La grande Revolutia de Wieselburga (2000)

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Infos zu den Songs


Die Kunde vom unglaublichen Erfolg politischer Bands wie Feuerstein oder Kloboš ging auch an Peda nicht vorbei und ist merklich in sein Schaffen eingeflossen. La grande Revolutia de Wieselburga ist ein schockierndes, wachrüttelndes Album. Mit insgesamt 20 Songs wirft Peda ganz schön Perlen vor die Säu(r)e, aber da es Rockperlen sind, stört das keine der selbigen. Wieder einmal hört mal schon vor dem ersten Akkordanschlag, dass man Peda hört (Leute mit viel Fantasie behaupten das auch riechen zu können), was für viele ein Grund ist Pedas Kreativität und musikalische Weiterentwicklung in Frage zu stellen. Doch einen echten Fan kratz das nicht die Bowle.Tolle politisch ambitionierte Songs für den Richter und seinen Henker wie „Ich war mal Gott" oder „Roboterwelt"
findet man auf dieser Langrille zu Hauf. Und auch die Einflüsse der modernen Musikstile sind nicht zu verleugnen. So kommt Peda diesmal nicht um Drumbeats aus der Konserve und dicke Soulsängerinnen mit Hang zum Selbstmitleid herum und zur Single „I bleib hier" drehte Peda sein erstes Musikvideo, das ihn dabei zeigt, wie er nackt auf dem Müllplatz tanzt. Peda geht eben mit der Zeit !

Ein altes Sprichwort sagt ja bekanntlich Die Schönen haben meist die kleinsten Ärzte, doch auf Peda trifft das nicht zu. Überhaupt nicht, denn ich kann mich nicht erinnern zu einem Rockalbum jemals so oft geduscht zu haben, wie zu diesem Album. Peda wirft all seine Vorsorgen über Bord und geigt auf La grande Revolutia de Wieselburga endlich wieder einmal befreit auf. Das klingt dann auch gleich viel natürlicher und macht die Platte sicherlich viel interessanter, spannender und aufregender. Wirklich tolles Album.
Alles in allem ein typisches rockiges Peda Album mit modernen Einflüssen, aber nicht so gut wie Biermond, darum Note 7 von 10
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