Freitag, 03.12.1999
Den heutigen Tag verbrachte ich im Zimmer, denn ich hatte eine Erkältung mitgebracht und diese mußte ich heute auskurieren. Gott sei Dank hatte Uwe d.J. Erkältungstabletten dabei, die er mir schenkte.
Am Abend gingen wir ins benachbarte
Hotel "Dar Midoum" in die Bar, um uns dort eine Bauchtanz-Show anzusehen.
Samstag, 04.12.1999
Meinen Schnupfen bin ich endlich
los! Und heute war der erste Tag mit richtig dauerhaftem Sonnenschein!
Uwe d.Ä., Uwe d.J. und ich nutzten auch gleich den Vormittag, um einen
langen Spaziergang über den Strand zu machen, fast bis zum Leuchtturm
(an der Ostküste der Insel).
Dieser
Mann badet nicht etwa, er fischt Tintenfische! Er fängt sie mit einem
Stock in seiner rechten Hand und spießt sie dann auf einen Draht
in seiner linken Hand auf.
Auf
dem Rückweg meldete ich mich zu einem Schnupperkurs bei "Les Dauphins"
(der Segelschule) an. Mit dem Segelunterricht begannen wir auch gleich
am Nachmittag - mit einer halben Stunde "Segeln" bei Flaute... Dafür
wurde ich entschädigt dadurch, daß mich mein "Fanclub" Cordula,
Doreen und Uwe d.Ä. mich überraschten und dieses Foto von mir
machten! Der Mensch rechts ist "mein" Segellehrer Mario.
Am Abend fuhren Dirk, Uwe d.J. und
ich nach Houmt Souk, um dort im Restaurant "Haroun" zu essen, von dem Dirk
so viel Gutes gehört hatte. Und es war echt klasse! Danach ließen
wir uns noch vom Taxi in ein Einheimischen-Café bringen, wo wir
einen Türkischen Mokka und ein Glas Pfefferminztee genossen.
Sonntag, 05.12.1999
Ich hatte den Vorteil, daß
mein Balkon in Richtung Osten lag, denn heute weckte mich die Sonne mit
einem herrlichen Sonnenaufgang - das Bild kann diesen gar nicht richtig
wiedergeben!
Dann am Vormittag fand meine erste richtige Segelstunde statt, und mein Fanclub kam, um mich zu sehen - sogar Uwe d.J. war dabei!
Tagsüber stellte uns Dirk (er wurde ab Montag für eine Woche abberufen nach Zell am See, um dort bei einem Ski-Happening mitzuwirken) seine "Stellvertreterin" Daniela vor, die als Reiseleiterin bei der TUI arbeitet.
Ich
beim Quad-Fahren! Uwe d.J. und ich hatten uns entschieden, an seinem letzten
Urlaubstag nachmittags die Quad-Tour mitzumachen - und wir bereuten es
nicht! wir fuhren in einem "Konvoi" von etwa acht Teilnehmern/Fahrzeugen
über eine "unwegsame" Piste, an Eselskarren und Menschen vorbei, und
lieferten uns wahre "Materialschlachten". Einmal fuhr ich durch eine Pfütze,
und Uwe direkt hinter mir hat die vollen Spritzer abgekriegt. Er hat mich
später ganz schön "zusammengestaucht". Vielleicht war er ja auch
neidisch, weil mein Quad schneller war als seines... :-))
Am Abend fand dann im Club eine "große" Travestie-Show statt, die Dirk trotz nur sechs Übungsstunden mit den Animateuren (die sonst nichts zu tun hatten) gut hinbekommen hatte.
Dirk,
unser "Free-World-Guide" in Aktion als Showmaster...
Montag, 06.12.1999:
Heute verließen uns Uwe d.J., Sabine und Dörte (die sich ja vorher schon ziemlich "abgenabelt" hatten von uns) und Alex und Jana; dafür hatte uns Dirk versprochen, daß fünf neue Deutsche kommen würden. Nun, Cordula, Doreen und ich konnten sie sowieso erst am Nachmittag kennenlernen, denn wir hatten uns für heute für eine Landrover-Tour nach Tataouine und Chenini eingebucht. Und das machte tierisch Spaß!
Unser "Landy"-Fahrer holte uns um 07.00 Uhr vom Hotel ab und wir fuhren zuerst noch zwei Hotels an, wo noch weitere Teilnehmer warteten, bevor wir dann den Sammelpunkt für den Konvoi ansteuerten (wir fuhren mit insgesamt sechs Fahrzeugen).
Als erstes fuhren wir über den Römerdamm auf das tunesische Festland. Nach der Überfahrt hielten wir direkt an, damit unser Tour-Leiter uns Informationen über Tunesien und unsere Tourplanung geben konnte.
In der Stadt Medenine machten wir
dann unsere erste Station.
Ein "Ksar" in Medenine. Diese Anlagen
bauten die Berber im 14. Jahrhundert nach Christi, um dort ihre Getreidevorräte
und andere Lebensmittel zu lagern. Nun werden sie zur "Verführung"
der Touristen genutzt. Einer von diesen Verkäufern bot sogar lebende
Schildkröten an, die wir aber dankend ablehnten.
Danach machten wir uns direkt auf dem Weg nach Chenini, einem Bergdorf der Berber, das jedoch inzwischen fast komplett verlassen ist.
Schattenspiele:
Berglandschaft im Hinterland der Stadt Medenine. Die Schatten waren allein
durch die Bewölkung entstanden.
Auf
dem Weg nach Chenini
Das
Bergdorf Chenini am Rande der Sahara. Die Fahrer hatten uns etwas unterhalb
des Dorfes "rausgeworfen". Wir wanderten einige Minuten nach oben, um dann
von dort aus die Aussucht zu genießen, und wurden auf der anderen
Seite in der Nähe eines "zufällig" dort stehenden Souvenir-Shops
abgeholt.
Die
Bergmoschee
Blütenstände
im wunderschön angelegten Hotel Sangho in Tataouine, in welchem wir
zu Mittag aßen
![]()
Eine Bougainvillea-Blüte
Eine
Agave
Eine
Azaleen-Blüte
Zwei
"Hotelkatzen". Während wir beim Essen saßen, "becircten" uns
permanent drei Katzen, um auch etwas abzubekommen...
Nach dem Essen begaben wir uns bereits
auf den Rückweg.
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