Teil 7

In Orlando:
Nach dem Essen beschlossen Trev, Erik, Jacob und Ash eine Runde Basketball spielen zu gehen. Anne erledigte solange die K�chenarbeit. Dann klingelte das Telefon. Da sie grad besch�ftigt war, schaltete sich der Anrufbeantworter an. Es war Michelle.
"Hi Trev, ich bins Michelle! Ich wollte dir nur f�r den wundersch�nen Nachmittag danken. Ruf mich doch mal bitte an, du kennst ja meine Nummer. Bye!" Anne blieb wie angewurzelt stehen, als Trev reinkam. Sie starrte ihn an. "Was ist?" fragte Trevor. Sie stellte den Anrufbeantworter an, als auch Ash dazu kam. Es ert�nte Michelles Nachricht.
"Was soll das denn?" fragte Ash. Trevor sch�ttelte den Kopf. Anne stiegen Tr�nen in die Augen und lief in Trev`s Zimmer. Sie schloss die T�r ab und w�hlte Mandys Handynummer, doch da war nur die Mailbox dran. Also rief sie Dan an. "Ja?"
"Hallo, ist Mandy in der N�he?" seufzte sie.
"Ja, was ist denn? Heulst du?" fragte er mitf�hlend.
"Ja, Trev betr�gt mich und..." fing sie an.
Dan unterbrach sie: "Geht�s um Michelle?"
"Du wusstest davon? Das ist ja echt das allerletzte!!" sie wollte auflegen.
"Warte dochmal. Wenns um Michelle geht, dann kanns nicht stimmen."
"Was soll das denn jetzt?!" fragte sie w�tend.
"Michelle ist ziemlich fies, sie leibt Trev immernoch, versteht es aber nicht, dass er nichts mehr von ihr will. Und deshalb versucht sie jetzt euch beide gegeneinander aufzuhetzen. Lass dich davon nur nich unterkriegen. Trev liebt dich �ber alles, dass hat er mir selbst gesagt, er w�rde dich nie betr�gen. Also vertrag dich wieder mit ihm, ihr wollt doch immerhin heiraten!" erkl�rte er ihr.
"Das ist aber ziemlich gemein von ihr. Danke trotzdem das du es mir gesagt hast. Und gr�� Mandy von mir."
"Klar mach ich." Sagte er und legte auf. Dann klopfte es an der T�r. Sie schloss auf und davor stand Trev. Sie fiel ihm �bergl�cklich in die Arme. "Es tut mir Leid, das ich dir nicht von dem Treffen mit Michelle erz�hlt habe." entschuldigte er sich.
"Ist schon ok. Ich hab vielleicht auch etwas �berreagiert. Wie konnt ich dir nur sowas zutrauen?" Dann umarmten sie sich noch fester und legten sich aufs Bett. "Uns bringt nichts mehr auseinander, oder?" fragte Trevor sie, w�hrend er ihr, ihr Shirt �ber den Kopf zog. Sie sch�ttelte den Kopf und schmiss ihn aufs Bett. Dort verblieben sie dann eine Zeit lang.

In Twinsburg:
Als wir am Morgen aufwachten, kam Kevin zu uns ins Zimmer. Er hielt ein Tablett in den H�nden. Dies stellte er auf den Nachttisch neben dem Bett und kuschelte sich bei uns mit ins Bett. "Was willst du denn hier?" fragte Danny genervt seinen Bruder.
"Ich hab ich Fr�hst�ck gemacht. Als Dank f�rs Aufr�umen." Wir sahen aufs Tablett.
Dort befanden sich verbrannte Toast und selbstgemachter Orangensaft mit ganzen St�cken. Wir lachten uns an und a�en ihm zuliebe alles auf, was uns jedoch schwer viel.
"Schmeckts euch?" fragte er.
"Ja ist lecker." lobte ich ihn.
"Ja, sowas hab ich schon lange nicht mehr gegessen." Sagte Dan mit vollem Mund.
"Soll ich euch denn noch was machen?" fragte er uns und wollte wieder Richtung K�che gehen. "Nein!!" schrien wir beide wie aus einem Munde.
"Dann nicht." gab er sich zufrieden und verschwand aus dem Zimmer.
"Und was machen wir heute?" fragte mein Schatz mich und k�sste meinen Nacken, als Ally ins Zimmer kam. "Hey ihr beiden! Wollen wir heute shoppen gehen?" fragte sie.
"Klar, das hast du mir eh versprochen. Ich brauch ja noch was f�r Anne`s Hochzeit. Und du ebenfalls." Sah ich Dan an.
"Ich seh ganz furchtbar in einem Anzug aus!" wollte er mir weis machen.
"Gut, dann heute gegen 15 Uhr?"
"Ist ok." Sagte Dan lustlos und Ally verschwand.
"Mann das wird ja ein interessanter Tag!" bemitleidete er sich selbst. Er legte sich bockig auf den R�cken und sah die Decke an. Ich legte mich auf seinen Oberk�rper und sagte ihm, das es schon nicht so schlimm werden w�rde. "Ach quatsch, ich geh doch gern mit euch einkaufen!" beruhigte er mich und streichelte mich. Dann standen wir langsam auf und wollten Dan`s Mum eine �berraschung machen. Wir wollten kochen. Wir entschieden uns f�r einen Nudelauflauf. "Kannst du schon mal was zum Trinken aus dem Keller holen?" fragte mich Dan. "Nat�rlich." Also ging ich. Als ich wieder kam, war Mrs Miller in die K�che gekommen. Ich blieb stehen und h�rte wor�ber sie sprachen. "Ich find sie echt nett. Du hast echt einen super Geschmack!" l�chelte sie ihn an. "So eine Schwiegertochter habe ich mir schon immer gew�nscht."
"Mum!"
"Was denn? Ist doch so.Und Enkelkinder h�tt ich auch gern!" Dann ging ich in die K�che und umarmte Danny. "Alles mit der Zeit." Nahm Dan mir die Worte aus dem Mund und k�sste mich z�rtlich. "Ja ja ich seh ja, dass ich st�re. Ich geh ja schon!" grinste sie und ging. Wir machten den Auflauf fertig und deckten den Tisch. Dann trommelten wir alle zusammen. Nur Kevin fehlte mal wieder. "Ich such ihn." erkl�rte sich Dan bereit.
Kurze Zeit sp�ter kam er mit ihm auf dem R�cken wieder. "Nu setzt dich hin." Wir a�en gem�tlich den Aulauf auf, bis Mrs Miller mich fragte, wann ich denn wieder nach Deutschland zur�ck m�sste. O Gott, daran hatte ich noch gar nicht gedacht. "In 4 Tagen." Sagte ich mit ein wenig Traurigkeit in der Stimme. Dan sah mich mitf�hlend an. Als wir abr�umten, sagte Angela zu uns: "Lasst nur, ihr wolltet doch noch in die Stadt."
"Danke Mum." bedankte Dan sich. Als wir schlie�lich mit Ally in der Stadt angekommen waren, traf diese ein paar Freundinnen. "Dan, kann ich euch allein lassen?" fragte sie und er hatte nichts dagegen. Wir kamen an einem Shop vorbei in dem wundersch�ne Kleider hingen. "Wollen wir?" fragte ich und zeigte auf den Laden.
"Logo!" Also gingen wir rein. Es dauerte ewig, bis ich endlich mein absolutes Traumkleid gefunden hatte. Es war ein beiges Minikleid, wovon Dan absolut begeistert war. "Wow du siehst klasse aus!" sagte er zu mir als ich aus der Umkleidekabine kam. Ich wurde rot. "Danke."
"So jetzt aber noch was f�r dich."
"Mh." Das dauerte nicht sehr lange. Au�erdem hatte Dan Unrecht gehabt. Er sah in einem Anzug einfach umwerfend aus. Wie ein richtiger Gentlemen. Ich gab ihm einen Kuss und so schlenderten wir aus dem Laden heraus. Schlie�lich machten wir eine Pause und setzten uns auf eine Bank. Ich lehnte mich an ihn. "Ich will nicht zur�ck nach Deutschland." erz�hlte ich ihm von meinem Wunsch. Er sagte zu meiner Verwunderung gar nichts.

Die n�chsten zwei Tagen verbrachten wir haupts�chlich mit Kevin am Strand. Die Trennung von seiner Family fiel Dan sehr schwer. Da sah man ihm an. Au�erdem dauerte es fast eine halbe Stunde bis wir losfuhren. Wir winkten ihnen nach und schon waren wir auf dem Weg nach Orlando. Als aus dem Radio "All or nothing" ert�nte, begann ich zu weinen. Zum Gl�ck bekam er davon nichts mit, denn ich machte mir Gedanken dar�ber was sp�ter aus uns wird, wenn ich wieder in Deutschland wohne. Doch ich kam zu keinem Ergebnis. Als wir endlich wieder zu Hause ankamen wurden wir von allen liebevoll begr��t. Da es aber schon sehr sp�ter war wollten wir nur noch ins Bett, also gingen wir schlafen. Kurz darauf kam Erik nochmal ins Zimmer. "Dan?"
"Mh." Sagte er verschlafen.
"Wir haben morgen fr�h Tanztraining, also musst du etwas fr�her aufstehen. Ok?"
"Ist gut." Er drehte sich auf die andere Seite und schlief weiter. Als ich am n�chsten Morgen aufwachte, war Dan schon weg. Mir wurde auf einmal schlecht, also lief ich aufs Klo und musste mich �bergeben. "Mandy? Alles klar bei dir?" h�rte ich Anne von draussen.
"Ja ist alles ok." Beruhigte ich sie. Wieso war mir zur Zeit nur so schlecht? Das war mir in Twinsburg auch schon passiert. Ich war doch nicht etwa.....!! Nein, das musste was anderes sein. Ich beschloss mir einen Schwangerschaftstest zu besorgen, nur um sicher sein. Als ich von der Stadt zur�ckkam, waren die Jungs immer noch nicht da.
Anne lag draussen am Pool. Als ich die vorgeschrieben Zeit gewartet hatte, traute ich meinen Augen nicht. Der Test war positiv!! Oh Gott, und nun? Sollte ich Dan davon erz�hlen? Nein, es war zu fr�h. Um wirklich ganz sicher zu sein, ging ich nach unten und suchte im Telefonbuch nach einem Frauenarzt. Als ich dann schlie�lich einen in meiner N�he fand machte ich einen Termin. "Morgen um 16 Uhr? Ist ok. Bis morgen." Ich hatte nicht geh�rt, das Anne hereingekommen war und erschrak mich umso mehr als sie pl�tzlich neben mir stand. "Einen Frauenarzt? Was hast du?" fragte sie mich verst�ndlicherweise. "Ich habe einen Schwangerschaftstest gemacht und er ist positiv ausgefallen."
"Ehrlich?" fragte sie erstaunt. Ich nickte, "Willst du es Dan erz�hlen?"
"Nein erstmal nicht, und es w�re auch besser wenn es erstmal unter uns bleiben w�rde, ok?" teilte ich ihr meine Entscheidung mit. Sie nickte zustimmend. Als die Jungs sp�ter nach Hause kamen, ging ich mit Dan ein wenig auf Distanz. Er merkte das nat�rlich und fragte was ich h�tte. "Mir geht�s nicht so doll." Er gab sich damit zufrieden und schlief seelenruhig ein. Am Morgen wachte ich schwei�gebadet auf. Ich hatte einen furchtbaren Alptraum. "Was ist?" fragte Dan mich und sah mich erwartungsvoll an.
"Bitte halt mich ganz fest!" bat ich ihn, was er auch tat. Er w�re bestimmt ein guter Vater, schoss mir in den Sinn. Er ist so liebevoll und z�rtlich. Einen besseren Vater seiner Kinder h�tte man sich gar nicht w�nschen k�nnen. Ich war den ganzen Tag total nerv�s, weil ich ja den Termin bei Frauenarzt hatte. Zum Gl�ck mussten die Jungs noch f�r zwei Stunden zum Gesangstraining, so dass ich Dan nicht erkl�ren musste wo ich hinging. Mit mir sa�en im Warteraum noch zwei M�tter mit iren Kindern. Und eine Hochschwangere. Ich l�chelte sie an. So werde ich dann bald auch aussehen? Ich sah an mir herunter. Ach Mandy! Mach dich doch nicht vorher schon so verr�ckt. Vielleicht ist auch alle falscher Alarm! Dann wurde ich aufgerufen und ins Zimmer gerufen.

 

zur�ck   vor

1
Hosted by www.Geocities.ws