Teil 14
Als ich wieder
aufwachte, lag ich in einem Zimmer, das ich nicht kannte. Michael kam herein
und setzte sich zu mir aufs Bett. "Was machst du nur f�r Sachen."
"Was isn passiert?" fragte ich. "Du bist umgekippt,
Schw�cheanfall, sagt der Arzt." Ich lachte m�de. "Ich hab Shelli
angerufen und ihr Bescheid gesagt."
"Danke. Hat sie was wegen Dan gesagt?" Er sch�ttelte den Kopf.
"Oh Gott, ich halte das nicht mehr aus! Wieso rufen die denn nicht
an!" Ich wollte aufstehen. "Bleib bitte wenigstens bis heut
nachmittag liegen, ich bring dich dann nach Hause, okay?" Ich konnte
nichts anderes machen als liegen zu bleiben. "Hast du schonmal bei Dan
aufm Handy angerufen?"
"Einmal? Bestimmt tausendmal! Da geht keiner ran...."
"Hier ist der Tee, Mike." Ein M�dchen in meinem Alter kam hinein und
stellte mir ein Tee auf den Tisch. "Du musst Tricia sein, Patrick hat mir
von dir erz�hlt."
"Ja das bin ich." Sie l�chelte mich an. Tricia schien nett zu sein.
"Wir gehen dann wieder, ruh dich noch etwas aus." Kurze Zeit sp�ter
bin ich wieder eingeschlafen. Ich werde von meinen Handy geweckt, also w�hle
ich mich aus dem Bett und krabbel zu meiner Jacke, die auf einem Stuhl liegt.
"Ja?" "Hey." Ich kann es nicht fassen. "Dan?"
"Ja."
"Ihr lebt?"
"Ja, wir sind mit einer anderen Maschine geflogen, sorry das ich mich erst
jetzt melde aber ich hab ebend erst mitbekommen das die andere Maschine
abgest�rzt ist." Mir fiel ein Stein vom Herzen und atmete ersteinmal tief
durch. Mir liefen sogar ein paar Freudentr�nen �ber die Wange. "Oh Gott,
ich bin ja so froh! Ich hatte schon gedacht..."
"Ist schon gut, Ash hat Shelli schon angerufen, und sie hat gesagt du
w�rst umgekippt."
"�hm, ja aber jetzt ist wieder alles okay. Oh je mir f�llt echt ein Stein
vom Herzen!" So ging es noch einige Minuten weiter. Ich war so froh, das
keinem etwas passiert war.
Wie durch ein Wunder gings mir wieder gut. Woran das wohl lag? Ich zog ich mich
also an, als Patrick ins Zimmer kam. Ich stand nur in Unterw�sche da.
"Huch!" Er drehte sich um und fragte ob er mich nach Hause fahren
solle. "Ja, aber Mike wollte eigentlich..."
"Ach der hat genug mit Tricia zu tun." L�chelte er mich an. Als ich
runter kam, erz�hlte ich den andern von der Verwechslung der Maschine. Sie
waren ebenfalls erleichtert. "Gut, wir werden dann mal." schob
Patrick mich zur T�r. "Bye!" Und wir machten uns auf den Weg.
"Wann soll ich dich denn morgen abholen?" fragte er mich w�hrend der
Fahrt..
"Ist mir eigentlich egal. Wann beginnt das Konzi?"
"So gegen 6 Uhr."
"Naja um drei denn?"
"Alles klar, wird bestimmt lustig."
Dann war es einige Zeit leise. "Ist schon komisch, das das alles gleich
wieder normal weiter geht, wenn man wei� das nichts passiert ist oder?"
"Ja." Ich �berlegte ob es richtig war aufs Konzi zu gehen. Ach was
solls, besser als zu Hause rumzusitzen.
"Warum nehmen O-Town und Natural eigentlich nicht mal einen Song zusammen
auf?" fragte ich eine Weile sp�ter. Es interessierte mich. "Hatten
wir schonmal vor, aber Lou hat da nicht mitgemacht. Ist aber auch schon ne Zeit
her. Also eigentlich k�nnte man es den Jungs ma vorschlagen."
"Ich f�nds jedenfalls ganz cool."
Als ich die T�r hinter mir zumachte, kam Shelli mir entgegen. "Hast du
schon geh�rt..!"
"Ja Dan hat mich angerufen." Sagte ich erleichtert. Sie fiel mir um
den Hals. "Ich bin so froh!" Wir gingen am Abend zur Feier des Tages
zusammen schick essen.
"Sag mal, hast du morgen schon was vor? Sonst k�nnten wir ja nach Miami
fahren zum Einkaufen." Ich sch�ttelte den Kopf. "Ich kann leider
nicht. Tut mir leid." Die Entt�uschung war ihr ins Gesicht geschrieben.
"Aber warte mal kurz." Ich griff zu meinem Handy und w�hlte Mikes
Nummer. "Hey Mike, du ich wollte mal fragen ob ich morgen ne Freundin
mitbringen k�nnte." Ich nickte. "Danke. Bist ein Schatz. Bye!"
"Okay wenn du Bock hast kannst du morgen mitkommen, wir sind zum Natural
Konzert eingeladen." Ihre Augen leuchteten. "Oh cool. Ja klar hab ich
Bock!"
Wir blieben nicht mehr lange, denn wir beschlossen noch in eine Disko zu gehen.
So gegen 0 Uhr wurde ich jedoch m�de und wollte nach Hause. Ich hielt Ausschau
nach Shelli. Sie tanzte mitten auf der Tanzfl�che mit einem jungen Mann. Ich
ging zu ihr und sagte das ich los gehen w�rde.