1953 - 1975

Peda wurde als Ernst Edgar von Wieselburg am 24.12.1953 in Wieselburg bei Nasssturm als Sohn
des bedeutungslosen Grafen Humperdink von Wizzelburg und der schönen Giséle P geboren.
Die Eltern starben kurz nach der Geburt seines jüngeren Bruders Nathan Maria Joseph Judaš bei einem
tödlichen Zirkusbesuch im Mai 54. Daraufhin wurden Ernst und Nathan von ihrem grauslichsüßen Erzonkel
Korindthl verraten und versklavt. Sie mussten dreizehn Jahre in den sächsischen Säuremienen der Firma
ihres Erzonkels, „Korindthl und Väter Ges.m.b.H." schuften, doch am 3. August 1967 wurden sie von Jack
und den Superfreunden in einem ursprünglich als 30 jähriger Krieg geplantem Gemetzel, das aber wegen technischer Defekte und schlechter Lage nach 30 Minuten beendet wurde, befreit. Jack, der Chief der
mysteriösen Superfreunde, einer Organisation, die in den späten 80er wegen Verdacht auf extremst
nationalsozialistisches Tanzgut aufgelöst wurden, schenkte dem jungen Ernst ein Chello, das er damals
zufällig dabei hatte. Ernst und Nathan wurden nach zweitägigem Aufenthalt im Waisenhaus von J Edgar
Huber adoptiert. 1970 hörte Ernst zum ersten Mal den rebellischen Gitarrensound des tschechischen
Volksgitarristen Dee Dee Ambroška, woraufhin er sein Chello in eine Gitarre umbaute und erstmals eigene Lieder schrieb. Zusammen mit Schulfreund Charles „Hansi" Schuster am Schlagzeug und seinem Eigenblut Nathan, der von der Band unter dem Pseudonom „Armer Naiv" als Bassist aufgenommen wurde, gründete Ernst 1971 seine erste Band, „Kotze mit Zwiebel". 1972 musste sich die Band nach einem langen Rechtsstreit, da der Bandname bereits vergeben war, in „Die Wieselburger Spätzle" umbenennen. Den neuen Bandnamen legte der Richter persönlich unter Ausschluss des Rechts auf Berufung der Band fest. Als sich der intellektuelle Ernst, der mit seinen Rechten vertraut war, beim Richter beschwerte, änderte dieser zur Strafe Ernsts Namen in Peda um und legte ihm das Image des proletuiden Rockers auf. Somit starben Pedas Träume einmal der Held der gehobenen Gesellschaft zu werden. 1974 veröffentlichten die WS ihr erstes Album „Finz", das von Kritikern wortwörtlich in der Luft zerrissen wurde. Doch sie gaben nicht auf und 1975 erschien „Ziemlich billig", das zum Meilenstein wurde, als Präsidente Fidel Castro es ur laut hörte !

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