Djerba 29.11.-13.12.1999



Zunächst fuhren wir ein Stück über befestigte Sandpisten und machten mittendrin Station. Wie bestellt, warteten zwei "grasende" Dromedare darauf, von uns fotografiert zu werden.
 

"Auf
ein-
sa-
men
Pfa-
den
..."

Auf dem Rückweg machten wir Station an diesem fast ausgetrockneten, flachen See. Ich fand die Lichtstimmung so grandios, daß ich hier fast einen ganzen Film verarbeitete!

Blick
von
meinem
Balkon
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Eines der beiden Portale an der Zufahrt zu
unserem Club. In einigen Hotels stehen/
sitzen hier tatsächlich noch Wachposten,
die allerdings ihre Aufgabe überhaupt
nicht eng sehen.

Am Abend lernten wir zwei der "Neuankömmlinge" kennen, und zwar Marcus aus Hürth (Feuerwehrmann) und Nadine aus Münster (Reiseverkehrskauffrau).
 

Dienstag, 07.12.1999

Nach dem Frühstück fuhr ich trotz Sturm zur Segelschule. Aber an Segeln war erwartungsgemäß nicht zu denken, so lief ich über den Strand wieder zum Club zurück und genoß tagsüber viel Sonne am Pool.
 

Mittwoch, 08.12.1999

Heute standen Doreen, Cordula und ich wieder früh auf, denn für heute hatten wir eine Bus-Tour nach Matmata, einem Wohnhöhlen-Dorf der Berber, eingeplant. Doch sie war erwartungsgemäß bei weitem nicht so schön wie die Landcruiser-Tour am Montag; außerdem hatte ich das Dorf ja schon bei meinem ersten Tunesien-Urlaub 1991 gesehen und war hauptsächlich mitgefahren, um nicht faul im Club "herumzuhängen".

Als erstes fuhren wir wieder den "Ksar von Medenine an, doch diesmal seilten Doreen, Cordula und ich uns direkt ab und besuchten statt dessen einen Schmuckhändler. Von dort aus fuhren wir direkt nach Matmata.

Eingang zu
der Wohnhöhle,
die wir besichtigten.

Die Höhlenwohnungen von Matmata sind so gebaut, daß man in der Mitte den Eingang hat, der wie ein Loch im Boden aussieht (man steigt über eine Treppe nach unten, und daran schließen sich sternförmig die Wohn- und Lagerräume an.
Die Wohnungen werden auch heute noch genutzt.
 


In dieser Landschaft
wurden Ende der
70er Jahre viele
der Außenaufnahmen
von "Star Wars I"
gedreht!


Der Vorteil dieser Bauweise liegt darin, daß die Wohnräume im Sommer kühl und im Winter angenehm warm, vor allem aber vor Sandstürmen geschützt sind.

Am interessantesten war für mich das Mittagessen in einem Hotel, das im selben Baustil wie diese Wohnhöhlen gebaut ist.

Auf dem Rückweg benutzten wir diesmal die Fähre. Dabei entstanden diese Aufnahmen im Hafen von El Jorf, wo wir auf die Fähre warteten.

Abends probierte ich zum ersten Mal, meine Haare mit Henna einzufärben, doch auf dunklen Haaren wirkt es offenbar wirklich nicht.

Dann ging ich mit den anderen hinüber ins Hotel Dar Midoun auf einen "Absacker". Auf dem Rückweg sah ich über dem Club-Restaurant eine Sternschnuppe - natürlich wünschte ich mir etwas!
 

Donnerstag, 09.12.1999

Heute vormittag ließ mich mein Segellehrer Mario auf dem kleinen 16-er Katamaran alleine rausfahren. Nun, der Wind war nicht gerade toll - beim Rausfahren kam das Boot kaum in Fahrt, nur wenn ich wieder Richtung Küste unterwegs war. Als ich mich dann entschlossen hatte, wieder an Land zu gehen, hatte ich massive Probleme vorwärtszukommen, denn plötzlich drehte der Wind alle paar Sekunden - ich war permanent am "Vor-mich-hin-Wenden"!

Abends besuchten wir das Hotel Djerba Beach, um uns dort eine Sketch-Show anzusehen - wir setzten uns bewußt weit hinten, um nicht ins Programm miteinbezogen zu werden. Danach gingen wir noch an die Bar, wo ich zwei sehr erfrischende Tom-Collins-Cocktails genoß.
 

Freitag. 10.12.1999

Heute morgen fuhr ich mit dem Taxi zum Leuchtturm, um den wunderschönen Sonnenaufgang zu einer Fotoserie zu nutzen. Leider hatte ich nicht meine große Kameraausrüstung dabei, so daß die Fotos technisch nicht besonders gut wurden. Diese sind die besten:

Dieser ehemalige Brunnen ist die ideale Aussichtsplattform zum gegenüberliegenden Leuchtturm.

Der "Phare", der Leuchtturm von Djerba an der Ostspitze der Insel
 
 
 
 
 

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