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Kapitel 3 ~
Am n�chsten Morgen wurde ich durch das Telefon geweckt. Dr. Smith war dran und meinte, dass ich ins Krankenhaus kommen solle.
Schnell
zog ich mich um und schrieb Ashley noch eine Nachricht.
Leider musste
ich wieder ins Krankenhaus, tut mir leid. Warte nicht auf mich.
bye Kim.
Ein letztes Mal drehte ich mich um und er lag noch ganz friedlich im Bett. Ich ging zur T�r und lief zum Krankenhaus.
***
Wieso
liege ich hier?, fragte ich mich, als ich wach wurde. Langsam erinnerte ich mich
an gestern Abend. Nachdem Kim ging und Ashley ihr kurz darauf gefolgt war, bin
ich mit Erik allein gewesen. Wir sahen noch einen Film, an den ich mich aber
nicht mehr erinnern kann...
�Guten
Morgen!�, h�rte ich und drehte mich um.
�Morgen!�,
meinte ich und blickte in Ashleys Gesicht.
�Wo
ist Kim?�, fragte ich und w�nschte mir, im n�chsten Moment, ich h�tte nicht
gefragt. Entt�uscht sah er mich an.
�Sie
musste ins Krankenhaus. Wie immer.�, er sah zu Boden.
�Ash?�,
er sah mich an und mir war klar, wie sehr er sie liebte.
�Sie w�re sicher lieber bei dir.�, ich l�chelte ihn an und er setzte sich
neben mich.
�Ich
mache ihr keine Vorw�rfe, ich meine ohne diesen Krieg h�tte ich sie vermutlich
nie kennengelernt. Dar�ber bin ich froh, doch ich hatte einfach nur gehofft,
heute neben ihr aufzuwachen, verstehst du?�, ich nickte. Es war sch�n, dass
Ashley so verst�ndnisvoll war . Er stand auf und sagte noch, dass er ins Bad
gehen w�rde. Erst jetzt bemerkte ich, dass er nur Boxershorts trug.
In
der Zwischenzeit deckte ich den Tisch, machte Kaffee. Als ich fertig war, sah
Ashley mich �berrascht an.
�Das
ist aber eine �berraschung!�, beide grinsten wir uns an und ich ging in Eriks
Zimmer.
Er
lag ziemlich breit auf dem Bett. Seine Arme waren weit voneinander gestreckt wie
seine F��e und er schnarchte ein wenig. Dabei war die Decke ein St�ck tiefer
gerutscht.
Ich
ging auf das Bett zu und setzte mich zu ihm. F�r ein paar Minuten stellte ich
mir vor, wie es wohl w�re, wenn wir eine Beziehung h�tten...
�Guten
Morgen!�, fl�sterte ich ihm ins Ohr. Darauf folgte ein Brummen, dass ich
nicht gelten lie�.
�Erik
das Fr�hst�ck ist fertig. Wir warten nur auf dich.� Jetzt drehte er sich zu
mir um und blinzelte mehrmals.
�Morgen!�,
sagte er und l�chelte mich an, welches ich erwiderte.
�Gestern
bist du ziemlich m�de gewesen.�, sagte er und grinste.
�Wie
meinst du das?�, hackte ich nach.
�Wir
haben doch gestern den Film angesehen, erinnerst du dich noch?�, ich nickte
und er fuhr fort:
�Nach
kurzer Zeit bist du an meiner Schulter eingeschlafen. Ich hab dich dann
zugedeckt und bin auch ins Bett gegangen, aber daran erinnerst du dich wohl
nicht mehr, oder?�, ich sch�ttelte den Kopf und er strich mir sanft �ber die
Wange.
Sie ist so sch�n, wie ein Engel. Ich denke, dass ich dabei bin, mich in sie zu verlieben. Das sie in mich verliebt ist, kann ich unschwer erkennen.
�Ich glaube ich gehe mich dann waschen, sonst verhungert Ash uns noch.�, ich sah in ihre Augen und wir fingen beide an zu lachen.
Als
ich vor dem Spiegel stand, war ich von diesem Gl�cksgef�hl umgeben, dass ich
so lange vermisst hatte. Ich stieg unter die Dusche und stellte das Wasser an...
Schon
als ich das Wohnzimmer betrat, konnte ich Ashs erleichtertes Gesicht erkennen
und lief zum Tisch.
�Wir
haben auf dich gewartet, wie du siehst.�, sagt sie zu mir und ich nicke.
�Jetzt
wo du endlich da bist, k�nnen wir endlich anfangen?�, fragt Ashley mich und
ich nicke. Ich greife nach dem Brotkorb, halte ihn Julia hin, die mich gl�cklich
ansieht und zugreift. Da wurde mir bewusst, dass es mich auch erwischt hat.
Oft
dachte ich dar�ber nach, was aus Julia und mir werden w�rde. Ob wir Kinder
haben werden, eine gl�ckliche Familie h�tten.
�Bin ich froh, wenn ich dieses Geb�ude heute wieder verlassen kann.�, sagte ich und sah zu einer Schwester, die mich anl�chelte. Wenn ich in das Wartezimmer sah, �berkam mich ein ungutes Gef�hl. Irgendwie hatte ich immer Angst, dass dort einmal Ashley, Erik, Julia oder eine Person die ich nicht verlieren kann, liegen k�nnte.