Teil 5

 

Ich stieg aus dem Flugzeug und holte meinen Koffer. Dann fuhr ich mit einem Taxi zur Wohnung, bezahlte und trat ein. M�de lie� ich mich aufs Sofa fallen. Mein Blick fiel auf die Uhr. Anschlie�end ging ich ins Bad und fiel danach aufs Bett und schlief ein.

 

~Derweil~

 

�Sie hat noch nicht angerufen. Das Flugzeug ist normalerweise doch schon gelandet. Warum ruft sie nicht an?� Er fuhr sich durch die Haare und erschien nerv�s.

 

�Ash, rege dich ab.�, sagte Jake und schaute zu Jenn.

 

�Wie sp�t ist es jetzt in Deutschland?� Jenn sah ihn traurig an, da ich nicht mehr da war.

 

�Wir sind euch 6 Stunden voraus, das heisst es m�sste 7 Uhr sein. Sie kann noch nicht so lange dort sein. Au�erdem kannst du es ihr nicht �bel nehmen, ihr Flug dauerte immerhin 10 Stunden! Da bist du auch ersch�pft!� W�tend verlie� sie den Raum und rannte zum Strand.

 

�Jenn, warte doch.�, rief Jake ihr nach und lief schon los. Da stand er allein. Etwas entt�uscht lie� er sich auf die Couch fallen.

 

~Am Strand~

 

Jenn hatte sich nun in den Strand gesetzt und sah Jake auf sie zukommen. Jacob legte seine Hand auf ihre Schulter und sah sie verst�ndnisvoll an.

 

�Das h�tte er nicht sagen sollen. Es war nicht fair, ihr gegen�ber. Sie ist meine Freundin, wenn sie nicht anruft, hat sie Gr�nde.� Ernst sah sie ihren Freund an und er nickte.

 

�Ja, du hast recht. Er hat �berreagiert. Aber ich verstehe seinen Standpunkt. Doch manchmal ist er eben so ungeduldig.� Jetzt l�chelten die Beiden sich an und k�ssten sich anschie�end. H�ndchenhaltend machten sie sich auf den R�ckweg.

 

~Am n�chsten Morgen~

 

Der Kaffee lief gerade durch. Den heutigen Tag hatte ich noch frei. Leider musste ich f�r eine Pr�fung lernen. Doch zuerst w�rde ich meinen Kaffee trinken und danach meinen Freund anrufen.

 

*In Orlando*

 

Ash lag noch immer auf der Couch. Ein Handy klingelte. Nicht meines, murmelte er vor sich hin. Kurz darauf kam Trev mit einem angelaufen.

 

�Ash, willst du nicht rangehen?�, fragte er ihn und schwenkte es �ber seinem Kopf hin und her.

 

�Danke. Habe es nicht gleich geh�rt.� Kopfsch�ttelnd verlie� Trevor den Raum und stieg wieder in sein Bett.

 

�Yeah!�, meldete sich ein verschlafener Ashley.

 

�Hi Ash! Habe ich dich geweckt?�, fragte ich ihn. Es muss mitten in der Nacht sein, dachte ich mir.

 

�Nicht wirklich.� Diese Antwort verunsicherte mich.

 

�Tut mir leid, dass ich gestern nicht mehr angerufen habe. Hast du auf meinen Anruf gewartet?� Ich f�hlte mich schuldig, weil ich gestern nicht mehr angerufen hatte. Dass er auf meinen Anruf gewartet hatte, konnte ich mir vorstellen. Da hatte ich auch bei manchen Leuten gemacht, vergeblich. Danach f�hlte ich, dass ich von der Person entt�uscht war und dachte dar�ber nach, wie wichtig ich dieser war.

 

�Ja, aber nachdem es immer sp�ter wurde, bin ich ins Bett gegangen.� Ich wusste, wie er sich gef�hlt haben muss, und er tat mir leid.

 

�Du bedeutest mir wirklich sehr viel. Das ich gestern nicht mehr angerufen habe, tut mir leid. Ich war so m�de nach dem langen Flug und w�re wahrscheinlich dann im Telefongespr�ch eingeschlafen und bevor das passiert, dachte ich mir, ruf ich dich heute an. Ich hoffe, du verstehst das.�

 

�Ja, klar. Was machst du heute noch?�, fragte er mich und ich blickte zu den Sachen, die ich noch f�r die Pr�fung lernen musste.

 

�Lernen. Habe morgen eine Pr�fung.�, ich fand es nicht so toll, dass die Pr�fung schon morgen war. Wenn sie n�chste Woche gewesen w�re, dann h�tte ich noch in den Armen von Ashley aufwachen k�nnen.

 

�Ich mach jetzt Schluss. Du verstehst doch sicher, dass ich noch viel lernen muss, oder?� Stille war am anderen Ende. Ich wollte schon nach ihm fragen, da meldete er sich wieder.

 

�Ja. Ich dachte blo�, dass wir etwas l�nger reden k�nnten, aber dein Beruf ist genauso wichtig, wie meiner. Deshalb musst du nat�rlich f�r deinen Test �ben. Klar verstehe ich das.�

 

�Mach dir noch einen sch�nen Tag. Arbeite nicht so viel. Rufst du mich an?�, fragte ich ihn und freute mich schon auf unseren n�chsten Anruf.

 

�Ja, dir auch. Lerne nicht so viel, sonst f�ngst du noch an im Schlaf zu reden, so wie ich.� Jetzt musste ich l�cheln.

 

�Mach ich. Viel Spass noch.�

 

�Danke, dir auch. Bye, Carmen. I love you.�

 

�Bye Ashley. I love you, too.� Ich legte auf.

 

Danach widmete ich mich meinen B�chern.

 

~Gegen 11 Uhr~

 

�Hey, was macht ihr heute noch?�, fragte Ashley, und sah die Beiden an. Jake und Jennifer schauten sich an und zuckten mit den Schultern. Sie setzten sich an den Tisch und begannen zu fr�hst�cken.

 

Ash ging ins Bad. Das Wasser prasselte auf ihn und er dachte nach. Ich vermisse sie. Etwas schade finde ich es schon, dass sie nicht da ist. Die paar Tage erschienen mir wie eine Ewigkeit, deshalb tat es weh sie gehen zu lassen. Doch sie muss f�r ihre morgige Pr�fung lernen, und das verstehe ich nat�rlich. Zu gern w�rde ich sie jetzt bei mir haben, sie k�ssen, sp�ren, dass sie da ist.

Ein Handtuch wickelte er sich um die H�fte und machte sich die Haare. Dann ging er zur�ck in sein Zimmer, da kam Erik ihm entgegen.

 

�Morgen. Hat Carmen angerufen?�, fragte er ihn und er nickte.

 

�Sch�n. Geht es ihr gut?�

 

�Ja, sie muss noch f�r eine Pr�fung lernen.�

 

�Oh, hast du schon Pl�ne f�r heute?� Er sch�ttelte den Kopf und sah zu Boden.

 

�Komm doch mit Julia und mir ins Kino! Sie st�rt es sicher nicht!� Erwartungsvoll sah er ihn an.

 

�Ich weiss nicht. Ich will euch nicht im Weg stehen. Ich verstehe es, wenn ihr lieber allein sein wollt.�

 

�Das tust du doch nicht. Komm, Carmen will sicher, dass du dich am�sierst. Statt allein in deinem Zimmer zu sitzen.�

 

�Danke!�

 

�Hey, wozu hat man denn Freunde?� Ein L�cheln bildete sich auf seinen Lippen. Erik klopfte ihm auf die Schulter und lief zum Bad.

 

Er ging in sein Zimmer, zog sich um und sah auf seinem Nachttisch den Schl�sselanh�nger liegen. Daneben stand ein Foto von mir.

 

Anschlie�end betrat er das Wohnzimmer und setzte sich auf die Couch.

Nach 1 Stunde erschien Erik mit Julia im Arm und meinte:

 

�Ok, lass uns gehen. Ash, kommst du?� Er stand auf und war schon bei den Beiden.

 

�Hi Julia! Sch�n dich zu sehen.� Beide l�chelten sich an und zu dritt verlie�en sie das Haus.

 

�Welchen Film sehen wir �berhaupt an?�, fragte Julia und sah die beiden Jungs an, welche sich fragend anschauten.

�Keine Ahnung. Erik wollte, dass ich mitkomme, weil ich etwas entt�uscht bin, weil Carmen nicht da ist. Er meinte, ich solle mich am�sieren. Welchen Film, hat er nicht erw�hnt.�

 

�Ja, Carmen ist sehr nett. Schade, dass sie schon weg ist. Ihr telefoniert doch wieder, oder?�, fragend sah sie ihn an.

 

�Ja, wenn ich Zeit habe, rufe ich sie an.� Jetzt lachte Julia beide an und meinte:

 

�Ich dachte, du wolltest den Film aussuchen.� Sie puffte Erik in die Seite und grinste ihn an. �Wie w�re es mit dem neuen Film mit Will Smith?�

 

�Ja, den h�tte ich auch vorgeschlagen.�, meinte Erik und Julia meinte dazu:

 

�Du L�gner!� Anschlie�end k�ssten sie sich. Worauf sich mein Freund ziemlich �berfl�ssig vorkam. Es war nun 13 Uhr, der Film f�ngt in einer Stunde an, hatte Julia gesagt. Da klingelte sein Handy.

 

�Yeah?�, meldete sich Ash unsicher.

 

�Hi! Ich bin nun fertig und dachte, ich rufe dich an.�

 

�Das ist sch�n. Ich vermisse dich. Was machst du noch?�, fragte er mich.

 

�Nicht viel. Vielleicht lese ich mein Buch noch etwas weiter und gehe dann schlafen. Bei mir ist es schon 19 Uhr. Morgen muss ich fr�h aufstehen. Was machst du noch?�

Bitte sage jetzt nicht, dass du in deinem Zimmer bist, weil du mich so sehr vermisst, dachte ich mir. Ich h�rte Leute im Hintergrund reden, und lachen.

 

�Ich bin gerade mit Erik und Julia zum Kino unterwegs. Wir schauen uns den neuen Film mit Will Smith an. Aber erst in einer � Stunde. Ich w�nschte du w�rst hier.� Die Traurigkeit in seiner Stimme war nicht zu �berh�ren. Nun f�hlte ich mich ein bisschen traurig.

 

�Das w�re ich gerne. W�nsch mir f�r morgen Gl�ck. Wenn du morgen aufstehst, dann habe ich sie schon hinter mir.� Es w�re zu sch�n, wenn die Pr�fung schon vorbei w�re, dachte ich mir.

 

�Was ist das �berhaupt f�r ein Test?�, fragte er mich.

 

�Meine Abschlusspr�fung. Wenn ich die bestanden habe, ist meine Ausbildung zu Ende.�

 

�Dann Viel Gl�ck f�r morgen. Du wei�t, dass ich dich mehr als alles Andere liebe, oder?�, fragte er mich und ich nickte.

 

�Ja, ich f�hle das Gleiche f�r dich. Wann hast du wieder Tanz- und Gesangstraining?� Bald w�rde sein Alltag auch wieder beginnen, dachte ich mir. Morgen reist Julia ab, es w�rde sicher auch nicht einfach f�r sie werden.

 

�Morgen. Das wird eine Umstellung. Hoffentlich komme ich nicht zu sp�t.� Ich musste l�cheln. Eine Schw�che von ihm war, dass er fast immer zu sp�t kam. Mich st�rte es nicht so sehr, aber ich konnte mir vorstellen, dass es andere Menschen, strenger sahen.

 

�Was w�rdest du mit mir machen, wenn ich bei dir w�re?�, fragte ich ihn und versuchte es mir vorzustellen.

 

�Ich w�rde mit dir am Strand schwimmen gehen. Am Abend elegant essen gehen und sp�ter den Sonnenuntergang genie�en. Anschlie�end w�rde ich dich zur�ck zum Haus bringen, mit in mein Zimmer nehmen und..., ich glaube du wei�t schon was wir machen w�rden.� Ja, ich wusste es. Sein schiefes Grinsen konnte ich mir bildlich vorstellen.

 

�Ok, wir sind nun da. Ich ruf dich wieder an. Bye Carmen. I miss you!�, h�rte ich ihn sagen.

 

�Viel Spass noch. Bye, Ashley. I miss you, too.�, meinte ich und legte auf.

 

Ashley, Erik und Julia betraten das Kino. Der Film begann in einer � Stunde. Nachdem sie 15 Minuten angestanden sind, erhielten sie ihre Karten und schauten den Film an.

 

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