Teil 10
"Weil wir uns dann
weniger sehen w�rden." Sagte sie. "Ich will doch auch mal mein
eigenes Geld verdienen! Wieso tut er sich damit denn nur so schwer?"
"Ach Janie, er wird das schon kapieren. Warte doch erstmal ab, ok? Ich
rede auch mal mit ihm wenn du willst." Sie nickte. "Er sitzt
draussen."
Also ging ich raus. Jacob sa� am Pool. "Hey."
"Hey."
"Janie
hat mir erz�hlt wieso ihr euch gestritten habt."
"Aha." sagte er lustlos.
"W�r es denn so schlimm wenn sie dort arbeiten w�rde?"
"Wei�t du wie weit das weg ist?" fragte er mich erstaunt.
"Ja, aber ihr k�nnt euch jedes Wochenende sehen. Nun stell dich doch mal
nicht so an."
"Ja, ist doch okay." er stand auf und ging.
"Warte doch mal!" Ich hielt ihn am Arm fest.
"Was?" fragte er und sah mich genervt an.
"Ich wei� ja das du sie vermissen wirst, aber nur daran kanns ja wohl
nicht liegen das du hier so Drama daraus machst oder?"
"Nein, aber das ist nun auch egal." Schrie er mich an und lief w�tend
ins Haus.
"Mein Gott!" sagte ich zu mir und setzte mich auf einen Stuhl. Ich
hielt mein Gesicht in die Sonne, als Janie rauskam. "Und? Was hast
rausbekommen?" Ich sch�ttelte nur den Kopf. "Er hat nichts
gesagt." Dann gingen wir wieder rein. Ich holte leise meine Sachen
aus Dans Zimmer und verschwand ins Bad. Ich drehte das Wasser auf und duschte.
Dan lies nicht lange auf sich warten. "Guten Morgen!" begr��te er
mich. Er wickelte seinen Verband ab, kam in die Dusche und umarmte mich. Er sah
unter dem Wasser so atemberaubend aus. Und das sagte ich ihm. "Danke gleichfalls."
grinste er mich an. "Sag mal, wo warst du eigentlich vorhin?"
"Janie und Jacob haben Zoff."
"Wieso was ist denn los?" fragte er.
"Janie hat ein Jobangebot in New York, und Jacob will nicht, das sie den
annimmt."
"Und wieso?" Ich zuckte mit den Schultern. "Was wei� ich? Er
wollte es mir nicht sagen. Du kannst ihn ja mal fragen." Zwinkerte ich ihm
zu.
"Ok mach ich, wenn du das sagst." versprach er mir. Wir trockneten
uns ab und zogen uns an. Ich verband Dans Fu�, als wir von Ash gerufen wurden. "Hey Dan!"
"Was???" antwortete Dan genervt.
"Komm mal zur Treppe!" forderte er ihn auf. Dan stand auf und
humpelte zur Treppe. "Was!"
"Mike hat angerufen, Lou kommt gleich mit Micheal, J, Ben, Marc und
Patrick vorbei. Also beeilt euch da oben." grinste er. Dan kam wieder zu
mir, und erz�hlte mir von dem baldigen Besuch.
"Hey, guten Morgen!" kamen Trev und Anne engumschlungen ins Zimmer.
"Wollen wir heut was zusammen machen?" fragte er. "Ne, wir
kriegen doch gleich Besuch von Lou. Hat dir Ash noch nix davon erz�hlt?"
erz�hlte Dan ihm. "Ne, ich krieg in diesem Haus ja eh nix mehr mit!"
beschwerte er sich. "Immer ruhig ich wei� es auch erst seit eben."
"Und wie geht�s deinem Fuss?" erkundigte sich Anne nach Dans
Gesundheit.
"Ganz gut, danke der Nachfrage." L�chelte er gequ�lt.
"Och du Armer." bemitleidete ich ihn und gab ihm einen Kuss, da
klingelte es an der T�r. Anne und Trev gingen vor. Ich kam mit Dan etwas
sp�ter. Unten standen f�nf Jungs mit Lou. "Hey Lou." Begr��te Dan
seinen Entdecker. "Hey Dan. Was hast du denn gemacht?" fragte er und
zeigte auf seinen Fuss. "Achso, kleiner Badeunfall, nix schlimmes."
"Darf ich deine Freundin kennenlernen?"
"Oh ja klar. Das ist Mandy." Zeigte er stolz auf mich. "Hey, ich
bin Lou." Streckte er mir seine Hand entgegen. "Ja, ich wei�."
Entgegnete ich ihn. "Ja, und das sind Natural." stellte er mir die
anderen f�nf vor. Wir setzten uns ins Wohnzimmer und wir lernten die anderen
etwas n�her kennen. Mit Michael und Patrick verstand ich mich auf Anhieb. Dann
klingelte das Telefon. "Ich geh schon." Sagte Trev. "Michael,
was macht ihr denn grad so?" fragte ich ihn.
"Ach wir sind jetzt noch ein paar Wochen hier und dann ziehen wir f�r ein
Jahr nach Germany. Aber du kannst mich ruhig Mike nennen."
"Oh Mike. Nach Germany?" fragte ich erstaunt. "Wieso macht ihr
das nicht?" schlug ich Dan vor. "Nach Deutschland ziehen? Das ist
doch nicht dein Ernst! Ich find Germany zwar echt klasse aber du wei�t doch das
ich der totale Familienmensch bin. Das w�rd ich ja nie aushalten! Aber wir
k�nnen gern mal bei dir Urlaub machen, da h�tt ich nix gegen." antwortete
er.
"Echt?" Er nickte. "Na klar."
"Dann kommt ihr uns aber auch mal besuchen oder?" fragte Ben uns.
"M�ssen wir?" witzelte Ash. Ben boxte ihm in die Seite. "Du hast
echt nen atemberaubenden Humor Ashley!" erinnerte er ihn. Dann kam Trev um
die Ecke. Er schnappte sich Dan`s Autoschl�ssel. "Hey, was soll das denn
werden?" fragte Dan ihn. "Ich muss meine Schwestern abholen. Die
kommen in vier Stunden in Miami an. Und es ist ziemlicher Stau. Deswegen mach
ich mich jetzt schon mal auf den Weg."
"Heute schon?" fragte Anne.
"Ja. Aber du kannst ruhig hier bleiben, das wird eh langweilig."
Sagte er. "Gut dann nicht." sagte sie und gab ihm einen Kuss. Ich sah
wie entt�uscht meine Schwester war und schenkte ihr ein kleines L�cheln. Nach
einiger Zeit beschloss ich mit Mike, Anne, Marc, Erik, Janie und Patrick zum
Strand zu gehen. Dan wollte nicht mitkommen, weil er sich lieber ausruhen
wollte. Ash und Ben wollten noch einige Songs schreiben. Ich fuhr mit Mike,
Erik, Janie und Patrick. Anne fuhr mit Marc. Anscheinend verstanden die beiden
sich blendend. Als wir ankamen, waren die beiden noch nicht da. "Wo
bleiben die denn?" fragte mich Janie nach einiger Zeit. "Keine
Ahnung, vielleicht haben sie sich das ja doch anders �berlegt." Zuckte ich
mit den Schultern. Wir zogen uns um und liefen ins Wasser. Dann begann eine
heftige Wasserschlacht zwischen Boys und Girls. Nat�rlich gewannen wir.
Frauenpower �berwiegt wie immer. Um unseren Triumph zu feiern, spendierten wir
den Jungs ein Eis. Als wir diese ruhiggestellt hatten, fragte ich Janie wie es
mit Jacob lief. "Wir haben uns ausgesprochen, sind aber noch nicht
wirklich zu einem Entschluss gekommen." sah sie mich traurig an. "Und
wenn du dir hier in der N�he einen Job suchst?" schlug ich ihr vor.
"Wei�t du was das f�r eine Chance ist? Da arbeiten nur die besten."
Erkl�rte sie mir. "Aber willst du daf�r auch deine Beziehung zu Jacob aufs
Spiel setzen?" "Nein, aber...." fing sie an, als uns ein
Volleyball traf. "Aua!" schrien wir auf. "Sorry." sagte ein
kleines M�dchen zu uns. "Ist schon okay, aber pass doch bitte das n�chste
Mal besser auf, ja?" sagte ich und schmiss ihr den Ball hin. "Ist
gut. Danke." Sagte sie und wollte gehen. Doch sie drehte sich noch einmal
um. "Sagt mal kenn ich euch irgendwo her?" Wir sahen uns an.
"Ne!" sch�ttelten wir heftig den Kopf. Sie sah uns nachdenklich an.
"Dann hab ich da wohl was durcheinander gebracht." sagte sie und
widmete sich wieder ihrem Spiel. Wir konnten uns ein grinsen nicht
verkneifen."Habt ihr Bock, ne Runde Tauchen zu gehen?" fragte Mike
uns. "Ich kann das gar nicht." sagte ich und sah Janie dabei an.
"Ich zeigs dir." Erkl�rte sich Mike mir Unterricht zu geben.
"Kommst du mit?" fragte ich Janie. "Nein, ich will mich ein
wenig br�unen." Sagte sie und drehte sich auf den R�cken. "Na
toll." fl�sterte ich ihr w�tend zu. Mike war ja ganz nett, aber er ist
ziemlich aufdringlich. Zumindest empfand ich das so. Dauernd streiften sich
zuf�llig unser H�nde und er starrte mich dauernd an. Also stand ich auf und
folgte ihm. "Hey Mandy!" reif pl�tzlich jemand nach mir. Ich drehte
mich um und Cindy kam auf mich zugerannt. "Hey! Was machst du denn
hier?" begr��ten wir uns wie zwei alte Freundinnen. "Ich bin hier bei
Freunden zu Besuch." Erz�hlte sie mir. Wir quatschten noch eine Runde.
"Oh, dann w�nsch Dan mal gute Besserung." Sagte sie zu mir, als ich
ihr von Dan`s Unfall erz�hlt hatte. Mike trat gelangweilt von einer Seite zur
anderen. Als ich das sah, verabschiedete ich mich von Cindy. "Bye!"
winkte ich ihr noch nach. Als wir uns die Tauchger�te besorgt hatten, stapften
wir ins Wasser. So schwer wie es immer aussah war es gar nicht. Es war sehr
interessant, aber nach einiger Zeit hatte ich keine Lust mehr.
"Mike?" suchte ich ihn. Doch ich fand ihn nicht. Dann tauchte er
direkt hinter hinter mir auf und schubste mich ins Wasser. "Mann, bist du
doof!" meckerte ich ihn an. "Sorry." entschuldigte er sich. Ich
ging zu ihm und tauchte ihn f�r 10 Sekunden unter Wasser. Dann kam er aus dem Wasser
geschossen und sah mich verdutzt an. "Kommst du wieder mit zu unserem
Platz?" lenkte ich ab. "Ne, ich bleib noch ein bisschen hier, wenns
dich nicht st�rt." sagte er. "�berhaupt nicht." grinste ich und
wollte gehen. Dann bekam ich eine Ladung Sand entgegen geworfen. Ich wusch es
mir aus und sah Mike b�se an, der jedoch tat als w�re nichts gewesen und
tauchte wieder unter. "Bl�dmann!" meckerte ich und ging aus dem
Wasser.
An unserem Platz angekommen, wurde ich wieder angeschnauzt. "Geh doch mal
aus der Sonne!" nervte mich Erik. Ohne mich unn�tig aufzuregen setzte ich
mich auf meinen Platz. "Wo hast denn Mike gelassen?" fragte mich
Patrick. "Der taucht noch."
"Was ist denn?"
"Nichts." Wimmelte ich ihn ab. Dann meldete sich mein Handy. Eine SMS
von Dan: "Hey Honey! Und was macht ihr so? Ich vermisse dich. Bitte komm
bald zur�ck. *g* " Meine Laune drehte sich um 360� und ich schrieb ihm
zur�ck, das ich ihn auch vermisste und das er nicht vergessen sollte mit Jake
zu reden.
Da er sich danach nicht mehr meldete ging ich davon aus, das er dies sofort
tat.Im Haus:
"Jake!" rief Dan durch ganze Haus. "Der sitzt draussen!"
sagte Ash, der an der Playstation sa�. Also ging er zu ihm. "Hey Kumpel!
Na wie geht�s?" Jacob tat uninteressiert. Dan setzte sich zu ihm.
"Wieso bist du denn nicht mit zum Strand gefahren? Janie ist doch auch
mit."
"Wei� nicht."
"Was ist denn los? Habt ihr Stress?" fragte Dan f�rsorglich.
"Ein wenig. Mandy hat dir doch eh schon alles erz�hlt, oder?" sah er
ihn fragend an. "Naja sie hats erw�hnt." grinste er. Dann schwiegen
beide eine zeitlang. "Dan? Kann ich dir was anvetrauen?"
"Klar, du kennst mich doch."
"Ich denke daran, aus der Band auszusteigen." Dan blieb fast das Herz
stehen. "WAS!?" fragte er aufgebracht. "Sag, das ich mich ebend
verh�rt habe!"
"Nein hast du nicht...Ich mein, dann w�r doch vieles leichter. Ich w�re
bei Janie, wir w�ren gl�cklich und werden zusammen alt."
"Und das kannst du mit O-Town nicht?!" fragte Dan ihn.
"Ja schon, aber ihr ist der Job in NY doch so wichtig und ich ertrag das
nicht sie nur an den Wochenenden zu sehen. Verstehst du das nicht? Versetz dich
doch mal in meine Lage!" forderte Jake ihn auf.
"Ja, ich kann dich ja verstehen, aber wieso sagst du das Janie nicht?
Vielleicht verstehts sie das ja doch! Bitte red doch noch mal mit ihr!
Bitte!" flehte Dan ihn an. "Ja ja..." willigte er ein.
"Versprech mir aber, das du nicht aussteigst! Was sollen wir denn ohne
dich machen?" Jacob l�chelte ihn an und ging ins Haus.Am Strand:
Ich erz�hlte immernoch mit Patrick. Wir verstanden uns echt supergut, und es
kam mir vor als w�rden wir uns schon Ewigkeiten kennen. Wir lachten �ber die
gleichen Dingen und l�sterten wie kleine Kinder �ber einige Strandg�ste.
"Sagt mal wie alt seid ihr nochmal?" fragte Erik uns schlie�lich
ungl�ubig. Es passte ihm anscheinend nicht in den Kram, das ich mich mit
Patrick so gut am�sierte. Also grinste ich ihn nur an. Dann bekam ich eine SMS
von Anne. Sie schrieb das sie mit Marc noch in die Stadt gehen wollte und wir
uns ja eh sp�ter im Haus treffen w�rden. Dann kam Mike wieder zu uns.
"Hey, und hast was interessantes gefunden?" neckte Patrick ihn. Der
streckte ihm nur die Zunge aus. "Wollen wir nicht bald los. Ich glaub ich
hab nen Sonnenbrand." fragte Janie und fasste sich dabei auf den R�cken.
Sie war tats�chlich krebsrot auf dem R�cken. "Das hast du nun davon, wenn
du dich nicht eincremst!" ermahnte ich sie m�tterlich und schnappte mir
die Sonnenmilch. W�hrend ich Janie eincremte, r�umten die Herren der Sch�pfung
unsere Sachen zusammen. Janie blieb im Bikini, weil sie vor Schmerzen nichts
an- und nichts ausgezogen bekam. Wir konnten nur grinsen. Mike und Patrick
setzten uns zuhause ab. Ich brachte Janie in Jacobs Zimmer und holte ihr etwas
um ihren R�cken zu k�hlen. "Mann du bist ja wie ne Mutter zu mir."
Bedankte sie sich. "Ist schon ok." Dann kam Dan ins Zimmer. "Ich
hab mit Jacob geredet." sagte er und schloss die T�r. "Janie bitte
�berleg dir die Sache nochmal, Jacob will aussteigen." Wir sahen ihn
entsetzt an. "Er will was?!" fragte Janie nochmal nach. "Wegen
mir?"
Dan nickte. "Holt ihr ihn mal bitte?" bat sie uns. Dan verschwand.
"Was willst du ihm sagen?" fragte ich. "Das ich den Job sausen
lasse!" Ich nickte und ging auch aus dem Zimmer. Auf dem Gang kam mir
Jacob entgegen. Er schenkte mir ein m�des L�cheln, das ich erwiderte. Ich
suchte Dan auf, der uns zwei Sandwiches gemacht hatte. Wir setzten uns an den
Pool und lie�en es uns schmecken. "Wo ist Anne eigentlich?" fragte
Dan mich nach einiger Zeit. "Wei� ich nicht, sie war ja gar nicht mit
zum Strand. Sie hat nur Bescheid gesagt, das sie mit Marc in die Stadt
f�hrt."
"Sag mal, l�uft da was zwischen den beiden?" fragte er mich.
"Ich hab auch keine Ahnung. Aber normal ist das bestimmt nicht. Hat Trevor
sich denn schon gemeldet?"
"Ja, vorhin, aber auch nur ganz kurz. Er ist auf dem Weg hierher. Wir
sollen �brigens noch das G�stezimmer f�r seine beiden Schwestern Rani und
Vanessa fertig machen."
"Na dann komm." Ich half ihm hoch. Wir suchten uns Bettzeug zusammen
und schleppten es ins G�stezimmer. Da Dan ja in seiner Handlungsweise
eingeschr�nkt war, blieb das Betten beziehen nat�rlich mal wieder an mir
h�ngen. "Du machst das echt gut." Lobte er mich. "Oh
dankesch�n." Bedankte ich mich bei ihm. Er kam zu mir gehumpelt und gab
mir einen Kuss. "Ich geh runter um Trevs Schwestern ein paar Snacks zu
machen ok? Die werden bestimmt hungrig sein." Ich nickte. "Machst du
f�r mich auch welche mit?" fragte ich, denn ich bekam schon wieder Hunger.
"Klar." lachte er und ging raus. Ich merkte schon seit einiger Zeit,
das ich ganz sch�n zugenommen hatte. Da die Jungs aber keine Waage im Haus
hatten, konnte ich das leider nicht �berpr�fen. Naja egal, das geh�rt halt zum
Kinderkriegen mit dazu. Dann wurde ich von Anne �berrascht. "Hey!"
sagte ich, "Wo ward ihr denn die ganze Zeit?" fragte ich, als auch
Marc hereinkam. "Wir waren ein wenig shoppen."
"Anscheinend nichts gefunden." Stellte ich fest, weil sie mit leeren
H�nden vor mir stand. "Ne...Trevor noch gar nicht hier?"
"Nein, aber er ist unterwegs, Dan macht unten ein paar Snacks. Willst du
auch noch zum essen bleiben, Marc?" fragte ich ihn.
"Nein danke, ich wollte Anne nur absetzen. Ich muss auch schon wieder los.
Bye!" verabschiedete er sich. "Warte ich bring dich noch
runter." Folgte ihm Anne. "Gr�� Patrick und die anderen von
mir!" rief ich ihm hinterher. Dann widmete ich mich wieder den Betten. Vom
Fenster aus sah ich, das Marc davon fuhr. Irgendwas konnte da nicht stimmen.
Als ich dann endlich nach ein paar Minuten fertig war, und runterging sa� Anne
zusammengekauert auf der Couch. Ich ging zu ihr. "Was hast du denn? Geht�s
dir nicht gut?" "Nein, war wohl heute etwas viel. Ich geh lieber heut
schon etwas fr�her ins Bett."
"Ja, aber was ist mit Rani und Vanessa?" fragte ich erstaunt.
"Die sind doch morgen auch noch hier, oder!?" giftete sie mich an.
Dan umarmte mich. "Hat wohl nicht besonders gute Laune was?" stellte
auch er fest. Ich sch�ttelte den Kopf und drehte mich zu ihm um. "Na,
alles fertig?"
"Fix und fertig!" antwortete er mit einem Kuss, den ich erwiderte. Ash
kam mit Shelli herein. "Hey Shelli! Lange nicht gesehen!" freute ich
mich �ber ihren Besuch und umarmte sie. "Hallo. Ja, wir m�ssen unbedingt
mal was zusammen unternehmen." Schlug sie mir vor. "Aber klar
doch." Wir quatschten ne Runde, als wir Dans Auto h�rten. "Ist mein
Baby noch heile?" schaute Dan aufgeregt aus dem Fenster. "Ja, sieht
so aus, als h�tte er keine Schramme." Ich boxte ihn. "Nun hab dich
mal nicht so." brachte ich ihn zu Vernunft. "Aua! Das war doch nur
ein Witz." Ich ging nach draussen. "Hey ihr drei!" begr��te ich
sie, "Ich bin Mandy." Rani und Vanessa waren ihrem gro�en Bruder wie
aus dem Gesicht geschnitten. "Trev." Hielt ich ihn zur�ck, als er
reingehen wollte, "Anne geht�s nicht so gut. Hat ziemlich schlechte Laune,
sie ist schon ins Bett gegangen." Er sah mich erstaunt an.
"Aha." Er tat so, als w�rde es ihm �berhaput nichts ausmachen, aber
ich merkte wie sauer er war. Ist ja auch verst�ndlich. Ich hab Annes
Sinneswandel auch nicht verstanden. "Wollt ihr was essen?" fragte Dan
und hielt ihnen stolz seine Snacks entgegen. "�hm, ja danke."
Bediente sich Vanessa, die etwas sch�chtern zu sein schien. "Ich geh mal
zu Anne, ok?" sagte Trev zu mir. "Kommt mit, ich bring euch in eure
Zimmer." Ich nahm einen Koffer und ging mit den beiden nach oben.
"War der Flug sehr anstrengend?"
"Ne es ging. Sag mal, wo ist denn Anne?" Die beiden wollten anscheind
ihre Schw�gerin kennenlernen. "Der geht�s nicht besonders gut. Aber wenn
ihr wollt, k�nnen wir ja mal alle zusammen in den n�chsten paar Tagen an den
Strand oder shoppen gehen. Nur wir M�dels."
"Ja, das w�r echt klasse." freuten sie sich.
"Na dann wird ich euch erstmal auspacken lassen." Ich ging wieder
nach unten. Dan kam aus der K�che. "Jungs! Kommt mal alle her. Ich muss
euch was sagen." rief er durchs Haus. Als sich alle f�nf dann endlich
zusammengefunden hatten, erz�hlte Dan das Mike angerufen h�tte. "Morgen
abend um 19 Uhr ist am Strand ne Beachparty und wir sollen ein paar Songs
performen. Natural und LFO sind auch eingeplant."
"Mann das wird bestimmt geil!" klatschte Ash in die H�nde.
"Und was ist mit dir? Du kannst ja nicht tanzen." kam Erik auf Dans
Verletzung zu sprechen. "Ja, deswegen sollen wir morgen fr�h gegen 11 auch
zum Studio kommen, wir wollen alles absprechen und so." Da es schon sp�t
war, gingen alle ausser ich und Dan ins Bett. Wir setzten uns noch nach
draussen und kuschelten uns in eine Decke. "Glaubst du, da lief was
zwischen Anne und Marc?" fragte ich nach einer Weile. "Wei� nicht.
Der Laune nach zu beurteilen, w�rs schon m�glich, aber glaubst du echt sie w�rd
Trev betr�gen?" Ich sch�ttelte den Kopf und kuschelte mich noch n�her in
Dans Arme. "Was ist eigentlich mit unserer Wohnungssuche?" fragte ich
schlie�lich. "Wei� nicht, wir haben ja noch ein paar Monate Zeit
oder?" sagte Dan und streichelte mir sanft �ber meinen Bauch. "Kann
es sein, das du ein bisschen Speck angesetzt hast?" grinste er. Ich sah
ihn entgeistert an. "Bitte!?"
"Naja du warst doch sonst nicht so mollig." Sah er mich ernst an. Das
war eindeutig zuviel. Ich stand auf und schubste ihn samt Klamotten in den
Pool. Als er wieder auftauchte lachte ich mich halb kaputt. "Das war doch
nicht ernst gemeint!" meckerte er. Dann sprang ich hinterher. "Was
macht ihr denn da draussen?" schrie Ash aus dem Fenster. "Wir g�nnen
uns ne Abk�hlung." Antwortete Dan. "Mit Klamotten?" Wir lachten
und stiegen aus dem Wasser. "Kannst du uns mal ein gro�es Handtuch
runterwerfen?" bat Dan ihn. Er verschwand kurz und schon kam ein gro�es
Superman Handtuch aus dem Fenster geflogen. "Danke Kumpel!" bedankte
er sich. Ash schloss das Fenster und wir wickelten uns in das Tuch. Dann begann
Dan mich zu k�ssen. "Wollen wir nicht lieber hochgehen?" fragte ich
ihn, w�hrend er sich nicht st�ren lies. "K�nnen wir..." sagte er und
wir gingen nach oben. Dort angekommen zogen wir uns unsere nassen Sachen aus
und schmissen uns aufs Bett. Wir kuschelten noch eine Weile und schliefen dann
nebeneinander ein.
Als ich am n�chsten
Morgen aufwachte, lag ich allein im Bett. Ich sah auf die Uhr. Es war schon
halb 11. Ich zog mir eins von Dans viel zu gro�en T-Shirt an und schlurfte �ber
den Flur. Mir war sauschlecht und mein Kopf brummte. "Mandy!" schrie
Anne. "Was!? Mann schrei doch nicht so laut!" meckerte ich und hielt
mir meinen Kopf. "Sorry, wollen wir nachher in die Stadt? Ich lad dich auf
ein Eis ein oder so, ja?" Ich nickte etwas z�gerlich und wollte nach
unten. "Ich w�rd da so nicht runtergehen." Warnte sie mich, doch ich
winkte ab und ging trotzdem langsam die Treppen runter. Die Jungs sa�en mit
Marc, Ben, J, Patrick und Mike am Tisch. Sie sahen mich �bberrascht an.
"Guten Morgen." Gab ich mich cool und verschwand z�gig in die K�che.
Gott, das war ja wieder entpeinlich! Ich st�tzte mich auf die Abw�sche und
suchte mir eine Kopfschmerztablette, in der Hoffnung sie w�rden bald weggehen.
"Du siehst aber gar nicht gut aus." erinnerte mich Dan.
"Danke." Scherzte ich und l�chelte m�hsam. "Sorry, das ich dich
jetzt schon allein lassen muss, aber wir m�ssen." sagte er und zeigte zur
T�r. "Ist schon gut, wir sehen uns heut abend." Er gab mir noch einen
fl�chtigen Kuss. Ich legte mich noch f�r eine Stunde aufs Ohr, als Anne ins
Zimmer kam. "Geht�s besser?" sah sie mich besorgt an. "Ja, wir
k�nnen los." Meine Kopfschmerzen waren wie weggeblasen. Ich zog mir meinen
Jeansrock und mein wei�es Top an und sagte Rani und Vanessa Bescheid.
"Vanessa? Rani?" Ich steckte meinen Kopf ins Zimmer. "Wir gehen
noch kurz in die Stadt. Kommt ihr alleine klar?"
"Ja geht nur. Ach �brigends, du kannst mich ruhig Vany nennen."
l�chelte sie. "Ist ok." Ich schloss die T�r und machte mich mit Anne
auf den Weg in die Stadt. Wir setzten uns in ein kleines Strandcafe, das
ziemlich voll war. "Mandy, es gibt einen Grund wieso ich mit dir reden
wollte." Sagte Anne bedr�ckt. "Und der w�re?" fragte ich interessiert.
"Ich habe etwas furchtbares getan." Sie hielt inne. "Ich hab mit
Marc geschlafen..." Oh nein, also doch. "Was? Wie ist denn das
passiert?" Sie zuckte mit den Schultern. "Ich wei� auch nicht...Mandy
ich mach mir solche Vorw�rfe!" sah sie mich mit Tr�nen in den Augen
an."Ich will Trevor doch nicht verlieren!" Ich wu�te nicht so recht,
was ich drauf antworten sollte. "Du willst jetzt anscheinend von mir einen
Ratschlag oder sowas h�ren, oder?" Sie nickte. "Ich hab keine Ahnung.
Ehrlich gesagt, versteh ich auch nicht wieso du das gemacht hast. Es muss doch
einen Grund daf�r geben. Bist du mit Trevor nicht gl�cklich?" fragte ich
sie. "Nat�rlich!" machte sie mir klar. "Empfindest du denn mehr
f�r Marc?" Diese Frage beantwortet sie nur mit einem heftigen
Kopfsch�tteln. "Na wenigstens ein kleiner Lichtblick." Sage ich etwas
hoffnungsvoll. "Und willst du es ihm sagen?"
"Nein!"
"Nein?" frage ich wie vor den Kopf gesto�en. "Du willst ihm
nichts davon erz�hlen?"
"Jetzt zumindest nicht und ich m�chte auch das du nichts sagst, ok?"
Hinter uns steht eine Frau auf, die uns b�se anguckt. Doch ich realisiere sie
nicht wirklich. Wir essen unser Eis auf, das nun auch endlich gebracht wurde
und bezahlen. Dann machen wir uns auf den Weg zum Haus. Janie, Rani, Vany und
Shelli sitzen im Wohnzimmer und gucken sich alte "Making The Band"-
Folgen an. Ich geselle mich dazu. "Wann wollt ihr zum Strand gehen?"
frage ich. "Wei� nicht, wann hattet ihr denn gedacht?" Janie guckt in
die M�dchenrunde. "Also ich komm nicht mit, ich bin verabredet."
Erz�hlt uns Rani. "Wir k�nnen ja jetzt schon gehen, und uns noch ein wenig
in der Sonne aalen." Schl�gt Rani vor. Wir sind alle damit einverstanden
und machen uns auf dem Weg zum Strand.
Als wir einen sch�nen Platz gefunden und unsere Sachen verteilt hatten,
beschlossen wir eine Runde Beachvolleyball zu spielen. "Psst Shelli! Guck
mal wer dahinten rumstolziert!" rief Janie ihr leise zu. "Ach die
gibt�s noch?" Sie schauten beide in Richtung einer Blondine. "Wer ist
denn das?" fragte Vany neugierig. "Das ist Michelle. Die Exfreundin
deines Bruders. Ne dumme Kuh kann ich dir sagen." sagte sie in einem
fiesen Ton. Jetzt schaute auch ich in Richtung von Michelle. Da blieb mir fast
das Herz stehen! Es war die Tussi, die im Cafe hinter uns sa�. Hoffentlich hat
sie unser Gespr�ch nicht mitbekommen, schoss mir durch den Kopf. Ach quatsch,
und wenn. Wir begannen wieder zu spielen. Als wir noch einmal im Wasser waren,
gingen wir zum Haus, um uns f�r den Abend fertig zu machen. Erik wollte uns
sp�ter dann abholen. Ich zog mir meine Caprihose an, zog mir ein Top mit einer
d�nne Jacke an und dann klingelte es an der T�r. "Geh mal einer
aufmachen!" schrien die andren. Also ging ich runter, weil die andern
M�dels ja noch nich fertig waren. Vor der T�r stand Marc. "Hey, ich soll
euch abholen, Erik hats nicht rechtzeitig geschafft." "Ist ok. Rani,
Shelli, Anne und Janie sind aber noch nicht fertig, willst du solange rein
kommen?" fragte ich ihn. "Ja klar." Sagte er und trat ein. "Ich
geh nur fix hoch und sag den M�dels Bescheid, ja?" sagte ich zu Marc und
ging nach oben. Anne kam mir auf der Treppe entgegen. Ich warf ihr einen
warnenden Blick zu.Unten:
"Hey." begr��te Anne ihn. "Hey, und wie geht�s?"
"Ganz gut und selbst?" antwortete sie mit einer Gegenfrage. "Naja
so lala." Sie setzte sich neben ihn. "Marc, ich muss mit dir
reden..." Er sah sie fragend an. "Das bleibt doch unter uns,
oder?" Er nickte. "Nat�rlich."
"Und es war ein Fehler...ein Ausrutscher sozusagen..." Sie sah nach
unten. Er tat dasselbe. "...von mir zumindest." F�gte sie hinzu.
"Ja, aber..." Dann kam ich mit Janie und Vanessa dazu. "K�nnen
wir los?" fragte Janie. Marc sah verlegend nach unten. "Shelli zieht
nur noch ihren Lidstrich nach!" lachte sie und rollte mit den Augen. Als
Shelli sich dann ednlich besannte nach unten zu kommen, setzten wir uns ins
Auto und fuhren los. Am Strand angekommen, standen schon eine Masse von
Menschen vor der B�hne. Vorwiegend nat�rlich weibliche Fans. Doch von den Jungs
war weit und breit keine Spur. Wir fuhren, belagert von Fans, zu dem
Backstagebereich wo wir von unseren O-Townies begr��t wurden. "Hey, da
seid ihr ja endlich." begr��te mich Dan mit einem Kuss. "Komm mit,
ich stell dir die Jungs von LFO vor." Sagte er und ging mit mir zu drei
Typen. Auch Mike war da und erz�hlte mit ihnen. Dan stellte mir die Jungs vor.
"Hey ich bin Rich." Mike sah mich an. "Das ist mein gro�er
Bruder." Erz�hlte er mir. "Achso." Wir erz�hlten ein wenig, bis
die Jungs schlie�lich auf die B�hne mussten. Dann gingen wir in den O-Town-Aufenthaltsraum,
wo auch die anderen Jungs sa�en. "Na, schon aufgeregt?" fragte ich.
"Da draussen stehen ja viele Girls, die sich die Seele aus dem Leib
schreien." Witzelte ich. "Schon wieder?" sagte Ash gespielt
genervt. Wir sahen ihn erschrocken an. "Mann, darf man noch nicht mal
einen kleinen Witz machen?" sah er uns fragend an. "Ich kanns schon
gar nicht mehr erwarten da raus zugehen!!!" schrie er und h�pfte durchs
Zimmer. "Jaja wir wissen das doch." sagten die andren genervt. Shelli
brachte ihren Freund zu Vernunft, als die T�r aufging und Lou davor stand.
"Hey Guys! Ihr sollt gleich auf die B�hne." Die Jungs schauten sich
noch einmal im Spiegel an und Dan griff zum Cappy. Ich riss es ihm vom Kopf und
sch�ttelte den Kopf. "Bitte nicht!" Er sah mich erstaunt an. "So
schlimm?" fragte er, worauf ich mit einem nicken antwortete. "Dann
eben nicht." sagte er beleidigt.
Zehn Minuten sp�ter
sa�en Shelli, Janie, Anne, Vany und ich auf Extrapl�tzen vor der B�hne. Im
Moment gaben die Jungs von Natural noch ihr bestes. Ich merkte immer wieder die
Blicke von Marc und den anderen. Doch als die letzten T�ne von "Put your
Arms around me" verklungen waren, wurden O-Town endlich angek�ndigt. Die
Masse fing an zu gr�len. F�r den Auftritt waren f�nf Songs geplant. Der erste
war der Gute-Laune-Song "We fit together", wo die Boys nat�rlich
gleich loslegten. Immer wieder zwinkerte Dan mir unauff�llig zu. Es folgten
"Love should be a crime", "Sensitive" und "Take me
under", wo sie ihre perfekten Choreografien zum Besten gaben. Dann stand
mein Schatz ganz allein auf der B�hne. Da ich ja noch nie ein Konzert von ihnen
besucht hatte, wusste ich nicht so recht was jetzt kommen w�rde. "Was
kommt denn jetzt?" fragte ich darauf Janie, die neben mir sa�. "All
or nothing." sagte sie vertr�umt. Dann trat Dan ans Mikro. "Dieses
Lied ist f�r einen ganz bestimmten Menschen gedacht." Er sah mich an. Er schloss seine Augen und begann "....I know when he`s been on
your mind, the distant look is in your eyes..." Dabei sah er mich
verliebt an. Als dann alle auf der B�hne standen, und das Lied zum schluss
brachten klatschten und schrien wir wie ausgeflippte Fans. Dann wurden wir von
Mike nach hinten in den Backstagebereich gebracht. "Die Jungs m�ssen nur
noch ein Meet & Greet �ber sich ergehen lassen und dann habt ihr sie ganz
f�r euch. Au�er sie wollen noch zu Party." Grinste er. Als wir den Raum
betraten, fanden wir f�nf durchgeschwitzte junge Herren keuchend auf de Couch
liegen. "Mensch beeilt euch, gleich kommen noch zwei M�dels vorbei, die
das Meet & Greet bei Z 100 gewonnen haben!" munterte Mike sie auf.
"Dann geb uns doch mal was zu trinken!" Keuchte Trev. Mike warf jedem
eine Flasche Wasser entgegen die sie sofort leerten. Dann klopfte es. Die T�r
ging auf und zwei M�dels kamen sch�chtern hinein. "Das sind Clara und
Lena." wurden die Girls den Jungs vorgestellt. Nach vielen Fanfragen,
Autogrammw�nschen und einer kurzen a capella Einlage wurden auch wir
schlie�lich von den beiden entdeckt. "Und wer ist das?" fragte Clara
etwas sch�chtern. "�hm, darf ich euch vorstellen? Das sind Mandy, Anne und
Vany meine Schwester. Und Shelli und Janie kennt ihr wahrscheinlich aus Making
the Band." machte Trevor sie bekannt."Hey!" sagte ich.
"Hallo." Gaben sie mir z�gernd die Hand. "Wer seid ihr denn,
wenn wir fragen d�rfen?" Dan sah mich �berrascht an und nickte
schlie�lich. "Mandy ist meine Freundin." Sagte er und nahm mich stolz
in die Arme. Die beiden bekamen gro�e Augen. Nach einer viertel Stunde Meet
& Greet wurden sie von einer Frau abgeholt. "Hey ihr beiden, ich soll
euch abholen. Jetzt geht�s zu Natural! Kommt ihr?" forderte sie Clara und
Lena auf. Mir kam sie bekannt vor. Sie sah mich an, und schien dasselbe zu
denken. "Mandy?" fragte sie mich. Ich sah sie erstaunt an. "Ich
bins Jennifer!" Jennifer? Ich musste einen Augenblick nachdenken, als mir
einfiel wer sie war. Meine ehemalige emailfreundin!Wir hatten uns vor zwei
Jahren im Internet kennengelernt und hatten uns Fotos geschickt. Doch seit sie
des �fteren mit irgendeiner Band unterwegs war, schreiben wir uns nicht mehr.
"Das ist ja ein Zufall!" kam sie zu mir und umarmte mich. Die andren
sahen uns verwundert zu. "Woher kennt ihr euch denn?" fragte Dan
schlie�lich. "�hm aus dem Internet." Sagte ich, als ich mich wieder
einigerma�en gefasst hatte. Dann kamen Ben und Mike rein. "Mensch
Jennifer, m�ssen wir jetzt noch zu unseren Fans kommen?" lachte Ben.
"Was geht denn hier ab?" fragte Mike. "Anscheinend werden hier
alte Bekanntschaften geschlossen." Murmelte Ash. "Ja, dann werd ich
mich jetzt mal wieder meinem Job widmen." Sagte Jennifer. "Wir k�nnen
uns ja mal treffen. Warte..." sie gab mir ihre Nummer und verschwand mit
Ben und Mike. "Ja gut, das wars jetzt auch. �hm, wollen wir nach Hause ich
kann nicht mehr. Wer kommt mit?" schmiss Jake in den Raum. Alle sahen sich
fragend an. "Also wir gehen noch auf die Party." entschieden sich
Anne, Trev und Erik. Da es schon 2 Uhr morgens war, fuhren die andren nach
Hause. Ich fuhr mit Dan und Vany in einem Auto. Da es doch eine ziemlich lange
Autofahrt wurde, schlief Vany in meinem Arm ein. "Och wie s��."
fl�sterte Dan, als er zu uns nach hinten schaute. Ich l�chelte ihn m�de an. Als
wir endlich am Haus ankamen, fielen auch mir fast die Augen zu. "Vany? Wir
sind da. Komm ich bring dich ins Bett." Bat ich ihr an und sie hakte sich
bei mir ein. Oben schmiss sie sich aufs Bett. Ich deckte sie zu und entdeckte
eine Nachricht von Rani auf dem Nachttisch. Ich las ihn durch. Sie war schon
nach Hause geflogen ohne uns Bescheid zu sagen! Oh mann, naja Vany wird
bestimmt auch so ihren Spa� haben. Vielleicht wird Trevor etwas sauer sein,
aber das k�nnen wir morgen immernoch diskutieren. Jetzt geh ich erstmal ins
Bett. Ich g�hnte und schloss leise die T�r. Dann ging ich in Dan`s Zimmer. Der
lag schon eingekuschelt im Bett. "Hey, k�nntest du vielleicht mal auf mich
warten?" Ich zog mich aus und schl�pfte zu ihm ins Bett. "Rani ist
schon nach Haus geflogen." erz�hlte ich Dan."Wieso das denn?"
Ich zuckte mit den Schultern. "Ich hab mir �berlegt, das ich mich Jennifer
morgen mal zu uns einlade, hast du was dagegen?" wechselte ich das Thema.
"Ne ne." Sagte er im Halbschlaf. Ich r�ckte etwas n�her an ihn heran,
worauf er dann seinen Arm um mich legte und so schliefen wir schlie�lich ein...
Am n�chsten Morgen kam
Vany in unser Zimmer. "Hey, schlaft ihr noch?" fragte sie leise.
"Ne, ich bin schon wach. Was ist denn?" fragte ich sie. "Rani
ist schon nach Hause geflogen." Sagte sie entt�uscht. "Ich wei�, ich
hab den Zettel gestern abend schon gelesen...komm mal her." Sie stieg zu
uns ins Bett und wir quatschten noch ein bisschen bis Dan munter wurde.
"Was ist denn hier passiert?" fragte er erschrocken. Wir lachten nur
und Vanessa stand auf. "Ich geh dann mal duschen." Sagte sie und ging
wieder aus dem Zimmer. Ich drehte mich zu Dan um und sah ihm in die Augen.
"Und was macht ihr heute?" Er zuckte mit den Schultern. "Wei�
nicht, aber ich denke wir m�ssen heut ins Studio, mal wieder ein wenig
arbeiten." Sah er mich traurig an. "Na nun komm, du tust ja grad so,
als w�r das so schlimm. Immerhin ist das dein Job! Andere gehen im Supermarkt
arbeiten und du machst das was du am liebsten tuts, n�mlich singen." Er
legt mir seinen Finger auf den Mund. "Nein Fehler. Das liebste was ich
tue, ist mit dir im Bett liegen." fl�stert er und zieht mich n�her an sich
heran. Dann k�sst er mich leidenschaftlich. Als wir zum Fr�hst�ck runterkommen,
sitzt Trevor gelangweilt am Tisch. "Hey, nix
los?!" fragte
Dan ihn. "Ne, siehste doch..." bl�ttert er in seiner Zeitung umher.
"Gib mal her. Ich wollte nochma wegen ner Wohnung f�r uns gucken."
Riss Dan ihm die Zeitung weg und setzte sich an den Tisch. Da klingelt es an
der T�r. "Ich geh schon, hab ja eh nix zu tun." Sagt Trev. An der T�r
ist Michelle. "Hey Trev. Ich muss mit dir reden." Sagt sie traurig.
"Was ist, ich hab jetzt echt keinen Nerv f�r deine Mitleidstour!"
meckert er sie an. "Es ist aber wichtig!" Sie dr�ckt Trev in die T�r
und kommt zu uns in die K�che. "Ach, du auch hier?" gibt sie zickig
ihr Kommentar ab. "So, Trev nun zu dir. Ich mach es kurz und schmerzlos..."
f�ngt sie an, als Anne die Treppe hinunter kommt. "Na das passt ja wie das
Faust aufs Auge. Also Trevilein, deine geliebte Freundin Anne dort hat dich
betrogen!" Trevor starrt Michelle fassunglos an. Auch Anne sieht sie
kopfsch�ttelnd an. "Was soll das denn? Um mir so einen Schwachsinn zu
sagen, kommst du extra her!?" fragte Trev sie mit einem abwertenden Blick.
"Bitte geh jetzt." sagte er und �ffnete die T�r. "Ist ja schon
gut." Dann ging sie und drehte sich noch einmal um. "Achja Anne, ich
w�rde nicht so lange mit der Wahrheit warten!"schrie sie. "Was sollte
das?" fragte Erik und sah immernoch total verwirrt aus dem Fenster.
"Das kann doch echt nicht wahr sein! Die versucht doch wirklich mir mein
ganzes Leben zu versauen! Mann ich k�nnt hier echt die W�nde hochgehen!"
sagte er w�tend und ballte seine F�uste. "Trevor ich muss dir was sagen,
sie hat Recht." stammelte sich Anne zusammen. Ich schlug die H�nde vors
Gesicht und fl�chtete in Dans Arme. Oh mann, wieso musste sie das denn grad jetzt
und hier sagen? Jetzt wo alle anderen auch hier sind? Trevor blieb angewurzelt
stehen. "Wie bitte?" Dan sah mich an. "Wusstest du davon?"
fl�sterte er mir zu. Ich nickte. Dann umarmte er mich. "Oh Gott."
Trev stand immernoch vor Anne, die angefangen hatte zu weinen. "Gehen wir
lieber nach oben." Sagte er ruhig und ging. Sie folgte ihm. "Mit
wem?" fragte Dan mich schlie�lich. "Mit Marc?" Ich nickte.
"Ach du schei�e, wieso?" Ich zuckte mit den Schultern.
"Hoffentlich kriegen die das wieder hin." Hoffte er und sah mich an.
"Ich mach uns jetzt erst mal einen Tee, ja?"
"Ist gut." seufzte er. "Wollt ihr auch einen?" fragte Dan
die anderen. "Ne, mir reicht ein Wasser." verneinte Ash und auch Jake
sch�ttelte mit dem Kopf. "Ich nehm gern einen." sagte Erik und
trottete hinter Dan mit in die K�che, was ich schlie�lich auch tat. Das Telefon
klingelte. Ash nahm ab. "Mh? M�ssen wir?.. Ich glaub keiner von uns ist
heut so super drauf. K�nnen wir das nicht ausnahmsweise auf morgen verlegen?
Bitte? Ja ich wei�. Nein, aber......Ja, danke Mike." er legte auf.
"Das war Mike, ich hab ihn rumgekriegt das wir heute nicht ins Studio
m�ssen." berichtete er. Die anderen Jungs nickten. "Wo ist eigentlich
Janie?" lenkte ich ab. "Die liegt noch oben, ist ziemlich wegen ihrem
Sonnenbrand fertig." lachte Jake. Dann kam Vany die Treppe herunter.
"Hey, was ist denn hier los?! Ihr macht ja alle Gesichter, wie drei Tage
Regenwetter!" witzelte sie. Wir wussten nichts darauf zu antworten.
"Naja dann eben nicht. Ich geh mal in die Stadt, ok? Nur damit ihr Bescheid
wisst." Ich nickte und schon war sie aus der T�r. Wir setzten uns an den
Tisch. "Ich h�tte nie gedacht, das Anne so drauf ist." murmelte Ash.
"Sie ist auch nicht immer so drauf!" verteidigte ich sie. "Und
wieso tut sie Trev dann sowas an?!" fragte er. Ich sah in ungl�ubig an.
"Keine Ahnung..."
"Mensch nun macht euch nicht gegenseitig fertig! Trev ist doch auch nicht
nachtragend, das wird schon." sorgte Dan f�r Ruhe.
In Trevs Zimmer:
Die beiden sitzen unruhig auf dem Bett. "Trevor es tut mir leid!" sagt
Anne schlie�lich. "Achja? Wei�t du �berhaupt wie bl�d ich mir
vorkomme!?" Anne f�ngt wieder an zu heulen. "Ich wei� doch das es ein
Fehler war! Ich w�rd auch alles tun, um das wieder r�ckg�ngig zu machen,
aber..." Trev sch�ttelt mit dem Kopf. "Mit wem?" fragte er und
sah auf den Boden. "Das tut doch hier gar nichts zur Sache." Trev
wurde ernster. "Sag mir, mit wem!" schrei er. "Mit Marc."
Sagt sie leise. Trevor bleibt ruhig. "Wieso?.....Wieso hast du das
gemacht?" Er sieht sie fragend an. "Ich wei� nicht." Trev steht
w�tend auf. "Du wei�t es nicht?! Du wei�t nicht, wieso du mit einem
anderen Typen schl�fst!? Das ist doch echt der Gipfel!" schreit er und
geht aus dem Zimmer. Er knallt die T�r zu. Anne steigen immer mehr Tr�nen in
die Augen.
Unten:
Trev kommt w�tend die Treppen runtergelaufen, schnappt sich seine Jacke und
geht Richtung T�r. "Ich geh spazieren!"
"Er geht doch sonst nie spazieren?!" sagt Erik nachdenklich und
kriegt von Jake einen Schlag an den Hinterkopf. "Halts Maul!" Erik
streicht sich �ber die Haare. "Das war doch nur ein Witz." Wir
schauen ihn b�se an.
"Und was machen wir jetzt?" frage ich die Jungs. Ratl�osigkeit in
allen Gesichtern. "Toll auf euch kann man sich ja echt verlassen."
bedanke ich mich bei ihnen. "Dan schlag du doch was vor!" kriege ich
von Dan an den Kopf geworfen. "Na toll jetzt streiten wir uns auch
noch." sage ich und lege meinen Kopf auf den Tisch. "Ach, so hab ich
das doch gar nicht gemeint." Entschuldigt er sich und streichelt mir �ber
den R�cken. "Ich geh jetzt mal zu Anne. Ok?" fragt er. Als ich
zustimmend nicke, geht er.
In Trevs Zimmer:
Dan klopft an die T�r. Er geht hinein und findet Anne in Tr�nen aufgel�st auf
dem Bett vor. "Kann ich reinkommen?" fragt er vorsichtig. Sie nickt.
Dan setzt sich neben ihr aufs Bett und sieht sie an. "Wieso hab ich das
nur getan?!" stellt sich Anne die Frage. "Ja, wieso?" wollte Dan
wissen. "Ich wei� es absolut nicht! Es ist einfach passiert. Ich konnte
nichts daf�r!"
"Du konntest nichts daf�r?" fragte Dan sie ungl�ubig.
"Nein..also doch...ach mann ich wei� es doch nicht." fing sie wieder
an zu heulen und fiel Dan in die Arme. "Darf ich fragen, was du jetzt vor
hast?" Anne zuckte die Schultern. "Ich hab keine Ahnung, hast du ne
Idee oder wenigstens einen Vorschlag wie ich Trev wieder zur�ckgewinnen
kann?"
"Also ich denke, das Trev nicht so nachtragend ist. Aber irgendwas musst
du dir schon noch einfallen lassen!" gab Dan ihr den Rat. "Ist okay,
kannst du mich jetzt bitte wieder allein lassen?" fragte sie. Dan ging und
kam wieder zu uns in die K�che.
"Ich glaub die ist echt am Ende!" erz�hlte er uns. "Nein, was
ganz neues!" tat Ash erstaunt. Dan streckte ihm die Zunge aus. Wir sa�en
noch eine Weile so da, bis wir beschlossen Anne ein bi�chen allein zu lassen
und spazieren zu gehen. "Woher wusste Michelle eigentlich davon? Ich
meine, sie war bestimmt nicht dabei oder?" Ich sch�ttelte den Kopf.
"Als Anne es mir erz�hlt hat, sa� sie hinter uns. Sie hat alles
mitbekommen! Nur weil ich dumme Kuh nicht wusste wer sie war!" gab ich mir
die Schuld. "Nun mach dir mal keine Vorw�rfe, da kannst du genauso so
wenig f�r, wie wir." Munterten die Jungs mich auf.
Als wir eine Stunde sp�ter wieder zu Hause waren, sa� Anne im Wohnzimmer.
"Hey." Begr��te ich sie. Ich entdeckte ihren Rucksack neben ihr.
"Wo willst du denn hin?" fragte ich. "Ich zieh ein paar Tage ins
Hotel. Es ist vielleicht nicht so gut, wenn ich hier dauernd auf Trevor
treffe." Ich nickte verst�ndnisvoll. "Ist vielleicht besser."
Dann fuhr ein Taxi vor. "Das ist meins, ich geh dann mal. Wir sehen
uns." Verabschiedete sie sich von jedem mit einer Umarmung. "Warte in
welchem Hotel bist du denn?" rief ich ihr hinterher. "Im
Maritim!" Wir winkten ihr hinterher, als sich das Taxi immer weiter von
uns entfernte. Jake ging hoch zu Janie und die anderen setzten sich vor die
Playstation. "Komm lass uns reingehen." Schlug Dan vor, weil es
anfing zu regnen. Wir legten uns auf die Couch und schmusten miteinander. Nach
einer Zeit kam Travor wie ein begossener Pudel in die Hintert�r. "Hey bin
wieder da." Wir sahen von der Couch auf. "Anne ist f�r ne Zeit ins
Hotel gezogen." erz�hlte Erik ihm.
"Ist wohl auch besser so." sagte er und ging nach oben. "Das
scheint ihm ja echt an die Nieren zu gehen." Stellte Dan fest. Ich stimmte
ihm zu. Mein Handy klingelte. Es war meine Freundin Angie aus Deutschland.
"Hey, wie geht�s?" "Ach naja, so lala." Wir quatschten mal
wieder viel zu lange, bis sie auflegte. "Ich soll dich von meiner Freundin
Angie gr��en." �bermittelte ich Dan. "Ist gut, dann gr�� sie das
n�chste Mal zur�ck."
"Mach ich."
"Sag mal, was ist denn nun � soll ich Jennifer noch einladen?" fragte
ich schlie�lich. "Mach doch, st�ren tut uns bestimmt keiner."
"Ach ich wei� nicht, so dringend ist es ja nun auch wieder nicht."
entschied ich mich, sie jetzt noch nicht anzurufen. "Was ist nun
eigentlich mit der Hochzeit?" fragte Ash, ohne die Playstation aus den
Augen zu lassen. "Keine Ahnung, wir werden sehen." beendete ich das
Thema. Wir gingen alle an diesem Tag etwas fr�hzeitig ins Bett, denn Vany trat
am n�chsten Morgen ihren R�ckflug nach California an.
Als ich sie am Morgen weckte, war sie ziemlich mies gelaunt. "Lass mich
doch noch ein bi�chen schlafen!" flehte sie. "Dann verpasst du aber
deinen Flieger!" Sie drehte sich um. "Na und, zu Hause ist es doch eh
arschlangweilig!" Ich guckte sie schief an und zog ihr die Bettdecke weg.
"Nun komm!" forderte ich sie auf und zog sie aus dem Bett. "Hey
was soll das denn?" meckerte sie und stand auf. "Siehst du so schnell
geht�s!" freute ich mich. Zu allem Ungl�ck packte sie sich aber wieder ins
Bett. Doch ich war schon etwas gereizt. "Wenn du in ner viertel Stunde
nicht unten bist, wirst du dein blaues Wunder erleben!" sagte ich und ging
wieder nach unten. Auf dem Weg begegnete mir Trev. "Guten Morgen."
"Hey, deine Sista will nicht aus den Federn kommen! Kannst du vielleicht
ein bi�chen nachhelfen? Sonst verpasst sie echt noch ihren Flieger." Sagte
ich zu ihm. "Klar wird erledigt." Unten angekommen, war Janie gerade
dabei sich kramphaft ein Glas aus dem Schrank zu holen. "Soll ich dir
helfen?" bat ich ihr meine Hilfe an. "Ja, w�r echt nett."
Grinste sie. "Sag mal, Jake hat mir das mit Anne und Trev erz�hlt. Glaubst
du das wird wieder?" Ich gie�e uns beiden was zu trinken ein und zucke mit
den Schultern. "Ehrlich gesagt, bin ich mir da nicht mehr so sicher."
Sage ich traurig. In den n�chsten zwei Tagen hatten die Jungs ziemlich viel zu
tun, so das fast keiner mehr an die Sache mit Anne dachte. Ich h�tte nicht
geglaubt, das Trevor das wirklich ernst meint und nichts mehr mit ihr zu tun
haben wollte. Aber ich hatte nmich get�uscht, bis Anne eines Morgens an der T�r
stand....
"Ich bin nicht da." Sagte Trev, ging raus und setzte sich ins Auto.
Ich �ffnete die T�r. "Hey, ich wollte nicht lange st�ren. Ich will nur ein
paar Sachen holen. Ja?"
"Ist schon okay, sag mal wieso hast du dich denn solange nicht mehr
gemeldet?" frage ich und bat sie rein. "Keine Zeit. Kann ich
jetzt?" fragte sie und zeigt nach oben. Sie kam mir ziemlich komsich vor.
"Ja, aber wir m�ssen ins Studio, und die M�dels wollten mitkommen. Kommst
du alleine klar?" mischte sich nun Dan ein. "Ja klar, geht nur."
Wir nahmen also unsere Sachen und fuhren los. Im Studio angekommen, war Trevor
nirgends zu finden, obwohl er genau von dem Termin wusste. Als wir dann nach
drei Stunden zu hause ankamen, war keiner da. "Trev?" reif ich durchs
Haus. Stille. "Ist der immer noch nicht da?" fragte Janie ungl�ubig.
Wir sch�ttelten die K�pfe. Dann entdeckte ich einen Zettel neben dem Telefon.
Ich las ihn. "Oh nein!" schrie ich und hielt mir die Hand vor dem
Mund. "Was?" fragten die anderen aufgeregt. "Anne ist auf dem
Weg zum Flughafen! Sie will zur�ck nach Deutschland!" Dann kam Trev in die
T�r. "Wo ist sie hin?!" fragte er erschrocken. "Oh nein, wir
m�ssen hinterher! Hoffentlich ist sie noch nicht los!" forderte er uns auf
und ich, Dan und Erik stiegen mit ihm ins Auto. Dann fuhren wir wie die
Bekloppten zum Flughafen. Dort angekommen, suchten wir den Schalter und rannten
hier und da ein paar �ltere Leute um. "Weg da...sorry...tschuldigung...uupss!"
h�rte man nur. Dann blieb Trev stehen und drehte sich im Kreis. "Mensch,
wo ist sie denn!" rief er aufgew�hlt durch die Halle. Er sah sich um und
schrie: "ANNE!!!!!!!" Alle Menschen drehten sich zu ihm, doch Anne
war nirgends zu sehen. Ich schaute auf die Tafel. "Das Flugzeug nach
Berlin ist schon startklar!" machte ich Trev auf die Tafel
aufmerksam."
"Schei�e! Und nun?" Er wischte sich den Schwei� von der Stirn.
"Es ist bestimmt schon zu sp�t." sagte Erik hoffnungsvoll.
"Nein, ist es nicht!" Trev lief quer durch die Halle, und wurde
w�hrenddessen auch noch von Fans aufgehalten. Die jedoch, lies er mit ihren
Autogrammw�nsche hinter sich. Irgendwann sahen wir ihn dann auch nicht mehr.