Teil 5

W�hrenddessen bei Dan und Trevor:
"Ey, was hat dich denn gebissen?" fragte Dan seinen Kumpel.
"Nix. Bin nur schlecht drauf." maulte er zur�ck.
"Ist was mit Anne?"
"Nein, da ist alles ok!" protestierte er heftig.
"Was denn?"
"Ich sag doch: Ich hab nur nicht gut geschlafen, wenn du verstehst was ich meine..." grinste er Dan an.
"Na, wieso sagst du das denn nicht gleich!" lachte er, "Was hast du eigentlich f�r Anne zu ihrem 18.?"
"Sag ich dir nicht, das wird ne �berraschung. Ich geb dir ma einen Tipp:....ne ich geb dir doch keinen! Du kannst deine Klappe ja sowieso nicht halten!" entt�uschte er Dan. Kurze Zeit sp�ter sa�en ich und Anne im Van auf dem Weg zum Supermarkt.
"Und, schon aufgeregt?" fragte ich.
"Wieso?"
"Na du wirst doch morgen 18!"
"Achso, denkst du mir schenkt jemand was?"
"Sag ma willst du mich ver�ppeln?" Sie grinste.
"Und wie l�ufts mit Dan?" schaute sie mich an. Ich setzte ein breites L�cheln auf. "Sehr gut."
"Habt ihr dat nu endlich auch ma gepackt!" ich guckte sie entgeistert an.
"Bitte?!" fragte ich ungl�ubig.
"Na, wurd doch bald ma Zeit, oder?"
"Hey komm, so schnell wie bei dir und Trevor ging das nu ma nich!"
"Is ja schon gut, ich hab halt nur mal laut gedacht...."

Wir kamen am Supermarkt an und gingen hinein. Als wir da so rumbummelten, stie� ich mit einer Frau zusammen, die mir bekannt vorkam.
"Cindy?" fragte ich vorsichtig. Sie drehte sich zu mir um.
"Kennen wir uns?"
"Nein, nicht wirklich. Ich hab dich bei Making The Band gesehen. Du bist doch die Exfreundin von Dan, oder?"
"Ja, stimmt."
"Ich bin Mandy und das ist meine Schwester Anne." Ich gab ihr meine Hand.
"Sch�n euch kennen zu lernen. Wie ich hei�e, wisst ihr ja schon. Wollen wir vielleicht was trinken gehen?" fragte sie uns nett.
"Klar." Wir unterbrachen unseren Einkauf und gingen in ein kleines Cafe. Dort erz�hlten wir ihr, was wir hier machten. Wir verstanden uns super. Nach ca. einer Stunde verabschiedeten wir uns schlie�lich von ihr und setzten unsere Shoppingtour fort. Als wir am Haus ankamen, war alles still. Anscheinend war niemand zu Hause. "Wollten Dan und Trevor noch irgendwo hin?" fragte Anne mich.
"Eigentlich nicht." antwortete ich ihr. Ich ging nach oben, um zu schauen ob wirklich keiner hier war. Doch ich h�rte in Trev`s Zimmer Stimmen. Ich schaute durchs Schl�sselloch. Erik und Trevor sa�en auf dem Bett. "Und du hast es noch keinem gesagt?" fragte er Erik. Dieser sch�ttelte den Kopf. "Nein, und bitte behalts f�r dich. Ich will keinen Stre� mit Dan, ok? Und mit ihr genauso wenig."
"Ja, kann ich verstehen....und wie lange bist du schon in Mandy verliebt?"
"Schon von Anfang an. Ich ertrag das nicht, wenn sie vor mir mit Dan rumkuschelt, aber....."
"Sie ist Dan`s Freundin, verdammt nochmal! Mach blo� keinen Schei�." unterbrach ihn Trevor. Was? Erik war in mich verliebt? O Gott, jetzt war mir klar wieso er so komisch ist, wenn ich mit Dan in seiner N�he bin. Ich ging weg. Mehr wollte und konnte ich nicht h�ren. Wie soll ich mich denn jetzt ihm gegen�ber verhalten? Ich sa� echt in der Klemme und f�hlte mich echt beschissen...Sollte ich es Dan erz�hlen? Nein, lieber nicht. Ich warte erstmal ab....

Ich ging runter zu meiner Schwester, die dabei war die Lebensmittel auszupacken. "Dan ist �brigens kurz mit Mike weggefahren." sagte Anne und zeigte auf einen Zettel. "Aha." Ich ging nach drau�en und legte mich an den Pool. Dann schlief ich ein.
Als mich jemand k�sste, wachte ich wieder auf. Ich �ffnete meine Augen und sah in das l�chelnde Gesicht meines Freundes. Er setzte sich zu mir und streichelte mir �bers Gesicht. "Hast du irgendwas? Geht�s dir nicht gut?" fragte er besorgt.
"Nein, was soll ich haben?" schaute ich ihn unschuldig an. Er kuschelte sich n�her an mich heran. "Ich hab heute �brigens Cindy beim Einkaufen getroffen. Sie ist echt nett."
Er schaute mich verdattert an. "Cindy? Woher kennst du sie denn?"
"Ich hab sie zuhause bei Making The Band gesehn."
"Achso. Und wor�ber habt ihr erz�hlt?" fragte er etwas sch�chtern.
"Na �ber dich, mein Schatz." Ich streichelte �ber seinen Oberk�rper und er l�chelte.
Dann versanken wir in einem endlosen Kuss.....

Am n�chsten Morgen stand ich schon etwas fr�her auf, um Annes Geburtstag vorzubereiten. Doch Janie stand schon in der K�che und hatte alles fertig. Es sah einfach super aus. "Oh, das ist aber lieb. Ich wollte mich grade an die Arbeit machen!" ich umarmte sie zur Begr��ung.
"Hast du Hunger?" fragte sie mich.
"Ja, isst du was mit?"
"Logo." Wir machten uns ein paar Toasts und setzten uns an den Tisch.
"Wo ist Jacob denn?" fragte ich und schaute mich um.
"Der ist noch was zu Essen abholen." Da noch alle schliefen, fragte ich sie: "Kannst du vielleicht nochmal was f�r dich behalten?"
"Na, was ist es denn nun? Raus damit."
"Es h�rt sich vielleicht etwas bescheuert an, aber ich hab letztens an Trevors T�r gelauscht, als er mit Erik erz�hlt hat. Und Erik hat gesagt, er w�re in mich verliebt." Ich schaute sie an und wartete auf eine Antwort von ihr.
"Ach du meine G�te. Echt?" Ich nickte.
"Was soll ich denn nu machen? Ich meine, ich kann mich doch nicht so verhalten als w�r alles in Ordnung, oder?"
"Ne, irgendwas m�ssen wir uns einfallen lassen....Red doch einfach mal mit ihm."
"Was? Das kann ich nicht!"
"Was willst du denn machen? Es mu� ja nicht sofort sein, aber sp�testens wenn ihr wieder aus Ohio wiederkommt. Ok?" Ich nickte wieder.
"Das wird schon wieder!" ermutigte sie mich und wir a�en unser Fr�hst�ck. Dann kam Jacob in die K�che. "Hey Girls!" Er gabe Janie einen Kuss und stellte die kalte Platte auf den Tisch. Es sah alles echt lecker aus. "Hey, alle schon so fr�h wach!" rief Dan w�hrend er die Treppe runterkam. "Pssst!!!!" ermahnten wir ihn. "Ist ja schon gut..."
Er gab mir einen Kuss und setzte sich zu mir. Dabei streichelte er sanft meinen R�cken und ich lehnte mich an ihn. "Wollen wir auch schm�cken?" fragte er mich.
"Ich wei� nicht....."
"Oh bitte. Darf ich das machen?" fragte er uns wie ein kleines Kind und war schon in der Garage verschwunden. Wir schauten uns ungl�ubig an. Was hatte er denn nun vor?
Kurze Zeit sp�ter kam er mit einem ganzen Arm voller Girlanden wieder. Dan und Jacob verteilten alles wirr im Raum und wir M�dels machten das Essen fertig. Jetzt fehlten nur noch die Geschenke. Wir holten Ash und Erik von oben und stellten uns vor den Geburtstagstisch. Dann kam Trev, wie abgemacht, mit Anne die Treppe herunter. Dann sangen die Jungs ihr ein St�ndchen: "Happy Birthday to you, happy ...... (Wir lie�en lieber sie singen, damit wir uns nicht blamierten *g* ). "O gott, dankesch�n!!!" Sie war �berw�ltigt.
Nun waren die Geschenke dran: Von Erik bekam sie ein Delphinkuscheltier, von Ash ein Superman T-Shirt (ob das unbedingt das richtige f�r sie war?), von Janie und Jacob ein Gutschein f�r ein Wellness-Wochenende f�r zwei Personen und von mir und Dan den Reisegutschein nach Australien. Sie freute sich �ber all diese Geschenke sehr, doch auch wir waren gespannt auf Trev`s Einfall f�r seine Freundin. "Was hast du denn nun f�r sie?" fragte Dan. Ich boxte ihm in die Seite und schaute ihn etwas b�se an. "Was? Wir wollen das doch alle wissen, oder nicht?" Dann verschwand er nach oben. Zur�ck kam er mit einer kleinen Schachtel. Er kniete sich vor Anne hin und nahm ihre Hand. Sie schaute ihn hoffnungsvoll an und mir stiegen die Tr�nen in die Augen. "Anne, du wei�t das ich dich sehr liebe....�hm...und am liebsten w�rd ich mein ganzes Leben mit dir verbringen...." sagte er ziemlich aufgeregt, "und deshalb frage ich dich jetzt hier vor meinen besten Freunden: Willst du meine Frau werden?" Es dauerte etwas bis Anne etwas sagen konnte: "Ja!!! Nat�rlich!!!" sagte sie unter Tr�nen und umarmte ihren Trevor. Ich drehte mich zu Dan, der auch etwas nasse Augen bekommen hatte. "Ist das sch�n..." murmelte er vor sich hin und ich lachte ihn an. Auch Janie und Jacob lagen sich in den Armen. "Herzlichen Gl�ckwunsch erstma!" rief ich und umarmte meine Sista und Trevor (meinen zuk�nftigen Schwager *g*). Das machten mir die anderen nat�rlich sofort nach. "Das ist echt der sch�nste Geburtstag, den ich je erlebt habe!" bedankte sie sich bei uns und fing wieder an zu heulen. "Sorry." entschuldigte sie sich. Dann riefen noch einige Verwandte an, die Anne gratulieren wollten und auch so von ihrer Hochzeit Wind bekamen. Wir a�en schlie�lich und gingen dann noch in die Disko.

In der Disko:
"Darf ich mit dem Geburtstagskind tanzen?" fragte Dan Anne.
"Nat�rlich." Und schon waren sie auf der Tanzfl�che verschwunden. Jetzt waren ich und Erik allein. Ich rutschte n�her an ihn heran und sagte: "Willst du mir nicht was erz�hlen?" Er schaute mich fragend an. Ich kam mir, ehrlich gesagt, ziemlich bescheuert vor.
"Ich hab letztens zuf�llig dein Gespr�ch mit Trev mitgekriegt..." platze ich heraus und dachte das er jeden Moment abhauen w�rde, doch er blieb ruhig neben mir sitzen.
"Gut." Gut? Was sollte das denn jetzt? Ich verstand nur Bahnhof.
"H�?"
"Na ich bin froh, dass du es endlich wei�t. Ich h�tte das nicht l�nger ausgehalten.."
Ich fing an: "Aber..." er unterbrach mich: "Nein warte. Also erstma will ich dir sagen, dass ich dich nie und nimmer mit Dan auseinanderbringen will!" er hielt inne. Ich bekam keinen Ton raus. "Hey ihr beiden! Kommt ihr mit auf die Tanzfl�che?" riss uns Trevor aus unserem Gespr�ch. "Ja." sagte Erik und ging, ohne noch ein Wort zu sagen, mit Trevor tanzen. Ich schaute ihm w�tend hinterher. "Willst du tanzen?" fragte mich ein Typ von der Seite. "Klar." sagte ich. Ich brauchte jetzt Ablenkung und ging mit ihm mit. Wir tanzten eine Weile, dabei blieb es dann aber auch. Einige Zeit sp�ter verabschiedete ich mich von ihm und ging wieder zu Dan, der jetzt allein am Tisch sa�.
"Wer war das denn?" fragt Dan eifers�chtig, nachdem ich mich gesetzt hatte.
"Wei� ich nicht. Ich hab doch nur mit ihm getanzt!" schaue ich ihn entgeistert an.
"Na denn nicht!" Er steht sauer auf und geht zu Erik, Ash, Trev, Janie, Jacob und Anne.
Er guckt mich b�se an und dann kommt Janie zu mir. "Hey, hast du Zoff mit Dan? Er will n�mlich nach Hause."
"Ich habe nur kurz mit einem anderen getanzt, und schon macht er ein Drama draus!"
"So sind M�nner nun mal. Der hat sich bald wieder beruhigt! Keine Angst." sagte sie beruhigend zu mir, "Komm wir gehen." Also fuhren wir, auf den Wunsch eines Einzelnen, nach Hause. W�hrend der Fahrt redete Dan kein Wort mit mir und erwiderte nicht einmal meine Blicke. Als wir ankamen sagte er ebenfalls nix und ging sofort auf sein Zimmer. Ich wollte mich jetzt nicht noch unn�tig aufregen oder den Anderen den Abend versauen, deswegen holte ich mein Bettzeug und machte es mir auf dem Sofa im Wohnzimmer bequem. Die Anderen gingen schlie�lich auch ins Bett. Ich begann zu weinen. Wie konnte er nur so gemein sein? Ich wollte mich doch nur etwas am�sieren. Wieso versteht er das denn nicht? Pl�tzlich wurde ich aus meinen Gedanken gerissen und h�rte Schritte hinter mir. Ich machte das Licht an und Dan stand vor mir. Er setzte sich zu mir und nahm mich in die Arme. "Sorry S��e. Ich hab vorhin etwas �berreagiert. Ich war nur ein wenig eifers�chtig auf den Typen. Ich hatte mir den Abend halt anders vorgestellt, das wir zusammentanzen, wie in Berlin, wei�t du noch?" sah er mich unschuldig an.
"Nat�rlich wei� ich das noch. Ich versteh dich ja, aber du hast doch keinen Grund dazu gehabt eifers�chtig zu sein! Du hast doch auch mit Anne getanzt und ich wollte mich auch nur am�sieren. Da lief doch nix! Den Einzigen, den ich liebe bist du! Kapiert?" Ich schaue ihn fragend an. "Ja....kommst du jetzt wieder mit mir nach oben?" Er streckte mir seine Hand entgegen und ich ging mit ihm nach oben. Dort angekommen kuschelten wir uns in sein warmes Bett. "Was willst du eigentlich zu Anne`s und Trev`s Hochzeit anziehen?" fragte er mich dann pl�tzlich. "Wei� nicht, was schl�gst du vor?"
"Ich hab auch keine Ahnung, aber wir k�nnen ja mal in Twinsburg schauen ob wir was sch�nes finden. Dann gehen wir mit Ally, vielleicht kennt sie ein paar gute Shops."
"Gute Idee. Wann wollen wir denn eigentlich hinfahren?"
"Ich hatte so an �bermorgen gedacht. Was meinst?"
"Ist gut." antwortete ich ihm und er gab mir einen Kuss. Wir kuschelten uns aneinander und verbrachten noch eine sch�ne Nacht...

 

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