HOME
Losungen
Christsein?
Chatten?Wo?Warum?
Chatregeln
Perms
Zeugnisse
Religionen/Konfessionen
Gedichte +Gebete
Links
E-Cards
Kontakt/E-mail
Forum
G�stebuch
zum Chat




-Verschiedene Religionen/verschiedene Konfessionen-


Hier ist noch eine Baustelle!!



Bis sich hier alles komplett f�llt empfehlen wir:

http://relinfo.ch

Die Gro�en Weltreligionen sind:

1. Hinduismus
2. Chinesische Religionen
3. Buddhismus
4. Judentum
5. Islam
6. Christentum
7. Animismus
8. Schamanismus
9. zz
10. zzz



Ausf�hrungen zu den Konfessionen finden sich hier:

----> Glaubensrichtungen/Konfessionen in der BRD


1. Hinduismus

1. Hinduismus ist ein Sammelbegriff f�r die religi�se Lebenswelt Indiens.
Jeder Hindu geh�rt einer gesellschaftlichen Gruppe mit bestimmtem sozialem Status an (Kaste).
Den Vorrang haben die H�ter des geistigen Erbes, die Brahmanen. Dieses Erbe ist in Offenbarungsschriften (Veden und Sutren) und Erz�hlungen (zum Beispiel der Bhagavad Gita) gesammelt.
Hindus glauben an Seelenwanderung. Wer sich mit guten Taten bew�hrt (Karma), kommt im sp�teren Leben in einer h�heren Kaste oder gar als Gott zur Welt.

Die G�tter des Hinduismus sind endlich und unterliegen dem Zyklus des Werdens und Vergehens - auch Brahman, das ewige sch�pferische Prinzip.
Viele Hindus beten nur eine der drei wichtigsten Gottheiten an: den Erbauer- und Zerst�rergott Schiwa, den zugewandten Gott Vischnu oder die furchterregende G�ttin Schakti.

Im Tempel nehmen Gl�ubige die Pr�senz des G�ttlichen mit allen Sinnen wahr.
Blumengirlanden zieren die Alt�re, R�ucherst�bchen glimmen, Gongs und Klingeln t�nen.
Aus dem Hinduismus stammen so unterschiedliche Dinge wie Atem�bungen (Yoga) und das Erwecken von sexuellen und anderen Lebensenergien (Tantra).

Die vier klassischen LEBENSZIELE eines Hindus sind:
Das Streben nach Angenehmem und Sinnengenuss (kama).
Das Streben nach N�tzlichem und der Erwerb von Wohlstand (artha).
Das Bem�hen um Rechtschaffenheit und Tugend (dharma).
Das Streben nach Befreiung und Erl�sung (moksha) aus dem Kreislauf von Geburt, Tod und Wiederverk�rperung.

Die sieben modernen SOZIALEN S�NDEN der Menschheit sind (nach Mahatma Gandhi):
- Politik ohne Prinzipien - Gesch�ft ohne Moral - Reichtum ohne Arbeit - Erziehung ohne Charakter - Wissenschaft ohne Menschlichkeit - Genuss ohne Gewissen - Religion ohne Opfer
Dem stehen gegen�ber: die Tugenden des YOGA-WEGES:
Gewaltlosigkeit, Nicht-Verletzen (a-himsa) - Wahrhaftigkeit (satya) Nicht-Stehlen (a-steya) - Keuschheit, reiner Lebenswandel (brahmacharya) - Begierdelosigkeit (a-parigraha)(nach Patanjali) - vornherein, von Anfang an gegeben ist.
Damit ist aber auch schon klar: Im Hinduismus geht es nicht in erster Linie um Glaubenss�tze, um Dogmen, um Rechtgl�ubigkeit; der Hinduismus kennt kein Lehramt. Sondern es geht um das richtige Handeln, den richtigen Ritus, die Sitte - alles das, was gelebte Religiosit�t ausmacht. Und es sind auch nicht in erster Linie bestimmte Rechte gemeint, die man hat gegen�ber anderen. Sondern die gro�e Bestimmung eines Menschen, die Pflichten, die ein Mensch hat: die Pflichten gegen�ber Familie, Gesellschaft, Gott und den G�ttern.

Die meisten Hindus glauben an einen Gott, ein Absolutes, das sie aber je nach Richtung verbinden mit einer ganz bestimmten g�ttlichen Offenbarungsgestalt, etwa des Shiva, des Vishnu oder der Shakti.
Hindus sind davon �berzeugt, dass die menschliche Seele ewig ist, dass sie mit dem Urgrund der Welt identisch ist und nach dem Gesetz des Karma mehrere irdische Existenzen durchl�uft;
Karma hei�t, dass alle Taten Ursachen aus fr�heren Leben und Wirkungen auf sp�tere Existenzen haben.
Es gibt �ber 800 Millionen Hindus weltweit, der Gro�teil lebt in Indien.
Wahrheit, Selbstbeherrschung, Askese, Gro�z�gigkeit, Gewaltlosigkeit, Best�ndigkeit in der Tugend - dies sind die Mittel zum Erfolg, weder Kaste noch Familie.

zurück zum Seitenanfang



2. Chinesische Religionen


2. Chinesische Religionen - Konfuzianismus
Menschlichkeit (ren), im Sinne von Zuwendung, G�te, Wohlwollen, ist in den Gespr�chen des Konfuzius der am allerh�ufigsten gebrauchte ethische Begriff, nach Konfuzius zu verstehen als Gegenseitigkeit (shu), als gegenseitige R�cksichtnahme, wie er sie in der Goldenen Regel erkl�rt:
Was du selbst nicht w�nschest, das tue auch nicht anderen.
F�r die Chinesen gibt es kein Jenseits von Gut und B�se, es lassen sich f�r alle gut und b�se unterscheiden..
Nur zwei Wege gibt es, soll Konfuzius gesagt haben:
Menschlichkeit oder Unmenschlichkeit.
Grunds�tzlich gut ist f�r den Menschen, was ihm hilft, wahrhaft Mensch zu sein.
Das hei�t: Der Mensch, der einzelne wie die Gemeinschaft, soll sich nicht, wie es immer wieder vorkommt, unmenschlich, widermenschlich, bestialisch auff�hren.
Der Mensch soll sich vielmehr, als einzelner oder in der Gemeinschaft, wahrhaft menschlich, eben human verhalten: in Bezug auf den Mitmenschen, die Gesellschaft und auch die Natur.

Konfuzianische TUGENDEN
Ein- und Unterordnung (li)
(Mit-) Menschlichkeit (ren)
Pflichterf�llung (yi)
Wissen um das Rechte (shi)
Gegenseitigkeit, Toleranz (shu)
Ehrfurcht, Erf�llung der Kindespflichten (xiao)

Schon die fr�he chinesische Kultur, rund 5000 Jahre alt, ist eine stark religi�s gepr�gte Schamanenkultur, in deren Zentrum Ahnenverehrung und Riten stehen.

Im 6. Jahrhundert v. Chr. beginnt in China mit dem Auftreten von Weisheitslehrern - der ber�hmteste ist Konfuzius - die �ra des Chinesischen Humanismus.
Ein �bergang findet statt von der magischen Religiosit�t zur Rationalit�t, wobei der Mensch und dessen ethische Entscheidungen im Mittelpunkt stehen.
Gewisserma�en als Gegenbewegung dazu entstand in dieser Zeit der Daoismus, eine R�ckkehr zur Natur und ihrer Harmonie, inspiriert durch die Weisheitsschrift Daode jing, die dem legend�ren Weisen Laozi zugeschrieben wird: eine philosophisch-mystische Lehre vom Dao, dem Weg, dem Urgesetz und Urgrund allen Seins, worin der Mensch eingebettet und mit dem er in Harmonie leben soll.
Sp�ter wurde daraus eine eigentlich religi�se Bewegung, die viele Elemente der alten chinesischen Religion aufgenommen hat. Es gibt etwa 1,3 Milliarden Chinesen, von denen manche - sofern sie nicht areligi�s sind - Konfuzianer oder Daoisten, andere Buddhisten, Christen oder Muslime sind.

zurück zum Seitenanfang



3. Buddhismus


3. Der Buddhismus
hat seinen historischen Ursprung im 6. Jahrhundert v. Chr. mit Siddharta Gautama.
In den Vier Edlen Wahrheiten lehrte er die Einsicht in die Ursache menschlichen Leidens und zeigte mit dem Achtfachen Pfad einen Weg auf zu dessen �berwindung.
Durch diese Einsicht wurde Siddharta Gautama zum Buddha, zum Erwachten.
Buddhisten verstehen die Letzte Wirklichkeit, das Absolute, nicht als personale Gottheit.
Buddhas Lehren wurden �ber einen langen Zeitraum gesammelt, am wichtigsten sind der Tripitaka-Kanon und die Mahayana-Sutras.

Es gibt weltweit �ber 300 Millionen Buddhisten, aufgeteilt in Schulen des Theravada

Die f�nf Grundgebote des Buddhismus:
Ich gelobe, mich des T�tens zu enthalten,
ich gelobe, mich des Stehlens zu enthalten,
ich gelobe, mich des unrechten Wandels in Sinnenlust zu enthalten,
ich gelobe, mich des L�gens zu enthalten,
ich gelobe, mich des Rausches zu enthalten.
Das Lassen allen �beltuns, Besch�ftigung mit gutem Werk, Reinigung des eigenen Sinns, das ist, was der Buddha lehrt.

Es wurde vielfach behauptet, der Buddhismus sei eigentlich gar keine Religion, sondern eine Philosophie.
Aber eine Philosophie ist der Buddhismus gerade nicht. Er will keine Welterkl�rung bieten. Er ist Religion, er ist Heilslehre und Heilsweg.
Und tats�chlich hat der Buddha sich verstanden als so etwas wie ein Arzt,der dem leidenden Menschen helfen will, eine Befreiung und Erl�sung zu finden.
Mit einem Heilmittel allerdings, das jeder selber ausprobieren muss.
Insofern ist er so etwas wie ein Psychotherapeut heute, der dem Menschen hilft, die Lebenskrisen zu �berwinden, das Leid zu bew�ltigen, sich mit seiner Beschr�nktheit, Endlichkeit, Sterblichkeit abzufinden.

Der ACHTFACHE PFAD Rechte Einsicht Rechter Entschluss Rechte Rede Rechte Tat Rechter Wandel Rechtes Streben Rechte Wachheit Rechte Versenkung
Wesentlich ist, dass nichts in der Welt Bestand hat, alles ver�nderlich ist, ja dass sogar das eigene Ich, an das sich jeder Mensch klammert, im Grunde keine bleibende Substanz hat, sondern verg�nglich ist.
Der Mensch soll lernen, sich von seinem eigenen Ich frei zu machen. Er soll den Weg finden von der Ichbezogenheit zu einer Selbstlosigkeit, sodann zu allumfassendem Mitleid.

zurück zum Seitenanfang



4. Das Judentum

4. Das Judentum
ist die �lteste Schriftreligion der Welt, seine heilige Sprache Hebr�isch. Das Studium der biblischen Gebote (Tora), der Propheten und Schriften sowie ihrer Auslegung (Talmud) gilt als heilige T�tigkeit.
Das Judentum ist eine Religion des Erinnerns. Alte �berlieferungen wie die Befreiung aus der �gyptischen Gefangenschaft (um 1200 vor Christus) oder die Neueinweihung des Jerusalemer Tempels (167 vor Christus) st�rken die Identit�t der Juden und f�hren sie als Volk Israel zusammen. Die j�ngere Geschichte des Judentums ist vor allem vom tiefen Einschnitt des nationalsozialistischen V�lkermordes an den Juden gepr�gt.

Drei Wesensmerkmale zeichnen Juden aus: J�dische Jungen werden acht Tage nach der Geburt beschnitten. F�r alle Juden ist der Ruhetag am Samstag (Schabbat) verbindlich. Und Juden halten sich an die Speisegebote der Tora (koscheres Essen).
F�r Juden gilt: der Messias wird noch kommen.

Die Hebr�ische Bibel - in ihren �ltesten Teilen bis ins 10. Jhd. v. Chr. zur�ckreichend - wird nach den Anfangsbuchstaben ihrer drei Hauptelemente auch TeNaKh genannt (Tora = Weisung, Newiim = Propheten, Ketuwim = Erz�hlungen).
Von Christen wird sie - im Gegensatz zum Neuen Testament - allgemein als Altes Testament bezeichnet.
Ab dem 2. Jhd. n. Chr. entstand unter rabbinischen Gelehrten ein reiches religi�ses Schrifttum, darunter auch der Talmud.
Es gibt weltweit ungef�hr 14 Millionen Juden mit den Hauptstr�mungen Orthodoxe, Konservative und Liberale, deren Mehrheit in Israel und in Nordamerika lebt.

Aufgrund der Bibel nennt man die Juden „Gottes auserw�hltes Volk“.
Das ist aber f�r gl�ubige Juden nicht Ausdruck der �berheblichkeit und Arroganz, sondern Ausdruck der besonderen Verpflichtung: eine Verpflichtung auf Gottes Bund, Gottes Gesetz, Gottes Weisung, hebr�isch die Tora.
Gesetze und Gebote gab es auch davor und bei den anderen Menschen abweichend davon haben die Juden die Gebote unter die Autorit�t des einen und selben Gottes gestellt.
Schon fr�h wurden diese Gebote zusammengefasst, die wichtigsten von ihnen in den Zehn Worten, dem „Dekalog“. Diese wurden �bernommen auch von den Christen. Parallelen finden sich im Koran.
Gegr�ndet im Glauben an den einen Gott, bilden diese Zehn Worte Israels der Juden gro�es Verm�chtnis an die Menschheit.

Die ZEHN GEBOTE
Ich bin der Herr, dein Gott.
Du sollst keine anderen G�tter neben mir haben.
Du sollst Dir kein Gottesbild machen.
Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen.
Gedenke des Sabbattages, dass du ihn heilig haltest.
Ehre deinen Vater und deine Mutter.
Du sollst nicht t�ten.
Du sollst nicht ehebrechen.
Du sollst nicht stehlen.
Du sollst nicht falsches Zeugnis reden wider deinen N�chsten.
Du sollst nicht begehren nach dem Hause deines N�chsten.
Du sollst nicht begehren nach dem Weibe deines N�chsten, nach seinem Sklaven oder Sklavin, nach seinem Rinde oder seinem Esel, nach irgendetwas, was dein N�chster hat.
(Exodus 20,1-21)

Du sollst Deinen N�chsten lieben wie Dich selbst.
Levitikus( 19,34)


zurück zum Seitenanfang



5. Der Islam

5. Der Islam
5. Islam hei�t Unterwerfung unter den Willen Gottes.
Es ist die Botschaft des Propheten Muhammad, die diesem im 6. Jhd. von einem Engel nach und nach geoffenbart wurde,
sp�ter von Muhammads Begleitern und Anh�ngern im Koran niedergeschrieben.

Die F�nf S�ulen des Islam sind:
der Glaube an Gott und Muhammad als dessen letzten Propheten,
das t�gliche Ritualgebet,
das Almosengeben,
der j�hrliche Fastenmonat Ramadan,
die Wallfahrt nach Mekka, m�glichst einmal im Leben durchzuf�hren.

Unter den rund 1,2 Milliarden Muslimen gibt es als wichtigste Glaubensrichtungen Sunniten, Schiiten und Charidjiten.
Die meisten Muslime leben heute in S�dost-asien und Indien, Zentralasien, Afrika, dem Mittleren Osten und der T�rkei.
Es gibt keinen Zwang in der Religion.
(Koran, Sure 2,256)

Es w�re falsch, den Islam als eine Religion von Feuer und Schwert zu disqualifizieren und nicht die religi�se Substanz zu sehen.
Denn dar�ber besteht kein Zweifel: Durch den Propheten Muhammad sind die Araber auf die Ebene einer ethischen Hochreligion gehoben worden,die gegr�ndet ist im Glauben an den einen Gott und der Humanit�t mit klaren Imperativen zu mehr Menschlichkeit und mehr Gerechtigkeit.
Die Zehn Gebote, Grundstock des gemeinsamen menschlichen Zusammenlebens gibt es auch im Islam.
Der Prophet Muhammad steht im Islam nicht so im Zentrum, wie Jesus Christus im Zentrum des Christentums steht.
Denn Gottes Wort ist f�r die Muslime nicht Mensch geworden, sondern ist Buch geworden.
Und es ist der Koran, der in seiner Urfassung bei Gott selber liegt, der das Zentrum des Islam ausmacht.
Daher ist der Islam eine Buchreligion.
F�r die Muslime ist der Koran vollendet und ersetzt die Tora der Juden und das Evangelium der Christen.
Er ist un�berbietbar, vollkommen, absolut zuverl�ssig. Und so wird er denn auch feierlich rezitiert und vor allem auch von den Kundigen auswendig gelernt.

zurück zum Seitenanfang



6. Das Christentum

6. Das Christentum
geht auf den Juden Jesus von Nazareth zur�ck.
Der lehrte N�chstenliebe, Vergebung, Mitleid mit Schw�cheren, Gewaltfreiheit und Feindesliebe, wurde unschuldig hingerichtet und ist nach christlichem Glauben von den Toten auferstanden.

Wichtiger als in anderen Weltreligionen ist die Glaubenslehre im Christentum.
Ihr zufolge haben sich die Menschen von Gott, ihrem Sch�pfer, entfernt (S�ndenfall).
Um sie zu der ihnen bestimmten Lebensweise zur�ckzuf�hren, hat sich Gott in der Person Jesus von Nazareth den Menschen offenbart.
Wegen verschiedener Lehrstreitigkeiten hat sich das Christentum immer wieder in verschiedene Konfessionen gespalten. So hat sich w�hrend der Reformation (ab 1517) in Deutschland die evangelische von der r�misch-katholischen Kirche losgel�st.

Mit seiner Lehre will das Christentum eine Kultur der Vergebung und der R�cksicht auf Schw�chere pr�gen.
Christen glauben, dass sie wie Jesus von den Toten auferstehen werden.

Den Christen ist auch in Abweichung zum Judentum die Dreieinigkeit (Gott=Vater, Sohn und heiliger Geist) ein wichtiger Bestandteil des Glaubens. Im Judentum sowie im Islam gilt auch der Monotheismus, jedoch ohne die Dreieinigkeit Gottes. F�r die Muslime ist Jesus ein Prophet und die Juden sind der festen �berzeugung der Messias werde erst noch kommen (zum ersten Mal).

Jesus selber hat kein Wort aufgeschrieben.
Seine Lehre und sein Leben sind in den 4 Evangelien �berliefert, die mit 23 weiteren Schriften
das Neue Testament bilden.

Es gibt weltweit rund 2 Milliarden Christen:
r�misch-katholische, orthodoxe, protestantische, anglikanische und freikirchliche.

(---> vergleiche: Konfessionen)
bitte oben den link anklicken

(vergleiche hierzu auch "Christsein?")

zurück zum Seitenanfang



7. Animismus




Als Animismus (von lat. Anima = Seele, Atem) bezeichnet man im allgemeinen ein schriftloses Religionssystem (auch Indigene Religionen), das davon ausgeht, Geister oder Seelen bewohnten nat�rliche K�rper oder Gegenst�nde. Animismus tritt oft in Zusammenhang mit Schamanismus auf, seine Charakteristiken lassen sich aber genauso auch in nahezu allen anderen Religionen der Welt nachweisen.

Der Animismus bezeichnet die Annahme immaterieller Wesenheiten: die Vorstellung der Personifizierung, Beseelung, phantastische Belebungen der Erscheinungen in Natur und Gesellschaft; ein allgemeiner Glaube an Seelen und Geister. Dieser Zustand des menschlichen Verhaltens entspringt einer bestimmten Stufe der Entwicklung des kollektiven Bewusstseins in Abh�ngigkeit von einer fr�hen, relativ langen Phase des menschlichen Zusammenlebens und der Auseinandersetzung mit der Natur und der eigenen Selbsterfahrung.

Der Animismus ist eine sp�tere Form der Naturreligion. Hierbei handelt es sich um den Glauben an die Beseeltheit der gesamten Natur, das G�ttliche ist immanent (in der Welt, in der Natur). Dies wird als Gegensatz zu einer Gottesaufassung der Hochreligionen gesehen, bei der Gott ausschlie�lich transzendent ist (au�erhalb der Welt, z.B. im Himmel). Der Animismus ist wie die Ahnenverehrung vor allem in sesshaften Ackerbaukulturen anzutreffen; f�r Wildbeuterkulturen (J�ger und Sammler) ist er untypisch.

Kategorien und Auspr�gungen
Magie und G�ttlichkeit wird insbesondere in folgenden Bereichen gesehen:
- Tiergottheiten und magische Wesen (Hirsch, Lamm, Kuh, Kalb, Pan, Faun)
- Pflanzengottheiten (B�ume - hierbei existiert ein flie�ender �bergang von Pflanzengottheiten hin zu sterblichen, nicht g�ttlichen Pflanzenseelen (vgl. Dryade)
- Magische Wesen des Tages und der Nacht (Elfen)
- Gestirne (Sonnengott Ra, Mondgottheiten, Sternbild-Personifizierung)
- Geister der Elemente aus denen die Welt gef�gt ist, im Sinne der Alchemie:
- Wasser (Nymphen, Sirenen, Poseidon, Skylla)
- Feuer (Hephaistos, Baal, Salamander (Begriffskl�rung))
- Erde, typischerweise verehrt als Muttergottheit der Erde (z.B. die griechische Erdmutter Gaia), aber auch die in Steinen
lebenden Trolle der nordischen Sagenwelt
- Luft (Ariel)


Die Attribute der einzelnen G�tter reichen von launisch �ber gewaltbereit bis hin zu dem�tig, duldsam, sch�pfend und bewahrend.

Die obige Aufstellung macht auch diverse regionale Tendenzen zur Personifizierung der Naturgewalten deutlich, welche dadurch motiviert ist, die dahinter stehenden Kr�fte als kommunikationsf�hige Intelligenz zu sehen und mit ihr in Kontakt zu treten um deren Verhalten zu beeinflussen.

Viele Gottheiten werden in Verbindung mit Naturgewalten gebracht, wobei jedoch scharf zwischen eigenst�ndigen, beseelten Naturgewalten einerseits und von Gottheiten nur mittelbar benutzten Naturgewalten andererseits unterschieden werden sollte. Beispiele f�r mittelbare Nutzung von Gewalten:

- Jahwe vernichtet die Welt in der Sintflut, aber verschont Noach und seine Arche
- Jahwe vernichtet die St�dte Sodom und Gomorrha mit Feuer vom Himmel
- Zeus kann mit seinen H�nden Blitze schleudern
- Thor kann mit seinem Hammer Mj�lnir Blitze schleudern

Dabei k�nnen diese mit zahlreichen M�chten ausgestatteten �berg�tter durchaus als Herren und Befehlshaber der eigentlichen Naturg�tter gesehen werden. Tritt die Tendenz zum Monotheismus auf, so werden die Naturgewalten meist von G�ttlichkeit freigestellt und nur noch als Herrschafts-, Macht- und somit Wirkungs-Bereich der einen Gottheit gesehen.

Animismus ist auch der Name einer Theorie der Religion des Anthropologen Sir Edward Burnett Tylor in seinem Buch 1871, "Primitive Culture". Die meisten Religionswissenschaftler sch�tzen heute den Begriff "Animismus" als sinnvoll ein zur Beschreibung spezifischen Glaubenssystems, weisen aber Tylors Animismustheorien zur�ck.

Nach Tylor ist Animismus die fr�heste von Menschen entwickelte Form der Religion. Die Menschen h�tten ihre fr�hesten Gesellschaftssysteme auf den Animismus gebaut, um zu erkl�ren, warum die Dinge geschehen. Als Tylor dieses ver�ffentlichte, galt diese Theorie politisch radikal, weil sie beanspruchte, dass nicht-westliche V�lker (n�mlich nicht christliche Heiden) tats�chlich Religion haben. Jedoch seit dem Erscheinen der Primitive Culture, sind die Theorien Tylors von drei Seiten kritisiert worden.

- Zum einen fragte man, ob der Glaube der verschiedenen V�lkerst�mme, die in den unterschiedlichen Teilen der Welt leben, tats�chlich auf den Nenner einer gemeinsamen Religion zusammengebracht werden k�nne.
- Zweitens wurde gefragt, ob die grundlegende Funktion der Religion wirklich die "Erkl�rung" des Universums ist.
Religionssoziologen wie Marrett und Emile Durkheim wandten ein, religi�ser Glaube habe vornehmlich eine emotionale und soziale, anstatt einer intellektuellen Dimensionen.
- Schlie�lich griffen Etliche Tylors Theorien als ethnozentrisch an

Neuheiden beschreiben h�ufig ihr Glaubenssystem als animistisch.

Zwischen animistischen Religionen und den "gro�en" Weltreligionen bestehen einige Parallelen:
- Der Glaube an eine �bernat�rliche oder geistliche Kraft neben der physischen Welt
- Die Existenz von Gebeten und Riten zur Kontaktaufnahme mit dieser
- Die Existenz von heiligen St�tten, wie Tempel oder Wallfahrtsorte
- Oft verbinden sich animistische mit anderen religi�sen Glaubenssystemen zu synkretistischen Religionen. Beispiel daf�r ist Candombl�, die vorherrschende Religion in einigen Gebieten Brasiliens, oder der Santer�a auf Kuba. Hier verschmelzen katholische Heilige mit alten afrikanischen G�ttern.

Zur Verbreitung der Lehre vom Animismus

Der Animismus konnte sich in den 70er Jahren des 19. Jahrhunderts schnell als Lehrmeinung durchsetzen, weil er mit umfangreichen und systematisierten ethnographischen Datenmaterial v�llig �bereinzustimmen schien. F�r dieses fachwissenschaftliche Material bot der Animismus eine theoretische Verallgemeinerung bei der Frage der Entstehung religi�ser Vorstellungen. Zu seiner schnellen Verbreitung trug bei, dass er sich streng an den Evolutions- und Fortschrittsgedanken hielt und insofern progressiven Wissenschaftlern die Auseinandersetzung mit dem klerikalen Mystizismus erleichterte. Der Animismus war eine Lehre, mit der man die verschiedensten religi�sen Vorstellungen aus immer den gleichen einfachen Entwicklungsphasen herleiten konnte.

(auszugsweise aus Wikipedia, der freien Enzyklop�die)



zurück zum Seitenanfang



8. Schamanismus

1. Der Schamanismus ist ein religi�s-magisches Ph�nomen, das bei verschiedenen indigenen V�lkern (Definition s.u.)praktiziert wird und nach der Meinung zahlreicher Ethnologen vor der Ausbreitung strukturierter und insbesondere monotheistischer Religionen ein wesentlich verbreiteteres Ph�nomen gewesen ist als heute. Besonderes Merkmal ist der Einsatz verschiedenster Mittel (u.a. rhythmisches Trommeln, Tanz, psychedelische Drogen) zum Erreichen von Trancezust�nden. Diese werden im Allgemeinen interpretiert als �bergang in einen anderen Seinszustand, eine Anderswelt und Kommunikation mit Geistern. Dem Schamanen wird zugesprochen, er erlange dadurch besondere F�higkeiten der Heilung und Weissagung sowie verschiedenste spezifische magische Kr�fte. So ausgestattet versieht der Schamane kulturspezifisch eine teils gro�e Zahl von Rollen - vom Heiler und Exorzisten �ber den Psychopompos (Begleiter der Seelen ins Totenreich) bis hin zum Zeremonienmeister.

Das Ph�nomen des Schamanismus gelangte haupts�chlich �ber die Erforschung der sibirischen V�lker, insbesondere der Tungusen, sowie der nord- und s�damerikanischen Indianerkulturen in das westliche Bewusstsein. Allerdings ist Schamanismus in vielen Regionen der Welt nachweisbar. Oft finden sich im Substrat von Schriftreligionen schamanistische Elemente. In diesem Zusammenhang sind zu nennen:

- Die keltischen Druiden.
- Alter B�n, die urspr�ngliche vorbuddhistische Religion Tibets, enth�lt viele schamanistische Elemente. Auch die im Rahmen des tibetischen Buddhismus (Vajrayana) bekannten, als "Orakel" bezeichneten Medien werden zum Teil auf die vorbuddhistsche B�n-Religion zur�ckgef�hrt. Schamanische Rituale geh�ren zu den in diesen Religionen auch heute noch gebr�uchlichen Praktiken. - Afrikanische Religionen
- S�d- und mittelamerikanische Indianerkulturen mit noch aktivem Schamanismus, wie etwa bei den J�varo und Conibo
- Moderne schamanisch Praktizierende
- Ekstatische Techniken, bei den Propheten im Alten Testament, den Persern, den Sufis (islamische Mystiker).
- Orakel der Antike
- Saturnalien im antiken Griechenland

Der Begriff Schamane kommt wahrscheinlich vom evenkischen (d.h. tungusischen) �aman (�a: wissen?). Vertreter der Theorie, der Schamanismus sei von Indien oder Tibet nach Zentralasien und Sibirien gekommen, leiten ihn vom indischen Pali-Wort samana ("Bettelm�nch") her. Eine weitere Deutung des Wortes Schamane stammt aus dem Manjutungisischen, einer Sprache Sibiriens, und bedeutet "mit Hitze und Feuer arbeiten".

Im �brigen gilt die Theorie, der Schamanismus sei von Indien nach Zentralasien vorgedrungen, sp�testens seit Mircea Eliade. Laut Eliade sind nur spezifische Elemente, wie die Vorstellung einer Leiter oder eines Baumes, dem indischen Raum entlehnt.

In der modernen Religionswissenschaft gilt es als problematisch, den in Sibirien erstmals vorgefundenen (tungusischen) Begriff auf alle oben genannten Ph�nomene zu �bertragen. Verschiedene andere Vorschl�ge haben sich jedoch bisher gegen den sehr verbreiteten Schamanenbegriff nicht durchsetzen k�nnen.

Die Aufgaben des Schamanen umfassen u.a. Krankenheilung, Geleit verstorbener Seelen ins Totenreich, Zur�ckholen verlorener Seelen, Abwehr b�ser Geister, Wettervorhersage und -beeinflussung, Finden von Jagdwild, Weissagung, (Prophetie), Schadenszauber, soziale Regulierung und den Umgang mit geistig gest�rten Menschen.

Das schamanistische Weltbild ist in Schichten gegliedert; neben dem besonders h�ufig nachgewiesenen dreischichtigen Modell (Himmel, Erde, Unterwelt) kommen sieben- oder gar neunschichtige Modelle vor. An einer Achse, dem Weltenbaum, steigen die Schamanen auf und ab. Auf ihren schamanischen Reisen werden sie oft von ihrem Krafttier, manchmal sogar von mehreren, begleitet.
Dem Schamanen stehen meist ein oder mehrere Hilfsgeister bei, die gem�� dem Jagdumfeld dieser V�lker h�ufig in Tiergestalt auftreten. Insbesondere bei indianischen Kulturen finden sich aber auch eine F�lle von Hilfsgeistern pflanzlicher Natur. Der Schamane selbst gibt sich w�hrend des Rituals h�ufig eine Tiergestalt, legt sich Felle um und setzt Masken auf. Er arbeitet mit Amuletten und rituellen Musikinstrumenten, meist Trommeln oder Rasseln.

Die Berufung der Schamanen ist selten freiwillig. Die Weitergabe des Wissens geschieht entweder �ber direkte Vererbung an blutsverwandte Nachkommen oder indem sich der (Ahnen-)Geist sein neues Medium selbst aussucht, was dem alten Schamanen durch Omen mitgeteilt wird. Oft str�ubt sich das Medium eine Zeit lang gegen den besitzergreifenden Geist. Das Initiationsritual wird meist als Vorerleben des eigenen Todes samt Aufl�sung des K�rpers gestaltet. Der Schamane muss f�r das alte Leben gestorben sein, um zwischen den Welten wandeln zu k�nnen.

Schamanische Techniken gelten in einem modernen naturwissenschaftlichen Weltbild zwar nicht als wirklich, wohl aber als wirksam. Sie sind jedoch zur Behandlung psychosomatischer Krankheiten seit 1980 von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als der westlichen Medizin gleichwertig anerkannt und erfreuen sich bei vielen Menschen, die vom modernen Weltbild nicht erreicht oder nicht �berzeugt worden sind, weiterhin gro�er Beliebtheit.

Neoschamanismus

Roger Uchtmann f�hrt aus, Schamanismus sei ein die Zeiten, R�ume und Kulturen transzendierendes Ph�nomen (...), welches von einer ... allgemeinmenschlich-kognitiven Kompetenz ausgeht, die sich in vision�rer Schau, Kritik und Entregelung Bahn bricht.
Der amerikanische Anthropologe Prof. Michael Harner untersuchte eine Vielzahl von schamanischen Kulturen und formulierte Anfang der Achtziger Jahre das Konzept des Core-Schamanismus. Dabei handelt es sich um einen Satz von Kerntechniken, die in den schamanischen Traditionen in unterschiedlicher Ausgestaltung angewendet werden. Auf dieser Basis wurde ein kulturunabh�ngiger Weg zur schamanischer Erfahrung entwickelt, der von Menschen der modernen Welt gegangen werden kann. Die von Harner gegr�ndete Foundation for Shamanic Studies (FSS) widmet sich der weltweiten Bewahrung, der weiteren Erforschung und Lehre des schamanischen Wissens.
Neben diesem Ansatz bilden das von Carlos Castaneda popularisierte schamanische Weltbild und zahlreiche weitere Versuche, die schamanische Denk- und Lebensweise in die moderne Welt zu �bertragen, den Bereich des Neoschamanismus. Er wird teils dem Ph�nomen der neuen Religionen, teils der Esoterik zugerechnet. Der Begriff Neoschamanismus ist umstritten, weil er eine Unterscheidung vom traditionellen Schamanismus impliziert, die seine Vertreter keineswegs so sehen. Als Fremdbezeichnung ist er jedoch �blich.
(-auszugsweise - aus Wikipedia, der freien Enzyklop�die)

------------------------------------------------------------
(Indigene V�lker ist eine relativ junge Lehn�bersetzung, wahrscheinlich vom spanischen Pueblos ind�genas und bezeichnet Gemeinschaften von Ureinwohnern einer Region oder eines Landes. Der Ausdruck "Indigene V�lker" hat in Lateinamerika als Sammelbezeichnung f�r alle Nachkommen der vorkolumbianischen Bev�lkerung die auf Kolumbus' Verwechslung mit Indien beruhenden Begriffe Indios/Indianer ersetzt.
In internationalen politischen Kontexten ist Indigene V�lker/Indigenous Peoples/Pueblos Ind�genas die �bliche Sammelbezeichnung f�r Ureinwohnerv�lker aller Kontinente, w�hrend im nationalen Rahmen oft andere Sammelbegriffe verwendet werden (z.B. Aborigines, Native Americans, First Nations, Adivasi).
------------------------------------------------------------





zurück zum Seitenanfang






9. zz

9. zz Text

zurück zum Seitenanfang



10. zzz

10. zzz Text

zurück zum Seitenanfang

















ZUR�CK
Hosted by www.Geocities.ws

1