Teil 4
Zu allem Ungl�ck
�berh�rte ich am n�chsten Morgen auch noch meinen Wecker. Ich h�tte mir echt in
den Arsch bei�en k�nnen, denn ich hatte mir vorgenommen am Morgen noch ein paar
Sachen einzupacken. Was ich ja nun vergessen konnte.
Also nahm ich die wichtigsten Sachen und stieg zu meiner Mutter ins Auto.
Sie sollte uns zum Flughafen bringen, damit mein Auto da nicht drei Wochen lang
in der gl�henden Hitze steht.
W�hrend der Fahrt durften wir uns dann die �bliche Leier anh�ren: Tut dies
nicht , tut das nicht. Geht mit keinen Fremden mit, und ruft mindestens einmal
am Tag an. Laber laber laber...das kann einem schon auf die Senkel gehen.
Jedenfalls waren wir heilfroh, als wir endlich am Flughafen ankamen und uns von
unserer Mutter verabschiedeten. Wir n�herten uns langsam der Halle und suchten
erstmal unseren Schalter. Als wir ihn dann endlich gefunden hatten, setzten wir
uns auf einen dieser unbequemen St�hlen. Ich hatte schon den ganzen Tag den
Eindruck als w�rde es meiner kleinen Sista nicht so rosig gehen. Ich dagegen
k�nnte vor Aufregung �bers Flughafengel�nde h�pfen. Aber ich wu�te ja immerhin
auch mehr als sie. "Was hast du denn den ganzen Tag?" fragt ich sie.
"Was soll ich denn haben?" meckert sie mich an.
"Uh, is ja gut." Jetzt bin ich wohl lieber leise. Und da sitzen wir
nun zwei Stunden lang und schweigen uns an, bis endlich unser Flug aufgerufen
wird. Wir nehmen unsere Sachen und steigen ins Flugzeug. Der Flug verlief relativ
gut. Mir gings zumindest den Flug �ber ziemlich gut. Das konnte aber auch daran
liegen, dass ich mich so sehr auf Dan freue. Als wir dann endlich zur Landung
ansetzen, fing es an bei mir zu kribbeln und ehe ich mich versah, standen wir
schon. Alle Passagiere sollten nun aussteigen, was ziemlich katastrophal
ablief, aber wir schafften es trotzdem. Es schien die Sonne (Was erwartet man
denn sonst von Florida?) und es war dementsprechend warm. (was ebenfalls f�r
Florida spricht). Ich sah von weitem schon Janie am Fenster stehen und winkte
ihr unauff�llig zu. Daneben stand Trev, der schon gar nicht mehr ruhig stehen
bleiben konnte. Er hatte ein grinsen drauf, dass ich eigentlich nur von meinem
Danny gewohnt war. Anne dagegen schaut immer noch deprimiert zu Boden. Doch das
sollte sich gleich �ndern. Wir bogen um die Ecke des Schalters und ganz am Ende
standen Janie und Trev. Ab da an h�rte man nur noch "Hey, pass doch
auf" und "Immer ruhig!". Trevor hatte mit seinem Tempo ein paar
Leute angerempelt. Darauf wurde auch Anne aufmerksam und schon lag sie in den
Armen von Trevor und knutschte ihn ab. Ich begr��te Janie unterdessen.
"Hi! Wie war euer Flug?"
"Ganz gut. Und wie geht�s Dan?" war meine einzigste Sorge.
"Jacob hat mir erz�hlt, das er gestern ziemlich verwirrt war, als du so
pl�tzlich weg musstest und aufgelegt hast." l�chelt sie mich an.
"Aber davon kannst du dich nachher selbst �berzeugen." Ich lachte sie
an. Sie war wirklich nett und echt s��. Ich und Janie holten unsere Koffer ab.
Trevor und Anne waren ja viel zu sehr mit sich selbst besch�ftigt, also blieb
das mal wieder an uns h�ngen. Pl�tzlich packte mich jemand an der Schulter. Ich
drehte mich erschrocken um.
"Dan!!!!" Ich fiel meinem Freund in die Arme! Das war ein
unbeschreibliches Gef�hl. Er k�sste mich und sagte etwas versp�tet
"�berraschung!"
"Die ist dir gelungen! Woher hast du eigentlich gewusst, dass..."
"Ich hab den Anrufbeantworter abgeh�rt!" und dabei schaute er zu
Janie.
"Schei�e! Das hab ich ja total vergessen!" dachte sie laut. Wir fingen
an zu lachen und gingen Arm in Arm zu den Autos. Da Dan ja allein nachgekommen
war, fuhren wir allein.
"Hast du Lust noch kurz an den Strand zu fahren, ich hab noch was
mit." sagte er und deutete auf den R�cksitz. Dort stand ein Picknickkorb
mit vielen leckeren Sachen drin.
"Klar!" freute ich mich. Das ist ja alles viel sch�ner, wie ich es
mir eigentlich erhofft hatte. Dann hielt Dan an. Vor uns lag ein wundersch�ner,
einsamer Sandstrand. Ich war hin und weg. "Gef�llts dir?" fragte er
mich. Ich schaute ihn erstaunt an.
"Nat�rlich! Sowas sch�nes hab ich noch nie gesehn!" Ich fiel ihm
�bergl�cklich in die Arme. Ich nahm den Korb und er breitete eine Decke aus,
worauf ich mich sofort fallen lies. Er kam zu mir runter und wir k�ssten uns
leidenschaftlich. Wir hatten eine Menge Spa� und turtelten die ganze Zeit
verliebt umher. Schlie�lich entschlossen wir uns noch einmal baden zu gehen. Da
ich ja meinen Koffer dabei hatte, zog ich mir meinen Bikini an und lief ins
Wasser. Dan kam einige Zeit sp�ter auch nach. Er sah einfach umwerfend in
seiner Boxershorts aus. Er zog mich an sich heran und fl�sterte mir ins Ohr:
"Ich war noch nie in meinem Leben so verliebt wie jetzt..." Ich sah
ihn an und wusste gar nicht, was ich darauf sagen sollte. Ich war richtig ger�hrt,
weil mir klar war, dass er es ernst meinte. Also k�sste ich ihn als Antwort.
Als wir dann rausgingen, breitete Dan dass mitgebrachte Essen auf der Decke
aus. Ich legte mich in seine Armen und schaute ihn an. Dann begann er f�r mich
einen wundersch�nen Song zu singen. Ich musste zugeben, dass mein Freund
supertalentiert war. Au�erdem ist es das sch�nste, was jemals jemand f�r
mich getan hatte. Wir fingen an uns zu streicheln und zu k�ssen. Doch pl�tzlich
wurden wir von meinem Handy gest�rt. Er wollte es mir geben. "Lass es
liegen, dass kann warten..." sagte ich zu ihm.
"Vielleicht ist es was wichtiges?" sagte er fragend zu mir.
"Ist ja gut." Sagte ich. Meine gute Stimmung war jetzt im Eimer.
"Ja?"
"Hi. Ich bin`s. St�re ich?" Es war meine Sista. Wieso hat sie
eigentlich die Angewohnheit, jeden bei den sch�nsten Augenblicken zu st�ren?
"Nein." Sagte ich genervt und schaute dabei in die meerblauen Augen
von meinem Schatz.
Ich k�nnte alles um mich herum vergessen. Ehrlich gesagt, h�rte ich meiner
Schwester deshalb auch gar nicht richtig zu. Soviel ich mitbekam, wollte sie
sich nur f�r die tolle �berraschung bedanken. Musste das denn gerade jetzt
sein!! Meine hatte sie n�mlich voll versaut! "Ja, ist ok." sagte ich
noch schnell und legte auf.
"Tut mir leid." sagte ich zu ihm.
"Ist doch nicht so wild. Wir haben immerhin noch drei Wochen vor
uns." Ich legte mich auf seinen Bauch und merkte wie sehr sein Herz
schlug. So lagen wir dann noch einige Zeit gemeinsam am Strand. Als es langsam
k�hl wurde, packten wir unsere Sachen und gingen zum Van. Als wir an dem Haus
ankamen, in dem die Jungs wohnten, fragte ich Dan ob sie immernoch von Kameras
�berwacht werden.
"Nein, wir m�ssen erst wieder die Vertr�ge unterschreiben. Au�erdem l�uft
gerade die 2.Staffel, da filmen sie nicht. Also ganz ruhig bleiben."
beruhigte er mich mit einem L�cheln. Wir gingen von hinten ins Haus hinein, wo
wir am Pool vorbeikamen. Als er sah wie �berrascht ich war, nahm er mich in
seine Arme. "Ist doch sch�n oder..." Pl�tzlich ging die T�r auf.
"Hey Leute, unsere Turteltauben sind endlich eingetroffen!" schrie
Trev in Haus. Und schon kamen Ash und Jacob aus dem Haus gest�rzt und umarmten
mich. "Ich freu mich auch euch zu sehen, Jungs!" sagte ich �berrascht
und bemerkte Erik, der ein wenig abseits stand. "Hey Erik!"
"Hi" gab er mir als Antwort. Was hatte er denn nun wieder? Ich nahm
mir vor, ihn nochmal zu fragen. Das konnte aber warten, denn ich war ja gerade
erst angekommen.
"Hey Mandy!" umarmte mich Shelli.
"Hi,
sch�n dich zu sehen."
"Kommt rein, es gibt Essen!" riefen uns Janie und Anne aus der K�che
herein. Ich war gespannt, wie es drinnen aussah. Es war alles sehr hell
eingerichtet und einfach wundersch�n. Hier sollte ich also die n�chsten drei
Wochen wohnen. Das f�llt mir sicherlich nicht sehr schwer, wagte ich zu
behaupten, obwohl ich ja noch gar nicht alles gesehn hatte. Dann kam meine
Schwester um die Ecke. "Hallo." Sie hatte sich wahrscheinlich schon
recht gut eingelebt und bat alle zum Tisch..
"Komm wir essen erstmal was." fordert Danny mich auf. Obwohl ich
eigentlich keinen Hunger hatte, tat ich ihm den Gefallen. Das Essen war sehr
am�sant, nur einer war mal wieder mucksm�uschenstill � n�mlich Erik. Irgendwas
musste mit ihm nicht stimmen, da war ich mir hundertprozentig sicher. Aber wie gesagt,
das mach ich sp�ter.... Als wir fertig sind, r�umen Shelli, Janie, Anne und ich
den Tisch ab. Die Herren der Sch�pfung schauen w�hrenddessen fern. Als wir in
der K�che stehen, frage ich die anderen drei, was mit Erik los ist. "Keine
Ahnung, vorhin war er noch nicht so leise. Da hat er noch seine Witze
gerissen." gibt Janie mir als Antwort.
"Was habt ihr denn vorhin gemacht?" fragt Shelli neugierig. Sie
lachen sich an.
"Wir waren am Strand, wieso?"
"Nur so, interessiert mich." grinst Shelli und widmet sich wieder
ihren T�pfen.
"Wohnt ihr eigentlich auch hier?" frage ich schlie�lich.
"Ich nicht. Ich wohne mit Jacob in der N�he von San Diego. Aber jetzt
bleiben wir erst noch hier." antwortet Janie. Wir waschen ab und gesellen
uns schlie�lich zu unseren Jungs.
"Da kommen ja unsere H�bschen!" sagt Dan vorlaut und ich setze mich
auf seinen Scho� und kuschle mich an ihn.
"Zeigst du mir jetzt endlich mal das Haus?" frage ich ihn leise.
"Oh, nat�rlich! Das hatte ich total vergessen. Sorry." Er nimmt mich
an die Hand und wir
verschwinden nach oben. Dort angekommen, zeigt er mir die Zimmer von Trevor,
Ash, Jacob und Erik. Sie sehen alle echt gem�tlich aus. Trevs ist gr�n mit
einem riesigen Bett (Anne liebt riesige Betten), Ashs ist blau mit Superman
Souvenirs, Jacob hat ein "Unterwasser"-Zimmer und Eriks �hnelt einer
Bootskaj�te mit einer riesigen Amerikaflagge.
Schlie�lich stehen wir in Dans Reich. Es ist sehr orientalisch eingerichtet.
Mit chinesischen Zeichen, sehr viel Licht und einem ebenfalls sehr gro�en Bett.
Total mein Fall!
"Ist echt sch�n. Hier k�nnt ich`s aushalten." sage ich zu meinem
Schatz, der hinter mir in der T�r steht. Er schlie�t sie und legt sich mit mir
aufs Bett. Mir f�llt auf, dass man von hier direkt aufs Meer schauen kann. So
einen Ausblick wollte ich schon immer einmal haben. Obwohl es schon dunkel ist,
ist es wundersch�n. Ich muss zugeben, dass ich wahnsinnig aufgeregt war. Wir
fingen an zu schmusen und er sagte mir, dass er gerne mit mir schlafen w�rde.
Damit hatte ich gerechnet und ich willigte ein. Er zog die Vorh�nge seines
Zimmers zu und kam wieder zu mir aufs Bett. Meine Nervosit�t verschwand
langsam, ich hatte das Gef�hl, ihm vertrauen zu k�nnen. Also gab ich mich
vollkommen in seine H�nde. Zuerst k�ssten wir uns nur. Mittlerweile hatte ich
Gefallen an seinen Zungenk�ssen gefunden und genoss seine Z�rtlichkeiten. Dann
zogen wir uns langsam gegenseitig aus. Er lies sich unheimlich viel Zeit und
k�sste mich an jeder K�rperstelle. Ich lies ihn einfach machen. Es kamen
Gef�hle in mir hoch, die ich in dieser Form noch nicht kannte.
Seine K�sse wurden immer leidenschaftlicher und er sollte nie mehr aufh�ren.
Meine Gef�hle waren nicht mehr zu kontrollieren. Alles war so wundersch�n.....