Djerba 29.11.-13.12.1999

 
 

Freitag, 03.12.1999

Den heutigen Tag verbrachte ich im Zimmer, denn ich hatte eine Erkältung mitgebracht und diese mußte ich heute auskurieren. Gott sei Dank hatte Uwe d.J. Erkältungstabletten dabei, die er mir schenkte.

Am Abend gingen wir ins benachbarte Hotel "Dar Midoum" in die Bar, um uns dort eine Bauchtanz-Show anzusehen.
 

Samstag, 04.12.1999

Meinen Schnupfen bin ich endlich los! Und heute war der erste Tag mit richtig dauerhaftem Sonnenschein! Uwe d.Ä., Uwe d.J. und ich nutzten auch gleich den Vormittag, um einen langen Spaziergang über den Strand zu machen, fast bis zum Leuchtturm (an der Ostküste der Insel).
 

Dieser Mann badet nicht etwa, er fischt Tintenfische! Er fängt sie mit einem Stock in seiner rechten Hand und spießt sie dann auf einen Draht in seiner linken Hand auf.


Auf dem Rückweg meldete ich mich zu einem Schnupperkurs bei "Les Dauphins" (der Segelschule) an. Mit dem Segelunterricht begannen wir auch gleich am Nachmittag - mit einer halben Stunde "Segeln" bei Flaute... Dafür wurde ich entschädigt dadurch, daß mich mein "Fanclub" Cordula, Doreen und Uwe d.Ä. mich überraschten und dieses Foto von mir machten! Der Mensch rechts ist "mein" Segellehrer Mario.

Am Abend fuhren Dirk, Uwe d.J. und ich nach Houmt Souk, um dort im Restaurant "Haroun" zu essen, von dem Dirk so viel Gutes gehört hatte. Und es war echt klasse! Danach ließen wir uns noch vom Taxi in ein Einheimischen-Café bringen, wo wir einen Türkischen Mokka und ein Glas Pfefferminztee genossen.
 

Sonntag, 05.12.1999

Ich hatte den Vorteil, daß mein Balkon in Richtung Osten lag, denn heute weckte mich die Sonne mit einem herrlichen Sonnenaufgang - das Bild kann diesen gar nicht richtig wiedergeben!

Dann am Vormittag fand meine erste richtige Segelstunde statt, und mein Fanclub kam, um mich zu sehen - sogar Uwe d.J. war dabei!

Tagsüber stellte uns Dirk (er wurde ab Montag für eine Woche abberufen nach Zell am See, um dort bei einem Ski-Happening mitzuwirken) seine "Stellvertreterin" Daniela vor, die als Reiseleiterin bei der TUI arbeitet.

Ich beim Quad-Fahren! Uwe d.J. und ich hatten uns entschieden, an seinem letzten Urlaubstag nachmittags die Quad-Tour mitzumachen - und wir bereuten es nicht! wir fuhren in einem "Konvoi" von etwa acht Teilnehmern/Fahrzeugen über eine "unwegsame" Piste, an Eselskarren und Menschen vorbei, und lieferten uns wahre "Materialschlachten". Einmal fuhr ich durch eine Pfütze, und Uwe direkt hinter mir hat die vollen Spritzer abgekriegt. Er hat mich später ganz schön "zusammengestaucht". Vielleicht war er ja auch neidisch, weil mein Quad schneller war als seines... :-))

Am Abend fand dann im Club eine "große" Travestie-Show statt, die Dirk trotz nur sechs Übungsstunden mit den Animateuren (die sonst nichts zu tun hatten) gut hinbekommen hatte.

Dirk, unser "Free-World-Guide" in Aktion als Showmaster...


...und als "Freddie Mercury".

 

Montag, 06.12.1999:

Heute verließen uns Uwe d.J., Sabine und Dörte (die sich ja vorher schon ziemlich "abgenabelt" hatten von uns) und Alex und Jana; dafür hatte uns Dirk versprochen, daß fünf neue Deutsche kommen würden. Nun, Cordula, Doreen und ich konnten sie sowieso erst am Nachmittag kennenlernen, denn wir hatten uns für heute für eine Landrover-Tour nach Tataouine und Chenini eingebucht. Und das machte tierisch Spaß!

Unser "Landy"-Fahrer holte uns um 07.00 Uhr vom Hotel ab und wir fuhren zuerst noch zwei Hotels an, wo noch weitere Teilnehmer warteten, bevor wir dann den Sammelpunkt für den Konvoi ansteuerten (wir fuhren mit insgesamt sechs Fahrzeugen).

Als erstes fuhren wir über den Römerdamm auf das tunesische Festland. Nach der Überfahrt hielten wir direkt an, damit unser Tour-Leiter uns Informationen über Tunesien und unsere Tourplanung geben konnte.

In der Stadt Medenine machten wir dann unsere erste Station.

Ein "Ksar" in Medenine. Diese Anlagen bauten die Berber im 14. Jahrhundert nach Christi, um dort ihre Getreidevorräte und andere Lebensmittel zu lagern. Nun werden sie zur "Verführung" der Touristen genutzt. Einer von diesen Verkäufern bot sogar lebende Schildkröten an, die wir aber dankend ablehnten.
 

Danach machten wir uns direkt auf dem Weg nach Chenini, einem Bergdorf der Berber, das jedoch inzwischen fast komplett verlassen ist.

Schattenspiele: Berglandschaft im Hinterland der Stadt Medenine. Die Schatten waren allein durch die Bewölkung entstanden.

Auf dem Weg nach Chenini

Das Bergdorf Chenini am Rande der Sahara. Die Fahrer hatten uns etwas unterhalb des Dorfes "rausgeworfen". Wir wanderten einige Minuten nach oben, um dann von dort aus die Aussucht zu genießen, und wurden auf der anderen Seite in der Nähe eines "zufällig" dort stehenden Souvenir-Shops abgeholt.

Die Bergmoschee

Blütenstände im wunderschön angelegten Hotel Sangho in Tataouine, in welchem wir zu Mittag aßen
 


Eine Bougainvillea-Blüte
Eine Agave
Eine Azaleen-Blüte

Zwei "Hotelkatzen". Während wir beim Essen saßen, "becircten" uns permanent drei Katzen, um auch etwas abzubekommen...

Nach dem Essen begaben wir uns bereits auf den Rückweg.
 
 
 
 
 

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