Zunächst fuhren wir ein Stück
über befestigte Sandpisten und machten mittendrin Station. Wie bestellt,
warteten zwei "grasende" Dromedare darauf, von uns fotografiert zu werden.
"Auf
ein-
sa-
men
Pfa-
den
..."
Auf dem Rückweg machten wir
Station an diesem fast ausgetrockneten, flachen See. Ich fand die Lichtstimmung
so grandios, daß ich hier fast einen ganzen Film verarbeitete!

Blick
von
meinem
Balkon
Eines
der beiden Portale an der Zufahrt zu
unserem Club. In einigen Hotels
stehen/
sitzen hier tatsächlich noch
Wachposten,
die allerdings ihre Aufgabe überhaupt
nicht eng sehen.
Am Abend lernten wir zwei der "Neuankömmlinge"
kennen, und zwar Marcus aus Hürth (Feuerwehrmann) und Nadine aus Münster
(Reiseverkehrskauffrau).
Dienstag, 07.12.1999
Nach dem Frühstück fuhr
ich trotz Sturm zur Segelschule. Aber an Segeln war erwartungsgemäß
nicht zu denken, so lief ich über den Strand wieder zum Club zurück
und genoß tagsüber viel Sonne am Pool.
Mittwoch, 08.12.1999
Heute standen Doreen, Cordula und ich wieder früh auf, denn für heute hatten wir eine Bus-Tour nach Matmata, einem Wohnhöhlen-Dorf der Berber, eingeplant. Doch sie war erwartungsgemäß bei weitem nicht so schön wie die Landcruiser-Tour am Montag; außerdem hatte ich das Dorf ja schon bei meinem ersten Tunesien-Urlaub 1991 gesehen und war hauptsächlich mitgefahren, um nicht faul im Club "herumzuhängen".
Als erstes fuhren wir wieder den "Ksar von Medenine an, doch diesmal seilten Doreen, Cordula und ich uns direkt ab und besuchten statt dessen einen Schmuckhändler. Von dort aus fuhren wir direkt nach Matmata.
Eingang
zu
der Wohnhöhle,
die wir besichtigten.
Die Höhlenwohnungen von Matmata
sind so gebaut, daß man in der Mitte den Eingang hat, der wie ein
Loch im Boden aussieht (man steigt über eine Treppe nach unten, und
daran schließen sich sternförmig die Wohn- und Lagerräume
an.
Die Wohnungen werden auch heute
noch genutzt.
Der Vorteil dieser Bauweise liegt
darin, daß die Wohnräume im Sommer kühl und im Winter angenehm
warm, vor allem aber vor Sandstürmen geschützt sind.
Am interessantesten war für mich das Mittagessen in einem Hotel, das im selben Baustil wie diese Wohnhöhlen gebaut ist.
Auf dem Rückweg benutzten wir
diesmal die Fähre. Dabei entstanden diese Aufnahmen im Hafen von El
Jorf, wo wir auf die Fähre warteten.
Abends probierte ich zum ersten Mal, meine Haare mit Henna einzufärben, doch auf dunklen Haaren wirkt es offenbar wirklich nicht.
Dann ging ich mit den anderen hinüber
ins Hotel Dar Midoun auf einen "Absacker". Auf dem Rückweg sah ich
über dem Club-Restaurant eine Sternschnuppe - natürlich wünschte
ich mir etwas!
Donnerstag, 09.12.1999
Heute vormittag ließ mich mein Segellehrer Mario auf dem kleinen 16-er Katamaran alleine rausfahren. Nun, der Wind war nicht gerade toll - beim Rausfahren kam das Boot kaum in Fahrt, nur wenn ich wieder Richtung Küste unterwegs war. Als ich mich dann entschlossen hatte, wieder an Land zu gehen, hatte ich massive Probleme vorwärtszukommen, denn plötzlich drehte der Wind alle paar Sekunden - ich war permanent am "Vor-mich-hin-Wenden"!
Abends besuchten wir das Hotel Djerba
Beach, um uns dort eine Sketch-Show anzusehen - wir setzten uns bewußt
weit hinten, um nicht ins Programm miteinbezogen zu werden. Danach gingen
wir noch an die Bar, wo ich zwei sehr erfrischende Tom-Collins-Cocktails
genoß.
Freitag. 10.12.1999
Heute morgen fuhr ich mit dem Taxi zum Leuchtturm, um den wunderschönen Sonnenaufgang zu einer Fotoserie zu nutzen. Leider hatte ich nicht meine große Kameraausrüstung dabei, so daß die Fotos technisch nicht besonders gut wurden. Diese sind die besten:
Dieser
ehemalige Brunnen ist die ideale Aussichtsplattform zum gegenüberliegenden
Leuchtturm.
Der
"Phare", der Leuchtturm von Djerba an der Ostspitze der Insel
-> weiter zur Seite 4-> zurück zur Seite 2
-> zurück zum Index