Teil 11

Die n�chsten zwei Tage mussten die Jungs ununterbrochen proben. Zwischen Anne und Trev war zum Gl�ck wieder alles im Lot. Shelli war leider auch schon wieder abgereist. Dann wollte ich endlich Jennifer zu uns einladen. Als wir alle gem�tlich am Fr�hst�ckstisch sa�en, fragte ich die anderen ob sie etwas gegen ihren Besuch h�tten. "Nein, also von mir aus kann sie kommen." Willigte Dan ein. "Wir sind heute aber nicht da, wir wollen nach San Diego, ist aber nicht schlimm, oder?" fragte Janie. Ich sch�ttelte den Kopf. "Ne ist nicht so schlimm, macht ihr euch nur einen sch�nen Tag."
"�hm, wir wollten uns eigentlich auch einen netten Tag zu zweit machen..." grinste Trevor verlegen Anne an. "Schon klar." sagte Dan. "Wir bleiben hier, oder Kumpel?" sagte Erik und legte Ash seinen Arm auf die Schultern. "Aber klar doch. Wir bleiben euch beiden treu!" versprachen sie uns. "Super, dann k�nnt ihr mir ja nachher auch beim kochen helfen, oder?" Sie st�hnten. "Muss das sein? Ich dachte, wir sind eingeladen!?" beschwerte Erik sich. "Naja wir werden dann mal los." Janie und Jacob standen auf. "Ihr wollt euch ja nur vorm Kochen dr�cken!!!" maulte Erik. Jacob grinste. "Gut, dann gehen wir auch." Beschlossen Anne und Trev und waren auch sofort verschwunden. Nun sa� ich nur noch mit Dan, Erik und Ash am Tisch. "Und nun?" fragte Ash und sah mich mit gro�en Augen an. Ich lehnte mich auf den Tisch. "S��er, du r�umst jetzt mit beiden anderen den Tisch ab und ich ruf Jenni an, alles klar?" Er sah mich verdaddert an, ich schnappte mir das Telefon und w�hlte Jennifers Nummer. Tuuuuuutuuuuuuuuut......"Ja Jennifer Bluer?" meldete sie sich. "Hey Jennifer ich bins." Meldete ich mich auf deutsch bei ihr, denn sie verstand mich ja. "Hey, hab schon gedacht, du h�ttest mich total vergessen."
"Ja sorry, hatte in der letzten Zeit ziemlich viel zu tun. Du sag mal hast du nicht mal Lust zu uns zu kommen. Wir kochen uns was sch�nes und gucken einen Film oder so." schlug ich vor. "Ja, super Idee, und wann?" fragte sie mich. "Wei� nicht, heute abend so um 7?"
"Geht klar, und wo?" Ich gab ihr die Adresse und legte dann auf. Als ich in die K�che kam, waren alle drei Guys noch immer mit dem Abwasch besch�ftigt. "Wer kommt mit einkaufen?" fragte ich. "Ich!" warf Dan den Lappen in die Ecke und schnappte mich an der Hand. "Viel Spa� noch." Er zog mich mit nach drau�en und fuhren mit seinem Van zum Supermarkt. Als wir uns einen Einkaufswagen geholt hatten, standen wir ratlos vor den Regalen. "Was kochen wir eigentlich?" fragte Dan mich. "Ich hab nicht die leiseste Ahnung.
Hast du ne Idee?" Er kratzte sich am Bart. "Wie w�rs mit Pommes?" Ich sah ihn an. "Pommes? Das ist doch nicht dein Ernst! Wir bekommen Besuch und machen Pommes?" "Hast ne bessere Idee?" Ich �berlegte. "Nicht wirklich. Doch, wie w�rs mal mit nem typisch Deutschen Gericht!" fiel mir ein. Er zog ein widerwertiges Gesicht. "Du hast das doch noch gar nicht probiert!" boxte ich ihn. "Und was?" Fragte er. "Ente mit Kl��e und Rotkohl."
"Bitte?" fragte er. "Du wirst schon sehen." Also machten wir uns auf den Weg um die entsprechenden Zutaten zu finden. Wie man sich vorstellen kann, war es gar nicht so einfach diese zu finden. Doch nach vielen hin und hergefahre fanden wir schlie�lich einen Shop mit deutschen Artikeln. Ich war heilfroh, als wir zu Hause ankamen. "Mensch, wo wart ihr denn so lange?!" regte sich Ash auf. "Mandy will unbedignt was deutsches kochen, und daf�r musten wir durch halb Amerika touren!" schmiss Dan sich kaputt auf die Couch. "So schlimm wars ja gar nicht." sagte ich. Dan streckte mir die Zunge aus. "Daf�r m�ssen Ash und Erik mir heut beim Kochen helfen. Du hast frei!" grinste ich und packte die Sachen aus. "Das ist klasse!" Er sprang auf und schaltete die Playstation an. "Hol Erik!" forderte ich Ash auf. Er stand auf und schrie durchs ganze Haus: "Erik! Beweg deinen zarten Hinter hier herunter! Kinderarbeit!!" Schon kam Erik die Treppen runtergefegt. "Wat schreist denn so?"
"Nu h�rt auf euch zu streiten." Ich sah auf meine Uhr. Schon halb vier. "Nu kommt her, sonst schaffen wir das nicht mehr!" Also begannen wir mit unseren Kochk�nsten. Dan sah uns zu und gab Anweisungen. Dauernd trafen ihn irgendwelche K�chenger�te, die Ash und Erik nach ihn warfen. Ich sage euch, einen Sack Fl�he zu h�ten ist 100%ig einfacher als die drei einen Nachmittag in Schach zu halten. Naja trotzdem wurden wir rechtzeitig fertig, bis es dann an der T�r klingelte. "Mensch das riecht aber lecker!" �ffnete Erik den Backofen. "Dan, mach mal bitte auf." Sagte ich Dan Bescheid, weil ich noch mit dem Aufdecken besch�ftigt war. Kurze Zeit sp�ter kam Jennifer begeistert in die K�che. "Hey!" begr��te sie mich mit einer Umarmung. "Was ist denn das, was hier so lecker riecht?"
"Ente mit Kl��en und Rotkohl." Sie sah mich erstaunt an. "Was deutsches? Mensch, das hab ich ja Ewigkeiten nicht gegessen! Wie kamst denn auf die Idee?!" Ich zuckte mit den Schultern. "Ich hab keine Ahnung, wollt den Jungs mal was andres bieten." Sagte ich, w�hrend ich die Ente aufschnitt. "Sag mal, hast du eigentlich nen Freund?" fragte ich neugierig. "Ne, wieso?"
"Wei� nicht, hat mich interessiert." gab ich ihr als Antwort.
"Ach ja, und wer ist dein gl�cklicher?"
"Der der so nett war, dir die T�r zu �ffnen."
"Echt, mensch der ist ja echt sweet." Stimmte sie mir zu. "Und was ist mit den anderen so?" fragte sie schlie�lich etwas zur�ckhaltend.
"Alle sind vergeben, au�er Erik." Grinste ich sie an. "Wieso lachst du?"
"Ich lache? Nein, mach ich doch gar nicht." wies ich sie ab. "Naja er sieht ja schon super aus, oder?" fragte sie mich, w�hrend sie ins Wohnzimmer schauten, wo die Jungs vorm Fernseh sa�en. "Ja. Hilfst mir das Essen reinzubringen?" fragte ich sie schlie�lich. "Nat�rlich." Wir brachten also das Essen ins Zimmer uns riefen die Jungs. "Mensch, so einen netten Gast hatten wir ja schon lange nicht mehr." Stellte Erik fest. "Sag mal, du arbeitest doch mit Natural, wieso haben wir uns eigentlich noch nie getroffen?" fragte Ash. Sie zuckte mit den Schultern. "Ich wei� nicht, wir waren wohl zur gleichen Zeit am falschen Ort." L�chelte sie Erik an. "Ja, wahrscheinlich." Sagte Dan und warf mir einen verstolenen Blick zu. Ich grinste zur�ck. Also begannen wir endlich mit unserer Ente: "Mensch so schlimm wie ich gedacht habe, schmeckt das ja gar nicht." lobte Dan mich. "Ja, schmeckt echt fantastisch!" flichteten ihm auch die anderen bei. Ich wurde rot. "Danke!" Dann ging die Hintert�r auf, und Anne und Trev kamen knutschend hinein. "Uups, ihr seid noch beim essen?" Anne war es sichtlich peinlich. "Wenn ihr wollt, k�nnt ihr euch gerne mit dazusetzen." schlug Dan den beiden vor. "Ja gute Idee, wir haben eh noch nichts gegessen." Also holten sie sich Geschirr und setzten sie sich zu uns. Trevor jedoch hielt inne. "Was ist das?" fragte er, als er die Kl��e und das Rotkohl sah. "Das ist mal kein Fastfood und schmeckt trotzdem echt klasse!" ermutigte Erik ihn. "Na wenn du das schon sagst! Rauf mit dem Kram." Anne f�llte ihm etwas auf und er a� es gen�sslich auf. "Super, sowas tolles hab ich lange nicht gegessen!" rieb er sich den Bauch, als er fertig war. "Will jemand noch Nachtisch?" fragte ich, als wir abger�umt hatten. "Was denn?" fragte Trev vorlaut. "Wir haben Eis gekauft." Alle nickten. Ich holte je eine 1 Liter Packung Schoko- und Straciatellaeis hervor und packte es auf den Tisch. Auch das war schnell vertilgt. "So, jetzt r�umt ihr mal ab." Schlug Jennifer scherzend vor. "Na kommt Jungs, wir werden mal nicht so sein!" erwies sich Erik als gekonnter Hausmann und brachte das Geschirr in die K�che. Nach einiger Zeit, kamen sie dann wieder zu uns ins Wohnzimmer. "Wollen wir noch fernseh gucken?" fragte Trev. "Ich nicht, ich geh ins Bett, bin hundem�de." verabschiedete sich Ash von uns und ging hoch. Dan setzte sich zu mir, legte den Arm um mich und Erik zappte herum. Es lief gerade "Wer wird Million�r? "Och bitte, schalt das weg, wir wollen uns nicht schon wieder streiten!" ermahnte ihn Trev. "Wieso streiten?" fragte Anne. "Wir streiten uns bei dieser Sendung andauernd, ich hasse sie!" erkl�rte Trev. "Also ich finds sie gar nicht so schlecht." Mischte sich Jennifer ein. "Seht ihr, Jennifer stimmt mir zu!" sah Erik uns verst�ndnisvoll an. "Ja ja." fl�sterte Dan mir zu. "Ihr k�nnt mich ruhig Jen nennen, Jennifer ist so lang, denkt ihr nicht?"
"Ist okay, Jen!" sagte ich lachend. "Ich mach uns Popcorn." sagte Erik schlie�lich und stand auf. "Glaubst du echt, das passt da noch rein?" sah Dan ihn fragend an, w�hrend er sich �ber seinen Bauch strich. "Nat�rlich, au�erdem gehen wir doch eh bald auf Tour und dann trainierst du dir das wieder ab. M�sste doch bald soweit sein, oder?" fragte Erik. "Was? Wenn wir auf Germanytour gehen?" fragte Trev, der mal wieder nicht zugeh�rt hatte. "Ja, bald. Mike wollte doch noch anrufen, oder?" Wir zuckten mit den Schultern. Erik ging in die K�che. "Sag mal, wie geht�s eigentlich dem Baby?" �berraschte mich Trev mit der Frage. "Ganz gut, muss bald wieder zur Untersuchung." Jen sah mich entgeistert an. "Du bist schwanger!?" Ich nickte und Dan gab mir einen Kuss. "Ja, im 5. Monat, sieht man doch oder?" sagte ich, w�hrend ich mir �ber meinen Bauch strich. "�hm, ja schon, aber...oh mann ich bin sprachlos.Wi�t ihr denn schon was es wird?" fragte sie stottertnd. Erik kam mit dem Popcorn wieder und stellte es Jen auf den Scho�. "Nein."
"Ich w�rde es aber schon gerne wissen!" murmelte Dan. Da klingelte Trev`s Handy. "Jap?" Schweigen. "Ja geht klar, was ist mit den Girls?" Er rollte mit den Augen. "Ist okay, ja...ne. Bye." Er legt auf und schaut uns an. "Wenn man vom Teufel spricht."
"War das Mike?" fragt Erik. Trev nickt. "Nun stehts fest, wir gehen in zwei Wochen auf Tour!" grinste er. "Das ist ja klasse!" ruft Dan. Ich gucke traurig nach unten und lege meinen Kopf an Dans Schulter. "Und was ist mit uns?" frage ich ihn. Er sieht Trev fragend an. "Was f�r ne Frage! Ihr kommt nat�rlich mit!" Ein riesiges Grinsen macht sich auf unseren Gesichtern breit. Dan nimmt mich in den Arm. "Das ist ja geil! Dann kann ich meiner Mom endlich von dem Baby erz�hlen!" sage ich. "Und ich stell ihr meinen zuk�nftigen Mann vor!" meint Anne. "Dich kennt sie ja auch noch nicht." streichle ich Dan �bers Knie. "Dann wird�s ja bald mal Zeit, oder?" entgegnet er mir. "Das dumme ist nur, das wir dann jetzt umso mehr proben m�ssen, glaubt ihr ihr k�nnt eine Zeit auf uns verzichten?" schaut uns Trevor fragend an. "Wir k�nnen euch ja dabei zuschauen." Zwinkert Anne ihm zu. "Auch ne gute Idee." Gibt sich Trevor zufrieden. Jen sah auf die Uhr. "So ich glaub ich werde lieber gehen, ist schon ziemlich sp�t."
"Warte ich bring dich." Sprang Erik auf. "Okay, wenn du willst." stimmte Jen zu und so verschwanden sie aus dem Zimmer. Kurze Zeit sp�ter knallte auch die T�r. "Na dann hat es Erik ja auch mal erwischt."
"Zum Gl�ck, dann h�ngt er uns wenigstens nicht mehr auf der Tasche!" scherzte Trev.
"Dann hab ich dich ja wieder f�r mich allein." Fl�stert Dan mir ins Ohr. Ich lache. "Wollen wir hochgehen?" frage ich Dan. Der nickt, wir stehen auf und gehen. Oben angekommen zieht mich Dan an sich. Er geht mit seiner Hand unter mein Shirt, wir k�ssen uns und ich ziehe ihm sein Hemd aus. Pl�tzlich geht die T�r auf. "Und wie geht�s?" schreit Trevor hinein. Dan schnappt sich ein Kissen, wirft und trifft. "Raus!" schreit er zur�ck und schlie�t die T�r zu. "Wo waren wir gerade?" fragt er mich. Ich gebe ihm als Antwort einen Kuss. "Ach ja, stimmt." Er k�sst mich am Hals, wir legen uns aufs Bett und verbringen eine wundersch�ne Nacht miteinander...

Am Morgen mussten die Jungs schon ziemlich fr�h raus, weil sie Tanztraining hatten. Ich war grad in der K�che, um mir etwas zu trinken zu holen, als Mike rein kam. "Guten Morgen! Sind die Jungs schon wach?!"
"Ja teilweise, aber �berzeug dich selbst."
"Na dann geh ich ma hoch." Kurze Zeit sp�ter h�rte man nerviges Gemaule und langsam kamen alle f�nf O-Townies nach unten geschl�rft. Auch Shelli und Janie waren dabei, die ich nat�rlich gleich begr��te. Der einzigst gutgelaunte war Erik. Der rieb sich die H�nde. "Und wann geht�s los?" Ash sah in erstaunt an. "Du bist doch sonst nicht so tanzgeil?!"
"Ihr solltet euch vielleicht ein Beispiel an ihm nehmen!" warf Mike ein. Erik streckte Ash die Zunge aus. "Kommt!" forderte Mike sie auf, wir bekamen von unseren Boyfriends je einen Kuss und schon waren sie verschwunden. "Und was machen wir heut sch�nes?" fragte Janie in unsere M�dchenrunde. "Also ich h�tt Lust auf Strand." Schlug Shelli vor. "Ach ne das ist doch so langweilig." sagte Anne. "Also ich kann eh erst etwas sp�ter, ich muss noch zum Arzt." entschuldigte ich mich. "Ist schon klar!" sagte Janie. Wir gr�belten weiter. "Ich habs!" schrie Shelli. "Haltet mich jetzt nicht f�r doof, aber etwas au�erhalb der Stadt wurde letztens eine Beautyfarm er�ffnet, wollen wir?" Wir grinsten. "War ja klar, das sowas nur von dir kommen konnte, aber mal im Ernst � was gibt�s denn da alles so?" wollte ich mich schlauer machen. "Alles, du kannst dich entspannen, es gibt einen Fris�r und so weiter. Alles was Frau ebend braucht!" erkl�rte mir Shelli. "Also ich bin daf�r!" sagte Anne. Und ich und Janie schlossen uns an. "Dann fahren wir gleich nach deinem Termin los, ja? Eigentlich k�nnten wir doch mitkommen, oder?" stellte Janie fest. "�hm, wei� nicht, wenn ich da mit drei Freundinnen reinkomme, meinst du nicht die hat was dagegen?" fragte ich unsicher. Anne sch�ttelt den Kopf. "Bestimmt nicht!" Shelli ging zum Telefon und machte f�r uns vier einen Termin bei der Beautyfarm klar. Und wir machten uns auf den Weg. Beim Frauenarzt angekommen, schlenderte wir vier in die Praxis. "Guten Tag Mrs Heek." begr��te ich sie. "Oh, heute mit weiblicher Begleitung?"
"Ja, st�ren sie?" fragte ich. Sie sch�ttelte den Kopf und bat mich zum Ultraschall. Als man ein kleines Wesen auf dem Bildschirm entdecken konnte, schrien die drei anderen los: "Och wie s��!" Ich und Mrs Heek wechselten lachende Blicke.
"Ich will auch ein Kind!" �berraschte uns Shelli mit ihrem Wunsch, als wir wieder im Auto sa�en. Mrs Heek hatte nur gesagt, ich solle mich etwas schonen. "Du, ein Kind?" fragte Janie sie mit einem ungl�ubigen Blick. "Wieso denn nicht?"
"Meinst du nicht, Ash h�tte was dagegen." Meinte Anne. "N�, aber ich denke ich lass mir Zeit. Erstmal heiraten wir." Grinste sie. "Was!?" rief Janie. "Mensch das war doch nur ein Witz!" beruhigte Shelli sie. "Apropo Heiraten, wie siehts eigentlich aus?" fragte ich meine Schwester. "Ja, wir besorgen uns morgen einen Termin." Wimmelte sie mich ab. "Das ist aber reichlich sp�ter, oder nicht?" nervte ich weiter. "Ja, aber er hat doch zur Zeit so viel zu tun, und da ging eben nicht fr�her." Erz�hlte sie. Ich nickte und damit war das Thema abgehackt.

Als wir an der Rezeption der Farm standen, bekamen wir Handt�cher und Karten mit denen wir hier alles machen konnten. Anne ging mit Shelli sofort zum Whirlpool, ich und Janie hingegen wollten es uns bei einer Massage mal so richtig gut gehen lassen. Ich muss zugeben, das durchgeknete tat schon ziemlich weh, doch wir f�hlten uns danach wie neu geboren. Also beschlossen wir gleich danach, was f�r unsere Haare zu tun. Um zu dem Fris�r zukommen, mussten wir jedoch ein paar Minuten laufen. W�hrend wir so gingen, fragte mich Janie pl�tzlich, ob ich mit auf Tour gehen wollte. Daran hatte ich noch nicht gedacht. "Naja, eigentlich hat Mrs Heek ja von Schonen gesprochen, aber das hie�e dann, das ich Dan fast einen ganzen Monat nicht sehen und allein zuhause rumsitzen w�rde."
"Ja, schon, aber denkst du das rumgetoure ist gut f�rs Baby?"
"Hast Recht, aber vielleicht ruh ich mich dann nur im Tourbus aus und so, hauptsache ich kann Dan ab und zu sehen."
"Wir finden schon eine L�sung." beendete sie das Thema. Dann kamen uns Anne und Shelli entegegengejoggt. "Hey, wo wollt ihr denn hin?" fragte uns Shelli au�er Atem. "Zum Fris�r." antwortete ich ihr. "Aha, wir wollen nachher noch in die Saune, kommt ihr mit?" Ich und Janie sahen uns kurz an und entschieden uns f�r. "Nein, aber wir k�nnen uns ja in drei Stunden am Wagen treffen, okay?" schlug ich vor. Sie nickten und liefen weiter.
Als wir beim Fris�r fertig waren, hatte Janie k�rzere Haare und rote Str�hnen. Ich hatte meine Haarl�nge behalten und sie mir dunkelbraun mit blonden Str�hnen gef�rbt. Jetzt waren wir mit uns rundum zufrieden. Also begaben wir uns auf direktem Wege zum Auto, wo Anne und Shelli genervt standen. "Ach, gedenken die Damen heut auch noch anzukommen, ist ja Wahnsinn!" meckerte Shelli. "Sauna war wohl nicht grade ermunternt oder?" fragte Janie im Gegenzug. Anne sch�ttelte mit dem Kopf. "Da war son Typ, der hat sie angemacht und als sie nicht wollte, hat er sie als Schlampe und so beschimpft. War nicht sehr rosig." Fl�sterte sie. "Kommt ihr bald ma! Ich hab nicht den ganzen Tag Zeit!" schrie sie aus dem Auto. Wir setzten uns rein und fuhren los. W�hrend der ganzen Autofahrt sagte keiner von uns ein Wort, weil wir Angst hatten das Shelli wieder ausrasten k�nnte. Als wir zuhause auf den Hof fuhren, stand schon der Van da. Also waren sie Jungs schon vom Training zur�ck. Dan kam mit einem Basketball um die Ecke und begr��te mich mit einem Kuss. "Kann ich mal durch?!" fing Shelli wieder an. "Mensch was hat die denn gebissen?" sah er sich fragend nach ihr um. "Sie wurde von einem Typen angep�belt." Dan nickte verst�ndlich. "Hast du Lust einem Profibasketballer beim K�rbe werfen zuzugucken?" fragte er mich, wobei er mich umarmte. "Nat�rlich." Wir gingen h�ndchenhaltend hinters Haus, wo er sofort begann seine K�rbe zu werfen. "Was hat denn Mrs Heek gesagt?" fragte er mich w�hrend des Spiels. "Ich soll mich schonen." Er drehte sich zu mir um. "Hei�t das, du kommst nicht mit nach Germany?"
"Klar komm ich mit, ich darf halt nur nich �bertreiben."
"Keine Angst, ich werd auf dich aufpassen." versprach er mir mit einem Kuss. "Na dann wird ma ja nichts passieren!" sagte ich scherzend. Dann kamen pl�tzlich die Natural Boys Marc und Michael um die Ecke. "Hey, was macht ihr denn hier?" begr��te Dan sie. "Wir wollten mal nach dem rechten schauen." grinste Mike mich an. "Wollt ihr was trinken?" fragte Dan ganz gastfreundlich. "Ja, klar." Stimmten wir ein. "Warte ich komm mit." Folgte Marc ihm. Mike setzte sich zu mir. "Bist du eigentlich noch sauer?" fragte er mich. "Sauer, wieso?"
"Na wegen der Sache am Strand."
"Mein Gott, das ist doch schon Ewigkeiten her. So nachtragend bin ich nun auch wieder nicht."
"Dann ist ja gut. Wei�t du, ich w�rd dich n�mlich gern als Freundin behalten."
"Ja ich dich nat�rlich auch, als Freund, wenn du verstehst." Er lachte. Dann kam Dan auch schon um die Ecke und gab uns eine Cola. "Sag mal, wolltet ihr nicht nach Germany ziehen?" wollte Dan wissen. "Ja eigentlich schon, aber das wurde verschoben, erst in einem halben Jahr. Ihr werdet uns also jetzt noch �fter am Hals haben." scherzte Mike. "Und wo sind die anderen Jungs?" fragte ich. "Wei� nicht, die wollten nicht mit."
"Haben wohl besseres zu tun, was?" fragte Dan. "Ja, wahrscheinlich."
"Hey! Hier seid ihr, ich hab euch schon die ganze Zeit gesucht!" Es war Jen, die nat�rlich wegen Erik hier war."Ich wu�te gar nicht, das du kommen wolltest." sprach ich sie auf ihren pl�tzlichen Besuch an. "Wollte ich auch urspr�nglich gar nicht, aber da Marc und Mike eh hier her wollten, dachte ich, ich besuch euch mal."
"Wen besuchst du?" fragte Dan. "Na wen wohl? Dich nat�rlich!" und sah mich dabei an. "Das kannst du einem anderen Spinner erz�hlen!" lachte Dan. "Wegen wem sollte ich denn sonst hier sein?" wollte Jen jetzt von ihm wissen. "Wegen einem gewissen Erik-Michael, vielleicht?"
"Wie kommst du denn darauf?!" wir sahen sie fragend an. "Jaja ihr habt ja Recht, ich hab mich voll verknallt." Jetzt wurde sie knallrot. "Er sich auch." Gab Dan ihr zu wissen. "Echt?" Er nickte. "Er hats mir heut im Studio erz�hlt."
"Das ist ja geil, und was soll ich jetzt machen?" fragte sie uns. "Wie w�rs mit Liebe gestehen?!" schlug Mike vor. "Na das musst gerade du sagen! Aber warte mal....ich hab da so eine Idee..."

Als die drei wieder weg waren, und ich und Dan im Bett lagen, fragte er mich, wie ich denn Mike finden w�rde. "F�ngst du jetzt wieder an?!" regte ich mich auf. "Nein,ich wills doch nur wissen." Verteidigte er sich. "Er ist ein guter Freund. Und sehr nett, wie alle aus der Band." Er gab mir einen Kuss, nahm mich in denn Arm und so schliefen wir ein.

Am n�chsten Morgen wurde ich von den Klingeln meines Handys geweckt. Verschlafen nahm ich ab. "Mmh?"
"Hey, guten Morgen ich bins. Sag mal k�nntest du es schaffen, Erik so ca. in ner halben Stunde vor den Fernseher zu bewegen?" fragte mich Jen. Ich sah auf die Uhr. Es war halb sieben morgens, viel zu fr�h f�r mich. "Ja, ich kanns versuchen." Sagte ich. "Bitte!! Du bist meine letzte Rettung! Danke schonmal, bye!" Und schon hatte sie aufgelegt. "Wer war das?" fragte Dan. "Jen." Ich erz�hlte ihm von ihrem Plan und er versprach mir Erik nach unten zu kriegen. Wir mussten uns durch Unmengen von leeren Pizzakartons und Klamotten schlagen, bis wir endlich vor Eriks Bett standen. Dan hatte sich zur Hilfe einen nassen Lappen mitgenommen und shcmiss den nun zu ihm ins Bett. "Mein Gott, das ist kalt!!!!" schrie er und war hellwach. "Was wollt ihr denn hier?" sah er sich hilfesuchend um. "Komm mit, wir wollen Fernseh gucken." Zogen wir ihn aus dem Bett. "Habt ihr den Verstand verloren? Es ist halb sieben!! K�nnt ihr das nicht alleine?"
"Keine Widerrede komm einfach mit." Endlich unten angekommen lie�en wir uns auf die Couch fallen. Ich schaltete den Fernseher an und nach einer Zeit erschien Jen auf dem Bilschirm. Erik konnte seinen Augen nicht trauen. "Das darf doch nicht wahr sein."
"Sei doch mal ruhig!" sagte Dan. Ich war �berrascht und lauschte dem Fernseher...
"Hey, ich bin Jennifer und habe vor kurzer Zeit einen echt tollen Mann kennengelernt. Da dieser sich bestimmt denken kann, das er gemeint ist will ich keine Namen nennen. Au�erdem wird er jetzt bestimmt etwas sauer sein, das er so fr�h aus dem Bett geholt wurde. Aber ich hoffe derjenige wei�, das er der Mann meiner Tr�ume ist, und wollte ihm auf diesem Wege meine Liebe gestehen. Ich hoffe du meldest dich, Bye" Erik standen die Tr�nen in den Augen. "Das hat noch niemand f�r mich gemacht."
"Vielleicht sind wir daran auch etwas Schuld." Sah Dan mich an. "Wieso guckst du mich an? Ich hab mit der Sache doch nichts zu tun!" wehrte ich mich. "Ich hab ihr erz�hlt, das du dich in sie verknallt hast." sagte er grinsend zu Erik. Er sah uns mit offenem Mund an. "Du hast was?" Erik sch�ttelte den Kopf. "Hat doch geholfen!" versuchte Dan sich herauszureden. Erik stand ohne Widerworte auf, sah Dan b�se an und sagte: "Daf�r hast du ne Abk�hlung n�tig!" Er griff an Dans Boxersorts zu und zerrte ihn nach drau�en. Da Erik etwas st�rker war, hatte Dan keine Chance. Und schon lag er pitschnass im Pool. "Ich wollt sowieso schwimmen gehen." schrie er und zog seine Runden. Ich und Erik lachten. Dann klingelte es. "Ich geh schon." Entschied sich Erik. "Willst du nicht langsam rauskommen?" fragte ich Dan und setzte mich an den Beckenrand. Er kam zu mir geschwommen und hielt sich an mir fest. "M�sst ihr heut wieder ins Studio?" frage ich Dan. "Ja, ich denke schon, aber diesmal wird�s nicht so lange."
"Hey, ihr beiden!" rief mir eine bekannte Stimme zu. Ich drehte mich um. "Danke das du das mit Erik geschafft hast!" dr�ckte mich Jen an sich. "War doch selbstverst�ndlich!"
"Wollen wir nicht eine Runde spazieren gehen?" fragte darauf Erik Jen. Die nickte und zwinkerte mir zu. "Ich muss mir nur noch eben was anziehen." entschuldigte sich Erik. "Ist gut, ich warte drin." entschied sich Jen. "Bye!" riefen sie und gingen. Bei Erik und Jen:
Nachdem sie ein St�ckchen gegangen waren, blieb Erik pl�tzlich stehen und nahm Jens Hand. "Jen ich muss dir was sagen." Er schluckte. "Also, das heut im Fernseh fand ich echt total s�� von dir. Eigentlich bin ich ja nicht so der Typ, der seine Gef�hle zeigt, aber da war ich echt kurz vorm heulen. Und das soll schon was hei�en!" scherzte er. Sie sah im tief in seine braunen Augen und fiel ihm in den Arm. "Erik, das was ich da gesagt habe, ist wahr!"
"Ich wei�." Er nahm ihr Gesicht in die H�nde und k�sste sie lang und z�rtlich auf die Lippen.
"Du bist seit langem die erste Frau f�r die ich soviel empfinde und..." Jen legte ihm ihr Finger auf die Lippen. "Psst...k�ss mich nochmal." fl�sterte sie und zog ihn an sich.

Bei mir und Dan:
"Ob das zwischen den beiden wohl klappt?" fragte sich Dan. Ich nicke. "Was macht ihr denn hier? Es ist doch grad mal achte." Sah uns Anne fragend an, die jetzt in Bademantel vor uns stand. "Ja, Erik und Jen sind jetzt zusammen." Erz�hlte ich ihr von der Liebeserkl�rung per Tv. "Echt? Das ist ja total sweet, ich geh gleich mal zu Trevor und erz�hls ihm." Dan kam aus dem Wasser und wir gingen zusammen rein. "Ich geh mich anziehen." sagte Dan und ging. Shelli sa� am Tisch. "Hey, heute bessere Laune?" fragte ich vorsichtig. "Ja, sorry wegen gestern. Ich wollte euch nicht anschreien." entschuldigte sie sich mit gesenktem Kopf. "Ist schon okay." Als Ash, Shelli, Anne, Trevor, Janie, Jacob, Dan und ich zusammen beim Fr�hst�ck sa�en, ging pl�tzlich die T�r auf und Erik und Jen kamen h�ndchenhaltend hinein. "Hallo!" schrie Erik laut. Ash erschrak und fiel samt Stuhl zu Boden. "Shit! Musst du uns so erschrecken?" meckerte er w�hrend er aufstand. "Ist alles okay?" fragte Shelli und gab ihm einen Kuss. "Ja, alles in Ordnung." l�chelte er zur�ck. Dan sah auf die Uhr. "Oh, shit, so sp�t schon? Wir m�ssten langsam mal los oder?" Die anderen stimmten zu. "Willst du mitkommen?" fragte Erik Jen. "Ja klar, wenn du mich dabei haben willst." Der nickte und so gingen sie Richtung Auto. "Bye." Verabschiedete sich Dan mit einem Kuss von mir und verschwand ebenfalls. Nun war ich allein zu Hause. Gerade als ich die T�r geschlossen hatte, klingelte das Telefon. Ich nahm ab.
Es Mrs Heek. "Guten Morgen, ich rufe an, weil ich gerade in der Zeitung gelesen habe, das ihr Freund n�chste Woche auf Tour geht. Gedenken sie mitzufliegen?"
"�hm, eigentlich schon." Sagte ich unsicher. "Da bin ich aber strikt dagegen, das ist viel zu anstrengend f�r sie. Haben sie verstanden?" fragte sie. "Ja, nat�rlich, aber.."
"Keine Widerrede! Sie wollen doch ein gesundes Kind zur Welt bringen und dieses stressiges Touren ist gar nicht gut f�r sie." Machte sie mir verst�ndlich. "Ist gut, l�sst sich nichts machen." Sie legte auf. Na toll, denkt die etwa ich bleib hier einen ganzen Monat allein?! Das w�r doch echt die H�he! Aber was, wenn dem Kind wirklich was passiert? Ist es vielleicht doch besser. Es ist doch nur ein Monat....Ich beschloss noch einmal mit Dan zu reden. Da es mir nicht besonders gut ging legte ich mich ins Bett. W�hrend ich die Treppe hochging, bemerkte ich das mir das sogar schon schwer fiel. Ich war in meiner Bewegung schon ziemlich eingeschr�nkt. Nach ca. einer Stunde wurde ich aus meinen Tr�umen gerissen, da es an der T�r geklingelt hatte. "Einen Moment bitte!" schrie ich als ich mich bem�hte die Treppe hinunterzugehen. Ich �ffnete die T�r und Mike stand vor mir. "Hey. War grad in der N�he und wollte mal so vorbeischauen."
"Ist gut, komm doch rein." Wir setzten uns ins Wohnzimmer. "Hast du geschlafen?" fragte er mich und spielte auf meine zerzausten Haare an. "Ja, mir gings nicht so gut."
"Soll ich wieder gehen?!" fragte er. "Nein, es geht schon wieder." Es folgte ein schweigen. "�hm ich geh schnell nach oben und zieh mir was andres an, irgendwie f�hl ich mich wie ne �lsadine, ich brauch dringend Umstandsmode." Grinste ich. "Wollen wir in die Stadt? Ich bin mit dem Auto hier, also wenn du nicht dagegen hast?" Ich nickte. Wir stiegen, nachdem ich Dan noch eine Nachricht hinterlies, ins Auto und fuhren Richtung Stadt. W�hrend der Autofahrt versuchte Mike immer wieder ein Gespr�ch mit mir anzufangen. "Mandy, ich wollte dir noch was wichtiges sagen." Ich sah ihn fragend an. "Du bist f�r mich eine richtig gute Freundin geworden. Du bist f�r mich wie eine gro�e Schwester und ich will auch das das so bleibt, nicht das du denkst ich will dich und Dan auseinanderbringen, okay? Ich meine, wir sind auf einer Wellenl�nge und so."
"Ja, find ich auch. Ich m�chte auch das es so bleibt. Das einzigste Problem ist, das Dan ziemlich schnell misstrauisch wird..." versuchte ich ihm zu erkl�ren. "Ist okay, ich red mit ihm." Schlug er vor und so war das Thema beendet. Als wir in der Stadt ankamen, peilten wir gleich ein Einkaufszentrum an, das Mike mir vorgeschlagen hatte. Hier gab es wirklich alles was man w�hrend einer Schwangerschaft brauchte. Mike war wirklich ein super Begleiter, er meckerte nicht, obwohl es ihm sichtlich gegen den Strich ging, das ich mich nicht entscheiden konnte. Ich schlug voll zu. In den n�chsten paar Wochen brauchte ich mir um Klamotten zumindest keine Sorgen machen. Schlie�lich setzten wir uns noch in ein Cafe. "Wann geht�s eigentlich auf Tour?" wollte er wissen. Ich hielt inne. "Was ist los? Hab ich was falsches gesagt?" wollte er wissen. "Nein nein, schon okay." Ich schluckte. "Heute morgen hat Mrs Heek, meine Frauen�rztin, angerufen und hat gesagt ich d�rfte nicht mit auf Tour, weil das zu riskant f�rs Kind w�re." Mir stiegen die Tr�nen in die Augen. "Und ich will doch bei Dan sein."
"Kann ich verstehen." Sagte er und nahm mich in den Arm. "Es ist doch nur ein Monat, und wenn du willst, komm ich �fters mal vorbei." Er l�chelte mich an. "Ja, das ist ne gute Idee. Aber wie sag ich das Dan?" Er atmete tief durch. "Puh, am besten du sagst ihm das so schnell wie m�glich. Ich mein ihr k�nnt doch so oft ihr wollt miteinander telefonieren."
"Ach schei�e, ich wollte doch meine Mum besuchen und so..." schluchzte ich. "Kann sie euch nicht besuchen kommen?"
"Ich wei� nicht, w�r schon m�glich....Ach lass uns bitte gehen, ja?" Er nickte, bezahlte und ging mit mir zum Auto. "Wann soll ich denn mit Dan reden?" fragte Mike w�hrend der Fahrt. "Wei� nicht, am besten du f�ngst ihn einfach mal ab."
"Gut, ich krieg das schon hin. Red du erstmal wegen der Tour mit ihm."
"Ja, mach ich." Als wir vor dem Haus ankamen, war noch keiner da. Ich bedankte mich bei Mike f�r den sch�nen Tag und ging hinein. Ich qu�lte mich nach oben und verstaute meine gekauften Sachen. Pl�tzlich stand Dan hinter mir. "Hey Honey!" Ich drehte mich erschrocken um. "Mensch, ich hab euch gar nicht kommen h�ren." Gab ich ihm einen Kuss. "Warst du einkaufen?" zeigte Dan auf den offenen Schrank. Ich nickte. "Dan ich muss dir was sagen."
"Was denn?" Ich sah ihn an. "Mrs Heek hat angerufen, ich darf nicht mit auf Tour." Er war sprachlos. "Was?! Das darf doch nicht wahr sein!" sch�ttelte er den Kopf und nahm mich in den Arm. "Aber Schatz sieh es doch mal so, es ist doch nur ein Monat, denkst du nicht wir schaffen das?" fragte ich ihn. "Nat�rlich schaffen wir das! Ich vermiss dich aber bestimmt wie verr�ckt!"
"Das will ich doch wohl auch hoffen!" schmiss ich ihn aufs Bett. "Und wehe du versaust den anderen die Laune!" warnte ich ihn. "Nein. Wir sehen uns vielleicht nicht, aber daf�r wird das Wiedersehen bestimmt doppelt so sch�n!" gab er sich damit zufrieden. "Und f�r den letzten Tag lassen wir uns was ganz sch�nes einfallen." Ich stimmte ein. Wir gingen nach unten, wo die anderen vorm Fernseher sa�en und Playstation spielten. Wir erz�hlten ihnen von der Sache und waren einverstanden. Eigentlich hatten sie ja auch keine andere Chance. "Soll ich auch hierbleiben?" fragte Janie nach einer Weile. "Nein, es brauch keiner hierblieben. Ich komm schon allein zurecht."
"Au�erdem wei� ich gar nicht, was ich ohne dich machen soll!" meckerte Jacob. "Ist vielleicht ne bl�de Frage, aber kann Jen dann mitkommen?" Die anderen nickten. "Great! Willst du �berhaupt mit?" drehte er sich um. "Ja, klar." Da klingelte das Telefon. Dan stand auf und nahm ab. "Hey Dan, bist du�s?" fragte eine Stimme. "Ja, wer ist denn da?"
"Oh tschuldigung, ich bins Patrick!"
"Achso, hey wie geht�s?"
"Ganz gut. Ich wollte euch einladen. Die anderen haben alle zu tun und deswegen ruf ich an. Wir geben n�chste Woche ein Konzert. Habt ihr Zeit?"
"Das ist ziemlich schlecht. Wir gehen doch in 5 Tagen in Deutschland auf Tour."
"Oh, naja ist auch egal.."
"Warte mal!" Er kam zu uns und fragte mich ob ich Bock h�tte aufs Natural Konzert zu gehen. Nach vielen �berredungsk�nsten von ihm, willigte ich schlie�lich ein. "Patrick? Du, Mandy h�tte Lust. Gilt das Angebot auch f�r sie?" fragte Dan nach. "Nat�rlich, das ist kein Problem. Ich ruf dann nochmal an, ja?"
"Gut, dann bis irgendwann mal, bye!" Dan kam wieder zu uns. Zwei Stunden sp�ter gingen wir ins Bett. Als Dan aus dem Bad wiederkam, fragte ich: "Wieso willst du eigentlich, das ich aufs Konzert gehe?"
"Ich dachte, wenn du eh hier allein bist kannst du denen doch ein Besuch abstatten. Ich wei� genau wie langweilig es f�r dich werden wird. Und ich z�hl auf die Jungs, das sie sich ab und zu mal um meine Freundin k�mmern." schenkte er mir ein L�cheln. "Achso, das ist ja unheimlich nett von dir." meinte ich und f�gte hinzu. "Das haben sie �brigens schon." Er sah mich fragend an. "Wie muss ich das jetzt verstehen?"
"Na, ich war heute einkaufen und Mike hat mich begleitet."
"Aha." sagte er nur, obwohl man ihm ansehen konnte das er schon etwas dagegen hatte. Ich gab ihm einen Kuss, wir kuschelten uns ins Bett und schliefen ein

 

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