichen Import, als Herrscher einer aufs Ganze gesehen machtgierigen weissen Rasse betrachtet hatte ... Er war der Purusha. Das war der Prajapati.
Als der Redner in die Runde fragte, wer Jesus Christus aufnehmen wollte, st�rzte der schwer tuberkul�se Mann unter seinem Baum hervor und rannte vor den Augen der Menge bis zum Podium. �Ich, ich!�, schrie er. Panik hatte ihn ergriffen. Er dachte, es gebe nur einen Jesus zu vergeben. K�me er nicht als Erster vorne an, sei alles verloren.
In jener Nacht kam f�r Chellappa die Wende. Er wurde von Tuberkulose geheilt, aber erst nach zwei Jahren, und im Angesicht des Todes. Er wandelte sich aus einem verschuldeten Mann in �usserster Not zum Vater einer Familie in bescheidenem Wohlstand. Aber auch das dauerte 13 Jahre. Chellappa wurde zu einem Missionar unter Indern und Tamilen. Seine Gelehrsamkeit in den heiligen Schriften der Hindus und der Christen hat ihm T�ren ge�ffnet, die anderen vielleicht f�r immer verschlossen geblieben w�ren. Noch heute tr�gt Chellappa, wenn er geht, um �ffentlich �ber den Glauben zu reden, safrangelbe Kleidung, die Farbe der Brahmanen. Sadhu - heiliger Mann - hat ihn zum ersten Mal eine schwedische Frau genannt. Sie wollte eigentlich Hinduistin werden und sich den Namen Sarasvati (3) zulegen, kam aber durch sein Zeugnis zur�ck zum Glauben an Jesus. Sadhu Chellappa ist schon mehrfach von radikalen Hindus zusammengeschlagen, mit Steinen beworfen oder verhaftet worden. Zwei Mordanschl�gen ist er bisher entgangen. (sg)
1) Swami (oder goswami) ist ein in der Meditation fortgeschrittener indischer M�nch, der seine Sinne zu beherrschen versteht. Manchmal dient das Wort als respektvolle Anrede von angesehenen Priestern und Gurus.
2) Sprichw�rter 28,13
3) Die G�ttin der Gelehrsamkeit
Quelle: Erlebt.ch
Datum: 29.03.2002
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Westjordanland: Internet-Chat zeigt Buchhalter Weg zu Christus
�Die Panzer des Todes fahren �ber meinen Hof,� liess ein Buchhalter in Ramallah seine Chat-Freunde im Internet wissen, als israelische Truppen die Hauptstadt der Pal�stinenser besetzten. Da sein B�ro geschlossen war, besuchte der Mann via seinen Heimcomputer einen Chatroom - und h�rte bei dieser Gelegenheit Ali Emmanuel aus Winnipeg in Arabisch erz�hlen, wie ihn seine pers�nliche Suche zum Glauben an Jesus Christus gef�hrt hatte.
Der pal�stinensische Buchhalter wollte mehr dar�ber erfahren. Er begann eine private Unterhaltung mit Ali Emmanuel und nach einem langen Austausch beendeten sie die Konversation mit Gebet.
Drei Tage sp�ter meldete sich der Neubekehrte aus Ramallah wieder. �Ali, ich konnte in dieser Lage keinen Ausweg sehen. Aber ich habe jetzt vollst�ndigen Frieden in meinem Retter Jesus gefunden. Ich h�tte mir diesen unbeschreiblichen Frieden nie vorstellen k�nnen. Jetzt bin ich f�hig und bereit, jedem zu vergeben, der mich verletzt - auch einem israelischen Soldaten.�
Ali Emmanuel El-shariff Abdallah ist Sudanese und war fr�her Muslim. Er arbeitet nun in Winnipeg in der arabischen Abteilung von Family Life Network, dem internationalen Radio und TV-Studio der MB-Gemeinden. (FLN)
Quelle: Brennpunkt
Datum: 28.04.2002
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Buddhistischer Priester findet neues Leben durch Jesus
Twad* war 20 Jahre lang buddhistischer Priester, bevor er Christ wurde. Er gab seine Religion auf, weil er erkannte, dass die guten Taten der Menschen den Forderungen des Karmas nicht gerecht werden k�nnen. (*die Namen der beteiligten wurden zu ihrem Schutz ge�ndert)
Twad wurde in einem kleinen Dorf in Birma (Myanmar) geboren. Damals gab es in diesen D�rfern keine Schulen, so ging er f�r zehn Jahre in ein buddhistisches Kloster, um eine Schulausbildung zu bekommen.
Nach dieser Zeit wurde Twad f�r f�nf Jahre Novize in einem Tempel, und lebte danach f�r 15 Jahre als M�nch. Um einen akademischen Grad im Buddhismus zu erreichen, verliess Twad sein Dorf und studierte an einer buddhistischen Universit�t. Twad machte grosse Fortschritte in der buddhistischen Religion. Die Leiter erkannten in ihm einen begabten Lehrer und sandten ihn an viele Orte und St�dte im Land, um den Buddhismus zu lehren.
Englisch lernen mit der Bibel
Eines Tages besuchte er eine Stadt, in der viele Menschen Englisch sprachen. Da er nicht fliessend Englisch sprach, wollte Twad es lernen, um auch mit den Menschen in dieser Region �ber den Buddhismus sprechen zu k�nnen. Der einzige den er kannte, der ihn h�tte unterrichten k�nnen, war �Thom�, ein Christ, der als Pastor ohne theologische Ausbildung eine kleine Gemeinde in der Stadt leitete.
Twad fragte Thom, ob er ihm Englischunterricht geben k�nnte. Pastor Thom sagte zu, nannte aber zwei Bedingungen: Einerseits wollte er sich jeden Tag f�r eine Stunde morgens treffen. Anderseits wollte er, dass als Lehrbuch das Neue Testament verwendet w�rde. Twad akzeptierte diese Bedingung: �Kein Problem f�r mich�, sagte er.
Eigentlich hatte der buddhistische Priester durch den Englischunterricht sein Wissen erweitern wollen, indem er buddhistische Literatur auf Englisch las. Sechs Monate lang lernte Twad Englisch, mit dem Ziel, anschliessend den Buddhismus unter den Englisch sprechenden Menschen zu verbreiten.
Ein Vers aus der Bibel ver�ndert sein Leben
Eines Tages las Twad einen Vers in der Bibel, der ihn nicht fesselte: �Jesus sprach: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.� Dieser Vers bereitete Twad einiges Kopfzerbrechen. Er fragte sich selbst, wie das denn sein k�nne. Buddha hatte doch betont, nur den Weg gezeigt zu haben. Jesus hingegen sagte: �Ich bin der Weg!�. Buddha hatte gesagt: �Das Licht entstand in mir selbst.� Jesus versichert: �Ich bin das Licht der Welt!� Buddha hatte gelehrt: �Ich finde die Wahrheit intuitiv in mir selbst.� Jesus sagt: �Ich bin die Wahrheit und das Leben!� Diese Fragen f�hrten Twad bis zu dem Punkt, wo er bereit war, sein Leben zu �ndern und Jesus in sein Leben aufzunehmen. Kurz danach verliess er die buddhistische Priesterschaft.
Regeln f�hren nicht zur �Reinheit�
Twad fand zwar immer noch, dass manche Weisheiten des Buddhas, reich und voll an guten Lehren waren, jedoch Gott grunds�tzlich in Frage stellten. Buddhistische Gelehrte glauben nicht an einen Sch�pfergott. Damit stand Twad in einem Dilemma zwischen �kein Gott� und dem Gott der Bibel. Buddha beanspruchte f�r sich selbst Allwissenheit. Doch durch sein Nachdenken �ber die Bibel begann Twad, Gott als Sch�pfer, Erhalter und Retter zu entdecken.
Schon zuvor hatte er gesp�rt, dass die guten Taten der Menschen den Forderungen des Karmas nicht gerecht werden konnten. Er war aufrichtig darum bem�ht, die 227 Regeln f�r buddhistische Priester genau zu befolgen, und f�hlte sich dennoch leer. Diese 227 Regeln waren nur die wichtigsten Gebote, und es gab noch tausende und abertausende Regeln, die auf dem Weg zur �Reinheit� zu befolgen waren. Wie k�nnte er jemals alle diese Regeln einhalten? Es war f�r keinen Menschen m�glich und deshalb so hoffnungslos. Twad zog den Schluss daraus, dass seine Zukunft im Buddhismus unsicher sei, weil es nicht viel Hoffnung gab, jemals das Nirvana (Bezeichnung f�r das buddhistische Heilsziel durch Erleuchtung. Das Wort bedeutet �erl�schen,� w�rtlich "verwehen" und meint das Ausl�schen aller an die Vorstellung vom Dasein bindenden Faktoren) zu erreichen.
Der Unterschied
Twad entdeckte f�r sich, dass Jesus erkl�rte: �Ihr seid meine Zeugen.� Darin waren Vertrauen und Hoffnung zu finden. Trotz der hohen buddhistischen Massst�be die er in seinem Leben zu verwirklichen versuchte, erkannte Twad, dass Hoffnung und wahres Leben nur bei Jesus zu finden sind.
Twad lehnte nicht kategorisch die guten Teile der Lehren des Buddha ab, sondern erkannte, dass der Buddha nur einen Teil des Lichtes und einen Teil der Wahrheit gefunden hatte, da er ja als Mensch, der selbst nach der Wahrheit suchte, nur bis zu einem gewissen Punkt gekommen war. Jetzt glaubte er daran, dass er erst in Christus durch die Offenbarung Gottes die Wahrheit gefunden hat. Im Buddhismus f�hren die guten Taten in zwanzig Himmel, aber die schlechten Taten in viele H�llen. Anders dagegen ist die Gnade Gottes in Christus, die nur durch Glauben empfangen werden kann.
Twad unterrichtet junge Christen darin, wie sie ihren buddhistischen Verwandten, Freunden und Nachbarn gegen�ber Zeugen f�r Jesus Christus sein k�nnen. So zeigt er die Unterschiede zwischen Jesus und Buddha auf:
�bersicht Christentum/Buddhismus-Tabelle
| Frage |
Jesus Christus |
Buddha |
| Die Sch�pfung und die Natur des Universums
|
Konkrete Realit�t |
Unpers�nliche Leere, ein Nichts |
| Gott |
Transzendente Person,allm�chtiger Sch�pfer und Herrscher |
Verg�ngliche Illusion, von der man sich l�sen muss |
| G�ttlichkeit Jesu |
Einzigartige Stellung als wahrer Gott und wahrer Mensch und Erl�ser, der sich geopfert hat |
Nur ein Mensch |
| Wesen des Menschen |
Einzigartiges Gesch�pf mit Seele und Geist |
Keine Seele, kein Geist �stetige Wiederkehr durch das Karma |
| Natur der S�nde |
Rebellion und eigens�chtige Haltung, die den lebendigen Gott selbst angreift |
Illusion, �Unwissenheit� oder der Auffassung, dass S�nde Leben t�tet |
| Hoffnung |
Gnade Gottes in Jesus Christus als Geschenk |
Un�berwindliches Gesetz des Karma |
| Rettung |
Heil und Rettung durch den stellvertretenden Tod Jesu in einem irdischen Leben |
Unnachgiebiges Karma erfordert unz�hlige Reinkarnationen ...mit M�glichkeit auf Erleuchtung |
| Wiedergeburt |
Erneuerung durch neue Geburt aus Gottes Geist Christliche Wiedergeburt: �Wahrlich, wahrlich, ich sage dir:
Es sei denn, dass jemand von
neuem geboren werde, so kann er
das Reich Gottes nicht sehen.�
"..machte er uns selig - nicht um
der Werke der Gerechtigkeit willen, die wir getan hatten, sondern
nach seiner Barmherzigkeit -
durch das Bad der Wiedergeburt
und Erneuerung im Heiligen Geist�
|
Reinkarnationen
als Folge des Karma |
| Ziel |
Ewiges Leben nach der Auferstehung |
Ausl�schung/Aufl�sung
der Existenz im Nirvana nach der Erleuchtung |
Autor: Alex Smith
Quelle: Buddhismus aus christlicher Sicht
Datum: 31.01.2006
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Wettlauf mit einer heimt�ckischen Krankheit
S�rgio ist heute Student am Theologischen Seminar ISTEL
Niemand kann dem Angolaner sagen, an welcher Krankheit er leidet und noch weniger wie er geheilt werden kann. Die Suche nach Hilfe f�hrt ihn zu Menschen, die animistische Praktiken anwenden. Doch der Erfolg will sich nicht einstellen:
�Als mir Gott noch gleichg�ltig war und ich mein Leben selbst bestimmte, trank ich t�glich Unmengen von Bier. Schliesslich wurde ich krank. W�hrend acht Monaten plagten mich ger�tete Augen, rasende Kopfschmerzen und l�hmende M�digkeit. Ich war unf�hig irgend eine Arbeit zu verrichten. Deshalb reiste ich f�r verschiedene Untersuchungen nach Namibia. Ohne Erfolg, die �rzte konnten die Ursache nicht herausfinden. Abgemagert kam ich zur�ck nach Hause. Meine Frau und ich suchten krampfhaft nach weiteren M�glichkeiten Heilung zu finden. Wir kannten eine bedeutende Medizinfrau in Bi�, mein Geburtsort im Zentrum Angolas. Sie sollte uns helfen. Ich musste eine Ziege und ein neues Fahrrad beschaffen. Die Medizinfrau bereitete einen Sandhaufen vor, schichtete Holz darauf und z�ndete ein Feuer an. Bald brodelte eine Fl�ssigkeit mit verschiedenen �Medizin-Kr�utern� in einer Pfanne. Die Ziege wurde get�tet und das Blut mit einem Grasb�schel �ber der Pfanne, dem Feuer, unseren Oberk�rpern und Gesichtern verspritzt. Dann stellte sie die Pfanne vor uns ab und deckte uns samt der Pfanne mit einem Tuch zu. Die Medizinfrau klopfte mit Wedel auf uns, zog das Tuch wieder weg und wir waren �entlassen�. W�hrend zwei Stunden bemerkte ich keine Symptome mehr. Danach kehrte die Krankheit aber mit viel gr�sserer Intensit�t zur�ck. Mir schien, als w�rde ein Werkzeug ein Loch in meinen Nacken bohren, genau so wie ein Loch in Holz gebohrt wird. Wir fuhren zur�ck nach Lubango.
Meine Frau brachte mich zu einer Heiligen (Naturheilerin). Ich weiss nicht, ob das, was ich dort erlebte, eine Bewahrung Gottes oder eine List Satans war: Als die Heilerin die heilige Schrift zur Hand nahm und aus Matth�us 26 las, versteiften sich ihre H�nde. Wir mussten das Ritual abbrechen. In der allgemeinen Aufruhr verliessen wir den Ort. Ich war am Ende.
Am 22. Dezember 1991 verabschiedete ich mich von meiner Frau und meiner Tochter, denn ich wusste nicht mehr weiter und dachte, dass ich sterben w�rde. In ihrer Verzweiflung stellte mir meine Frau in diesem Augenblick die entscheidende Frage: �S�rgio, willst du dein Leben nicht Jesus anvertrauen?� Weil ich einwilligte, liess sie Pfarrer Augusto Samuel kommen, der in einfachen Worten mit mir betete und ich konnte von da an an Gott glauben. Dennoch hatte ich Angst, als man mich ins Zentralspital von Lubango brachte. �Diesem dicken Mann ist nicht zu helfen. Gebt ihm nur eine Beruhigungspille.� ordnete der Arzt an. Ich schlief bis morgens um vier Uhr und erwachte ohne Anzeichen einer Krankheit. Als ich der Krankenschwester sagte, dass ich nach Hause m�chte, fl�chtete sie vor Schreck aus dem Zimmer. Sie meinte ein Trugbild vor sich zu haben, denn am Vorabend war ich dem Tod nahe gewesen.
Die Krankheitszeichen traten bis heute nicht wieder auf und auch der Einfluss dunkler M�chte verschwand aus meinem Leben. Seither lebe ich von Gottes G�te. Meine Frau und ich engagieren uns in einer christlichen Gemeinde.
S�rgio Jorge Capunda ist 45 j�hrig, von seinen zehn Kindern leben noch vier M�dchen und ein Bursche. Urspr�nglich aus dem Zentrum Angolas lebt er bereits seit vielen Jahren mit seiner Familie in Lubango.
Animismus
Allgemein versteht man unter Animismus den Glauben an die Existenz und Wirksamkeit von geistartigen Wesen, die sich in menschen- oder tier�hnlichen Formen manifestieren und �ber Wissen, Macht und F�higkeiten verf�gen, die der Mensch nicht besitzt. (Lothar K�ser, �Fremde Kulturen� Verlag der Liebenzeller Mission/der Ev.-Luth. Mission, 1997)
Quelle: SAM. Schweizer Allianz Mission
Datum: 30.05.2003
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�Genug! Jetzt reicht es!�
Todd Bentley
Fast betrunken vor Aufregung raste er die Treppe hinunter in seine Kellerwohnung, machte das Licht an und warf sich auf den Boden, hob die H�nde zum Himmel und betete. Keine Zeit f�r die Dusche oder das Essen. Etwas war im Leben des damals 18j�hrigen Kanadiers Todd Bentley geschehen, dass er nun vier bis zw�lf Stunden pro Tag betete und die Bibel las, etwas Radikales. �Ganz ehrlich, ich h�tte nie gedacht, dass Todd �berhaupt die Teenagerzeit �berleben w�rde�, meinte David Bentley, sein Vater. Heute ist Bentley 26 Jahre alt. Er wurde in der kurzen Zeit von nur vier Jahren von Predigtdiensten einer der bekanntesten Evangelisten der Welt.
Die Liste der best�tigten Heilungen und Wunder aller Art ist unm�glich wiederzugeben. Eine Frau, die seit 14 Jahren lahm und dem Tode nahe war, sprang nach dem Gebet aus dem Schubkarren auf, in dem sie gebracht wurde - geheilt! �Das ist unglaublich,� sagt Art Beckwith, langj�hriger Pastor in Pharr, Texas. �Ich habe noch nie Wunder dieser Art gesehen�.
Vor dem Drogentod gerettet
Bentley, das einzige Kind seiner Eltern, wurde 1976 bei Vancouver geboren. Als er drei Jahre alt war, liessen sie sich scheiden. Seine Mutter, die kurze Zeit sp�ter taub wurde, zog ihn alleine auf, der Vater liess sich nicht mehr blicken. Elfj�hrig trank sich Bentley am Rum seiner Mutter besinnungslos. In der achten Klasse wurde er wegen T�tlichkeiten aus der Schule geworfen und musste vierzehn Monate ins Gef�ngnis. Nach dem Gef�ngnis wanderte er von einer Betreuungsst�tte zur andern, bis er schliesslich auf der Strasse landete. Auf den Strassen von Vancouver fand er schliesslich seinen Vater - einen Alkoholiker - wieder. Mit siebzehn lag er schon zum zweiten Mal bewusstlos im Krankenhaus, nachdem er eine T�te mit halluzinogenen Pilzen und Amphetaminen geschluckt hatte. Die �rzte meinten, nachdem sie ihm den Magen ausgepumpt hatten, er sei nur noch Minuten vom Tode entfernt gewesen.
�H�re jetzt zu�
Bentleys Start ins Leben als Christ begann mit einem lauten H�mmern an der Hintert�r seiner heruntergekommenen Wohnung an der K�ste British Columbias. Als 17j�hriger Drogenabh�ngiger dachte er zun�chst an eine Drogenrazzia. Aber anstatt der erwarteten Polizei st�rmte ein grosser Mann mit einer riesigen weissen Bibel ins Zimmer. Der Mann, ein fr�herer Drogenabh�ngiger, der mit Bentleys Dealer befreundet war, begann sofort mit einer Predigt. �Es war die feurigste Predigt �ber Himmel und H�lle, die man sich vorstellen kann�, erinnert sich Bentley. �Schliesslich schrie ich zur�ck: �Genug! Jetzt reicht es!�Doch der Mann predigte weiter.� Bentley schrie ihn an, er solle endlich aufh�ren - doch der Mann warf als Antwort die grosse weisse Bibel in Bentleys Schoss. �Mach� die Augen zu, �ffne die Bibel, zeige mit dem Finger hinein und lies, was unter deinem Finger steht!�, wies ihn der Besucher an. Bentley war sowohl neugierig als auch daran interessiert, den Mann schnell wieder loszuwerden, und so tat er, wie man ihm gesagt hatte. Unter seinem Finger stand: �H�re jetzt zu!� Bentley erstarrte. �Da ergriff mich etwas wie die Furcht Gottes. Das war der Tag, an dem ich meine Wiedergeburt erlebte!� Sein Verlangen nach Drogen und Alkohol verliess ihn auf der Stelle. Die n�chsten Monate betete er stundenlang, zitterte, weinte. �Jesus sagte: �Die mich aufrichtig suchen, werden mich finden�. Das l�ste in mir einen solchen riesigen Hunger aus...�, sagt Bentley.
Evangelisation auf den Strassen
Mit 17 bekehrt, war Todd Bentley immer Freitags auf den Strassen von Vancouver und erz�hlte Drogenabh�ngigen von seiner lebensver�ndernden Erfahrung mit Jesus. Doch damit nicht genug: Er begann, seinen Zuh�rern prophetische Einblicke �ber ihr eigenes Leben zu geben, worauf sie sich bekehrten. Bald darauf wollte Bentley beginnen zu predigen, doch er sagte sich damals: �Aber halt: Das ist wahrscheinlich mein Ego, wer bin ich schon. Ein ehemaliger Drogenabh�ngiger!� Heute, nur vier Jahre lang im �ffentlichen Predigtdienst, predigt Todd 30 bis 50 Mal pro Monat, in Bibelstudiengruppen, in H�usern oder in Stadien mit 100.000 Menschen. Bentley spricht in lutherischen und katholischen Gemeinden oder auch in Pfingstkirchen - und die meisten laden ihn wieder ein.
Der verlorene Vater kehrt um
�Ich m�chte das, was Todd hat�, sagte schliesslich sein Vater, fr�her Alkoholiker, der durch den Dienst seines Sohnes zum Glauben an Jesus Christus kam. Auch er erlebt nun, dass Menschen durch Gebet geheilt werden: �Ich betete f�r eine gel�hmte Frau im Rollstuhl - und sie konnte laufen!�
�Mein ganzes Leben lang wollte ich Teil einer neutestamentlichen Gemeinde werden�, meint Drown, ein Gesch�ftsmann aus Atlanta und heutiger Mitarbeiter Bentleys. �Ich war seit 30 Jahren Christ, aber ich habe meinen Glauben an die christlichen Gemeinden verloren. Worte, Worte, Worte. Todd hat mir beigebracht, wie wichtig es ist, einen Hunger danach zu haben, Gott zu suchen,� sagt Drown.
�God can use nobodies�
Bentley, der schlicht in seinen Jeans und mit Ohrringen daherkommt, passt nicht in jedermanns Bild. �Durch den Erfolg hat Todd den Spott einiger auf sich gezogen, die sich vor allem an seinem Stil aufhalten; andere wiederum behandeln ihn wie einen Star. Beides imponiert dem 26j�hrigen nicht. Todd ist dem�tig, er ist nicht von sich selbst beeindruckt,� sagt Ken Greter, Todds Pastor in Abbotsford, BC. Dort lebt Bentley in einem durchschnittlichen Haus mit seiner Frau Shoonah und seinen drei Kindern im Alter von f�nf, drei und einem Jahr.
Kontakt und Infos E-Mail: [email protected] ; Tel (+1) 866-853-9041;
Pastor Ken Greter Tel. (+1)-604-853-8684
Quelle: Freitagsfax
Datum: 16.09.2002
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Tumor verschwunden � unter Chemo und Gebet
Genesen: Vreni Amsler im Juni 2005
Die schwere Krankheit traf Vreni Amsler wie ein Schock. Sie hatte sich als Christin engagiert und in Heilungskonferenzen mitgewirkt. Hier ihr Bericht:
W�hrend des Sommers hatte ich Bauchschmerzen versp�rt, die nicht abklingen wollten. Auf den Rat meiner Nachbarin hin suchte ich am 30. September ihren Hausarzt auf. Am folgenden Tag wurden Labortests gemacht und Antibiotika verschrieben. Am 7. Oktober r�ntgete man mich im Spital. F�r ein Computertomogramm musste ich darauf Kontrastmittel trinken.
Wie ein Hochhaus, das einst�rzt
Ein Arzt kam zu mir und sagte mir, ich habe einen Tumor am Eierstock. Er sprach bereits von Chemotherapie. Ich empfand, als redete er nicht mit mir, als ginge es an mir vorbei. Der leitende Gyn�kologe bereitete mich auf die Operation vor. Er fragte, wie es mir gehe. Ein Erdbeben, sagte ich. Wie ein Hochhaus, das einst�rzt. Er sagte: �Nun nehmen wir Stein um Stein weg und bauen es dann wieder auf.�
Das Spital entliess mich f�r einige Tage. Ich wirke in einem Team mit, das christliche Erneuerungs- und Heilungskonferenzen organisiert. Eben in diesen Tagen sollte eine Konferenz stattfinden. Am Christustag im Juni hatte ich die Fahne des Kantons Bern ins Stadion getragen, mit dem Verlangen, unseren wunderbaren Kanton neu Gott zu weihen.
�Ich werde nicht sterben, sondern leben��
F�r das Team war es, als wollte uns der unsichtbare Feind mit der lebensbedrohenden Diagnose verh�hnen. Wir wiesen dies miteinander ab und zitierten immer wieder den Satz aus Psalm 118: �Ich werde nicht sterben, sondern leben und die Werke des Herrn verk�ndigen.�
In den christlichen Gemeinden, die mich kennen, riefen wir zum Gebet auf. Ihre Verantwortlichen kamen und salbten mich mehrfach mit �l. Wir nahmen die Zusagen des Jakobusbriefs, die damit verbunden sind, in Anspruch. An der Konferenz wurde gebetet. W�hrend des Lobpreises liessen sie ein Handy laufen; so konnte ich im Spital mith�ren.
Engagierte Beterin: Am Christustag im Juni 2004 trug Vreni Amsler in der Berner Tracht die Kantonsfahne ins Stadion.
Nichts zu machen!?
Als der Arzt am Dienstag meinen Unterleib �ffnete, um den Tumor (Durchmesser etwa 16 cm!) zu entfernen, lag dieser auf dem Dickdarm und alles war verklebt. Da war nichts zu machen, ausser vielleicht mit einer Chemotherapie. Man n�hte wieder zu.
Der Arzt kam zu mir ans Bett und schilderte den Befund. Ich sagte ihm, dass ich mein Leben Gott unterstellt h�tte. �Und ich unterordne mich Ihnen, den �rzten. Zusammen schaffen wir�s!� Er war sehr erstaunt.
Bald erhielt ich die erste Chemotherapie. Nach 13 Tagen kam ich heim, hatte dann aber schwere Kr�mpfe, weil ich wegen des zusammengedr�ckten Darms nicht ausscheiden konnte, und musste wieder eingeliefert werden. Bei der zweiten Chemo sprach der Arzt sichtlich nerv�s von einer Gratwanderung. Ich befahl mich ganz Gott an � er musste mich tragen, damit ich �ber den Grat kam. Es ging; dank dem Gebet meiner Freunde konnte ich wieder ausscheiden.
Chemotherapie und�
W�hrend 21 Wochen bekam ich jede Woche eine Chemo und alle drei Wochen zwei Medikamente. Der Tumormarker im Blut sank rasch � der K�rper sprach sehr gut auf die Medikamente an. Ich hatte mich f�r die Explo-Konferenz nach Weihnachten an- und dann abgemeldet. Schliesslich nahmen mein Mann und ich doch teil. In Basel betete man ebenfalls f�r die Heilung.
Das n�chste R�ntgenbild zeigte einen stark geschrumpften Tumor. Im April stand eine zweite Operation an: Der Arzt wollte den Eierstock samt dem Rest des Tumors entfernen. Doch vom Tumor war nichts mehr �brig ausser Spuren an Verwachsungen! Zwischen den D�rmen war nichts mehr verklebt! Im Herbst zuvor hatte man auf der Leber grosse Metastasen festgestellt � nun sah man bloss einige Narben. Die Verdauung hatte sich normalisiert.
�anhaltendes Beten
Nicht nur in den Gemeinden, sondern auch im Kernteam der �Schule f�r Heilung�, dem ich angeh�re, wurde dauernd f�r meine Gesundung gebetet. Um mich auf dem Weg zu st�rken, hat Gott mit mehrmals sp�rbar die H�nde gedr�ckt. Auch innerlich habe ich mich ver�ndert � weil ich Gottes Liebe zu mir so deutlich sp�rte. Es f�llt mir heute leichter, Menschen zu lieben. Ich kann mich besser einf�hlen in Leute mit Problemen.
Im Spital habe ich fortw�hrend bezeugt, dass Jesus der Herr �ber das Leben ist und dass Medizin und Gebet miteinander Genesung bewirken. Von den �rzten h�tte ich gern eine Best�tigung f�r dieses Zusammenwirken. �Sehen Sie, Beten hat gen�tzt�, sagte ich zum Chirurgen.
Engagierte Beterin: Am Christustag im Juni 2004 trug Vreni Amsler in der Berner Tracht die Kantonsfahne ins Stadion.
Autor: Peter Schmid
Quelle: Jesus.ch
Datum: 05.08.2005
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�Mein Leben hing an einem d�nnen Faden�
An einem kalten Wintersonntag wird Thomas (11) ins Kantonsspital eingeliefert. Er ist schon seit einigen Tagen krank. Eine normale Grippe, denken seine Eltern zuerst. Bis sich die Gef�hrlichkeit der Erkrankung zeigt. Die Diagnose: Wasser auf dem Herz.
Als ich �ber Atemnot und Schmerzen in der Herzgegend klagte, fuhr mich meine Mutter zum Notfallarzt. Dieser bot sofort eine Ambulanz des Kantonsspital Winterthur auf. Die �rzte fanden kein Wasser auf dem Herzen, daf�r aber eine ausserordentliche Entz�ndung an der grossen Zehe und pl�tzlich auftauchende schwarze Flecken am ganzen K�rper.
Auf der Intensivstation
Im Blutbild entdeckten sie Staphylokokken, Bakterien, die eine lebensbedrohliche Infektion ausl�sen k�nnen. Und tats�chlich: die Knochen waren schon angegriffen. Ein Ultraschall brachte es an den Tag: Eine Herzklappe hatte schon einen �ber 2 cm langen Bakterienfaden � und von dort aus wurden die Staphylokokken in meinen ganzen K�rper verteilt. Mehrere Herzultraschalle brachten dazu an den Tag: Die Aortaklappe wurde je l�nger je undichter.
Die �rzte verloren keine Zeit: Sofort brachte man mich ins Kinderspital Z�rich. W�hrend der wochenlangen Behandlung durfte ich nichts essen, weil die Organe angegriffen waren und m�glichst geschont werden mussten. Trotzdem drohte die Gallenblase zu versagen. T�glich wurden die Organe mit Ultraschall kontrolliert, speziell ob die Gallenblase noch intakt war. In einer Woche fiel mein K�rpergewicht von 40 auf 29 Kilo.
D�nne Grenze zwischen Leben und Tod
Damals, auf der Intensivstation, war die Grenze von Tod und Leben sehr d�nn. Nat�rlich habe ich das gesp�rt, auch wenn ich noch ein Kind war. In dieser Zeit erinnerte ich mich an die Sonntagschule in der Kirche Illnau. Wir h�rten dort Geschichten von Jesus, der kranke Menschen gesund machte. Mit kindlichem Vertrauen betete ich im Spital um Heilung, in der �berzeugung, dass ich gesund werde.
Heikle Operation
F�r meine Eltern war es eine zerm�rbende Zeit. Wenn sie abends nach Hause gehen mussten, wussten sie nicht, ob ich am n�chsten Tag noch leben w�rde. Gerne h�tten sie geholfen, aber ihnen waren die H�nde gebunden. Schliesslich entschied man sich zu einer heiklen Operation: Die Gallenblase sollte entfernt und Bakterien von Milz, Leber und Nieren ausgemerzt werden. Meine Eltern willigten ein � obwohl sie wussten, dass ich diesen Eingriff vielleicht nicht �berleben w�rde. H�tten sie nicht Ja gesagt, w�re die �berlebenschance auf den Nullpunkt gesunken.
Die Infektion �berlebt, aber�
Die Operation war erfolgreich. Nach sechs Tagen schwebte ich nicht mehr in Lebensgefahr. Nach zwei Wochen war ich �ber den Berg. Das st�rkte mein Vertrauen in Gott und ich betete weiter, bat ihn um vollst�ndige Genesung. Die �rzte gaben mir zu verstehen, dass ich wohl nie mehr Fettiges essen und auch keinen Sport mehr treiben d�rfe. Es dauerte Monate, bis ich wieder zu Kr�ften kam. Nach dem Spitalaufenthalt musste ich wieder laufen und velofahren lernen. Auch in der Schule hatte ich viel nachzuholen.
Ein zweites Leben geschenkt
Das Erlebnis mit Gott im Spital hat mich gepr�gt. Wenige Jahre nach dieser Erfahrung entschied ich mich, dieses geschenkte Leben Gott zur Verf�gung zu stellen. Ihm verdanke ich mein Leben nach dieser Herzklappeninfektion � viele Kinder �berleben diese Krankheit nicht. Ich fragte mich damals: �Wieso liess mich Gott nicht sterben? Hat er noch etwas besonderes vor mit mir?�
Die Prophezeiungen der �rzte trafen nicht ein. Ich kann Sport treiben wie jeder andere. Mit meinem Fahrrad fahre ich �ber Alpen-P�sse und mache Ausland-Touren. Auch essen tu� ich alles, was ich gerne habe � Probleme mit fettigen Speisen sp�re ich nie. Gott meinte es gut mit mir. Der Glaube an ihn wird mich auch in Zukunft begleiten.
Autor: Thomas Gerber
Quelle: Jesus.ch
Datum: 28.12.2005
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Dem M�rder entkommen: �Ich sah die Hand Gottes�
Wer wagt, gewinnt � setzt aber unter Umst�nden sein Leben aufs Spiel. Besonders im B�rgerkriegsland Burundi.
Im Haus von Audace Ndayisaba und seiner Frau Fr�dance leben nicht nur ihre sechs Kinder, die Mutter und eine Helferin, sondern auch acht weitere Personen. Sie sind wegen der K�mpfe in die Hauptstadt gefl�chtet. Audace (der franz�sische Name bedeutet �K�hnheit�) kennt das Los eines Fl�chtlings aus eigener Erfahrung. Trotzdem wagt er es, f�r Vers�hnung einzutreten.
Im ostafrikanischen Kleinstaat Burundi herrscht seit elf Jahren B�rgerkrieg. Machtgierige Politiker beuten das Misstrauen zwischen Hutu und Tutsi aus, das im Nachbarland Ruanda zum V�lkermord f�hrte. Verhandlungen der Regierung mit zwei Rebellengruppen haben 2003/04 zu Waffenstillstandszusagen gef�hrt. Doch gab und gibt es immer wieder K�mpfe, wie Audace Ndayisaba an der EXPLO-Konferenz in Basel berichtete.
Christen in Burundi f�hrten Ende 1999 mit Hilfe aus der Schweiz selbst eine EXPLO-Konferenz durch. Unter den 300 Teilnehmenden befanden sich 30 Leiter von Kirchen und Gemeinden. Eine Frucht der Konferenz war eine vierzigt�gige Fasten- und Gebetszeit; die Christen rangen miteinander um Frieden und beteten f�r einen Neubeginn im Land.
Zum Abschluss des Millenniumsjahres 2000 wollte Audace Ndayisaba mit einem Team eine Feier durchf�hren. Doch es kam anders als geplant: Weil ein geeigneter Projektor in Burundi nicht aufzutreiben war, fuhr Audace ins benachbarte Ruanda, um einen auszuleihen. Auf dem R�ckweg � es war am Vorabend der geplanten �C�l�bration 2000� � wurde der Bus 30 Kilometer vor der Hauptstadt Bujumbura von Rebellen gestoppt.
�Sie raubten uns alles, auch die Kleider. Ich lag mit dem R�cken auf dem Boden. Einer der M�nner richtete seinen Gewehrlauf auf mich und sagte: �Ich bring dich um, du Hundesohn.� Ich blickte ihm geradewegs in die Augen und fragte ihn: �Warum musst du mich t�ten?� Nach einigen Augenblicken versetzte er mir einen Fusstritt und rief: �Geh!� Ich machte mich davon und fand zwei Frauen, die er ebenfalls freigelassen hatte.
Der Rebell trieb den Rest der Reisegruppe zusammen und begann dann auf sie zu feuern. 21 Menschen waren auf der Stelle tot, �ber 15 wurden verletzt. Ich geh�rte zu den vieren, die ohne Verletzungen davonkamen. Nackt bis auf die Unterhose stand ich im Regen. Es war schrecklich, aber ich sah die Hand Gottes. Er erh�rt Gebete!�
Dossier: www.explo04.livenet.ch
Autor: Peter Schmid
Quelle: Livenet.ch
Datum: 15.01.2005
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