So, dann fange ich mal an. Zuerst danke ich all meinen Lesern, die mir Kritik geschrieben haben, auch wenn es nicht viel war. Dann noch meiner Freundin Julia, die immer f�r mich da ist und daf�r bin ich ihr unendlich dankbar.

 

Normalerweise danken dann alle Stars ihren Fans, aber da ich keine habe, kommt jetzt meine Widmung. Ich widme diese Story, bzw. den Teil Julia, Nadine, Tanya, Cathrin, Stephanie, Veronika, Lena, und alle die auch Harald Schmidt Show Fans sind, wie ich... *g*

 

bye Snoopy

 

One Sweet Day

 

~ Kapitel 2 ~

 

Mitten in der Nacht schreckte ich hoch. Eine Bombe war nicht weit weg von meiner Wohnung eingeschlagen und ich sah aus dem Fenster. Man konnte noch deutlich den Rauch erkennen, der in den Himmel emporstieg.

 

Leider war es nicht die einzige Bombe, wenige Sekunden sp�ter schlug wieder eine ein, und riss eine Wand von meiner Wohnung zu Boden. Mir wurde kalt ich zog mir schnell etwas �ber und dachte dar�ber nach, zu Ashley zu gehen. Er hatte mir gestern noch die Adresse gegeben, die Nummer von ihm muss ich irgendwie verloren haben.

 

Ich ging n�her zu der Stelle in die, die Bombe eingeschlagen war und merkte, das ich nass wurde. Es regnete langsam machte ich mich auf den Weg zu ihm.

 

Gleich w�rde ich bei ihm sein, meine Klamotten waren schon v�llig durchn�sst. Hoffentlich war er nicht sauer, dass ich ihn jetzt wecke, dachte ich mir.

 

Ich klingelte mehrmals, nichts r�hrte sich, nach 5 Minuten ging das Licht an und ich h�rte jemanden n�her kommen. Die T�r �ffnete sich und er sah mich erstaunt an.

 

Es sah irgendwie voll s�� aus, wie sie da ganz nass vor mir stand. Sie erinnerte mich an meine kleine Schwester, wenn sie wieder einmal ihren Schirm vergessen hatte.

 

�Kim? Was machst du hier?�, fragte er mich und machte eine Geste, dass ich hereinkommen sollte.

 

�Eine Bombe ist nicht weit von meiner Wohnung eingeschlagen, kurz darauf wieder eine, die riss eine Hauswand mit sich, somit konnte ich nicht l�nger dort bleiben.�, er nickte verstehend und dachte nach.

 

�Warte kurz hier.�, sagte er und verschwand in einem Raum, ich sah mich um.

 

�Hier zieh das an.�, er hielt mir ein T-Shirt hin und eine Jeans.

 

�Danke.�, sagte ich und griff nach den Sachen.

 

�Du kannst in meinem Bett schlafen, ich nehme die Couch.�, ich sch�ttelte den Kopf.

 

�Nein, ich nehme die Couch.�, er rollte genervt mit den Augen. Er zeigte mir sein Zimmer, ein ziemlich breites Bett bei dem wir eigentlich beide schlafen k�nnten.

 

�Warum schlafen wir nicht zusammen darin?�, fragte ich ihn und er sah mich an und l�chelte.

 

�Wenn es dir nichts ausmacht.�, ich verneinte und wir legten uns in das Bett. Er legte seinen Arm um meine Taille und so schliefen wir ein.

 

~ Wenige Tage sp�ter ~

 

�Wie lange musst du heute arbeiten?�, fragte mich Ashley, w�hrend wir zusammen fr�hst�ckten.

 

�Keine Ahnung. Ich hoffe das ich um Mitternacht hier bin.�, ich l�chelte ihn an und er erwiderte es. Ich ertappte mich wieder einmal dabei, wie ich in seinen wundervollen Augen versank.

 

�Ich werde auf dich warten.�, sagte er und nahm meine Hand. Er rutschte mit dem Stuhl n�her zu mir, strich mit seiner Hand meine Haare zur�ck und sein Gesicht n�herte sich meinem. Langsam sp�rte ich seinen Atem und wenige Sekunden sp�ter k�ssten wir uns. Als wir uns trennten l�chelten wir uns beide gl�cklich an. Mein Blick fiel auf die Uhr und ich sah wieder zu Ashley.

 

�Wir sollten langsam gehen, oder?�, fragte er mich und ich nickte. Wir r�umten noch den Tisch ab und zogen unsere Jacken an. Er sperrte noch die Wohnung ab und zusammen gingen wir zum Wagen.

 

Schon waren wir am Krankenhaus. Etwas traurig sah ich zu ihm daraufhin l�chelte er mich an.

 

�Wir sehen uns heute Abend?�, ich nickte und schon k�sste er mich. Mit einem L�cheln auf den Lippen stieg ich aus.

 

An diesem Tag wartete ich, bis ich den Wagen nicht mehr sehen konnte und ging dann erst ins Krankenhaus.

 

�Gut das Sie da sind Dr. Wang.�, sagte Dr. Smith und ich ging mich schnell umziehen. Als ich wiederkam, waren einige Patienten auf den Gang verlegt worden. Es war erst kurz nach 8, wie sollte ich den Tag �berstehen?, fragte ich mich.

 

~ Stunden sp�ter ~

 

�Wie viele sind es jetzt noch?�, fragte ich die Schwester. Sie warf einen kurzen Blick auf die Liste und sah mich erleichtert an.

 

�Noch 6. 2 mit einer Fleischwunde und 4 schwer Verwundete.�, ich nickte und ging in den n�chsten Raum. Zu diesem Zeitpunkt war es 11 p.m.

 

~ 1 Uhr morgens ~

 

�Waren es jetzt alle?�, fragte ich und Dr. Smith nickte.

 

�Sie k�nnen jetzt heimgehen. Gute Nacht.�, sagte er und ich zog mich um und verlie� das Krankenhaus.

 

Nach einem kurzen Spaziergang war ich vor der Wohnung angekommen. In der Tasche suchte ich nach dem Schl�ssel. Ashley hatte ihn mir heute morgen gegeben, falls ich sp�ter kommen w�rde, dass ich reink�nne. Endlich hatte ich ihn gefunden und steckte ihn ins Schloss und drehte ihn.

 

Innen war alles dunkel, also schlief er schon. Leise schlich ich ins Zimmer, zog mich um und dann ins Bad. Kurz bevor ich zu ihm ins Bett stieg, war es 2 Uhr a.m. und ich lie� mich ersch�pft neben ihn fallen. Ich kroch n�her zu ihm und schlief ein.

 

~ Am Morgen ~

 

�Kim? Willst du nicht langsam aufstehen?�, fragte er mich und strich mir immer wieder durch die Haare. Ich schaute kurz auf meine Uhr und stimmte zu. Es war bereits 1 p.m. Schnell verschwand ich unter der Dusche. Danach zog ich mich um und ging zu Ashley. Er l�chelte mich an und ich setzte mich neben ihn.

 

�Wie lange hast du gestern gearbeitet? Ich bekam gar nicht mit, wann du gekommen bist.�, ich seufzte.

 

�Es war 2 Uhr, als ich zu dir ins Bett stieg.�, er sah mich mit gro�en Augen an. Daraufhin erz�hlte ich ihm von den vielen Verwundeten und von dem Baby. Da l�chelte er und meinte, dass er sp�ter auch sehr gerne Kinder h�tte. Er schenkte mir auch eines, leider hatte ich ihn dann nicht mehr. Er k�sste mich. Da sp�rte ich wieder dieses Gef�hl der Sicherheit.

 

~ Ein paar Tage sp�ter ~

 

Als ich um Mitternacht die Wohnung aufschloss, war ich �berrascht Erik auf dem Sofa aufzufinden.

 

�Machen Sie jetzt noch Hausbesuche? Etwas sp�t, meinen Sie nicht?�, fragte er mich und grinste mich breit an.

 

�Nein, ich bin zu m�de.�, sagte ich und fing an zu g�hnen. Er l�chelte mich an und stand auf.

 

�Ich gehe jetzt auch ins Bett. K�nnen wir uns duzen?�, fragte er und ich nickte. Er umarmte mich und verschwand in seinem Zimmer. Ich ging zu Ashley, zog mich um und danach ins Bad. Als ich fertig war, sah ich wie Erik auf mich zu kam.

 

�Gute Nacht Kim!�, sagte er und l�chelte. Ich erwiderte es und w�nschte ihm auch eine gute Nacht.

 

~ Wochen sp�ter ~

 

Das Radio fing an zu spielen. Ich war noch so m�de, ich wollte noch nicht aufstehen. Erst als der Moderator etwas von Deutschland erz�hlte, wurde ich wach und stellte es lauter. Deutschland wurde angegriffen, von den Chinesen. Ich schaltete das Radio ab und kroch wieder unter die Bettdecke.

 

�Honey, komm aufstehen.� Ashley zog langsam die Decke weg, er wollte mich k�ssen, doch ich drehte mich auf die andere Seite. Tr�nen stiegen in mir hoch, wieso jetzt?

 

�M�de?�, fragte er. Wenn er w�sste. Er sah mir tief in die Augen, doch ich drehte mich weg.

 

�Was ist denn los?�, fragte er nun etwas lauter. Ich sah ihm in die Augen.

 

� Auf Deutschland wurden Bomben geworfen! Von den Chinesen!�, br�llte ich ihn an. Er sah mich erstaunt an, all die Tr�nen die ich zur�ckgehalten hatte, liefen mir nun �ber die Wangen.

 

Er war da und hielt mich einfach nur fest.

 

~ 1 Monat sp�ter ~

 

Deutschland hat es schlimm getroffen. Meine Geschwister haben beide �berlebt. Leider haben es meine Eltern nicht geschafft. Vor ein paar Wochen wollte ich hinfliegen, doch Ashley hielt mich zur�ck, daf�r war ich ihm dankbar. Denn sonst w�re ich vermutlich tot.

 

Durch die T�rklingel schreckte ich auf. Ashley duschte gerade, was Erik machte wusste ich nicht, aber es w�rde noch l�nger dauern. Ich �ffnete die T�r und 3 junge M�nner sahen mich an.

 

�Wir wollen zu Erik!�, sagte einer und ich bat sie herein.

 

�Jake!�, br�llte Erik und schon hatten sie sich umarmt. Kurz darauf wurde ich allen vorgestellt und Ashley kam auch und war genauso begeistert wie Erik.

 

�Wie Deutschland aussieht das ist echt furchtbar!�, sagte Trev. Ihm war nicht klar, dass die verdr�ngten Gef�hle erneut in mir hochstiegen. Stumm stand ich auf und ging in Ashley�s Zimmer. Dort legte ich mich aufs Bett und kurz darauf wurde das Kissen ziemlich nass. Es klopfte kurz und jemand betrat den Raum.

 

�Kann ich reinkommen?�, fragte Ashley und ich nickte. Er setzte sich zu mir ans Bett.

 

�Wei�t du, du darfst das Trev nicht �bel nehmen, er wusste es nicht. Ich hab es ihnen gesagt, ich hoffe es war nicht falsch.�, er drehte meinen Kopf zu ihm und ich l�chelte ihn an. Er wischte mir die Tr�nen fort und k�sste mich.

 

�Es ist nicht weil Trev es gesagt hat. Die ganzen Gef�hle kamen nur wieder und ich konnte einfach nicht l�nger da sitzen und zuh�ren wie schlimm das ist, verstehst du?�, er nickte.

 

�Wir schaffen das.�, sagte er und l�chelte mich an, bevor wir uns wieder k�ssten.

 

�Ich liebe dich.�, sagte er und sah mir tief in die Augen.

 

�Ich liebe dich auch.� sagte ich und wir verlie�en gl�cklich den Raum. Wir setzten uns alle aufs Sofa, Dan drehte sich zu uns beiden und sah uns grinsend an.

 

�Wie habt ihr euch eigentlich kennengelernt?�, fragte er uns.

 

�Tja, ich war verwundet. Eine Kugel hat mich in der Hand erwischt. Kim war meine �rztin, sie hat zu mir gesagt, dass ich mein Rezept  an der Anmeldung abholen kann. Nat�rlich habe ich sie noch gefragt, was sie am Wochenende vorhat, daraufhin meinte sie dass sie noch nichts vorh�tte. Auf meine Frage, ob wir ins Kino gehen w�rden, sagte sie, dass sie es sich es noch �berlegen will und wir uns sicher noch einmal sehen werden. Damit hatte sie auch recht, am n�chsten Tag wurde Erik eingeliefert und nat�rlich war Kim seine �rztin.� Gl�cklich sah er mich an und ich f�hlte wieder diese Geborgenheit, die ich bei keinem Anderem versp�rte.

 

�Dann ist sie gleich bei dir eingezogen?�, fragte Jake und grinste.

 

�Nein. An dem Tag, als wir unser 1. Date hatten, in der Nacht, schlug nicht weit weg von meiner Wohnung eine Bombe ein. Nat�rlich war das nicht die Letzte an dem Abend. Die n�chste Schlug ziemlich nah bei mir ein, denn meine Hauswand st�rzte ein. Es regnete und ich wusste nicht wohin, also bin ich zu ihm.� Jetzt grinsten uns alle an. Ashley erz�hlte weiter.

 

�Total verschlafen �ffnete ich ihr die T�r. Nachdem sie klitschnass war, brachte ich ihr schnell ein T-Shirt und eine Hose. Ich bot ihr an, in meinem Bett zu schlafen, ich h�tte die Couch genommen, doch sie wollte es einfach nicht. Schlie�lich schliefen wir beide in meinem Bett.�

 

Wir redeten noch lange. Kurz vor Mitternacht ging ich schlie�lich ins Bett, nachdem ich nicht wusste, wann ich morgen aufstehen m�sste. Ashley folgte mir und ich ging schnell ins Bad. Als ich fertig war, ging Ashley ins Bad. Ich zog mich um und ehe ich mich versah, stand er schon hinter mir und k�sste langsam meinen Hals.

 

�Oh Ashley...�, entwich es mir, er l�chelte und machte weiter...

 

Am n�chsten Morgen wacht ich gl�cklich in den Armen von Ashley auf. Ich schloss noch einmal die Augen und schlief weiter...

 

�Honey aufwachen!�, sagte Ashley und sah mir in die Augen. Er l�chelte mich an und ich richtete mich langsam auf.

 

�Gehen wir duschen?�, fragte er mich und ohne eine Antwort abzuwarten, zog er mich schon ins Bad. Als wir fertig waren, war es 9.30 a.m. ich zog mich an und wir fr�hst�ckten zusammen mit Erik.

 

Gegen 10 a.m. verlie�en wir das Haus und stiegen in den Wagen. Ashley lie� mich am Krankenhaus aussteigen und w�nschte mir einen sch�nen Tag. Ich verabschiedete mich noch von Erik und schon waren sie weg.

 

Die Tage vergingen wie im Flug und ehe ich mich versah war schon wieder eine Woche um und ich fragte mich, wo die Zeit geblieben war. Es war irgendwie be�ngstigend wie schnell die Zeit verging, denn ich hatte Angst, dass ich Ashley verlieren k�nnte.

 

~ 2 Wochen sp�ter ~

 

�Julia!�, rief ich, als sie mir entgegen kam. Wir umarmten uns und fingen an zu lachen.

 

�Wie geht�s dir?�, fragte sie mich und ich l�chelte sie an.

�Ganz gut und dir?�, sie grinste mich frech an und ich merkte wie ich sie vermisst hatte.

 

�Ein Freund ist gut f�r dich.�, sagte sie und puffte mich in die Seite.

 

�Ist er auch da?�, ich nickte und mein Grinsen wurde breiter.

 

�Erik ist auch da.�, fragend sah sie mich an, worauf ich nur noch lauter lachen musste.

 

�Er wird dir gefallen, komm mit.� Zusammen gingen wir zur�ck und Ashley kam sofort auf uns zu.

 

�Ich bin Ashley, aber vermutlich wei�t du das schon von Kim. Sch�n dich kennenzulernen.�, er reichte ihr die Hand und sie l�chelte ihn an und sch�ttelte seine Hand.

 

�Ja, du hast recht. Vor mir ist kein Geheimnis sicher, wie du wissen musst. Ich freue mich auch dich kennenzulernen.� Alle brachen wir in Gel�chter aus und Erik kam auf uns zu.

 

�Ich bin Erik und ich bin froh nicht mehr der Einzige bei dem verliebten P�rchen zu sein.� Ich konnte dieses Funkeln in Julia�s Augen erkennen, dass sie immer hatte, wenn sie dabei war, sich zu verlieben.

 

Wir fuhren zur�ck zur Wohnung. W�hrend der Fahrt �ber redeten Julia und Erik �ber New York, den Krieg und wie wir beide uns kennengelernt hatten.

 

* Flashback *

 

Wo muss ich jetzt nur hin? fragte ich mich und blickte mich hilfesuchend um. Wieder sah ich auf den Zettel, Zimmer 217. Wo war das nur?

 

War da jemand? Meine Schritte wurden schneller und ich erkannte ein M�dchen, die ca. genauso alt war wie ich.

 

�Hi!�, sagte ich und sie l�chelte mich an.

 

�Hi!�, interessiert musterte sie mich und ich blickte auf den Zettel in meiner Hand.

 

�Kannst du mir sagen, wo das Zimmer 217 ist?� Nun grinste sie mich an und sagte:

 

�Nein, aber ich muss auch dahin. Komm, suchen wir zusammen.�

 

* Flashback Ende *

 

Damals war ich  13, es war mein erster Tag an der Realschule gewesen. Seitdem sind wir Freunde. Es ist eine lange Zeit...

 

�Hey Dreamy, aussteigen. Wir sind da! Hast du wieder vor dich hin getr�umt?�, sie grinste mich frech an, ich stieg aus.

 

Irgendwie war ich schon immer die Tr�umerin gewesen. Nicht das sie die Realistin gewesen w�re, doch ich w�nschte mich oft an einen anderen Ort. Jetzt war ich zwar wo anders, doch leider unter nicht sehr sch�nen Umst�nden.

 

�Du bist ziemlich schnell eingezogen, oder?� fragte Julia mich. Ich sch�ttelte den Kopf und erz�hlte ihr von der Bombe.

 

�Dann hattest du Gl�ck das Ashley dir die Adresse gegeben hat.�, ich nickte und sie sieht sich um.

 

�Erik, deine Wohnung hat Stil.�, sie l�chelte ihn an und erwidertes es.

 

�Wo soll ich denn schlafen?�, fragend sieht sie mich an, worauf ich nur mit den Schultern zucke.

 

�Was denkst du dir dabei, mich zu bitten, dich zu besuchen und dann keinen Schlafplatz f�r mich zu haben?�, sie zieht ihre rechte Augenbraue nach oben und sieht mich streng an.

 

Das hat sie schon immer gemacht. Bis heute liebte sie es dieses �Fr�ulein Rottenegger� aus der Zeichentrickserie �Heidi� nachzuahmen. Heidi wohnte in den Bergen, eines Tages lernte sie Klara kennen. Diese wohnte in Frankfurt und hatte ein Kinderm�dchen, Frl. Rottenegger, wenn Heidi wieder einmal etwas gemacht hat, dass ihr nicht gepasst hat, tadelte sie, sie nat�rlich. Meistens so wie Julia es gerade gemacht hatte.

 

Julia und ich brachen in schallendes Gel�chter aus. Ash und Erik stehen etwas perplex neben uns. Sie haben nat�rlich keine Ahnung, �ber was wir uns so kaputtlachen.

 

�Was ist denn so komisch?�, fragte Ashley mich nach einigen Minuten.

 

�Ist eine lange Geschichte...�, meint Julia dazu, worauf Erik erwidert, dass wir doch Zeit h�tten. Somit erz�hlen wir den Beiden von der Serie, die sie leider nicht kennen uns es somit nur erahnen k�nnen, wie sich die Szenen abgespielt haben.

 

Wir redeten noch �ber die Kindheit. Dinge, die wir damals gut fanden, dass es oftmals einfacher war und es im Endeffekt doch sch�n war, ein Kind zu sein. Damals konnte man es nat�rlich nicht erwarten endlich erwachsen zu werden, doch als man es dann endlich war, stellte es sich als alles andere als sch�ner und einfacher heraus. Leider ist das meistens so...

 

�Honey, du siehst m�de aus.� Ich stehe auf, sage allen noch Gute Nacht und verschwinde im Bad.

 

Als ich es verlasse, sehe ich Ashley auf dem Bett sitzen. Er l�chelt mich kurz an und geht ins Bad. Nun ziehe ich mich um und betrachte das Buch, welches er auf dem kleinen Tisch liegen hat. Bevor ich mich weiter mit ihm besch�ftigen kann, war Ash schon wieder da. er legte sich zu mir ins Bett und schlang seine Arme um mich und zog mich zu sich.

 

�Deine Freundin ist sehr nett. Ich mag sie.�

 

�Ich weiss, deshalb sit sie auch meine.�

 

�Ich liebe dich.�, sagte er noch, bevor er mich k�sste.

 

�Gute Nacht.�

 

�Gute Nacht und ich liebe dich auch.�, ich konnte noch das L�cheln erkennen, das sich auf seinen Lippen bildete bevor ich einschlief.

 

zur�ck     vor

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