Teil 7

 

�Ich liebe dich auch. Mehr als alles andere...� Ich dr�ckte ihren K�rper an mich. Ihr Shirt war v�llig blut�berstr�mt, das Auto hat sie ziemlich �bel erwischt. Mein Oberteil wurde langsam auch rot, von ihrem Blut, es war �berall... Ich lie� meinen Tr�nen freien Lauf...

 

~10 Minuten sp�ter~

 

Die Sanit�ter kamen und legten sie auf eine Trage. Einer meinte, es sieht ziemlich �bel aus, ich fuhr mit dem Krankenwagen mit. Sie wurde schnell in den OP gebracht und die T�ren vielen vor mir zu, ich lag sie v�llig leblos auf dem Tisch liegen. Auf dem n�chsten Stuhl setzte ich mich und wartete....

 

~Am Flughafen~

 

�Julia!�, schrie Erik so laut, dass es wohl keiner �berh�ren h�tte k�nnen. Sie umarmten sich und nach ihr erschien auch Sarah. Etwas sp�ter erschienen auch Erin und Jenn. Gut gelaunt fuhren sie wieder zur�ck zum Haus. Sie wussten nicht, was sie erwartet........

 

~Im Haus~

 

Jake und Jenn verlie�en h�ndchenhaltend das Haus. Sie gingen zum Strand. Jennifer wollte mit mir reden, �ber Ash und mich. Jacob hatte das Gleiche mit Ash vor.

 

~Am Strand~

 

Er war menschenleer. Unter einem Schirm sch�tzten sich die Beiden und sahen sich um. Fragend sahen sie sich an.

 

~Derweil~

 

�Ash! Carmen!�, rief Julia und sah die Anderen fragend an.

 

�Ich gehe mal an den Strand, dort waren sie als Letztes. Vielleicht sind sie noch dort und haben sich vers�hnt.�, meinte Erik und verlie� mit Julia das Haus.

 

Von weitem sahen sie schon 2 Personen unter einem Regenschirm stehen. Als sie n�her kamen, erkannten sie, dass es Jake und Jenn waren. Sie gingen zu ihnen und fragten sie, wo die Beiden sind.

 

~Im Krankenhaus~

 

Traurig sa� ich auf dem Stuhl. Meine Augen f�llten sich wieder mit Wasser und ich unternahm nichts dagegen.

 

Pl�tzlich klingelte mein Handy. Ich wischte schnell die Tr�nen weg und holte ein Taschentuch heraus. Dann ging ich ran.

 

�Yeah?�, meldete ich mich mit zittriger Stimme.

 

�Ashley, wo seit ihr?�, fragte Jake ihn und sah Erik, Julia und Jenn unsicher an.

 

�Im Krankenhaus. Carmen hatte einen Unfall.�, meinte ich und wusste, wie seine n�chste Frage lauten w�rde.

 

�Was f�r einen Unfall?� Das hatte ich vermutet, so fing ich an zu erz�hlen.....

 

�...........Nun wird sie immer noch operiert.� Stille herrschte am anderen Ende. Geschockt sah Jake seine Freundin an.

 

�Wir kommen vorbei.�, meinte er noch schnell und hatte schon aufgelegt.

 

~Unterdessen~

 

�Was ist los?�, fragte Erik ihn neugierig und Jake sah ihn v�llig fertig an. Sie gingen zum Haus zur�ck, da erz�hlte Jacob allen, was passiert ist. Ohne zu z�gern liefen sie zum Van und Erik fuhr mit Julia in seinem Auto.

 

~Im Auto~

 

�Ich kann es immer noch nicht richtig glauben.�, meinte Erik und sah sein Girlfriend dabei an. Sie nickte und ihr lief eine Tr�ne die Wange hinunter. Erik sah es und wischte sie weg.

 

�Hey, es bringt doch nichts. Glaubst du Ash f�hlt sich besser, wenn du auch weinst. Sonst ist er doch immer so gl�cklich und versucht alles, um uns mit seiner guten Laune anzustecken, oder? Ich glaube, deshalb liebt Carmen ihn auch so.� Traurig sah Julia zu Boden. Sie kamen am Krankenhaus an und sahen Trev und Dan schon aus dem Wagen steigen. Betroffen betraten sie die Klinik.

Sie sahen Ash schon auf dem Stuhl sitzen. Doch war das wirklich Ash? So aufgew�hlt, so verzweifelt. Erik ergriff die Initiative und ging zu ihm.

 

�Hey, wie geht�s?�, fragte er ihn und ein total leerer Blick traf ihn. Die Frage hatte er ihm somit schon beantwortet.

 

�Es ist alles meine Schuld. Ich wollte mit ihr reden, aber sie nicht. Dann habe ich sie festgehalten, doch als ich ihren eiskalten Blick sah, lie� ich los. Da rief ich ihr noch S��e, warte! hinterher. Dann kam dieses Auto und ehe ich mich versah, lag sie auf der Strasse. Verzweifelt br�llte ich immer wieder ihren Namen, doch sie reagierte nicht. Ein letztes Mal �ffnete sie ihre Augen und sagte mir noch, dass sie mich liebt. Dann wurde sie ohnm�chtig. Wieso habe ich sie nicht aufgehalten? Ich h�tte es bestimmt geschafft!�, meinte ich und sah zu Erik. Ganz still war er jetzt, normalerweise war das nicht seine Art. Er machte sonst immer jeden Spass mit. Irgendwie stand ich auch v�llig neben mir.

 

�Nein, es ist nicht deine Schuld! Selbst wenn du sie aufgehalten h�ttest, dann w�rdest du jetzt dort liegen und w�rde hier sitzen. Glaubst du das w�re besser? Das wird schon wieder, glaub mir. Sie wird nicht so einfach aufgeben, dass m�sstest du doch eigentlich am Besten wissen, oder?�, meinte er und ich nickte. Er klopfte mir noch auf die Schulter und stand auf.

 

Alle anderen kamen nun auch und versuchten mich etwas aufzuheitern, woraufhin ich mich aber nicht besser f�hlte. Sp�ter gingen sie in die Cafeteria, doch ich wollte lieber hier bleiben. So w�rde ich gleich erfahren, wie es ihr geht.

 

~Stunden sp�ter~

 

Ein Mann kam auf mich zu. Er musterte mich, und fragte:

 

�Sind sie mit Carmen...... Miller verwandt?� Ich sch�ttelte den Kopf.

 

�Nein. Ich bin ihr Freund.�

 

�Ok, kommen sie mit.� Er brachte mich in sein B�ro und bat mich, auf dem Stuhl Platz zu nehmen. Er erkl�rte mir zuerst, ob ich weiss, wo die Familie wohnt und noch ein paar Fragen dieser Art. Ich wusste nur, dass sie einmal erw�hnt hatte, dass ihre ganze Familie in M�nchen, in Deutschland wohnt. Doch kennengelernt hatte ich sie nie. Jetzt w�rde ich sie einmal sehen, aber ich w�nschte mir jede andere Situation, nur nicht diese. Endlich fing er an zu erz�hlen, wie es Carmen ging.

 

�Zu ihrer Freundin. Der Aufprall muss ziemlich stark gewesen sein. Sie hat sehr viel Blut verloren. Das liegt daran, dass sie innere Verletzungen hatte. Die konnten wir gl�cklicherweise alle schlie�en. Sie war schon ohnm�chtig, als die Sanit�ter gekommen sind, habe ich das richtig verstanden?� Ich nickte stumm und er fuhr fort.

 

�Sie liegt im Koma. Ich kann Ihnen nicht sagen, wann sie aufwachen wird. Es kann in ein paar Tagen, Wochen, Monaten oder Jahren sein. Oder nie. Doch noch lebt sie und es sind schon viele Leute aus dem Koma erwacht. Es ist wichtig, dass sie jetzt jemanden hat. Reden sie mit ihr, seien sie f�r sie da. Nichts ist schlimmer f�r diese Menschen, das Gef�hl zu haben, niemanden zu haben. Wir setzten uns mit ihren Verwandten in Deutschland in Verbindung.� Er erhob sich und gab mir die Hand. Ich sch�ttelte sie und wenig sp�ter f�hrte mich eine Schwester zu meiner Freundin.

 

Da lag sie. Es sah aus, wie wenn sie schlafen w�rde. Ich setzte mich auf den Stuhl neben ihrem Bett und fasste nach ihrer Hand. �berall traten Schl�uche unter der Bettdecke hervor. Ein dicker Schlauch f�hrte in ihren Mund. Daneben war ein Beatmungsger�t angeschlossen.

 

~1 Stunde sp�ter~

 

Sie versammelten sich alle um ihr Bett und sahen sie an. Jenn brach in Tr�nen aus und Jake umarmte sie daraufhin. Julia sah auch ziemlich geschockt aus und sah Erik traurig an. Er nickte, sie verstanden sich blind. Trev unterbrach diese unendliche Stille mit den Worten:

�Oh, mein Gott. Warum musste das passieren?�, fragend sah er Sarah an und sie sah ihn verstehend an. Ich nickte und fuhr mir durch die Haare. Sp�ter gingen sie wieder. Alle au�er Erik und Julia fuhren wieder zum Haus. Ich meinte, dass ich schon klar kommen w�rde, doch sie wollten beide da bleiben. Im Nachhinein bin ich froh, dass sie geblieben sind. Sie spendeten mir Kraft, die ich zu dieser Zeit brauchte.

 

Erik verlie� das Zimmer, er meinte er holt Kaffee. Julia ging mit und ich war wieder mit ihr allein.

 

Da fing ich an, ihr zu erz�hlen, wie wir uns kennengelernt haben....

 

�Wei�t du noch, als ich dich dann am Arm festhielt und dich um ein Date bat? Erinnerst du dich noch an die Worte?�

 

�Ich sagte, Ich hatte einen wundersch�nen Abend. Ich w�rde dich gern wiedersehen. W�rdest du morgen mit mir ausgehen? Dann habe ich dir tief in die Augen gesehen und hoffte, dass du zustimmen w�rdest. Was du auch gemacht hast. Bis jetzt habe ich es nicht bereut, dich damals gefragt zu haben.� Ich machte eine Pause. Und jetzt? Da lag sie, ich war total fassungslos. Was sollte ich nur ohne sie machen? Ohne sie, k�nnte ich nicht leben. Traurig sah ich sie an. Ich erz�hlte einfach weiter, was sollte ich denn anderes machen?

 

�.....ich habe es dir nie gesagt, aber als du nach den Postkarten geschaut hast, rief ich beim Hotel an und bestellte die roten Rosen, �ber die du dich so gefreut hast. Ich sehe dich genau vor mir, wie du dich gefreut hast. Mir kommt es vor, als w�re es gestern gewesen, als ich dich gefragt habe, ob du mit mir ausgehen willst. Doch nun sind es schon 2 Jahre, und ich genie�e jeden Augenblick mit dir zusammen.�

 

Erik hielt mir einen Becher hin und l�chelte mich an. Ich wusste, was er dachte. Er ging wieder zu Julia und k�sste sie. Wie gern w�rde ich das jetzt auch mit Carmen machen.

 

~Stunden sp�ter~

 

Die Zeit verging enorm schnell und um 10pm. meinte Erik, wir sollten losfahren. Ich verabschiedete mich noch von ihr und wir machten uns auf den R�ckweg.

 

Auf der Heimfahrt betrachtete ich das Geschehen auf der Stra�e. Ich sp�rte eine warme Hand auf meiner Schulter, es war Julia ihre. Sie l�chelte mich warm an und ich versuchte auch ein wenig zu l�cheln, was mir aber nicht gelang. Etwas erinnerte sie mich an Carmen, sie hatte dieselbe warme Art. Ich vermisste sie sehr....

 

Entt�uscht ging ich in mein Zimmer. Mein Bett war so leer ohne sie, ich schlief schnell ein, fing an zu tr�umen....

 

�Es tut mir leid, aber ihre Freundin wird nicht mehr aufwachen. Sie liegt schon �ber 10 Jahre im Koma, die Chancen stehen sehr schlecht. Wir schalten jetzt die Ger�te ab.� Der Arzt sah mich traurig an. Ein letztes Mal sah ich sie, ihre Haut war weiss, wie von einer Leiche. Sie war kalt und d�nn, sah so krank aus.

 

�Nein!..........�, h�rte ich mich rufen. Sp�ter sah ich ihren Sarg mit den vielen Blumen, alle waren da, es war schrecklich. Die Jungs sangen ein Lied f�r sie, es war das Lied von Puff Daddy, �I`ll be missing you�

 

Yeah, this right here goes out to everyone who's lost someone that they

truly loved....

Check it out....

 

Seems like yesterday we used to rock the show

I laced the track, you locked the flow

So far from hangin' on the block for dough

Notorius they got to know that

Life ain't always what it seem to be

Words can't express what you mean to me!

Even though you're gone we still a team

Thru your family I'll fulfill your dreams

In the future can't wait to see if you'll

Open up the gates for me

Reminisce sometime the night they took my friend

Try to black it out, but it plays again

When it's real feelings hard to conceal

Can't imagine all the pain I feel

Give anything to hear half your breath

I know you still livin' your life after death

 

CHORUS:

Every step I take

Every move I make

Every single day

Everytime I pray

I'll be missing you

 

Thinking of the day

When you went away

What a life to take

What a bond to break

I'll be missing you

 

(We miss you, Big....)

 

It's kinda hard wit you not around

Know you in Heaven smilin' down

Watching us while we pray for you

Everyday we pray for you

Till the day we meet again

In my heart is where I keep you friend

Memories give me the strength I need to proceed

Strength I need to believe

My thoughts, Big, I just can't define

Wish I could turn back the hands of time

Us and the six shop for new clothes and kicks

You and me takin' flics

Makin' hits, stages they receive you on

Still can't believe you're gone

Give anything to hear half your breath

I know you still livin' your life after death

 

Every step I take

Every move I make

Every single day

Everytime I pray

I'll be missing you

 

Thinking of the day

When you went away

What a life to take

What a bond to break

I'll be missing you

 

Somebody tell me why...

 

One black morning

When this life is over

I know, I'll see your face

 

Every night I pray

Every step I take

Every move I make

Every single day

Every night I pray

Every step I take

Every move I make

Every single day

Every night I pray

Every step I take

Every move I make

Every single day

Every night I pray

Every step I take

Every move I make

Every single day

 

Every step I take

Every move I make

Every single day

Everytime I pray

I'll be missing you

 

Thinking of the day

When you went away

What a life to take

What a bond to break

I'll be missing you

 

 

Every night I pray

Every step I take

Every move I make

Every single day

 

Every step I take

Every move I make

Every single day

Everytime I pray

I'll be missing you

 

Thinking of the day

When you went away

What a life to take

What a bond to break

I'll be missing you

 

Every night I pray

Every step I take

Every move I make

Every single day

 

(We miss you)

 

Jeden Tag stand ich an dem Grab von ihr, und sprach mit ihr, ich weinte fast immer.

 

�Nein!...... Nein!..........�, schweissgebadet wachte ich auf. Es war nur ein Traum, sie ist nicht tot. Sie liegt nur im Koma. Viele Menschen sind schon wieder daraus aufgewacht. Ich versuchte mich wieder zu beruhigen, was mir aber nicht so gut gelang. In dieser Nacht hatte ich noch mehr Tr�ume dieser Art.

 

~Am n�chsten Morgen~

 

�Aufstehen, du Schlafm�tze!�, rief Dan in mein Zimmer. Ich stand auf und ging ins Bad. Vor dem Spiegel erkannte ich mich fast nicht wieder. Augenringe und rote Augen, zeichneten mich. Einfach schrecklich! Ich duschte wie jeden morgen und fr�hst�ckte danach. Doch an diesem Tag hatte ich keinen Hunger. Bei dem Gedanken an sie, wurde ich sehr traurig.

 

~Am Abend~

 

Das Training lief ganz gut. Ich konzentrierte mich voll und ganz auf das Singen und Tanzen. Sp�ter h�rte ich wie Jay gesagt hatte, dass es in meiner Situation v�llig normal sei, dass ich mich abzulenken versuchen w�rde. An diesem Tag war ich wieder bei ihr. Ich redete mit ihr, und wusste nicht, wie lange ich das noch ohne sie mitmache....

 

zur�ck       vor

 

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